Freitag, 15. Juli 2022

Sommer-Urlaub

Im Sommer während der großen Hitze fühle ich mich meistens schlapp und unlustig. Ich bin kein Fan von Sonne und Sonnenbaden, ich mag den Schatten, die Kühle und den Winter, aber das wisst ihr ja alles schon.
Das ist auch der Grund, warum ich mich für kurze Zeit verziehe und mich rarmache. Ich bin ab heute in Ferien und wir treffen uns (wenn ihr wollt) im August wieder.
Ich hoffe für Euch alle, dass ihr inzwischen gesund bleibt, damit ihr den Sommer nach Euren Vorstellungen gestalten und auskosten könnt.
Einige von Euch haben den Urlaub vielleicht schon hinter sich und können mit Genugtuung darauf zurückblicken. Leider schreibt man es der Urlaubszeit zu, dass sie sich viel zu schnell verduftet, aber es gibt auch nachher noch freie Tage, die man angenehm gestalten kann. Deshalb - Kopf hoch - es kommt sicher noch was.
Mit viel Glück von mir - den ganzen Sommer lang !!


In der Zwischenzeit werde ich mich dort aufhalten, wo die Hitze wenn möglich nicht über 32° klettert. Das wäre mein Ziel, davon träume ich und vielleicht gelingt es mir, dass der Traum in Erfüllung geht.
Darum werde ich oft in die Berge schweifen, die Natur und die Umgebung genießen und so manches "Platzerl", das ich lieb gewonnen habe, wieder aufsuchen.


Dabei will ich möglichst die Augen offen halten, um die kleinen Schönheiten am Wegesrand nicht zu verpassen. Ich möchte mir gerne den Rat einer lieben Freundin zu Herzen nehmen, den sie mir vor einiger Zeit einmal gab. Sie sagte: 

Gehe durch deine Heimat und beobachte mit den Augen eines Gastes.


Was ich noch unbedingt machen werde, meine Freunde besuchen und mich in ihren wunderbaren Rosengarten begeben, um in den herrlichen Duft einzutauchen. Oft hatte ich schon das Glück, von ihnen einen wunderbaren Strauß Rosen zu bekommen und diese Einzelaufnahmen stammen daraus. 
🌹🌹🌹Einfach nur herrlich!. ♥♥♥♥🌹🌹🌹


Für unser leibliches Wohl werde ich natürlich auch sorgen. Hier auf dem Bild sind Rezepte abgebildet, die jeweiligen Gerichte oder Getränke habe ich nur einmal zubereitet, um sie auf dem Blog zu präsentieren. Da sie aber so megalecker waren und sie komplett sommertauglich sind, möchte ich sie unbedingt noch einmal zubereiten und genießen. 

Auf das alles freue ich mich, aber hauptsächlich freue ich mich auf ein paar Tage Ruhe und Gelassenheit und auf das süße "Nichtstun".

Macht's guat inzwischen und bis nach den Ferien.

Herzlichst
Eure Irmi

Sonntag, 10. Juli 2022

cremige Aprikosen-Crostata

Wie schon vor ein paar Tagen angekündigt, gibt es diese Woche noch einmal Aprikosenkuchen. Mit Aprikosen backen ist für mich die reinste Genugtuung. Ich bin total überzeugt, dass Aprikosenkuchen für die meisten Menschen ein Leckerbissen der besonderen Klasse bedeutet. 
Von meiner Seite aus könnte die Aprikosen-Saison ruhig länger dauern.
Die Zeit, in der man heimische Ware bekommt ist leider kurz ich musste mich richtig sputen, um noch einmal Kuchen backen zu können.
Eine Aprikosen-Crostata hab ich mir vor Kurzem gewünscht. Sie ist außerordentlich lecker, schnell gebacken, schaut super aus und ist ein tolles Mitbringsel, wenn die Herstellungszeit knapp ist. Nicht nur mit Aprikosen darf man sie füllen, sie schmeckt auch gut mit Heidelbeeren oder mit Pfirsichen. Im Winter macht sie auch mit Mandarinen oder Orangen eine gute Figur. Ich darf sie euch deshalb richtig ans Herz legen.



