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Sonntag, 20. September 2026

cremige Gemüse-Pasta

Pasta geht immer, eine Woche ohne Pasta, davon gibt es bei uns nicht viele im Jahr.
Manchmal wünschen wir uns eine neue Geschmacksrichtung und wollen wieder eine andere Kreation ausprobieren, wenngleich das neue Rezept auch am Ende dann wieder ziemlich ähnlich ausfällt. Kein Wunder, sind doch meistens Zutaten dabei, die einem am Herzen liegen und die man gerne mag.
Diese Pasta ist durch ihre Zutatenliste etwas üppig geraten, aber sie hat grandios geschmeckt und wir haben mit Genuss eine große Portion davon vertilgt. Megalecker war das Essen 😋😋👍


Zutaten für 2 Portionen:

200 g. Nudeln nach Wunsch (b.m. Cellentani)
1 kleine weiße Zwiebel
2 Frühlingszwiebel
2 Zehen Knoblauch
80 getrocknete Tomaten in Öl gelegt
150 g. Cherrytomaten
70 g. Champignon braun
70 g. Zucchini
70 g. Feta
120 ml. Sahne
Salz, Pfeffer
1 Prise Chiliflocken
1 Handvoll Basilikumblätter
Öl für die Pfanne


Zubereitung:
Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken, restliche Zutaten schneiden siehe Bild unten.


Wasser für die Pasta aufkochen, salzen, Nudeln einlegen und "al dente" kochen. Etwas Nudelwasser zur Seite stellen, dann Nudeln abseihen.
Öl in die Pfanne geben und erhitzen, Zwiebel, Frühlingszwiebel, Knoblauch und getrocknete Tomaten darin kurz rösten, dann Zucchini, Cherrytomaten und Champignon zugeben und ein paar Minuten mit anrösten, mit 1-2 Schöpfer Nudelwasser angießen. Soße etwas reduzieren lassen, Feta zerkleinern und zugeben, mit Salz, Pfeffer und Chiliflocken würzen und mit Sahne aufgießen. Kurz einkochen lassen und zum Schluss die Basilikumblätter zugeben. Nudeln zugeben, untermischen und die Pasta servieren.
Lasst sie euch schmecken.



Herzlichst
Eure Irmi

Donnerstag, 20. August 2026

Irmi's Sommer-Nudelsalat

Wie viele Hitzewellen haben wir in diesem Sommer schon hinter uns gebracht, ich glaube es waren 5-6 sicherlich, wenn nicht bald mehr.  Manche waren richtig schlimm und manche konnte man besser aushalten.
Es ist momentan wieder so unglaublich warm, dass es einem fast unmöglich ist, eine ordentliche Mahlzeit zu kochen und zu essen. Allzu gerne bleibt dann oft die Küche kalt, Nudelsalat ist gerade noch im Rahmen, er wird auch sehr gerne angenommen. Obwohl ich sagen muss, dass Nudeln kochen ebenfalls eine Erwärmung für die Küche bedeuten, auch wenn das Gericht nachher lauwarm bis kalt auf den Tisch kommt.

Nudelsalat, wer mag das nicht?, es ist ein einfaches Gericht, es ist geling-sicher und kostengünstig. Mittlerweile gibt es viele verschiedene Varianten, vegetarisch oder mediterran gehalten, aber auch mit Fisch oder gegrillten Fleischhäppchen. Also, mehr Auswahl braucht es wohl nicht, damit sind viele, bis alle Geschmäcker abgedeckt.
Bei uns ist Nudelsalat der typische Kühlschrank-Räumer, ihm entgeht meistens nichts. Die restlichen Zutaten hat man bisweilen auch im Haus und man muss nicht mal ins Geschäft zum Einkaufen gehen, was meistens super-praktisch ist. Dieser Salat war sommerlich, megalecker und schaute auch noch cool aus und er wurde sofort zu meinem neuen Favoriten gekürt. 👍👍👍


Zutaten für 4 Personen:
250 g. Nudeln nach Wahl (b.m. Gnocchetti Sardi)
120 g. Speck und Wurst gemischt
½ weiße Zwiebel
2 Zehen Knoblauch
Sonnenblumen-Öl für die Pfanne

½ rote Spitzpaprika
12 St. grüne Oliven ohne Kerne
120 g. Cherry-Tomaten
½ Kugel Mozzarella
50 g. Bergkäse

Zutaten für das Dressing:
½ TL Senf
Saft ½ Zitrone
60 ml. Olivenöl
2 EL. Natur-Joghurt
Kräutersalz und Pfeffer
1 Prise Chiliflocken getrocknet
1 Spritzer Maggi

Basilikum und etwas Petersilie

Zubereitung:
Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken, Speck und Wurst fein schneiden (siehe Bild unten). Dann Öl in einer Pfanne erhitzen und diese Zutaten fein anbraten. Pfanne zur Seite stellen und alles bis auf lauwarm auskühlen lassen.


