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Donnerstag, 5. Februar 2026

Toast Hawaii vom Blech

Nicht ganz so oft gibt es bei uns zu Hause Toast Hawaii. 
Nichts destotrotz ist es auch heute immer noch ein Kult-Rezept, das sich hervorragend auf einer Party servieren lässt. Man bekommt dafür immer 👍👍👍.
Ganz selten ist jemand dabei, der Ananas nicht leiden kann und deshalb nicht mitessen mag. Da müsste man eben umdisponieren und die Ananas weglassen, das macht in so einem Fall keine Umstände. 
Zum Abendbrot kann man Toast Hawaii auch servieren, mit einem schönen Salat als Beilage reicht es zum satt werden allemal.



Für 2-3 Portionen:
6 Toast-Brotscheiben
3 Lauchzwiebeln
200 g. Sauerrahm oder Schmand
Salz und Pfeffer
Ananas in Scheiben aus der Dose
12 Scheiben gekochter Schinken dünn geschnitten
150 g. ca. geriebener Gouda
3 EL. Olivenöl
Kräutersalz

gemischter Salat nach Wunsch

Zubereitung:
Backbleck mit Papier belegen. Backofen auf 200 °C Ober/Unterhitze vorheizen.
Ananas aus der Dose nehmen und abtropfen. Die Lauchzwiebeln waschen, in feine Ringe schneiden. Sauerrahm glatt rühren, salzen und pfeffern, Lauchzwiebel zugeben und gut mischen. Kurz ziehen lassen.
Die Toastscheiben mit Olivenöl leicht bestreichen und auf das Backblech legen, im Ofen für ca 4-5 Minuten eine leichte Farbe annehmen lassen.
Die Brotscheiben mit dem Schmand bestreichen, mit Schinken belegen, Ananas darauf verteilen und noch mit dem geriebenen Käse belegen.
Nun im heißen Ofen für ca. 15 Minuten gratinieren.
Inzwischen den Salat anrichten.
Gutes Gelingen und lasst es Euch schmecken



Herzlichst
Eure Irmi

Donnerstag, 10. Juli 2025

Flammkuchen- Rolle

Bei uns gibt es heute zum Mittagessen einen Flammkuchen gerollt. Dieses Häppchen ist herrlich, wenn der Hunger nicht so groß ist, aber die Lust auf Salat umso größer. Die kleinen Dinger lassen sich fein genießen, die Portionen sind genial teilbar in weniger oder mehr Stück. Je nach Wunsch. Sehr fein auch zum Abendbrot oder als Snack zum Feierabend-Bier.
Manchmal kommt die Lust auf einen kleinen Happen erst am späteren Abend, wenn die Menschen vom langen Tag ausgeruht sind und manchmal kommt unverhofft Besuch. Immer dann kommen kleine Häppchen/Snacks gerne zum Einsatz. Jeder freut sich darüber und genießt sie.
Man kann sie warm oder kalt servieren, das macht keinen Unterschied, sie sind immer "Klasse".



Zutaten:
1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal
1 Schalotte 
150 g. Frischkäse mit Kräutern
100 g. Kochschinken
100 g. Bergkäse
Kräutersalz und Pfeffer
etwas Oregano

Zubereitung:
Blätterteig ca. ½ Stunde vorher aus dem Kühlschrank nehmen.
Backblech mit Backpapier belegen, den Backofen auf 180° Umluft vorheizen.
Schalotte schälen fein hacken, Bergkäse und Schinken würfeln. Den Frischkäse in einer kleinen Schüssel streichfähig rühren.
Blätterteig ausrollen, nach Wunsch noch mit dem Nudelholz etwa 2-3 cm der Breite nach ausrollen. Nun Frischkäse auf dem Blätterteig gleichmäßig verstreichen, gewürfelten Käse und Schinken darauf verteilen, mit Kräutersalz und Pfeffer würzen und mit Oregano bestreuen.
Den Blätterteig aufrollen. Mit einem scharfen Messer in ca. 3cm breite Stücke teilen, auf das Backblech legen und für ca. 20 Minuten backen. Sie sollen schön golden sein.
Inzwischen Salat anrichten. Mit einer, meiner Salatsoßen wird der Salat zum Genuss. Probiert es mal aus. ♥♥♥


Zum Trinken gab es bei uns nur stilles Wasser mit Zitrone und Minze, 
das war herrlich erfrischend und gesund.