Zutaten für eine Tarteform von Ø 26 cm:
für den Teig:
1 Ei
100 ml. Sonnenblumenöl
80 g. Zucker
250 g. Weizenmehl (00)
10 g. Backpulver

Zutaten für die Creme:
300 ml. Milch
1 Eigelb
2 EL. Zucker
8 g. Vanillezucker
2 EL. Maisstärke
130 g. Aprikosen (ohne Kerne)

Zutaten für die Streusel:
20 g. Butter
4 EL. Mehl
2 EL. Zucker

Zubereitung Teig:
Ei, Öl und Zucker in eine Schüssel geben und mit dem Schneebesen gut verrühren. Das Mehl und das Backpulver sieben und in 3 Portionen dazugeben und untermischen, zuerst mit der Gabel und am Ende mit der Hand zu einem glatten Teig verkneten. Teig abdecken und ruhen lassen (er muss nicht in den Kühlschrank).
Zubereitung Creme:
Die Tarteform ausbuttern, den Backofen auf 200° C. Ober/Unterhitze vorheizen.
Eigelb mit Milch, Zucker, Vanillezucker und Stärke in eine Pfanne geben und klümpchenfrei verquirlen. Auf dem Herd stellen und unter rühren für 2-3 Minuten köcheln. Die Masse sollte puddingartig sein. Zur Seite stellen und etwas abkühlen.
Die Aprikosen waschen, Kern entfernen und in 6 Teile teilen.
Den Teig ausrollen und die Form damit auskleiden (oder mit den Händen in die Form drücken)
Die Creme auf dem Teig verteilen, glatt streichen und mit den Aprikosen belegen.
Butter, Mehl und Zucker zu Streusel verarbeiten und über den Kuchen streuen. Den Rand des Teiges mit einer Gabel andrücken damit er bündig abschließt.
Kuchen in den Backofen schieben und für ca. 25 Minuten backen, dann in der Form auskühlen lassen. Form entfernen. 
Mein Tipp: eine Form mit Hebeboden würde sich dafür am besten eignen.
Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.


Nun wünsch ich euch noch gutes Gelingen und lasst ihn euch schmecken.

Herzlichst
Eure Irmi

Dienstag, 5. Juli 2022

Aprikosen-Apfel-Strudel mit Ricotta

Jedes Jahr wieder fasziniert mich die leuchtende orange Farbe der Aprikosen. Der Frühling und der Frühsommer verlangen direkt nach greller Farbe und die Aprikose ist damit reichlich gesegnet mit ihrem tiefen Orange. Wie appetitlich für eine Frucht. Sie ist in der Lage, einen Strudel oder einen Kuchen genüsslich aufzupeppen und unwiderstehlich zu machen.
So ein tolles Stück Kuchen bleibt nicht lange in der Kuchentheke liegen, Stück für Stück landet es auf den Tellern und sie werden verschnabuliert, ohne lang an die Kalorien zu denken. Einen Löffel geschlagene Sahne dazu konnte ich mir auch nicht verkneifen. Wenn schon, dann ....
**************
Es ist gerade die Zeit für herrliche Aprikosen, sie sind reif, saftig und süß und sie bieten sich fast von selbst zum Kauf an. Die Fachverkäufer müssen nicht mehr viel dazutun, der Kunde greift einfach danach. So ähnlich erging es mir vor ein paar Tagen. Wie von selbst landete eine Schale prall gefüllt mit Aprikosen in meinem Einkaufswagen. Eine "Backen mit Aprikosen - Woche" einzuschieben war gleich mein Ziel. Sich der Farbe und dem Geschmack dieser Früchte hinzugeben und Aprikosenkuchen zu schlemmen, darauf freute ich mich sofort.
Herrlich!! Kann ich nur sagen. 


