Dienstag, 20. Februar 2024

Heiße weiße Orangen-Schoko

Heißgetränk mit oder ohne Alkohol - ganz wie ihr das mögt.
Auch wenn es sich bei uns momentan temperaturmäßig nicht nach Winter anfühlt, verwöhne ich euch heute mit einem edlen, heißen Getränk, das ihr lieben werdet. Vor allem im Winter sind Heißgetränke sehr beliebt, einmal, weil sie schön wärmen und Körper und Geist in Schwung bringen, und zum anderen, weil sie in eine gesellige Runde passen, weil sie einfach lecker sind und Stimmung und Gemütlichkeit in der Gemeinschaft heben. Mir scheint, ich zähle da gerade einige Gründe für ein solches Getränk auf. Da sieht man ganz klar, es muss einfach probiert werden und jeder findet es lecker. Mit Sicherheit! 😋😋😋
Ohne Alkohol ist dieses Heißgetränk genau so interessant; damit ermöglicht es sogar, dass alle in der Runde gleichermaßen miteinander genießen können und man nicht extra auf die Kinder achten muss. 



Zutaten für 2 Personen:
120 g. weiße Schokolade
100 ml. Sahne
400 ml. Milch
1 TL. Orangenschale frisch gerieben
3 EL. Orangenlikör (Cointreau)
Zimt und Muskat gemahlen 
(je 1 Messerspitze)

Von der weißen Schokolade mit einem Sparschäler ca. 20 g in feinen Locken abschälen, auf einem Teller kalt stellen. Restliche Schokolade fein hacken. Die Sahne steif schlagen und ebenfalls kalt stellen. Die Milch mit der fein abgeriebenen Bio-Orangenschale, dem Zimt und dem Muskat einmal aufkochen. Topf vom Herd ziehen und die Schokolade zugeben und unter Rühren schmelzen lassen. Zum Schluss noch Cointreau unterrühren. Nun in 2 Gläser oder Becher füllen, die Sahne darauf verteilen und dekorieren mit Orangenschalenabrieb und Schokolocken.
Für die Dekoration gibt es noch viele andere Möglichkeiten, ihr müsst also nicht meinen Vorgaben folgen. Der Sinn für Dekoration ist nicht so ganz mein Fall.



  1. Lasst es euch schmecken.
  2. Herzlichst
  3. Eure Irmi

Donnerstag, 15. Februar 2024

Wildschwein-Gulasch mit Polenta

Feines Wild-Fleisch für Gulasch haben wir vor Kurzem von einem Jäger erhalten. Leider hat man nicht immer Glück, so ein herrliches, zartes Fleisch zu bekommen. Ich konnte daraus ein wunderbares Gulasch nach toskanischer Art kochen, dazu gab es bei uns Polenta. Gerne kann man aber was anderes dazu servieren, ganz nach eigenen Wünschen. Gut dazu passen würden auch Spätzle, Nudeln, Reis, Knödel oder Kartoffel-Püree. Jedoch Polenta kann ich nur empfehlen !.
Das Gulasch toskanische Art ist gut würzig und durch die Zugabe von Gemüse gar nicht langweilig im Geschmack. Eine größere Portion kochen ist sinnvoll, weil man das Gulasch gut einfrieren kann und außerdem kann man es richtig gut aufwärmen ohne Geschmacksverlust.


Zutaten für 3 Portionen:
500 g. Wildschwein (von der Keule)
½ Zwiebel
1 mittlere Karotte
1 mittlere Spitzpaprika
1 kleines Stück Lauch (ungefähr 10-12 cm)
2 Frühlingszwiebel
1 Scheibe vom Knollensellerie
1 Knolle frischen Knoblauch
Salz, Pfeffer, Paprikapulver
100 ml. Rotwein
200 ml. Tomaten passiert (aus der Dose)
1½ EL. Tomatenmark
2 Lorbeerblatt
etwas Oregano
wenig Majoran
Öl für die Pfanne



Zubereitung:
Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Karotten, Spitzpaprika, Lauch, Frühlingszwiebel und Selleriescheiben putzen und kleine Würfel schneiden. Fleisch in mundgerechte Stücke schneiden.
Öl in eine Pfanne geben, das Gemüse darin kurz andünsten, das Fleisch zugeben, rundum anbraten bis es eine schöne Röstfarbe erreicht hat. Tomatenmark einrühren und kurz mitrösten. Jetzt mit Wein löschen und kurz reduzieren lassen. Passierte Tomaten zugeben, salzen, pfeffern und die anderen Gewürze (Majoran, Oregano, Paprika) zugeben, gut untermischen. Das Gulasch einmal aufkochen, dann auf kleiner Flamme ca. 45-50 Minuten köcheln. Mit Mehl binden wenn es nötig ist.

