Dienstag, 25. Januar 2022

Brokkoli-Gratin

Ein vegetarisches Gericht wird es heute wieder mal geben, ein gesundes Essen mit viel Gemüse ist auf Wunsch gekocht worden. Brokkoli sollte verbraucht werden, da wurde auch gleich ein tolles Brokkoli-Gratin in den Ofen geschoben. Es war erneut sehr köstlich. 
Gratin gibt es bei uns oft wenn wir uns ein Gemüse-Mittagessen wünschen und meistens wird das Gericht von einem Stück Käse begleitet. Es hat uns beiden sehr gut geschmeckt und wir wurden locker satt. Locker satt heißt bei uns, dass man sich nachher nicht so überfüllt vorkommt. Man fühlt sich satt aber leicht - ein tolles Gefühl.


Zutaten für 2 Personen:
450g. Gemüse 
(bei. mir Brokkoli und etwas Knollensellerie)
1 Knoblauchzehe
mein Suppenpulver
Salz
Oregano getrocknet gerebelt
Basilikum getrocknet gerebelt
4 EL. Olivenöl

für das Gratin:
120 ml. Sahne
50 g. Créme fraîche mit Kräuter
Salz und Pfeffer

geriebener Parmesan zum Bestreuen
Butterflöckchen
Öl für die Form

Zubereitung:
Den Backofen auf 190° C. Ober/Unterhitze vorheizen. Die Auflaufform mit Öl ausstreichen.



Gemüse waschen, in mundgerechte Stücke schneiden und in eine Schüssel geben. Die Knoblauchzehe dazupressen, Oregano, Basilikum, das Öl, das Suppenpulver und das Salz darüberstreuen und alles gut mischen. Gemüse in die Auflaufform geben und gleichmäßig anrichten
Sahne und Créme fraîche verquirlen, salzen, pfeffern und über dem Gemüse verteilen. Mit Parmesan bestreuen und Butterflöckchen drüber verteilen.
Im Backofen ca. 25 Minuten backen.

























Lasst es euch schmecken.

Herzlichst 
Eure Irmi

Donnerstag, 20. Januar 2022

Kartoffel-Parmigiana

Kartoffel-Gerichte können aber unwahrscheinlich lecker sein, das habe ich hier gerade wieder erfahren. Das Rezept hat sich schon beim Lesen richtig gut angehört und ich denke, spontan nachkochen war die beste Idee, die ich haben konnte. Zufällig hatte ich sogar die Zutaten im Haus, was für ein Glück, wie sich nachher herausstellte. 
Kartoffel-Parmigiana ist ein tolles Mittagessen, da muss man nichts anderes dazu servieren, außer Salat. Bei uns gab es dann einen leckeren Tomatensalat als Beilage. Die unten angeführte Menge der Parmigiana reicht für ca. 3-4 Personen. Was zu Mittag beim Essen nicht geschafft wird, kann man gut nochmals erwärmen, es schmeckt dann fast noch würziger. Wir waren beide total begeistert und es wird dieses Gericht mit Sicherheit bald wieder geben.
Wenn in Italien von einer Parmigiana die Rede ist, wird die Zugabe von  feinen italienischen "Parmigiano Reggiano" zur Pflicht. Daher nimmt dieses Gericht schlussendlich auch seinen Namen. Bei einer Parmigiana denkt man zuerst immer an Auberginen oder Zucchini als Hauptzutat. Das wäre dann die klassische Variante, die aber nicht zwingend notwendig ist, um eine tolle Parmigiana zu essen. Mit Kartoffeln schmeckt die Parmigiana einfach nur himmlisch, ich bin immer noch hin und weg. Natürlich muss man gut würzen, Kartoffeln vertragen das. Aber die Entscheidung, mehr oder weniger zu würzen liegt natürlich bei euch. Ich wünsche euch gutes Gelingen.