Zutaten für 1 Strudel:
300 g. Weizenmehl
150 g. Ricotta
1 Ei
60 gr. Zucker
1 Prise Salz
40 ml. Milch
40 ml. Sonnenblumenöl
1 Backpulver
Orangenschale

für die Fülle:
1 ½ Äpfel
220 g. Aprikosen
6 ganze Nüsse
50 g. Biskotten
2 EL. Orangenmarmelade oder Aprikosenmarmelade
1-2 EL. Zucker (wenn gewünscht)

1 Eigelb zum Bestreichen
etwas Hagelzucker

Zubereitung:
Alle Zutaten sollen Raumtemperatur haben:
Backblech mit Backpapier belegen.
Ricotta und Zucker und eine Prise Salz in eine Schüssel geben und mit der Gabel gut durchmischen. Ei zugeben und untermischen. Milch, Öl und Orangenschale beimengen und mischen. Backpulver und Mehl sieben und in 3 Portionen zur Masse geben und untermischen. Zuerst mit der Gabel, dann mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig kneten. Teig in einer Schüssel abgedeckt ruhen lassen (er muss nicht in den Kühlschrank).
Backofen auf 180°C Ober/Unterhitze vorheizen.


























Inzwischen die Nüsse fein hacken, die Biskotten fein bröseln, die Aprikosen waschen, entsteinen und in kleine Stücke teilen. Die Äpfel schälen, entkernen und in feine Stifte raspeln.
Orangenmarmelade mit den Äpfeln vermengen, Aprikosen untermischen.
Den Teig dünn ausrollen, mit der Hälfte der Keksbrösel bestreuen, die Apfel-Aprikosenfülle darüber verteilen - außen ringsum einen 2 - 3 cm breiten Rand frei lassen. Die restlichen Brösel und die Nüsse verteilen (eventuell mit etwas Zucker bestreuen-wenn die Früchte reif und süß sind, ist das nicht nötig)
Den Strudelrand seitlich links und rechts einschlagen, dann den Strudel einrollen und auf das Backblech umsetzen, mit dem Schluss nach unten.
Strudel mit verquirltem Eigelb bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen.
Im Backofen für ca. 35 Minuten backen.
Vor dem Servieren eventuell mit Puderzucker bestreuen.
Lasst ihn euch schmecken.

Herzlichst 
Eure Irmi

Donnerstag, 30. Juni 2022

Erdbeer-Schokomousse-Torte


Die Erdbeerzeit ist nun bald zu Ende, darum muss man es noch einmal richtig krachen lassen und eine Erdbeertorte backen. Eine Torte mit einem herrlichen Duft nach Erdbeeren, Schokolade und Kaffee. Eine tolle Kombination, die Alt und Jung nicht los lässt und jedes Jahr wieder gewünscht wird.
Mit Erdbeertorte kann man die Gäste anlocken und nach dem Verkosten und Essen sind alle restlos begeistert. Meine Erdbeermousse-Torte könnte man noch geschmacklich aufpeppen mit einer leckeren Tränke aus Kaffee und etwas Nusslikör oder Amaretto. Der Boden würde dadurch noch saftiger. Wenn keine Kinder mitessen, kann man sich das leisten, der Geschmack ist dann natürlich noch etwas intensiver und voller. Nichtsdestotrotz, auch ohne getränkten Boden war sie
🎂🎂 ein Traum - ein totaler Geburtstagstraum 🎂🎂



Zutaten für den Wunderteig:
3 Eier
120 g. Zucker
1 Vanillezucker
1 Prise Salz
80 ml. Wasser
80 ml. Sonnenblumenöl
100 g. Weizenmehl
20 g. Kakao
1 TL. Backpulver
80 g. Walnüsse gerieben

Zutaten für die Schokomousse:
450 ml. Sahne
4 TL. Zucker
4 Blatt Gelatine
1 Vanillezucker
150 g. Zartbitterschokolade
50 ml.  stark aufgebrühten Kaffee

außerdem:
ca. 300 gr. Erdbeeren für die Füllung

Zutaten für die Dekoration:
frische Erdbeeren, Himbeeren, Zebraröllchen, Pistazien gehackt, frische Blüten (alles nach Wunsch)

Zubereitung Wunderteig:
Alle Zutaten sollen Zimmertemperatur haben.
Backofen auf 170 °C. Ober/Unterhitze vorheizen. Springform von Ø 24 cm vorbereiten – den Boden mit Backpapier belegen. 
Eier, Zucker, Vanillezucker und die Prise Salz mit der Rührmaschine schaumig aufschlagen, das dauert ca. 5 Minuten. Das Öl und das Wasser auf langsamer Stufe einrühren.
Weizenmehl mit Kakao und Backpulver mischen und in den Teig sieben, langsam unterheben, Walnüsse ebenfalls langsam unterheben.
Den Teig in die Springform füllen, im Ofen für ca. 30 Minuten backen.
Wunderkuchen nach dem Erkalten auf eine Tortenplatte stürzen. Papier abziehen. 