Gutes Gelingen und lasst es euch schmecken.
Herzlichst
Eure Irmi

Donnerstag, 10. April 2025

Salami-Schinken-Sandwich-Toast

Vor ein paar Tagen gab es bei uns zu Hause einen leckeren Sandwich-Toast. Ich hatte noch ein paar Scheiben vom Schinken und von der Salami übrig, auch Brot vom Vortag war noch da. Die Zubereitung ist relativ einfach und das Essen konnte recht zügig auf den Tisch gebracht werden. Das ist dann angenehm, wenn mal wenig Zeit zur Verfügung steht und die Genießer schon mit hungrigem Magen am Tisch sitzen. Da soll es meistens schnell gehen, aber trotzdem lecker sein. Diese Eigenschaften werden hier voll und ganz erfüllt.
Damit fällt dieses Sandwich mit Sicherheit unter die Rubrik
"gut und günstig -aber schnell und lecker"
Das Sandwich ähnelt geschmacklich einem Hamburger. Der Vorteil in diesem Fall ist ganz eindeutig, man muss sich nicht auch noch um das Backen der Burger-Buns kümmern. Der Genuss ließ sich trotzdem sehen und glücklich und satt waren wir nachher auch.


Zutaten für 2 Personen:

4 Scheiben Schwarzbrot
3 Scheiben Sottilette-Käsescheiben
4 Scheiben Schinken gekocht
6 Scheiben Salami
½ rote Zwiebel
1 Tomate (Peretti)
etwas Butter
Öl für die Pfanne
Mayonnaise als Beilage

Zubereitung:
Die Schwarzbrotscheiben mit wenig Butter bestreichen. Zwiebel schälen und in dünne Scheibchen schneiden. Die Tomate waschen und in Scheiben teilen.
Etwas Öl in eine beschichtete Pfanne geben, erhitzen und die Wurst darin kurz anbraten.
(Pfanne nicht putzen) Jetzt fängt auch schon das Schichten an. Zuerst gebratener Schinken auf eine Brotscheiben legen, Käse draufgeben, Zwiebel und Tomate drüberlegen und mit der Salami belegen. Mit der nächsten Brotscheibe abdecken.
Nun werden die Toast in die beschichtete Pfanne (in der Pfanne ist noch das leckere Fett von vorhin) gelegt und von jeder Seite ca. 3 Minuten angebraten. Die Farbe der Toast soll schön golden sein. 
Nun kann schon serviert werden. Dazu passt wunderbar 1 EL. Mayonaisse und zum Trinken wäre ein kühles Helles ganz angenehm.
Lasst es euch schmecken.😋



Herzlichst
Eure Irmi

Mittwoch, 20. November 2024

Bauern-French-Toast aus dem Backofen

Bauerntoast - French-Toast - süß oder herzhaft - klassisch oder gefüllt.
Heute gibt es hier auf meinem Blog einen herrlichen French-Toast auf die herzhafte Art und Weise. Eine süße Variante schwebt mir auch noch im Kopf herum, die ich später noch ausprobieren werde. Beide Varianten würden vor allem zum Frühstück passen. Diejenigen, die sehr gerne deftiges Frühstück mögen, werden sich wahrscheinlich die herzhafte Variante aussuchen, ich persönlich würde mir dann lieber die süße Variante zubereiten. 
Die deftige Variante passt auch gut zum Mittagessen oder zum Abendbrot. Wenn man gerade Lust darauf verspürt, sollte man sich ein French-Toast genehmigen, schön bestücken nach eigenen Wünschen, im Kühlschrank findet sich immer was.
Wir haben den Bauern-French-Toast aus dem Backofen als Mittagessen genossen und er hat uns locker satt gemacht. Mit einem gemischten Salat dazu kann man ihn sehr gut als Mittagessen gelten lassen. Wunderbar hat er uns geschmeckt und ich glaube, dass es in absehbarer Zeit wieder mal in unserem Speiseplan auftauchen wird. Lasst ihn euch schmecken.




Zutaten für 4 French-Toast:

8 Scheiben Toastbrot
1-2 EL. Majo
8 Scheiben Käse
12 Scheiben Salami
4 Scheiben Schinken
gerebelten Pizza-Käse
3 Eier
1 EL. Schmand
Salz und Pfeffer
80 ml. Milch
Thymian gerebelt

Gemischter Salat

Zubereitung:
Backofen auf 190°C Ober/Unterhitze vorheizen. Backblech mit Backpapier belegen.
Eier, Milch und Schmand gut miteinander verquirlen, mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen.
Die Brotscheiben dünn mit Majo bestreichen und mit 1 Scheibe Käse belegen. Salami und Schinken auf  4 Toastscheiben verteilen, dann mit den restlichen 4 mit Käse belegten Toastscheiben abdecken. 
Die Toast von beiden Seiten in die Eier-Milch tauchen, auf das Backblech legen und mit geriebenen Pizza-Käse bestreuen.
Nun in den Backofen schieben und für ca. 25 Minuten golden backen.
Inzwischen den Salat waschen, klein schneiden und mit Vinaigrette anrichten.



