Dienstag, 29. Januar 2019

Sellerie-Sahne-Suppe


Schmackhafte Suppe, ein bisschen sahnig und würzig abgeschmeckt - so soll Suppe sein, so mögen wir sie am liebsten. Nebenbei ist sie ein Ansporn mehr gesundes Gemüse zu konsumieren. Dazu werden von mir diese Art von Suppen hauptsächlich benutzt. Für eine gute  Suppe benötigt man auch keinen großen Hunger und wenig Zeit für die Zubereitung. 

Zutaten für 4 Portionen:
300 g. Sellerieknolle
100 g. Selleriestengel
100 g. Kartoffel
½ Knoblauchzehe
1 lt. Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer
1 TL Thymian getrocknet, gerebelt
60 ml. Sahne
Sonnenblumenöl und Butterschmalz gemischt für die Pfanne

außerdem:
3 EL Sonnenblumenkerne
1 kleiner TL grobes Meersalz
3 EL Olivenöl

Zubereitung:
Sellerieknolle und Kartoffel schälen und in grobe Würfel schneiden. Selleriestengel waschen, die Fäden ziehen und würfeln. Knoblauchzehe schälen und klein schneiden.
Sonnenblumenöl und Butterschmalz in eine Pfanne geben, erhitzen, Sellerie, Kartoffel und Knoblauch dazugeben und leicht anbraten. Mit Gemüsebrühe löschen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Suppe ca. 20 Minuten köcheln, anschließend pürieren und mit Sahne und Thymian verfeinern. Suppe noch etwas ziehen lassen.
Inzwischen die Sonnenblumenkerne in einer beschichteten Pfanne leicht anrösten und wieder auskühlen. Die Kerne mit dem groben Salz in einer kleinen Mühle (für solche Experimente benutze ich meine kleine elektrische Kaffeemühle) mahlen. Die gemahlenen Kerne mit dem Olivenöl mischen damit eine dickliche ölige Masse entsteht.
Nun geht es zum Anrichten, Suppe in den Teller geben und mit der Kern-Öl-Masse dekorieren.


Ich wünsche euch gutes Gelingen und guten Appetit.

Herzlichst
Eure Irmi

Freitag, 25. Januar 2019

Glühwein-Tiramisu


Tiramisu ist doch immer eine Sünde wert. Das Original-Rezept ist so wandlungsfähig, dass immer wieder eine neue Variante ans Tageslicht kommt. Glühwein-Tiramisu ist eine Variante davon. Sie schmeckt herrlich, weihnachtlich/winterlich, ausgesprochen lecker und mit dem Spekulatius und dem Zimtduft wird sie automatisch zum Winterdessert ernannt. Darum habe ich sie auch am Dreikönigs-Tag zum Nachtisch gewählt. Alle waren total begeistert.

Die unten angeführte Menge ergibt 4-5 Portionen.


Zutaten für den Glühwein:
150 ml. Rotwein
2 EL. Zucker
3 Nelken
1 Sternanis
½ Zimtstange

Zutaten für die Creme:
4 Eigelb (Gr. L)
3 Eiweiß (Gr. L.)
120 g. brauner Zucker + 3 TL. brauner Zucker
1 Prise Salz
500 g. Mascarpone

außerdem:
Spekulatius
100 g. Heidelbeeren
etwas Zimt

Zubereitung Glühwein:
Alle Zutaten in einen Topf geben und einmal kurz aufkochen. Glühwein komplett auskühlen lassen.
Zubereitung Creme und Fertigstellung:
Die Eier trennen. Das Eigelb mit 120 g. braunen Zucker aufschlagen bis die Masse fest und hell/cremig ist. Mascarpone zuerst glatt rühren und anschließend kurz unter die Eigelbmasse heben. Das Eiweiß mit 3 TL. Zucker und der Prise Salz steif schlagen und mit einem Spatel langsam unter die Mascarpone-Masse heben.
Mein Tipp: Creme in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen, die Creme lässt sich gleichmäßiger und sauberer in die Gläser füllen.
Nun geht es ans Schichten. Zuerst Creme, dann Spekulatius teilen, in den Glühwein tauchen und ins Glas schichten, dann Creme, Spekulatius und wieder Creme.
Die Gläser mit Klarsichtfolie abdecken und für mindestens 4-5 Stunden oder besser über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Vor dem Servieren mit Spekulatius, Heidelbeeren und einer Prise Zimt dekorieren.



Guten Appetit.