Spitzpaprika und Tomaten waschen. Paprika, Mozzarella und Bergkäse in Würfel schneiden, die Tomate und die Oliven in Ringe schneiden.
Die Zutaten für das Dressing in den Mixbecher geben und kurz mixen. Abschmecken und nochmals nachwürzen wenn es nötig ist.
Wasser für die Nudeln aufkochen, salzen, Nudeln zugeben und "al dente" kochen, dann abseihen und auf lauwarm auskühlen lassen.
Nudeln in eine Schüssel geben, alle anderen Zutaten zugeben, Dressing oben drauf, Basilikum und Petersilie schneiden und drüber verstreuen. Alles gut mischen. Den Nudelsalat etwas ziehen lassen.
Gutes Gelingen und lasst ihn euch schmecken.


Herzlichst
Eure Irmi


Mittwoch, 5. November 2025

Pipe rigate alla boscaiola

Einmal Pasta alla boscaiola für meinen Blog. 
Oft gab es dieses Essen bei uns zu Hause und es gehört eigentlich schon lange in die Rubrik "meine Heimatküche" gespeichert, doch noch niemals hab ich die Pasta präsentiert, fotografiert und die Zutaten gewogen, um dann ein genaues Rezept zu haben, für einen Beitrag in meinem Blog. Aber jetzt ist es soweit.
Diese Pasta gehört zu den Klassikern  und die Allermeisten von euch kennen sie sowieso. Trotzdem schreibe ich das Rezept heute auf, gewissermaßen auch als Erinnerung für die Leser da draußen, um dass es nicht vergessen wird. Wäre doch zu schade.
Gerne  hält man nach neuen, etwas ausgefallenen Rezepten Ausschau, man sucht Abwechslung und wird auch fündig. Für die Auswahl verschiedener Pasta-Gerichte ist reichlich gesorgt. Mein Beitrag sollte nur als Erinnerung dastehen, um euch mitzuteilen, diesen alten Klassiker wieder mal erneut auf den Tisch zu bringen. Vielleicht denkt sich jetzt gerade jemand, "ach ja könnte ich auch mal wieder kochen". 
Ein Klassiker bleibt immer Klasse. 



Zutaten für 2 Personen:
200 g. Pipe rigate oder Penne
12 Stück Champignon
6 dünne Scheibchen Speck 
1 Salsiccia
½ Zwiebel weiß
2 Zechen Knoblauch
Salz und Pfeffer
250 ml. Passato
12 Stück grüne Oliven
70 ml. Sahne
Petersilie nach Geschmack
Olivenöl für die Pfanne

Zubereitung:
Champignon in Scheibchen schneiden, Speck in Streifen, Zwiebel und Knoblauch klein würfeln und die Oliven vierteln. Petersilie fein hacken. Salsiccia grob zupfen.
Olivenöl in eine Pfanne geben, die Champignon darin anrösten und anschließend auf ein Teller geben. Speck in der Pfanne rosig anbraten, ebenfalls auf dem Teller ablegen.
Erneut etwas Öl in die Pfanne geben, Zwiebel kurz anbraten, Salsiccia zugeben und mit anrösten. Knoblauch zugeben und mit Passato ablöschen. Salzen und pfeffern, Oliven zugeben, gut durchmischen und etwa 10 Minuten köcheln.
In der Zwischenzeit die Nudeln in reichlich Salzwasser "al dente" kochen.
Die Sahne zur Soße geben und eventuell 1 kleinen Schöpfer Nudelwasser (wenn es nötig ist), kurz untermischen, Champignon, Speck und Petersilie untermischen. Verkosten und nachwürzen wenn nötig. Nudeln zugeben und untermischen.
Nun kann schon serviert werden, lasst sie euch schmecken.



Herzlichst
Eure Irmi

Dienstag, 5. August 2025

Butter-Nudeln

Welches Gericht fällt euch ein, wenn es mal schnell gehen muss und trotzdem leckeres Essen vorhanden sein soll??? 
Jetzt im Sommer ist der Hunger nicht so groß und die Lust, den Herd anzumachen auch nicht, dann muss man sich was einfallen lassen. Bei uns zu Hause gibt es dann sehr oft Butter-Nudeln mit viel Schnittlauch dran. Da darf man sich ruhig einen ordentlichen Bund davon aus dem Garten holen. Die Pasta ist megalecker und mit vielen Vorteilen ausgestattet. Das kann man sich alleine gar nicht ausmalen.
Schnell, einfach, kostengünstig, gelingsicher, passend zu vielen verschiedenen Salaten, als Mittagessen oder zum Abendessen, vegetarisch, gesund und geschmackvoll, u.s.w

