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Samstag, 25. Juli 2026

Buttermilch-Schmarren mit Marillen-Röster

Marillen-Zeit ist wieder, überall in den Verkaufsstellen leuchten die orangefarbenen Früchte den Kunden entgegen. Man kann gar nicht daran vorbei gehen, weil sie doch saisonal und regional am besten sind. Unter diesen Umständen, musste ich mich in die Küche stellen und ein tolles Gericht zaubern. Meine spontane Idee war Buttermilch-Schmarren mit Marillen-Röster.
Marillen-Röster kann man gerne die doppelte Menge oder noch mehr zubereiten, anschließend noch heiß in ein Glas füllen, um sie für längere Zeit haltbar zu machen. Später greift man gerne noch einmal darauf zurück.

Auch der Buttermilch-Schmarren war ganz nach meinem Geschmack, nicht so üppig, nicht so süß und er gelingt garantiert. Nebenbei ist er kolossal köstlich und fluffig, mit Marillen-Röster dabei, ergibt er eine runde Mahlzeit. Die Zutaten, können geschmacklich unglaublich gut miteinander und deshalb hat mich das Gericht gerade dazu animiert, es nochmal für uns zuzubereiten. Wie gut, dass ich vorgesorgt habe und die Marillen-Röster schon im Glas auf einen nächsten Auftritt warten.



Zutaten für 2 Personen:
für den Buttermilch-Schmarren:

150 ml. Buttermilch
80 ml. Schlagobers
1 EL. Zucker
etwas Vanillepaste
etwas Zitronenabrieb
1 Prise Salz
4-5 EL. Weizenmehl
2 Eier
1 EL. Butterschmalz für die Pfanne

1 EL. Butter
1 EL. Kristallzucker

Puderzucker zum Bestreuen

für die Marillen-Röster:
300 g. Marillen
30 g. Zucker
30 ml. Weißwein
50 ml. Wasser
1 TL. Vanille-Aroma

Zubereitung:
Die Marillen waschen und grob würfeln.
Den Zucker in einer Pfanne karamellisieren, die Marillen zugeben und kurz untermischen, mit Wein angießen, Vanille und Wasser zugeben. Gut untermischen und für 2-3 Minuten köcheln. Topf vom Herd nehmen und auf lauwarm abkühlen lassen.
Backofen auf 175° Ober/Unterhitze vorheizen.
Buttermilch, Schlagobers, Zucker, Vanille und Zitronenabrieb glattrühren, Die Eier trennen und die Eigelb zugeben und unterschlagen. Mehl zugeben und klümpchenfrei unterrühren. Separat das Eiweiß mit der Prise Salz steif schlagen, dann 1/3 vom Eischnee zügig unter den Teig rühren, Rest vom Eischnee vorsichtig unterheben.
Butterschmalz in einer beschichteten Pfanne erhitzen, die Temperatur etwas zurückdrehen, Teig einfüllen und für ca. 3 -4 Minuten anbacken lassen. Dann die Pfanne in den Ofen schieben und den Schmarren für 12-13 Minuten backen lassen. Der Teig sollte durchgebacken aber nicht trocken sein und obenauf schön golden. Die Pfanne erneut auf die Herdplatte stellen, den Schmarren mit den Gabeln zerteilen, Butter und Zucker zugeben und für kurze Zeit karamellisieren lassen.
Dann kann angerichtet werden, mit Puderzucker bestreuen und Marillen-Röster dazugeben.
Lasst es euch schmecken.



Herzlichst
Eure Irmi

Dienstag, 30. Juni 2026

Pizza-Knödel

Weiter geht's in meiner Knödel-Reihevon Knödel kann man anscheinend nicht genug bekommen. Bei Gelegenheit werden noch ein paar andere Rezepte folgen und vielleicht ist dabei auch einen neuer Favorit für euch dabei. Aber jetzt erst mal zum heutigen Beitrag.

Schon lange habe ich mit Pizza-Knödel geliebäugelt, aber zugleich das Rezept immer wieder auf die lange Bank geschoben. Ich konnte mir Pizza-Knödel überhaupt nicht vorstellen. Sie sind aber top, da gibt es nichts zu meckern. Zusammen mit einer würzigen Tomaten-Sauce, hat man wirklich den leckeren Pizza-Geschmack im Mund. Die Zutaten ähneln sich ja ziemlich den Zutaten auf der Pizza.
Vielleicht hat mein Beitrag jetzt Lust auf Pizza-Knödel gebracht und vielleicht hat sich jemand von meinen Lesern spontan entschieden, sie auszuprobieren. Empfehlen könnte ich sie auf jeden Fall.



