Freitag, 29. April 2016

Erdbeer-Käsesahne

eine Geburtstagstorte für meine Patentante

Neulich hatten wir eine kleine Geburtstagsfeier für meine Patin veranstaltet. Wir dachten, so ein runder Geburtstag ist schon etwas Besonderes, der unbedingt gefeiert werden soll.
Sie wünschte sich zum Geburtstag eine hausgemachte Torte mit viel Sahne und Erdbeeren.
Diesem Wunsch bin ich natürlich sehr gerne nachgekommen zumal ja Erdbeertorte in der Erdbeer-
Zeit auf keiner Kaffeetafel fehlen soll.
Schon allein eine Erdbeertorte wäre ein guter Grund sich mit der Verwandtschaft mal an einen
Tisch zu setzen, miteinander einen kleinen Plausch zu halten, Kaffee und Kuchen zu genießen und das nicht nur bei solchen Anlässen. Da werden alte Geschichten erzählt und Erinnerungen aufgefrischt und oftmals kommt einiges ans Tageslicht, was man so vorher noch nicht kannte. Der Nachmittag ist so schnell vergangen, wir konnten es fast nicht glauben, dass schon der frühe Abend
vor der Tür stand und Müdigkeit aufkam.

Die Torte hat wunderbar geduftet und sehr lecker geschmeckt. Meine Patentante hat sich riesig über die Torte und über die kleine Feier, die ihr zu Ehren ausgerichtet wurde, gefreut.



Zutaten für den Wiener Boden:
4 Eier
3 EL. Wasser heiß
135 g. Zucker
1 Prise Salz
1 Vanillezucker oder etwas Naturvanille
170 g. Mehl
1 ½ TL. Backpulver
40 g. Butter

Zutaten für die Creme:
500 g. Erdbeeren
4 Blatt weiße Gelatine
400 g. Mascarpone oder anderer Frischkäse
250 g. Quark
60 g. Puderzucker
2 Vanillezucker
2 EL. Amaretto
250 ml Sahne

außerdem:
3 EL. Erdbeerkonfitüre
250 ml Sahne
2 ½ TL. San-Apart
Mandelblättchen

Zubereitung Wiener Boden:
die Butter in einem Topf schmelzen und anschließend abkühlen lassen.
Den Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen.
Die Backform von 24 cm Ø vorbereiten – Boden einfetten und mit Mehl bestäuben.
Ganze Eier mit Salz, Zucker, Vanillezucker und Wasser zu einer sehr cremigen und stabilen fast
steifen Masse aufschlagen (mit der Küchenmaschine dauert das ca. 6-8 Min.)
Mehl und Backpulver mischen, in die aufgeschlagene Masse sieben und vorsichtig
unterheben, danach die abgekühlte flüssige Butter ebenfalls vorsichtig unterheben.
Den Teig in die vorbereitete Form füllen für ca. 28 Min. backen.
Die Stäbchenprobe bitte nicht vergessen. Den Kuchen aus dem Ofen holen und noch warm
auf ein Küchentuch stürzen und die Backform entfernen.
Danach den Kuchen mit einem Küchentuch abdecken und komplett auskühlen lassen.

Zubereitung Creme und Fertigstellung:
Die Erdbeeren putzen und in Würfel schneiden, - 6 St. Erdbeeren für die Deko zur Seite legen.
Gelatine in kaltem Wasser einweichen.
Sahne steif schlagen.
Mascarpone, Quark, Puderzucker und Vanillezucker miteinander cremig rühren.
Amaretto in einer kleinen Pfanne leicht erwärmen, die Gelatine darin auflösen und dann unter die
Mascarpone/Quarkmasse rühren. Sahne vorsichtig unterheben. Die gewürfelten Erdbeeren
ebenfalls untermischen.
Die Torte einmal waagrecht teilen und mit einem Tortenring umschließen. Die Erdbeerkonfitüre
leicht erwärmen und auf den Tortenboden streichen. Die Torten-Creme darauf verteilen und glatt-
streichen. Torten-Deckel daraufgeben und die Torte im Kühlschrank einige Stunden ziehen lassen.

Anschließend die 250 ml Sahne mit dem San-Apart oder Sahnesteif aufschlagen, die Torte vom Tortenring befreien, mit der Sahne einstreichen, 12 Torten-Stücke einzeichnen.
Die 6 St. Erdbeeren säubern, halbieren und die Torte damit garnieren. Den Außenrand der Torte
mit Mandelblättchen dekorieren.