Also, wenn das nicht eine tolle Mahlzeit ist. Auch Kinder mögen diese Nudeln gerne, vor allem, lieben sie die "Ruote" oder Reste-Nudeln in verschiedenen Formen. Da gibt es dann echt gute Laune am Tisch.
Leider kann man auf den Bildern das dünne, überaus leckere Butter-Sößchen nicht mehr erkennen, die Nudeln mussten etwas zu lange in der Pfanne auf das Servieren warten.
Mein Tipp: das Gericht sollte schnell serviert werden.


Zutaten für 2 Personen:

180 g. Pasta (Ruote oder andere)
1 Knoblauchzehe
½ kleine Zwiebel
2-3 EL. Butter
1 EL. Olivenöl
Kräutersalz
Pfeffer aus der Mühle
1 Bund Schnittlauch
geriebenen Parmesan

Zubereitung:
Knoblauch und Zwiebel schälen,(Knoblauch und Zwiebel ganz lassen) Schnittlauch waschen und klein schneiden.
Wasser in einem Topf erhitzen, dann salzen, Nudeln zugeben und bissfest kochen. 
Inzwischen 1 EL. Butter, das Olivenöl, Knoblauch und den Zwiebel in einer Pfanner kurz anschmoren, salzen und pfeffern und mit 1-2 Schöpfer Nudelwasser angießen, kurz einreduzieren, dann die Zwiebel und den Knoblauch wieder entfernen. Die Nudeln abgießen und noch tropfnass zur Buttersoße geben, restliche Butter zugeben und schmelzen lassen. Nun den Schnittlauch zugeben, etwas Parmesan und Pfeffer dazu, kurz mischen,  verkosten und nachwürzen wenn noch nötig.
Sofort servieren und genießen.


Lasst es euch schmecken.
Herzlichst
Eure Irmi

Sonntag, 20. Juli 2025

Spaghetti "ai cipollotti"

Vegetarisch, super geschmackvoll, leicht scharf, das sind Spaghetti "ai Cippollotti".
Wenn man sich an ein neues Rezept aus "Italiens Küche" wagt, ist man meistens vom Ergebnis begeistert, es ist immer mediterran angehaucht, sehr oft vegetarisch und man ist fast nie enttäuscht. Mittelmäßig oder scharf würzen nach eigenen Geschmack, mehr, weniger oder gar kein Knoblauch dazugeben, jedoch wird das Spaghetti-Gericht immer lecker sein. 
Die Menschen in der heutigen Zeit essen eher weniger Fleisch, dazu gehören wir auch. Pasta-Rezepte gibt es viele und vielseitige, da muss nicht immer Fleisch auf den Tisch kommen. Abwechslung gibt es trotzdem und lecker ist es auch.



Zutaten für 2 Personen:
180 g. Spaghetti
6 Stk. Cippollotti
6 Stk. Cocktail-Tomaten
2 mittlere orange Mini-Peperoni 
(nicht scharf)
1 TL Pasta Nduja
Kräutersalz
Pfeffer
1 kleine Prise Zucker
100 ml. Weißwein zum ablöschen
100 ml. Sahne
Olivenöl für die Pfanne

Zubereitung:
Nudelwasser aufkochen, salzen und Nudeln nach Packungsanleitung darin kochen, abgießen. (etwas Nudelwasser für die Soße auffangen)
Cippollotti, Tomaten und Peperoni putzen und schneiden wie auf Bild oben. 
Öl in die Pfanne geben, Cippollotti zugeben und glasig dünsten, dann die Peperoni, die Tomaten und die Prise Zucker zugeben und zusammen garen. Mit Weißwein ablöschen, salzen und pfeffern und ein paar Minuten köcheln lassen. Zwischendurch mit einem Schöpfer Nudel-Koch-Wasser angießen. Kurz vor Garende die Sahne und die Nduja zugeben, kurz untermischen und nochmals abschmecken, wenn nötig.
Wünsche gutes Gelingen und lasst sie euch schmecken.



