Dienstag, 31. Oktober 2017

Ernte-Dank-Brot


Einmal im Jahr werden die Altäre der Kirchen festlich geschmückt mit Früchten, Gemüse, Getreide
und Kräutern. Die Menschen bringen die Gaben der Natur in die Kirche und feiern das Ernte-Dank-
Fest mit einem Dankgottesdienst und mancherorts auch mit einer Prozession.
Dem entsprechend festlich soll auch der Tisch zu Hause gedeckt werden und festlich soll auch das
Essen sein, Produkte aus eigener Herstellung sollten sich im Menü wiederfinden.
Das Erntedankfest wurde bei uns am Sonntag gefeiert und zu diesem Zwecke habe ich ein Brot
gebacken, das einfach in der Herstellung und in den Zutaten ist. Das Brot, das genau mein Fall ist,
geschmacklich top und alltagstauglich – da wird man nicht müde, es wieder und wieder zu backen.
Das tolle Rezept hat mir eine treue Blog-Leserin zukommen lassen und dafür bedanke ich mich
ganz herzlich. Wie schön, dass sie daran gedacht hat und was mich besonders freut, ich darf das
Rezept mit euch teilen.



Zutaten für 2 Brote:
130 g. Roggenmehl
800 g. Weizenmehl
70 g. Sauerteig getrocknet
670 ml Wasser
42 g. Frische Hefe
22 g. Salz
2 TL. Brotgewürz

Zubereitung:
die zwei Mehlsorten und den getrockneten Sauerteig in die Rührschüssel der Küchenmaschine
geben und kurz durchmischen lassen.
Hefe im lauwarmen Wasser auflösen und zum Mehl geben. Salz und Brotgewürz dazugeben.
Mit der Maschine ca. 8-10 Minuten kneten lassen.
Den Teig herausnehmen, in zwei Teile teilen, runde Brote formen und im bemehlten Gärkörbchen,
abgedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen.
Unterdessen den Backofen auf 240° C. Ober/Unterhitze vorheizen.
Nach der Gehzeit, die Brote auf ein Backblech stürzen (langsam) und im Ofen zuerst für 10
Minuten bei 240° und weitere 60 Minuten bei 200 ° backen.
Die Brote auf ein Auskühlgitter geben, mit einem Tuch bedecken und komplett auskühlen
lassen.

Ich wünsche euch gutes Gelingen und alles Liebe
Eure Irmi

Freitag, 27. Oktober 2017

Haselnuss-Nougat-Torte


Für Haselnuss und Schoko-Liebhaber, sehr geschmackvoll, schokoladig und nussig.
Eine typische Torte zum Sonntag, zum Geburtstag oder einmal einer lieben Person „Danke“ zu sagen. Ein Klassiker, der für alle Anlässe geeignet ist. !! ♥♥♥
Ab und an hat jemand in der Familie oder im Bekanntenkreis Geburtstag. Das sind für mich will-
kommene Anlässe eine Torte zu backen. Da es mir in der Zwischenzeit mehr ums Backen geht als
als ums Essen, bin ich froh, wenn ich die Torte nachher als Geschenk abgeben darf und dem
Beschenkten eine Freude bereiten kann. Wenn ich dann aber ein kleines Stück zum Probieren
bekomme, sage ich nicht nein. Schlussendlich möchte ich doch wissen wie sie schmeckt.



Zutaten für den Haselnuss-Biskuit:
5 Eier
170 g. Zucker
1 TL. Vanilleextrakt
1 Prise Salz
100 g. Mehl
65 g. Speisestärke
1½ TL. Backpulver
60 g. geriebene Haselnüsse
25 ml. neutrales Speiseöl

Zutaten für die Nougat-Sahne:
400 ml. Sahne
200 g. Nuss-Nougat
100 g. Zartbitter-Kuvertüre

Zutaten für die Dekoration:
120 ml. Sahne
1 TL. San-apart
ca. 4 EL. Haselnüsse gehackt
12 Stück ganze Haselnüsse