Zutaten für ca. 12 Knödel:
300 g. Knödelbrot
Kräutersalz
Pfeffer
Oregano
5-6 Tomaten-Fillet 
(getrocknet und in Öl gelegt)
40 g. Reibkäse (Parmesan)
80 g. Butter
3 EL. Öl aus dem Tomatenglas
70 g. Zwiebel
3 Knoblauchzehen
250 ml. Milch
2 Eier
2-3 EL. Semmelbrösel
Mozzarella



Zubereitung:
Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken, die Tomaten klein würfeln.
Knödelbrot mit Salz, Pfeffer und Oregano würzen, kurz mischen. Nun den Reibkäse und die gewürfelten Tomaten zugeben.
Butter und das Öl aus dem Tomatenglas in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch darin glasig dünsten und mit der Hälfte der Milch angießen und über dem Knödelbrot verteilen. Gut mit den Händen kneten. Die restliche Milch mit den Eiern verquirlen, dann ebenfalls zu Knödelbrot geben. 
Die Masse gut mit den Händen durcharbeiten und mindestens eine Stunde ziehen lassen.
Dann Semmelbrösel zugeben, untermischen und Knödel portionieren. Jeden Knödel mit einem kleinen Stück Mozzarella füllen, rund-drehen/bzw. schleifen  und später im heißen Salzwasser ca. 20 Minuten ziehen lassen bzw. leicht köcheln.
Dazu schmeckt am besten eine feine Tomaten-Sauce aus eurer Küche.
Lasst es euch schmecken


Herzlichst
Eure Irmi


Samstag, 30. Mai 2026

Lauch-Buttermilch-Knödel

Buttermilch gibt es bei uns nur in einer 500 ml Verpackung im Verkauf. Das ist für unseren kleinen Haushalt relativ groß, aber ich benötigte einen Teil der Buttermilch für ein Brot, das ich anfangs dieser Woche gepostet habe und für den restlichen Teil wurde eine Möglichkeit zum Verwerten gesucht und jetzt auch gefunden. Ein neues Knödel-Gericht, das ich so zum ersten Mal zubereitet habe, wurde damit verwirklicht. Es war eine gute Idee, denn die Knödel waren lecker, schön gewürzt, die leichte Säure der Buttermilch gab einen besonders herrlichen und feinen Geschmack. Insgesamt ähnelten die Knödel den alt-bekannten Käseknödeln, die mittlerweile fast alle kennen und lieben gelernt haben. Aber Lauch-Buttermilch-Knödel sind meiner Meinung nach feiner und eleganter im Geschmack, sodass wir sie in Zukunft sehr gerne wieder kochen und essen werden. 
Lauchknödel standen ganz lange schon auf meiner Kochliste, wie gut, dass ich Buttermilch und Lauch gerade zur Verfügung hatte und somit gleich an die Arbeit gehen konnte, um dieses Projekt endlich abzuschließen. 
Zu diesen Knödeln passte herrlich der gemischte Salat, der mit meinem neusten Frühlings-Salat-Dressing mit Buttermilch angemacht wurde. Das Dressing hat uns ebenfalls sehr gefallen.
Vielleicht habt Ihr jetzt auch Lust auf Lauch-Buttermilch-Knödel bekommen - ich könnte sie euch wärmstens empfehlen.



Zutaten für ca. 12 Knödel
320 g. Knödelbrot
100 ml. Buttermilch
100 ml. Milch
40 g. Parmesan gerieben
Salz
Pfeffer
2 Eier (Gr. L.)
100 g. Gouda
130 g. Lauch
80-100 g. Butter
3 EL. Sonnenblumenöl
1-2 EL. Mehl
Schnittlauch Menge nach Wunsch

Zubereitung:
Lauch putzen und klein schneiden. Gouda klein würfeln.
Butter und Öl in eine Pfanne geben, kurz erhitzen, den Lauch zugeben und darin glasig dünsten, salzen und pfeffern. Leicht abkühlen lassen, dann zum Brot geben. Gouda ebenfalls über dem Brot verteilen, alles mit den Händen gut vermischen.
Milch, Buttermilch, Eier und Parmesan in einer Schüssel gut verquirlen, salzen und pfeffern, dann über dem Brot verteilen, gehackten Schnittlauch zugeben. Die Knödelmasse mit den Händen gut durchmischen, dann für ca. 1 Stunde durchziehen lassen.
Zum Schluss das Mehl zugeben, gut untermischen, dann die Knödel formen.
Salzwasser zum Kochen bringen, Temperatur zurückschalten und die Knödel für ca.15-20 Minuten im Wasser ziehen bzw. leicht köcheln lassen.
Anschließend mit brauner Butter servieren.