Ich wünsche euch gutes Gelingen und lasst es euch schmecken.

Herzlichst
Eure Irmi

Samstag, 10. Februar 2024

Orangen-Torte

Orangentorte im Winter, ein Muss für alle. 🍊🍊🍊
Es gibt viele Variationen von Orangentorte, von Orangenkuchen und von Orangen-Kastenkuchen, mit Glasur oder ohne, mit Früchten oder Nüssen drin, oder-oder.. Jedoch habe ich noch nie so eine tolle Orangentorte mit so viel Geschmack gebacken, wie diese. Sie war frisch durch den Quark, mit einem unglaublichen Orangen- Geschmack und nicht unbedingt zeitaufwendig. Allein wenn ich an die Füllung denke, diese ist so einfach, sooo schnell und gelingsicher herzustellen, es ist schon fast der Wahnsinn, sodass man sich nach der Herstellung denkt: war das jetzt schon alles ? ist die Creme jetzt wirklich schon bereit zum Füllen?.
Die Füllung hab ich komplett ohne Alkohol zubereitet, auch in der Tränke wurde auf Alkohol verzichtet, weil bei uns Kinder mitessen. Wenn das nicht der Fall ist, kann man sie noch mit Arancello oder Cointreau verfeinern, ja sogar Amaretto würde noch dazu passen. Ganz nach euren Wünschen sollt ihr die Torte zubereiten und aromatisieren; sie wird euch bestimmt schmecken.🍊🍊🍊


Zutaten für den Biskuit:
5 Eier
150 g. Zucker
1 Prise Salz
3 Tropfen Mandelaroma
120 g. Weizenmehl
40 g. Weizenstärke
40 g. geschälte Mandeln gemahlen
1 TL. Backpulver
20 ml Sonnenblumenöl

Zutaten für die Füllung:
500 ml. Sahne
250 g. Magerquark
100 g. Puderzucker
Abrieb ½ Orange
2-3 EL. Orangensaft frisch gepresst
3 Pk. Sahnesteif
außerdem:
4 EL. Orangenmarmelade
1-2 EL Orangensaft frisch gepresst

Zutaten für die Tränke:
restlicher frisch gepresster Orangensaft
3 EL Wasser 

Zutaten für die Schokoglasur:
120 g. Zartbitterkuvertüre
70 ml. Sahne
½ EL. Kokosöl 

Zutaten für Deko und zum außen einstreichen:
120 ml Sahne
1 TL. Sahnesteif
Mandelblättchen und Orangenscheiben