Zutaten für 3-4 Personen:
Glasform von ca. 25 x 16 cm
550-600 g. Kartoffeln vorw. speckig
150 g. Edamer in Scheiben
150 g. gekochter  Schinken
30 g. Butter
35 g. Weizenmehl
400 ml. Milch
Salz, Pfeffer, Muskat
Parmesan gerieben 
(Parmigiano Regiano) zum Bestreuen
und Butterflöckchen

Zubereitung:
Kartoffeln schälen und in Salzwasser 10 Minuten kochen, abseihen und auskühlen.
Für die Bechamel Sauce: die Milch erwärmen, muss aber nicht kochen. Die Butter in einer Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen lassen, ohne dass sie Farbe nimmt. Das Mehl in die Butter klümpchenfrei einrühren, die warme Milch dazugeben und mit dem Schneebesen glatt rühren. Die Masse für einige Minuten unter ständigem rühren leicht köcheln lassen bis sie dickflüssig wird. Die Bechamel Sauce vom Herd nehmen, salzen, pfeffern und mit Muskat würzen.
Mein Tipp: Bechamel Sauce kann man mit Klarsichtfolie direkt an der Oberfläche abdecken und im Kühlschrank für ein paar Tage aufbewahren.

Die Kartoffeln in Scheiben schneiden.
Eine Auflaufform mit wenig Butter ausstreichen und den Boden mit wenig Bechamelsauce bestreichen. Nun geht es ans schichten, zuerst eine Schicht Kartoffeln, dann Bechamel, etwas Parmesan drüberstreuen, Edamerkäse und Schinken darüberschichten. Wieder Kartoffen, Bechamel, Käse und Schinken. Das Schichten soll 3 x wiederholt werden. Mit Parmesan abschließen. Butterflöckchen darüber und im Ofen für ca. 35 Minuten backen. Die oberste Schicht sollte schön golden sein.
Parmigiana aus dem Ofen holen und sofort servieren.  -  Guten Appetit





Herzlichst
Eure Irmi

Samstag, 15. Januar 2022

Irmis Lieblings-Spaghetti

Das Spaghetti-Glück läuft weiter, auch im neuen Jahr geht es nicht anders. Eine neue Lieblingskombination gibt es zur Zeit; sie hat sich auch schon automatisch in die Liste meiner Heimatküche hochgeladen. Die leichte Schärfe und der elegante süße Geschmack der getrockneten, in Öl gelegten Tomaten haben dies vollbracht. Die Zutaten für dieses Rezept, die hat man wohl meistens zu Hause und muss ich mal unverhofft eine Mahlzeit servieren, dann darf ich ohne Probleme auf dieses Rezept zurückgreifen. Die Schärfe in diesem Gericht kam uns heute gerade recht, denn nach dem ganzen süßen Konsum der Feiertage haben sich die Geschmacksnerven nach Abwechslung gesehnt. 

In oben genannter Liste findet ihr Rezepte, die uns immer wieder begeistern, sowie Gerichte, die von der Zeit in unseren Elternhäusern mitgenommen wurden. Sie alle sind schon fast ein Teil unseres kulinarischen Lebens geworden. 

Mein HP und ich sind zum Entschluss gekommen, dass wir ohne Pasta zwar leben könnten, aber die kulinarische Stimmung würde uns unendlich fehlen.  


Zutaten für 2 Personen:

180 g. Spaghetti
5-6 Tomatenspalten in Öl gelegt
8-10 schwarze Oliven entsteint
12 Cocktailtomaten
2 Charlotten 
1 Knoblauchzehe
etwas Petersilie fein gehackt
etwas von meinem Pizza-Gewürz-Salz
1 geh. EL. Crème Fraîche m. Kräuter
ein paar frische Basilikumblätter
Öl aus dem Tomatenglas f. d. Pfanne

