Dienstag, 20. Oktober 2026

Besuch in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff

Es war Mitte September, das Wetter und das milde Klima haben uns eingeladen, einen neuerlichen Besuch in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff zu machen. Das ganze Jahr über bieten die Gärten den Besuchern einen unvergesslichen Aufenthalt. Dabei ist jede Jahreszeit etwas besonderes, die Gärten sind nie dieselben, demnach sind die Besucher jedes Mal wieder von neuem voller Erwartung, und das zurecht. 
Gleich nach dem Eingang muss man sich entscheiden, folgt man nun dem Weg links oder rechts, wir haben uns diesmal bewusst für die rechte Seite entschieden.
Das ganze Areal wurde in vielen verschiedenen Gartenbereichen aufgeteilt, die sich jeweils mit anderen Themen beschäftigen und obwohl wir schon ein paar Mal dort waren, haben wir es noch nie geschafft alle Ecken von Trauttmansdorff auf ein Mal zu besichtigen. Weil wir uns immer gemütlich Zeit lassen und viele der bereitstehenden Sitzgelegenheiten in Anspruch nehmen oder mal Kaffeepause machen, fehlt uns meistens die Zeit für einen kompletten Durchmarsch. 
Also starteten wir jetzt gleich munter drauf los und schon bald zucken wir die Kamera, um einige Bilder festzuhalten. Das Schloss ist wohl immer das erste Motiv, das abgelichtet wird. 


Wir gehen weiter und lassen uns von Blumen, Blüten und Kakteen verzaubern, die am Rande der Wege oder in ganzen Beeten gepflanzt wurden. Dabei gibt es doch jedes Mal andere Bereiche, die gerade in voller Blüte stehen.
Eigentlich wollten wir dieses Mal die Sonnenblumenblüte erwischen, aber wir waren leider eine Woche zu früh da, die Köpfchen waren noch allesamt geschlossen. Das fand ich sehr schade.



Die Blüte des Kappernstrauches hat mich angehalten und total fasziniert. Die ruhige aber trotzdem ansprechende Farbkombination ist doch etwas ganz besonderes. 
Anschließend wanderte mein Blick über eine Reihe von Feigenkakteen. Ich musste sie bewundern, denn jedes einzelne Blatt sah so gesund aus, war fest und fehlerlos. Das machen hier wohl die tolle Pflege und das angenehme Klima aus.
 

Verschiedener Salbei blüht gerade, von Pfingstrosensalbei bis Mexikanischer Salbei sind einige dabei, die eine bunte Umgebung zauberten. Auch die Spinnenblume hat uns begeistert.




Unser Weg führte uns direkt weiter an den Seerosenteich und in den Palmengarten. Der Seerosenteich ist für mich persönlich das absolute Highlight in den Gärten, er ist mein Herzstück, das mir ein feines und mediterranes Ambiente bietet. Da muss ich einfach Halt machen, eine Kaffeepause einlegen und für eine ganze Weile meinen Blick ringsum walten lassen. Man kann sich nicht genug sattsehen.






Jetzt wandern wir in einen Bereich der mit meinen Lieblingsblumen bepflanzt ist. Die Herbstanemonen stehen in voller Blüte, die Farben weiß und rosa sind besonders schön. Die Spazierwege in den Gärten sind so ausgerichtet, dass sie dem Besucher immer wieder einen Blick auf das Schloss ermöglichen.



Die Blüten der Herbst-Anemonen haben mir diesmal den Rücken gekehrt, ich habe sie trotzdem geknipst, weil für mich gerade das Licht so passend war, dadurch wirkten die Blüten kalt und doch romantisch. So wollte ich sie auch festhalten.

Eigentlich hatten wir uns für heute ein ganz besonderes Ziel vorgenommen und dieser Plan sollte diesmal endlich aufgehen. Wir wollten wieder mal in den Garten für Verliebte. Der hat uns immer besonders gut gefallen, weil er auch den gigantischen Ausblick über den Meraner Talkessel und natürlich auch über die Stadt Meran freigibt. Den sollte man unbedingt nicht verpassen.