 






Ich wünsch Euch noch ein schönes Wochenende und alle Liebe

Eure Irmi

Dienstag, 26. April 2016

Hackbraten


Heute hatte ich mal richtig Lust auf einen guten Hackbraten, den man in der modernen Küche
nur mehr ganz selten findet. Das finde ich sehr schade weil er ein gutes aber nicht zu deftiges
Hauptgericht ist. Bei Mutti zu Hause hat es das öfters gegeben. Das ist wieder so ein alter Klassiker
an den ich Euch gerne erinnern möchte, gerade weil solche Gerichte nicht verloren gehen sollten.
Die Zubereitung ist nicht besonders schwer und man benötigt dafür keine lange Zeit und keine großen Kenntnisse, man sollte aber doch die längere Garzeit im Ofen beachten.
Mein lieber HP hat gemeint, wir hätten das schon längere Zeit nicht mehr gegessen und da
ich noch Hackfleisch im Gefrierschrank hatte, war ihm dieser Wunsch leicht zu erfüllen.
Ich habe dazu Kartoffel-Püree und Salat gereicht und das Mittagessen war perfekt.





Zutaten für 4 Personen:
600 g. gemischtes Hackfleisch
1 Semmel vom Vortag
1/8 lt. Milch
30 g. Butter
1 Ei
1 EL. Senf
600 ml Brühe
1 Zwiebel
200 g. Wurzelgemüse geputzt
2 Knoblauchzehen
1 EL. Petersilie fein geschnitten
Paprikapulver und getrockneter Majoran nach Belieben
Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Die Semmel würfeln und in der Milch 10 Minuten einweichen und anschließend ausdrücken.
Zwiebel und Knoblauch schälen, fein schneiden, in der Butter andünsten und auskühlen lassen.
Das Hackfleisch in eine Schüssel geben, mit Salz und Pfeffer ordentlich würzen, Paprikapulver, Ei,
Zwiebel/Knoblauch-Mischung, Petersilie, Majoran, Senf und das Weißbrot dazugeben und ordent-
lich mischen, abschmecken. Alles zu einer geschmeidigen Masse verarbeiten und mit den nassen
Händen zu einem länglichen Braten formen. Den Braten dann nochmals mit den nassen Händen an der Oberfläche glatt schleifen damit er beim Braten nicht reißt.
Backofen auf Umluft 190° vorheizen.
Öl in einen Bratentopf geben, den Braten und das Wurzelgemüse einlegen und alles anbraten.
Sobald Fleisch und Wurzelgemüse Farbe genommen haben mit der Brühe übergießen und in den
vorgeheizten Ofen schieben. Den Braten ca. 45 Minuten im Ofen garen lassen.
Den Braten aus dem Ofen holen und auf einem Teller zugedeckt etwas ruhen lassen. Unterdessen
das Wurzelgemüse durch ein Sieb drücken, die Sauce mit Stärke binden und mit kalter Butter verfeinern.
Hackbraten in dicke Scheiben schneiden und servieren.







  
Lasst es Euch schmecken.
 
Eure Irmi

Freitag, 22. April 2016

Pfirsich-Melba-Torte


Heute gibt es eine leckere Pfirsich-Melba-Torte mit Schokoladen-Biskuit, schön dekoriert und gut
gekühlt. Den Biskuit habe ich mit Marillen Kernöl verfeinert, weil ich finde, dieses Öl kann es ganz
besonders gut mit Steinobst; zusammen verleihen sie jeder Torte einen angenehm harmonischen
Geschmack . Die Creme habe ich aromatisiert mit Mandel-Aroma, das wiederum sehr gut mit dem Duft des Marillen Kernöles harmoniert. Natürlich kann man aber auch die kernigen Düfte weglassen, dann riecht der Tortenboden eben intensiver nach Schokolade und ganz gewiss auch lecker.
Torten mit Frucht mögen wir besonders gerne im Frühling und im Sommer.










Im „Calendar of Ingredients“ (CoI) für den Monat April hat sich die liebe Yushka folgende drei
Zutaten ausgesucht:

Quark - weiße Schokolade - Granatapfel

Nachdem diese 3 Zutaten ganz herrlich für eine Torte passen, möchte ich der lieben Yushka
hiermit meinen Beitrag für den Monat April (in Form dieser Torte) senden. Alle drei Zutaten sind
hier leider nicht verpackt; lecker war sie aber doch. ♥♥♥  Ausprobieren lohnt sich allemal !!.

