Dienstag, 26. Februar 2019

Penne mit Thunfisch und Oliven


Montag‘s gibt es bei uns zu Mittag meistens Pasta. Nicht dass ich so meinen wöchentlichen Speisenplän hätte, ich koche ganz unterschiedlich, nach Lust und Laune. Dabei lasse ich mich gerne beim Einkaufen inspirieren oder der Blick in den Kühlschrank bringt mich auf eine Idee. Manchmal hab ich auch einfach nur Lust auf irgendwas. Aber Montag‘s Pasta, das gibt es häufig. Mit Pasta starte ich immer in eine gute Woche und sie gibt uns die Garantie für ein leckeres Mittagessen. Pasta ist ein vielseitiges Schnellgericht und alle lieben es. 

Zutaten für 2 Personen:
180 g. Penne Rigate
1 ½ Schalotten
1 kleine Knoblauchzehe
20 St. grüne Oliven
2 EL. Kapern
1 EL. Tomatenmark
Thunfisch aus der Dose (160 gr.-Dose)
180 g. Tomaten aus der Dose (Abtropfgewicht)
Salz, Pfeffer
4 EL. Olivenöl für die Pfanne
Parmesan

Zubereitung:
Schalotten schälen und in feine Ringe schneiden. Knoblauch schälen und leicht andrücken. Oliven halbieren (ein paar für die Deko zur Seite legen). Thunfisch abgießen.
Wasser für die Nudeln zum Kochen bringen, salzen, Nudeln einlegen und „al dente“ kochen. Inzwischen Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Schalotten und Knoblauch darin glasig schwitzen, Tomatenmark dazugeben und 1 Minute anrösten, anschließend mit 2 Schöpfer Nudelwasser löschen, 1 x aufkochen lassen. Tomaten aus der Dose dazugeben. Die Sauce ein paar Minuten köcheln, Kapern und Oliven dazugeben, pfeffern und wenig salzen. Knoblauch entfernen und die Sauce abschmecken. Nudelwasser dazugeben wenn noch Flüssigkeit benötigt wird. Thunfisch und die tropfnassen Nudeln zur Sauce geben und gut durchmengen. Anrichten und sofort servieren. Wenn gewünscht, mit Parmesan bestreuen.

Ich wünsche einen guten Appetit und allen eine gute Woche.
Herzlichst
Eure Irmi

Freitag, 22. Februar 2019

Hefeteig-Mohnstrudel


Als ich noch Kind war, da gab es in der Faschingszeit meistens Mohnstrudel. Zur damaligen Zeit hatte man einfach nicht das ganze Jahr alles, da wurde noch viel mehr saisonal gekocht. Heute ist das natürlich ganz anders, die Zutaten sind fast immer erhältlich. Früher war bei uns Mohnstrudel in der Faschingszeit schon echt etwas Besonderes. Zu Hause bei Mutti schmeckte er immer göttlich. Leider war ich nicht so schlau und habe mich nach dem Rezept umgeschaut. In jungen Jahren hat man andere Interessen, damals war ich noch keine Rezepte-Sammlerin – leider. So gehen viele alte Rezepte, auch solche, die zu den echten Schmankerl gehörten, verloren.
Mein Mohnstrudel hier gehört auch zu den Schmankerln. Er ähnelt stark dem Mohnstrudel aus meiner Kindheit. Locker, leicht, luftig und nicht zu süß. 
Als kleiner Tipp für solche, die meinen Mohnstrudel nachbacken möchten, 
bei diesem Rezept würde ich echt die Zuckermenge nicht reduzieren, meiner Meinung nach ist sie genau richtig. 
Beim Verteilen der Mohnfülle war ich leider nicht fleißig genug und ich habe es mit dem Glattstreichen nicht so genau genommen, deshalb die Unregelmäßigkeiten im Strudel. Aber lecker war er trotzdem.