Herzlichst
Eure Irmi

Montag, 25. November 2024

Pasta mit Wurst und Sellerie

Ganz einfache Wurstnudeln wollte ich heute nicht kochen, da war doch noch ein leckeres Herzstück vom Stangensellerie mit schönen Blättern im Kühlschrank. Das konnte ich doch unmöglich länger liegen lassen, womöglich wird es vergessen und vergammelt noch. Da wäre unheimlich schade drum, denn Sellerie ist eines meiner Lieblingsgemüse und zur Wurst passt doch Sellerie wunderbar dazu. Verfeinert mit Sahne und der leichten Schärfe von Chili hat es bei diesem Nudelgericht an nichts mehr gefehlt. 
Sogar ein neues Nudelmuster konnte ich anbieten. Diese "Ruote" haben mich im Geschäft angemacht und wenn Kinder mitessen, wirken die Nudeln sehr lustig. Das spornt zum Essen an, obwohl Nudeln doch von allen Kindern geliebt werden.
Wurstnudeln ist ein Rezept aus meiner Heimatküche, in meiner Kinder- und Jugendzeit gab es das oft. Ich habe das Rezept gerne übernommen und weiter in meinem Speiseplan behalten. Es schmeckt immer noch und vielleicht gerade wegen dieser kleinen Rezept-Änderungen immer wieder sehr lecker.
Dazu einen tollen Wintersalat und ein Getränk nach Wunsch (bei uns gab es natürlich ein Glas Weißwein - weil er doch schon zum Angießen geöffnet wurde) das Essen ist einfach, aber perfekt. 👍👍😋😋



Zutaten für ca. 3 Portionen:
300 g. Nudeln "Ruote"
1 große Schalotte
1 Stück vom Stangensellerie (das gelbe Herzstück mit Blätter)
150 g. Wurstreste (Salami sollte auch dabei sein - wegen der Würze)
2 Zehen Knoblauch
1 Schluck Weißwein
150 ml. Sahne
Pfeffer oder Chiliflocken
Salz (aber Achtung mit der Menge)
Parmesankäse gerieben

Öl für die Pfanne

Zubereitung:
Salzwasser zum Kochen bringen. Nudeln zugeben und bissfest kochen.
Schalotte, Sellerie und Wurst klein schneiden, Knoblauch fein hacken. Öl in der Pfanne erhitzen, Zwiebel und Sellerie glasig dünsten, Wurstreste zugeben und kurz mit anrösten. Mit einem Schluck Weißwein löschen. Mit Knoblauch und etwas Pfeffer oder Chiliflocken würzen,
salzen wenn nötig, jetzt Sahne zugeben, die Soße langsam reduzieren lassen. Wenn es die Konsistenz erfordert noch 1 bis 2 Schöpfer Nudelwasser zugeben und langsam einkochen. Die Soße sollte schön mollig werden.
Nudeln abgießen und zur Soße geben. Gut untermischen und servieren.



Lasst es euch schmecken.
Herzlichst
Eure Irmi


Sonntag, 15. September 2024

Spaghetti "al lunedì" - scharf und vegetarisch

Montags ist meistens Pasta-Tag, keine Ahnung wie ich zu diesem Ritual gekommen bin, denn ich habe sonst eigentlich kein fixes Gericht für einen fixen Tag. Ich koche meistens das, nach was mir gerade ist oder ich lasse mich beim Einkaufen ganz einfach inspirieren. Nicht selten entscheidet auch der Blick in den Kühlschrank über unser Essen.
Dieses Rezept ist so ganz genau mein Fall, vegetarisch und pikant. Die Zutaten waren gerade im Haus und die schöne gelbe Zucchini musste ohnehin verbraucht werden. Die Schärfe bringen diesmal die getrockneten Chiliflocken, die Menge sollte man natürlich nach eigenen Wünschen dosieren. Wird es dann doch ein wenig zu scharf, kann mit einem Schluck Sahne abgemildert werden.

Ähnliche Rezepte gibt es mehrere auf meinem Blog, dazu könnt ihr gerne HIER gucken. Unter diesem Label sind alle meine herrlichen Pasta-Rezepte gelistet, jedes einzelne schon mehrmals getestet und mit Genuss verspeist. Nachdem sich die Pasta-Liste in den letzten Jahren schon ziemlich erweitert hat, bietet sie eine schöne Auswahl an, die sich sehen lassen kann. Also, einen Klick riskieren ist nicht verkehrt.



Zutaten für 2 Personen:
180-200 g. Spaghetti
½ rote Zwiebel
½ gelbe Zucchini
2 Zehen Knoblauch
4 getrocknete in Öl gelegte Tomaten
1 Prise getrocknete Chiliflocken
8 schwarze Oliven
8 Blätter frischen Basilikum
2 mittlere Tomaten
Olivenöl für die Pfanne

Zubereitung:
die Zutaten schneiden wie auf dem Bild unten ersichtlich ist.
Knoblauch, Zwiebel, Zucchini, Oliven in Scheibchen, Basilikum grob zupfen. Tomaten waschen und dünn schneiden.


