Freitag, 29. März 2019

Amaretto-Kaffee-Gugelhupf


heute bekommt ihr von mir eine neue Gugelhupf-Idee.
Im Allgemeinen erhält der Gugelhupf irrsinnig oft eine Abwandlung durch ganz verschiedene Zutaten, die mal mehr oder weniger aus der Vorratskammer stammen. Dadurch ist er bei uns als totaler „Resteschlucker“ bekannt. Das will ich jetzt aber nicht abwertend gemeint haben, Gugelhupf ist immer klasse und alle lieben ihn, ob als Klassiker oder als Resteschlucker. Ganz egal, zum Nachmittagskaffee ist er jedes mal das Highlight. 
Alle meine Gugelhupf aus diesem Blog schmecken uns sehr gut, trotzdem gibt es für mich persönlich einen Favoriten und den verlinke ich Euch hier. Der glasierte Orangen-Gugelhupf war bis jetzt nicht zu toppen. Mal schauen ob es mir überhapt jemals gelingt.


Zutaten:
200 g. Butter
160 g. Zucker
1 Vanillezucker
1 Prise Salz
4 Eier
320 g. Weizenmehl
65 g. Amaretto-Kekse
70 g. Erdnüsse
1 Backpulver
120 ml. starker Kaffee

Zubereitung:
Alle Zutaten sollen Zimmertemperatur haben.
Amaretto-Kekse und Erdnüsse mahlen. Kaffee aufbrühen und wieder abkühlen.
Mehl, gemahlene Kekse, Erdnüsse und Backpulver vermischen.
Backofen auf 170 °C. Umluft vorheizen. Die Backform fetten und mit Mehl bestreuen oder mein Backtrennfett benutzen.
Butter, Zucker, Vanillezucker und die Prise Salz mit der Küchenmaschine hell/cremig aufschlagen, die Eier einzeln unterschlagen bis sie sich mit der Masse verbunden haben. Anschließend esslöffelweise das Mehl und abwechselnd auch den Kaffee unterrühren.
Den Teig in die Form füllen und für ca. 45-50 Minuten backen.
Die Form entfernen und den Kuchen mit einem Tuch abdecken und auskühlen lassen.
Vor dem Servieren mit Puderzucker und wenig Kakao gemischt bestreuen.

Gutes Gelingen.
Alles Liebe
Eure Irmi

Dienstag, 26. März 2019

Eieraufstrich


Ostern steht vor der Tür. Kurz vor dem Fest werden Eier gefärbt, von den vielen schönen verschiedenen Farben, lässt man sich verführen. Ein paar rote, blaue und noch andere Farben, einige mit Aufkleber, andere mit Silberglanz oder gar mit Eigendekoration, man kann sich kaum entscheiden. So passiert es dann oft, dass auf einmal ein paar zu viel im Nest liegen und man  weiß nicht mehr  wie sie verwendet werden sollen. 
Zuerst dürfen sie ein paar Tage schön im Nest liegen,  sie sollen über die Osterfeiertage auf dem Tisch ein gutes Bild abgeben und anschließend werden sie verspeist. Man sucht nach Möglichkeiten für die Verwertung, dieser Eieraufstrich hilft Euch dabei, er verschlingt so einige davon. Er schmeckt gut, würzen darf man mehr oder weniger, mit alltäglichen Gewürzen oder auch anderen und er eignet sich hervorragend zum Abendbrot. Guten Appetit wünsche ich Euch.

Zutaten:
3 Eier
2-3 EL. Kapern
½ kleine Zwiebel
2 EL. Quark 20 %
2 EL Knoblauch-Majonaise
Salz, Pfeffer,
Paprikapulver
Brotscheiben

Zubereitung:
Eier hart kochen und komplett auskühlen.
Eier schälen und fein hacken, Kapern fein hacken. Zwiebel pellen und klein-würfelig schneiden. Alle Zutaten gut mischen und würzen.
Fertig ist ein toller Aufstrich – lasst ihn Euch schmecken.