Zutaten für einen Strudel:
für den Hefeteig:
300 g. Weizenmehl glatt
12 g. frische Hefe oder (1 Pckg. Trockenhefe)
120 ml. Milch lauwarm
75 g. Butter
40 g. Kristallzucker
1 Prise Salz
1 Ei
15 ml. Rum
Zutaten für die Mohnfülle:
200 ml. Milch
60 g. Zucker
40 g. Butter
1 EL. Honig
1 TL. Zimt
200 g. gemahlener Mohn
1 EL. Semmelbrösel
abgeriebene Schale 1 Bio-Zitrone

Sultaninen/Rosinen (Menge nach Wunsch – optional)
etwas Rum

Zubereitung:
Butter in einer Pfanne schmelzen und abkühlen lassen. Die Hefe in der lauwarmen Milch auflösen. Dann alle Zutaten in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig noch ein mal mit der Hand kurz durcharbeiten, zu einer runden Kugel formen und für ca. 1 Stunde gehen lassen.
Inzwischen die Mohnfülle zubereiten. Milch, Zucker, Butter, Honig und Zimt einmal kurz aufkochen, die restlichen Zutaten (außer Sultaninen) dazugeben, gut durchmischen und alles kurz köcheln lassen, anschließend umfüllen und auskühlen. Die Sultaninen in Rum legen.
Den Backofen auf 180° C. Ober/Unterhitze vorheizen. Das Backblech mit Backpapier belegen.
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 0,5 cm dick ausrollen, mit der Mohnfülle gleichmäßig bestreichen, Die Sultaninen darüber verteilen, eventuell auch den Rum. Den Strudel einrollen und auf das Backblech legen. Zudecken und nochmals ca. 30 Minuten gehen lassen. Strudel im Backofen (auf mittlerer Schiene) ca. 30 Minuten backen. Anschließend abgedeckt komplett auskühlen lassen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.

Ich wünsche Euch gutes Gelingen und ein sonniges Wochenende.
Alles Liebe
Eure Irmi

Dienstag, 19. Februar 2019

Kartoffel-Hackauflauf mit Gorgonzola


Habt ihr noch Reste im Kühlschrank – vielleicht genau die im Rezept angeführten ??. Dann kann es ja gleich losgehen.
Auflauf ist meistens auch zugleich eine Resteverwertung – willkommen für jede Hausfrau. Irgend etwas bleibt immer übrig und nachdem Auflauf sich sehr gut abwandeln lässt gibt es automatisch wieder ein neues Gericht zu präsentieren und zu genießen. Einfach herrlich – alles ist verwertet und es wurde wieder einmal  gut gespeist.
Auflauf kann man auch wunderbar vegetarisch gestalten, zum Beispiel mit einer tollen Gemüseschicht innen, die mit Mozzarella belegt wird, oder mit einem anderen Schmelzkäse. Oder eventuell noch ganz anders, die Möglichkeiten sind unbegrenzt. Ganz gewiss fällt Euch eine tolle Variante ein. Mit einem Blick in den Kühlschrank fällt die Entscheidung vielleicht leichter.


Zutaten für 4 Personen:
800 g. Kartoffeln (vorwiegend festkochend)
1 mittlere Zwiebel
1-2 Knoblauchzehe
240 g. Hackfleisch (b.m. Rinderhack)
Salz, Pfeffer, Paprika, Petersilie

Öl für die Pfanne
Zutaten für den Guss:
150 ml. Sahne
100 g. Gorgonzola
Salz, Pfeffer, Muskat

Zubereitung:
Kartoffeln schälen und 10 Minuten kochen, abgießen und etwas kühlen lassen.
Backofen auf 200 °C Ober/Unterhitze vorheizen.
Zwiebel und Knoblauch pellen und klein würfeln. Öl in eine Pfanne geben, Zwiebel und Knoblauch anschwitzen, Hackfleisch dazugeben und anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen. Kurz vor Gar-Ende mit Petersilie abschmecken.
In einem separaten Topf den Gorgonzola in der Sahne schmelzen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.
Eine Auflaufform ausfetten. Die Hälfte der Kartoffeln hobeln und einschichten. Die Hackfleisch-Mischung darüber verteilen und mit den restlichen gehobelten Kartoffeln abdecken. Die Sahne-Mischung darüber gießen und mit Parmesan bestreuen.
Im Backofen ca. 35 Minuten backen. Sofort servieren.


Ich wünsche Euch gutes Gelingen und noch eine schöne Woche
Alles Liebe
Eure Irmi

Freitag, 15. Februar 2019

Ferrero Rocher Cupcakes


Cupcakes habe ich schon lange nicht mehr gebacken, darum war es heute wieder mal Zeit dafür.