Wasser in einem Topf aufsetzen, erhitzen und salzen. Die Nudeln darin bissfest kochen. Inzwischen in einer Pfanne das Olivenöl erhitzen, die Zwiebel und Knoblauch kurz darin anrösten, dann die Oliven, Zucchini und die getrockneten Tomaten zugeben und wieder kurz mit anrösten, jetzt die Tomaten zugeben, mit Salz und Chili würzen und die Sauce für ca. 15 Minuten reduzieren lassen. Eventuell mit einem kleinen Schöpfer Nudelwasser angießen und noch kurz einkochen lassen, damit die Sauce etwas "molliger" in ihrer Konsistenz wird.
Mein Tipp: sollte die Sauce zu scharf sein, kann man mit einem Schluck Sahne abmildern.
Nudeln abseihen und zur Sauce geben, Basilikum zupfen und dazu geben. Alles gut untermischen und servieren.

dekorieren mit Basilikum, gelber Tomate und Parmesan

Lasst es euch schmecken.
Herzlichst
Eure Irmi

Donnerstag, 20. Juni 2024

Pipe oder Penne "al peperone piccante"

Eine Art von "Arrabiata", lecker und genau richtig für den scharfen Hunger. 
Diese kleinen, roten Spitz-Paprika aus Sizilien, die zwar keine üblichen Chili's sind aber dennoch genug Schärfe besitzen, haben sich im Geschäft so schön präsentiert und mich dabei mit ihrem Glanz magisch angezogen. Spontan griff ich danach, sie haben mich einfach dazu bewogen. Wenig später brachte ich meinen Einkauf mit einer gewissen Erwartung nach Hause. Ich wollte ein herrliches Pasta-Gericht zubereiten, bei dem wir nach dem Essen sagen können "einfach nur lecker war's".
Nachdem wir gerne pikante Pasta essen, aber dennoch nicht zu scharf, habe ich einen Teil der Kerne entfernt. Ich glaube, sonst wäre das ganze Essen für unsere Begriffe wohl eher zu "giftig" geworden. Die Sauce habe ich noch mit etwas Sahne abgemildert.
Insgesamt war es so lecker, dass ich froh war, noch Nachschlag anbieten zu können.


Zutaten für 2 Personen:
 
200 g. Nudeln (Pipe rigate oder Penne)
1 Schalotte
3 Knoblauchzehen
3 pikante kleine rote Spitz-Paprika
300 g. pürierte Datteltomaten aus der Dose
2 EL. getrocknete Tomaten in Öl gelegt
50 ml. Sahne
Salz und Pfeffer
2-3 EL. geriebenen Pecorino-Käse
frische Basilikumblätter (ca. 10 Stück)
Olivenöl für die Pfanne

Zubereitung:
Schalotte und Knoblauch schälen und in feine Ringe schneiden. Paprika waschen, halbieren, teils entkernen und dann in Scheiben schneiden. Die getrockneten Tomaten ebenfalls in Scheiben schneiden. Pecorino reiben.
Öl in die Pfanne geben, erhitzen, die Schalotten und die Knoblauch darin anschwitzen, die Paprika und die getrockneten Tomaten zugeben und kurz mit anrösten.  Dann die pürierten Datteltomaten zugeben, salzen und pfeffern. Die Sauce leicht reduzieren bis sie dicht und mollig wird. Abschmecken, und die Sahne zugeben, nachwürzen wenn es nötig ist. 
Dann Wasser aufsetzen, salzen und die Nudeln darin bissfest kochen. Nudeln abseihen und noch tropfnass in die Sauce geben. Pecorino und Basilikumblätter zugeben, gut untermischen, schmelzen lassen und die Nudeln noch kurz in der Sauce ziehen lassen. 
Dann servieren. Lasst sie euch schmecken.



Herzlichst
Eure Irmi


Montag, 20. Mai 2024

Spinat-Lasagne

Bei Lasagne kann ich nicht nein sagen, vor allem dann, wenn ich sie im Restaurant bestellen kann. Zu Hause koche ich sie eher selten, aus dem einfachen Grund, sie bereitet eine "Mords-Arbeit". Bis alles separat gekocht ist, danach kommt noch das Schichten, bis alles zubereitet ist, gehen 2 Stunden verloren. Dabei darf man die Nudeln noch gar nicht selber machen, dazu bräuchte man noch mehr Zeit. Diese Zeit (auch wenn ich sie habe) will ich gar nicht oft aufwenden.
Jedoch gibt es wieder den üblichen Grund zum "Selberkochen" es schmeckt nach eigenem Gusto und man kennt die Zutaten. Für diese Spinat-Lasagne hat sogar mein lieber HP einen positiven Kommentar abgegeben, obwohl Spinat sonst nicht so sein Ding ist. Sie war auch megalecker, gut gewürzt und mit dem verschiedenen geriebenen Käse oben drauf ergab es eine feine Kruste und es hat wirklich alles wunderbar gepasst.