Zubereitung Biskuit: (kann auch am Tag vorher gebacken werden).
Die geriebenen Haselnüsse in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten und abkühlen lassen.
Den Backofen auf 170 Grad Ober/Unterhitze vorheizen.
Die Backform von 26 cm Ø vorbereiten – Boden mit Backpapier belegen oder mit meinem
Backtrennfett ausstreichen.
Ganze Eier mit Salz, Zucker, Vanilleextrakt zu einer sehr cremigen und stabilen fast steifen Masse
aufschlagen (mit der Küchenmaschine dauert das ca. 8 Min.)
Mehl, Speisestärke, und Backpulver mischen, in die aufgeschlagene Masse sieben, Haselnüsse
und das Öl dazugeben und alles vorsichtig unterheben.
Den Teig in die vorbereitete Form füllen, im Ofen für ca. 35 Min. backen.
Die Stäbchenprobe bitte nicht vergessen. Den Kuchen aus dem Ofen holen, ein paar Minuten
ruhen lassen. Die Backform entfernen solange der Kuchen noch warm ist. Auf ein Kuchengitter
stürzen. Danach den Kuchen mit einem Küchentuch abdecken und komplett auskühlen lassen
und unter einer Tortenglocke aufbewahren.
Zubereitung Nougat-Sahne: (kann man auch am Vortag erledigen)
Am Tag vorher kann man auch schon die Schokosahne zubereiten. Dafür die Sahne in einen Topf
geben und erhitzen bis kurz vor dem Kochen. Topf vom Herd ziehen, (die Sahne soll nicht mehr
kochen) die Schokolade und das Nougat dazugeben und schmelzen lassen. Schokosahne in ein schmales hohes Gefäß umfüllen, auskühlen lassen und dann abgedeckt über Nacht in den
Kühlschrank stellen.
Fertigstellung:
Am nächsten Tag, die Nougat-Sahne mit der Küchenmaschine oder mit dem Handrührgerät
aufschlagen bis eine cremige Masse entsteht. (Achtung geht schnell)
Die Torte auf eine Tortenplatte geben und einmal waagrecht teilen. Den Tortenboden mit einem
Tortenring umschließen und mit fast der Hälfte der Creme bestreichen. Creme glatt abziehen.
Tortendeckel darauflegen und wieder mit Creme bestreichen und ebenfalls glatt abziehen. Achtung
- etwas Creme für den Außenrand zur Seite stellen.
Den Tortenring von der Torte lösen. Den Außenrand der Torte mit Creme einstreichen und glätten.
Für die Dekoration die Sahne leicht anschlagen, San-apart einrieseln lassen und fertig aufschlagen.
Die Sahne in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und die Tortenoberfläche damit dekorieren.
Die Sahnetuff's mit den ganzen Haselnüssen belegen. Den Außenrand der Torte mit gehackten
Haselnüssen bestreuen und den Rest eventuell auf der Tortenoberfläche verteilen.
Ich wünsche euch gutes Gelingen.


Alles Liebe
Eure Irmi

Dienstag, 24. Oktober 2017

Risotto mit Pfifferling


Momentan sind am Markt noch frische Pfifferlinge verfügbar - Gott sei Dank - denn Pfifferlinge
sind richtig lecker zu/mit Risotto. Das meint auf jeden Fall auch mein lieber HP,er sagte: besser geht
nicht. Das ist doch eine tolle Aussage oder ?? - und ich muss selbst gestehen, die Aussage war gar nicht übertrieben. Risotto ist der italienische Klassiker, der immer wieder wandlungsfähig ist und  der jederzeit und jedem schmeckt. Da kann man überhaupt nichts falsch machen.
Aber was rede ich da lange um den Brei, kommen wir zum Rezept. Die Zutaten und die Zubereitung sind, so wie ich mir das immer wünsche, unspektakulär aber geschmackvoll. Solltet ihr noch ein paar
frische Pfifferlinge erhaschen, greift zu und lasst euch dieses Risotto nicht entgehen.



