Samstag, 25. September 2021

Karotten-Walnuss-Guglhupf

Fortsetzung in meiner Guglhupfwoche.
Warum gibt es immer wieder Guglhupf, ganz einfach, weil er ein absoluter Liebling ist - unser absoluter Liebling. Die meisten Familienmitglieder bei uns zu Hause mögen Guglhupf sehr gerne.♥♥♥
Ich denke, da spreche ich wohl vielen Menschen aus dem Herzen, denn Guglhupf-Liebhaber gibt's eine Menge auf dieser Welt. Und sie alle lieben die vielen Variationen, die heute gebacken werden, die Auswahl wurde richtig groß und vielseitig.
Mittlerweile gibt es im Handel auch viele verschiedene Backformen. Nicht nur im neuen Design, es hat sich auch das Material und die Qualität geändert; eine praktischer wie die andere. Ich benutze aber immer noch meine alte Form, sie ist klassisch und sie ist nicht allzu groß und sie hat mich schon viele Jahre begleitet. Zudem fällt der Kuchen nach dem Backen meist ohne Probleme aus der Form.
Es wäre in meiner Küche auch gar kein Platz mehr für weitere neue Backformen. Guglhupf-Backformen brauchen viel Stau-Platz, da gibt es meistens nichts stapelbares. Leider. !!!!


Zutaten:
4 Eier
180 g. Zucker
1 Vanillezucker
1 Prise Salz
200 g. Butter
350 g. Weizenmehl
1 Backpulver
1 TL. Zimt
70 ml. Milch
3 EL. Rum
80 g. Walnüsse gerieben
90 g. fein geraspelte Karotte (Möhre)

Zubereitung:
alle Zutaten sollen Zimmertemperatur haben.
Backofen auf 160 °C. Umluft vorheizen, Backform einfetten und mit Mehl bestreuen oder mein Backtrennfett benutzen. Mehl, Backpulver und Zimt mischen und sieben.
Butter, Zucker, Vanillezucker und die Prise Salz in eine Rührschüssel geben und schaumig schlagen bis die Masse glatt und weiß/cremig ist.
Nach und nach die Eier einzeln zugeben und unterschlagen bis sie sich mit der Masse verbunden haben. Das Mehl in 3 Portionen abwechselnd mit der Milch unterheben. Rum, Karotten und Walnüsse ebenfalls kurz unterheben.
Den Teig in die Backform füllen, glatt streichen und im Ofen für ca. 50 Minuten backen. Stäbchenprobe bitte nicht vergessen.
Nach dem Backen den Kuchen auf ein Tortengitter stürzen und mit einem Tuch abgedeckt komplett auskühlen lassen.
Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.


Gutes Gelingen und lasst ihn euch schmecken.
Herzlichst
Eure Irmi

Montag, 20. September 2021

Oreo-Gugelhupf

Kürzlich habe ich mir überlegt, ob für euch vielleicht eine Gugelhupf-Woche interessant wäre. Ich denke mir schon. Ist der Gugelhupf doch der Kuchen aller Kuchen und der, der eine Kaffeetafel so richtig festlich und gemütlich ausschauen lässt. Bei Kaffee und Gugelhupf lässt es sich gut zusammensitzen, um über viele verschiedene Themen zu diskutieren, sich an alte Begebenheiten zu erinnern und so ganz nebenbei werden die Freundschaften wieder gepflegt und oft auch erneuert. Der Kuchen kann uns satt machen und noch vieles mehr....
Deshalb ist es angebracht, dem Gugelhupf eine ganze Woche zu widmen und ich starte gleich heute mit meinem ersten Wochen-Beitrag.
Mein Oreo-Gugelhupf ist ein echter Hingucker mit dem tollen Oreo-Muster. Ich finde, das Muster ist noch origineller und schöner als beim Gugelhupf mit Schokotröpfchen oder geraspelter Schokolade drin. Geschmacklich ist er auch top und vielleicht mag ihn ja jemand nachbacken um ihn beim nächsten Gugelhupf-Nachmittag servieren zu können. 
Falls ja, dann lasst ihn euch schmecken.


