Dienstag, 29. Dezember 2015

cremiges Schoko-Amaretto-Likörchen


Zum Jahresausklang 2015
Nur noch wenige Tage bleibt uns das alte Jahr treu, dann schafft es Platz für ein neues.
So mancher kann auf ein glückliches zufriedenes Jahr zurückblicken und hofft auf ein ähnliches
neues Jahr, manch anderer vielleicht blickt aber enttäuscht auf das alte Jahr zurück und erhofft
sich vom Neuen eine wesentliche Besserung.
Jeder von uns erlebt eben den Jahreswechsel unterschiedlich.
Wenn man aber das alte Jahr so Revue passieren lässt, sehen wir immer wieder, dass
uns die negativen Erfahrungen leichter in Erinnerung bleiben als die positiven aber ich
hoffe für euch, dass ihr bei einem Rückblick ganz viele positive Erfahrungen finden könnt.
Im neuen Jahr wünsche ich euch viel Ausgeglichenheit und innere Ruhe und möge es euch
gelingen, Unzufriedenheit und Stress abzubauen um in Gesundheit und voller Zuversicht um
Mitternacht das neue Jahr begrüßen zu können.
Folgendes Zitat von Karl-Heinz Söhler möchte ich euch für den bevorstehende Jahreswechsel
noch ans Herz legen:
Wenns alte Jahr erfolgreich war, Mensch freue dich aufs neue und war es schlecht,
ja, dann erst recht.!“

So, was darf ich euch nun zum Jahresausklang noch anbieten ?? Ein kleines Likörchen vielleicht. ??
 
 
cremiges Schoko-Amaretto-Likörchen

Zutaten:
250 g. Weiße Schokolade
140 g. Zucker
2 Eier
850 ml Sahne
400 ml Amaretto
100 ml Cognac

Zubereitung:
Die weiße Schokolade in kleine Stücke brechen und im Ofen schmelzen lassen.
Danach die geschmolzene Schokolade in einen Topf geben, Eier und Zucker dazugeben und
gut vermengen. Die Sahne hinzugeben und alles langsam erhitzen bis eine sämige Masse
entsteht. (Nicht kochen !)Anschließend den Amaretto und den Cognac dazugeben.
Das Ganze nochmals warm werden lassen. (Aber Achtung nicht kochen).
Das Likörchen kann nun abgefüllt werden - kühl aufbewahren.
Ist nur begrenzt haltbar.


Schönen Jahreswechsel noch und wenn ihr mögt, dann sehen wir uns wieder am 08.01.2016

Eure Irmi

Dienstag, 22. Dezember 2015

Frohes Fest


 

Frohe Weihnachten wünsch ich von ganzem Herzen,
mit viel Raum zum Lachen und Zeit zum Scherzen.
Mit viel Raum für Besinnung und auch Genuss,
im Kreis Eurer Lieben, ganz ohne Verdruss.
Friede und Freude sollen Euch wohl begleiten,
und ein ganz frohes Fest bereiten.



Das Weihnachtsfest steht nun unmittelbar vor der Tür, viel zu schnell ist die Advent-
zeit wieder vorbei geschlichen; ich sage extra geschlichen, ich hab es kaum bemerkt
und die Wochen waren dahin. Einiges habe ich mir heuer vorgenommen, ich habe mir zuerst
dabei gedacht: "ach es ist ja noch so viel Zeit zur Verfügung" aber dann ging es mir wieder so
wie in jedem Jahr, nur die Hälfte davon hab ich geschafft. Dafür sind mir so einige
liebgewonnene Advent-Veranstaltungen und Besuche entgangen, die ich in diesem Jahr voll
genießen wollte und die ich jetzt leider auf nächstes Jahr verschieben muss.
Ich nehme mir einfach immer zu viel vor. Wahrscheinlich geht das euch genau so.?

Und nun ist es da, das große Fest der Besinnlichkeit, der Freude und der Wärme in der
Familie, eine ganz besondere Zeit in der man oft in geselliger Runde zusammen ist und
miteinander einige Leckereien verspeist, Päckchen aufmacht und natürlich auch
verschenkt, Kerzenschein und Weihnachtsmusik genießt, Freunde und andere liebe
Menschen besucht. All das, was von Herzen kommt und der Seele gut tut.


