Donnerstag, 30. April 2026

Tiramisu` klassisch

Für Tiramisu benötige ich keinen Extra-Hunger, das passt meistens noch schnell in meinen Genuss-Plan. Doch leider ist es nicht nur mega lecker, sondern es hat auch noch einiges an Kalorien anzubieten. Und diese sind das große Problem, das mich hinterher mit den Pfunden kämpfen lässt.
Aber seien wir mal ehrlich, alle Dessert nageln sich gerne an den Hüften fest. Es sei denn, man genießt eine kleine Portion Fruchtsalat, der außerdem noch gesünder wäre. Eine andere Option gäbe es schon, stark sein und das Dessert ganz weg lassen.🤷‍♀️ 🤷‍♂️
Aber das überlasse ich direkt jedem von Euch selbst.
Tiramisu klassisch ist ein Renner in der Dessert-Welt, es scheint so, als könnte man ihn nicht aufhalten. Schon lange hat er seinen Beliebtheitsgrad erreicht und sich einen großen Namen gemacht.
Genießen wir ihn und schieben wir das schlechte Gewissen einfach kurz zur Seite.


Zutaten für 6 Portionen:

500 g. Mascarpone
4 Eigelb
2 Eiweiß
80 g. Zucker
1 Prise Salz
1 Vanillezucker oder etwas Vanilleextrakt
300 ml. starker aufgebrühter Kaffee
6 EL. Amaretto oder Rum
1 EL. Puderzucker
Löffelbiskuits

Zubereitung:
Starken Kaffee aufbrühen und wieder abkühlen lassen.
Eiweiß mit 1 Prise Salz aufschlagen, zur Seite stellen.
Die Eigelb mit Zucker und Vanillezucker weiß/schaumig aufschlagen, Mascarpone portionsweise zugeben und kurz unterrühren bis die Masse glatt ist. Geschlagenes Eiweiß kurz unterheben. Die Creme soll jetzt schön gebunden sein, aber sich dennoch luftig anfühlen.
Amaretto und Puderzucker unter den Kaffee mischen.
Löffelbiskuits im Kaffee tauchen und in die Form schichten, die Hälfte der Creme darüber verstreichen, eine nächste Schicht mit Löffelbiskuits legen. Mit dem Rest der Creme abdecken und schön glatt streichen. 
Mit Klarsichtfolie abdecken und mindestens 5 Stunden kühlen, wenn geht über Nacht.
Vor dem Servieren mit Kakao vollflächig bestreuen.



Herzlichst
Eure Irmi

Samstag, 25. April 2026

Spargel mit Schinken und Bozner-Sauce

Typisch in der Südtiroler Küche sind die Spargel mit Schinken und Bozner-Sauce. Überall in den Restaurants, Gasthäusern und in den Hotels werden Spargel mit Bozner-Sauce serviert und sie werden gerne gegessen. Die Gastronomie bietet Spargelwochen an, die von Gästen und den hier anwesenden Menschen vielfach genutzt werden. Gewissermaßen als "Hommage" an die heimischen Bauern, die zwischenzeitlich auch vermehrt Spargeln anbauen, um der Bevölkerung täglich frische Ware anbieten zu können. Nicht nur wegen der frischen Ware, sondern auch um den monotonen Apfel-und Weinanbau im Land etwas zu unterbrechen.
Auch im privaten Bereich lädt man mittlerweile gerne zum Spargelessen ein. Spargel mit Kartoffeln, Schinken und Bozner-Sauce ist ein Klassiker-Teller mit langer Tradition, der inzwischen viele treue Freunde gefunden hat.
Deshalb gibt es bei mir in der Woche "Südtirol auf dem Teller" diesen Klassiker, der mir würdig erschien, hier mitzumachen. Ein Gericht, das in der Spargelzeit ohne Ausnahme fast überall serviert wird und die Genießer erfreut. Lecker und gesund ist dieses Gericht ohne Zweifel und passend für dieses Wochenprojekt.