Zutaten:
200 g. Butter
160 g. Puderzucker
1 Vanillezucker
1 Prise Salz
4 Eier (Gr. L)
350 g. Weizenmehl
1 Backpulver
70 gr. Oreokekse
ca. 100 ml. Milch
2 EL. Rum

Zubereitung:
alle Zutaten sollen Zimmertemperatur haben.
Backofen auf 180 °C. Ober/Unterhitze vorheizen, Backform einfetten und mit Mehl bestreuen oder mein Backtrennfett benutzen. Mehl und Backpulver mischen und sieben. Oreo's klein hacken.
Butter, Zucker, Vanillezucker und die Prise Salz in eine Rührschüssel geben und schaumig schlagen bis die Masse glatt und weiß/cremig ist.
Nach und nach die Eier einzeln zugeben und unterschlagen bis sie sich mit der Masse verbunden haben. Das Mehl in 3 Portionen abwechselnd mit der Milch unterheben. Rum und Oreo's ebenfalls kurz unterheben.
Den Teig in die Backform füllen, glatt streichen und im Ofen für ca. 50 Minuten backen. Stäbchenprobe bitte nicht vergessen.
Nach dem Backen den Kuchen auf ein Tortengitter stürzen und mit einem Tuch abgedeckt komplett auskühlen lassen.
Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.




Herzlichst
Eure Irmi


Mittwoch, 15. September 2021

Dinkel-Flocken-Brot

Trotz dass es tagsüber noch sommerlich warm ist, steuern wir unweigerlich der herbstlichen Zeit entgegen. Wenn die Temperaturen morgens und abends recht frisch werden, dreht unser Kleidungswunsch auf mehr bedeckt bis hin zu langen Ärmeln. Da hat man oftmals schon fast den Wunsch, den Kachelofen ein wenig einzuheizen, um nur ein bisschen die frische Brise in den leicht ausgekühlten Räumen zu brechen. Machen wir aber erst mal den Backofen an, das hilft auch ein wenig und dafür gibt es nachher wieder frisches Brot.
Den Sommer über haben sich neue Rezepte auf meine Nachbackliste gesetzt, sie werden langsam abgearbeitet. Für dieses Rezept bekam ich den Tipp von unserer lieben Romina. (Ihre Quelle: Küchengötter)
In unserem Dorf gibt es eine große Mühle mit einem dazugehörenden wohlsortierten Laden. Dort verbringe ich gerne einige Zeit, um mich inspirieren zu lassen und nachher auch zum Einkaufen. Geboten wird dort reichlich Auswahl an verschiedenen Mehlsorten und anderen Backzutaten wie Flocken, Gewürze, Samen, Nüsse, getrocknete Kräuter, Bücher und verschiedene kleine handwerkliche Gerätschaften, die das Backen einfacher, abwechslungsreicher und leichter machen. Warum soll man sie nicht nutzen, denke ich mir immer, wenn ich gerade dort beim Stöbern bin und meistens landet dann auch was im Einkaufswagen.



Zutaten für 1 Brot:
300 g. Dinkelmehl 
50 g. Weizenvollkornmehl
75 g. Roggenmehl
50 g. 5-Korn-Flocken
11 g. Salz
8 g. frische Hefe
1 TL. Honig
25 ml. Olivenöl
250 + 160 ml. Wasser