Calendar-of-Ingredients-Banner-quer

Zutaten für den Wiener Boden:
4 Eier
135 g. Zucker
100 g. Mehl
50 g. Speisestärke
20 g. Kakao ungesüßt
1 ½ TL. Backpulver
20 ml Marillen Kernöl oder neutrales Speiseöl
1 Prise Salz
1 Vanillezucker oder etwas Naturvanille

Zutaten für die Creme-Füllung
100 g. Weiße Schokolade
250 g. Quark
120 g. Joghurt natur
2 Tropfen Mandel Aroma
2 EL. Puderzucker
250 ml Sahne
3 TL. San Apart oder anderes Sahne-Standmittel
1 kg Dose eingelegte Pfirsich-Hälften

Zutaten für die Deko:
200 ml Sahne
2 TL. San Apart oder anderes Sahne-Standmittel

Zubereitung Wiener Boden:
Den Backofen auf 170 ° Ober/Unterhitze vorheizen.
Die Backform von 24 cm Ø vorbereiten – Boden einfetten und mit Mehl bestäuben.
Ganze Eier mit Salz, Zucker und Vanillezucker zu einer sehr cremigen und stabilen fast
steifen Masse aufschlagen (mit der Küchenmaschine dauert das ca. 6-8 Min.)
Mehl, Speisestärke, Kakao und Backpulver mischen, in die aufgeschlagene Masse sieben
und vorsichtig unterheben, danach das Öl ebenfalls vorsichtig unterheben.
Den Teig in die vorbereitete Form füllen für ca. 28 Min. backen.
Die Stäbchenprobe bitte nicht vergessen. Den Kuchen aus dem Ofen holen und noch warm
auf ein Kuchenrost stürzen, etwas ruhen lassen, dann die Backform entfernen.
Den Kuchen mit einem Küchentuch abdecken und komplett auskühlen lassen.

Zubereitung Creme:
Quark abtropfen lassen wenn nötig.
Die weiße Schokolade in kleine Stücke brechen, auf dem Wasserbad schmelzen und nachher
abkühlen lassen. Sahne mit San Apart steif schlagen. Die Pfirsiche abseihen und abtropfen lassen.
Inzwischen den Quark mit Joghurt, Puderzucker und Mandel-Aroma zu einer cremigen Masse aufschlagen und die abgekühlte Schokolade langsam einarbeiten. Die geschlagene Sahne darin unterheben.

Fertigstellung:
Die Torte einmal waagrecht durchschneiden. Den Boden auf eine Tortenplatte setzen und mit
einem Tortenring umschließen. Die abgetropften Pfirsichhälften gleichmäßig auf den Tortenboden
legen, die Creme darauf verteilen. Den Tortendeckel darauflegen. Die Torte ein paar Stunden oder
besser über Nacht kühlen.
Die Sahne mit dem San Apart steifschlagen und in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen. Den
Tortenring entfernen und den Tortendeckel mit kleinen dicht aneinandergereihten Sahnetuff's dekorieren.
Die Torte bis zum Verzehr gut kühlen.








Dann wünsch ich Euch noch einen guten Appetit.

Eure Irmi

Dienstag, 19. April 2016

Spaghetti mit Bärlauch-Creme


die Farbe „grün“ dominierte heute auf unserem Mittagstisch und mit der Farbe „grün“ zieht jedes
Jahr der Frühling ein. Momentan kann man von dieser Farbe nicht genug bekommen, deswegen
habe ich heute noch Feldsalat dazu gereicht. Feldsalat eben nur weil er im Kühlschrank lag und
verbraucht werden musste. Aber es hat lecker geschmeckt.
Grün bedeutet für mich -jung und frisch-.

Frühlingszeit ist Bärlauch und Spargel-Zeit. Des Öfteren werden zu dieser Jahreszeit Bärlauch und
Spargelgerichte auf den Tisch kommen; ganz einfach saisonbedingt, weil er da besonders frisch und lecker schmeckt und auch reichlich im Handel zu bekommen ist.

Die Anregung Bärlauchpaste auf Vorrat anzulegen habe ich mir im Kuriositäten-Laden geholt.
Dort hat Steph beschrieben wie man verschiedene Bärlauch-Vorräte anlegen kann, sollte man den
gesunden Bärlauch nicht nur saisonbedingt genießen wollen. Klickt Euch mal rüber, wenn ihr
Interesse daran habt.