Gutes Gelingen und lasst es euch schmecken.
Herzlichst
Eure Irmi

Mittwoch, 20. Mai 2026

Himbeer-Joghurt-Torte

Heute gibt es eine tolle Sommer-Torte, die megalecker und fruchtig ist. Schön frisch und gut gekühlt ist sie ein  erfrischender Gaumenschmaus. 
Die Himbeeren kann man eventuell mit Erdbeeren tauschen, oder auch mit anderen Früchten, damit ist sie ungemein wandelbar und den ganzen Sommer lang auf dem Kuchen-Buffett gerne gesehen. Bei uns zu Hause gab es die Torte zum Muttertag, aber egal für welchen Anlass sie gebacken wird, passend ist sie immer.
Das Rezept ist schon zig-Jahre alt. Vor mehr als 20 Jahren hab ich sie zum ersten Mal gebacken. Gleich hintereinander wurde sie damals gewünscht, immer dieselbe Torte, doch dann wollte ich andere Torten ausprobieren und legte das Rezept zur Seite. Die ganzen Jahre ist es seither in der Schublade geblieben, bis vor Kurzem, da hat mich mein Neffe wieder daran erinnert. Eigentlich würde sie ja super in meinen Blog passen, war mein erster Gedanke und hier ist sie nun, die Sommertorte, die wieder prompt für helle Begeisterung unter meinen Gästen sorgte.
Vielleicht hat sie jetzt auch einen meiner Leser begeistert und es  hat jemand Lust bekommen diese Torte zu backen. Ich könnte euch dabei folgendes versprechen: sie ist geling-sicher, fruchtig, sommerlich und vor allem, sie punktet mit wenig Arbeits-Aufwand. Die Dekoration kann ganz verschieden ausfallen, je nachdem, für welchen Anlass man sie benötigt. 
Ich wünsche euch schon mal viel Glück bei der Zubereitung !!!



Zutaten für den Biskuit:
3 Eier
90 g. Puderzucker
1 Prise Salz
1 Pckg. Vanillezucker
90 g. Weizenmehl

Zutaten für die Fülle:
250 g. Naturjoghurt
250 g. Vanillejoghurt
3 Tropfen Vanille-Aroma
120 g. Puderzucker
1 Pckg. Vanillezucker
Saft ½ Zitrone frisch gepresst
250 ml. Schlagsahne
6 Blatt Gelatine
6-8 EL. Rum
3 EL. Himbeermarmelade
350 g. frische Himbeeren


Zubereitung Biskuit:
Die Eier sollten Raumtemperatur haben. 
Eine 26 cm Springform vorbereiten, Boden mit Papier bespannen. Weizenmehl sieben.
Backofen auf 180 °C. Ober/Unterhitze vorheizen.
Eier, Salz, Puderzucker und Vanillezucker mit der Rührmaschine weiß/schaumig aufschlagen, das dauert so ca. 8 Minuten. Mehl in 2 Portionen locker unterheben, (das geht am besten von Hand - mit dem Schneebesen).
Den Teig in die Form füllen und im vorgeheizten Ofen für ca. 25 Minuten backen. 
Stäbchenprobe bitte nicht vergessen.
Anschließend den Kuchen in der Form auskühlen lassen und dann aus der Springform lösen.

Zubereitung Fülle und Fertigstellung:
Den Kuchenboden auf eine Tortenplatte geben und mit einem Tortenring umschließen, dann mit der Hälfte vom Rum beträufeln. Die Himbeermarmelade glattrühren, (eventuell mit einem EL. heißen Wasser strecken) und auf dem Tortenboden verstreichen. Die Himbeeren waschen, gut abtropfen und auf der Marmelade verteilen.
Die Sahne steif schlagen und zur Seite stellen.
Die Gelatine in kaltem Wasser für ca. 6-10 Minuten einweichen. 
Naturjoghurt, Vanillejoghurt, Vanille-Aroma, Puderzucker und Vanillezucker in die Rührschüssel geben und gut unterrühren. Zitronensaft zugeben und nochmals mischen.
Den restlichen Rum erhitzen, Pfanne vom Herd ziehen, die Gelatine ausdrücken und im heißen Rum schmelzen. Dann unter ständigem Rühren langsam in die Joghurtmasse fließen lassen und gut unterschlagen. Jetzt noch in Portionen die geschlagene Sahne locker unterheben.
Die Joghurtcreme über die Himbeeren verteilen und glatt streichen. Die Torte über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Vor Gebrauch wird sie nach Wunsch dekoriert.
Lasst sie euch schmecken.