So darf ich in diesem Jahr das 1. „Blogger-Weihnachten“ feiern und ich habe mir fest
vorgenommen, verschiedene Rezepte aus Blog's, die ich sehr gerne besuche, nach zu
kochen und meinen Lieben zu präsentieren. Feiertage sind ja einige, da bringe ich das,
was ich mir ausgesucht habe, schön unter.
Auf folgende leckere Gerichte freue ich mich ganz besonders:
auf herzhafte Gerichte aus den Blog's von: „ich hab da mal was ausprobiert“ - liebe
Karin ich freue mich auf dein Thunfisch-Konfekt, das ich einmal zur Begrüßung servie-
ren werde und auf den Dinkel-Mandel-Stuten zum Frühstück in den Weihnachtstagen.
Weiters werde ich einmal die höllische Tomatensuppe von Kathleen aus ihrem Blog
Kathy's Küchenkampf nachkochen weil man in dieser süßen Zeit auch mal Lust auf
etwas Scharfes hat.
Dann gibt es noch einen schönen Salat oder vielleicht sogar zwei aus dem Blog der
Kochmädchen.
Für den Nachtisch in diesem Jahr ist natürlich Sarah vom Knusperstübchen zuständig.
Ja, und die traditionellen Hauptgerichte, auf die sich meine Lieben jedes Jahr freuen
darf ich natürlich nicht vergessen, denn Traditionen soll man wahren so oft es geht..

Meine Lieben, mit dem Gedicht von oben wünsche ich euch die schönsten Weihnachten
die es gibt. Friede und Besinnlichkeit und so einige Leckereien auf dem Weihnachtstisch.



Habt es schön und bis dann, nach den Weihnachtstagen.
Eure Irmi

Freitag, 18. Dezember 2015

Kastanien-Tiramisu im Glas


Nichts schmeckt mehr nach „dolce vita“ als Tiramisu.
Tiramisu ist eine der beliebtesten Süßspeisen in der italienischen Küche.
Ursprünglich stammt das Tiramisu aus Venetien und hat mittlerweile Fans auf der ganzen Welt.
Im klassischen Rezept werden die Löffelbiskuits in kalten Kaffee getaucht und abwechselnd mit
Mascarpone-Creme geschichtet. In der Zwischenzeit gibt es so viele neue gute Ideen und Rezepte,
man kann das Tiramisu tausendfach variieren. In manchen Interpretationen werden auch
verschiedene Früchte eingearbeitet, welche die Möglichkeit bieten, diesen Nachtisch nicht so
üppig zu gestalten. Oftmals wird auch der Kaffee noch mit verschiedenen alkoholischen
Getränken vermischt, wenn aber Kinder mitessen wird das natürlich nicht so sein.
Aber, mit oder ohne Alkohol, das Tiramisu schmeckt immer göttlich.





















Zutaten für 6 Personen:
¼ l. kalter Kaffee
2 Eigelb
4 EL. Zucker
200 g. Kastanien püriert (gekocht u. geschält aus dem Kühlregal)
250 g. Mascarpone
400 ml Sahne
Löffelbiskuit
2 Schnapsgläser Amaretto
3 Tropfen Bittermandelaroma (wenn vorhanden)
Kakao zum Bestreuen

Zubereitung:
Eigelb mit Zucker sehr schaumig schlagen.
Mascarpone und geschlagene Sahne dazugeben und unterrühren.
1/3 der passierten Kastanien unter die Creme mischen, den Rest der Kastanien zum Schichten
beiseite legen.
Den Kaffee und den Amaretto in einem tiefen Teller geben und mischen.
6 Gläser zum Befüllen herrichten.
Löffelbiskuit kurz in Kaffee/Amaretto tauchen und auf den Boden des Glases legen. Mit einem
Teil der Creme bedecken. Danach eine Schicht der passierten Kastanien darüber geben und wieder
eine Schicht der getauchten Löffelbiskuit. Als letzte Schicht Creme darüber geben.
Das Tiramisu mit Kakao bestreuen und ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen.
Anschließend genießen. !♥





Ich wünsch euch noch einen schönen restlichen Advent.