 
Zutaten für 2 Personen:
180 g. Spaghetti
50 ml. Sahne
40 g. Mascarpone
40 g. Crème fraîche
40 g. gemahlene Mandeln
40 g. geriebener Parmesan-Käse
1-2 EL. Bärlauchpaste
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
die Spaghetti in reichlich Salzwasser „al dente“ kochen; Wasser ablassen, Nudeln abtropfen lassen.
Sahne, Mascarpone und Crème fraîche in einer Pfanne erwärmen und schmelzen lassen, mit Salz
und Pfeffer gut würzen. Sollte zu wenig Flüssigkeit vorhanden sein, kann man die Sauce mit Nudel-
wasser strecken. Nun die Nudeln, Mandeln, Parmesan und Bärlauchpaste dazugeben und alles gut
vermengen. Auf Tellern schön anrichten und servieren. Ist super schnell gekocht und schmeckt
wunderbar würzig.







 
Ich wünsche Euch noch eine schöne Woche

Eure Irmi
 

Freitag, 15. April 2016

Hefezopf


Wie ich schon einmal erwähnt habe, gehört für mich zum gemütlichen Frühstück ein Stück Kuchen
oder auch ein Stück Hefezopf. Ich finde, der selbst gebackene Hefezopf verleiht dem Frühstücks-
tisch einen festlichen Glanz und für viele Menschen ist es schon das größte Glück eine frische
Scheibe Hefezopf mit Butter zu bestreichen, vielleicht noch etwas Marmelade oder Nutella drauf
und zu genießen.

Die Grundlage für einen Zopf ist Hefeteig, er ist einfacher zu machen als man zu denken vermag.
Kneten, flechten, gehen lassen; mit diesem Rezept gelingt Euch Hefezopf ganz sicher. Etwas Geduld
muss man schon mitbringen, der Hefeteig braucht nämlich 2 mal Zeit zum Gehen. Hier habe ich
den Zopf ganz schlicht mit 3 Strängen geflochten. Manche Bäckerinnen und Bäcker flechten den
Zopf mit mehreren Strängen, dann sieht er natürlich noch viel edler und festlicher aus.

Hier habe ich eben mal wieder geschwindelt, ich habe die Rosinen mit meinem geliebten Orangeat
vertauscht. Es hat aber sehr lecker geschmeckt auch wenn es so gar nicht üblich ist.
Ich könnte mir auch einen kleinen Schluck Rum darin sehr gut vorstellen; jedenfalls werde ich
nächstes mal den Zopf ein wenig aromatisieren.




Zutaten:
1 Ei
400 g. Mehl (bei mir Dinkel + Weizen gemischt)
1 Tüte Trockenhefe oder ¾ Würfel Frischhefe
50 g. Butter
80 g. Zucker
100 ml Sahne
120 ml Milch
40 g. Rosinen (bei mir Orangeat)
1 Prise Salz

zum Bestreichen:
1 Eidotter
3 EL. Milch
3 EL. Hagelzucker für die Deko

Zubereitung:
Alle Zutaten sollen Zimmertemperatur haben.
Das Mehl mit der Prise Salz vermischen und in die Rührschüssel geben, Zucker und Ei dazugeben.
Lauwarme Milch und Sahne mischen, die Hefe darin auflösen (Milch und Sahne sollten nicht mehr als ca. 30° haben) und alles dem Mehl beimengen. Mit der Küchenmaschine ca. 5 Minuten kneten, dann nebenbei die gewürfelte Butter und die Rosinen unterkneten lassen.
Insgesamt sollte der Teig ca. 10-15 Minuten geknetet werden. Jetzt den Teig 1 Stunde gehen
lassen.
Nachdem der Teig gegangen ist, den Zopf formen, auf ein gefettetes Backblech legen und nochmals ca. 30 Minuten gehen lassen.
Unterdessen den Backofen auf 190° Ober/Unterhitze vorheizen.
Mein Tipp: heißes Wasser in eine feuerfeste Form geben und im Backofen ganz unten platzieren
damit etwas Dampf entsteht.
Den Zopf mit der Dotter/Milchmischung bepinseln, mit Hagelzucker bestreuen, in den Backofen
schieben und ca. 25-30 Minuten backen. Stäbchenprobe bitte nicht vergessen.