Zubereitung:
Tomatenspalten in Streifen schneiden. Oliven halbieren, Charlotten schälen und in feine Scheibchen schneiden. Cocktailtomaten waschen und halbieren, Knoblauchzehe ebenfalls halbieren.
Wasser im Topf aufkochen, gut salzen, Spaghetti einlegen  und gut bißfest kochen.
Etwas Öl aus dem Tomatenglas in eine Pfanne geben, Charlotten, Knoblauch, getrocknete Tomaten und Cocktailtomaten darin andünsten, mit 2 Schöpfer Nudelwasser löschen, Oliven zugeben, mit ein wenig Pizza-Salz würzen. Die Soße ein paar Minuten einkochen, Crème Fraîche zugeben und untermischen.
Die noch nicht ganz "al dente" gekochten Nudeln tropfnass zugeben, unter die Soße mischen und für 1-2 Minuten ziehen lassen. Petersilie und Basilikum zugeben, untermischen und sofort servieren.
Lasst sie euch schmecken.




Herzlichst
Eure Irmi

Montag, 10. Januar 2022

Caro-Weizen-Kruste

Auch im neuen Jahr geht Brotbacken weiter.
Nachdem es sich bei Brot um eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel handelt, ist es wichtig zu wissen, welche Zutaten in welcher Qualität verarbeitet wurden; selber backen macht das möglich. Ich möchte auch im neuen Jahr mit dem Brotbacken fortfahren. Dann duftet es bei uns im Haus jedes Mal so herrlich wie beim Bäcker. Der wohlige, heimelige Geruch von frischem Brot wird uns auch in diesem Jahr wieder des öfteren begleiten. Ein einfaches Brot ist irgendwie auch schnell gemacht. Genau durch diese Einfachheit bietet sich ein solches Brot für jede Gelegenheit an. Es schmeckt immer total lecker und überall passt es dazu, man liegt also absolut richtig damit. Zur Resteverwertung taugt es genauso gut.
Was ist aber für mich das absolute Highlight beim Brotbacken: erst mal freue ich mich jedes Mal auf den herrlichen Duft, aber am meisten freue ich mich auf das Krachen beim ersten Anschnitt, wenn das Sägemesser durch das Brot gleitet. Darum muss mein Brot auch direkt nach dem Auskühlen angeschnitten werden. Zumindest eine Scheibe muss es sein, die dann direkt mit Butter bestrichen und verkostet wird. Der direkte Brotgenuss, so nennt sich das, den ich mir nach jedem Backen gönne - er ist grandios und schon fast zum Ritual geworden. 👍👏👏👏👍


Zutaten für 1 Brot
370 g. Weizenmehl (0)
150 g. Pizzamehl (semola rimacinata)
12 g. Salz
150 ml. Wasser lauwarm
150 ml. Milch lauwarm
12 g. frische Hefe (oder 1 EL. Trockenhefe)
1 TL. Zuckerrübensirup (oder Honig)
40 ml. Sonnenblumenöl

Zubereitung:
Die frische Hefe mit dem Zuckerrübensirup im Wasser auflösen und ca. 15 Minuten quellen lassen.
Inzwischen die beiden Mehlsorten mit dem Salz vermischen und in die Schüssel der Küchenmaschine geben. Nun das Wasser mit der Hefe und die Milch zugeben, den Teig kneten lassen. Zum Schluss noch das Öl zugeben und für ein paar Minuten unterkneten. Den Teig auf einer bemehlten Fläche rundschleifen, wieder in die Schüssel zurücklegen, abdecken und gehen lassen. Nach ca. 30 Minuten 1 x dehnen und falten und nochmals für 30 Minuten gehen lassen.
Nun den Teig formen (nach euren Wünschen), auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen und abgedeckt nochmals für ca. 30 Minuten gehen lassen.
Inzwischen den Backofen auf 200 °C Ober/Unterhitze vorheizen.
Das Brot leicht mit Mehl bestreuen und mit einem scharfen Messer einritzen. (Muster nach eurem Wunsch).
Einen hitzebeständigen Behälter mit heißem Wasser auf den Boden des Backofens stellen, damit Dampf entsteht und das Brot eine schönere Kruste bekommt.
Das Brot in den Ofen schieben und für ca. 35-40 Minuten backen bis das Brot schön golden ist. Klopfprobe bitte nicht vergessen.
Anschließend das Brot auf einem Gitter komplett auskühlen lassen.


