Freitag, 23. Juni 2017

Ferienzeit im Landgenuss



Der Sommer ist nun definitiv ins Land gezogen.
Die Temperaturen sind sehr warm und wir sehnen uns nach kalter Küche.
Auch die Lust am Kochen ist momentan zu Ende, alles dreht sich nur noch um Auszeit.
Es ist mal wieder Ferienzeit im Landgenuss



und zwar vom 23.06.2017 – 03.07.2017

macht es gut Ihr Lieben und genießt einstweilen die Sommerzeit.
Wenn ihr aber trotzdem zwischendurch mal hereinschaut, 
weil ihr vielleicht Lust zum Kochen habt,
würde ich mich sehr darüber freuen.

bis bald Eure Irmi

Dienstag, 20. Juni 2017

Mozzarella mit pikanter Kräuter-Oliven-Sauce


Mozzarella gehört einfach zur italienischen Küche und ohne Mozzarella geht gar nix.
Der Mozzarella (übrigens im deutschen Sprachgebrauch wird Mozzarella mit männlichem
Artikel geführt, während im italienischen Sprachgebrauch die Mozzarella weiblich geführt wird)
wird aus Kuhmilch hergestellt aber auch aus Büffelmilch. Letztere ist um einiges würziger
im Geschmack und auch dementsprechend teurer.
In diesem Gericht jedoch habe ich Kuhmilch-Mozzarella verwendet. Hier sollte doch die Kräuter-
Oliven-Sauce gut zur Geltung kommen, deshalb reicht Kuhmilch-Mozzarella vollkommen aus.




Zutaten für 4 Portionen:
1 kleine Stange Mozzarella
1 Peperoncino rot lang (ich habe eine rote Spitzpaprika verwendet)
10 Oliven schwarz entkernt
10 Oliven grün entkernt
Petersilie und Schnittlauch (Menge nach Wunsch)
1 Hauch Zitronenabrieb
2 EL. Balsamico
6 EL. Olivenöl
Salz

Zubereitung:
Die Oliven fein hacken. Petersilie ebenfalls hacken. Schnittlauch in Röllchen schneiden.
Peperoncino (oder Spitzpaprika) entkernen und in feinste Würfel schneiden.
Alle diese Zutaten in eine Schüssel geben. Die abgeriebene Zitronenschale dazugeben.
Essig, Olivenöl und Salz beifügen und alles gut durchmischen.
Die Mozzarella in ½ cm dicke Scheiben schneiden, auf einer Platte anrichten und die Kräuter-
Oliven-Sauce darüber verteilen.


Quelle: Annemarie Wildeisen

Ich wünsche euch viel Spaß beim Probieren.

Eure Irmi

Freitag, 16. Juni 2017

Sgroppino - Alkoholisches Zitronen-Sorbet


Das Sommerdessert mit dem besonderen Kick. Ein alkoholisches Feinschmeckerdessert, das aus
dem Veneto stammt und sich von dort aus ganz locker in viele Küchen geschlichen hat. Sgroppino ist in der Zugabe von Alkohol sehr wandlungsfähig, oftmals wird zu dem Wodka auch Limoncello gemischt. Ob man hier mehr oder weniger Alkohol zumischt, ist also reine Geschmacksache.
Den italienischen Klassiker als Nachtisch oder auch als auflockernde Erfrischung zwischen den Gängen eines Mehrgängemenü's kennt jeder und mag auch jeder.
Das alkoholische Zitronensorbet soll nicht zu süß und nicht zu sauer sein. Man soll das Gesicht nicht verziehen müssen, es soll aber trotzdem ein zitroniges Geschmackserlebnis bieten. Schön cremig
soll es sein, dann schmeckt es besonders gut und leicht und man fühlt sich nachher wie auf Wolke 7.



Zutaten für 4 – 5 Portionen:
500 g. Zitroneneis
60 ml. Wodka
100 ml. Prosecco
80 ml. Sahne

Zubereitung:
Die Sektflöten im Kühlschrank gut vorkühlen.
Das Zitroneneis in einen Mixer geben und mixen bis es weich und cremig ist. Nach und nach die
gekühlten restlichen Zutaten einrühren. Sofort auf die gekühlten Gläser verteilen und servieren.