Zutaten für 2 Personen:
170 g. Risotto-Reis
3 kleine Frühlingszwiebel
1 kleine Zehe Knoblauch
Öl für die Pfanne
Kräutersalz
40 ml. Weißwein
500 ml Gemüsebrühe
40 g. Crème fraîche mit Kräutern
150-200 g. Pfifferling
20 g. Butterschmalz
Salz

für die Deko:
geschnittene Ringe der Frühlingszwiebel und Chiliflocken mild.

Zubereitung:
Frühlingszwiebel waschen, putzen und in feine Ringe schneiden.(Ein paar Zwiebelringe für die Deko zur Seiten legen) Knoblauch pellen und klein  würfeln. Pilze putzen und nach Wunsch klein oder groß schneiden. Gemüsebrühe erhitzen.
Frühlingszwiebel und Knoblauch in einer Pfanne im Öl glasig dünsten, Reis dazugeben und mit dünsten. Mit Weißwein löschen, salzen und mit etwas Brühe angießen. Bei mittlerer Hitze
etwa 20  Minuten garen, dabei immer wieder Brühe angießen und häufig umrühren.
In separater Pfanne das Butterschmalz erhitzen, die Pilze darin dünsten, leicht salzen.
Vor Ende der Garzeit die Crème fraîche dem Risotto zugeben und unter mengen. Nochmals
abschmecken wenn nötig.
Das Risotto in Tellern anrichten, die Pilze darüber verteilen und mit Frühlings-Zwiebelringen und Chiliflocken garnieren.


Dann wünsche ich euch noch einen guten Appetit.
Alles Liebe Eure Irmi

Freitag, 20. Oktober 2017

RedLove-Schoko-Torte


Rot ist die Liebe sagt man immer. Hier ist die passende Torte, die mit viel Liebe gemacht und mit noch mehr Liebe gefüllt wurde.  In Echt ! ♥♥♥
Die Fruchteinlage besteht aus „RedLove“ pur, schmeckt wunderbar fruchtig,  säuerlich und süß gleichermaßen und macht sich optisch hervorragend - ein Genuss nicht nur für's Auge sondern auch für den Gaumen. Die kleinen Äpfelchen mit der kräftig roten Schale und mit dem ungewöhnlich roten Fruchtfleisch sind ein richtiger Knaller - sie sind total cool und super gesund.
Mittlerweile wissen das viele Menschen, dass Äpfel sehr gesund sind, sie stärken die Abwehrkräfte und  liefern uns wichtige Mineralstoffe. Zahlreiche Forschungen belegen, dass schon ein Apfel pro Tag unsere Gesundheit fördert.
So gesehen, hat es die Eva doch gut gemeint mit dem Adam, als sie ihm den Apfel reichte -
da gibt es glatt ❤❤❤ für die Eva.

Zutaten für den Biskuit:
5 Eier (Gr. L.) (mit Raumtemperatur !!)
170 g. Zucker
1 Vanillezucker
1 Prise Salz
120 g. Weizenmehl
65 g. Stärke
30 g. Kakao ungesüßt
1 ½ TL. Backpulver
20 ml. Öl

Zutaten für die Fruchteinlage:
400 g. RedLove
70 ml schwarzer Johannisbeersirup
60 ml. Wasser
40 ml. Zitronensaft
2 EL. Zucker
6 Blatt Gelatine

Zutaten für die Creme:
170 g. Gezuckerte Kondensmilch
250 g. Mascarpone
250 ml. Sahne
5 TL. San apart

Zutaten zum Einstreichen der Torte:
250 ml. Sahne
2 ½ TL. San apart

Zutaten für die Schokoglasur:
160 Zartbitter-Kuvertüre
100 Sahne
2 EL. Neutrales Speiseöl
außerdem verschiedene Früchte für die Dekoration