Zutaten für 12 Cupcakes
für den Teig:
2 Eier (Gr. L)
130 g. Zucker
½ Vanillezucker
wenig Zitronenabrieb
150 ml. Sahne
200 g. Weizenmehl
½ Backpulver
1 Prise Salz
12 St. Ferrero Rocher

für die Creme
100 g. Mascarpone
5 St. Ferrero Rocher
100 g. gezuckerte Kondensmilch
300 ml. Sahne
4 TL. SanApart oder anderes Sahnestandmittel
für die Deko:
ganze ungeschälte Haselnüsse

Zubereitung Teig:
Alle Zutaten sollen Raumtemperatur haben. Ein Muffin-Backblech mit Muffinförmchen auskleiden.
Den Backofen auf 170 ° C. Ober/Unterhitze vorheizen. Mehl mit Backpulver und Salz mischen.
Die Eier in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben, Zucker , Vanillezucker und Zitronenabrieb dazugeben und für ca. 8 Minuten hell/cremig aufschlagen. Die Sahne in einem dünnen Strahl langsam unterschlagen, das Mehl sieben, dazugeben und von Hand langsam unterheben. Gut die Hälfte des Teiges in die Papierförmchen füllen, ein Ferrero Rocher in die Mitte drücken und mit dem restlichen Teig bedecken. 

Das Muffinblech in den Backofen schieben und 25 Minuten backen. Anschließend herausholen und abgedeckt komplett auskühlen lassen.
Zubereitung Creme:
Ferrero Rocher in einem Mixer fein mixen damit eine feine Paste entsteht. Mascarpone, Kondensmilch und Ferrero Rocher-Paste in die Rührschüssel geben und geschmeidig rühren. Die kalte Sahne dazugeben, kurz anschlagen, Sahnestandmittel einrieseln lassen und Creme fertig aufschlagen. Creme in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und für ca. 20 Minuten kühlen.
Inzwischen ein paar Haselnüsse grob hacken.
Nun die Creme auf die Muffins spritzen und mit Haselnüssen dekorieren.

Ich wünsche euch gutes Gelingen.
Alles Liebe
Eure Irmi

Dienstag, 12. Februar 2019

Blätterteigkrapferl mit Hackfleischfüllung


Meistens geht es mir so, dass ich zu viel einkaufe wenn ich Gäste erwarte. Man kann nicht wissen wie viel Hunger sie mitbringen. Am Jahresende gab es bei uns Fondue, einiges an Fleisch ist zurück geblieben. Wie immer bei Fondue, sättigen die Beilagen und Saucen, vom Fleisch wird nicht die Menge benötigt, die vorrätig ist. In solchen Momenten ist am nächsten Tag der Gefrierschrank mein liebster Helfer. Schnell wird mal für eine kurze Zeit das übrige Fleisch eingefroren damit es nicht verendet.
Heute wurde es herausgeholt, durch den Fleischwolf gedreht und verwertet. Daraus entstanden diese tollen Hackfleischkrapferl, die sowohl warm als auch kalt zu genießen sind. Ich muss sagen, kalt haben sie mir fast noch besser geschmeckt.


Zutaten:
400 g. Fonduefleisch (Resteverwertung) Kalb/Schwein/Truthahn
1 kleine Zwiebel
1 Karotte
1 Knoblauchzehe
Kräutersalz, Pfeffer,
1 TL. Suppenpulver
½ EL. gehackte Petersilie
1 Hauch Muskat
etwas Sahne wenn nötig
2 Rollen Blätterteig aus dem Kühlregal
Öl für die Pfanne
außerdem:
1 Eigelb zum Bestreichen.

Zubereitung:
Fleisch durch den Fleischwolf drehen. Zwiebel, Karotte und Knofi schälen und fein würfeln. Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebel glasig dünsten, Fleisch, Karotten und Knoblauch dazugeben, mit Salz, Pfeffer und Suppenpulver würzen und krümelig braten. Am Ende noch die Petersilie und Muskat beimengen. Sollte die Masse zu trocken sein, bitte etwas Sahne beimengen.
Achtung: die Masse soll nur nicht trocken sein, nicht aber flüssig werden.
Den Blätterteig ausrollen, Rondellen von ca. 11 cm Ø ausstechen, den Rand mit Wasser dünn bestreichen, mit ca. 1 EL Hackfleisch füllen und gut zusammenklappen. Den Rand mit einer Gabel gut fest drücken damit beim Backen nichts ausläuft. Die Krapferl auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und mit einem verquirlten Eigelb bestreichen. Im Backofen bei 200 ° C. Ober/Unterhitze ca. 20 Minuten backen.