Herzlichst
Eure Irmi

Freitag, 15. Mai 2026

Hugo-Zitrus-Bowle

Die Bowle ist süffig, nicht so alko-lastig, aber trotzdem nichts für Kinder. Die müssen leider darauf verzichten. Ich habe aber eine alkoholfreie Variante angesetzt damit die Kleinen auch in Gesellschaft mitmachen können und sich mit uns erfreuen.
In unserem schönen Mai-Garten habe ich diese Bowle heuer das erste Mal serviert. Der Garten wird momentan vom Duft des Holunderstrauches überflutet und dort gemeinsam zu essen oder zu feiern ist was ganz Besonderes. Während der Blütezeit wird er deshalb öfters genutzt, wir lassen uns gerne vom Blütenduft auf jeden Schritt und Tritt verfolgen. Bei gutem Wetter strömt der wunderbare Duft abends sogar direkt ins Haus. Eine herrliche Aroma-Therapie für verwöhnte Sinne, ganz kostenlos im eigenen Garten. 


Zutaten für 10 Personen:

200 ml. Wodka
300 ml. Holunderblütensirup
1 Flasche Weißwein
1 Flasche Sekt
500 ml. Mineralwasser 
mit Kohlensäure
½ Pampelmuse
3 Limetten
3 Zitronen
3 Zweige Minze
Eiswürfel


Zubereitung:
Die Früchte waschen und in Scheiben schneiden, dann in eine Schüssel geben, mit Wodka, der Hälfte vom Weißwein und dem Holunderblütensirup angießen, umrühren, abdecken und für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Anschließend in ein Bowle-Gefäß umfüllen, den restlichen Weißwein und das Mineralwasser zufügen, zum Schluss mit Sekt aufgießen. Eiswürfel dazugeben, kurz umrühren und sofort servieren.
Wohl bekomm's 🍹🍹


Herzlichst
Eure Irmi

Sonntag, 10. Mai 2026

Riesen-Bruschetta mit Rührei

Das war ein tolles Ding. 
Auch wenn wir uns hier ziemlich weit weg von der eigentlichen Bruschetta bewegen oder von dem, was wir so als Bruschetta im Gedächtnis haben. Durch das Rührei ist sie geschmacklich auf einer ganz anderen Welle zu finden.
Bruschetta mal anders aber trotzdem hat sie wunderbar geschmeckt, es gibt also nichts zu meckern und sie hat es auch gleich auf meine Nachkochliste geschafft. Mit dieser tollen Riesen-Bruschetta hatten wir ein leckeres Abendbrot, begleitet von einem schönen kühlen Bierchen, konnten wir den Abend genießen und wurden ordentlich satt.




Zutaten für 2 Personen:
2 Scheiben Bruschetta-Brot
3-4 Eier
200 g. Cocktail-Tomaten
1 mittlere rote Zwiebel
1 rote Spitzpaprika
3 Zehen Knoblauch
50 g. Bergkäse
1 Kugel Mozzarella
1 Zweig Basilikum
Salz und Pfeffer
Oregano
Olivenöl für die Pfanne
etwas Butter streichfähig

Zubereitung:
Tomaten waschen und vierteln, Zwiebel in feine Ringe schneiden, Spitzpaprika waschen entkernen und kleine Streifen schneiden, Knoblauch schälen und fein hacken. Bergkäse fein würfeln. Mozzarella in mundgerechte Stücke teilen. Die Eier in einer Schüssel gut verquirlen und die Brotscheiben dünn mit Butter bestreichen.
Backofen auf Grillstufe vorheizen, Backblech mit Papier belegen.
Das Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin glasig anschwitzen, Paprika zugeben und kurz mit anrösten, dann die Tomaten zugeben, alles zusammen 2-3 Minuten garen, salzen und pfeffern. Alles auf ein Teller geben. Pfanne muss nicht gesäubert werden.
Jetzt die Brotscheiben im Backofen für 5-6 Minuten angrillen.
Inzwischen die Eier in obige Pfanne geben und unter Rühren stocken lassen, salzen und pfeffern, anschließend das Tomaten/Zwiebel/Paprika-Gemüse zugeben und kurz untermischen.
Die getoasteten Brotscheiben aus dem Ofen holen, den Belag darauf verteilen, mit Bergkäse und Mozzarella belegen, mit Oregano und Basilikumstreifen bestreuen. Mit wenig Olivenöl beträufeln. Bruschetta im Ofen für ca. 10-12 Minuten grillen.
Sofort servieren. Lasst es euch schmecken.
Mein Tipp: Basilikum-Pesto mit etwas Olivenöl verrühren und über die Bruschetta träufeln schmeckt megalecker.