Gutes Gelingen beim Nachbacken.

Eure Irmi

Dienstag, 12. April 2016

Bärlauch-Tarte


Jetzt ist die Bärlauch-Zeit wieder in vollem Gange, überall in den Geschäften und auf den Märkten
wird genügend Bärlauch angeboten. In manchen Gegenden, wo der Bärlauch in großen Mengen
wild in Wald und Feld wächst, gehen die Menschen sehr gerne selber zum Bärlauch-pflücken. Da
ist aber Achtung geboten; man sollte nur pflücken wenn man sich wirklich sicher ist, dass es sich
auch wirklich um Bärlauch handelt. Die Blätter des Bärlauch haben nämlich sehr große Ähnlichkeit
mit denen der Maiglöckchen und die selbigen sind nicht für den Verzehr geeignet.

Heute habe ich uns eine leckere Tarte mit Bärlauch zum Mittagessen gebacken. Begleitet von
einem köstlichen Salat ist die Vorspeise zu einem tollen vegetarischen Hauptgericht geworden.
Ich persönlich mag den Bärlauch aber lieber im rohen Zustand, so als Pesto oder Bärlauchbutter
u.s.w. weil ich finde dass dann der Geschmack von Knoblauch und Pfeffer nicht so verloren geht.




Zutaten für den Teig:
250 g. Mehl
125 g. kalte Butter
1 Ei (Gr. L)
½ TL. Salz

Zutaten für die Füllung:
100 g. Gouda
3 Eier (Gr. L)
100 g. Bärlauch
250 g. Quark
150 g. Crème fraîche
Pfeffer, Salz, Muskat

Zubereitung Teig:
Butter in Stückchen teilen und mit Mehl, Ei, und Salz in eine Schüssel geben. Alles mit dem
Knethaken der Küchenmaschine oder des Handrührgerätes zu einem glatten Teig verarbeiten.
Den Teig in eine Folie wickeln und im Kühlschrank ca. 30 Minuten ruhen lassen.

Zubereitung Fülle und Fertigstellung:
Gouda fein reiben, Bärlauch waschen, trocken tupfen und fein hacken.
Quark, Crème fraîche und Eier verrühren, Bärlauch und geriebenen Gouda dazugeben und unter-
mischen, mit Salz, Pfeffer und Muskat kräftig würzen.
Backofen auf 190° Umluft vorheizen. Tarteform vorbereiten – ausfetten.
Den Teig aus dem Kühlschrank holen noch einmal kurz durchkneten und ausrollen, in die Tarte-
form legen und Rand hochziehen. Den Teig mit der Gabel mehrmals einstechen damit die Luft
entweichen kann. Backpapier auf den Teig legen, Hülsenfrüchte darauf geben und im Ofen 8-10
Minuten blind backen.
Form aus dem Ofen holen, etwas auskühlen lassen und die Hülsenfrüchte und Papier entfernen.
Den Teig mit der Quark-Bärlauch-Masse auffüllen und glatt streichen. Die Tarte im Ofen
ca. 40 Minuten backen. Die letzten Minuten eventuell mit Alu-Folie abdecken.
Aus dem Ofen holen und noch warm servieren.





Quelle: Wohnen & Garten 05/2014
 
Ich wünsche Euch was !!
Eure Irmi

Sonntag, 10. April 2016

Blick aus unserem Küchenfenster


Der Blick aus unserem Küchenfenster gehört alljährlich in der Zeit der Apfelblüte zu den anderen
Genuss-Momenten. Schon einen Schritt vor unsere Haustür setzen bedeutet für uns, eine ganz
besondere und vor allem kostenlose Aroma-Therapie genießen zu dürfen.
Ein zarter weicher Blütenduft begleitet uns auf diesen Schritten, lässt uns neu aufleben, unsere
Lungen und Gedanken öffnen und diese Tage bewusster wahr nehmen. Deshalb legen wir zu dieser
Zeit immer einen arbeitsfreien Tag ein, an dem wir ganz bewusst in die freie Natur gehen und uns
vom Blütenduft verführen lassen. Selbst der leichte Nieselregen, den es vor zwei Tagen bei uns gab, konnte der ganzen Ausstrahlung keinen Abbruch tun. Leider wird dieser Blütenzauber in ein paar
Tagen vorbei sein und es heißt wieder warten auf ein nächstes Jahr.