Zubereitung Schokomousse und Fertigstellung:
Kaffee aufbrühen und lauwarm abkühlen. Gelatine im kalten Wasser einweichen.
Schokolade fein hacken und in eine Schale geben. 150 g. Sahne mit dem Zucker aufkochen und über die Schokolade gießen, dann abdecken und ca. 3 Minuten ziehen lassen. Nachher mit dem Schneebesen zu einer homogenen Masse rühren. Gelatine abtropfen und in der heißen Schokomasse auflösen. Kaffee zugeben, umrühren und alles leicht abkühlen lassen.
Inzwischen den Kuchen auf eine Kuchenplatte legen und mit einem Tortenrahmen umschließen. Die Erdbeeren putzen und halbieren. 
Nun die restliche Sahne mit dem Vanillezucker steif schlagen und vorsichtig unter die Schokomasse heben.
4-5 EL Mousse auf den Tortenboden geben und glatt streichen. Die Erdbeeren auflegen, aber ca. 1 cm Rand frei lassen. Dann die restliche Mousse darauf verteilen und glatt streichen. Im Kühlschrank mindesten 4 Stunden kühlen, am besten über Nacht.
Die Torte vom Tortenring lösen und nach Wunsch dekorieren.
Lasst sie euch schmecken.


Alles Liebe
Eure Irmi

Samstag, 25. Juni 2022

Vier-Käse-Brotsalat

Kein Sommer ohne Brotsalat
und überhaupt, Brotsalat kriegt man immer hin. Dafür sind meistens reichlich Zutaten zu Hause.
Wenn im Sommer die Hitze uns zu schaffen macht, sind Salate die richtige Lösung. Der Herd bleibt nahezu kalt und wärmt nicht zusätzlich die Räume. Trotzdem hat man es geschafft ein leckeres Essen zu kredenzen.
Ob Brotsalat, Nudelsalat, Reissalat, Gemüsesalat oder was es sonst noch alles gibt, sie alle sind die unübertroffenen Sommerknaller. Dabei hat man die Gelegenheit wirklich vieles zu mischen und ich garantiere Euch, es gibt den ganzen langen Sommer nicht einmal denselben Salat. Außer man hat einen absoluten Lieblingssalat, den man wieder und wieder gerne präsentiert.
Unter dem Label "Salat" hier auf meinem Blog findet ihr eine tolle Auswahl, die euch eventuell den Sommer über begleiten kann. Gewiss findet ihr hier den Salat, der euch geschmacklich zusagt, ich würde mich jedenfalls total darüber freuen. Und nun wünsche ich euch eine erfolgreiche Suche. Lasst ihn euch schmecken.


Zutaten für ca. 3 Portionen:

150 g. Gouda und Bergkäse
1 Mozzarella
1 rote Paprika
100 g. Feta
2 Tomaten
Petersilie gehackt
Salz, Pfeffer
Essig und Olivenöl
100 g. Graubrot
1 Prise Chili-Salz
Olivenöl für die Pfanne
2 TL. Basilikum-Pesto

Mein Tipp: wer unbedingt noch Zwiebel dazugeben mag, eine rote würde super dazu passen.

Zubereitung: sie ist einfach und schnell
Die Brotscheiben in mundgerechte Stücke schneiden. Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Die Brotwürfel darin kross anrösten. Kurz vor Ende der Garzeit mit Chilisalz würzen und das Pesto zugeben. Alles gut untermischen und die Pfanne vom Herd ziehen.
Alle anderen Zutaten so schneiden wie es euch gefällt, in die Schüssel geben, mit Salz und Pfeffer würzen und mit Essig und Öl anrichten. Petersilie darüber streuen, das geröstete Brot zugeben, 1 x kurz untermengen. Den Salat sofort servieren. (Das Brot sollte noch teilweise kross bleiben).