Zubereitung:
Alle Zutaten sollen Zimmertemperatur haben. 
Backformboden mit Papier auskleiden oder mit Fett einstreichen. Backofen auf 170° C Ober/Unterhitze vorheizen.
Orangenschale abreiben und Orange auspressen. Weizenmehl, Stärke und Backpulver mischen und sieben.
Eier, Zucker, Salz und Mandelaroma in die Schüssel der Küchenmaschine geben und für ca 8 Minuten auf schlagen. Das Öl zugeben und kurz untermischen. Die Mehlmischung und die Mandeln zugeben und mit dem Schneebesen vorsichtig unterheben, nur bis sich die Masse verbunden hat. Teig in die Backform geben und im Backofen für ca. 30 Minuten backen. Nach dem Backen in der Kuchenform auskühlen lassen, dann Form entfernen.
Mein Tipp: Biskuit bis zum Gebrauch in eine Klarsichtfolie wickeln damit er nicht austrocknet oder unter einer Tortenglocke verstauen. Biskuit kann man auch gut einfrieren.
Für die Füllung, (wichtig: Quark und Sahne sollen kühlschrankkalt sein) 
Alle Zutaten in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und zu einer luftigen Creme aufschlagen. Creme im Kühlschrank lagern.
Die Orangenmarmelade mit 1-2 EL. Orangensaft mischen und glattrühren.
Für die Tränke die Zutaten gut mischen.
Biskuit 2 mal waagrecht durchschneiden, damit erhält man 3 Kuchenböden.
Ersten Kuchenboden auf ein Tortenteller geben, mit einem Tortenring umschließen und mit etwas Tränke beträufeln. Dann mit der Hälfte der Orangenmarmelade bestreichen. 1/3 der Tortencreme darüber verteilen und glatt streichen. Zweiten Kuchenboden auflegen, tränken, mit Marmelade bestreichen, Creme darübergeben und glatt streichen. Tortendeckel auflegen und mit dem Rest der Creme bestreichen und glatt abziehen. Den Kuchen abdecken und für mindestens 3-4 Stunden kühlen.
Für die Schokoglasur die Kuvertüre fein hacken. Die Sahne kurz aufkochen, Topf vom Herd ziehen, Schokolade zugeben und ca. 5 Minuten schmelzen lassen, Kokosöl zugeben und mit dem Schneebesen glattrühren. Sobald die Glasur nur mehr handwarm ist, vorsichtig und gleichmäßig über den Kuchen verteilen. Kuchen wieder abdecken und kühlen.
Mandelblättchen in einer beschichteten Pfanne, ohne Fett kurz anrösten und abkühlen. Sahne mit Sahnesteif aufschlagen.
Tortenring von der Torte lösen dann mit Sahne die Außenränder bestreichen, glatt abziehen und mit Mandelblättchen betreuen.
Restliche Sahne in einen Spritbeutel mit Sterntülle geben, Sahnetuffs auf die Tortenoberfläche spritzen, mit Orangenstückchen und weißen Schokoraspel versehen. Fertig ist das gute Stück, jetzt darf man genießen.


Ich wünsche euch gutes Gelingen und lasst sie euch schmecken.
Herzlichst
Eure Irmi

Montag, 5. Februar 2024

Orangen-Stracciatella-Kuchen

Momentan ist genau die Zeit, in der die Orangen den schönsten und genialsten Duft versprühen. Noch sind sie saftig und sie sind jetzt auch süß; vollreif nennt man das, besser geht es kaum. Man soll diese kurze Zeit nutzen um die gesunden Früchte zu genießen und um noch ein wenig Vitamin "C" für den restlichen Winter zu sammeln.
Gerade eben hab ich mir wieder Nachschub geholt und überlegt, ob ich nicht jetzt gleich eine Themenwoche einschiebe. "Genialer Orangenduft" soll das Motto heißen und ich glaube, den genialen Orangenduft bringt man ganz leicht überall unter. Gerade im Süßigkeiten-Bereich ist es nicht schwierig, den Duft los zu werden; dort macht er sich ja besonders gut. Auch im nächsten Beitrag wird es deshalb um ein Rezept mit reichlich Orangenduft handeln, ihr dürft also schon gespannt sein. 
🍊🍊🍊🍊🍊🍊🍊🍊
Mein Orangen-Stracciatella-Kuchen ist deshalb genau richtig, er war mega und mit den leckersten Zutaten reichlich bestückt. In kürzester Zeit wurde die Hälfte weggefuttert. Die andere Hälfte habe ich eingefroren, bis zum nächsten Mal, wenn wieder Lust nach Kuchen aufkommt.


Zutaten:
250 g. Butter
180 g. Zucker
1 Prise Salz
etwas Orangenaroma oder 
frischen Abrieb
4 Eier
120 g. Joghurt naturbelassen
50 g. Mandeln mit Schale, gerieben
50 g. Schokoraspel
100 g. Orangeat
300 g. Weizenmehl
1 Backpulver
Orangensaft frisch gepresst 
(von 1/2 Orange)
außerdem:
120 g. Schokolade Orangengeschmack
70 ml. Sahne
Mandelblättchen