Ich wünsche euch noch eine schöne Woche und guten Appetit.

Herzlichst
Eure Irmi

Freitag, 8. Februar 2019

Williams-Birnen-Strudel


Nicht nur der traditionelle Apfelstrudel schmeckt hervorragend, ein Birnenstrudel ist genau so lecker. Auch wenn er in der Gunst ein Stück weit hinter dem Apfelstrudel liegt, ich würde ihn gerne als gleichwertig in jeder Beziehung einstufen.
Vorher hatte ich noch nie selbst einen Strudelteig hergestellt, beim Strudelbacken bin ich immer auf die Mürbeteig oder Blätterteig-Version ausgewichen. Der Grund war ganz einfach, das Teig-Ausziehen hat mich immer abgeschreckt. War aber gar nicht schlimm, ist besser gelaufen als ich zu denken wagte; die Hürde ist nun überwunden. 
Dieses Strudelteig-Rezept habe ich von meiner Freundin Katharina vom Blog „Ich hab da mal was ausprobiert“. Sie hat schon mehrmals Strudel mit Ziehteig verbloggt, die immer so ultra lecker ausgeschaut haben. Ganz oft mit verschiedenen raffinierten Füllungen. Apfel und Birnen als Füllung sind zwar klassisch, sie sind aber nicht das Maß aller Dinge. Nehmt euch die Zeit und schaut einfach mal hinein. 
Vor längerer Zeit hat sie mich dann dazu ermutigt, Strudelteig selbst in die Hand zu nehmen, darüber bin ich jetzt richtig froh. Manchmal braucht man eben einen kleinen oder eventuell auch einen größeren Anstoß damit man den "Schweinehund" überwindet. Dann klappt es auf einmal ganz locker und läuft wie geschmiert.

Zutaten für einen Strudel mit Ziehteig:
für den Teig:
150 g. Weizenmehl
60 ml. lauwarmes Wasser
30 ml. verquirltes Ei
1 TL. Sonnenblumenöl
½ TL. Apfelessig
1 Prise Salz
Öl zum Bestreichen

Zutaten für die Bröselfülle:
20 g. Butter
60 g. Weißbrotbrösel
1 EL. Zucker
1 Vanillezucker

außerdem:
50 g. Butter zerlassen und etwas ausgekühlt

Zutaten für die Birnenfülle:
4 mittelgroße Williams-Birnen
40 g. Zucker
Saft ½ Zitrone
Abrieb ½ Zitrone
30 gr. Sultaninen
3 EL. Rum
25 g. Mandelstifte oder Walnüsse gehackt
Zimt

Zubereitung Teig:
Alle Zutaten in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und zu einem glatten Teig verkneten lassen. Die Teigkugel mit Öl bestreichen und in Klarsichtfolie wickeln. Gut 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen.
Sultaninen in Rum legen

Zubereitung Bröselfülle:
In einer beschichteten Pfanne die Butter bei halber Hitze schmelzen lassen, die restlichen Zutaten zugeben und leicht bräunen (ca. 5 Minuten). Die Brösel sollen eine leichte Farbe bekommen und einen leckeren Duft verströmen. Brösel auf ein Teller geben und auskühlen.
In der Zwischenzeit die Butter zerlassen und etwas abkühlen.

Zubereitung Birnenfülle:
Die Birnen schälen, vom Strunk befreien und in Stifte schneiden. Mit Zucker, Zitronensaft und Abrieb und Rum-Rosinen gut durchmischen.
Den Backofen auf 180 ° C Ober/Unterhitze vorheizen.

Fertigstellung:
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ein Stück weit ausrollen. Dann den Teig auf ein gut bemehltes Tuch legen und schön langsam von der Mitte her über den Handrücken ausziehen bis er schön dünn ist. Die Seitenränder der Teigfläche mit zerlassener Butter einstreichen, ebenso das obere Drittel des Teiges vollflächig einstreichen. Anschließend die Bröselmischung auf die untere Hälfte des Teiges verteilen. Die Birnenfülle darüber auslegen, mit den Mandeln und mit Zimt bestreuen. 