Ich wünsche euch gutes Gelingen und habt noch einen guten Sommer. ☀☀☀☀☀
Herzlichst 
Eure Irmi

Montag, 20. Juni 2022

Apfel-Orangen-Schnitten

Wie lecker ist das denn??. Mit dem unverkennbaren Duft nach Apfelstrudel, den wir zu Hause so sehr lieben. Echt schade, dass mir dieses Rezept nicht schon früher in die Hände gefallen ist. Aber besser spät als nie.
Ich habe es natürlich ein wenig abgeändert, das heißt geschmacklich etwas aufgepeppt und das Gebäck ein bisschen mehr vom Orangenduft profitieren lassen. Nachdem im Geschäft noch Orangen zu bekommen waren, konnte ich die Änderung leicht vornehmen.
Die herrliche Orangenmarmelade, die ich hier verwenden konnte, hat mir eine liebe Bekannte als Geschenk mitgebracht. Hausgemacht und mit dem natürlichen Geschmack von sonnengereiften Früchten aus der schönen Gegend um den Lago Maggiore. Vielen herzlichen Dank dafür.
Der Apfel war natürlich unser eigenes Produkt. Ein Granny Smith ist zum Backen für mich der allerliebste. Er hat eine schöne Säure und wird nicht so weich, bis er zerfällt und nicht mehr ansehnlich ausschaut. Damit fahre ich eigentlich immer gut.
Schade nur, dass die Menge klein ist und superschnell verschwunden. Gäste hätte ich damit nicht mehr bewirten können.
Mein Tipp: Für ein ganzes Backblech müsst ihr die doppelte Menge zubereiten, damit ihr auch jemand zu dieser Leckerei einladen könnt. Zur Not dürft ihr aber auch Aprikosenmarmelade verwenden.


Zutaten für eine Größe von ca. 25 x 23 cm:
2 ½ Äpfel
Orangenabrieb von 1 (mittel) Orange
Saft ½ Orange
1 EL. Butter
1 EL. Zucker
1 EL. Orangenmarmelade
etwas Zimt
für den Mürbeteig:
1 Ei
60 g. Zucker
1 Prise Salz
60 ml. Sonnenblumenöl
2 EL. Orangensaft frisch gepresst (von oben abnehmen)
und ½ Orangenabrieb (von oben abnehmen)
230 g. Weizenmehl
4 g. Backpulver
1 Handvoll geriebene Nüsse

Zubereitung:
zuerst bereiten wir den Fruchtbelag. Dafür die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke teilen. 
Die Äpfel mit dem Zucker, dem Orangensaft (Achtung: 2 EL. davon für den Teig zur Seite stellen), ½ Orangenabrieb (Rest für den Teig zur Seite stellen), Zimt und Butter in einer Pfanne köcheln, Marmelade zugeben und für ca. 5 Minuten weiter köcheln. Der ausgetretene Saft sollte fast zur Gänze verdampft sein. Die Masse auf einen Teller geben damit sie schneller auskühlen kann.


Zubereitung Teig und Fertigstellung:
Das Ei in eine Schüssel geben, Orangenschale, Zucker und Salz zugeben und mit dem Schneebesen verrühren, das Öl und 2 EL. Orangensaft zugeben und nochmals kräftig rühren.
Mehl mit Backpulver mischen und sieben, dann portionsweise unter den Teig rühren. Zuerst mit dem Schneebesen und zum Schluss mit den Händen einarbeiten. Nun soll der Teig für 20 Minuten ruhen, aber nicht im Kühlschrank.
Inzwischen den Backofen auf 180 °C. Ober/Unterhitze vorheizen und Backblech mit Backpapier vorbereiten.
1/3 des Teiges für Streusel zur Seite stellen. Den Rest auf dem Backpapier rechteckig ausrollen, ungefähr auf 25x23 cm. Die Ränder kann man gut mit den Händen oder mit der Teigkarte gerade-schieben. Nun das Backpapier mit dem Teig auf das Blech heben, dann die Äpfel gleichmäßig darauf verteilen - bis an den Rand.
Restlichen Teig zu Streusel zupfen oder reiben und über die Äpfel verteilen. 
Zum Schluss mit den Nüssen bestreuen und mit der Teigkarte schon jetzt in die gewünschten Stücke teilen (so lässt er sich nach dem Backen noch besser durchschneiden).