Herzlichst
Eure Irmi

Dienstag, 22. Januar 2019

Spaghetti Carbonara


Mit oder ohne Sahne ??? welches ist nun das Original ???
Vor einiger Zeit konnte ich mir im TV eine Dokumentation über Korsika und Sardinien anschauen. Es ist immer besonders interessant, wenn in solchen Dokumentation auch übers Kochen und Schlemmen im jeweiligen Land berichtet wird. Das war hier so der Fall. Beim Besuch von kleinen Gastwirtschaften im Landesinneren wurden typische Gerichte und deren Zubereitung gezeigt. Dabei konnte man erfahren, dass nach alter Überlieferung die Carbonara anscheinend ohne Sahne und Parmesan auskommen sollte und wenn schon Käse, dann Pecorino. Aber egal, anhand dieser Dokumentation will ich nun die Carbonara so zubereiten. Obwohl ich sonst meiner Carbonara immer etwas Sahne beigefügt habe, konnte mich diese Zubereitung überzeugen und lud mich zum Nachkochen ein..
Mir hat meine Carbonara mit Sahne immer sehr gut geschmeckt, aber was soll‘s, jeder soll die Zubereitung nach eigenen Wünschen und nach eigenen Gusto tätigen. Diese Variante (oder ist es vielleicht doch das Original ?) war sehr sehr lecker und vermutlich auch etwas „schlanker“.

Zutaten für 2 Personen:
180 g. Spaghetti
3 Eigelb
70 g. Pecorino gerieben
70 g. Pancetta in kleine Stifte schneiden
schwarzer Pfeffer frisch aus der Mühle

Zubereitung:
In einem ausreichend großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen. Spaghetti darin „al dente“ kochen.
Inzwischen in einer heißen Pfanne die Speckstifte langsam kross anbraten, mit einem kleinen Schöpfer Nudelwasser löschen und leicht einkochen lassen. In einer Schüssel das Eigelb verquirlen, Pecorino dazugeben, (Achtung einen Teil für die Garnitur zur Seite legen) ebenfalls mit ein paar EL. Nudelwasser strecken, ganz wenig salzen und pfeffern, alles cremig rühren. Die Nudeln abgießen und noch tropfnass zur Pancetta geben. Kurz unterrühren und die Pfanne vom Herd ziehen. Die Eiermasse über die Nudeln
geben und untermengen. Achtung die Eiermasse soll cremig bleiben nicht stocken, deshalb soll alles relativ schnell gehen. In Tellern anrichten und servieren.


Lasst es euch schmecken

Herzlichst
Eure Irmi

Freitag, 18. Januar 2019

Orangen-Pudding-Schnecken


Das ist mein neues Lieblings-Hefeteilchen für die kalte Jahreszeit – für die Zeit, in der überall die Orangen in der Obstschale liegen, weil sie als großartiger „Vitamin C“ Spender bekannt sind. Wenn sich der Mensch ausreichend mit „Vitamin C“ versorgt, ist er besser vor Erkältungs-Krankheiten geschützt. Dazu reicht eine mittelgroße Orange als Tagesbedarf aus. ("sagt man")Die Orange, die zu den Citrusfrüchten gehört und jetzt weltweit angebaut wird, stammt ursprünglich aus Südostasien und ist aus einer Kreuzung zwischen Mandarine und Pampelmuse entstanden.
Meine Orangen-Pudding-Schnecken haben bei der ganzen Familie auf Anhieb Anklang gefunden; ist ja auch kein Wunder, der intensive Orangenduft macht diese Teilchen zum einzigartigen Winter-Geschmacks-Erlebnis.

Zutaten für den Hefeteig:
300 g. Weizenmehl
1 Ei Gr. L
75 g. Weiche Butter
40 g. Zucker
1 Vanillezucker
12 g. frische Hefe
120 ml. Milch
etwas Salz
Abrieb ½ Orange

Zutaten für den Pudding:
300 ml. Milch
2 Eigelb
70 gr. Zucker
1 Prise Salz
47 gr. Weizenstärke
Abrieb ½ Orange
Saft ½ Orange
2-3 EL Cointreau
außerdem:
50 gr. Orangeat