Eure Irmi

 

Dienstag, 15. Dezember 2015

Fruchtiges Nuss-Träumchen


Überall und in jedem Haus wird gebacken. Es riecht nach Lebkuchen und Advent, Tannen-
zweige und Kerzenduft strömt durch die Häuser. So kommt richtig weihnachtliches Flair auf
und es beginnt diese herrlich köstliche Zeit.  Meine Schwester und ich, wir haben diesmal
zusammen gebacken und deshalb sind die Aufbewahrungsdosen auch so prall gefüllt.
Plätzchen backen in der Advent-Zeit ist eine sehr schöne Tradition die von den meisten Menschen
reichlich gepflegt wird. Wenn man im November und Dezember zum Einkaufen in den Supermarkt
geht, sieht man deutlich, dass schon die ersten Zutaten für Plätzchen in den Einkaufswagen liegen.
Zu dieser Zeit hat man noch die Möglichkeit die verschiedensten Zutaten zu ergattern. Meistens
ist es aber doch so, dass man jedes Jahr wieder die üblichen Rezepte hervorholt, die schon in den
vergangenen Jahren gut angekommen sind.
Dann wird gebacken, eine Sorte nach der anderen und am Ende bleiben von den vielen
verschiedenen Backzutaten immer wieder kleinere Reste in den Verpackungen liegen. Eiweiß
bleibt auch immer übrig das man noch gerne verwerten möchte. So ist uns in diesem Jahr durch
Zufall ein Makrönchen gelungen, bei welchem es sich lohnt das Rezept mit euch zu teilen.
Wir haben es ganz einfach „fruchtiges Nuss-Träumchen“ genannt, weil wir finden, dass ihm der
Name mit Recht zusteht; es ist geschmacklich eine Wucht.




Zutaten:
3 Eiweiß
160 g. Puderzucker
1 Vanillezucker
30 g. Pistazien gehackt
40 g. Kandierte Kirschen fein gewürfelt
40 g. Orangeat (Arancini) fein gewürfelt
100 g. Haselnüsse geröstet und gehackt
100 g. Haselnüsse gemahlen
40 g. weiße Schokolade fein gehackt

Zubereitung:
Den Backofen auf 140° Umluft vorheizen.
Das Backblech mit einem Backpapier belegen.
Die Eiweiß steif schlagen, nach und nach den Puderzucker dazugeben und weiterschlagen
bis ein glänzender, feinporiger, fester Eischnee entstanden ist. Anschließend die
restlichen Zutaten vorsichtig mischen und unter die Eischneemasse heben.
Den Teig in einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle füllen und auf das mit Papier belegte
Backblech spritzen oder mittels 2 Kaffelöffelchen kleine Häufchen auf das Papier bringen.
Im Backofen für ca. 30 Minuten trocknen lassen. (Die Makrönchen sind fertig sobald sie sich
vom Backpapier lösen).

Mein Tipp: wer mag, kann das Träumchen auch mit Zimt oder Mandelaroma verfeinern. ♥♥♥
Vielleicht gibt es davon auch noch einen Rest.







Von Herzen wünsche ich Euch noch eine schöne restliche Advent-Zeit.

Eure Irmi

Freitag, 11. Dezember 2015

Apfel-Mandel-Torte mit Karamell-Creme


Apfel, Mandel, Karamell und Zimt sind die Geschmacksrichtungen, die zu dieser Jahreszeit
am meisten gewünscht werden. Sie verbreiten einen wohligen, warmen Duft im Haus, den
ich nicht missen möchte. Sollte dann noch zufällig Besuch kommen wenn die Wohnung gerade
so schön nach Kuchen duftet, dann steht einem feinen Kaffeeklatsch nichts mehr im Wege.