Zutaten für 2 Personen:
10-12 Stangen weißer Spargel
1 TL. Butter
2 EL. Milch
Salz und 1 Prise Zucker
Schinken, gekochten Speck oder Rohschinken (nach Wunsch)
Wasser

Zutaten für die Bozner-Sauce:
2 Eier hart gekocht
1 TL. Senf
150 ca. ml. Sonnenblumenöl
2 EL. heiße Fleischbrühe
1 EL. geschnittenen Schnittlauch
Salz und Pfeffer
Butter zum Schmelzen

Zubereitung Bozner-Sauce:
Eigelb und Eiweiß trennen, das Eigelb in einer Schüssel mit Senf und Fleischbrühe mit dem Schneebesen gut durchmischen, dann langsam das Öl einfließen lassen und gleichmäßig unterschlagen. Das Eiweiß fein hacken und zusammen mit dem Schnittlauch zur Sauce geben. Salzen, pfeffern und gut untermischen.
Zubereitung Spargel:
Die Spargel schälen, die trockenen Enden entfernen. 
Wasser, Butter, Milch, Salz und Zucker in einen Topf geben, die Spargel einlegen und für ca. 15 Minuten köcheln lassen. 
Kartoffeln schälen, vierteln und im Salzwasser gar kochen.
Inzwischen die braune Butter zubereiten.
Die Spargel auf einem Teller anrichten, Kartoffeln zugeben und mit brauner Butter übergießen und mit Schnittlauch bestreuen, die Bozner-Sauce zugeben, Speck, Schinken oder Rohschinken (gerne auch gemischt) zugeben und fertig ist unser Klassiker. Guten Appetit und lasst es euch schmecken.


Herzlichst
Eure Irmi

Montag, 20. April 2026

Ronen (rote Beete) Knödel - Südtirol auf den Teller

Mit "Südtirol auf den Teller" startet heute eine Woche mit Rezepten, die typisch für die Südtiroler Küche sind. Ich dachte mir, das könnte vielleicht interessant für meine Leser sein, zumal es gleich zwei tolle Rezepte in einer Woche gibt. Man darf also schon gespannt sein. Gewiss, die Knödel sind für Südtirol das "Gericht der Region", das eine gewisse Tradition vertritt, aber unsere Küche kann auch anders, vielseitig, lecker und gesund sein. Trotzdem fange ich heute mit einem Knödelrezept an. Knödel gibt es zwischenzeitlich in verschiedenen Variationen, sie sind allseits beliebt und bekannt, sie werden von allen mega gerne gegessen. 
Viele dieser sogenannten anderen Gerichte stammen vorwiegend aus der "alten Südtiroler-Bauernküche". Sie überzeugen mit günstigen Zutaten aus, sind aber dennoch geschmackvoll und vor allem sehr gesund.
Einige Rezepte aus unserer Küche gibt es schon auf meinem Blog, diese Woche werde ich noch zwei dazu hängen. Seit mal gespannt für welches zweite Rezepte ich mich entschieden habe.

Mein Tipps:  Die Käsezugabe bei den Rohnenknödel ist optional, man kann sie auch weglassen. Bergkäse bringt mehr Würze, sollte aber meiner Meinung nach eher geraspelt werden, andere gut schmelzende Käse können klein gewürfelt sein. So bekommen die Knödel beim Kochen eine glattere Außenoberfläche.
Knoblauch und geriebener Parmesan sind ebenfalls optional, bitte weglassen, wenn es nicht so gewünscht wird. 
Parmesan dazugeben ist zwar nicht original, aber es schmeckt.


Wie ihr hier auf dem Bild sehen könnt, habe ich den Käse das erste Mal zu groß gewürfelt und vielleicht auch in der Menge zu gut gemeint. Ich habe im Rezept unten die Menge reduziert. 
in der Zwischenzeit gab es bei uns zu Hause nochmals Rohnenknödel mit der unten angeführten Menge und den angebrachten Tipps 👍 lief alles wunderbar und die Knödel bekamen eine schöne glatte Oberfläche, so wie ich das mir wünschte.