Lasst es euch schmecken und guten Appetit.
Herzlichst
Eure Irmi


Dienstag, 30. Juli 2024

Pfifferling-Strudel

Es gibt wieder Pfifferlinge und darüber freue ich mich ganz besonders. Auch wenn ich nicht zu den Menschen gehöre, die Pfifferlinge selber im Wald suchen, ich gehöre eher zu dem Typ Mensch, der den Marktstand aufsucht. Auch bin ich mir selbst nicht wirklich sicher, die Pilze richtig zu kennen, so lass ich lieber die Finger davon.

Welche Leckereien gibt es in der heurigen Saison; Risotto mit Pfifferlingen gab es schon vorige Woche und den Strudel gab es heuer zum ersten Mal in meiner Koch-Karriere.
Lecker war er, gut gewürzt ergab er ein fast vegetarisches Mittagessen. Ohne Schinken wäre das Essen ein vegetarisches Essen, was sicherlich genauso gut schmecken würde. Ihr könnt euch ja selber entscheiden ob vegetarisch oder nicht.



Zutaten für 1 Strudel
(= 3 Portionen als Hauptmahlzeit):
350 g. Pfifferling
1 kleine Zwiebel
3 kleine Knoblauchzehen
Salz, Pfeffer
Öl für die Pfanne
2 mittlere Kartoffel
5 Scheiben Schinken
5 Scheiben Käse (Gouda)
1 Pckg. Blätterteig aus dem Kühlregal
1 Ei zum Einstreichen

Zubereitung:
Backblech mit Backpapier belegen, Backofen auf 200°C. Ober/Unterhitze vorheizen.
Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Pfifferling putzen und grob hacken. Die Kartoffel schälen, im Wasser gar kochen, abseihen und auskühlen.
Öl in der Pfanne erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin kurz anrösten, Pfifferling dazugeben, mit anrösten bis das austretende Wasser verdunstet ist, salzen und pfeffern. Die Pilze auf ein Teller geben und ebenfalls auskühlen lassen.
Die Kartoffeln in dünne Scheiben hobeln.
Blätterteig ausrollen, ganz wenig mit dem Teigrollen ausrollen, die Schinken-Scheiben darauf verteilen, die Kartoffelscheiben darauf verteilen, den Käse ebenfalls drüber legen. Die Seitenränder sollten rundum ca. 1,5 - 2 cm frei bleiben. Nun werden die Pfifferlinge drüber verteilt. Der Strudel wird eingerollt. Zuerst die Seitenränder einschlagen, dann den Strudel von der anderen Seite her aufrollen; so wird er seitlich schön verschlossen.
Das Ei aufschlagen, gut verquirlen und den Strudel damit einstreichen.
Strudel im Ofen ca. 25 Minuten backen.
Dann servieren und genießen.

Als Getränkebegleitung passt wunderbar ein kühles Helles, ein schönes Glas Weißwein oder auch nur Wasser.

Herzliche Grüße
Eure Irmi

Mittwoch, 10. April 2024

herzhafte Crepes gefüllt und überbacken (Crespelle)

Als Hauptgericht wurden diese gefüllten und überbackenen Crepes diesmal serviert, mit einem schönen Salat als Beilage wurde man ordentlich gesättigt. Sie ähneln geschmacklich einer tollen Lasagne und optisch wunderbaren Cannelloni's. Gut, so viel Unterschied ist insgesamt gar nicht, aber sie haben uns sehr gut geschmeckt.
Ich hatte noch eine tolle Sauce Bolognese im Gefrierschrank, die konnte ich benutzen um viel Zeit zu sparen, denn es sollte, so wie öfters, mal wieder schnell gehen. Die Zeit ist mir irgendwie abhanden gekommen und plötzlich stand ich kurz vor Mittag. Da muss oft ein planloser Griff in den Kühlschrank alles wieder gerade biegen.
Crepes sind schnell gebacken und zum Füllen ?? da gibt es viele Möglichkeiten, aber verschiedener Käse und Schinken liegen doch meistens bereit.