Nun den Strudel einrollen (siehe Bild unten), auf das Backblech legen, mit der Naht nach unten. 

Den Strudel noch mit zerlassener Butter bestreichen und im Ofen für ca. 35-40 Minuten backen.
Auskühlen lassen und vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.
Ich wünsche Euch gutes Gelingen und lasst es Euch schmecken.

Habt noch ein schönes Wochenende
Alle Liebe
Eure Irmi

Dienstag, 5. Februar 2019

Krautsalat mit Speck und Paprika

Krautsalat ist nicht gleich Krautsalat.
Mein Krautsalat mit Speck und Paprika schmeckt leicht süß-sauer durch den Zucker und dem Balsamico, leicht würzig durch den Paprika und rauchig durch den Speck. Eine grandiose Kombination für einen Krautsalat, die ich so nicht erwartet hätte.
Insgesamt darf man diesen Teller in der Rubrik „wunderbar leichtes Mittagessen“ ablegen.
Krautsalat passt zu vielen bäuerlichen-bodenständigen Gerichten. Er schmeckt immer und vor allem, jetzt weiß ich es, zu Pizza-Fleischkäse, der so wir dieser Krautsalat mit Paprika angereichert ist. Dazu reicht eine Scheibe Brot völlig aus.

Zutaten für 2 Personen:
400 g. Weißkohl
70 g. Spitzpaprika rot
40 g. Zwiebel
ca. 50 ml. weißer Balsamico
1 TL. Zucker
70 g. Pancetta geräuchert
4 EL. Olivenöl
2 Scheiben Pizza-Fleischkäse

Zubereitung Krautsalat:
Weißkohl in dünne (nach Wunsch) Streifen schneiden, waschen und abtropfen und in eine Schüssel geben. Spitzpaprika putzen, vierteln und in dünne Streifen schneiden. Zwiebel pellen und klein würfeln. Pancetta, Schwarte und Pfefferkruste entfernen, dann würfeln.
In einem kleinen Topf Essig und Zucker aufkochen, Zwiebel und Paprika untermengen und für ca. 3-4 Minuten weiterköcheln. Noch heiß über den Weißkohl gießen, Weißkohl leicht salzen und Pfeffern und durchkneten. Ziehen lassen.
Inzwischen die Pancetta in einer beschichteten Pfanne auslassen und über den Salat streuen, Öl dazugeben und gut durchmengen. Nochmals abschmecken wenn nötig.
In gleicher Pfanne (muss nicht vorher gesäubert werden) die Fleischkäse-Ecken (ohne Fettzugabe) anbraten und zum Krautsalat servieren.


Ich wünsche gutes Gelingen und guten Appetit.

Herzlichst
Eure Irmi

Freitag, 1. Februar 2019

Haselnuss-Karamell-Torte


Vor einer ganzen Weile habe ich wieder mal eine Torte zum Geburtstag versprochen, nun endlich ist sie gebacken und auch schon verspeist. Sie war nämlich ultra-lecker und kalorienreich. Pures Hüftgold. Alles für den Genuss, aber nicht's für alle Tage.
Ich finde, eine Torte in solch üppiger Ausfertigung ist immer wunderbar anzuschauen und sie ist ganz automatisch ein Hingucker auf jeder Kaffeetafel. Aber ganz so oft muss ich sie nicht haben, meistens ist mir ein einfacher Kuchen lieber. Von solchen Torten werde ich immer mächtig satt; nach getaner Arbeit ist mir dann so, als hätte ich schon 3 Stück verspeist und ich bin dann nur noch froh, dass ich sie abgeben kann und wir sie nicht alleine essen müssen. Nur ein kleines Stück zum Probieren reicht vollkommen. 

* Die Firmennennung in diesem Beitrag stellt keine Werbung dar, sie ist privat und unentgeltlich.