Endlich passieren wir nun dieses magische Tor durch das man in einen Bereich der Ruhe und des Rückzugs gelangt. Den Weg bis hin zum Herzstück dieses Gartens säumen Blumen, wie Rosen und Jasmin. Vor uns liegen nun die drei schön beschriebenen Pavillons mit den übergroßen Blumensträußen. Kunstwerke säumen den Rundweg, verschiedene grüne Ecken und Ruhebänke laden zum Verweilen ein. 








Auf dem Rückweg gab es noch Zeit für einen kurzen Besuch in der Voliere. Viele Besucher waren da und die Vögel waren ziemlich aufgeregt, deshalb konnte man nur ein paar Schnäppchenbilder erhaschen.




Für heute will ich meinen Bericht nun abschließen und vielleicht haben ja einige oder viele Leser die Möglichkeit schon gehabt, die Gärten von Trauttmansdorff zu besuchen und zu erleben. 
Jetzt bedanke ich mich wieder für Eure nette Begleitung und wünsche Euch noch eine schöne herbstliche Zeit.
Von ♥ alles Liebe 
Eure Irmi


Donnerstag, 15. Oktober 2026

Himbeer-Schoko-Kuchen

Endlich gibt es wieder Kuchen. Ist schon eine Weile her, dass der letzte Kuchen auf diesem Blog online gegangen ist. Ich hätte selbst nicht daran gedacht, dass wir so lange auf Kuchen verzichten können.
Im Sommer fehlte bei uns einfach die Lust danach, da gab es meistens den Wunsch was kaltes zu genießen. Ein schöner Eisbecker hat eben auch seinen Reiz dem man nicht widerstehen kann. Demnach musste der Kuchen wohl oder übel hinten anstehen. Aber macht ja nichts, alles zu seiner Zeit.
Dafür präsentiere ich Euch heute einen leckeren Himbeer-Schoko-Kuchen, der uns für alles entschädigte, auch für die lange Wartezeit. Der Kuchen hat alles, was man sich von einem Kuchen wünscht, er ist lecker, er ist cremig und fruchtig, nicht zu üppig und nicht zu süß und er ist relativ schnell gemacht. Der Quark mit seiner angenehmen, leichten Säure kommt gut durch und verleiht ihm eine frische Note. Allerdings muss man das mögen. Um dem eventuell aus dem Weg zu gehen, könnte man den Quark mit Mascarpone tauschen. Das darf jeder selbst eintscheiden.


Zutaten für den Kuchenboden:
3 Eier mit Raumtemperatur
120 g. Zucker
1 Prise Salz
50 ml. Milch
50 ml. Sonnenblumenöl
150 g. Weizenmehl
1 gehäufter TL. Backpulver
120 g. Himbeeren (tiefgefroren - nicht auftauen)

Zutaten für die Creme:
250 g. Quark Magerstufe
250 ml. Sahne
2 EL. Puderzucker
1 Beutel Sahnesteif
100 g. Kuvertüre-Milchschokolade

Zubereitung Boden:
Alle Zutaten (außer Himbeeren) sollen Raumtemperatur haben.
Eine Backform mit 24 cm Ø vorbereiten - Boden mit Backpapier bespannen.
Backofen auf 175 °C. Ober/Unterhitze vorheizen.
Eier, Zucker und Salz in der Küchenmaschine schaumig aufschlagen, das dauert ein paar Minuten, dann langsam das Öl und die Milch zufließen lassen und auf niedriger Stufe unterrühren. Mehl und Backpulver mischen, zugeben und leicht unterschlagen. Den Teig in die Backform füllen, glatt streichen und mit den gefrorenen Himbeeren belegen (siehe Bild unten), im Ofen für 20-25 Minuten backen.
Den Kuchen in der Form auskühlen lassen, dann die Backform entfernen.


Zubereitung Creme:
Die Milchschokoladen-Kuvertüre im Wasserbad oder im Backofen schmelzen und dann leicht abkühlen lassen.
Inzwischen die Sahne mit 1 EL. Puderzucker anschlagen, Sahnesteif einrieseln lassen und fertig aufschlagen. Quark mit 1 EL. Puderzucker kurz aufschlagen, die leicht abgekühlte Schokolade zugeben, zügig unterrühren bis sich alles verbunden hat. Dann wird die Sahne in 2-3 Portionen untergehoben bis sich eine schöne, feine Creme entstanden ist. 
Den Kuchen auf eine Tortenplatte legen, mit einem Tortenring umschließen. Die Creme auf dem Kuchen verteilen und glattstreichen; den Kuchen für ein paar Stunden kühlen, besser noch über Nacht.
Kurz vor dem Servieren den Tortenring entfernen. Dekorieren nach Wunsch.