Herzlichst
Eure Irmi


Donnerstag, 30. April 2026

Tiramisu` klassisch

Für Tiramisu benötige ich keinen Extra-Hunger, das passt meistens noch schnell in meinen Genuss-Plan. Doch leider ist es nicht nur mega lecker, sondern es hat auch noch einiges an Kalorien anzubieten. Und diese sind das große Problem, das mich hinterher mit den Pfunden kämpfen lässt.
Aber seien wir mal ehrlich, alle Dessert nageln sich gerne an den Hüften fest. Es sei denn, man genießt eine kleine Portion Fruchtsalat, der außerdem noch gesünder wäre. Eine andere Option gäbe es schon, stark sein und das Dessert ganz weg lassen.🤷‍♀️ 🤷‍♂️
Aber das überlasse ich direkt jedem von Euch selbst.
Tiramisu klassisch ist ein Renner in der Dessert-Welt, es scheint so, als könnte man ihn nicht aufhalten. Schon lange hat er seinen Beliebtheitsgrad erreicht und sich einen großen Namen gemacht.
Genießen wir ihn und schieben wir das schlechte Gewissen einfach kurz zur Seite.


Zutaten für 6 Portionen:

500 g. Mascarpone
4 Eigelb
2 Eiweiß
80 g. Zucker
1 Prise Salz
1 Vanillezucker oder etwas Vanilleextrakt
300 ml. starker aufgebrühter Kaffee
6 EL. Amaretto oder Rum
1 EL. Puderzucker
Löffelbiskuits

Zubereitung:
Starken Kaffee aufbrühen und wieder abkühlen lassen.
Eiweiß mit 1 Prise Salz aufschlagen, zur Seite stellen.
Die Eigelb mit Zucker und Vanillezucker weiß/schaumig aufschlagen, Mascarpone portionsweise zugeben und kurz unterrühren bis die Masse glatt ist. Geschlagenes Eiweiß kurz unterheben. Die Creme soll jetzt schön gebunden sein, aber sich dennoch luftig anfühlen.
Amaretto und Puderzucker unter den Kaffee mischen.
Löffelbiskuits im Kaffee tauchen und in die Form schichten, die Hälfte der Creme darüber verstreichen, eine nächste Schicht mit Löffelbiskuits legen. Mit dem Rest der Creme abdecken und schön glatt streichen. 
Mit Klarsichtfolie abdecken und mindestens 5 Stunden kühlen, wenn geht über Nacht.
Vor dem Servieren mit Kakao vollflächig bestreuen.



Herzlichst
Eure Irmi

Montag, 20. April 2026

Ronen (rote Beete) Knödel - Südtirol auf den Teller

Mit "Südtirol auf den Teller" startet heute eine Woche mit Rezepten, die typisch für die Südtiroler Küche sind. Ich dachte mir, das könnte vielleicht interessant für meine Leser sein, zumal es gleich zwei tolle Rezepte in einer Woche gibt. Man darf also schon gespannt sein. Gewiss, die Knödel sind für Südtirol das "Gericht der Region", das eine gewisse Tradition vertritt, aber unsere Küche kann auch anders, vielseitig, lecker und gesund sein. Trotzdem fange ich heute mit einem Knödelrezept an. Knödel gibt es zwischenzeitlich in verschiedenen Variationen, sie sind allseits beliebt und bekannt, sie werden von allen mega gerne gegessen. 
Viele dieser sogenannten anderen Gerichte stammen vorwiegend aus der "alten Südtiroler-Bauernküche". Sie überzeugen mit günstigen Zutaten aus, sind aber dennoch geschmackvoll und vor allem sehr gesund.
Einige Rezepte aus unserer Küche gibt es schon auf meinem Blog, diese Woche werde ich noch zwei dazu hängen. Seit mal gespannt für welches zweite Rezepte ich mich entschieden habe.

Mein Tipps:  Die Käsezugabe bei den Rohnenknödel ist optional, man kann sie auch weglassen. Bergkäse bringt mehr Würze, sollte aber meiner Meinung nach eher geraspelt werden, andere gut schmelzende Käse können klein gewürfelt sein. So bekommen die Knödel beim Kochen eine glattere Außenoberfläche.
Knoblauch und geriebener Parmesan sind ebenfalls optional, bitte weglassen, wenn es nicht so gewünscht wird. 
Parmesan dazugeben ist zwar nicht original, aber es schmeckt.


Wie ihr hier auf dem Bild sehen könnt, habe ich den Käse das erste Mal zu groß gewürfelt und vielleicht auch in der Menge zu gut gemeint. Ich habe im Rezept unten die Menge reduziert. 
in der Zwischenzeit gab es bei uns zu Hause nochmals Rohnenknödel mit der unten angeführten Menge und den angebrachten Tipps 👍 lief alles wunderbar und die Knödel bekamen eine schöne glatte Oberfläche, so wie ich das mir wünschte.