Zubereitung:
Die Flocken in einer beschichteten Pfanne ohne Fett leicht anrösten. Dann in einem Topf mit 250 ml. Wasser und dem Salz etwa 2-3 Minuten leicht köcheln und wieder auf lauwarm abkühlen. Die Flocken quellen und die Masse wird breiartig.
Mehlsorten in eine Rührschüssel geben und mischen, Hefe in 160 ml. lauwarmen Wasser und Honig zuerst auflösen dann zum Mehl geben. Flocken und Olivenöl zugeben und alles mit der Küchenmaschine für ca. 5-6 Minuten kneten. Den Teig abgedeckt für ca. 1 Stunde gehen lassen. Dabei aber alle 20 Minuten dehnen und falten. Den Teig jeweils ein paar mal dehnen und von oben nach unten falten und von außen nach innen. Das gelingt am besten mit der Teigkarte oder mit geölten Händen.
Inzwischen eine Kastenform von ca. 28 cm ordentlich einfetten und mit Mehl ausstreuen. Den Teig auf eine bemehlte Fläche stürzen, langwirken, etwas mit Wasser benetzen und mit Flocken bestreuen, dann in die Form legen. Mit einem Tuch abdecken und erneut ca. 1 Stunde gehen lassen.
Den Backofen auf ca. 210 °C Ober/Unterhitze vorheizen. 
Das Brot im Ofen ca. 40 Minuten backen.



Herzlichst
Eure Irmi


Freitag, 10. September 2021

Spaghetti alla vesuviana

Ein toller Spaghetti-Klassiker, mediterran, sehr lecker, leicht scharf (bis sehr scharf-je nach Wunsch) und voll im Geschmack.
Wie viele verschiedene Spaghetti Rezepte gibt es eigentlich ???. Unzählige, denn die vielen Klassiker wurden schon zigmal abgewandelt und was neues daraus gemacht. Alle sind sie top.
Meistens kommt es auf die richtige Würze an. Wenn man zu Hause kocht, darf man mehr oder weniger würzen, da kräht kein Hahn. Wobei ich eher weniger scharf würze, beim Salz darf es schon manchmal eine Prise mehr sein. Ich weiß, Salz ist nicht so gesund, da würde so mancher vielleicht mit hochgehobenem Finger auf mich zeigen und mich ein wenig in die Schranken weisen. Ich bemühe mich aber, das in Grenzen zu halten. 
Die Vorlieben beim Würzen gehen eben weit auseinander.


Zutaten für 2 Personen:

180-200 g. Spaghetti
Ordentlich Olivenöl für die Pfanne
2-3 Zehen Knoblauch
1 kleine Chilischote
oder in Ermangelung getr. Chiliflocken
400 g. Dosentomaten in Stücke
8 St. Cocktailtomaten
40 g. schwarze Oliven entsteint
40 g. grüne Oliven entsteint
30 gr. Kapern in Essig oder Salz gelegt
Salz,
geriebenen Parmesan

Zubereitung:
Spaghetti in ordentlich Salzwasser bissfest garen.
Knoblauch schälen und in Scheiben schneiden. Chilischote waschen und ebenfalls in Scheiben schneiden. Cocktailtomaten waschen und halbieren
Olivenöl in eine flache Pfanne geben, Knoblauch, Chili und Cocktailtomaten  darin kurz anbraten, Dosentomaten zugeben, leicht salzen und alles kurz köcheln lassen. Oliven und Kapern zugeben und mit einem Schöpfer Nudelwasser löschen. Auf mittlerer Stufe ca. 5-10 Minuten köcheln.
Nudeln abgießen und noch tropfnass in die Soße geben. Alles gut durchmischen und auf Tellern anrichten. Nach Wunsch mit Reibkäse bestreuen und servieren.


























Lasst es euch schmecken.