Wenn ich so manchmal überlege, welche Torte ich als nächstes gerne backen würde so stehen
bei den Zutaten Äpfel und Zimt ganz weit oben. (Ich bin sonst eigentlich kein Apfelfan.)
Den Apfel in einer Torte oder einem Gebäck unterzubringen hat man keine Schwierigkeiten.
So viele verschiedene Rezepte gibt es, dass ich jeden Tag backen könnte.
Doch leider kann ich mir das gar nicht leisten, weil ich erstens nicht so viel Süßes essen soll
und zweitens weiterhin in meine jetzige Kleidung passen möchte.
Das ist in der vorweihnachtlichen -und auch in der Weihnachtszeit sowieso nicht leicht.
Ich bin ein Mensch, der gutes Essen sehr schätzt und wenn es dann noch in gemütlicher
Familienrunde genossen werden kann, dann bin ich happy.  Aber ich glaube, das geht
euch sicherlich ganz genau so.




Zutaten:
165 g. Butter
165 g. Zucker
etwas Naturvanille
2 Eier
240 g Mehl
60 g. Mandeln gerieben
½ Backpulver
1 TL. Zimtpulver
1 Prise Salz
1 ½ Äpfel geraspelt

Zutaten für die Creme:
250 g. Quark
250 g. Mascarpone
1 Vanillezucker
2-3 EL. Karamell-Sauce

400 ml Sahne (zum Einstreichen und Dekorieren)
4 TL. San Apart (oder 1 ½ Pckg. Sahnesteif)
1 Vanillezucker
Kakao zum Bestreuen

Zutaten für die Karamell-Sauce:
100 g. brauner Zucker
60 g. Butter
130 ml Sahne

Zubereitung Tortenboden:
Backofen auf 160° Umluft vorheizen.
Backform von 26 cm Ø vorbereiten – ausfetten und mit Mehl bestäuben.
Äpfel schälen und fein raspeln.
Butter mit Zucker und Naturvanille hell-cremig schlagen. (dauert ein paar Minuten)
Die Eier einzeln dazugeben und insgesamt ca. 3 Minuten einarbeiten.
Die geraspelten Äpfel vorsichtig in den Teig geben und unterheben.
Mehl, Salz, Mandeln, Zimtpulver und Backpulver mischen und in die Teigmasse sieben.
Mit dem Kochlöffel vorsichtig unterheben.
Teig in die Backform füllen und im Backofen ca. 30-35 Minuten backen.
Stäbchenprobe bitte nicht vergessen.
Am Ende der Backzeit die Torte aus dem Backofen holen, kurz überkühlen lassen,
aber noch warmer auf ein Tortengitter stürzen.
Vollständig auskühlen lassen.

Zubereitung Karamell:
den Zucker in einen Topf geben und bei niedriger Temperatur schmelzen lassen,
(dabei nicht rühren sonst gibt es Klumpen). Wenn der Zucker geschmolzen ist, die Butter
und die Sahne dazugeben (dabei den Topf vom Herd ziehen - Achtung es spritzt.)
Danach den Topf wieder auf den Herd geben und die Temperatur etwas höher stellen
damit es leicht köchelt und warten bis alles geschmolzen ist und eine cremige Masse
entstanden ist. Das Karamell vom Herd nehmen und durch ein Sieb streichen.
Mein Tipp: Tortenboden und Karamell kann man gut auch am Vortag machen. ♥♥♥

Zubereitung Creme:
Mascarpone, Quark, Vanillezucker und die nicht mehr warme Karamellsauce gut miteinander verrühren.

Fertigstellung:
Den Tortenboden auf eine Tortenplatte legen und mit einem Tortenring umschließen.
Die Creme auf den Tortenboden geben und glatt streichen.
Die Torte im Kühlschrank ein paar Stunden gut kühlen.
Die Sahne mit dem San Apart oder dem Sahnesteif und dem Vanillezucker steif schlagen.
Die Torte aus dem Kühlschrank holen und mit 2/3 der Sahne einstreichen. Die Rest-Sahne in
einen Spritzbeutel mit Sterntülle geben und die Torte damit dekorieren.
Die Torte mit Kakao bestreuen.
Das restliche Karamell kann man ebenfalls über die Torte gießen oder separat dazu
reichen. Das bleibt jedem selber überlassen.

