Sonntag, 20. Juni 2021

Melonen-Joghurt-Lassi

Gut gekühlt ist der Lassi ein leichtes Abendgetränk. Im Sommer bei der Hitze haben viele Menschen keine Lust mehr eine Abend-Mahlzeit einzunehmen. Ich gehöre da auch dazu. Mit einem Lassi ist man oftmals schon bedient. Lecker und fruchtig ist er und vor allem schnell gemixt und genussbereit.
Die Abende werden jetzt lang und lau. Nach getaner Arbeit macht man es sich auf der Terrasse gemütlich mit einem Abendgetränk, das gesund ist und satt macht. Da sind wir doch gerne mit von der Partie.
Auch für Menschen, die Milchprodukte nicht so gut vertragen, kann ein Lassi gemixt werden. Laktosefreie Produkte gibt es heute Gott sei Dank überall zu kaufen und ein Lassi schmeckt damit genau so gut. Man sollte es ausprobieren.



Zutaten für 2 Portionen:

150 g. Honig-Melone
150 g. Naturjoghurt
1 Vanillezucker
1 EL. Zucker
120 ml. Milch
Abrieb ½ Zitrone
1 Zweig Zitronenmelisse

Zubereitung:
das ist einfach und schnell. Melone in kleine Stücke teilen und mit den anderen gut gekühlten Zutaten in den Mixer geben.
Jetzt nur noch alles mixen und auf 2 Gläser verteilen.
Mit einem Strohhalm versehen und ein paar Melissenblätter für die Dekoration.
Lasst es euch schmecken und habt einen schönen Abend noch.

Herzlichst
Eure Irmi

Dienstag, 15. Juni 2021

Spaghetti alla gricia

Spaghetti sind wieder im Rennen. Dieses Rezept ist mir schon vor längerer Zeit mal aufgefallen und hat sich auf meiner Nachkochliste festgenagelt. Es gibt Rezepte, die sofort auffallen und so lange im Kopf "rumspuken", bis sie wirklich ausprobiert werden und nur selten sind diese Rezepte ein Flop.
Meistens montags gibt es bei uns ein herrliches Spaghetti-Mittag-Essen mit schönem Salat. Dabei kann man auch sehr gut vegetarisch unterwegs sein, mit Spaghetti schmeckt doch eigentlich immer alles. Letztens gab es mal wieder ein für mich neues Rezept, das aus einem italienischen Kochbuch stammt. Es war ordentlich lecker, gut gewürzt, obwohl keine Prise Extra-Salz und keine anderen Gewürze dazugegeben wurden. Guanciale allein ist Würze und Geschmack genug, der Pecorino gibt noch den Rest dazu.
In der italienischen Küche wird sehr oft mit Guanciale gekocht, einige schöne Gerichte kann man damit zaubern. Guanciale ist ein Geschmacksträger der ersten Klasse.



Zutaten für 2 Personen:
180 g. Spaghetti
80-100 g. Schweinebacke gehärtet (Guanciale)
80 g. Pecorino
Pfeffer
1 guten Schluck Weißwein zum löschen

Zubereitung:
Guanciale schneiden, Pecorino fein/dünn reiben, Nudelwasser aufsetzen und wenn es kocht ordentlich salzen.

Spaghetti im Salzwasser kochen, sie sollen aber noch ziemlich bissfest bleiben. (weil sie dann noch kurz in der Soße fertig garen)
Inzwischen den Guanciale in einer Pfanne ohne Fett kross anbraten; er soll außen schön knusprig und innen noch weich sein, dann auf ein en Teller geben. Das ausgetretene Fett mit einem Schluck Weißwein löschen, durchmischen, mit einem halben Schöpfer Nudelwasser angießen. Die Nudeln noch tropfnass dazugeben, ein mal mischen, pfeffern und fertig garen. Die Pfanne vom Herd ziehen, den Pecorino darüberstreuen, gut untermischen damit er schön schmelzen kann. Zum Schluss den krossen Guanciale zugeben und kurz mischen. 
Bitte sofort servieren und genießen !!!.