Zutaten für die Crepes:
300 ml. Milch
160 g. Allzweck-Weizenmehl
5 g. Salz
3 Eier (Gr. M)
50 g. Butter für die Pfanne

Zutaten für die Fülle:
1 Kugel Mozzarella
5 Scheiben gekochten Schinken
2 kleine Tomaten
80 g. Feta
3 EL. Reibkäse
Butterflocken

Zubereitung:
zuerst werden die Crepes zubereitet. 
Dafür geben wir Milch, Mehl und Salz in eine Schüssel und rühren alles mit dem Schneebesen zu einem glatten Teig. Eier zugeben und untermischen. Den Teig ca. 20 Minuten quellen lassen. Er sollte nicht zu dickflüssig sein, damit er sich in der Pfanne gut verteilt ohne dass man nachhelfen muss.
Nun ein kleines Stück Butter in der heißen Pfanne schmelzen lassen. Einen Schöpfer mit Teig darin verteilen, die Unterseite golden anbacken lassen. Den Pfannkuchen wenden, nochmals anbacken und auf einen Teller ablegen. Mit der Menge dieses Teiges sollte man 5-6 Crepes bekommen.
Inzwischen den Backofen auf 180° C. Ober/Unterhitze vorheizen und eine Auflaufform vorbereiten, mit Butter gut ausstreichen. Die Tomaten waschen und in dünne Scheiben schneiden, ebenfalls die Mozzarella. Feta etwas zerbröseln.
Die Crepes füllen mit 1 Scheibe Schinken, ein paar Scheiben von der Tomate, Sauce Bolognese, Mozzarella, Feta und Reibkäse drüber. Nun die Crepes einrollen und dicht an dicht in die Auflaufform legen.
Über die Crepes verteilen wir die restliche Sauce, Tomatenscheiben, Feta und Reibkäse. Zum Abschluss gibt es noch ein paar Butterflocken.
Nun können die Crepes im Ofen für ca. 30-35 Minuten backen. Danach servieren und genießen. Mahlzeit und lasst sie euch schmecken.



Herzlichst
Eure Irmi

Freitag, 5. April 2024

Frühlingsstrudel mit grünen Spargel

Auf unseren Spargelstrudel freue ich mich jedes Jahr. Dafür verwende ich immer weißen Spargel und Spinat, Schinken und Käse. Der Strudel ist sehr lecker und wird immer mal wieder gewünscht und gebacken, schließlich ist ein Spargelstrudel  auch ein schnelles Essen.
Kürzlich gab es auf dem Bauernhof, bei dem wir jährlich unsere Kartoffeln kaufen, auch grünen Spargel. Sie waren gerade frisch geerntet und auf dem hofeigenen Stand zum Verkauf angeboten. Den wollte ich auch mal probieren, schließlich habe ich mich vorher noch nie am grünen Spargel vergriffen. Er ist bekanntlich sehr viel intensiver im Geschmack und mittlerweile auch ungemein beliebt und bekannt.
Damit habe ich einen Frühlingsstrudel gezaubert, der gleichfalls ein Knaller wurde und dem für uns üblichen, seit Jahren bekannten Spargelstrudel an nichts nachsteht. Ein gemischter Salat passt herrlich dazu, zum Trinken genehmigten wir uns ein Gläschen gekühlten Weißwein. Ich bin mir ziemlich sicher, grüner Spargel wird weiterhin verwendet und in unseren Speiseplan eingebaut. 😋😋




Zutaten für 1 Strudel:
1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal
150 g. Gouda in Scheiben geschnitten
1 Kugel Mozzarella
200 g. Schinken gekocht
12 Stück schwarze Oliven in Öl gelegt
2 EL. getrocknete Tomaten in Öl
12 Stück grünen Spargel
1 Ei

Zubereitung:
Backblech mit Backpapier belegen. Backofen auf 200 °C. Ober/Unterhitze vorheizen.
Spargel waschen und für ca. 2-3 Minuten im Salzwasser vorkochen, abseihen und auskühlen. Mozzarella in Scheiben schneiden. Oliven und getrocknete Tomaten abtropfen und teilen, wenn nötig. Ei aufschlagen und gut verquirlen.
Blätterteig ausrollen und auf ein mit wenig Mehl bestreutes Tuch legen. Die Hälfte vom Schinken auflegen, dabei rundum einen Rand frei lassen. Darüber, den Gouda, Spargel, Oliven, Tomaten und Mozzarella verteilen. Mit einer Schicht Schinken abschließen. Die Ränder vom Teig mit Ei bestreichen und Strudel einrollen, dabei ist es von Vorteil wenn man als erstes die Seitenränder einklappt, dann den Strudel einrollen - damit werden die Seitenränder besser verschlossen und es tritt die Füllung nicht so leicht aus.
Strudel auf das Backblech legen, das überschüssige Mehl mit einem Pinsel entfernen. Den Strudel mit Ei außen einstreichen. Im Backofen für ca. 20-25 Minuten backen. Noch heiß servieren. 😋😋