Herzlichst 
Eure Irmi

Sonntag, 5. September 2021

MaraMax - light

mein leichtes fruchtiges Sommergetränk für viele Gelegenheiten.  🍹🍹🍹🍹 
Weiter geht es in der Sommer-Getränke-Woche mit einem leichten Drink. Wenn ich  "light" lese oder höre, dann bin ich gerne dabei; muss ich doch nach dem Genuss nicht die Promille zusammenzählen, die ich vorher zu mir genommen habe. Meistens werden diese leckeren Getränke in Gesellschaft serviert und nach der Feierlichkeit muss oder soll man noch selbst mit dem Auto fahren, um wieder nach Hause zu kommen. Da ist es schon von Vorteil, wenn sich weniger Alkohol im Getränk versteckt, damit man nachher noch fahrtüchtig bleibt.
Den MaraMax - light mit deutlich mehr Alkohol zu einem super feinen Cocktail zu mixen geht natürlich auch. Als Grundlage für diesen tollen fruchtigen Sommer-Cocktail dient mein Maracuja-Sirup, den ich euch am Wochenbeginn vorgestellt habe. Er bietet eine voll-sonnige Sommerfarbe mit einer exotisch-fruchtigen Note für euer Cocktail-Glas. 
Genießt dieses Getränk noch schnell - so lange dauert der Sommer nämlich nicht mehr.


Zutaten für 1 Getränk:
alle flüssigen Zutaten sollten eisgekühlt sein.
100-120 ml. Prosecco oder Sekt
100-120 ml. Mineralwasser mit Kohlensäure

Heidelbeeren
1 kleiner Pfirsichspieß 
1 kleiner Zweig Thymian
½ Scheibe Zitrone oder Limette
Eiswürfel
Trinkhalme

Zubereitung:
Die Zutaten sollen ordentlich gekühlt sein - Eiswürfel zugeben ist im Normalfall ein Muss !!! (bei uns mag das leider niemand).
Heidelbeeren und die Thymianzweige kalt spülen, Pfirsichspieße vorbereiten, Zitronenscheiben teilen.
Sirup, Prosecco und Mineralwasser einfüllen, Heidelbeeren, Zitronenscheibe und Thymianzweig zugeben, mit Eiswürfel und Trinkhalm versehen.
Fertig ist der neue MaraMax light. ♥♥♥♥


























Na dann Prost
Eure Irmi

Montag, 30. August 2021

Maracuja-Sirup

An Tagen mit gutem Wetter kann es nachmittags noch richtig warm werden. Da wünscht man sich schon mal ein schattiges Plätzchen im Garten und dazu ein fruchtiges kühles Sommer-Getränk zur Abkühlung. Hausgemachter Fruchtsirup wird dazu gerne genommen; er schmeckt allemal besser als......!!! Aufspritzen könnt ihr den Sirup mit kaltem Mineralwasser, mit gekühltem Sekt oder Prosecco oder auch gemischt. Ganz nach Lust und Laune und wie ihr es selber wollt. Wer's noch alkoholischer mag, der findet bestimmt eine passende Spirituose zum Cocktail-Mixen. Ab sofort sind eure Ideen gefragt. Ich bin mir sicher, ihr werdet eure Gäste damit überraschen.
Mit meinem selbstgemachten Maracuja-Sirup und einer Eigenkreation für ein Mix-Getränk oder einen Cocktail lässt sich das Freizeitgefühl angenehm aufwerten. Man fühlt sich gleich wie in den Ferien oder vielleicht sogar wie im 7. Himmel, je nach Situation des Abends. Aber egal welches Gefühl euch der Abend bringt - genießt ihn, denn er ist einmalig.!!!
🍹🍹🍹🍹🍸🍸🍸🍸🍸🍸🍸🍹🍹🍹🍹

starten wir doch gleich heute noch eine Woche mit tollen Sommergetränken
ich lade euch herzlich dazu ein. !!!


Zutaten:
12 Maracuja-Früchte = ca. 180 gr. Fruchtfleisch
300 Zucker
180 ml. Wasser
Saft 1 kleinen Zitrone

Zubereitung:
Die Maracuja Früchte halbieren, Fruchtfleisch mit einem Löffel auskratzen. Zitrone auspressen.