Ich wünsche Euch eine schöne Woche.
Herzlichst
Eure Irmi

Freitag, 22. März 2019

beschwipste Apfelcrostata


Der Jahreszeiten-Wechsel ist wieder da; der Winter ist fast abgezogen und der Frühling noch nicht ganz angekommen, es erwacht in uns ganz langsam der frühlingsfrische Tatendrang. Öfter mal hinaus an die frische Luft gehen, um Sonne zu tanken. Die Freizeitbeschäftigung ändert sich wesentlich und die Gartenarbeit wartet auch wieder. Obwohl jede Jahreszeit ihren ganz besonderen Reiz versprüht, sind wir doch nach einer Weile abgestumpft. Ich muss zugeben, genau dieses stumpfe Gefühl ermöglicht mir, die Vorfreude auf den nahen Frühling viel intensiver wahrnehmen zu lassen. Dafür sorgt auch die beschwipste Apfelcrostata mit ihrer hellen sonnigen Frühlings-Farbe ist sie geschmacklich wie optisch ein Highlight.  Frisch aus dem Kühlschrank könnte man sie wunderbar auch als Sommer-Dessert verwenden. Übrigens, sie passt auch auf den Ostertisch. 🐇🐇🐇🌼🌼🌼
Jedoch wir durften uns schon am Samstag diese herrliche, fruchtige, frische Crostata genehmigen und sie zum Nachmittags-Kaffee genießen. Ein grandioser Leckerbissen.

Wichtig: wenn Kinder mitessen, bitte den Prosecco mit Apfelsaft tauschen.


Zutaten für den Mürbeteig:
200 g. Weizenmehl
100 g. kalte Butter in Würfel geschnitten
75 g. Zucker
1 Ei
½ Pck. Backpulver
1 Prise Salz

Zutaten für die Fülle:
450 - 500 g. Säuerliche Äpfel geschält, klein gewürfelt (Granny Smith oder Boskop)
420 ml. Prosecco oder Weißwein oder Sekt
2 EL. Zucker
1 Pck. Vanille-Puddingpulver

Zubereitung:
Alle Zutaten für den Mürbeteig mit der Küchenmaschine oder mit der Hand zu einem glatten Teig verkneten, in Klarsichtfolie wickeln und für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
Inzwischen den Prosecco in einen Topf geben, ca. 6 EL davon abnehmen und in einer Schale mit dem Puddingpulver glatt anrühren. Prosecco mit den Äpfeln aufkochen, das angerührte Puddingpulver unter die kochende Apfelmasse rühren und für ca. 5-6 Minuten kochen lassen.(während dessen rühren damit nichts anbrennt) Topf vom Herd ziehen und die Masse komplett auskühlen lassen.
Den Backofen auf 175 ° C Ober/Unterhitze vorheizen. Eine Tarteform mit 26 oder 28 cm Ø vorbereiten, ausfetten und bemehlen oder mein Backtrennfett benutzen.
Den Teig ausrollen und die Form damit auskleiden. Die ausgekühlte Apfelmasse darauf verteilen. Im Ofen für ca. 50 Minuten backen.
Mein Tipp:
Wenn die Crostata frisch aus dem Ofen kommt, schwabbelt sie noch sehr, aber lasst sie komplett auskühlen und stellt sie nachher für ein paar Stunden in den Kühlschrank, dann ist sie perfekt.








Lasst sie Euch schmecken.
Ich wünsche Euch ein wunderschönes Wochenende.
Alles Liebe
Eure Irmi