Zutaten für ca. 12 Knödel
300 g. Knödelbrot
100 g. Bergkäse
oder anderer gut schmelzender Käse
30 g. geriebenen Parmesan
2 EL. Semmelbrösel
Petersilie und Schnittlauch gemischt
70 g. Zwiebel
2 Zehen Knoblauch
50 g. Butter
3 EL. Sonnenblumenöl
2 Eier
200 g. rote Beete gekocht
60 ml. Milch
Salz, Pfeffer
1 TL. Kümmel gemahlen

Zubereitung:
Rote Beete schälen und grob teilen, Käse klein würfeln oder raspeln. Petersilie und Schnittlauch fein hacken, Zwiebel schälen und fein würfeln, Knoblauch schälen und fein hacken.
Knödelbrot in eine große Schüssel geben, den gewürfelten/bzw. geraspelten Käse zugeben, Semmelbrösel, Reibkäse, Petersilie und Schnittlauch ebenfalls zugeben und alles gut untermischen.
Butter und Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebel und Knoblauch zugeben, ein paar Minuten leise garen lassen, es sollte keine Farbe annehmen. Dann über die Knödelmasse geben und wieder gut untermischen.
Rote Beete, Eier und Milch in einen Mixbecher geben, salzen, pfeffern, den gemahlenen Kümmel zugeben und alles gut durchmixen, dann über die Knödelmasse geben. Nun die Knödelmasse mit den Händen sehr gut untermischen und mindestens ½ Stunde ruhen lassen, dann (mit nassen Händen) Knödel formen. Salzwasser aufkochen lassen, dann die Knödel einlegen und für ca. 15 Minuten leise köcheln/ziehen lassen.
Mit zerlassener/brauner Butter und Reibkäse servieren. Wer mag, kann sich eine schöne Käsesoße zubereiten und dazu genießen.



Gutes Gelingen und lasst es euch schmecken.

Herzlich
Eure Irmi

Mittwoch, 15. April 2026

Eierlikör-Tiramisu

Was für ein tolles Dessert war das!. 
Ich überlegte gerade, warum mir das nicht schon früher in den Sinn kam, ein Eierlikör-Tiramisu zuzubereiten? aber manchmal kommt man irgendwie nicht dazu. Dann muss man eben viel Zeit ins Land streichen lassen, um damit man dann endlich auf so ein Schmankerl zusteuert.
Tiramisu ist doch eine Leckerei, die nicht neu in der Genusswelt ist und es gibt ihn mittlerweile nicht nur klassisch, er wird abgewandelt mit Früchten und verschiedenen Geschmacksrichtungen. Er ist vielseitig, aber immer genauso gerne gegessen. Diesmal hab ich ihn mit Eierlikör zubereitet, was sehr passend für die Zeit rund um Ostern war. Vielleicht habt ihr jetzt auch Lust drauf bekommen, ihn demnächst als Nachtisch zu servieren. Ich wünsche gutes Gelingen.


Zutaten für 2 Personen:

140 g. Mascarpone
30 ml. Eierlikör für die Creme
1 EL. Puderzucker
½ Vanillezucker
wenig Zitronenschale
100 ml. kalte Sahne
Löffelbiskuits
1 Tasse Kaffee 

für die Dekoration:
Sahne für die Rosetten
Mandelkrokant


Zubereitung:
starken Kaffee aufbrühen und erkalten lassen.
Mascarpone, Puderzucker, Vanillezucker  und Zitronenschale geschmeidig rühren, Eierlikör gut untermischen. Die kalte Sahne nicht ganz steif schlagen und locker unter die Creme heben. 
Nun kann das Tiramisu auch schon in Gläser geschichtet werden.
Löffelbiskuits kurz in Kaffee tauchen und als 1. Schicht ins Glas legen, etwas Creme darüber verteilen, 2-3 EL. Eierlikör drüber verteilen, dann wieder Löffelbiskuits, Creme und Eierlikör.
Das Dessert abdecken und für einige Stunden im Kühlschrank aufbewahren.
Vor dem Servieren, die Sahne steif schlagen und in einen Spritzsack mit Sterntülle geben. Sahnerosetten auf die Creme spritzen und mit Mandelkrokant bestreuen.
Ich wünsche euch eine guten Appetit und lasst es euch schmecken.