Sollte das Karamell inzwischen zu fest geworden sein, kann man es sehr gut mit 4 EL.
heißer Milch oder Sahne wieder flüssiger bekommen






Ich wünsche euch gutes Gelingen beim Nachbacken.

Eure Irmi



Dienstag, 8. Dezember 2015

Herren - Gröstl


Herren-Gröstl ist ein alt bekanntes Gericht, das auf der Klassiker-Skala ganz weit oben steht.
Man findet dieses Gericht auf den Speisekarten von alt bekannten Dorfgasthäusern aber
ebenso im gehobeneren Restaurant, wo die Küche mit Auszeichnungen gesegnet ist.
Ein alter Klassiker, der sehr oft gewünscht und genau so gerne gegessen wird.
 
Bei uns in Südtirol wird das Gröstl meistens mit Krautsalat serviert. Wenn die Südtiroler
von Krautsalat sprechen, dann meinen sie nicht Sauerkraut, nein, ganz einfach
fein geschnittenen Weißkohl (bei uns mundartlich einfach „Kobis“ genannt) als
Salat angerichtet. Sehr oft wird auch der bekannte Speck-Krautsalat dazu gewünscht,
hierzu wird der Krautsalat noch mit gerösteten Speckwürfeln garniert.
Für das Gröstl habe ich das Rindfleisch benutzt, mit welchem ich gestern abends, nach
Wunsch meines lieben HP, eine „Rindssuppe“ (Rinderkraftbrühe) gekocht habe.
Am Abend essen wir sehr gerne Suppe und deshalb geht sich so ein Gröstl am Tag danach
immer gut aus.






 
 
Zutaten für 2 Personen:
400 g. Suppenfleisch (gekocht)
500 g. Kartoffeln (vorwiegend festkochend)
1 Zwiebel (Gr. nach Wunsch)
Kräutersalz und Pfeffer
Öl für die Pfanne
Schnittlauch für die Deko

Zubereitung:

Die Kartoffeln in Salzwasser kochen, abkühlen lassen und pellen.
Zwiebel schälen und in ganz feine Scheibchen schneiden, die Kartoffeln in
etwas festere Scheiben schneiden.
Das Öl in eine antihaft-beschichtete Pfanne geben und darin die Zwiebel und
die Kartoffeln anrösten bis sie leichte Farbe genommen haben. Kurz vor Ende der
Garzeit, das geschnittene Rindfleisch dazugeben und alles zusammen nochmals
kurz anrösten.
Mit Kräutersalz und Pfeffer abschmecken.
Auf Tellern anrichten und mit Schnittlauch garnieren.







  
 
 
Ich wünsche euch einen guten Appetit
 
Eure Irmi

Freitag, 4. Dezember 2015

Oreo-Torte


Letzten Sonntag habe ich mich ganz spontan entschlossen eine gute Oreo-Torte zu backen.
Ich hatte kurz zuvor in "Sally's Welt" geschaut und dort dieses Rezept gesehen, das Sally
zu Cupcakes verarbeitet hatte. Leider fehlten mir die schönen Cupcakes-Förmchen und ich war
deshalb gezwungen den Teig in einer Tortenform zu backen. Aber macht ja nichts, es ist auch so
super geworden.

Die Zutaten hatte ich relativ schnell bereit, es war alles im Haus. Das kommt sehr selten vor,
denn etwas fehlt fast immer. Zum Glück habe ich ein gut sortiertes Lebensmittelgeschäft in
unmittelbarer Nähe, wo ich mir die fehlende Zutaten in kürzester Zeit besorgen kann.
Die Oreo-Torte ist eine sehr geschmackvolle, nach Vanille duftende Leckerei, die auf der
Kaffeetafel zum 1. Advent-Sonntag sehr gut ankam und meine Lieben alle begeistert waren.
Bloß hat sie es nicht geschafft, uns die Adventstimmung ins Haus zu bringen; wir haben danach
den Christkindlmarkt besucht und uns diese Stimmung dort abgeholt.
Aber wie schon gesagt, der Duft war einmalig. So macht Backen richtig Spaß.