Zutaten für ca. 12 Knödel
300 g. Knödelbrot
100 g. Bergkäse
oder anderer gut schmelzender Käse
30 g. geriebenen Parmesan
2 EL. Semmelbrösel
Petersilie und Schnittlauch gemischt
70 g. Zwiebel
2 Zehen Knoblauch
50 g. Butter
3 EL. Sonnenblumenöl
2 Eier
200 g. rote Beete gekocht
60 ml. Milch
Salz, Pfeffer
1 TL. Kümmel gemahlen

Zubereitung:
Rote Beete schälen und grob teilen, Käse klein würfeln oder raspeln. Petersilie und Schnittlauch fein hacken, Zwiebel schälen und fein würfeln, Knoblauch schälen und fein hacken.
Knödelbrot in eine große Schüssel geben, den gewürfelten/bzw. geraspelten Käse zugeben, Semmelbrösel, Reibkäse, Petersilie und Schnittlauch ebenfalls zugeben und alles gut untermischen.
Butter und Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebel und Knoblauch zugeben, ein paar Minuten leise garen lassen, es sollte keine Farbe annehmen. Dann über die Knödelmasse geben und wieder gut untermischen.
Rote Beete, Eier und Milch in einen Mixbecher geben, salzen, pfeffern, den gemahlenen Kümmel zugeben und alles gut durchmixen, dann über die Knödelmasse geben. Nun die Knödelmasse mit den Händen sehr gut untermischen und mindestens ½ Stunde ruhen lassen, dann (mit nassen Händen) Knödel formen. Salzwasser aufkochen lassen, dann die Knödel einlegen und für ca. 15 Minuten leise köcheln/ziehen lassen.
Mit zerlassener/brauner Butter und Reibkäse servieren. Wer mag, kann sich eine schöne Käsesoße zubereiten und dazu genießen.



Gutes Gelingen und lasst es euch schmecken.

Herzlich
Eure Irmi

Mittwoch, 15. April 2026

Eierlikör-Tiramisu

Was für ein tolles Dessert war das!. 
Ich überlegte gerade, warum mir das nicht schon früher in den Sinn kam, ein Eierlikör-Tiramisu zuzubereiten? aber manchmal kommt man irgendwie nicht dazu. Dann muss man eben viel Zeit ins Land streichen lassen, um damit man dann endlich auf so ein Schmankerl zusteuert.
Tiramisu ist doch eine Leckerei, die nicht neu in der Genusswelt ist und es gibt ihn mittlerweile nicht nur klassisch, er wird abgewandelt mit Früchten und verschiedenen Geschmacksrichtungen. Er ist vielseitig, aber immer genauso gerne gegessen. Diesmal hab ich ihn mit Eierlikör zubereitet, was sehr passend für die Zeit rund um Ostern war. Vielleicht habt ihr jetzt auch Lust drauf bekommen, ihn demnächst als Nachtisch zu servieren. Ich wünsche gutes Gelingen.


Zutaten für 2 Personen:

140 g. Mascarpone
30 ml. Eierlikör für die Creme
1 EL. Puderzucker
½ Vanillezucker
wenig Zitronenschale
100 ml. kalte Sahne
Löffelbiskuits
1 Tasse Kaffee 

für die Dekoration:
Sahne für die Rosetten
Mandelkrokant


Zubereitung:
starken Kaffee aufbrühen und erkalten lassen.
Mascarpone, Puderzucker, Vanillezucker  und Zitronenschale geschmeidig rühren, Eierlikör gut untermischen. Die kalte Sahne nicht ganz steif schlagen und locker unter die Creme heben. 
Nun kann das Tiramisu auch schon in Gläser geschichtet werden.
Löffelbiskuits kurz in Kaffee tauchen und als 1. Schicht ins Glas legen, etwas Creme darüber verteilen, 2-3 EL. Eierlikör drüber verteilen, dann wieder Löffelbiskuits, Creme und Eierlikör.
Das Dessert abdecken und für einige Stunden im Kühlschrank aufbewahren.
Vor dem Servieren, die Sahne steif schlagen und in einen Spritzsack mit Sterntülle geben. Sahnerosetten auf die Creme spritzen und mit Mandelkrokant bestreuen.
Ich wünsche euch eine guten Appetit und lasst es euch schmecken.