Vielleicht habt auch ihr wieder mal Lust eigenes Brot zu backen, ich wünsche euch viel Vergnügen dabei und machts guat. ♥♥♥♥
Herzlichst
Eure Irmi

Freitag, 24. Dezember 2021

Weihnacht überall

das Weihnachtsfest ist da, wir haben Heilig Abend -
viele Kinder konnten heute das letzte Türchen auf dem Adventkalender öffnen und alle sind ganz aus dem Häuschen vor lauter Vorfreude. So ähnlich ergeht es mir, Weihnachten bin ich immer aus dem Häuschen.
🎄🎄🎄🎄🎄🎄🎄
Schon beim Erwachen strömte eine feierliche Stimmung durchs Haus, irgendwie anders als sonst, viel stimmungsvoller und ruhiger. Beim Frühstück spürt man die Vorfreude auf den Abend, auf das Treffen in der Familie, auf gutes Essen und nachher natürlich auf Bescherung.
Trotz all der schönen Vorfreude gibt es am Morgen noch kurz Hektik. Einkaufen ist angesagt, die restlichen notwendigen Lebensmittel müssen geholt werden, Frischware einkaufen muss eben kurzfristig sein. 
Der Rest ist schon erledigt und unser Baum glänzt auch heuer wieder in Rot. Rot und Tannengrün sind für mich der Inbegriff für eine feierliche Weihnacht in den Bergen. Rote Kerzen und Tannenzweige strahlen Ruhe und Geborgenheit aus und das flackernde Licht bringt noch Wärme mit ins Spiel.
🎅🎅🎅🎅🎅🎅🎅
Ich hoffe für euch, dass ihr einen schönen Advent hattet und dass ihr wenigstens so manches Angebot an weihnachtlicher Unterhaltung erleben konntet um weihnachtliche Stimmung mit nach Hause zu nehmen; so weit es coronamäßig eben möglich war. Mancherorts gab es leider nicht so arg viel zu erleben - Lockdown mehr oder weniger. Das ist sehr schade, aber man muss das Beste daraus machen.
Zu Hause in der wohligen Stube mit Plätzchen und Tee oder einem schönen Glühweinchen kann man dann abschalten und zur Ruhe kommen. 
Macht es Euch gemütlich und freut Euch auf das Fest. !!!!



Jeder Tag in unserem Leben sollte ein 
Weihnachtstag sein, 
wo wir Frieden und Freude empfangen 
und austeilen
(Theodor Storm)












Außerdem wünsche ich Euch ein glückliches, gesundes neues Jahr, voller schöner, intensiver Momente und freudiger Erlebnisse, mit ganz viel Wärme und Frieden.

Wenn ihr im nächsten Jahr, ab dem 10.01.2022 wieder Lust habt hier reinzuschauen, dann freut es mich total. ♥♥♥