 



Zutaten:

12 St. Oreo-Kekse
150 g. Butter
150 g. Zucker
1 Prise Salz
etwas Naturvanille
2 Eier
160 g. Mehl
30 g. Kakao
½ TL. Backpulver
¼ TL. Natron
etwas Milch

Zutaten für die Creme:

10 St. Oreo-Kekse
300 g. Sahne
3 TL. San Apart (oder Sahnesteif)
50 g. Puderzucker
300 g. Frischkäse
3 TL. San Apart (oder Sahnesteif)
etwas Naturvanille

Zutaten für die Dekoration:

150 ml Sahne
1 ½ TL. San Apart (oder Sahnesteif)
3 St. Oreo-Kekse
weiße Schokolade zum Raspeln

Zubereitung:
Backofen auf 170° O/Unterhitze vorheizen.
Backform von 26 cm Ø vorbereiten – ausfetten und mit Mehl bestreuen.
Butter, Zucker, Salz und Vanille ca. 3 Minuten sehr cremig aufschlagen. Nach und nach
die Eier einrühren (Jedes Ei einzeln ca. 2 Minuten einrühren).
Inzwischen Mehl, Kakao, Backpulver und Natron gut miteinander vermischen.
Die Oreo-Kekse in kleine Würfel schneiden.
Jetzt die trockenen Zutaten unter den Teig heben. Sollte der Teig eine zu feste Konsistenz
haben, etwas Mich unterheben. Zum Schluss noch die gewürfelten Kekse unterheben.
Den Teig in die Backform füllen und glatt streichen, in den Ofen schieben und ca. 25 Minuten
backen. Nach Ende der Backzeit, die Torte aus dem Ofen holen und auf einem Tortengitter
komplett auskühlen lassen.

Zubereitung der Creme:
Die Oreo-Kekse fein mixen. Sahne kurz anrühren und mit San Apart steif schlagen. Sahne kühl
stellen. Den Frischkäse mit Puderzucker und Vanille cremig rühren. Die gemixten Kekse unter-
heben und die Sahne unterheben.
Die Torte auf eine Tortenplatte geben und mit einem Tortenring umschließen.
Die Creme auf die Torte verteilen und glatt streichen. Die Torte ein paar Stunden gut kühlen.
Nachher die Sahne für die Dekoration mit dem San Apart oder Sahnesteif steifschlagen, den
Rand der Torte mit der Sahne einstreichen und Sahne-Tuff's auf die Torte aufspritzen.
Die Oreo-Kekse vierteln und auf die Tuff's steken.
Weiße Schokolade über die Torte raspeln. Fertig. ♥♥♥
Bis zum Kaffeeklatsch noch in den Kühlschrank stellen.

 










 

 
 





Ich wünsch euch noch eine schöne besinnliche Adventzeit und ein schönes Wochenende.

Eure Irmi

Dienstag, 1. Dezember 2015

Fruchtiger Herbst - Salat


Noch haben wir Herbst, noch schaff ich es euch einen schönen Herbst-Salat zu posten.
Einen Herbstsalat, der auch im Winter vorzüglich schmeckt und jederzeit machbar ist zumal
wir es hier mit Zutaten zu tun haben, welche den ganzen Winter über in jedem Gemüseregal
zu finden sind.

Diesen Herbst-Salat gibt es bei uns oft als Vorspeise, besonders gerne wenn es dazu eine deftige
Hauptspeise gibt oder ein eher üppiger Nachtisch folgt. So können wir die Kalorienzufuhr ein
wenig ausgleichen. 

Der Salat schmeckt leicht und fruchtig, das Bittere von Chicoree und Rucola trifft sich gut
mit der Süße der Kastanien, der Äpfel und der Trauben. So trifft man auch die Gegensätze
von süß und sauer in der Marinade wieder. Einfach köstlich.
Gesund – vegetarisch – ja sogar vegan, er passt für alle gleichermaßen gut. Aber auch die
Fleischesser werden hierzu nicht nein sagen.