Zubereitung Wiener Boden: (kann eventuell am Tag vorher sein)
Den Backofen auf 180 Grad Ober/Unterhitze vorheizen.
Die Backform von 26 cm Ø vorbereiten – Boden der Backform einfetten und mit Mehl bestäuben
oder mit Backpapier belegen.
Ganze Eier mit Salz, Zucker und Vanillezucker zu einer sehr cremigen und stabilen fast steifen
Masse aufschlagen (mit der Küchenmaschine dauert das ca. 6-8 Min.)
Mehl, Stärke, Kakao und Backpulver mischen und in die aufgeschlagene Masse sieben, alles vorsichtig unterheben, danach das Öl ebenfalls vorsichtig unterheben.
Den Teig in die vorbereitete Form füllen für ca. 35 Min. backen.
Die Stäbchenprobe bitte nicht vergessen. Den Kuchen aus dem Ofen holen, etwas ruhen lassen,
noch warm die Backform entfernen, Kuchen auf ein Auskühlgitter stürzen.
Danach den Kuchen mit dem Küchentuch abdecken, komplett auskühlen lassen und dann unter
die Tortenglocke geben zum Aufbewahren bis zum Gebrauch.
Zubereitung Fruchteinlage: (kann eventuell am Tag vorher sein)
RedLove-Äpfelchen schälen, Kernhaus entfernen und würfelig schneiden. Die Äpfel in einen Topf
geben, Sirup, Wasser, Zitronensaft und Zucker dazugeben und für 4-5 Minuten köcheln lassen.
Die Masse anschließend in einem Mixer fein pürieren und zurück in die Pfanne geben, lauwarm
abkühlen lassen.
Ein Gefäß mit flachem Boden mit Klarsichtfolie auslegen. Einen Tortenring auf 23 cm einstellen,
den Ring in das Gefäß geben und mit der Klarsichtfolie außen einschlagen.
Die Gelatine-Blätter im kalten Wasser für ca. 10 Minuten einweichen. Danach ca. 3 EL. Wasser
in einem kleinen Topf erhitzen, Topf vom Herd ziehen, Gelatine-Blätter ausdrücken und im warmen
Wasser schmelzen lassen. Achten dass kein Klümpchen mehr vorhanden sind. Nun 3 EL. Fruchtpüree zur Gelatine geben damit sich die Temperatur angleicht und gut durchmischen, dann die Gelatinemasse zum restlichen Fruchtpüree geben, die Masse gut und gleichmüßig mischen.
Die Fruchtmasse in den Tortenring  gießen, abdecken und für mindestens 2 Stunden (oder besser über Nacht) in den Kühlschrank stellen.
Zubereitung Creme:
Die Mascarpone mit der gezuckerten Kondesmilch cremig rühren. Danach die kalte Sahne
dazugeben und leicht anschlagen, San apart einrieseln lassen und die Creme weiterschlagen bis
sie andickt. Bis zum Gebrauch in den Kühlschrank stellen.
Tortenaufbau und Fertigstellung:
Die Torte in der Mitte waagrecht teilen. Den Tortenboden auf eine Tortenplatte geben und mit der
Hälfte der Creme bestreichen. Die Creme glattstreichen.
Die Fruchteinlage von der Klarsichtfolie lösen und mittig auf der Creme platziern. Einen Tortenring
um die Torte geben. Mit der restlichen Creme zuerst die leeren Außenränder auffüllen und dann
eine Schicht über die Fruchteinlage geben. Creme glattstreichen. Tortendeckel auflegen. Torte
abdecken und einige Stunden oder besser über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Anschließend die Sahne leicht anschlagen. San apart einrieseln lassen und die Sahne fertig
schlagen. Die Tortenoberseite mit Sahne einstreichen – glatt abziehen. Tortenring entfernen.
Den Außenrand der Torte 1 x einstreichen und glatt abziehen. Torte und restliche Sahne für ca.
½ Stunde kühlen. Den Außenrand der Torte ein 2. mal einstreichen und glatt abziehen.
Für die Glasur: die Schoko-Kuvertüre grob hacken. Die Sahne in einem kleinen Topf erhitzen
(bis kurz vors Kochen bringen), Topf vom Herd ziehen und die Schokolade in der Sahne schmelzen lassen. Mit dem Schneebesen zu einer leicht cremigen Masse rühren. Das Öl zugeben und ebenfalls
unterrühren. Die Torte aus der Kühlung holen und mit der Glasur überziehen, dabei darauf achten,
dass die Glasur am Tortenrand nur teilweise abrinnt. Die Torte glatt-klopfen.
Zum Abschluss mit Früchten nach Wunsch dekorieren. Torte noch ca. 1 Stunde kühlen.