Mein Tipp: den Sgroppino erst aufmixen wenn die Gäste schon da sind, er darf nicht lange stehen
weil er sofort gerinnt. ♥♥♥


Alles Liebe und einen schönen Sommer

Eure Irmi

Dienstag, 13. Juni 2017

Cocktailsauce

für den Hamburger-Abend à la Katharina

was haben wir vor einigen Tagen für einen tollen Hamburger-Abend erlebt. Das Wetter spielte mit,
die Abend-Temperatur war klasse und das Essen auch. Wir haben geschlemmt, jeder aus voller
Herzenslust und nach eigenen Geschmackswünschen. Verschiedene Zutaten habe ich auf den Tisch
gestellt und es konnte sich jeder seinen eigenen Bürger kreieren und selbst grillen oder von
meinem lieben HP grillen lassen. Schlussendlich bekam so mancher Burger ganz nebenbei einen neuen Namen. Die Gäste waren begeistert, die Stimmung war total locker und angenehm sodass
ich jetzt der Meinung bin, der Abend wird auf die selbe Art und Weise ganz sicher wiederholt.
Nun, warum heißt der Abend à la Katharina ?. Weil für die total erstklassigen Burger Buns das
Rezept meiner Freundin Katharina vom Blog „ich hab da mal was ausprobiert“ zuständig war.
Burger Buns, die einfach nur fluffig und oberlecker schmecken und die Besten überhaupt sind. Ich
habe gleich die doppelte Menge gebacken und daraus 13 Brötchen geformt. Ihr könnt aber auch
so verfahren, wie in ihrem Rezept angegeben. Ihre Rezeptmenge = 5 größere Brötchen.
Auch beim Nachtisch habe ich mich auf ihrem Blog umgeschaut und die herrlich-fruchtige
Aprikosen Tarte gefunden und ausprobiert. Die passte natürlich ganz prima in diese Zeit, ich habe nämlich am Markt wunderschöne reife Aprikosen bekommen.
Ich werde diesmal das Rezept der Burger-Buns und der Aprikosen Tarte im heutigen Beitrag nicht
noch einmal tippen. Ich habe für euch ganz einfach einen Link zu ihrem Blog gesetzt. Dabei habt ihr
gleichzeitig die Möglichkeit euch dort in Ruhe umzuschauen und eventuell noch andere Rezepte zu
finden.
Ein paar Eindrücke zu unserem Abend bekommt ihr hier anschließend.
 







 
Zur weiteren Bestückung der Burger gab es bei uns noch Fleischkäse, Rinderhack-Patties und
Truthahn-Schnitzel zur Auswahl.

 
 
 















Meine Cocktail-Sauce für den Burger-Abend


Zutaten:
100 g. Mayonnaise
100 g. Ketchup
50 g. Sauerrahm
3 EL. Cognac
1 TL. Kren aus dem Glas
1 EL. Tomatenmark
1 TL. Honig
Salz, Pfeffer, Chiliflocken mild (Menge nach Wunsch)

Zubereitung:
alle Zutaten in eine kleine Schüssel geben und gut durchmischen.

 



Zum Schluss wünsche ich euch noch eine schöne restliche Woche und solltet ihr auch Lust auf so
einen Abend haben, dann wünsche ich jetzt schon gutes Gelingen.

Eure Irmi

Freitag, 9. Juni 2017

Blüten-Panna-Cotta mit Erdbeer-Ragout


Wir haben noch immer Erdbeerzeit. Die Erdbeeren sind eine wunderbare wohlschmeckende
Frucht, die mit ihrer knallig roten Farbe und ihrem Glanz alle Aufmerksamkeit auf sich lenkt. Auf
dem Markt und in den Geschäften werden große und kleine Schalen voll mit diesen Früchten ange-
boten und ich kann gar nicht nur so daran vorbeigehen. Zumindest eine Schale voll muss ich mit
nach Hause nehmen. Wenn ich dann so um mich schaue, sehe ich, dass es ganz vielen Marktbe-
suchern genau so geht.
So ähnlich ergeht es mir aber auch, wenn in Geschäften oder am Markt getrocknete Blüten und Gewürze angeboten werden; diese Marktstände ziehen mich immer magisch an. Ich kann gar nicht
genug davon bekommen und kauflos daran vorbeigehen gelingt mir ganz schwer. Letztes mal
konnte ich eine ganz tolle Blütenmischung ergattern, die schon allein durch ihre Farbkombi
meine Aufmerksamkeit auf sich zog.  (siehe Foto unten)


So habe ich für dieses Panna Cotta eine Mischung mit folgenden Blüten verwendet:
Ringelblume, Kornblume, Basilikum, Thymian, Majoran und Oregano.
Den tollen Blütenduft im Panna Cotta könnt ihr euch sicherlich vorstellen.