Zutaten für den Salat: (für 6 Personen als Vorspeise)

200 g. geschälte gekochte Kastanien (aus dem Kühlregal)
1 EL. Olivenöl
2 mittlere rote Äpfel
200 g. Trauben (weiß, blau oder gerne auch gemischt)
1-2 Chicoree
½ Bund Rucola

Zutaten für die Marinade:
3-4 EL. weißer Balsamico
5 EL Olivenöl
Kräutersalz und Pfeffer (etwas Zucker wenn gewünscht)

Zubereitung:
Die geschälten und gekochten Kastanien in Olivenöl kurz anbraten.
Die Äpfel vierteln, vom Kernhaus befreien und in feine Scheiben schneiden.
Trauben waschen und halbieren; die Marinade zubereiten.
Äpfel und Trauben mit der Marinade vermengen.
Den Chicoree waschen, längs halbieren, den harten Teil keilförmig herausschneiden,
quer halbieren oder dritteln. (nach Wunsch). Rucola waschen und trockentupfen.
Sämtliche Zutaten miteinander vermengen.

Mein Tipp: vermengen erst kurz vor dem Servieren. ♥♥♥



















 
 
 
Guten Appetit
 
Eure Irmi

Freitag, 27. November 2015

Russischer Apfelkuchen


Dieser russische Apfelkuchen ist ein Rezept von meiner lieben Freundin Maria, die uns
vor ein paar Jahren einmal mit diesem Kuchen überrascht hat.
Wie schon des Öfteren waren wir bei ihr zum Essen eingeladen. Das Essen, wie immer
super lecker, sie ist eine sehr gute Köchin, hat sie diese wohlschmeckende Süßspeise
als Nachtisch angeboten. Wir waren hin und weg. Dieser Blechkuchen ist schlichtweg
ein Highlight.

Der Kuchen ist fluffig und zergeht fast auf der Zunge. Auch nach 2-3 Tagen schmeckt er
immer noch vorzüglich und verliert nicht seine lockere Konsistenz. Das kann ich euch mit
gutem Gewissen sagen, denn er ist bei uns öfters auf dem Speiseplan. Es handelt sich hier
um ein geling-sicheres Rezept, an das sich alle trauen können.

Durch den Geschmack von Apfel und Zimt passt er sehr gut in die bevorstehende
Adventszeit. Während des Backens verströmt er im Haus einen wohlig wärmenden Duft
von Ruhe und Geborgenheit. Ja, es ist bald richtige Winterzeit. Im Winter ruht die Natur
draußen in Wald und Feld und die Menschen sollten es mit ihr tun.





  
  
 
 
 
Zutaten:
 
250 g. Butter
250 g. Zucker
1 Messerspitze Naturvanille
3 Eier
250 g. Mehl
200 g. gemahlene Nüsse
1 EL. Kakao ungesüßt
½ Backpulver
1 Prise Salz


4-5 Äpfel
1 EL. Zucker
Saft und Abrieb einer ½ Bio-Zitrone
Zimt nach Belieben
1 Schuss Rum
wenig Nelkenpulver (wenn man will)

Zubereitung:

Den Backofen auf 180° O/Unterhitze vorheizen.
Ein Backblech mit Backpapier auskleiden.
Die weiche (nicht zerlassene) Butter mit dem Zucker, der Naturvanille und der
Prise Salz schaumig schlagen, dann 1 Ei dazugeben und ca. 3 Minuten unter-
schlagen , dann das 2. und das 3. Ei jeweils gleich lang unterschlagen.
In der Zwischenzeit die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in dünne
Scheiben hobeln. Mit dem EL. Zucker, dem Zimt, dem Nelkenpulver
dem Zitronensaft und dem Zitronenabrieb gut vermengen.
Den Schuss Rum dazugeben und untermengen.
Jetzt das Mehl, das Backpulver, den Kakao und die Nüsse mischen und unter die
geschlagene Ei-Butter- Masse heben, die Äpfel dazugeben und alles
vorsichtig unterheben.
Den Teig auf das mit Backpapier ausgekleidete Backblech streichen und im
Ofen ca. 35-40 Minuten backen. Stäbchenprobe bitte nicht vergessen.
Aus dem Ofen holen und auskühlen lassen.
Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.