Zubereitung Teig:
alle Zutaten sollen Raumtemperatur haben. Die Butter schmelzen lassen und wieder abkühlen. Mehl mit Salz, Zucker, Vanillezucker und Orangenabrieb mischen und in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben. Die Hefe in der lauwarmen Milch auflösen und dem Mehl beifügen. Das Ei dazugeben. Mit der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verkneten lassen. Langsam die weiche Butter dazugeben und unterkneten lassen. Nach ca. 8 Minuten sollte der Teig weich und geschmeidig sein. Den Teig aus der Schüssel holen, noch kurz mit der Hand weiter verarbeiten, zur Kugel formen und wieder zurück in die Rührschüssel geben und mit einem Tuch abdecken. Dort soll er gehen bis er das doppelte an Volumen erreicht hat.
Zubereitung Pudding und Fertigstellung:
Eigelb mit dem Zucker und der Prise Salz aufschlagen, Stärke mit 2-3 EL. Milch klümpchenfrei anrühren, Orangenabrieb und Saft dazugeben. Die Milch in einer Pfanne erhitzen, die Eigelb-Masse einrühren und alles für 3-4 Minuten köcheln lassen damit eine puddingartige Masse entsteht. Die Pfanne vom Herd ziehen, den Cointreau in den Pudding einrühren, in eine Schüssel umfüllen und mit einer Klarsichtfolie direkt an der Oberfläche abdecken damit keine Haut entsteht. Pudding auskühlen lassen.
Backofen auf 190 ° C. Ober/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech vorbereiten und mit Backpapier belegen.
Den Hefeteig rechteckig auf ca. 30 x 40 cm ausrollen, mit der Puddingmasse bestreichen und mit Orangeat bestreuen. Von der Länge her aufrollen und mit einem scharfen Messer in ca. 3 cm dicke Scheiben schneiden. Die Schnecken auf das Backblech legen, mit einem Tuch abdecken und noch einmal für gut 30 Minuten gehen lassen. Danach im Backofen für ca. 18-20 Minuten backen.
Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.



Guten Appetit.

Herzlichst
Eure Irmi

Dienstag, 15. Januar 2019

Herzhafte Blätterteig-Schnecken


Am Anfang eines neuen Jahres werden meist Pläne für Änderungen im Essverhalten, für sportliche Betätigungen, für einen anderen Kleidungsstil, für ein besseres Aussehen durch eine neue Frisur oder sonst was geschmiedet. Jeder hat so seine eigenen Wünsche und Vorstellungen. Ich persönlich nehme mir nicht mehr all zu viel vor, es klappt meistens nur begrenzt und nach einer Weile rausche ich wieder in meinen Alltags-Rhythmus und lasse mich davon begraben. Doch möchte ich auf meinem Blog etwas Neues einführen und zwar werde ich spontan eine Themenwoche einschieben. In der Woche sollte es dann zwei Beiträge zu diesem Thema geben und damit möchte ich gleich heute beginnen.
Diese Woche schieben wir ganz spontan die Schnecken-Woche ein. Ich finde, Schnecken-Woche passt ganz gut; im neuen Jahr geht es so langsam wieder los, die Tage werden schon etwas länger – jedoch sehr schleichend wie eine Schnecke – aber man merkt es. Passend zum Thema Schnecken gibt es heute einen Beitrag für herzhafte Schnecken und am Freitag einen für süße. Schauen wir mal, ob die spontane Themenwoche durchhält. !! Ihr dürft gespannt sein.

Diese herzhaften Schnecken sind sehr sehr lecker und super als Fingerfood zu servieren. Zum Begrüßungscocktail für Gäste – abend‘s mal zum Wein 🍷🍷🍷  oder-oder-oder…
Also, lasst sie euch nicht entgehen – sie schmecken warm, aber auch kalt - sogar noch am nächsten Tag.


Zutaten:
1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal
3 EL. Frischkäse ( mit Kräuter)
2 Frühlingszwiebel
3 Scheiben gekochten Schinken
40 g. ca. Feta
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Die Frühlingszwiebel waschen und in feine Ringe schneiden (auch den grünen Teil). Schinken in kleine Würfel teilen. Feta grob zerbröseln.
Backofen auf 180 ° C. Umluft vorheizen.
Den Blätterteig ausrollen, auf einem Tuch ablegen, mit Frischkäse dünn bestreichen, mit Frühlingszwiebel, Schinken und Feta bestreuen. Vorsichtig salzen und pfeffern und von der langen Seite her aufrollen. Mit einem Messer ca. 1½cm dicke Scheiben abschneiden und diese einzeln auf das mit Backpapier belegte Backblech legen.
Mein Tipp: Um einen schönen Schnitt zu bekommen, sollte man sich die Mühe machen das Messer gut anzuschleifen und jeweils nach ca. 3-4 Scheiben wieder zu säubern. (Es lohnt sich)
Die Schnecken ca. 15-18 Minuten backen. Sie sollten schön golden sein.