 

Zutaten für 2-3 Portionen:
250 ml Sahne
100 ml Milch
50 g Zucker
½ Vanilleschote oder 1 Vanillezucker
1 Prise Salz
Abrieb ½ Zitrone
1 ½ Blatt Gelatine
1 EL. getrocknete Blütenblätter

Zutaten für das Erdbeer-Ragout:
300 g. Erdbeeren
110 g. Gelierzucker 2:1
Saft ½ Zitrone

Zubereitung Panna Cotta:
Die Gelatine im kalten Wasser einweichen.
Die übrigen Zutaten (außer Blütenblätter) in eine Pfanne geben, erhitzen und für ca. 3 Minuten
leicht köcheln lassen. Pfanne vom Herd ziehen, etwas kühlen lassen, dann die einweichte Gelatine
in die noch warme Masse geben und schmelzen lassen. Jetzt die Blütenblätter dazugeben.
Die Masse etwas abkühlen lassen, dann in dekorative Förmchen füllen. Wenn die Panna Cotta
ausgekühlt ist, die Förmchen abdecken und für mindestens 3 Stunden (oder besser über
Nacht) in den Kühlschrank stellen.


Panna Cotta ohne Erdbeer-Ragout
Wie schade, dass die Blüten außen am Glas nicht so gut ersichtlich sind.

Zubereitung Erdbeer-Ragout:
Die Erdbeeren putzen und in kleine Stücke teilen. 150 g. Erdbeeren in einen Topf geben,
Zitronensaft dazu pressen und pürieren.
Anschließend den Gelierzucker dazugeben und unter Rühren ca. 4 Minuten sprudelnd kochen
lassen. Danach die restlichen Erdbeeren zur Fruchtmasse geben, unterrühren, den Topf vom Herd
nehmen und die Masse auskühlen lassen bis sie fast nur mehr lauwarm ist.
Die Förmchen aus dem Kühlschrank holen und das Erdbeer-Ragout darauf verteilen. Es tut der
Panna Cotta gut, wenn sie vor dem Servieren nochmals gekühlt wird.

Na, dann lasst es euch schmecken.

Eure Irmi

Dienstag, 6. Juni 2017

Frühlingsrisotto


Risotto essen wir sehr gern. Einmal pro Woche gibt es bei uns Risotto und zwar immer, wenn ich
weiß, dass mein lieber HP pünktlich zum Essen kommt. Risotto soll nicht auf die Gäste warten
müssen. Das verzeiht das Risotto nicht. Es zahlt sich wirklich aus, sich Gedanken darüber zu machen
um den Kochzeitpunkt ziemlich genau festzustellen und festzulegen. Dann ist Risotto eine Köstlich-
keit aus der italienischen Küche, die gerne ihre Abnehmer findet.
Dieses Frühlingsrisotto ist von den Zutaten her keine große Sache, die meisten hat man zu Hause
und den Rest bekommt man um die Ecke. So bedeutet das Kochen für mich Spaß. Das Gericht soll machbar sein, ohne große Aufregung und schmecken soll es. Trifft in diesem Fall genau zu.




Zutaten für 2 Portionen:
60 g. Zwiebel
60 g. Zucchini
40 g. Stangensellerie
1 Frühlingszwiebel
1 kleine Knoblauchzehe
170 g. Risotto-Reis
450 ml. Gemüsebrühe
Kräutersalz und Pfeffer
1 EL. Crème fraîche
Öl für die Pfanne

Zubereitung:
Zwiebel und Zucchini putzen und kleinwürfelig schneiden. Gemüsebrühe erhitzen. Stangensellerie
schälen und in dünne Streifen schneiden. Frühlingszwiebel waschen, den grünen Teil in feine Ringe
schneiden und für die Deko zur Seite legen, den weißen Teil ebenfalls klein schneiden und zum
restlichen Gemüse geben.
Öl in eine Pfanne geben und den Zwiebel darin glasig dünsten, restliches Gemüse dazugeben und
kurz mit dünsten. Den Reis dazugeben und mit rösten. Mit einem Teil der Brühe löschen. Mit
Kräutersalz, Pfeffer und Knoblauch würzen. Immer mal wieder rühren und Brühe nachgießen bis
das Risotto den gewünschten Garpunkt erreicht hat. Vor dem Servieren die Crème fraîche dazu
geben und untermengen. Nochmals abschmecken wenn notwendig. Auf Tellern anrichten, mit den
Frühlingzwiebelringen dekorieren. Risotto sofort servieren.