Ich wünsche Euch gutes Gelingen und lasst es Euch schmecken.

Herzlichst
Eure Irmi

Donnerstag, 10. Juni 2021

Würzige gebratene Käsetaler

Mit Käsetaler kann man wunderbar Altbrot verwerten, jedoch nicht nur im Sinne, um irgendetwas zu kochen, damit das Brot aufgebraucht ist. Nein, in erster Linie schmecken die Käsetaler so richtig lecker, dass das Thema Altbrot-Verwertung in diesem Fall eher als Abwertung klingt. Käsetaler ergeben eine vollwertige vegetarische Mahlzeit und sie schmecken auch kalt. Als Fingerfood beim Apèro oder zum Bierchen am Abend auf der Terrasse. Sie sind also in keiner Weise nur die klassische Brot-Verwertung. 
Probiert es einfach selbst mal aus, sie werden euch ebenfalls total begeistern und Altbrot hat doch jeder mal zu Haus. Weiters ist hier noch zu vermerken, dass man dieses Gericht gut vorbereiten kann; die Masse soll vor dem Braten eine Weile ziehen können.
Ich habe in diesem Moment Weißbrot verwertet, sie können aber auch dunkles Brot verwenden oder gemischt; sollte mal das eine oder andere dafür nicht reichen.
Bei uns zu Hause gab es Tomatensalat dazu - damit hatten wir ein leckeres, leichtes Mittagessen. ♥♥♥


Zutaten für 2 Personen mit wenig Hunger
= 6 kleine Taler:

60 g. Weißbrot vom Vortag
150 g. Raclette-Käse
1 Ei
2 EL. Milch
1 Bund Schnittlauch
Salz, Pfeffer und Muskat
Öl und Butter zum Braten

Zubereitung:
das Weißbrot klein würfeln, den Raclette Käse grob raspeln. Schnittlauch waschen und in feine Röllchen schneiden.
Mein Tipp: wenn der Käse eine eher weiche Konsistenz hat, sollte er vorher ein paar Minuten in den Tiefkühler. Dann kann man ihn besser raspeln.
In einer Schüssel das Ei und die Milch mit einer Gabel kurz aufschlagen, Salz, Pfeffer und Muskat dazugeben und nochmals mischen. Dann kommt das Brot, der Käse und der Schnittlauch dazu, alles mischen, mit Klarsichtfolie abdecken und im Kühlschrank ziehen lassen.
In einer beschichteten Pfanne Öl und Butter erhitzen, aus der Käsemasse 6 Taler formen und in der Pfanne bei mittlerer Hitze von beiden Seiten goldbraun anbraten.
Die Käsetaler noch warm servieren.



Wünsche euch gutes Gelingen, lasst sie euch schmecken.

Herzlichst
Eure Irmi

Samstag, 5. Juni 2021

Ferrero-Rocher-Torte

nach einer Idee von Sally
Die Geburtstage in der Familie sind wieder im Anmarsch. Was schenkt man da am besten: eine selbst gebackene Torte kommt immer gut an. ♥♥♥ Dann gibt es wieder eine gesellige Kaffeerunde mit Kaffeeklatsch - die Familie trifft sich und genießt die gemeinsame Freizeit.
Das ist Grund genug, um sich auf die Suche nach einem tollen Tortenrezept zu machen. Zugleich gibt es die Gelegenheit eine neue Torte auf meinem Blog präsentieren zu können.
Die Torte war wieder ausgesprochen lecker, mit viel Schoko und Haselnuss-Geschmack ♥♥♥♥ hat sie uns total überzeugt und verzaubert.