Dienstag, 19. März 2019

Meine Fastensuppe - Zwiebelcremesuppe


Fastensuppe mit diesen Zutaten ???. Auf den ersten Blick sieht es nicht nach fasten aus – das werden sich alle mit Recht denken. Aber fasten ist nicht gleich fasten – wer sagt, dass ich jeden Tag Fleisch-fasten soll oder nichts Süßes zu mir nehmen darf ??. Es gibt so viele Möglichkeiten zu fasten. In der Zeit, in der wir heute leben, haben wir in allen Bereichen meistens zu viel. Die Menschen können essen wonach sie Lust haben, Unterhaltung in Hülle und Fülle wird angeboten, alkoholische Getränke in massiger Auswahl, sportliche Betätigung bis zu später Stunde……. Zu jeder Tageszeit könnte man irgendwo voll zugreifen wenn man möchte. Fasten ist stark sein, die Ansprüche gut sortieren und etwas reduzieren. Ich finde, fasten soll man wahrnehmen, man muss sich aber nicht übernehmen und man könnte es das ganze Jahr über zwischendurch einbringen.
Gestern Mittag gab es bei uns diese Fastensuppe und am Ende des Tages war ich richtig zufrieden mit mir, denn ich habe gefastet – ich habe kein Auto und kein Handy benutzt, kein Fleisch und keine Wurst gegessen, Schokolade und Kuchen gemieden, keinen Alkohol konsumiert und vor allem, ich habe mich nicht satt gegessen. Das Handy hätte ich natürlich im Notfall benutzt – den gab es zum Glück nicht. Wer kann schon von sich sagen, dass er so viele Möglichkeiten zum Fasten benutzt hat.


Zutaten für 2 Personen:
120 g. Zwiebel
60 g. Selleriestengel
1 EL. Butterschmalz
500 ml. Gemüsebrühe
2 kleine Lorbeerblatt
½ TL. Thymian getrocknet
100 g. Crème fraîche
40 ml. frische Sahne
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Zwiebel und Selleriestengel schälen und in dünne Streifen schneiden.
Butterschmalz schmelzen, Zwiebel und Sellerie dazugeben und bei mittlerer Hitze ca. 3-4 Minuten dünsten, wenig Brühe angießen und fast komplett einkochen lassen. Restliche Brühe, Lorbeer und Thymian dazugeben, salzen und pfeffern und für ca. 20 Minuten weich kochen.
Anschließend Lorbeer entfernen, die Suppe pürieren. Crème fraîche und Sahne dazugeben, gut durchrühren und nochmals abschmecken, wenn nötig. Vor dem Servieren kurz aufkochen - sofort anrichten.
Ich wünsche Euch gutes Gelingen. Lasst es Euch schmecken.

Quelle: Annemarie Wildeisen

Alles Liebe
Eure Irmi

Freitag, 15. März 2019

Schoko-Kastenkuchen mit Mascarpone


Ein einfacher Schokoladenkuchen der alltagstauglich ist, allen schmeckt und nicht langweilt. Den könnte ich zu Hause ruhig zwei mal nacheinander backen, er ist fluffig, er gelingt immer und schmeckt wunderbar zum Frühstück oder zum Nachmittags-Kaffee. Ihr dürft ihn aber gerne mit Gewürzen Eurer Wahl aufpeppen, vielleicht mit Zimt oder Tonkabohne. Das verträgt dieser Kuchen leicht, da er sehr neutral im Geschmack ist. Einen kleinen bis größeren Tupfer geschlagene Sahne dazu servieren verträgt er auch - das wäre sehr edel.

Zutaten:
200 g. Weizenmehl
1 EL. Kakao ungesüßt
½ Backpulver
2 Eier
190 g. Zucker
½ Vanillezucker
1 Prise Salz
100 g. Mascarpone
100 g. Schokolade Zartbitter
125 g. Joghurt natur

Puderzucker zum Bestreuen

Zubereitung:
Die Zutaten sollen Raumtemperatur haben:
Backofen auf 180 ° C. Unter/Oberhitze vorheizen. Kastenform von ca. 25 cm Länge innen fetten und mit Mehl bestäuben oder mein Backtrennfett benutzen. Mehl, Backpulver und Kakao sieben und mischen. Zartbitterschokolade kleinstückig schneiden und auf Wasserdampf schmelzen.
Die Eier mit dem Zucker, Vanillezucker und der Prise Salz mit der Küchenmaschine hell-cremig aufschlagen. Das dauert so ca. 8 Minuten. Den Mascarpone mit 2 EL. Joghurt cremig rühren und in die Eiermasse geben. Von Hand (mit Schneebesen oder Spatel) vorsichtig unterheben. Nun abwechselnd das Mehl, das Joghurt und die geschmolzene Schokolade kurz unterheben. (Nur so lange bis sich alles verbunden hat). Den Teig in die Form füllen und im Ofen ca. 45-50 Minuten backen.
Kuchen aus der Form nehmen und abgedeckt auskühlen lassen.
Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.