   
Ich wünsche beim Nachbacken alles Gute und macht es Euch schön gemütlich.

Eure Irmi

Dienstag, 24. November 2015

Herbst - Spaziergänge



Der Herbst, der nun mit seinen immer kürzer werdenden Tagen dem Winter Platz macht,
ist eine sehr schöne Jahreszeit, man benennt ihn nicht umsonst als „den goldenen Herbst“.
Es gibt viele Dinge die ich am Herbst mag, einmal mag ich sehr gerne die bunte Farbenpracht
in Wald und Feld und die letzten langen Sonnenstrahlen die allmählich dem Tag noch ein
wenig Wärme schenken, Wärme die man richtig genießen kann und wo man nicht vor der
Hitze fliehen muss. (Ich bin nämlich ein Mensch, der die Hitze gar nicht leiden mag)
Ebenso mag ich gerne einen Blick in den Garten werfen, der schon winterfest gemacht wurde.
Ich mag mich gerne am frühen Abend mit einem heißen Getränk auf das Sofa zurückziehen.
Bei einem Spaziergang gebratene Kastanien kaufen und verspeisen. Den warmen Mantel
aus dem Schrank holen und mich gut darin einpacken. Eine Duftlampe anzünden und den
wohligen Duft durchs Haus ziehen lassen. Kerzen und Teelichte werden in dieser Zeit einige
verbraucht.
All das mag ich sehr gerne, worauf ich allerdings verzichten könnte, sind die kürzeren Tage.
Sie haben aber wiederum einen großen Vorteil, wenn es früher dunkel ist, dann komme ich schneller zur Ruhe.

Hier möchte ich euch noch ein paar Eindrücke posten, die ich auf verschiedenen Spazier-
gängen auf meinem Smartphone spontan festgehalten habe. Schönheiten am Wegesrand,
wie letzte Herbstblüten und die ersten gefärbten Blätter, die sich schon gezeigt haben.
All das gehört jetzt leider der Vergangenheit an und der Winter steht vor der Tür.
Das spürt man deutlich, wenn am Morgen der Frost an den Bäumen und auf dem Gras
glitzert.












Alles Liebe Eure Irmi




 

Freitag, 20. November 2015

Pipe rigate al Gorgonzola



Pasta und Pizza geht eigentlich immer und immer wieder.
Wenn man bedenkt in wie vielen Variationen diese Nudeln heute die Speisekarten
bereichern, da wird einem nicht langweilig.
Pipe rigate, die Nudeln im Miniformat sind durch ihre Form ein exzellenter Saucenfänger
und bieten dadurch die Möglichkeit für einladende Gerichte zur Freude aller.
Eine tolle Figur machen sie auch zu sommerlichen Salaten, die ebenfalls wieder durch
ihre große Vielfalt zum Schlemmen einladen.
Mit einem Salat als Begleitung, ergeben sie ein sättigendes Mittagessen, das in einer
halben Stunde zubereitet ist. Nudeln, die den Mittagstisch decken, wenn es die Hausfrau
mal besonders eilig hat.




Zutaten für 2 Personen:

200 g. Pipe rigate
100 g. Gorgonzola
100 ml Sahne
Salz und Pfeffer nach Belieben
Schnittlauch zum Garnieren

Zubereitung:

Wasser in einen Topf geben, aufkochen lassen und salzen.
Die Nudeln dazugeben und nach Packungsanleitung „al dente“ kochen.
In der Zwischenzeit die Sahne und Gorgonzola in eine Pfanne geben und
alles langsam schmelzen lassen. Die Sauce so lange kochen lassen, bis sie
eine cremige Konsistenz bekommt (wenn sie zu viel eingedickt ist, kann man sie
auch mit Nudel-Koch-Wasser strecken).
Salzen und pfeffern.
Die Pipe abseihen und in die Sauce geben. Untermengen und servieren.

  

 
 
 
 
 
Alles Liebe
Eure Irmi

 

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