Nun wünsche ich euch gutes Gelingen und ein schönes Wochenende
Eure Irmi

Dienstag, 17. Oktober 2017

Champignon-Semmelknödel auf Gemüseragout


heute sind wir wieder vegetarisch unterwegs.
Warum auch nicht, dieses Knödelgericht hat uns ausgezeichnet geschmeckt und gab uns das gute
Gefühl etwas ordentliches im Bauch zu haben.
Da mein lieber HP ein großer Knödelfan ist, kann ich ihm diese traditionelle Südtiroler Speise immer
wieder auf den Tisch bringen. Sie ist klassisch, bodenständig und mit verschiedenen Geschmack-Zutaten kann man sie vielfältig abwandeln.
Ich finde, Klassiker sind immer noch die Besten und die am öftesten Gewünschten. Schon als Kind
bekommt man am heimischen Küchen-Tisch Klassiker serviert, sie treten so in unser Leben und verankern sich dort. Dabei sind sie sehr oft mit Familientraditionen verbunden, die es wert sind, sie zu behüten und weiter zu geben.





Zutaten für die Knödel: (Die Menge ergibt ca. 8 Knödel)
300 g. Weiß-Brot altbacken
½ Zwiebel
50 g. Butter
100 g. Champignon
280 ml. Milch
2 Eier Gr. L.
Salz + Pfeffer
2 EL. Petersilie fein geschnitten
1 EL. Semmelbrösel
2 EL. Mehl ca.

Zutaten für das Gemüseragout:
½ Zwiebel
140 Karotten
50 g. Lauch
80 g. Zucchini
80 g. Paprika rot
1 Zehe Knoblauch
2 EL Kräuteröl f. d. Pfanne
Salz + Pfeffer
80 ml. Gemüsebrühe
50 ml. Sahne / etwas Speisestärke

Zubereitung Knödel:
Das Brot in kleine Würfel schneiden und in eine Schüssel geben, leicht salzen. Die Zwiebel
schälen und klein schneiden. Die Champignons putzen und ebenfalls klein schneiden.
Die Butter in eine Pfanne geben und darin die Zwiebel und Champignons leicht anrösten. Mit
wenig Salz und Pfeffer würzen, alles dem Brot beimengen und gut vermischen.
Anschließend die restlichen Zutaten dazugeben und gründlich durch mischen. Abgedeckt ca. 2
Stunden ziehen lassen.
Danach die Knödelmasse mit Semmelbrösel und Mehl vermischen. Mit angefeuchteten Händen die
Knödel formen.
Salzwasser zum Kochen bringen und die Knödel darin auf kleiner Flamme ca. 15 Minuten ziehen
lassen. (Wasser sollte nicht mehr wallend kochen)

Zubereitung Gemüseragout:
Das Gemüse putzen, Zwiebel schälen, alles würfelig schneiden. Knoblauch pellen und in
Scheibchen schneiden.
Das Öl in eine Pfanne geben und die Zwiebel darin glasig dünsten. Gemüse dazugeben, mit Salz,
Pfeffer und Knoblauch würzen und ca. 5 Minuten garen. Dann mit Brühe löschen und so lange garen bis das Gemüse bissfest ist. Zum Schluss mit Sahne und Speisestärke abbinden.
Servieren und genießen.