Ich wünsche euch noch eine schöne restliche Woche

Eure Irmi

Freitag, 2. Juni 2017

Schoko-Bons-Torte


Eine echt leckere Torte – für alle – auch für die Großen und ganz besonders für die Haselnuss-
Liebhaber. Das feine Aroma der Haselnüsse dringt in die Nase wenn man den Deckel der Torten-
glocke öffnet. Ganz plötzlich kann man die Kinder gut verstehen, wenn sie vor der Tüte mit
Schoko-Bons sitzen , nicht mehr die Finger davon lassen können und immer wieder einen Griff
in die Tüte machen. Bei dieser Torte ging es uns ähnlich. Ein wahrer Genuss für jede Kaffeetafel.
Obwohl die Torte der Genuss pur ist und ich bei der Creme schon einiges an Menge (vom Original- Rezept) reduziert habe, könnte man noch weiter reduzieren. Es war reichlich Füllung vorhanden
und ich würde nächstes mal noch reduzieren.


Zutaten für den Biskuit:
5 Eier
170 g. Zucker
1 Vanillezucker
1 Prise Salz
100 g. Mehl
65 g. Speisestärke
1½ TL. Backpulver
60 g. geriebene Haselnüsse
25 ml. neutrales Speiseöl

Zutaten für die Füllung:
170 g. gezuckerte Kondensmilch (Milchmädchen)
250 g. Mascarpone
250 ml. Sahne
5 TL. San-apart oder anderes Sahnestandmittel
40 g. gehackte geröstete Haselnüsse
60 g. gehackte Schoko-Bons

Zutaten für die Schokosahne:
250 ml Sahne
170 g. Vollmilchkuvertüre
2 TL. San-apart

außerdem:
Schoko-Bons für die Deko ca. 200 g.

Zubereitung am Tag vorher:
Die geriebenen Haselnüsse in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten und abkühlen lassen.
Den Backofen auf 170 Grad Ober/Unterhitze vorheizen.
Die Backform von 26 cm Ø vorbereiten – Boden mit Backpapier belegen oder mit
meinem Backtrennfett ausstreichen.
Ganze Eier mit Salz, Zucker, Vanillezucker zu einer sehr cremigen und stabilen fast
steifen Masse aufschlagen (mit der Küchenmaschine dauert das ca. 6-8 Min.)
Mehl, Speisestärke, und Backpulver mischen, in die aufgeschlagene Masse sieben, Haselnüsse
und das Öl dazugeben und alles vorsichtig unterheben.
Den Teig in die vorbereitete Form füllen, im Ofen für ca. 28 Min. backen.
Die Stäbchenprobe bitte nicht vergessen. Den Kuchen aus dem Ofen holen, ein paar Minuten
ruhen lassen. Die Backform entfernen solange der Kuchen noch warm ist. Auf ein Kuchengitter
stürzen. Danach den Kuchen mit einem Küchentuch abdecken und komplett auskühlen lassen.
Am Tag vorher kann man auch schon die Schokosahne zubereiten. Dafür die Sahne in einen Topf
geben und erhitzen bis kurz vor dem Kochen. Topf vom Herd ziehen, (die Sahne soll nicht mehr
kochen) die Schokolade dazugeben und schmelzen lassen. Schokosahne in ein schmales hohes
Gefäß umfüllen, auskühlen lassen und dann abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Zubereitungen und Fertigstellung am Tag danach:
Für die Füllung: die Haselnüsse (wenn sie noch nicht geröstet sind) in einer Pfanne leicht
anrösten und komplett auskühlen lassen.
Die Mascarpone mit der gezuckerten Kondesmilch cremig rühren. Danach die kalte Sahne
dazugeben und leicht anschlagen, San apart einrieseln lassen und die Creme weiterschlagen bis
sie andickt. Schokobons in einem Mixer zerkleinern und zur Creme geben. Haselnüsse ebenfalls
dazugeben und alles vorsichtig vermischen.
Den Kuchen 2 mal waagrecht teilen. Den Tortenboden auf eine Tortenplatte legen und mit einem
Tortenring umschließen. Tortenboden mit der Hälfte der Creme belegen und glatt streichen, mit
dem 2. Tortenboden belegen. Restliche Creme darauf verteilen, glattstreichen und mit dem Torten-
deckel abschließen. Torte für ein paar Stunden kühlen.
Anschließend die Schokosahne aus der Kühlung holen und leicht anschlagen, San-apart ein-
rieseln lassen und fertig schlagen. Die Torte aus der Kühlung holen, Tortenring entfernen und mit
der Schokosahne außen einstreichen. Mit den restlichen Schoko Bons nach Wunsch dekorieren.

Viel Glück beim Nackbacken und gutes Gelingen.

 




Eure Irmi
 

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