Also,habt es gut
Herzlichst 
Eure Irmi 

Donnerstag, 23. Dezember 2021

Irmi's Trentiner Zelten in Würfel

Zelten ist eine typische Bäckerei für die Weihnachtszeit.
Bei uns in Südtirol und im benachbarten Trentino gehört der Zelten zum traditionellen Weihnachtsgebäck. Der große Unterschied zwischen dem Trentiner und dem Südtiroler Zelten ist wohl der Anteil an Früchten und Nüssen. Beim Trentiner Zelten ist dieser Anteil geringer, dafür wird mehr Teig zugegeben. Er ist deshalb auch nicht so kalorienreich. Weiterer Unterschied, der Südtiroler Zelten, wird mit einem Hefeteig aus teils Roggenmehl gebacken.
Zelten-Rezepte gibt es viele verschiedene, meistens sind es alte überlieferte Rezepte, die traditionell an viele Generationen weitergegeben wurden und nur selten hat man sie abgeändert. Alte Familienrezepte sollen die Tradition erhalten, sie beinhalten viele Erinnerungen und Lebensgeschichten, die in den jeweiligen Familien verankert sind.
Hier unten gibt es aber Irmis Version; im Großen und Ganzen lehnt sich dieses Rezept an die traditionellen Rezepte an, nur kommt es ohne Feigen (Irmi, mag keine Feigen) und ohne Mandeln aus. Weiters wird der Zelten in Würfel geschnitten, mit Schokolade überzogen und verschieden dekoriert, somit ähnelt er schon eher einem Früchtekuchen als einem Zelten. Er ist aber sehr lecker, aromatisch und ausgesprochen weihnachtlich. Geschmacklich bleibt er doch ein Zelten.
Vielleicht gefällt er euch ja und ihr habt Lust bekommen, ihn auf die Nachbackliste für nächstes Jahr zu setzen. Dann wünsche ich euch viel Spaß dabei.



Zutaten:
250 g. Mehl
100 g. Zucker
2 Eier
100 g. Butter
8 g. Backpulver
50 g. Walnüsse
50 g. Pinienkerne
50 g. Pekannüsse 
100 g. Rosinen
100 g. kandierte Früchte 
(b. m. Zitronat, Orangeat und Kirschen gemischt)
100 ml. Milch
70 ml. Rum oder Grappa
1 Prise Salz
1 TL. Zimt
Zutaten für die Glasur:
200 gr. Vollmilchkuvertüre
100 ml Sahne

Zubereitung:
Alle Zutaten sollten Raumtemperatur haben.
Die Rosinen in eine Schale geben, mit dem Rum übergießen und für ca. 2-3 Stunden ziehen lassen.
Die kandierten Früchte klein schneiden, die Nüsse grob hacken. Die Butter schmelzen und abkühlen lassen. Mehl mit Salz und Zimt mischen und sieben.
Backofen auf 180 °C Ober/Unterhitze vorheizen. Backblech mit Backpapier belegen, eckigen Backrahmen auflegen (einstellen auf die Größe von 1/2 Blech).
Die Butter mit dem Zucker in der Küchenmaschine aufschlagen, die Eier zugeben und kurz mischen bis sie sich verbunden haben. 
Nun mit dem Kochlöffel das Mehl/Zimtgemisch abwechselnd mit der Milch unterrühren. Zum Schluss die Früchte und die abgetropften Rosinen zugeben und untermischen. Den abgetropften Rum zugeben wenn es die Konsistenz des Teiges verträgt. Der Teig sollte schwerreißend vom Löffel fallen.
Teig in die Form füllen, glattstreichen und für ca. 25 Minuten backen.
Nur kurz auf dem Blech auskühlen lassen, dann Backrahmen abnehmen und in kleine Würfel schneiden. Würfel auf ein Gitter setzen und komplett auskühlen lassen.
Glasur vorbereiten, die Kuvertüre grob hacken, die Sahne erhitzen bis kurz vor dem Kochen. Topf vom Herd ziehen, Schokolade zugeben und ca. 5 Minuten zugedeckt schmelzen lassen. Dann mit dem Schneebesen gut durchrühren. Die Glasur mit dem Löffel auf die Würfel bringen damit sie seitlich leicht abtropft. Die Würfel nach Wunsch dekorieren. Ein paar Stunden stehen lassen bis die Glasur fest wird.


Gutes Gelingen und lasst sie euch schmecken.