Herzlichst
Eure Irmi

Sonntag, 5. April 2026

Süße kleine Happen für Ostersonntag

Heute haben wir Ostersonntag. Alle freuen sich auf den Feiertag, auf ein bisschen Freizeit, auf das Ostereiersuchen, auf Familienbesuch und nicht zuletzt auch auf das gute Festtags-Essen. Das Ostereiersuchen im Garten wird wahrscheinlich wieder zum Highlight für die Kinder, aber auch für die Erwachsenen. Wer freut sich nicht darüber, wenn er irgendwo, gut versteckt, noch eine Überraschung für sich selbst findet.
Das Ostermenü ist schon geplant und für den Espresso nach dem Essen gibt es heute kleine süße Happen als krönenden Abschluss. Eine süße Kleinigkeit danach ist immer gefragt und findet nach einem reichhaltigen Essen immer noch Platz.
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Den Mürbeteig werde ich diesmal anstatt mit Butter, mit Öl zubereiten. Das hat einen großen Vorteil, er muss nach dem Kneten nicht in die Kühlung, er kann direkt weiter verarbeitet werden und ist beim ausrollen richtig "pflegeleicht". Vielleicht möchte das jemand mal probieren.
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Zutaten für ca. 25 Stück:
1 Ei
70 g. Zucker
60 ml. Sonnenblumenöl
1 Prise Salz
220 g. Weizenmehl
½ TL. Backpulver

für die Eierlikör-Creme:
400 ml.Milch
Schale einer ½ Zitrone
50 g. Zucker
30 g. Speisestärke
130 ml. Eierlikör
1 ½ Blatt Gelatine

Zutaten für die Dekoration:
150 ml. Sahne
1 ½ TL. Sahnesteif
Ostereier aus Zucker
bunter Zuckerstreusel

Zubereitung Tartelettes:
Zucker, Ei, Öl und Salz in eine Schüssel geben und mit der Gabel kurz verquirlen, dann eßlöffelweise (und das ist wirklich wichtig- sonst wird es nix) das mit Backpulver gemischte und gesiebte Mehl zufügen und unterrühren bis eine geschmeidige glatte Masse entsteht. Dann den Teig auf eine Arbeitsfläche geben und mit dem Rest-Mehl glatt kneten. Der Teig ist nun für die weitere Verarbeitung bereit.
Backofen auf 180 °C. Ober/Unterhitze vorheizen.
Den Teig ca. 3 mm dick ausrollen, mit einem Plätzchen-Ausstecher von ca. 8 cm Ø ausstechen. Die Plätzchen über die Papiermanschetten von ca. 4 cm Ø, stülpen (siehe Bilder unten).
 

Anschließend auf ein Backblech geben und im Ofen für ca. 15-17 Minuten golden backen.
Die Tartelettes nach dem Backen komplett auskühlen lassen, erst dann die Papiermanschetten entfernen.

Zubereitung Creme:
Zitronenschale mit dem Messer dünn abschälen. Gelatine in kaltem Wasser einweichen. 
Milch  in eine Pfanne geben, Zitronenschale, Zucker und Speisestärke zugeben, mit dem Schneebesen klümpchenfrei glattrühren. Topf auf den Herd stellen und erhitzen, Zitronenschale wieder entfernen und die Masse für 3-4 Minuten unter ständigem Rühren leicht weiterköcheln lassen. Topf vom Herd ziehen, Eierlikör unterrühren, Gelatine zugeben und schmelzen lassen. Die Masse schnell glatt rühren, damit keine Klümpchen entstehen.
Anschließend die Eierlikör-Creme mit einem Löffel in die Tartelettes füllen und auskühlen lassen. 
Creme ist genügend vorhanden, man darf anschließend noch davon naschen. 
Zubereitung Sahnetopping: 
Die kalte Sahne mit dem Sahnesteif steif-schlagen. Dann in einen Spritzsack mit Sterntülle füllen.
Je einen Sahnetupfer auf die Tartelettes spritzen, mit einem Osterei bestücken und mit dem Streusel bestreuen.
Die Dekoration ist natürlich nur ein Vorschlag, sie ist, so wie immer, frei nach euren Wünschen.
Gutes Gelingen und lasst sie euch schmecken.



Ich wünsche Euch allen ein frohes und gesegnetes Osterfest, 
erfüllt mit vielen schönen Momenten. 
Lasst es Euch gut gehen und passt auf euch auf.

Ich werde mir ein paar Tage 
Osterferien zukommen lassen, 
deshalb sehen wir uns erst
am 15.04.2026 wieder. 
Ich freu mich sehr.

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Frohe Ostern
Herzlichst
Eure Irmi