Sally-Torten habe ich nun schon einige nachgebacken, sie  alle sind top. Vor allem kann man darauf vertrauen, dass sie nicht zu süß werden. Auch diese Torte hab ich schon einige Male gebacken. Nichtsdestotrotz gibt es hier eine kleine Abänderung. Aus einem Grund der Bequemlichkeit nehme ich mein Schoko-Biskuit-Rezept, das ich fest in meinem Kopf gespeichert habe und welches mir immer gelingt. Das ist schnell und sicher in der Zubereitung. Zum anderen habe ich bei der Creme, welche ich zum außen einstreichen benutze die Menge erhöht. Das Einstreichen mit etwas mehr Menge gelingt mir persönlich besser und die Oberfläche wird glatter. 
Die Torte ist für alle leicht machbar und die Zubereitungszeit ist nicht immens lang. 
🍰🍰🍰🍰🍰🍰
Die Geschichte mit der Werbung: Dieses Blog ist und bleibt weiterhin frei von bezahlter Werbung. Sollte ich aber dennoch von einem Produkt eine Sympathie-Empfehlung abgeben so passiert das aus reiner Überzeugung und ganz ohne Auftrag. Ich bekomme dafür keine Bezahlung und ich kaufe meine Produkte weiterhin regulär im Geschäft. Alle Marken, Ort‘s, oder andere Nennungen und die Verlinkungen auf andere Seiten sind private Tipp‘s und werden von mir nicht als kommerzielle Werbung genutzt.



Zutaten für den Biskuit:
6 Eier
200 g. Zucker
1 Vanillezucker
1 Prise Salz
200 g. Weizenmehl
50 g. Stärke
30 g. Kakao ungesüßt 
2 TL. Backpulver
35 ml. Sonnenblumenöl

Zutaten für die Tränke:
30 ml. Milch
30 ml. Schokoladelikör

Zutaten für die Creme zum Füllen:
150 g. Zartbitterkuvertüre
100 g. Haselnüsse gerieben und geröstet
50 g. Puderzucker
400 ml. Sahne
6 TL. San Apart oder anderes Sahnestandmittel

Zutaten für die Creme zum außen einstreichen:
100 g. Nutella
1 kleine Prise Salz
60 g. Zartbitterkuvertüre
130 g. Mascarpone

für die Dekoration:
100 g. Haselnusskrokant
12 St. Ferrero-Rocher-Pralinen

Zubereitung Biskuit: kann auch am Vortag gebacken werden
Alle Zutaten sollen Raumtemperatur haben. 
Springform  von Ø 24 cm vorbereiten, Boden mit Backpapier belegen. Backofen auf 170 °C. Ober/Unterhitze vorheizen.
Mehl mit Stärke, Backpulver und Kakao mischen und sieben.
Die Eier mit dem Zucker, Vanillezucker und der Prise Salz cremig aufschlagen, das dauert ca. 8 Minuten. 
Das gemischte Mehl kurz und vorsichtig unterheben, das Öl zugeben und ebenfalls kurz unterheben. Den Teig in die Springform geben, glatt streichen und im Ofen für ca. 40-45 Minuten backen. Stäbchenprobe bitte nicht vergessen.
Den Kuchen in der Form auskühlen lassen. Von der Form lösen, in Klarsichtfolie wickeln und bis zum nächsten Tag aufbewahren.
Zubereitung Creme zum Füllen:
Zartbitterschokolade zerkleinern, auf dem Wasserbad schmelzen und kurz abkühlen lassen. Die geriebenen Haselnüsse und den Puderzucker miteinander in der Maschine mahlen, geschmolzene Schokolade zufügen, gut untermischen und die Masse kurz in den Kühlschrank stellen.
Die gekühlte Schokolade in der Küchenmaschine oder mit dem Rührgerät cremig rühren, Sahne zugeben und leicht anschlagen, San Apart einrieseln lassen und die Creme fertig aufschlagen.
Die Zutaten für die Tränke mischen.
Den Kuchen zweimal durchschneiden damit 3 Böden entstehen. Einen Boden auf die Tortenplatte legen und mit einem Tortenring umschließen. Mit einem Drittel der Tränke berieseln und mit der Hälfte der Creme bestreichen. Zweiten Boden drauflegen, wieder tränken und mit der restlichen Creme bestreichen. Torte abdecken und für einige Stunden kühlen.
Zubereitung Creme zum außen einstreichen und Fertigstellung:
Die Zartbitterkuvertüre zerkleinern, über Wasserbad schmelzen und kurz abkühlen lassen.
Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Handrührgerät zu einer geschmeidigen Creme aufschlagen.
Die Tortenoberfläche mit der restlichen Tränke beträufeln, mit einem Teil der Creme bestreichen und glatt abziehen. Nun den Tortenring entfernen und auch den Tortenrand mit Creme einstreichen. 
Die Torte mit Ferrero-Roche-Pralinen und Haselnusskrokant dekorieren.
Torte bis zum Verzehr kühlen.

