Zubereitung:
alle Zutaten sollen Raumtemperatur haben.
Backofen auf 180 °C. Ober/Unterhitze vorheizen. Backform mit Butter ausstreichen und mit Mehl bestreuen.
Mehl mit Backpulver mischen und sieben. Butter, Zucker und Salz mit der Küchenmaschine hell und flaumig aufschlagen, das dauert so ca. 8 Minuten. Eier einzeln unterschlagen, nur kurz bis sich jedes Ei verbunden hat. Joghurt und Aroma zugeben, kurz untermischen. Mandeln, Schokoraspel und Orangeat zugeben, locker unterheben. Nun das Mehl und den Orangensaft abwechselnd langsam unterrühren. 
Der Teig sollte schwer reißend vom Löffel fallen, anschließend in die Backform geben und im Backofen für ca. 50-55 Minuten backen. Nachher für ca. 10 Minuten in der Form auskühlen, dann die Form entfernen.
Für die Glasur die Schokolade grob hacken, die Sahne in einem Topf erhitzen, Topf vom Herd ziehen, die Schokolade zugeben und schmelzen lassen. Die Glasur glattrühren und über den Kuchen fließen lassen. Nach kurzer Zeit mit Mandelblättchen bestreuen.


Gutes Gelingen und lasst es euch schmecken.

Herzlichst
Eure Irmi

Dienstag, 30. Januar 2024

Hütten-Laib mit Dinkel

Für unser täglich Brot habe ich vor ein paar Tagen wieder gesorgt. 
An einem Brot-Laib dieser Größe können wir 2-3 Tage locker knabbern, weil ein Stück davon jedes mal in die Gefriertruhe wandert  für den Gebrauch zu einem späteren Zeitpunkt. So habe ich eigentlich jederzeit Brot im Haus und das ist manchmal gut so.
Mit Dinkel backe ich eigentlich relativ wenig und geschmacklich ist es für uns eine kleine Umstellung. Das Brot ist aber megalecker und ist tatsächlich auf meiner Liste für "unser täglich Brot" gelandet. Dort stehen nämlich Brot-Rezepte, die ich immer wieder zum backen herausziehe. So gibt es auch unter den selbstgebackenen Broten Abwechslung. 
In der Zwischenzeit habe ich nun schon einiges an Brot gebacken und festgestellt, dass Brot nicht gleich Brot ist. Jeder Mensch hat da so seinen eigenen Geschmack und warum soll man dem nicht folgen. Unsere Geschmacksnerven wurden während meiner ganzen Backtätigkeit natürlich angeregt und sensibilisiert, so kam es, dass Lieblingsbrote entstanden sind. Diese werden jetzt nicht nur mehr mit Weizenmehl (unserem einstigen Lieblingsmehl) gebacken  👍 sondern auch mit Vollkorn, Roggen oder Dinkel.


Zutaten für 1 Brot:
150 g. Weizen
150 g. Dinkelvollkornmehl
250 g. Dinkelmehl
1 Tüte Trockenhefe
12 g. Salz
2 EL. Sonnenblumenöl
300 ml. Wasser lauwarm
3 EL. Sonnenblumenkerne und Leinsamen gemischt
1 ½ TL. Brotgewürz

Zubereitung:
Mehl, Trockenhefe und Salz in die Rührschüssel geben und kurz untermischen lassen. Dann Wasser zugeben, kurz unterkneten, die Gewürze, Sonnenblumenkerne, Leinsamen und das Öl zugeben und für ca. 6-8 Minuten zu einem glatten Teig kneten lassen. (Der Teig wird eher kompakt) Teig auf einer bemehlten Fläche kurz mit der Hand durcharbeiten, rund formen und zurück in die Schüssel geben. Abdecken und für ca. 1 Stunde gehen lassen. 
Inzwischen das Backblech mit Backpapier belegen.
Nach dem Gehen, den Teig noch einmal kurz durchkneten, rundformen und auf das Blech legen. Mit einem Tuch abdecken und erneut aufgehen lassen (bis er das doppelte Volumen erreicht hat)
Das Backrohr auf 200 °C. Ober/Unterhitze vorheizen.
Nun das Brot mit Mehl bestreuen, einritzen und im Ofen für ca. 40 Minuten backen. Klopfprobe bitte nicht vergessen.
Brot auf einem Gitter komplett auskühlen lassen.


Ich wünsche euch gutes Gelingen und lasst es euch schmecken.