Gutes Gelingen und lasst ihn euch schmecken.

Alles Liebe
Eure Irmi

Samstag, 10. Oktober 2026

schnelles Butter-Toast-Brot

Butter-Toast-Brot hausgemacht.
Die Lust zum Brot backen ist endlich zurückgekehrt. Darum gibt es auch auf meinem Blog in Zukunft wieder neue Brot-Rezepte. Heute habe ich für Euch ein schnelles Toastbrot, das einfach, aber trotzdem megalecker ist. 
Besonders zum Frühstück mag man gerne Toastbrot, entweder ausgebacken als arme Ritter, ganz klassisch oder herzhaft gefüllt als French-Toast. Selbst gebackenes Toastbrot liebt man und es schmeckt einfach besser, denn es ist flauschig und weich, dass es fast in den Händen zerbricht. 
Einfach Welt-Klasse. 
Vorher ist mir noch nie so ein lockeres Brot begegnet. Damit lässt es sich coole Gerichte zaubern und genießen.
Zu unserem Frühstück benutzen wir es gerne bestrichen mit Butter und Marmelade nach Wunsch, so ist es uns am liebsten, oder mit Butter bestreichen und mit Käse oder Schinken belegen. Herrlich!
Ich wünsche Euch gutes Gelingen und lasst es Euch schmecken.



Zutaten für ein Stangen-Brot:

500 g. Weizenmehl (0)
11 g. Salz
150 ml. Milch
150 ml. Wasser
40 g. Zucker
1 Tüte Trockenhefe
60 g. Butter
+ Butter zum Bestreichen

Zubereitung:
Milch und Wasser sollen lauwarm sein, Butter zerlassen und wieder kurz abkühlen. 
Alle Zutaten in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und ca. 8 Minuten kneten lassen. Dann den Teig auf eine bemehlte Fläche legen, kurz von Hand durcharbeiten, dann zu einer Kugel formen und in die Schüssel zurück legen, abdecken und gehen lassen bis der Teig das doppelte Volumen erreicht hat. Das dauert so ca. 45 Minuten.
Inzwischen eine Kastenform vorbereiten, aus-buttern und innen mit Mehl bestreuen.
Nun den Teig wieder auf die bemehlte Fläche legen, zu einem Viereck ausrollen (beachten, dass eine Seite die Länge der Toastform hat, damit das Brot genau hineinpasst). Nun den Teig eng aufrollen, die Nähte gut verschließen und in die Kastenform legen. Teig nochmals gehen lassen. (siehe Bild oben)
Inzwischen den Backofen auf 180 °C Unter/Oberhitze vorheizen.
Das Brot in den Ofen schieben und für ca. 35-40 Minuten backen lassen.
Nach dem Backen mit etwas zerlassener Butter bestreichen, auskühlen lassen und aus der Form lösen.
Ich wünsche gutes Gelingen und macht was Feines draus.