Gutes gelingen.
Herzlichst
Eure Irmi

Freitag, 11. Januar 2019

Clementinen-Vanille-Cocktail


Ein Cocktail zum Anstoßen, als Aperitiv oder ganz einfach nur mal so zum Feierabend. Er schmeckt immer lecker – ganz egal wann. Besonders passend aber zu Silvester; in der kalten Jahreszeit zieht man sowieso den Orangen-Clementinenduft und all die anderen winterlichen Düfte vor.
Das Glas aufhübschen überlasse ich aber euch, meine Deko war nicht sehr geistreich  aber ich stand unter Zeitdruck und war einfach nur froh, dass ich noch die Foto's knipsen konnte. Ein dickes Lob hat der Cocktail aber trotzdem eingeholt, auch ohne hübsche Deko. Schon am nächsten Feiertag haben wir den Cocktail nochmals zubereitet, ebenfalls ohne Deko - das liegt mir leider nicht.


Zutaten für 3-4 Gläser:
80 ml. Clementinen-Vanille-Sirup
50 ml. Orangensaft frisch gepresst
50 ml. Cointreau
500 ml. Prosecco (ca.)

Zubereitung:
Alle Zutaten sollen für einige Stunden gekühlt werden. Sirup, Orangensaft und Coitreau gut mischen, in 3 oder 4 Gläser verteilen und mit Prosecco aufgießen. Dekoration nach euren Wünschen. Lasst es euch schmecken.
Ich wünsche euch ein schönes Wochenende.



Alles Liebe
Eure Irmi

Dienstag, 8. Januar 2019

winterlicher Rosenkohl-Salat


Nachdem nun die Feiertage vorüber sind und wir die letzte Zeit mehr gefuttert haben als nötig gewesen wäre, denke ich mir, dass eine etwas leichtere Kost unser Wohlbefinden wieder zurück bringen könnte. Ich glaube, das geht sehr vielen Menschen so oder so ähnlich,  dann werden meistens eifrig Pläne geschmiedet, wie man die überschüssigen Pfunde am besten wieder los bekommt. Viele gute Vorsätze werden eingeplant, die nach kurzer Zeit wieder, im Zuge des Alltags automatisch verschwinden. Trotzdem möchte ich heute mit einer leichteren Kost ins neue Jahr starten. Dazu eignet sich nichts besser als dieser winterliche Rosenkohlsalat, der wirklich hervorragend schmeckt. Überzeugt euch selbst.

Die unten angeführte Menge ergibt 3 Portionen.

Zutaten:
1 mittlere Karotte
1 Pk. Rosenkohl
3 Hand voll Vogerl-Salat
2-3 EL. Pinienkerne und Sonnenblumenkerne gemischt
20 Scheibchen Lardo (hauchdünn)

Zutaten für die Marinade:
Saft ½ Limette
1 ½ TL. Honig
1 EL. Clementinen-Vanille-Sirup (oder frisch gepressten Orangensaft)
1 EL. Apfelessig
3 EL Olivenöl
Salz und Pfeffer nach Wunsch
außerdem:
ein paar Chiliflocken mild

Zubereitung:
Den Rosenkohl putzen und bissfest kochen (in Salzwasser unter Zugabe von ½ TL. Natron) Abseihen und auskühlen lassen.
Karotten schälen und in feine Stifte schneiden. In Wasser unter Zugabe von etwas Zucker bissfest kochen, abseihen und auskühlen.
Vogerlsalat waschen. Pinienkerne und Sonnenblumenkerne in einer beschichteten Pfanne anrösten. Ebenfalls auskühlen lassen. In selbiger Pfanne (ohne Fettzugabe) die Lardo-Scheiben anrösten.
Die Zutaten für die Marinade gut mischen.
Nun den Salat anrichten. Zuerst Vogerlsalat auf den Teller anrichten. Den Rosenkohl halbieren und darauf verteilen, ebenso die Karottenstifte und die Körnermischung. Alles mit der Marinade beträufeln. Ganz wenig Chiliflocken mild darüber streuen und servieren. Dazu passt herrlich mein selbst gebackenes Weizen-Dinkel-Baguette.


Ich wünsche Euch gutes Gelingen und lasst es Euch schmecken.
Alles Liebe
Eure Irmi

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