Im vorgeheizten Backofen ca. 20 Minuten backen.
Auskühlen, Stücke durchschneiden und mit Puderzucker bestreuen.


Gutes Gelingen und lasst ihn euch schmecken.

Herzlichst
Eure Irmi

Mittwoch, 15. Juni 2022

würziges Kartoffelgulasch

Kartoffelgulasch gibt es bei uns selten bis nie; nach langer Zeit ist es mir nun wieder in den Sinn gekommen und das auch nur, weil ich in letzter Zeit öfters in den verschiedensten Zeitschriften und anderen Medien darüber gestolpert bin.
Ein bisschen abgewandelt hab ich mein Rezept schon und so schmeckte es megalecker. Schade, dass ich es so lange nicht mehr gekocht habe. Dabei ist es ein schnelles und leckeres Alltagsgericht, das nicht viel Aufwand erfordert und nicht viel Töpfe auf den Herd zaubert. Als Beilage ein schönes Baguette und schon ist das Mittagessen oder das Abendbrot komplett. Dazu setzen sich garantiert alle gerne an den Tisch und unvorhergesehene Gäste darf man ruhigen Gewissens dazu einladen. Der Mmmhh-Effekt ist euch gesichert.
Na, dann sag ich nur noch Mahlzeit und lasst es euch schmecken !! 😋😋


Zutaten für 2-3 Personen:

5 mittlere Kartoffeln
1 rote Zwiebel
2-3 Knoblauchzehen
2 rote Spitzpaprika
6 Cocktailtomaten
150 g. Cabanossi
2 TL. Tomatenmark
½ lt. Gemüsebrühe
1 EL. Schmand
Salz, Pfeffer, Paprikapulver
Kümmel, Majoran und 
Thymian (getrocknet)
Öl für die Pfanne

Zubereitung:
Gemüse  schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und in Scheibchen schneiden.
Öl in den Topf geben, Zwiebel und Knoblauch kurz anschwitzen, Paprika und Tomaten zugeben und anrösten. Kartoffeln und Cabanossi zugeben und alles untermischen. Nun das Tomatenmark beimengen kurz mitrösten. Nun mit der Brühe angießen, salzen, pfeffern und die anderen Gewürze zugeben. Zugedeckt etwa 30 Minuten köcheln bis die Kartoffeln gar sind. Kurz vor dem Servieren den Schmand untermischen. Wenn es nötig ist mit Mehl binden und eventuell nachwürzen.
Mit einem schönen Baguette dazu servieren.



Wünsche euch gutes Gelingen und lasst es euch schmecken.

Herzlichst
Eure Irmi

Freitag, 10. Juni 2022

Schnittlauch-Frischkäse hausgemacht

Frischkäse selber machen, ist echt keine Hexerei. Er schmeckt nach purer Natur, nach Schnittlauch aus eurem Garten, nach echter Heumilch vom Bergbauernhof und er schmeckt nach Unikat. Er vermittelt euch eine gewisse Sicherheit, ein Produkt zu kredenzen, das wenig bis gar keine Haltbarkeitszusätze enthält. Gesund und lecker und einzigartig 😋😋😋 und vor allem leicht bekömmlich.
Wenn dann dazu noch Pellkartoffeln oder selbst gebackene Vinschgerlen kredenzt werden, ist das Gefühl im Alm-Himmel zu sein ja schon komplett und nach Lust und Laune und mit viel Fantasie darf sich dann jeder noch in ein weiteres Luftschloss hinein-schaukeln.
Manchmal muss man sich eben vom normalen Lebensablauf etwas ausklicken, um abschalten zu können. Sich mit einer Decke in eine Alm-Wiese zu legen, den Blick zum Himmel gerichtet und ..........los gehts - den Alltag zurücklassen, abschalten und sich ganz tief erholen. Viel Spass dabei. 
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Der Käse hält sich im Kühlschrank ein paar Tage frisch und täglich schmeckt er würziger und besser. 😋😋😋😋


Zutaten für eine Portion:
1 lt. Frischmilch
3 EL. Weißweinessig
1 TL Kräutersalz
2 EL. Schnittlauch geschnitten
1 Prise Chili und wenig Pfeffer

Zubereitung:
Die Milch auf 90 °C. erhitzen, Topf vom Herd ziehen, Essig und Kräutersalz zugeben und langsam untermischen. Wenn es nötig ist noch einmal kurz aufwallen dann sollte sich langsam die Molke trennen.
Inzwischen ein Sieb mit einem sauberen Küchentuch oder einem speziellen Käsetuch auslegen. Den Käse mit der Flüssigkeit darin abseihen und etwas abtropfen lassen.
Käse in eine Schüssel geben, würzen und mit Schnittlauch mischen. Dann in ein Käsekörbchen umfüllen, leicht andrücken und für ca. 3-4 Stunden im Kühlschrank fertig abtropfen lassen.