Herzlichst
Eure Irmi

Mittwoch, 25. März 2026

kleine Brombeer-Streusel-Törtchen für den Palmsonntag

In ein paar Tagen haben wir schon wieder Palmsonntag. Die Zeit von Weihnachten bis Ostern ist wie im Fluge vergangen, ich habe das Gefühl, als würde mir jemand die Zeit unter den Füßen wegreißen. Ich komme gar nicht mehr mit, so schnell verflogen die einzelnen Wochen und Monate und jetzt stehen wir schon kurz vor Ostern.
*****************
Für das Frühstück am Palmsonntag suche ich meistens eine süße Überraschung für unseren Frühstückstisch, die es vorher noch nicht gegeben hat. Die kleinen Brombeer-Streusel-Törtchen zum Beispiel sind mir schon ein paar Mal aufgefallen. Ich habe sie deshalb gleich ausprobiert, weil sie mich total verführt haben und ich finde, sie werden passend sein, für diesen Festtag. Lecker sind sie jedenfalls, fruchtig im Geschmack und sie werden uns allen schmecken, denn sie sind die absoluten WOW-Törtchen. Deshalb hab ich sie auch gleich für den Palmsonntag fest eingeplant. Ich gehe davon aus, dass alle begeistert sein werden und kein Törtchen wird übrig bleiben.
Ich wünsche Euch allen eine feine Karwoche mit viel Vorfreude auf das Fest.🐰🐰🐰




Zutaten für 12 Törtchen: 
für den Mürbeteig:
250 g. Weizenmehl (Allzweckmehl)
1 ½ TL. Backpulver
1 Prise Salz
120 gr. kalte Butter
50 g. Zucker
½ Pk. Vanillezucker
1 Ei 

Zutaten für die Fruchtfüllung:
350 g. Brombeeren
Saft ½ Zitrone
2 EL. Zucker
1 EL. Speisestärke
½ Pk. Vanillezucker

Zutaten für die Streusel:
80 g. Weizenmehl (Allzweckmehl)
50 g. Walnüsse gemahlen
50 g. Zucker
50 g. kalte Butter
½ Vanillezucker

Zubereitung Mürbeteig:
Alle Zutaten in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und zu einem glatten Mürbeteig verkneten. Teig kurz ruhen lassen und anschließend gleich weiter verarbeiten. 
Die Mulden vom Muffin-Backblech mit weicher Butter ausstreichen und gut mit Mehl bestreuen, damit sich die Törtchen nach dem Backen leicht herausnehmen lassen. Schaut zwar ein wenig nach Sauerei aus, hilft aber ungemein.
Den Teig in 12 gleich große Stücke teilen, zuerst jedes Teil zu einer runden Kugel formen und auf die Mulden des Bleches verteilen. Mithilfe von einem kleinen Glas die Teigkugeln in die Form drücken und den Teig gleichzeitig an den Rändern hochziehen. Eventuell etwas mit den Fingern nachhelfen.
Inzwischen den Backofen auf 170° C. Umluft vorheizen.
Zubereitung Füllung:
Früchte säubern und mit den anderen Zutaten in eine Schüssel geben, gut untermischen. Die Früchte gleichmäßig auf alle mit Teig ausgekleideten Mulden des Muffinbleches verteilen.
Zubereitung Streusel:
Alle Zutaten in die Schüssel der Rührmaschine geben und zu Streusel verarbeiten lassen. Die Streusel über die Früchte verteilen.
Die Törtchen im Backofen für ca. 25-30 Minuten backen und anschließend in der Form auskühlen lassen.
Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.



Lasst sie euch schmecken.
Herzlichst
Eure Irmi

Dienstag, 10. März 2026

Anna-Kuchen

Manche Menschen mögen lieber Kuchen ohne viel Schnick-Schnack, andere wiederum Torte mit viel Creme. Aber Süßigkeiten lieben fast alle. Genau deshalb muss ich manchmal einen einfachen Kuchen backen und nächstes Mal gibt es wieder Torte, somit sind alle in der Familie bedient.
Ich persönlich mag auch gerne Kuchen, ganz besonders diesen Anna-Kuchen. Er ist schnell gebacken und er enthält meine Lieblingszutaten, viel Mandeln und Zitronat. 
Zum Nachmittags-Kaffee nach einem gelungenen Kartenspiel ist bei uns meistens Kaffee und Kuchen angesagt. Neulich hatte sich mal wieder unsere feine Kartenspiel-Runde eingefunden, ein gelungener Nachmittag war garantiert, natürlich mit anschließendem Kaffee- und Kuchengenuss.
Sollte dann noch ein Stückchen Kuchen übrig bleibt, darf er zum Frühstück am nächsten Morgen gerne serviert werden.