Ich wünsche Euch gutes Gelingen und ein schönes Wochenende. Macht‘s gut.
Herzlichst
Eure Irmi

Dienstag, 12. März 2019

gefüllte Kalbsschnitzel auf Erbsen-Polenta


Eigentlich essen wir nicht viel Fleisch – hochgerechnet wird es sich so auf zwei mal die Woche auslaufen. Da ich keinen fixen Speiseplan verfolge, kommt es öfters vor, dass es nicht immer am Sonntag einen Sonntagsbraten gibt. So gab es auch diese leckeren Kalbsschnitzel nicht an einem Sonntag obwohl sie als herrliches Sonntags-Essen gut passen würden.
Die Erbsen-Polenta als Beilage hat grandios geschmeckt, durch die Zugabe von Milch bekam sie einen feinen, edlen Charakter – ich koche sie gewiss noch öfter.
So, nun habe ich genug gelobt. Ich entlasse Euch an die Töpfe, vielleicht habt Ihr ja Lust auf dieses Gericht bekommen – verkehrt wäre es auf keinen Fall.

Zutaten für 2 Personen:
4 Kalbsschnitzel
ein paar Scheiben italienischer Lardo
ein paar getrocknete Tomaten (in Öl gelegt)
Kräutersalz + Pfeffer
½ Zitrone
6 kleine Blätter Salbei
Öl für die Pfanne
200 ml. Gemüsebrühe
150 ml. Milch
ca. 60 g. Mais-Grieß
2 EL. Olivenöl
80 g. TK- Erbsen (nicht aufgetaut)
60 g. Butter
Salz + Pfeffer

Zubereitung:
Milch und Gemüsebrühe in einen Topf geben, salzen und aufkochen, den Maisgrieß unter Rühren zugeben, gut glattrühren und bei kleiner Hitze ungefähr 10 Minuten köcheln. Die Erbsen (nicht aufgetaut) zugeben, pfeffern und untermischen. Nach ca. 10 Minuten noch 30 g. Butter untermischen, die Polenta kurz fertig garen.
Unterdessen die Kalbsschnitzel glatt klopfen, mit Lardo und getrockneten Tomaten füllen und mit Zahnstocher fest verschließen. Das Fleisch salzen und pfeffern. Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, das Fleisch und die Salbeiblätter einlegen, Fleisch von beiden Seiten ca. 2 Minuten braten, Zitronensaft darüber träufeln, noch einmal kurz wenden. Zum Schluss noch die restliche Butter dazugeben. Fleisch mit Polenta anrichten und mit der Salbeibutter beträufeln und servieren.



Quelle: essen & trinken 04/2016


Ich wünsche Euch guten Appetit und lasst es Euch schmecken.
Alles Liebe
Eure Irmi

Freitag, 8. März 2019

Risotto mit roter Zwiebel und Gorgonzola


Oh meine Lieben – das war ein Genuss. Cremig, würzig und viele andere Eigenschaften für ein gutes Risotto haben sich hier getroffen. Ich kann gut verstehen, dass mein lieber HP schon nach der ersten Gabel voll ganz begeistert war und sagte: „dieses Risotto musst du aber öfter kochen“. Mir ging es ganz genau so. 
Überhaupt war diese Risotto-Woche ein voller Erfolg. Die nicht ganz alltäglichen Risotto-Rezepte, die ich Euch diese Woche präsentiert habe sind echt herrlich, cremig, speziell und trotzdem ein Genuss für jeden Gaumen. Ich bin total begeistert. 
Alle beide Rezepte befinden sich schon als Neuzugang auf meiner Nachkoch-Liste.
Die Zutaten jeweils sind wenige und alltägliche, die jeder zu Hause hat und Extra-Gewürze werden auch nicht benötigt. Der Spruch „weniger ist mehr“ kommt hier voll und ganz zur Geltung - das Küchenmotto, nach dem ich so gerne koche.