Zucker und Wasser in einem Topf kurz aufkochen, Fruchtfleisch und Zitronensaft zugeben und für 1 Minute köcheln lassen. Dann den Sirup abseihen und in saubere Flaschen abfüllen. 
Sirup auskühlen lassen und im Kühlschrank aufbewahren. Dort hält er sich ca. 3 Wochen, wenn er nicht schon lange vorher verbraucht wurde.

das Glas ist leer - es hat vorzüglich gemundet

So, nun wünsche ich euch gutes Gelingen und macht was Schönes draus.
Alle Liebe
Eure Irmi

Mittwoch, 25. August 2021

einfache Karotten-Muffin

der Garten gibt zur Zeit so einiges an Gemüse zur Ernte frei. Möhren können nun gezogen werden. Frische Möhren aus dem eigenen Garten schmecken besonders gut. Sie schmecken einfach anders und diesen anderen herrlichen Duft geben sie auch an die Muffins ab. Die Möhren können aber problemlos durch Zucchini ersetzt werden. Dann hat man eben Zucchini-Muffins anstatt Karotten-Muffins. Sie schmecken genau so gut, vielleicht sogar etwas saftiger. Ich fand die Karottenmuffin sehr, sehr lecker, fluffig und mit einer angenehmen Duftnote von Zimt. Wenn der Duft von Zimt wieder in die Küche einzieht ist der Herbst nicht mehr weit. Die Muffin sind sehr empfehlenswert auch als Pausensnack für die Schule.           


Zutaten für 12 Muffin:
2 Eier
100 g. Zucker
½ Vanillezucker
1 Prise Salz
90 ml. geschmacksneutrales Speiseöl
20 ml. Joghurt natur
100 g. Weizenmehl
50 g. Walnüsse gerieben
1 Backpulver
1 Msp. Zimt
60 g. Karotten fein geraspelt

Zubereitung:
Alle Zutaten sollten Raumtemperatur haben.
Das Muffinblech mit Papierkapseln auslegen oder die Mulden mit Butter einfetten und mit Mehl bestreuen. Backofen auf 180 °C. Ober/Unterhitze vorheizen.
Mehl mit Backpulver und Zimt mischen und sieben.
Eier mit Zucker, Vanillezucker und der Prise Salz kalt aufschlagen. Öl und Joghurt langsam unterschlagen. Erst das Mehlgemisch und die Walnüsse mit einem Kochlöffel unterheben. Anschließend die Karotten leicht unterheben. Die Masse bleibt eher flüssig. 
Den Teig in die Förmchen füllen - das geht sehr gut mit einem Eisportionierer.
Muffins in den Ofen schieben und für ca. 20 Minuten backen. Nachher auskühlen lassen und vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen. Dazu passt wunderbar geschlagene Sahne.

Quelle: „So backt Südtirol“ von Heinrich Gasteiger, Gerhard Wieser, Helmuth Bachmann 
Athesia Verlag Bozen





































Hortensienblüten eignen sich sehr gut als
Tischschmuck, sie halten einige Tage im Wasser


Herzlichst
Eure Irmi

Freitag, 20. August 2021

Toastbrot

Toastbrot hausgemacht - einfach genial zum Frühstück. Mit Butter und Marmelade, mit Honig oder mit Nutella - mega lecker. ♥♥♥♥
Für mich persönlich gibt es dieses Toastbrot aber zum Abendbrot. Da wird es dann mit Gouda oder Gorgonzola belegt, mit Schinken oder mit einem pikanten Brotaufstrich. Trotz der leichten Süße schmeckt dieses Toastbrot sehr lecker mit Wurst und Käse und ist jedes mal in "nullkommanix" verspeist.
Auf dieses Rezept wurde ich von einer meiner Leserinnen aufmerksam gemacht worden. Vielen lieben Dank dafür - ich habe das Brot zwischenzeitlich schon ein paar mal gebacken und wir waren jedes mal wieder begeistert. ♥♥♥




Zutaten:
350 g. Weizenmehl Typ 
150 g. Dinkelmehl Typ
50 ml. Milch
150 ml. Wasser 
40 g. Zucker
18 g. frische Hefe
2 Eier (mit Zimmertemperatur)
80 g. Butter (wachsweich)
11 g. Salz