Zutaten für eine Backform von 26 cm Ø
250 g. Butter
180 g. Zucker
1 Vanillezucker
1 Prise Salz
4 Eier
1½ - 2 EL. Rum
250 g. Weizenmehl
1 ½ TL. Backpulver
100 gemahlene Mandeln (ungeschält)
125 g. geraspelte Schokolade
50 g. Zitronat fein gehackt

Zubereitung:
Alle Zutaten sollten Raumtemperatur haben. Die Backform innen mit Butter bestreichen und mit Mehl bestreuen. 
Schokolade raspeln, das Mehl mit Salz und Backpulver mischen und sieben.
Backofen auf 180 °C Unter/Oberhitze vorheizen.
Die weiche Butter mit Zucker, Vanille und Salz schaumig aufschlagen, die Eier jeweils einzeln kurz unterschlagen nur bis sie sich mit der Masse verbunden haben. Rum zugeben und untermischen.
Das gesiebte Mehl in mehreren Portionen kurz untermischen, Mandeln und Schokolade und Zitronat ebenfalls untermischen, nur kurz, bis sich der Teig verbunden hat.
Den Teig in die gebutterte Form füllen, glatt streichen und im Ofen für ca. 50 Minuten backen.
Den Kuchen anschließend in der Form auskühlen lassen, erst dann die Form entfernen, den Kuchen abdecken damit er nicht austrocknet. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.





Gutes Gelingen und lasst ihn euch schmecken.

Herzlichst
Eure Irmi


Freitag, 20. Februar 2026

Kanapees-Caprese

Ein leckeres Schnittchen im Bausatz-Format.
Kanapees Caprese sind unter den vielen anderen leckeren Kanapees meine Lieblinge. Sehr oft werden sie bei uns als Apero serviert oder auf einem Häppchen-Teller dazugelegt. Sie machen immer und überall eine tolle Figur, sie sind meine absoluten "Gaumenschmeichler". Jedoch wundert es mich gerade, dass ich dieses Rezept nicht schon früher in meinem Blog aufgenommen habe. Vermutlich, weil sie bei uns schon lange einfach zum Alltag gehören und nichts mehr Neues sind. Besonders im Sommer haben sie oft ihren Auftritt am Abend. Nach Feierabend werden sie gerne mit auf die Terrasse genommen und zu einem schönen gekühlten Bier oder einem Glas Weißwein verspeist.
Belegen darf man Kanapees nach Lust und Laune, das Brot kann getoastet werden, muss es aber nicht. Man hat hiermit ziemliche Freiheiten bei der Verwirklichung der kleinen Dinger, und beim Geschmack darf viel variiert und ausprobiert werden. Nachdem sie in einer süß/herzhaften Kombination ebenfalls megalecker sind, steht einem wirklich jede Möglichkeit offen.
Bei meinen Kanapees-Caprese habe ich das Brot leicht getoastet, einmal, weil ich das Brot gerne knusprig mag, und zum Zweiten, weil sie lauwarm doch am besten sind. Aber das ist natürlich mein Wunsch und mein Geschmack, ihr macht das wieder so, wie ihr das mögt. 
Das Basilikum-Pesto habe ich heute selbst gemacht nach meinem alt bewährten Rezept, das ihr gerne hier finden könnt.



Zutaten für ca.  15 Kanapees:
2 kleine Baguette
5 kleine Tomaten
2 Kugeln Mozzarella
1 Zweig frischer Basilikum
Kräutersalz
Oregano
Olivenöl

Zubereitung:
Backblech mit Backpapier belegen. Backofen auf 200 °C Ober/Unterhitze vorheizen.
Die Baguettes in Scheiben schneiden. Die Tomaten waschen. Tomaten und Mozzarella ebenfalls in Scheibchen schneiden. Die Basilikumblätter waschen und trocken-schütteln, dann in Streifen, Größe nach Wahl, teilen.
Das Brot auf das Backblech legen und im Ofen für 3-4 Minuten toasten. Danach mit dem Pesto bestreichen, mit dem Mozzarella belegen und Tomatenscheiben drüber geben. Die Basilikumblätter drüber verteilen mit Kräutersalz salzen und mit wenig Oregano bestreuen. Mit Olivenöl leicht beträufeln.
Es ist servierbereit und kann angerichtet werden.



Die Farben der Caprese-Brötchen läuten ganz zart den Frühling ein. 
Frühling auf dem Teller und Frühling im Garten. 


Die Winterlinge sind endlich da, sie treiben meiner Meinung nach den Winter aus. Jedes Jahr sind sie der erste Lichtblick und das erste Anzeichen, dass sich der Winter langsam zurückziehen muss. Momentan sieht man bei uns im Garten, wie sich zwei Jahreszeiten bekämpfen, Winter und Frühling. Sehr groß und sehr schön sind noch immer die Blüten der Christrosen und dicht daneben sprießen schon die Winterlinge aus der Erde. Mit ihren gelben Blüten haben sie sich einen Platz geschaffen, der nicht zu übersehen ist. Die Natur ist doch wunderschön.

Herzlichst
Eure Irmi