Zutaten:
grüne Lasagneplatten (nicht vorgekocht)

für die Tomatensauce:
1 kleine Karotte
1 Stiel vom Stangensellerie
1 mittlere Zwiebel
1 Knoblauchzehe
400 g. passierte Tomaten
2 EL Tomatenmark
1 ½ EL Mehl zu Binden
Salz, Pfeffer, Oregano und Lorbeerblatt
Öl für die Pfanne

für den Spinat
300 g. passierter Spinat aus dem Tiefkühlregal
½ Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer
Öl für die Pfanne
2-3 dünne Scheiben Gouda oder Sottilette

für die Bechamel: 
35 g. Butter
40 Mehl
400 ml. Milch
Salz, Pfeffer und Muskat

außerdem:
verschiedenen geriebenen Käse
Butterflocken

Zubereitung:
für die Tomatensauce, das Gemüse putzen und klein schneiden. Öl in einen Topf geben, erhitzen und das Gemüse leicht anrösten, Tomatenmark zugeben und kurz mitrösten, dann mit Mehl binden, mit passierten Tomaten löschen und würzen. Für ca. 30 Minuten köcheln lassen.
für die Spinatfülle, Spinat auftauen lassen. Die Zwiebel schälen und fein hacken, in einer Pfanne mit Öl anrösten, den Spinat zugeben und würzen. Kurz vor Garende den Käse darin schmelzen lassen.
für die Bechamel Sauce: die Milch erwärmen, muss aber nicht kochen. Die Butter in einer Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen lassen, ohne dass sie Farbe nimmt. Das Mehl in die Butter klümpchenfrei einrühren, die warme Milch dazugeben und mit dem Schneebesen glatt rühren. Die Masse für einige Minuten unter ständigem rühren leicht köcheln lassen bis sie dickflüssig wird. Die Bechamel-Sauce vom Herd nehmen, salzen, pfeffern und mit Muskat würzen.
Mein Tipp: Bechamel Sauce kann man mit Klarsichtfolie direkt an der Oberfläche abdecken und im Kühlschrank für ein paar Tage aufbewahren.
Nun geht es ans Schichten. Auf den Boden der Auflaufform geben wir etwas Tomatensauce, dann Lasagneblätter, Bechamelsauce, wieder Lasagneblätter und Spinat, Lasagne, Bechamel, Tomatensauce u.s.w. bis alle Zutaten aufgebraucht sind. Zum Abschluss geben wir den geriebenen Käse und die Butterflocken.
Den Backofen auf 200° C. Ober/Unterhitze vorheizen und die Lasagne ca. 35-40 Minuten backen. Dann servieren und genießen.



Ich wünsche euch gutes Gelingen und lasst sie euch schmecken.
Herzlichst
Eure Irmi

Sonntag, 10. März 2024

Ragù alla Bolognese

Ein absoluter Klassiker, der die Menschen stets wieder und wieder fasziniert. Wie oft haben wir schon Bolognese gekocht oder auch im Restaurant bestellt und gegessen; unzählige Male und trotzdem wird man nicht müde davon.
Für die klassische Bolognese gibt es ein Original-Rezept, das ich hier unten angeführt habe. Im Prinzip koche ich meine Bolognese immer nach diesem Rezept, jedoch verfeinere ich sie gerne mit meinen gewählten Optional's  wie Tomatenmark, Knoblauch, wenig Oregano und Lorbeer. Ganz einfach, weil wir besonders gerne den Duft von Knoblauch und Lorbeer mögen. Doch auch ohne diese Extra-Zutaten ist die Soße ungemein lecker, wichtig dabei ist lediglich die lange Kochzeit. Der Geschmack und die schöne Farbe verbessern sich dabei ungemein.
Meine Soße habe ich diesmal im Gusseisentopf gekocht und gleich mehr auf Vorrat zubereitet. Einfrieren geht wunderbar.
🍝🍝🍝🍝🍝🍝🍝🍝


Zutaten für 6 Portionen:
650 g. Rinderhack
150 g. Bauchspeck (Pancetta)
600 g. passierte Tomaten
100 g. Karotten
100 g. Stangensellerie
100 g. Zwiebel
150 ml. Rotwein
Salz + Pfeffer
Olivenöl für die Pfanne
etwas Gemüsebrühe

*Optional's von Irmi
1 EL. Tomatenmark
etwas Oregano
2 Lorbeerblatt
1 frische Knoblauchknolle