Herzlichst
Eure Irmi

Montag, 5. Oktober 2026

Kas-Press-Knödel

"Kas-Press-Knödel" mit Speck-Kraut-Salat ist ein typisches Essen auf den Südtiroler Almen und in manchen Berggasthöfen, da wo Hausmanns-Kost serviert und gerne bestellt wird. Dort sind sie auch auf der Speisekarte zu finden.
Zu Hause ist man auch erfreut über Pressknödel und darum gibt es das Rezept heute auf dem Blog zur Ansicht oder eventuell zum Nachkochen.
Ich werde aber bei meiner heutigen Zubereitung nicht dem Original-Rezept treu bleiben. Einmal werde ich den Zwiebel mit Lauch tauschen, weil genügend Lauch im Kühlschrank liegt und weil mir die Lauch-Buttermilch-Knödel letztens so sehr gemundet haben, und zweitens, tausche ich die Petersilie mit Schnittlauch aus dem eigenen Garten. Einen Hauch von Knoblauch gebe ich auch gerne dazu, weil für mich persönlich dadurch der Press-Knödel schmackhafter wird. Jedoch Knoblauch ist nur optional und nicht original, man kann ihn gerne weglassen.
Weiters reiche ich heute auch keinen Speck-Kraut-Salat dazu, sondern Tomatensalat mit viel Zwiebel, weil das so gewünscht wurde. Ebenfalls sehr gut dazu passen würde ein Vogerlsalat mit gebratenen Speckwürfelchen.😋😋
Rezepte abändern ist immer angenehm, weil man dadurch den Zutaten, die man vielleicht nicht leiden kann, oder eventuell gesundheitlich nicht verträgt, ausweichen kann. Manchmal schmeckt das abgeänderte Gericht sogar noch besser. Also, probiert es aus und kreiert Euren eigenen Press-Knödel.



Zutaten: 

320 g. Knödelbrot
150 g. Lauch
80 g. Butter
3 EL. Sonnenblumenöl
2 Knoblauchzehen (optional)
120 gr. Bergkäse
3 Eier
220 ml. Milch
Kräutersalz
Schnittlauch Menge n. Wunsch
1-2 EL. Mehl

Semmelbrösel
etwas Butter und Öl gemischt 
für die Pfanne

Zubereitung:
Lauch waschen und klein schneiden, Knoblauch fein hacken, Bergkäse raspeln.
Knödelbrot in eine Schüssel geben, salzen und Mehl zugeben, gut untermischen. Butter und Öl in einer Pfanne erhitzen, Lauch und Knoblauch zugeben und glasig dünsten, mit der Hälfte der Milch angießen, dann über das Knödelbrot geben und gut untermischen. Bergkäse und Schnittlauch beifügen, restliche Milch mit den Eiern verquirlen und über die Masse geben. Alles mit den Händen gut untermischen und für ca. 30 Minuten ziehen lassen.
Dann werden Knödel geformt und leicht flachgedrückt und rund in Form gebracht.
In einer flachen Pfanne Öl und Butter erhitzen, die Pressknödel werden beidseitig in Brösel gewendet (Brösel leicht abklopfen) dann im heißen Fett von beiden Seiten ca. 2-3 Minuten golden gebraten.
Dann mit Salat nach Wunsch servieren und genießen. Guten Appetit



Herzlich
Eure Irmi


Mittwoch, 30. September 2026

Vogerlsalat - schnelle Zubereitung

Vogerlsalat, Feldsalat, Rapunzel oder Nüsslisalat, es handelt sich immer um dasselbe geschmackvolle Wintergemüse. Genau zu der kalten Jahreszeit ist Vogerlsalat willkommen, er beinhaltet nämlich viel Vitamin C, das unser Körper gerade dringend benötigt.
Sollte man eine Aussaat im heimischen Garten in Erwägung ziehen, so sollte sie erst im Spätsommer erfolgen und zwar direkt ins Beet. Die Ernte beginnt dann ab November/Dezember und dauert über den Winter durch, sofern die Temperaturen nicht unter die -20° Grad-Marke sinken. Ernten sollte man ihn aber nicht bei Frost. Die Rosetten werden mit einem scharfen Messer bodennah abgeschnitten und grob geputzt wird er noch auf dem Feld, denn dadurch besteht die große Chance, dass er sich wieder neu aussäht und auskeimt, vielleicht ein nächstes Jahr.
Vogerlsalat ist sehr gut mit anderen Salaten kombinierbar, vor allem mit Kartoffeln und Radicchio. Begleitet von gerösteten Speckwürfeln, oder hart gekochtem Ei, Ziegenkäse, Oliven oder roter Zwiebel, um nur einige Möglichkeiten aufzuzeigen, macht er sich zu einer eleganten Essensbegleitung.
Da man manchmal einen Salat benötigt, der relativ schnell angemacht ist und trotzdem schmeckt und dabei noch cool ausschaut, ist Vogerlsalat eine gute und gesunde Alternative.
 