Ich wünsche euch gutes Gelingen und lasst sie euch schmecken.

Herzlichst 
Eure Irmi
 

Sonntag, 30. Mai 2021

würzige Käse-Pizza

Auf Pizza haben wir sehr oft Lust und deshalb backe ich sie auch des Öfteren; meistens zum Mittagessen, denn am Abend wollen wir uns nicht mehr so satt essen und bei Pizza können wir einfach nicht anders, da ist der Hunger immer groß. Nur mein Blog hat schon lange keine mehr abbekommen, das ändert sich jetzt, hier ist die neue Variante zum Durchlesen.
Ich backe meine Pizza ganz klassisch auf dem Backblech, wobei im Handel viele andere Möglichkeiten angeboten würden, die zum Pizza backen genutzt werden könnten. Da gibt es verschiedene Pizzableche, runde und eckige Pizzasteine, kleine Pizzaöfen u.s.w. und das alles in verschiedenen Qualitäten und Preisklassen. Aber von all dem ist noch nichts in meiner Küche gelandet. Weiß auch nicht warum - aber irgendwie habe ich in meiner Küche auch wirklich keinen Platz mehr dafür. Das alte Blech, finde ich, tut's auch. 
Es ist aber tatsächlich nicht ausgeschlossen, dass ich mir in nächster Zukunft eines dieser Teile genehmigen werde. Ich liebäugle momentan mit einem runden, gelochten Blech und bekanntlich finde ich für neue Küchenutensilien doch immer wieder einen Platz, so meint mein lieber HP.
Obwohl es sonst meistens Pizza mit ein und demselben Belag gibt, habe ich heute mal abgewechselt. Die Mengenangabe für den Belag möchte ich euch vorenthalten, ich finde Pizza sollte mit der Menge belegt werden, die sich jeder einzelne wünscht. Also macht so viel drauf wie euch gefällt und euch schmeckt. Darum gibt es heute nur das Rezept für den Pizzateig und die Angabe, mit was meine Pizza belegt wurde.
🍅🍅🍅🍕🍕🍕🍕🍕🍕🍕🍕🍅🍅🍅
Ich wünsche euch gutes Gelingen beim Nachbacken und einen guten Appetit. 


Zutaten für 1 Back-Blech:

300 g. Weizenmehl
180 ml. lauwarmes Wasser
12 g. frische Hefe
1 TL. Zucker
1 TL. Salz
1 ½ EL. Olivenöl

für den Belag:
passierte Tomaten
wenig Chiliflocken getrocknet
1 TL. Oregano getrocknet

Mozzarella
Gorgonzola von der Stange
Bergkäse gerieben
schwarze Oliven
Kapernbeeren
kleine Tomaten halbiert (Datterini)

Zubereitung:
Hefe und Zucker im lauwarmen Wasser auflösen.
Mehl und Salz in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben, das Salz einmal kurz untermischen lassen, Hefewasser dazugeben, Teig kurz kneten lassen. Dann das Öl zugeben und den Teig fertig kneten. Noch einmal mit der Hand durcharbeiten und abgedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen.
Anschließend den Teig auswallen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.
Die passierten Tomaten mit Salz, Chiliflocken und Oregano würzen und auf dem Teig verteilen. Nun mit Mozzarella, Gorgonzola, Oliven, Datterini  und Kapernbeeren belegen und mit geriebenen Bergkäse bestreuen.
Im Backofen bei 200 °C Ober/Unterhitze ca. 15 Minuten backen.