lassen wir den Frühling einziehen,
er bringt viel Freude und gute Laune


Wünsche gutes Gelingen und lasst ihn euch schmecken.

Herzlichst
Eure Irmi

Donnerstag, 20. Januar 2022

Kartoffel-Parmigiana

Kartoffel-Gerichte können aber unwahrscheinlich lecker sein, das habe ich hier gerade wieder erfahren. Das Rezept hat sich schon beim Lesen richtig gut angehört und ich denke, spontan nachkochen war die beste Idee, die ich haben konnte. Zufällig hatte ich sogar die Zutaten im Haus, was für ein Glück, wie sich nachher herausstellte. 
Kartoffel-Parmigiana ist ein tolles Mittagessen, da muss man nichts anderes dazu servieren, außer Salat. Bei uns gab es dann einen leckeren Tomatensalat als Beilage. Die unten angeführte Menge der Parmigiana reicht für ca. 3-4 Personen. Was zu Mittag beim Essen nicht geschafft wird, kann man gut nochmals erwärmen, es schmeckt dann fast noch würziger. Wir waren beide total begeistert und es wird dieses Gericht mit Sicherheit bald wieder geben.
Wenn in Italien von einer Parmigiana die Rede ist, wird die Zugabe von  feinen italienischen "Parmigiano Reggiano" zur Pflicht. Daher nimmt dieses Gericht schlussendlich auch seinen Namen. Bei einer Parmigiana denkt man zuerst immer an Auberginen oder Zucchini als Hauptzutat. Das wäre dann die klassische Variante, die aber nicht zwingend notwendig ist, um eine tolle Parmigiana zu essen. Mit Kartoffeln schmeckt die Parmigiana einfach nur himmlisch, ich bin immer noch hin und weg. Natürlich muss man gut würzen, Kartoffeln vertragen das. Aber die Entscheidung, mehr oder weniger zu würzen liegt natürlich bei euch. Ich wünsche euch gutes Gelingen.




Zutaten für 3-4 Personen:
Glasform von ca. 25 x 16 cm
550-600 g. Kartoffeln vorw. speckig
150 g. Edamer in Scheiben
150 g. gekochter  Schinken
30 g. Butter
35 g. Weizenmehl
400 ml. Milch
Salz, Pfeffer, Muskat
Parmesan gerieben 
(Parmigiano Regiano) zum Bestreuen
und Butterflöckchen

Zubereitung:
Kartoffeln schälen und in Salzwasser 10 Minuten kochen, abseihen und auskühlen.
Für die Bechamel Sauce: die Milch erwärmen, muss aber nicht kochen. Die Butter in einer Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen lassen, ohne dass sie Farbe nimmt. Das Mehl in die Butter klümpchenfrei einrühren, die warme Milch dazugeben und mit dem Schneebesen glatt rühren. Die Masse für einige Minuten unter ständigem rühren leicht köcheln lassen bis sie dickflüssig wird. Die Bechamel Sauce vom Herd nehmen, salzen, pfeffern und mit Muskat würzen.
Mein Tipp: Bechamel Sauce kann man mit Klarsichtfolie direkt an der Oberfläche abdecken und im Kühlschrank für ein paar Tage aufbewahren.

Die Kartoffeln in Scheiben schneiden.
Eine Auflaufform mit wenig Butter ausstreichen und den Boden mit wenig Bechamelsauce bestreichen. Nun geht es ans schichten, zuerst eine Schicht Kartoffeln, dann Bechamel, etwas Parmesan drüberstreuen, Edamerkäse und Schinken darüberschichten. Wieder Kartoffen, Bechamel, Käse und Schinken. Das Schichten soll 3 x wiederholt werden. Mit Parmesan abschließen. Butterflöckchen darüber und im Ofen für ca. 35 Minuten backen. Die oberste Schicht sollte schön golden sein.
Parmigiana aus dem Ofen holen und sofort servieren.  -  Guten Appetit





Herzlichst
Eure Irmi