Zutaten für 2 Personen als Hauptgang:
180 g. Risotto-Reis
150 g. rote Zwiebel
80 g. Gorgonzola
50 ml. Weißwein
500 ml. Gemüsebrühe
Olivenöl und eine ganz kleine Ecke Butter für die Pfanne

Zubereitung:
Zwiebel pellen und in gröbere Scheibchen schneiden. Die Zwiebeln in eine Schüssel geben, etwas Olivenöl darüber träufeln und in der Micro halb-weich garen. Sollte keine Micro vorhanden sein kann der Vorgang auch über Dampf erfolgen.
Olivenöl und wenig Butter in einer Pfanne erhitzen, den Reis dazugeben und anschwitzen. Mit dem Weißwein löschen und mit einem oder zwei Schöpfer heißer Gemüsebrühe angießen. Risotto salzen (aber Achtung-kommt noch Gorgonzola dazu). Gemüsebrühe nach Bedarf dazugeben und rühren. Nachdem das Risotto halb-gar ist, gibt man die Zwiebel dazu und wieder Brühe nach Bedarf. Den Gorgonzola dazu geben und schmelzen lassen. Abschmecken mit Pfeffer und Salz - wenn noch nötig. Das Risotto noch 2-3 Minuten in der Pfanne ruhen lassen . Dann sofort servieren.

hier sieht man die herrliche "Crema" die wunderbar schmeckt und das Risotto saftig macht.
Ich wünsche Euch noch gutes Gelingen und ein schönes Wochenende.
Herzlichst
Eure Irmi

Dienstag, 5. März 2019

Risotto mit Fenchel und Sellerie


Wie ich schon am Anfang des Jahres angekündigt habe, schiebe ich heuer ganz spontan manchmal eine Themen-Woche ein. Diesmal lade ich euch zur Risotto-Woche ein. Diese Rezepte sind für mich auch neu, sie sind aber geschmacklich ein Highlight. Fernab aller üblichen Klassiker, in die wir uns zwischenzeitlich verliebt haben und die schon in unseren und Euren Herzen fest verankert sind.
Wenn ihr dann heute beim Lesen zu den Zutaten kommt, werden so einige die Hände hochschlagen und sich sagen, Fenchel und Sellerie in der Kombination, das ist nicht‘s für mich. Ich muss zugeben, ich war zuerst auch skeptisch, doch ich habe es ausprobiert – es ist sehr speziell - aber seeehr lecker. Genau deshalb möchte ich Euch dazu animieren, dieses Risotto nach zu kochen.

Ihr könnt Euch jetzt schon denken, dass sich diese Woche am Freitag kein süßer Beitrag ausgeht. Ich verspreche Euch aber, es gibt ein weiteres Risotto-Schmankerl, welches sicherlich noch öfter auf unserer Speisekarte landet. 
Was ich Euch auch noch sagen wollte: vegetarisch sind wir die ganze Woche unterwegs. !!



Zutaten für 2 Personen:
180 g. Risotto-Reis
2 Stiele Sellerie
¼ Fenchelknolle
1 kleine Zwiebel
Kräutersalz und Pfeffer
½ l. Gemüsebrühe
Olivenöl für die Pfanne

Zubereitung:


Von den Selleriestengel die grünen Blätter entfernen, waschen, dann die Stengel mit einem Sparschäler schälen, der Länge nach halbieren und zu ca. 1 cm langen Stücken teilen. Zwiebel pellen und klein schneiden, Fenchel waschen, Strunk entfernen und in feine Scheiben schneiden.
In einer kleinen Pfanne 3 EL. Öl erhitzen, Zwiebel und Sellerie darin anschwitzen, mit einem Schöpfer Gemüsebrühe angießen und ca. 2-3 Minuten auf mittlerer Flamme köcheln. Wenig salzen.
In separater Pfanne wieder etwas Olivenöl erhitzen, den Reis glasig dünsten und mit 2 Schöpfer Gemüsebrühe ablöschen. Reis bei mittlerer Flamme halb-gar kochen. Inzwischen rühren und wieder angießen. Nun den Sellerie dazugeben, gut unter mischen. Die Fenchelscheiben dazugeben und wieder angießen wenn nötig. Risotto verkosten, salzen und pfeffern. Risotto fertig garen. Sofort servieren, ein wenig Parmesan darüber streuen und verspeisen.



Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=KLPZ7Ao60Nw

Ich wünsche Euch gutes Gelingen und eine schöne Woche.
Alles Liebe
Eure Irmi

Freitag, 1. März 2019

Teresa's Torte


Ihr Lieben, heute komme ich nun endlich dazu diese Torte zu präsentieren. Eine Torte für Schwester Teresa – sie hatte vor einer Weile den Wunsch geäußert, selbst eine Torte kreiert zu bekommen - am liebsten eine fruchtige mit Beeren.
Einige Zeit ist derweil verstrichen bis die Torte in meinem Kopf Gestalt annahm. Einmal wurde die Creme verändert, dann das „Outfit“, schließlich noch an den Früchten gewerkelt und die Deko angepasst. Kurzum, es dauerte schon eine Zeit bis die Torte stand. Nun ging es ans Werk, Kuchen backen, Füllungen herstellen und einstreichen, die Drip Glasur vorbereiten. Da fehlten nur noch die Früchte für die Deko. Im Geschäft nebenan suchte ich danach. Ich bekam alles was ich wollte, Himbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren und sogar Erdbeeren. Letztere waren in einer Top-Qualität, wie sie in der Erdbeer-Hochsaison schöner nicht sein konnten. Ich hatte richtig Glück.
Ihr werdet euch jetzt fragen, wie kommt sie zu Schwester Teresa ??. Nun, wie komme ich zu Schwester Teresa, manchmal ist der Weg ganz einfach. Über ein gemeinsam befreundetes Ehepaar aus unserem Dorf durften wir das erste mal Schwester Teresa über den Weg laufen und sie kennen lernen. Weil sie dort oftmals zu Besuch ist, wenn sie durch Südtirol tourt, hatten wir noch einige male die Gelegenheit auf sie zu treffen, mit ihr zu diskutieren und zu feiern. Weil man bei ihr alle Themen anschneiden darf, hieß es nach einer Feierlichkeit einstimmig „Schwester Teresa ist echt cool“

*Die Namensnennung und Verlinkung in diesem Beitrag sind unentgeltlich und rein privater Natur. Sie stellen somit keine kommerzielle Werbung dar.

Zutaten für den Teig:
5 Eier (Gr. L.)
250 g. Zucker
1 Prise Salz
100 ml. Milch
200 g. Joghurt natur
200 ml. Sonnenblumenöl
260 g. Weizenmehl
50 g. Weizenstärke
40 g. Mandeln gemahlen
½ Tüte Backpulver
Zutaten für die Zitronen-Butter-Creme:
300 ml. Milch
2 Eigelb
80 g. Zucker
47 g. Weizenstärke
1 Prise Salz
Abrieb von 1 unbehandelten Zitrone
Saft 1 Zitrone
150 gr. Butter (zimmerwarm)
70 g. Puderzucker
2-3 EL. Limoncello
Zutaten für die Waldbeerenfüllung:
300 g. Waldbeeren (TK-Ware)
2 EL. Zitronensaft frisch gepresst
50 gr. Zucker
½ TL. AgarAgar
Zutaten für die Tränke (optional)
3 EL. Wasser
3 EL. Limoncello
Zutaten für die Creme zum außen Einstreichen:
100 g. weiße Kuvertüre
70 ml. Sahne
120 g. Butter
30 g. Puderzucker
Zutaten für die Drip-Glasur:
160 g. Milch-Kuvertüre
70 ml. Sahne
1 EL. Kokosöl