Herzlichst

Eure Irmi


Dienstag, 25. Mai 2021

Pizza-Gewürz-Salz

Ganz speziell zum würzen von Pizza und Pizzasoße. ♥♥♥ 
So eng darf man das aber nicht sehen, das Gewürzsalz passt auch genial für Pasta-Soße. Überall dort kann man es verwenden, wo diese Geschmacksnoten gewünscht werden. Gerne darf man aber in der Menge variieren, man kann so viel nehmen, wie einem gefällt. Die Geschmäcker der Menschen sind bekanntlich sehr verschieden, deshalb sollten meine Mengenangaben auch nur als reine Vorschlagswerte gesehen werden.
Bei der Zugabe von Salz wird wahrscheinlich am meisten variiert. Je nach Wunsch sollten vielleicht die anderen Gewürze nicht so im Vordergrund stehen. Je nachdem ob man es eher zum salzen oder zum würzen verwendet. Aber total egal wie man sich entscheidet, das Salz wird auf jeden Fall ein hauseigenes UNIKAT.

🍕🍕🍕🍕🍕 Euer tolles homemade Pizzasalz 🍕🍕🍕🍕🍕



Zutaten:

3 EL. Oregano getrocknet, gerebelt
2 EL. Basilikum getrocknet, gerebelt
1 EL. Thymian getrocknet, gerebelt
1 TL. Chiliflocken getrocknet
1 ½ TL. schwarzen Pfeffer gemahlen
1 ½ TL. Paprikapulver gemahlen
1 ½ TL. Knoblauchgranulat (fein)
5-6 EL. Salz

Zubereitung:
Oregano, Basilikum, Thymian und Chiliflocken in den Mixer geben und zerkleinern. Es sollte nicht zu fein gemahlen werden, es darf ruhig noch ein bisschen grobstückiger bleiben - ich persönlich finde das schöner.
Anschließend mit Pfeffer, Paprika, Knoblauchgranulat und Salz mischen. In ein gut verschließbares Glas füllen und genießen, wann immer es gebraucht wird.

Gutes Gelingen. Auf eine köstliche Pizza. 👍👍👍👍👍 

Herzlichst
Eure Irmi

Donnerstag, 20. Mai 2021

Schoko-Karamell-Drip-Torte

Meine Schoko-Torte mit einem ganz zarten Karamellgeschmack in der Creme hat uns total verzaubert. Wie kann es auch anders sein, einer Schokotorte können wir nicht widerstehen und deshalb haben wir sie auch geradewegs zur Sonntagstorte auserkoren. Sie ist für das ganze Jahr über passend. Von allen Schokolade und Karamell-Liebhabern -und davon gibt es bekanntlich genug- immer wieder gewünscht.
Schokoladenbiskuit kann man gut vorausbacken. Ich backe mir ganz oft einen Tortenboden und friere den ein. Speziell wenn ich weiß, dass in nächster Zukunft jemand zu Besuch kommt und ich gerne eine Torte zum Kaffee anbiete. Gut verpackt in Klarsichtfolie darf der Kuchen eventuell auch eine oder zwei Wochen im Gefrierschrank lagern, darunter leidet er nicht. Er ist nach dem Auftauen schön frisch und lässt sich sogar besser schneiden - ohne lang viel zu krümeln. Ich mache das speziell dann, wenn der Kuchen als Nachtisch gereicht wird und ich für das Hauptessen einige Zeit bei der Zubereitung benötige. Da kann ich den Kuchen am Vortag komplett fertigmachen und der "Nachtisch" ist schon mal erledigt. In diesem Fall ist es die beste Möglichkeit einigen Stress abzubauen. 