Zutaten für den Teig:
5 Eier (Gr. L.)
220 g. Zucker
1 Prise Salz
100 ml. Milch
200 g. Joghurt natur
200 ml. Sonnenblumenöl
260 g. Weizenmehl
50 g. Weizenstärke
40 g. gebrannte Haselnüsse gemahlen
½ Tüte Backpulver
Zutaten für die Karamellganache:
400 ml. Sahne
200 g. weiche Karamellbonbons (Sahne Toffis)
6 TL. San-apart
Zutaten für die Tränke:
4 EL. Haselnusslikör
3 EL. Wasser
Zutaten für die Creme zum Einstreichen:
150 g. Mascarpone
300 ml. Sahne
30 g. Puderzucker
3 EL. Haselnusslikör
4 TL. SanApart (oder anderes Sahnestandmittel)
Zutaten für die Drip-Glasur:
160 g. Milchkuvertüre
70 ml. Sahne
1 EL. Kokosöl

Zubereitung Wunderteig: (am Vortag)
Alle Zutaten sollen Zimmertemperatur haben. Den Boden der Springform Ø 26 cm mit Backpapier bespannen. Backofen auf 170 ° C. Ober/Unterhitze vorheizen.
Eier, Zucker und die Prise Salz in ca. 6-8 Minuten cremig aufschlagen. Die Flüssigkeiten bei niedriger Stufe langsam einrühren. Mehl und Speisestärke mit Backpulver mischen und in den Teig sieben. Mandeln dazugeben und alles vorsichtig mit dem Schneebesen unterheben.
Den Teig in die Springform füllen und für ca. 40 Minuten backen. Stäbchenprobe bitte nicht vergessen. Den Kuchen herausholen, etwa 10 Minuten ruhen lassen, dann aus der Form nehmen, mit einem Tuch abdecken und komplett auskühlen lassen.
Für die Karamellganache die Bonbons grob teilen, die Sahne leicht erhitzen, die Bonbons dazugeben und schmelzen lassen, die Masse in ein schlankes Gefäß umfüllen, auskühlen, und abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Den Kuchen auf eine Tortenplatte legen und 2 mal waagrecht teilen. Den Kuchenboden mit einem Backrahmen umschließen. Die Karamellsahne aus dem Kühlschrank holen, in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und leicht anschlagen, SanApart einrieseln lassen, die Ganache fertig aufschlagen. Die Zutaten für die Tränke mischen und die Kuchenböden damit beträufeln. Die Hälfte der Ganache auf dem Tortenboden verteilen und glatt streichen. Zweiten Tortenboden darauf legen und mit dem Rest der Ganache bestreichen. Tortendeckel darauf legen, Torte abdecken und kühlen.
Zubereitung Creme zum außen Einstreichen:
Mascarpone mit Puderzucker und Haselnusslikör kurz geschmeidig rühren. Kalte Sahne dazugeben und alles leicht anschlagen, SanApart (oder anderes Sahnestandmittel) einrieseln lassen und Creme fertig aufschlagen. Creme bis zum Gebrauch kühlen.
Torte aus der Kühlung holen, den Tortendeckel mit Creme einstreichen und glatt abziehen. Den Tortenring entfernen. Torte 1 mal den Seitenrand dünn einstreichen damit die Krümel gebunden werden. Noch einmal ordentlich einstreichen und die ganze Torte glatt abziehen. Torte wieder kühlen.
Inzwischen die Drip-Glasur herstellen:
Die Milchkuvertüre kleinstückig schneiden. Die Sahne zum Kochen bringen, Topf vom Herd ziehen, die Kuvertüre und das Kokosöl dazugeben und 5 Minuten ruhen lassen - ohne Rühren. Anschließend gut durchrühren – die Schokolade muss sich komplett aufgelöst haben. Sonst eventuell durch ein Sieb laufen lassen. Die Glasur abkühlen lassen.
Die Torte aus der Kühlung holen. Nun die Glasur langsam mit einem Esslöffel am Rand auftragen und zwischendurch seitlich etwas abrinnen lassen. Restliche Glasur in der Mitte verteilen und mit einer Palette zart verstreichen. Torte ein paar mal abklopfen damit die Glasur glatt verläuft. Für 1 Stunde kühlen. Anschließend nach Wunsch dekorieren. (Bei mir Ferrero Rocher, grobe Haselnusstücke und kleine Sahnetupfer)



Ich wünsche euch gutes Gelingen
Herzlichst
Eure Irmi


Meine Angaben für Back- und Kochzeiten sind Vorschlagswerte, es wird empfohlen, die definitive

Backzeit aus der Bedienungsanleitung Eures Backofens zu entnehmen.

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