Herzlichst
Eure Irmi

Montag, 20. Dezember 2021

Schwarz-Weiß-Gebäck

einfaches, schönes Gebäck für den weihnachtlichen Plätzchenteller. 
🎄🎄🎄🎄🎄🎄🎄🎄🎄 
Schwarz-Weiß-Gebäck gab es in diesem Jahr endlich auch bei uns. Jedes Jahr hab ich es in vielen Zeitschriften, Bäckereien, Blogs und in den übrigen Medien bewundert und jedes Jahr hat es mich fasziniert. Aber selbst Hand angelegt hab ich leider noch nie; so manches schiebt man eben immer wieder auf die lange Bank und kommt einfach nicht dazu. 
Die Plätzchen sind zwar nicht ganz einfach in der Verarbeitung. Mit Mürbeteig muss man umgehen können und ich sage mal so, er ist überhaupt nicht mein Freund. Doch gibt es zum Glück Hilfe im Haus, zusammen haben wir es nun geschafft. Das Muster ist uns erst mal gelungen und nächstes Jahr werden sie vielleicht noch schöner. Die Plätzchen sehen zauberhaft aus und sie mischen den Plätzchenteller optisch ordentlich auf. Geschmacklich sind sie auch top, da kann man nicht meckern.
🎅🎅🎅🎅🎅🎅🎅🎅

Obwohl das Rezept schon viele Jahre durch alle Blog's und andere Medien geistert, will ich euch meine "Ersten" zur Ansicht präsentieren. Hier kam das 1-2-3-Mürbeteig-Rezept zum Einsatz, das für Plätzchen sehr beliebt ist. 
🎁🎁🎁🎁🎁🎁🎁
Als Geschenk aus der Küche kann man sie auch benutzen, schön verpackt (das könnt ihr vielleicht besser als ich) machen sie eine tolle Figur und sie bringen dem Beschenkten viel Freude und eine Menge weihnachtliche Stimmung.



Zutaten für den hellen Teig:
300 g. Weizenmehl
200 g. Butter kalt
100 g. Puderzucker
1 TL Backpulver
1 kleine Prise Salz
2 Eigelb
Zutaten für den dunklen Teig:
270 g. Weizenmehl
40 g. Kakao ungesüßt
200 g. Butter kalt
100 g. Puderzucker
1 TL. Backpulver
1 kleine Prise Salz
2 Eigelb

Zubereitung heller Teig:
Mehl mit Backpulver mischen, sieben auf die Arbeitsfläche stürzen. Eine Mulde formen. Die in Stücke geschnittene Butter, Puderzucker, Salz und Eigelb darüber geben. Nun die Masse gut durchkneten aber nur so lange bis sich der Teig ordentlich verbunden hat. (Geht auch mit der Küchenmaschine)
für den dunklen Teig, Mehl mit Backpulver und Kakao mischen und sieben. Für den Rest so bearbeiten wie beim hellen Teig.
Die Teige separat in Klarsichtfolie wickeln und für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
Nun die Teige in vier gleich große Teile teilen. Jeweils einen hellen und eine dunklen Teig rechteckig auswallen. Die Teige übereinander legen und eng einrollen. Die Teigrollen einzeln in Klarsichtfolie wickeln, gut verschließen und im Kühlschrank gut 1 Stunde ruhen lassen.
Inzwischen das Backblech mit Backpapier belegen und den Backofen auf 180 °C. Ober/Unterhitze vorheizen.
Die Teigrollen zu ca. ½ cm dicke Plätzchen schneiden und diese auf das Blech setzen. Im Ofen für ca. 10-11 Minuten backen. Auf dem Backblech auskühlen lassen, dann auf einem Gitter umsetzen.  Sobald sie komplett kalt sind, in der Dose aufbewahren.

