Ich wünsche euch einen guten Appetit
Eure Irmi

Freitag, 13. Oktober 2017

Karamell-Apfel-Trifle


Super lecker, mehr kann ich dazu nicht sagen. Zwar etwas Arbeit, aber es lohnt sich zu 100 Prozent.
Mein lieber HP konnte mit dem Probieren gar nicht warten, er hat gleich nach dem Schichten dieses Trifle verzehrt und ich habe mich von ihm anstecken lassen. Ganz ohne es wirklich zu wollen löffelt man das Glas leer. Frisch geschichtet ist es ein totaler Traum, lange durchziehen lassen ist hier nicht nötig. Als süßer Abschluss eines tollen Menü ist dieses Trifle sehr zu empfehlen denn es ist fruchtig und nicht zu schwer.
Ich habe das Dessert in einem Magazin von Eatsmarter gesehen und einfach nur die Birnen mit Äpfel ausgetauscht. Äpfel habe ich immer zu Hause - den Weg ins Geschäft um Birnen zu holen habe ich mir hier glatt gespart denn es schmeckt auch mit Äpfeln hervorragend.

Mein Tipp: das Trifle bitte nicht im Kühlschrank lagern, der Karamell verliert dann seine cremige Konsistenz. ❤❤❤


Zutaten für 4 Personen:
2 Äpfel
2 EL. Zitronensaft
2 EL. Vanillezucker
100 ml. Weißwein
300 ml. Sahne
100 g. Brauner Zucker
20 ml. Brandy
1 EL. Kakaopulver
50 g. Butter
8 Stück Löffelbiskuits
50 g. Zartbitterkuvertüre

Zubereitung:
Die Äpfel schälen, vom Kernhaus befreien und klein würfeln. Zusammen mit dem Zitronensaft und
dem Vanillezucker und dem Wein aufkochen lassen. Vom Herd nehmen und auskühlen lassen.
Für die Sauce 150 ml. Sahne mit dem braunen Zucker unter ständigem Rühren zu einer
goldbraunen Karamellsauce einköcheln lassen. Den Topf vom Herd nehmen, den Brandy, die Butter
und den Kakao dazugeben, (Achtung Spritzgefahr !!) gut durchmischen, damit sich die Karamell-
stückchen wieder auflösen. Karamell auskühlen lassen.
Die restliche Sahne halb steif schlagen.
Die Löffelbiskuits und die Kuvertüre in einem Blitzhacker grob zerkleinern lassen und 2 EL. davon
für die Deko zur Seite stellen. Restliche Biskuitbrösel auf vier Gläser aufteilen. Die Äpfel darauf
verteilen. Die Karamellsauce darüberträufeln. Mit der Sahne abschließen und mit Biskuitbrösel
dekorieren.










Lasst es euch schmecken und ein schönes Wochenende wünscht euch
Eure Irmi

Dienstag, 10. Oktober 2017

Hühnerbrustfilets in Thymian-Senf-Sauce


Echt Klasse die Hühnerbrüstchen in Thymian-Senf-Sauce. Würzig – einfach - und einfach super.
Wie oft probiert man ein Rezept, man verändert es nach eigenen Wünschen, es schmeckt, aber nur
bedingt. Um so toller ist es dann, wenn man anschließend ein wohliges Gefühl spürt und man
sagt: WOW, das koche ich wieder. So ist es mir heute ergangen. Wenn dann noch mein lieber HP sagt: das schmeckt sehr gut, weiß ich, dass es auch von seiner Seite nochmal gewünscht wird.
Als Beilage gab es heute ganz simpel ein paar Salzkartoffeln und rotes Paprikagemüse. Die Paprika wurden in wenig Butterschmalz mit Salz, Pfeffer und 1 Prise Zucker gedünstet.