1 Eigelb
1 EL. Sahne

Zubereitung:
Milch und Wasser (beides handwarm) in eine kleine Schüssel geben, Zucker und Hefe zugeben und darin auflösen.
Mehl und Salz in die Rührschüssel geben, eine Mulde in das Mehl drücken und das Hefe-Gemisch in die Mulde fließen lassen. Mit dem Kochlöffel und mit etwas Mehl vom Rand einen Vorteig herstellen, diesen für ca. 30 Minuten abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.
Anschließend die Eier und die Butter zugeben und die ganze Masse für ca. 8-10 Minuten zu einem glatten, elastischen Teig kneten lassen.
Den Teig auf eine ordentlich bemehlte Arbeitsfläche geben und mithilfe einer Teigkarte rund formen, nochmals zurück in die Rührschüssel legen, abdecken und wieder ca. 30-40 Minuten gehen lassen.
Inzwischen eine Kastenform von ca. 26 cm Länge buttern und mit Mehl bestreuen.


Nun den Teig mit bemehlten Händen in 6 gleich große Stücke teilen. Jeden Teigling rund schleifen und dicht nebeneinander in die Form legen. Form abdecken, den Teig nochmals 30 Minuten gehen lassen.
Inzwischen den Backofen auf 180 °C. Ober/Unterhitze vorheizen.
Das Eigelb und die Sahne gut verrühren, die Oberfläche des Teiges mit der Eiersahne gut einpinseln. Brot in den Ofen schieben und für ca. 40 Minuten backen. Klopfprobe, bitte nicht vergessen. 
Das Brot nachher auf ein Kuchengitter stürzen und komplett auskühlen lassen. 

Wünsche euch gutes Gelingen und eine schöne Zeit.

Herzlichst
Eure Irmi

Sonntag, 15. August 2021

Schnelle Brotlasagne

Ein herzhaftes Gericht mit den Lieblings-Zutaten, die garantiert in jedem Hause zu finden sind. Man darf wieder Reste verwenden und trotzdem ein tolles Gericht servieren. Sparen ist dabei angesagt, nichts in den Müll werfen ist die Devise. Man kann/darf seinen Ideen wieder freien Lauf lassen und dem eigenen Gusto frönen. Die Zutaten, die hier unten angeführt sind, sind nicht verpflichtend. Sie waren lediglich zu meiner Verfügung weil sie unsere Lieblingszutaten sind.
Als echte Lasagne kann man dieses Gericht jedoch nicht bezeichnen, dafür weichen die Zutaten zu sehr von der typischen Lasagne ab. Lediglich das Schichten und backen haben eine gewisse Ähnlichkeit. Lecker war dieses Gericht, es hat uns wunderbar geschmeckt und es ist empfehlenswert.
Ich kann mir gut vorstellen, dass jetzt vielleicht jemand Lust bekommen hat, seine eigene Brotlasagne zu kreieren. Dafür wünsche ich gutes Gelingen und lasst sie euch schmecken.



Zutaten für 2 Personen:
einige Scheiben Brot vom Vortag
3 Eier (Gr. L.)
130 g. Joghurt Natur
80 ml. Olivenöl
Salz und Pfeffer
8 Scheiben Gouda oder 
anderen geraspelten würzigen Käse

Zutaten für die Salsa:
insgesamt 180 g. (bei mir waren es folgende Zutaten gemischt nach Wunsch)
Kaperbeeren, getrocknete in Öl gelegte Tomaten, frische Tomaten, schwarze Oliven
1 Knoblauchzehe
etwas Petersilie fein gehackt

Zubereitung:
Der Backofen wird auf 180 °C. Ober/Unterhitze vorgeheizt.
für die Salsa werden die Zutaten fein gehackt und mit Pizzasalz und Petersilie gewürzt und gemischt.
Die Eier in eine Schüssel geben, Joghurt und Öl zugeben mit Salz und Pfeffer würzen und aufschlagen.