Vor dem Servieren auf ein Brett oder Teller stürzen und dekorieren.
Gutes Gelingen und lasst ihn euch schmecken.



Herzlichst
Eure Irmi

Sonntag, 5. Juni 2022

Weizenstangenbrot - Alltagsbrot

Weizenbrot ist noch immer unser Lieblingsbrot.
Jeder hat beim Essen seine Vorlieben und seine Geschmacksrichtung, bei Brot lieben wir den Weizen über alles. 
Wer meinen Blog liest, hat es eh schon lange bemerkt, dass Vollkornmehl zwar im Haus ist aber nicht den echten Zugriff auf uns bekommen hat. Mein lieber Mann und ich, wir sind leider zwei "Weizenkörner" geblieben.
Heute gibt es deshalb wieder ein ganz einfaches Weizenstangenbrot, ein herrliches Alltagsbrot für jede Gelegenheit. Da bin ich mir sicher, es wird bis auf den letzten Krümel gegessen und das ist ein weiterer Grund, bei Weizenbrot zu bleiben. Dabei gibt es unzählige Möglichkeiten die letzten Reste zu verwerten und genau das will ich gerne nutzen.





Zutaten für 1 Brot:
390 g. Weizenmehl griffig (Typ 480)
9 g. Salz
1 TL. Honig
10 g. frische Hefe
290 ml. lauwarmes Wasser

Zubereitung:
Die Hefe und den Honig im lauwarmen Wasser auflösen.
Mehl und Salz in eine Schüssel geben, das Hefegemisch zugeben und alles mit einem Holzkochlöffel zu einem Teig verkneten, nur so lange bis keine Mehlnester mehr sichtbar sind. Die Schüssel abdecken, an einem warmen Ort stellen und den Teig ca. 20 Minuten gehen lassen. Nachher mit leicht geölten Fingern den Teig dehnen und falten. 
(Tutorial siehe unter "meine Favoriten auf YouTube")
Den Vorgang bitte ca. 3 mal wiederholen. 
Nach jedem Faltvorgang bekommt der Teig eine sichtlich bessere Struktur.
Anschließend wird der Teig geformt, (ob Laib oder Stange bleibt euch überlassen) und wird auf ein Backblech umgesetzt, mit wenig Mehl bestreut, mit einem Tuch abgedeckt um erneut für ca. 30 Minuten gehen zu lassen. 
Inzwischen kann der Backofen auf 200 ° C. Ober/Unterhitze vorgeheizt werden.
Das Brot wird zuerst an der Oberfläche eingeritzt und dann im Ofen ca. 35-40 Minuten gebacken. Klopfprobe bitte nicht vergessen.
Mein Tipp: Vor dem ersten Anschnitt sollte das Brot komplett auskühlen und zwar auf einem Gitterrost, damit die Unterseite nicht "schwitzt" und das Brot trocken bleibt.
Jetzt kann verkostet werden. 😋😋😋
Gutes Gelingen und lasst es euch schmecken.



Habt eine gute und leckere Zeit mit hauseigenen Brot.