 



Schade, dass ich Euch mit diesen Bildern nicht den unbeschreiblichen Blütenduft übermitteln kann.
Ich hoffe aber, dass es bei Euch das Wetter zulässt, und ihr hinaus in die freie Natur gehen könnt um einige Stunden des Tages dort zu verbringen.




In diesem Sinne wünsche ich Euch einen schönen Sonntag

Eure Irmi

Freitag, 8. April 2016

Heidelbeer-Trifle

 
Für mich ist der Nachtisch definitiv immer das Highlith im Menü, besonders bei festlichen Anlässen
oder bei Grillabenden mit Freunden und der Familie darf der Nachtisch nicht fehlen. Er hat die
ehrenwerte Aufgabe, für einen guten Ausklang in der Menüfolge zu sorgen
Nicht umsonst heißt es immer „das Beste zum Schluss“. Ich muss schon zugeben, ich lasse mir immer gerne ein wenig Luft für den Nachtisch, aber besonders für einen mit Beeren.
Verschiedene Beeren im Nachtisch sind bei uns immer willkommen.
Dieses flotte Trifle ist herrlich erfrischend, schnell zubereitet und ebenso schnell verputzt.
Da wird nicht mehr viel gesprochen, nur noch gelöffelt. Das Nachfragen, ob es denn geschmeckt hat
erübrigt sich damit automatisch.
Da bei uns keine Kinder am Tisch sitzen, können wir es uns leisten, den Nachtisch mit etwas
Likör oder sonstigen alkoholischen Zutaten zu aromatisieren. Sollten aber Kinder dabei sein, so
sollte man Alkohol doch bitte weglassen oder mit was anderem ersetzen, schmeckt bestimmt genau
so lecker.

 
Zutaten für 6 Personen:
1 unbehandelte Orange
200 g. Heidelbeeren
40 ml. Cointreau
500 g. Mascarpone
250 g. Joghurt natur
6 EL. Puderzucker
24 St. Amaretto-Kekse
Himbeeren und Schokoraspel für die Deko

Zubereitung:
Die unbehandelte Orange heiß waschen, trocken tupfen, etwas Schale abreiben und den Saft
auspressen. Die Heidelbeeren waschen und trocknen, mit 2 EL. Orangensaft, der Orangenschale
und 20 ml Cointreau marinieren.
Mascarpone mit Joghurt, Puderzucker und 1-2 EL. Orangensaft cremig verrühren.
6 EL. Orangensaft und den restlichen Cointreau miteinander vermischen.
Die Amaretto-Kekse zerbröseln, in dekorative Gläser verteilen, und mit der Saftmischung
beträufeln. Die marinierten Heidelbeeren (bis auf 2 EL.) auf den Amaretto-Bröseln verteilen.
Die Mascarpone-Creme darauf geben und die Gläser für 3-4 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Kurz vor dem Servieren mit den übrigen Heidelbeeren, mit den Himbeeren und Schokoraspeln
dekorieren.

 
 
 
 
 

 
Quelle: Wohnen & Garten 06/2015

Lasst es Euch schmecken

Eure Irmi

Dienstag, 5. April 2016

Romanesco in Pfeffersahne - überbacken


Den super gesunden Romanesco liebe ich über alles. Sehr gerne als Salat, als Gemüsebeilage
in vielen Varianten oder eben so überbacken wie heute. Ich habe gegrilltes Truthahn-Schnitzel
dazu gereicht. Es war richtig lecker;  wir haben die Teller leergefegt.
Hier könnte man aber gerne die Sahne mit Milch austauschen weil der Kräuterfrischkäse schon
genug leckeren Geschmack abgibt. Üppig wäre das Gericht dann auf jeden Fall weniger.

Der Romanesco ist eine Variante des Blumenkohls und hat einen sehr hohen Vitamin C Anteil.
Diesbezüglich übertrifft er sogar den Blumenkohl. Er wurde schon vor dem 16. Jahrhundert in der
Nähe von Rom angebaut (er hat vielleicht sogar daher seinen Namen) Das Anbaugebiet hat sich
aber bald auch auf die anderen Regionen Europas verbreitet. Beheimatet war er aber
ursprünglich in Kleinasien. (so wikipedia)




Zutaten für 3-4 Personen als Beilage:
1 Kopf Romanesco
Salz
1 Zwiebel
100 ml Milch
100 ml Sahne
100 g. Kräuterfrischkäse
Kräutersalz
Muskat
Cayenne
2-3 EL. eingelegte grüne Pfefferkörner
50 g. Geriebener Parmesan
Butter für die Auflaufform