Ich wünsche euch gutes Gelingen, habt es fein. ♥♥♥
Alles Liebe
Eure Irmi

Mittwoch, 15. Dezember 2021

Schwarzbrotknödel mit Graukäse

würzige Südtiroler Küche auch an Weihnachten.  🎄🎄🎄🎄🎄🎄🎄🎄
in der Weihnachtszeit wird vielerorts groß aufgekocht, interessante und opulente Gerichte mit gut bezahlten Zutaten. Mit Zutaten, die während des Jahres vielleicht nicht so oft eingekauft werden. Schließlich soll das Fest und der Sinn des Festes ordentlich gewürdigt werden. Jedoch nach einigen Tagen des Schlemmens sind wir auch davon wieder satt und wünschen uns nur noch einfaches aber gutes Essen - leichte Hausmannskost. Dieses Essen kann uns helfen, den ganzen Schlemmerstress wieder los zu werden.
Vielleicht gibt es auch bei euch irgend jemand, der sogar über Weihnachten, Lust auf Südtiroler Hausmannskost verspürt. Knödel gehören hier bei uns unweigerlich dazu, sie begleiten uns das ganze Jahr über, egal ob Sommer oder Winter. Und zwischen den Feiertagen sollen sie helfen, das Schlemmen zu unterbrechen, uns aber trotzdem schön satt zu machen. Schwarzbrotknödel mit Graukäse eignen sich dafür hervorragend, sie sind geschmackvoll, würzig und nicht zu deftig - einfach klasse.
🎅🎅🎅🎅🎅🎅
Im Advent wird aber in den meisten Haushalten nur von Plätzchen geschwärmt und ich möchte euch deshalb untenstehend noch einige herrliche Rezepte aus den Vorjahren auflisten, damit euch das Suchen leichter fällt. Vielleicht wäre euer Plätzchenteller noch aufzufüllen und ihr habt ein bisschen Zeit und Lust dafür übrig. Wenn ja, dann wünsche ich euch gutes Gelingen.

🍪🍪🍪🍪🍪🍪



Zutaten für ca. 10 Knödel
100 g. Schwarzbrot
250 g. Weißbrot
60 g. Butter
70 g. Zwiebel
1 kleine Frühlingszwiebel
1 kleine Knoblauchzehe
2 Eier Gr. L
250 ml. Milch
½ Bund Schnittlauch
120 g. Graukäse
Salz und etwas Pfeffer
1 EL. Roggenmehl

Zubereitung:
Brot kleinwürfelig schneiden. Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Eier mit der Hälfte der Milch mischen. Schnittlauch waschen und in Röllchen schneiden, Graukäse würfeln.
Zwiebel, Frühlingszwiebel und Knoblauch in der Butter glasig dünsten und mit der anderen Hälfte der Milch ablöschen.
Brot in eine Schüssel geben, salzen, und mit der warmen Zwiebelmilch angießen. Das Brot gut durchkneten, dann den Rest der Zutaten zugeben, Masse etwas pfeffern und alles zu einem schönen Knödelteig rühren.
Teig für ca. 2 Stunden ziehen lassen.
Das Mehl zugeben, nochmals durchrühren und die Masse zu Knödeln formen.
Wasser aufkochen, salzen, die Knödeln einlegen, Hitze zurückstellen . Die Knödel sollten nun ca. 12-15 Minuten ziehen. 
Anschließend mit brauner Butter und Parmesan servieren.


























Ich wünsche euch gutes Gelingen und lasst sie euch schmecken.

Herzlichst
Eure Irmi

Freitag, 10. Dezember 2021

Marzipan-Häufchen

Die  Weihnachtsbäckerei ist in vollem Gange und ich will in diesem Jahr wirklich darauf achten, dass es nicht zu viel wird. Bis die Feiertage um sind, sollten sich die Gebäckdosen auch wieder geleert haben, damit man wieder neue Lust auf eine Torte oder andere Kuchen in der Zeit nach Weihnachten bekommen darf.
Ein paar neue Rezepte für Weihnachtsbäckerei stehen auch heuer wieder mit auf dem Programm. Sie sollten ausprobiert und verkostet werden. Vielleicht kommt eines davon dann auf die Backliste für nächstes Weihnachten. Bin schon ganz gespannt.
Marzipanhäufchen passen nicht nur zu Weihnachten sondern schon vorher und ich würde sie nächstes Jahr als Einstimmung auf den Advent backen. Diese Aufgabe würden sie wunderbar erfüllen, sie verströmen nämlich einen herrlichen Duft von Marzipan und Zimt. Mit einem großen Anteil von Nüssen und Mandeln schmecken sie einfach nur lecker und sind ein toller Begleiter zum Espresso nach dem Mittagessen.