Einige Brotscheiben in eine Auflaufform legen und mit ungefähr der Hälfte der aufgeschlagenen Eier beträufeln, mit der Hälfte der Käsescheiben belegen. Die Salsa darauf verteilen, erneut ein Lage Brot schichten und die restliche aufgeschlagene Eiermasse darauf verteilen. Mit Käsescheiben abdecken und mit etwas Paprika bestreuen. Im Ofen ca. 25 Minuten backen.
Sofort servieren und verspeisen.
Dazu passt hervorragend ein Blattsalat oder ein Tomatensalat.


























Ich wünsche Euch gutes Gelingen und einen guten Appetit.
Herzlichst 
Eure Irmi

Dienstag, 10. August 2021

Aprikosen-Quark-Streusel-Blechkuchen

Schnell, einfach und unglaublich lecker; wenn ein Blechkuchen solche Eigenschaften aufweisen kann, dann ist er genau mein Fall.
Manchmal muss es einfach schnell gehen, viel Zeit steht oft nicht zur Verfügung, um einen aufwendigen Kuchen zu backen. Die Lust auf was Süßes steht immer ganz plötzlich im Raum, die Entscheidung zum Backen kommt dann schnell aber die Lust zum Backen fehlt noch. Da brauchen wir ein Rezept, das ruckizucki geht, um alle unsere Wünsche erfüllen zu können. Hier ist es, das perfekte Rezept.
Zur Verwendung des Obstes darf ich sagen: Ihr könnt wieder ganz variabel sein. Alles schmeckt und darf verwendet werden, man muss also nicht extra einen Laden aufsuchen. Vielleicht genügt ein Blick in die Obstschüssel, um eure eigene Variante zu kreieren, oder ihr habt die Möglichkeit, Obst aus eurem Fruchtgarten zu besorgen. 
Den Fruchtgarten muss man auch öfters unter die Lupe nehmen, nicht selten verpasst man es und die Früchte sind schon überreif. Wäre jammerschade drum, denn Früchte aus dem eigenen Garten sind ein großes Geschenk.




Zutaten für ein Backblech von ca. 28 x 30 cm:
für den Streuselboden:

185 g. Butter
375 g. Weizenmehl
1 Prise Salz
185 Zucker
1 Vanillezucker
11 g. Backpulver
1 Ei (Gr. M)

Zutaten für den Belag:
750 g. Quark 20 %
150 g. Zucker
1 Pckg. Vanillepuddingpulver
½ Zitrone
1 Ei (Gr. M)
500 g. Aprikosen (reif)
20 g. Hagelzucker
40 g. Walnüsse

Zubereitung:
Die Butter in einer Pfanne schmelzen und abkühlen lassen. Walnüsse grob hacken. Aprikosen waschen, entsteinen und halbieren oder vierteln.
Backblech mit Papier belegen. Backofen auf 175 °C. Ober/Unterhitze vorheizen.
Alle Zutaten für den Streuselboden in eine Schüssel geben, mit dem Knethaken des Rührgerätes zu Streusel verarbeiten. Dann 1/4 des Teiges zur Seite stellen, den Rest auf das Backblech geben, gleichmäßig verteilen und festdrücken.
Die Zitrone auspressen und in eine Schüssel geben. Quark, Zucker, Ei und Puddingpulver zugeben und alles glatt rühren. Die Masse gleichmäßig auf den Streuselteig streichen, dann mit Aprikosen belegen, restliche Streusel, Hagelzucker und Walnüsse darüber streuen. Im Backofen ca. 55 Minuten backen.
Die Schnitten komplett auskühlen lassen, die Form abnehmen. Die Schnitten teilen und kurz vor dem servieren mit Puderzucker bestreuen.
Lasst sie euch schmecken.





Herzlichst
Eure Irmi