Zubereitung:
Backofen auf 200 ° O/Unterhitze vorheizen.
Den Romanesco putzen in Röschen teilen und waschen. Anschließend in Salzwasser zugedeckt
ca. 5 Minuten knapp gar kochen. Durch ein Sieb gießen und abtropfen lassen.
Inzwischen die Zwiebel putzen und in feine Ringe schneiden und in Öl 1-2 Minuten dünsten,
dann die Milch mit der Sahne dazugeben, kurz aufkochen und den Frischkäse einrühren.
Mit Salz, Muskat und Cayenne würzen; die Sauce sämig einköcheln lassen.
Die Pfefferkörner abbrausen und untermischen. (Pfefferkörner kann man auch weglassen).
Eine Auflaufform mit Butter ausstreichen. Die abgetropften Röschen möglichst mit der Spitze
nach oben in die Form schichten, die Sauce darüber gießen, den Käse darüber streuen
und im Ofen ca. 20 Minuten backen bis der Käse anfängt zu bräunen.

Als Beilage servieren.







Original GU-Rezept

Viel Spaß beim Nachkochen
Eure Irmi

Freitag, 1. April 2016

Eierlikör-Blechkuchen


Auch als Ameisenkuchen bekannt aber von mir etwas abgewandelt, ich wollte doch endlich das
leckere Orangeat verbrauchen. Ich liebe Orangeat. Für einen Kuchen mit Orangeat oder Zitronat
lasse ich jede Torte stehen.
Bei einer Aufräumaktion in meinem Vorratsschrank sind noch einige leckere Zutaten, zum Teil
noch von der Weihnachtszeit, zum Vorschein gekommen, die ich nicht verderben lassen wollte.
Deshalb musste ich das Rezept etwas abwandeln und schon entstand eine neue Variante Ameisen-
kuchen, die ebenfalls sehr sehr köstlich schmeckte. Der Kuchen war locker und leicht und sehr geschmackvoll; ein Stück nach dem anderen ist vom Kuchenteller verschwunden. Alle Genießer waren begeistert;  bloß ist er nicht für Kinder gedacht weil er schon einiges an Eierlikör enthält.
Ich persönlich esse, mal ganz generell gesehen, am liebsten ein Stück Kuchen zum Frühstück.
Damit kann man mich ganz leicht aus dem Bett locken.
Den restlichen Tag über habe ich dann nicht mehr so das Bedürfnis nach Kuchen.




Zutaten für den Teig:
300 g. Butter
200 g. Zucker
4 Eier (Größe L)
300 g. Mehl
1 TL. Natron
1 Prise Salz
150 ml Eierlikör
150 ml Milch
50 g. Orangeat
50 g. Schokostreusel

Zutaten für die Glasur:
200 g. Weiße Kuvertüre
2 EL. Neutrales Speiseöl
30 g. Schokostreusel

Zubereitung:
alle Zutaten sollen Zimmertemperatur haben.
Backofen auf 170° Ober/Unterhitze vorheizen.
Backblech vorbereiten – einfetten und mit Mehl bestäuben oder mit Backpapier auslegen
Butter und Zucker in eine Rührschüssel geben und weiß/cremig aufschlagen.
Nach und nach die Eier zugeben; einzeln je Ei ca. 2 Minuten in die Masse schlagen.
Das Mehl mit Natron und der Prise Salz mischen und langsam esslöffelweise und abwechselnd
mit der Eierlikör/Milchmischung unter den Teig heben.
Das Orangeat und die Schokostreusel ebenfalls kurz unter mengen.
Den Teig auf das vorbereitete Backblech geben, glattstreichen und im Backofen ca. 25 Minuten
backen. 
Stäbchenprobe bitte nicht vergessen.
Nach dem Backen den Blechkuchen auf ein Tortengitter heben und komplett auskühlen lassen.
Anschließend die Kuvertüre in kleine Stücke brechen, in eine Metallschüssel geben, 2 EL. neutrales
Speiseöl dazugeben und über Wasserbad schmelzen lassen (nicht zu heiß damit die Schokolade
nicht verbrennt). Den Blechkuchen mit der Kuvertüre überziehen und mit Schokostreusel
dekorieren; einige Stunden gut durchziehen lassen.




Nachbacken würde sich lohnen !

Eure Irmi



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