Zutaten für ca. 20 Häufchen:

200 g. Haselnüsse gemahlen
200 g. Mandeln geschält u. gemahlen
200 g. Marzipanrohmasse
3 Eier
100 gr. insgesamt fein gehacktes Orangeat, 
Zitronat und Mango gemischt
50 g. Zucker
1 TL. Zimt
etwas Lebkuchengewürz
5-6 Tropfen Mandelaroma
1 EL. Rum

zum Bestreichen:
ca. 70 g. Puderzucker
etwas Zitronensaft
Oblaten

Zubereitung:
Ein Backblech mit Oblaten oder Backpapier belegen.
Die Früchte sollten fein gehackt sein. 
Marzipan fein hacken und mit den Eiern in der Küchenmaschine glatt aufschlagen. Restliche Zutaten zugeben und kurz untermischen bis sich alles verbunden hat. Es sollte ein fester aber saftiger Teig entstehen.
Nun kleine Häufchen auf die Oblaten oder auf das Papier legen. Die Häufchen mit den nassen Fingern etwas glatt streichen und anschließend  1 Stunde trocknen lassen.
Inzwischen den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen.
Die Häufchen ca. 20 Minuten backen.
Inzwischen Puderzucker mit Zitronensaft glatt rühren. Anschließend die noch warmen Häufchen damit bestreichen und ein paar Stunden trocknen lassen.




Ich wünsche euch noch eine gemütliche Adventszeit und macht es euch schön

Herzlichst
Eure Irmi
 

Sonntag, 5. Dezember 2021

Haselnuss-Blätterteig-Stangen

Haselnuss-Blätterteig-Stangen - so lecker wie auf dem Weihnachtsmarkt.
Der Advent ist nun schon ein paar Tage alt - die erste Woche ist nun schon um. So mancher konnte schon einen oder zwei Christkindlmärkte besuchen um dort einige Leckereien zu verkosten. Ich habe es noch nicht geschafft. 
Weihnachtsfeeling habe ich uns deshalb nach Hause geholt; ich habe mich selbst an die Arbeit gemacht und herrliche Blätterteig-Stangen mit Haselnussfülle gebacken. Sie gehören für uns einfach zur Adventszeit, genauso wie viele andere Plätzchen auch. Diese werden demnächst in Angriff genommen.



Zutaten für ca. 15-16 Stangen:

2 Rollen Blätterteig aus dem Kühlregal
für die Fülle:
100 ml. Sahne oder Milch
160 g. Haselnüsse gerieben
70 g. Puderzucker
1 TL. Zimt
2 EL. Rum
zum Bestreichen:
1 Eigelb
1 EL. Milch
geriebene Haselnüsse
Puderzucker zum Bestreuen

Zubereitung:
Den Blätterteig etwa 10 Minuten früher aus dem Kühlschrank holen.
Für die Fülle, die Sahne erhitzen, Puderzucker und Nüsse zugeben und einmal kurz aufkochen. Topf vom Herd ziehen, Zimt und Rum zugeben, alles mischen und auskühlen lassen. 
Inzwischen den Backofen auf 180 °C. Ober/Unterhitze vorheizen. 2 Backbleche mit Backpapier belegen.
1 Rolle Blätterteig ausrollen, mit Nussfülle bestreichen, mit dem 2. Blätterteig abdecken. Die Seitenränder gut schließen.
Nun mit dem Pizzaschneider oder einem Teigrädchen ca. 1,5 cm breite Streifen abschneiden, diese von beiden Seiten eindrehen und auf das Backblech legen.
Die Stangen auf dem ersten Blech mit Ei/Milch bestreichen und mit Nüssen bestreuen. Im Ofen ca. 20 Minuten goldbraun backen. In der Zwischenzeit das 2 Blech vorbereiten.
Die Stangen auskühlen lassen und vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.
Gutes Gelingen und lasst sie euch schmecken.




Habt noch einen schönen Advent - alles Liebe
Eure Irmi