Zutaten für den Biskuit:
6 Eier
200 g. Zucker
1 Vanillezucker
1 Prise Salz
200 g. Weizenmehl (00)
50 g. Speisestärke
30 g. Kakao ungesüßt
2 TL. Backpulver
30 ml. geschmacksneutrales Speiseöl

Zutaten für die Tränke:
6 EL. Milch
2 EL. Schokoladelikör

Zutaten für die Karamellcreme
als Füllung:
450 g. Mascarpone
450 ml. Sahne
200 g. Karamellcreme (Fertigprodukt)
9 TL. SanApart oder anderes 
Sahnestandmittel

Zutaten für die Schokoganache:
120 g. Vollmichkuvertüre
70 ml. Sahne
1 EL. Sonnenblumenöl

100 ml. Sahne für Tuff's auf der Torte
Dekor nach eurer Wahl

Zubereitung Biskuit:
Alle Zutaten sollen Raumtemperatur haben.
Die Backform von Ø 24 cm vorbereiten - den Boden der Form mit Backpapier auskleiden. Den Backofen auf 170 °C. Ober/Unterhitze vorheizen.
Die Eier mit Salz, Zucker und Vanillezucker in der Rührschüssel schaumig aufschlagen, das dauert ca. 8 Minuten. 
Inzwischen das Mehl mit dem Kakao, der Speisestärke und Backpulver sieben und mischen.
Sobald die Teig-Masse dicklich und weißcremig ist, die Mehlmischung vorsichtig und in 2 Portionen unter den Teig heben, Öl zugeben, untermischen. Den Teig in die Springform füllen und im Ofen für ca. 40-45 Minuten backen. Stäbchenprobe bitte nicht vergessen.
Den Kuchen in der Form auskühlen lassen, dann die Springform entfernen, den Kuchen abdecken.
Mein Tipp: Den Kuchen am Tag vorher backen. Nachdem er ausgekühlt ist in Klarsichtfolie wickeln und unter der Tortenglocke aufbewahren. So trocknet er nicht aus und er lässt sich besser schneiden, ohne viel zu krümeln.
Zubereitung Füllcreme:
Die Zutaten sollten in etwa die gleiche Temperatur haben.
Mascarpone in der Rührschüssel der Küchenmaschine glattrühren, Karamellcreme und Sahne zugeben, leicht anschlagen, SanApart einrieseln lassen, Creme fertig aufschlagen und bis zum Gebrauch in den Kühlschrank stellen.
Zubereitung Schoko-Ganache und Fertigstellung:
Die Torte 2 mal waagrecht teilen, damit es 3 Böden ergibt. Die Zutaten für die Tränke gut mischen.
Den 1. Biskuitboden auf eine Tortenplatte legen, mit einem Tortenring umspannen und mit einem Teil der Tränke beträufeln. Einen Teil der Creme auftragen und glatt streichen. 2. Biskuitboden auflegen, tränken und wieder mit Creme eindecken. 3. Biskuitboden (Deckel) auflegen, tränken, mit Creme bestreichen, glatt abziehen, Torte abdecken und im Kühlschrank mindestens 5 Stunden aber besser über Nacht kühlen. Restliche Creme (sie sollte noch zum Einstreichen des Außenrandes reichen) im Kühlschrank aufbewahren.
Am nächsten Tag, den Tortenring entfernen, den Außenrand mit Creme einstreichen und glatt abziehen. Torte inzwischen immer kühlen.
Für die Schokoganache die Vollmilchkuvertüre in kleine Stücke teilen. Die Sahne in einem kleinen Topf kurz aufkochen, Topf vom Herd ziehen, Schokolade und Öl zugeben. Topf abdecken, die Schokolade für ca. 5 Minuten schmelzen lassen - nicht rühren.
Dann die Schokolade gut durchmischen, es soll eine feine leicht zähfließende Masse ergeben, sonst eventuell noch kurz abkühlen lassen. Die Schokolade mit einem Löffel dem Rand entlang auftragen, dabei immer mal wieder die Möglichkeit zum Abrinnen schaffen. Die restliche Schokolade auf die Mitte der Torte fließen lassen und darauf achten, dass sie sich gleichmäßig nach außen hin verteilt, dazu die Torte leicht auf dem Tisch klopfen. Ich wünsche euch gutes Gelingen. ♥♥♥ Die Torte wieder kühlen.
Vor dem Servieren Sahne steif schlagen, in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und die Tuff's aufspritzen. Dekorieren nach Euren Wünschen.


Ich wünsche euch gutes Gelingen und lasst sie euch schmecken.

Herzlichst
Eure Irmi