Zutaten für 2 Personen:
2 Hühnerbrüstchen
3 EL. Kräuteröl
1 EL. Butter
Salz, Pfeffer
½ Zwiebel kleinwürfelig geschnitten
60 ml. Weißwein
80 ml. Sahne
1 EL. Senf
etwas Muskat, Salz, Pfeffer
Thymianblättchen von 3 kleinen Zweigen

Zubereitung:
Hühnerbrustfilets waschen und trockentupfen. Danach mit Salz und Pfeffer würzen. In Kräuteröl
und Butter anbraten. Die Hühnerbrustfilets aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen, den
ausgetretenen Bratensaft dazugeben.
In der selben Pfanne (Pfanne nicht putzen) wird nun die würfelig geschnittene Zwiebel leicht
angebraten und mit dem Weißwein gelöscht, kurz einkochen lassen.
Inzwischen die Sahne mit Senf, Muskat und den Thymianblättchen gut verrühren. Salzen und
pfeffern – aber Achtung – es ist schon Würze durch den Senf vorhanden.
Die Sahnemischung zur Weißweinsauce geben, gut unterrühren. Die Hühnerbrustfilets der Sauce
beifügen. Das Fleisch in der Sauce ca. 20 Minuten sanft schmoren. Vor dem Servieren die Hühnerbrustfilets in Scheiben schneiden.



Lasst es euch schmecken.
Eure Irmi

Freitag, 6. Oktober 2017

Sonntagskuchen mit Nutella


Sonntag ohne Kuchen, geht das ?? Es geht, wenn es gehen muss, weil es vielleicht einmal keine Zeit zum Kuchenbacken gibt. Doch dieser Kuchen ist so schnell gemacht, dass er zeitmäßig überall hinein
passt. Da ist die Ausrede für "keine Zeit" fast nicht mehr angebracht. Die Zutaten hat man auch zu Hause, es könnte höchstens die Nutella fehlen, vielleicht, wenn jemand der Nutella nicht so viel Sympathie entgegen bringt. Doch Nutella kann man auch mit Marmelade oder verschiedenen Früchten ersetzen.
Der Kuchen ist luftig und locker, nicht zu süß (ich habe die Zuckermenge sowieso schon reduziert) und er passt herrlich zu einer Tasse Kaffee und einem sonntäglichen Ratscher“.
In unserer Familie werden solche Kuchen sehr gerne gegessen und die Kuchenbäckerin hat auch nichts dagegen, denn er gibt weniger Arbeit.
Macht ihn nach, ein dickes Lob von Seiten eurer Familie ist hiermit gesichert. !!👍👍





Zutaten:
300 g. Weizenmehl
½ Tüte Backpulver
1 Prise Salz
3 Eier (mit Raumtemperatur)
130 g. Zucker
1 Vanillezucker
etwas Zitronenabrieb
150 ml Sahne
80 ml neutrales Speiseöl (b.m. Sonnenblumenöl)
3-4 EL. Nutella (Menge nach Wunsch !!)

Zubereitung:
Den Backofen auf 170 ° C. Ober/Unterhitze vorheizen. Eine Backform von 24 cm Ø mit meinem
Backtrennfett einstreichen.
Die Nutella über Wasserbad geschmeidig rühren (nicht flüssig). Mehl mit Backpulver und Salz ver-
mischen.
Die Eier in die Rührschüssel der Küchenmaschine schlagen, Zucker und Vanillezucker dazugeben
und ca. 8 Minuten aufschlagen. Das Öl nach und nach langsam unterschlagen lassen, die Sahne und Zitronenabrieb dazu mischen und ebenfalls unterrühren. Löffelweise das Mehl unter mengen.
Die Masse am Ende noch einmal kurz auf höchster Stufe aufschlagen.
Den Teig in die vorbereitete Form füllen und glatt streichen. Nun die Nutella mit einem Teelöffel
unregelmäßig auf dem Teig verteilen. Den Kuchen im Ofen für 35 Minuten backen. Stäbchenprobe bitte nicht vergessen.
Nach dem Backen, den Kuchen aus der Form lösen und auf ein Auskühlgitter geben. Mit einem
Tuch abdecken bis er erkaltet ist. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.



Nun wünsche ich euch noch gutes Gelingen und ein schönes Wochenende
Eure Irmi

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