Herzlichst
Eure Irmi

Donnerstag, 25. Januar 2024

Nougat-Kasten-Kuchen

Lustig und lecker 😋😋😀😀
Kastenkuchen ganz einfach und klassisch wird bei uns in der Familie ziemlich oft gewünscht. Er schmeckt auch immer und er ist unendlich wandelbar. Einige Restchen kann man hineinschmuggeln, ganz legal und ohne dass es dem Image schadet. Ein kleines leckeres Wunder ist so ein Kuchen und trotzdem grandios im Geschmack.
Ihr könnt diesen Kuchen ja ebenfalls abwandeln wie ihr wollt und ich darf euch versichern, er wird zum Unikat und schmeckt und schmeckt unendlich.
Jetzt habe ich euch hoffentlich Lust auf Kuchen gemacht und vielleicht ist jemand dabei, der es versucht und sich in die Küche stellt. Beim Anschnitt steigt dann die große Spannung, vielleicht könnt ihr auch auf ein lustiges Gesichtchen blicken, das euch zum grinsen bringt.
Ich wünsche schon jetzt gutes Gelingen und lasst ihn euch schmecken.



Zutaten für eine Kasten-Form von 24 cm Länge:
4 Eier (Gr. L)
120 g. Zucker
1 Vanillezucker
1 Prise Salz
160 ml. Sonnenblumenöl
160 g. Joghurt naturbelassen
260 g. Weizenmehl
60 g. Stärke (Frumina)
3 TL. Backpulver
100 g. Nougatmasse
30 g. Haselnüsse gehackt und geröstet

Zubereitung:
Alle Zutaten sollen Raumtemperatur haben.
Backform fetten und mit Mehl bestreuen. Backofen auf 180 °C Ober/Unterhitze vorheizen.
Mehl, Stärke und Backpulver mischen und sieben. Die Nougatmasse über Dampf oder in der Mikrowelle schmelzen, in eine Spritztüte (mit noch verschlossener Spitze) geben und wieder abkühlen lassen, sie soll aber noch leicht flüssig bleiben.
Die Eier mit Zucker, Vanillezucker und Salz aufschlagen, das dauert ca. 5-6 Minuten, dann langsam das Öl einfließen lassen und unterschlagen, dann Joghurt zugeben und untermengen. Nun das Mehlgemisch unterrühren (nur kurz - bis es sich mit dem Teig verbunden hat. 
Die Hälfte des Teiges in die Kastenform füllen, darauf das Nougat spritzen und die Hälfte der Haselnüsse darüberstreuen. Restlichen Teig einfüllen und glattstreichen, mit den übrigen Haselnüssen bestreuen. 
Im Backofen für 35-40 Minuten backen.
Nach dem Backen dürft ihr gespannt auf das Muster im Anschnitt sein.
Kuchen in der Form auskühlen lassen, dann stürzen und unter einer Tortenglocke aufbewahren.
Vor dem Servieren eventuell noch mit Puderzucker bestreuen.

das süße Muster hat sich von selbst ergeben.

Herzlichst
Eure Irmi

Samstag, 20. Januar 2024

Leberknödel-Suppe

Der Klassiker aus der Südtiroler Gasthaus-Küche fühlt sich auch in so mancher privaten Haushaltsküche wohl. Bei uns zu Hause jedenfalls wird Leberknödelsuppe von meinem lieben HP außerordentlich gerne gegessen. Da bereite ich meistens eine größere Menge zu, denn Leberknödel lassen sich hervorragend einfrieren. 
Leberknödel mit Suppe ist ein gehaltvolles Essen und Kraft spendend, schon alleine dann, wenn sie mit eine Rindfleischbrühe serviert werden. Zu Leberknödel passt auch Sauerkraut aber auch Speck-Krautsalat. So werden Leberknödel üblicherweise bei uns serviert.


Zutaten für ca. 14 Knödel:
400 g. Weißbrot
300 g. Rindsleber (durch den Wolf gedreht)
70 g. Butter
100 g. Zwiebel
3 Zehen Knoblauch
200 ml. Milch
3 Eier
Kräutersalz
Pfeffer
1 EL. Majoran gerebelt
2 EL. Petersilie fein gehackt