Zutaten für 2 Personen:
60 gr. ca. Vogerlsalat
120 gr. gelbe Cherry-Tomaten
30 gr. roter Zwiebel

Zutaten für das Dressing:
5 EL. Olivenöl
1 TL. Senf
1 TL Honig
Salz und Pfeffer
1 Prise Zucker
1 TL Zitronenabrieb
2 EL. Zitronensaft frisch gepresst

Zubereitung:
die Zutaten für die Marinade in ein kleines Schraubglas geben, verschließen und gut durchschütteln.
Vogerlsalat waschen und trockenschleudern. Tomaten ebenfalls waschen und halbieren, Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden.
Salat, Tomaten und Zwiebel in eine Schüssel geben, mit der Marinade übergießen. Salat kurz mischen, servieren und genießen.


Herzlichst
Eure Irmi

Freitag, 25. September 2026

Cajun-Gewürzmischung selber machen

Gewürzmischungen kann man auch gut selbst mischen.
So z.B. diese tolle, etwas schärfere Cajun Gewürzmischung, sie ist mir neulich als Zutat bei einem Rezept aufgefallen. 
Da ich für dieses Gewürz größtenteils Zutaten benötigte, die ich sogar zu Hause hatte, konnte ich mit der Zubereitung direkt gleich loslegen.
Das Cajun-Gewürz hat seinen Ursprung vorwiegend in Louisiana und ist in der amerikanischen Südstaatenküche sehr bekannt und beliebt. Französische Siedler waren es, die sich dort niederließen und eine einfache aber geschmacksintensive Küche entwickelten, deren Geschmack sich durch dieses scharfe Gewürz auszeichnet.
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Ich verwende mein Cajun-Gewürz sehr gerne für eine Marinade, die ich dann zum marinieren von verschiedenem Fleisch, Fisch, für Ofenkartoffel und anderem Gemüse aus dem Backofen, benutze. Besonders geeignet ist es zum würzen für Eintopf/Schmorgerichte. Also, für alles, was eine schöne, scharfe Würze vertragen kann.
Meine Mischung würde ich jetzt nicht unbedingt als sehr scharf bezeichnen, für uns passte sie genau so, wie sie ist. Wenn jedoch jemand schärfer mag, darf er ruhig bei Cayenne und Chili tiefer in den Beutel greifen. Genau aus diesem Grund bereite ich mir meine Mischungen gerne selbst zu.
Probiert es einfach mal aus. Möge euch eine tolle Mischung gelingen - scharf oder weniger scharf, ganz nach eurem Empfinden ausgerichtet. Gutes Gelingen.

Mein Tipp für die Aufbewahrung: in ein Schraubglas füllen und kühl und dunkel lagern. Hält sich ca. bis zu einem Jahr.



Zutaten für ca. 70 gr.
3 EL. Paprika edelsüß oder geräuchert
2 EL. Salz (grob)
1 EL. Knoblauchpulver
1 EL. Zwiebelpulver
1 EL. getrockneter Thymian (gerebelt)
1 EL. getrockneter Oregano (gerebelt)
1 TL. schwarzer Pfeffer (ganz)
1 TL. weißer Pfeffer (ganz)
1 TL. Cayennepfeffer
½ TL. Chiliflocken


Zubereitung:
Salz, Thymian, Oregano, Chiliflocken, weißer und schwarzer Pfeffer in einer kleinen Mühle miteinander mahlen. Mahlgrad könnt ihr selbst bestimmen.
Dann alle Zutaten miteinander mischen, in ein Schraubglas füllen und dunkel und trocken lagern.
Ich wünsche Euch gutes Gelingen und eine schöne herbstliche Zeit und macht's guat.



Herzlichst
Eure Irmi



Sonntag, 20. September 2026

cremige Gemüse-Pasta

Pasta geht immer, eine Woche ohne Pasta, davon gibt es bei uns nicht viele im Jahr.
Manchmal wünschen wir uns eine neue Geschmacksrichtung und wollen wieder eine andere Kreation ausprobieren, wenngleich das neue Rezept auch am Ende dann wieder ziemlich ähnlich ausfällt. Kein Wunder, sind doch meistens Zutaten dabei, die einem am Herzen liegen und die man gerne mag.
Diese Pasta ist durch ihre Zutatenliste etwas üppig geraten, aber sie hat grandios geschmeckt und wir haben mit Genuss eine große Portion davon vertilgt. Megalecker war das Essen 😋😋👍