Herzlich
Eure Irmi

Montag, 30. Mai 2022

Schokotorte Sacher-Art

Unlängst habe ich auf mehrfachen Wunsch eine Torte gebacken, einen alten Klassiker, den alle kennen und lieben. Es ist die gute alte Sachertorte, wobei Sachertorte darf man wirklich nur zum echten Original sagen. Deshalb benenne ich sie aus purem Respekt, Schokotorte Sacher-Art. Die Glasur weicht schon mal ordentlich vom Original-Rezept ab, wobei ich sagen muss, dass diese Art von Glasur mir wesentlich besser schmeckt, weil sie cremiger ist. Auch mit den anderen Zutaten wurde mengenmäßig sparsamer umgegangen, das Ergebnis ist trotzdem super und kann sich gut sehen lassen.
Sollte jemand also Lust auf Sacher bekommen haben, ich könnte diese sparsame Ausführung absolut empfehlen. Sie ist wirklich lecker und locker.
Nachdem bei uns in der Familie viele "Schokoholik's" anzutreffen sind, wird natürlich die Schokotorte heiß geliebt und in diesem Rezept ist mehr als genug Schokolade vorhanden. Einmal richtig Schoko-Schlemmen bitte, hier kommt jeder mit Leichtigkeit auf seine Kosten.



Zutaten für eine 24 cm Ø Springform:
100 g. Zartbitterkuvertüre
200 g. Butter
90 g. Zucker
30 ml. Rum
1 Vanillezucker
5 Eier 
1 Prise Salz
100 g. Zucker
200 g. Mehl (00)
1 Pckg. Backpulver
40 g. Kakao ungesüßt

Zutaten für die Glasur:
180 g. Zartbitterkuvertüre
160 ml Sahne
außerdem:
250-300 g. Marillenmarmelade fein passiert
2 EL. Rum
100 g. Vollmilchkuvertüre für die Deko
1 EL. Sonnenblumenöl

Zubereitung Kuchen:
Alle Zutaten sollten Raumtemperatur haben. 
Backform vorbereiten, Boden mit Backpapier auslegen, Seitenränder mit Butter bestreichen und mit Mehl bestreuen oder mein Backtrennfett benutzen. Eier trennen.
Backofen auf 170 ° C. Ober/Unterhitze vorheizen.
Die Kuvertüre klein aufschneiden und in einer Schüssel über Wasserbad schmelzen. Das Mehl mit Kakao und Backpulver mischen und sieben.
Die weiche Butter mit 90 gr. Zucker und dem Vanillezucker schaumig aufschlagen, die Eigelb einzeln kurz unterschlagen, Rum und die weiche Schokolade zugeben und unterrühren.
Das Eiweiß mit der Prise Salz und den 100 g. Zucker zu steifem Schnee schlagen. Eischnee und das Mehlgemisch in 2 Portionen kurz unterheben.
Den Teig in die Backform füllen, glattstreichen und in vorgeheizten Ofen für ca. 45 Minuten backen.
Den Kuchen nachher 10 Minuten in der Form auskühlen lassen, anschließend die Form lösen, entfernen, den Kuchen stürzen und das Backpapier abziehen.
Kuchen komplett auskühlen lassen.
Fertigstellung:
Die passierte Marillenmarmelade mit 2 EL. Rum erwärmen.
Den Kuchen einmal waagrecht teilen, Kuchenboden mit der Hälfte der Marmelade bestreichen, Kuchendeckel darüberlegen. Den Kuchen mit der restlichen Marmelade außen komplett glatt einstreichen.
Für die Glasur die Zartbitterkuvertüre grob hacken  und zusammen mit der Sahne erhitzen. Die Masse glattrühren. Kuchen auf einen Kuchengitter heben. 
Mein Tipp: Kuchengitter in ein Backblech stellen - so kann die abgetropfte Schokolade problemlos aufgefangen und neu verwendet werden.
Nun die Torte mit der Glasur übergießen und glatt klopfen.
Nachdem die Glasur abgetropft ist, kann der Kuchen im Kühlschrank fest werden.
Für die Dekoration: 
Kuvertüre fein hacken und in einer Schüssel über Wasserbad schmelzen lassen. Sonnenblumenöl unterrühren. Die Kuvertüre in einen kleinen Spritzsack füllen und die Torte nach Wunsch beschriften oder dekorieren.




Wenn die helle Morgensonne in die Küche scheint, die Blumen in der Vase erstrahlen lässt, zugleich noch der frische Duft von Kaffee durchzieht und ein Stück Sachertorte auf dem Tisch steht, dann kann es nur ein tolles Frühstück mit einem anschließenden wunderbaren Tag werden.

Wünsche euch gutes Gelingen und lasst sie euch schmecken.

Alles Liebe
Eure Irmi