Zubereitung:
Zwiebel schälen und fein würfeln, ebenso den Knoblauch. Die Eier mit der Milch verquirlen.
Das gewürfelte Knödelbrot in eine große Schüssel geben. Rindsleber dazugeben und gut untermischen. Zwiebel und Knoblauch mit der Butter leicht anrösten ohne Farbe nehmen zu lassen, zum Knödelbrot geben. Jetzt nochmals gut mischen. Dann die Eiermilch zugeben, salzen, pfeffern und die anderen Gewürze zugeben. Das Knödelbrot gut vermischen damit sich die Zutaten gleichmäßig verteilen. Alles für eine gute Stunde ziehen lassen.
Jetzt etwas Mehl (ca. 1 ½ El. Mehl) zugeben, untermischen. Nun Knödel formen. einen Topf mit Salzwasser auf den Herd stellen, kurz aufkochen lassen, die Knödel einlegen und ab jetzt nur mehr leicht köcheln lassen. Nach ca. 20 Minuten sind sie fertig.
Servieren mit einer Kraft spendenden Rindfleischbrühe.
Ich wünsche euch gutes Gelingen und lasst sie euch schmecken.
Herzlichst
Eure Irmi

Montag, 15. Januar 2024

Focaccia mit Käse im Steppdeckenmuster

Auch im neuen Jahr möchte ich wieder einige tolle Brotbackideen präsentieren.
Brotbacken ist für mich inzwischen ein angenehmes Hobby geworden, es hat mich schon teilweise in eine kleine Sucht getrieben. Nicht selten erwische ich mich beim Stöbern im Vorratsschrank, im Regal, in dem verschiedene Mehlsorten gelagert sind und dort wo die Gewürze liegen. In Gedanken entsteht dann nach Lust und  Laune ein neues Brot-Rezept. Diesmal war es die Focaccia, die mich anmachte und die ich anschließend auch dringend benötigte. 
Focaccia, das ligurische Fladenbrot mit Hefeteig wird in verschiedenen Regionen Italiens anders belegt, sehr lecker sind die Variationen mit Oliven, Rosmarin, Cocktailtomaten und Zwiebel, um nur die gängigsten Möglichkeiten zu nennen. Mittlerweile wird die Focaccia sehr gerne als Snack zum Aperitif serviert und dafür war diesmal auch meine Focaccia gedacht. Sie war megalecker und sie erntete ein großes Lob. 👍👍👍👏👏 Optisch hat sie auch Zuspruch erhalten.



Zutaten:

370 g. Weizenmehl
185 ml. Milch
60 g. weiche Butter
1 Ei
5 g. frische Hefe
7 g. Zucker
7 g. Kräutersalz
1-2 TL. Oregano gerebelt
Mozzarella (Menge nach Wunsch)
3 EL. Olivenöl, grobes Meersalz 

Zubereitung:
Mehl, Zucker, Kräutersalz und das Ei in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und kurz untermischen lassen. Milch zugeben, die Hefe fein bröckeln und ebenfalls zugeben, dann diese Zutaten zu einem glatten Teig kneten lassen. Nach kurzer Zeit, die weiche Butter in kleinen Portionen zugeben und unterkneten. Zugleich den Oregano beimengen, den Teig so lange kneten bis er geschmeidig und glatt ist. Anschließend auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und von Hand rundschleifen. Rührschüssel mit Öl ausfetten, Teigkugel einlegen, abdecken und für ca. 40 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.


Inzwischen die Mozzarella in Stangen schneiden, Olivenöl und Meersalz mischen.
Das Backblech mit Backpapier belegen.
Nun den Teig langsam auf das Backblech stürzen. Fingerkuppen mit Öl einfetten und damit den Teig langsam auseinander drücken. Er sollte eine runde Fladen-Form bekommen und etwa 1,5 cm dick bleiben. Dann mit dem Pizzaschneider oder einem scharfen Messer ein Steppdeckenmuster einschneiden (wichtig: Teig nicht ganz durchschneiden und das Messer mit Öl einstreichen damit es leichter gleitet.) Die Mozzarellastangen werden nun in die Einschnitte des Teiges gelegt.
Die Focaccia wieder mit Klarsichtfolie abdecken und für ca. 30 Minuten gehen lassen.
Unterdessen den Backofen auf 190° C. Ober/Unterhitze vorheizen.
Vor dem Backen noch mit einem Pinsel das gesalzene Öl auf die  Focaccia pinseln.
Focaccia im Ofen für ca. 20-25 Minuten backen. Dann auf einem Gitter auskühlen.
Anschließend ist genießen angesagt, lasst sie euch schmecken.


Herzlichst
Eure Irmi