Zutaten für 2 Portionen:

200 g. Nudeln nach Wunsch (b.m. Cellentani)
1 kleine weiße Zwiebel
2 Frühlingszwiebel
2 Zehen Knoblauch
80 getrocknete Tomaten in Öl gelegt
150 g. Cherrytomaten
70 g. Champignon braun
70 g. Zucchini
70 g. Feta
120 ml. Sahne
Salz, Pfeffer
1 Prise Chiliflocken
1 Handvoll Basilikumblätter
Öl für die Pfanne


Zubereitung:
Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken, restliche Zutaten schneiden siehe Bild unten.


Wasser für die Pasta aufkochen, salzen, Nudeln einlegen und "al dente" kochen. Etwas Nudelwasser zur Seite stellen, dann Nudeln abseihen.
Öl in die Pfanne geben und erhitzen, Zwiebel, Frühlingszwiebel, Knoblauch und getrocknete Tomaten darin kurz rösten, dann Zucchini, Cherrytomaten und Champignon zugeben und ein paar Minuten mit anrösten, mit 1-2 Schöpfer Nudelwasser angießen. Soße etwas reduzieren lassen, Feta zerkleinern und zugeben, mit Salz, Pfeffer und Chiliflocken würzen und mit Sahne aufgießen. Kurz einkochen lassen und zum Schluss die Basilikumblätter zugeben. Nudeln zugeben, untermischen und die Pasta servieren.
Lasst sie euch schmecken.



Herzlichst
Eure Irmi

Dienstag, 15. September 2026

September-Ausflug an den Caldonazzo-See

Der September hat sich bei uns bisher von seiner vorwiegend schönsten Seite gezeigt mit einem tollen Spätsommer-Wetter, das stabil ist und echt angenehme Temperaturen bietet. 
Einen schönen Tagesausflug wollten wir uns gönnen und der Caldonazzo-See stand heuer im Sommer sowieso noch ein weiteres Mal auf unserem Plan. Wir können ihn in gut einer Stunde Autofahrt erreichen, deshalb ist er für einen Tagesausflug gerade das ideale Ziel. 



Es war noch ziemlich warm an dem Tag, die Temperaturen haben die Gäste direkt zum Baden an den Strand gelockt, viele wollten sich nochmal im Wasser vergnügen, um sich abzukühlen.
Obwohl die Badesaison und generell die Ferienzeit am Caldonazzo-See fast beendet ist, waren der Strand und der Rundweg noch gut besucht. Gerne hat man die zahlreichen Sitzgelegenheiten genutzt, sich niedergelassen, um den Blick auf den ruhigen See zu richten. Relaxen und genießen war angesagt und nichts stand dem heute im Wege. 👍👍




Der Caldonazzo-See ist noch nicht vom Over-Tourismus gebeutelt, es ist ein wunderschönes Fleckchen Erde, auf dem man sich noch in Ruhe erholen kann und abschalten vom Alltag. Am See rundum wandern, oder den See mit dem Rad erkunden, ist für viele Menschen ein Vergnügen, um den Alltags-Stress abzuwerfen. Den freien Zugang zum See nutzen, solange er noch vorhanden ist, sollte man auch nicht verpassen.
Zudem hat der Caldonazzo-See die "blaue Flagge" erhalten, damit gehört er zu den saubersten Badeseen Italiens. 👍👍



Alle genießen die Sonne und wollen noch baden gehen. Mensch und Tier.

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Die zahlreichen Restaurants am See entlang geben wirklich ihr Bestes. Eis, Pizza, Fisch und Meeresfrüchte werden in großer Auswahl und in bester Qualität serviert. Sie laden natürlich zum genießen ein, mit einem herrlichen Blick auf den See kann man es gut aushalten.


Unser Tag war rundum gelungen, mit gutem Wetter und tollem Essen, mit glücklichen Menschen und Tieren und vor allem , mit viel Ruhe und Erholung.
Was will man mehr.
Ich bedanke mich jetzt für Eure liebe Begleitung, 
mit herzlichen Grüßen
Eure Irmi