Zubereitung:
Bauchspeck in kleine Würfel schneiden. Karotten, Zwiebel und Stangensellerie putzen bzw. schälen und ebenfalls klein würfeln.
Öl in den Topf geben, Bauchspeck darin rosig andünsten, Karotten, Sellerie und Zwiebel zugeben und mit anrösten. Nun das Hackfleisch beimengen, gut untermischen und für ca. 8-10 Minuten anrösten, leicht mit Salz und Pfeffer würzen.
Nun das Tomatenmark zugeben und kurz anrösten, mit Rotwein löschen und diesen kurz einkochen lassen.
Passierte Tomaten zugeben, untermengen und nun die Soße für ca. 1,5 Stunden leicht köcheln. Zwischendurch mit Gemüsebrühe angießen wenn es nötig ist.
Kurz vor Ende der Garzeit, Oregano, Lorbeerblatt und Knoblauch zugeben und noch den Duft etwas einkochen lassen.
Ich wünsche euch gutes Gelingen und lasst sie euch schmecken.



Herzlichst
Eure Irmi

Sonntag, 25. Februar 2024

Spaghetti alla "Giancaleone"

Pasta, nichts lieber als das.
Für dieses Rezept werden im Süden Italiens eigentlich "Rigatoni" verwendet, doch leider hatte ich nur mehr Spaghetti in meiner Vorratskammer und weil die Lust auf Pasta schon mal da war, musste ich mich mit Spaghetti abfinden. Nichts destotrotz, die Pasta war unglaublich lecker und es wird sie bald wieder geben, vielleicht dann sogar mit Rigatoni.
Pasta alla Giancaleone ist ein neues Lieblingsrezept von mir. Ähnlich wie bei den anderen unten angeführten Rezepten hat sie sich sofort zu den neuen Lieblingen in meiner Pasta-Küche hochgemausert.  
Hier führe ich meine absoluten Favoriten an, um sie euch schmackhaft zu machen und um euch die Suche nach dem Rezept zu erleichtern. Die Auswahl ist mir wahrlich leicht gefallen, sie alle sind top und das Nachkochen wert. Vielleicht findet ihr auch ein Lieblings-Rezept.
Im heutigen Rezept habe ich den leckeren leicht geräucherten Provola verarbeitet, ein feiner Schnittkäse der gut schmilzt; statt dessen kann man aber auch "Scamorza" verwenden. In beiden Fällen handelt es sich um süditalienischen Kuhmilchkäse mit kurzer Reifezeit von ca. 10-15 Tagen. Die Reifezeit kann aber wiederum von Region zu Region verschieden sein.



Zutaten für 2 Personen:
180-200 g. Spaghetti
250 ml. passierte Tomaten
80 g. Pancetta (Bauchspeck leicht geräuchert)
80 g. Provola
80 ml. Sahne
Salz und Pfeffer
1 frischer Knoblauch
Olivenöl für die Pfanne
etwas Kochwasser

Zubereitung:
Pancetta in Stifte schneiden, Provola in Würfel. Knoblauch schälen und halbieren. Wasser kochen, salzen und die Nudeln darin bissfest kochen.
Öl in eine Pfanne geben, Pancetta darin dünsten (sie soll außen leicht Farbe nehmen und innen weich bleiben) passierte Tomaten zugeben, untermischen und kurz aufkochen. Jetzt Sahne zugeben, untermischen, dann Käsewürfel beimengen, in der Soße schmelzen lassen, salzen und pfeffern nach Geschmack. Wenn es die Konsistenz jetzt erfordert, dann etwas Kochwasser zugeben. Die Nudeln abseihen und noch tropfnass in die Soße geben, untermischen und servieren.



Lasst es euch schmecken.

Mit lieben Grüßen
Eure Irmi


Mittwoch, 15. März 2023

Spaghetti sfiziosi calabresi

Spaghetti mit einer angenehmen Schärfe beherrschten heute meine Kochgedanken. Im Prinzip suche ich mir dann meistens dieselben Grundzutaten aus dem Kühlschrank, Zutaten, die genau nach meinem Geschmack sind und die ich deshalb auch vorrätig habe. Ich weiß, dass ich damit auch den Geschmack meines lieben HP treffe und was ist besser, als anschließend gemeinsam richtig schlemmen zu können. Außerdem ernähren wir uns hiermit vegetarisch und gesund, ganz nach dem heutigen Trend der Zeit.
Spaghetti sfiziosi calabresi sind einmalig, leicht scharf und mit einem Duft nach Italien und südlicher Sonne, nach gereiften Tomaten, nach Knoblauch und Oliven. Sie sind nicht nur megalecker, sondern haben noch einen weiteren Vorteil. Sie sind in kürzester Zeit zubereitet, eine Genugtuung für diejenigen, die nach der Arbeit noch ein Essen auf den Tisch bringen müssen. Diese oftmals große Herausforderung kann man meistens nur mit einer "schnellen Pasta" bewerkstelligen.
Nun wünsche ich Euch was und guten Appetit.