Zubereitung Teig:
Alle Zutaten sollen Zimmertemperatur haben. Den Boden der Springform Ø 24 cm mit Backpapier bespannen. Backofen auf 170 ° C. Ober/Unterhitze vorheizen.
Eier, Zucker und die Prise Salz in ca. 6-8 Minuten cremig aufschlagen. Die Flüssigkeiten bei niedriger Stufe langsam einrühren. Mehl und Weizenstärke mit Backpulver mischen und in den Teig sieben. Mandeln dazugeben und alles vorsichtig mit dem Schneebesen unterheben.
Den Teig in die Springform füllen und für ca. 45-50 Minuten backen. Stäbchenprobe bitte nicht vergessen. Den Kuchen aus der Form nehmen, mit einem Tuch abdecken und komplett auskühlen lassen.
Zubereitung Zitronen-Butter-Creme:
Eigelb mit dem Zucker und der Prise Salz aufschlagen, Stärke und 2-3 EL. Milch dazugeben und klümpchenfrei anrühren, Zitronenabrieb und Saft dazugeben. Die Milch in einer Pfanne erhitzen, die Eigelbmischung einrühren und alles für 3-4 Minuten köcheln lassen damit eine puddingartige Creme entsteht. Die Creme in eine Schüssel umfüllen, mit einer Klarsichtfolie direkt an der Oberfläche abdecken damit keine Haut entsteht. Creme auskühlen lassen.
Wichtig: die Butter und die Creme sollten ungefähr dieselbe Temperatur haben.
Nun die Butter mit dem Puderzucker schaumig aufschlagen, nach und nach die Creme einrühren bis sich alles verbunden hat. Zum Schluss den Limoncello unterrühren.
Zubereitung Beerenfüllung:
Die Früchte auftauen lassen, pürieren und durch ein Sieb streichen. Fruchtmark mit Zucker, Zitronensaft und AgarAgar in eine Pfanne geben, gut mischen und zum Kochen bringen. 2-3 Minuten köcheln lassen. Dann auskühlen lassen.

Die Zutaten für die Tränke mischen.
Den Kuchen 2 x waagrecht teilen. Einen Kuchenboden auf eine Tortenplatte legen und mit einem Tortenring umschließen. Den Kuchenboden etwas tränken (optional). Die Hälfte der Zitronen-Butter-Creme darauf verteilen, glatt streichen, darauf die Hälfte der Beerenfüllung verteilen und mit dem 2 Kuchenboden abdecken. Kuchenboden tränken nochmals Buttercreme aufstreichen, mit der Beerenfüllung bestreichen und mit dem 3 Kuchenboden belegen. Die Torte abdecken und einige Stunden kühlen, am besten über Nacht.

Zubereitung Creme zum Einstreichen:
Die Kuvertüre grob hacken. Die Sahne in einem Kochtopf geben und zum Kochen bringen. Topf vom Herd ziehen, die Kuvertüre dazugeben und für ca. 5 Minuten schmelzen lassen (nicht rühren). Anschließend gut durchrühren, die Schokolade sollte flüssig sein und ohne Klümpchen. Ganache komplett auskühlen lassen.
Die zimmerwarme Butter mit dem Puderzucker weiß/cremig aufschlagen, unter Rühren die Ganache in einem dünnen Strahl zulaufen lassen. Die Creme fertig aufschlagen und für ein paar Stunden kühlen.
Danach die Torte vom Tortenring lösen und mit der gekühlten Creme außen einstreichen, glatt abziehen. Torte wieder ca. 2 Stunden kühlen.

Zubereitung Drip-Glasur und Fertigstellung:
Die Milchkuvertüre kleinstückig schneiden. Die Sahne zum Kochen bringen, Topf vom Herd ziehen, die Kuvertüre und das Kokosöl dazugeben und 5 Minuten ruhen lassen - ohne Rühren. Anschließend gut durchrühren – die Schokolade muss sich komplett aufgelöst haben. Sonst eventuell durch ein Sieb laufen lassen. Die Glasur abkühlen lassen.
Die Torte aus der Kühlung holen. Nun die Glasur langsam mit einem Esslöffel am Rand auftragen und zwischendurch seitlich etwas abrinnen lassen. Restliche Glasur in der Mitte verteilen und mit einer Palette zart verstreichen. Torte ein paar mal abklopfen damit die Glasur glatt verläuft. Für 1 Stunde kühlen und anschließend mit Früchten und Zuckerperlen dekorieren.



Ich wünsche euch gutes Gelingen beim Nachbacken

Herzlichst
Eure Irmi



Meine Angaben für Back- und Kochzeiten sind Vorschlagswerte, es wird empfohlen, die definitive

Backzeit aus der Bedienungsanleitung Eures Backofens zu entnehmen.

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