Zutaten für 2 Personen:
200 g. Spaghetti
2 Knoblauchzehen
1 EL. Kapern
1 TL. Chiliflocken
3 St. kleine Paprika
1 ½ Tomaten Peretti /San Marzano
15 Stück grüne Oliven aus dem Glas
3 getrocknete Tomaten in Öl gelegt
1 kleine Dose Thunfisch
Salz und Pfeffer
Olivenöl für die Pfanne
Parmesan

Zubereitung:
Knoblauchzehen schälen und plattdrücken. Oliven halbieren, Thunfisch abtropfen. Paprika waschen, halbieren, Kerne entfernen und in Streifen schneiden, ebenso die Tomaten waschen und in Scheiben schneiden.
Wasser zum Kochen bringen, salzen und die Spaghetti darin bissfest kochen.
Olivenöl in die Pfanne geben, (dabei eher nicht sparsam sein) erhitzen, den Knoblauch, die Kapern, Paprika, getrocknete Tomaten und Chili darin glasig anschwitzen, an schließend die Tomaten zugeben, leicht salzen und pfeffern und für 2-3 Minuten weichdünsten, die Oliven zugeben und  noch kurz mit garen. Mit 1-2 Schöpfer Kochwasser angießen und einmal kurz aufkochen.
Nun die Nudeln abgießen und noch tropfnass in die Sauce geben, Thunfisch dazugeben, alles gut mischen.
Auf Tellern anrichten, mit Parmesan bestreuen (optional), servieren und genießen. Lasst es euch schmecken.


Herzlichst
Eure Irmi

Montag, 10. Oktober 2022

Pasta alla Norma mit Oliven (Irmi's Version)

Warum startet eine Woche so wunderbar mit einem Pastagericht - keine Ahnung. Bei uns gibt es meistens am Montag-Mittag ein Nudelgericht und heute gibt es Pasta alla Norma. Ich freue mich schon total darauf.
Pasta alla Norma ist ein typisch sizilianisches Gericht, aber ohne Oliven. Irmi's Version enthält Oliven. Weil Irmi und HP sehr schlecht auf Oliven verzichten können, kommen in so manchem Pastagericht einfach Oliven mit dazu. Deshalb haben wir auch immer welche im Haus. 
Mit Oliven verfeinert werden bei uns besonders Salate und Nudeln, verschiedene Dips, Aufstriche u.s.w. Herrlich ♥♥♥ ich freu mich immer auf Gerichte mit Oliven.


Zutaten für 2 Personen:
200 g. Nudeln (Mezze Maniche)
320 ml. passierte Tomaten
2 Zweige Basilikum
3 Zehen Knoblauch
1 mittlere Aubergine
6-7 grüne Oliven
Salz und wenig Pfeffer
gesalzene Ricotta oder Parmesan zum Bestreuen
Olivenöl für die Pfanne
Öl für die Frittier-Pfanne 

Zubereitung:
Aubergine waschen und in Würfel (ca. 1x1 cm oder wenig größer) schneiden, auf dem Schneidebrett auslegen und salzen. Mit einem Teller abdecken.
Gesalzene Ricotta oder Parmesan reiben. Oliven in Scheiben schneiden.
Olivenöl in eine Pfanne geben (soll aber nicht ganz sparsam sein), geschälte Knoblauchzehen und die Basilikumzweige dazugeben und erhitzen (sollte aber nicht auf höchster Stufe sein). Die passierten Tomaten zugeben, untermischen, salzen, pfeffern und die Soße für ca. 15 Minuten einreduzieren lassen. 
Nun die Auberginen ordentlich trockentupfen, das Öl in der Frittier-Pfanne erhitzen, die Auberginenwürfel darin braten bis sie eine schöne braune Farbe bekommen haben, dann auf einem Küchenkrepp abtropfen lassen. 


Anschließend zusammen mit den geschnittenen Oliven zur Soße geben und gut untermischen.  
Das Wasser für die Nudeln aufkochen, salzen und die Nudeln darin garen. 2 Minuten vor Ende der Garzeit abseihen (etwas Nudelkochwasser zur Seite stellen) die Nudeln noch tropfnass in die Tomatensauce geben und für 2-3 Minuten in der Soße fertig garen lassen. Wenn nötig zwischendurch mit 1-2 Schöpfer Nudelkochwasser angießen.
Pasta in Tellern anrichten, Ricotta oder Parmesan darüber streuen und servieren.


Lasst es euch schmecken.
Herzliche Grüße
Eure Irmi