Samstag, 15. August 2026

Gnocchi mit Fenchel und Taleggio

Die Woche "lecker kochen mit Fenchel" geht hier weiter.
Zu Italiens Küche gehören für mich Gnocchi einfach dazu, Fenchel und Taleggio Käse ebenso. Diese drei Hauptzutaten zeichnen, unter anderen, die mediterrane Küche aus und finden sich in diesem Gericht wieder.
Obwohl ich gerne mediterran koche, muss ich zugeben, dass Gnocchi nicht so oft auf meinem Speiseplan stehen. Sie geben auch ein bisschen Arbeit, es werden aber fertige Gnocchi in jedem Kühlregal angeboten, die durchaus eine tolle Qualität bieten. Diesmal habe das Angebot genutzt und eine Packung aus dem Kühlregal genommen, weil ich relativ spät auf dem Weg in meine Küche war. Schade eigentlich, dass ich Gnocchi bisher so vernachlässigt habe, aber das kann man ja noch ändern.

Eine schöne Fenchelknolle lag zu Hause in meinem Kühlschrank und wartete auf meine Verarbeitung. Ganz spontan ist mir die Idee für dieses Rezept eingefallen und aus spontanen Ideen werden oft die besten Rezepte. Während der Zubereitung hatte ich noch Zweifel, ob das auch ein schmackhaftes Gericht werden wird, doch am Ende bin ich angenehm überrascht worden. Es hat so lecker geschmeckt, dass wir auch den erst übrig gebliebenen Rest noch genommen und gegessen haben.  Das Essen war üppig, aber megalecker.

Schon vor einiger Zeit habe ich in meinem Blog mal erwähnt, dass sich Fenchel mit anderen Zutaten geschmacklich sehr gut verträgt. Man darf sagen "er kommt mit allen anderen Zutaten gut zurecht und ist geschmacklich nicht vorlaut". So empfinde ich das immer und genau deswegen trau ich mich zu erwähnen, dass sich auch die "Nicht-Fenchel-Liebhaber" ruhig mal trauen können Fenchel zu kochen.



Zutaten für 2 große Portionen:
500 g. Kartoffel-Gnocchi aus dem Kühlregal
1 mittlere Fenchelknolle

2 Zehen Knoblauch
1 EL. Butter
50 ml. Sahne
70 ml. Weißwein
120 g. Taleggio
Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Gnocchi nach Packungsanleitung in Salzwasser kochen, abseihen und abtropfen lassen.
Fenchel putzen und in Scheiben von 1-2 mm schneiden. Käse entrinden und in Scheiben schneiden. Knoblauch pellen und ebenfalls in Scheibchen schneiden.
Butter in einer Pfanne erhitzen, Fenchel und Knoblauch einlegen und für ein paar Minuten garen ohne zu bräunen, salzen und pfeffern, dann mit Wein löschen, kurz einkochen lassen. Sahne zugeben, kurz umrühren, dann die Käsescheiben einlegen. Käse schmelzen lassen, die Gnocchi zugeben und alles gut untermengen. Sofort servieren und genießen.



Alles Liebe
Eure Irmi

Montag, 10. August 2026

Ofenfenchel

Heute werde ich mit euch in die Woche "Lecker kochen mit Fenchel" starten, in der es zwei Gerichte mit Fenchel gibt, die genial schmecken, alle beide. 
Trotz, dass Fenchel nicht jedermanns Sache ist, möchte ich diese zwei Gerichte in meinen Blog aufnehmen. Das heutige Gericht wird wahrscheinlich eher  Zustimmung von meinen Lesern bekommen, nichtsdestotrotz ist auch das zweite Gericht sehr geschmackvoll und vielleicht kann es einige von euch zum Probieren einladen. Es ist ein leichtes Gericht und wird gerade jetzt im Sommer gerne auch als Hauptgericht genutzt. Mit einem schönen Röstbrot oder Knoblauchbrot dazu wird es zu einer runden, mediterranen Geschichte.

Bei den Tomaten könnt ihr auch Strauchtomaten verwenden, Feta habe ich schon mariniert und gewürfelt gekauft. Selbstverständlich könnt ihr das Rezept abändern, mit Zutaten die ihr mögt oder vielleicht gar schon zu Hause habt. Da gibt es keine Grenzen, das wollte ich nur nochmals gesagt haben.



Zutaten für 2-3 Personen:
1 mittlere Fenchelknolle
1½ Tomaten (Peretto)
2 Chalotten
3 Knoblauchzehen
10-12 Stück grüne Oliven ohne Kern
3 EL. Feta gewürfelt 
2-3 Scheiben Zitrone
Kräutersalz und Pfeffer
Oregano
1 kleinen Zweig Rosmarin
Olivenöl für die Form

Zubereitung:
Backofen auf 200° Ober/Unterhitze vorheizen.
Gemüse waschen, schälen und schneiden (siehe Bild oben)

Auflaufform mit Öl ausstreichen, das geschnittene Gemüse einlegen, salzen, pfeffern, Zitronenscheiben, Feta und Oliven darüber verteilen. Oregano, Knoblauch und Rosmarin drüber geben, mit Olivenöl beträufeln und alles in den Backofen schieben. Für ca. 30 Minuten garen, das Gemüse soll schön durch sein und die Ränder Farbe bekommen haben
Sofort servieren. Guten Appetit.



Alles Liebe
Eure Irmi



Mittwoch, 5. August 2026

Wanderung zur St. Hippolyt Kirche

Einige Male im Jahr wandern wir zur Kirche St. Hippolyt in Naraun bei Tisens. 
Da die Wanderung in unmittelbarer Nähe zu unserem Wohnort liegt, ist sie jederzeit locker machbar. Ein halber Tag dafür reicht vollkommen aus, also darf man sich eventuell auch erst am Nachmittag dazu entscheiden. Zu jeder Jahreszeit ist sie ein willkommene Freizeitgestaltung, auch wenn es mal nur darum geht, schnell den Kopf frei zu bekommen.
Die Kirche von St. Hippolyt steht auf einem Hügel oberhalb von Lana und wird gerne als Wanderziel oder auch als Besinnungsweg für die Bevölkerung und für Gäste genutzt.




Die Wanderung ist wunderschön, nicht weit und nicht anstrengend, vorwiegend schattig und in ca. 30 Minuten zu bewältigen. Wenn man dann erst mal am Ziel ist, wird man mit einem gigantischen Ausblick belohnt. Der weite Blick über das Meraner Land, das nun vor uns liegt, ist einfach grandios.




Oben angekommen genießt man erst mal den Ausblick, setzt sich am besten auf eine Bank und genießt noch weiter.
 
Vor uns liegt ein gigantischer Talkessel, in dem sich das Etschtal und das Meraner Land ausstrecken können. Gleich im Vordergrund sehen wir Lana und auf den linken Seite das angrenzende Tscherms. Im Hintergrund liegt die Kurstadt Meran, rechts auf der Anhöhe kann man Schenna erkennen und mittig auf der Anhöhe dahinter liegt Dorf Tirol. Im Hintergrund (zwischen Schenna und Dorf Tirol) erkennt man den Eingang ins Passeiertal, umrahmt wird das ganze Gebiet von den noch leicht verschneiten Bergspitzen der TexelgruppeEs ist ein herrlicher Anblick, jedes Mal und immer wieder neu ist man begeistert.
Viele meiner Leser werden dieses Gebiet jetzt vielleicht erkennen und ich hoffe, sie erfreuen sich meiner Bilder.

Nach einer kurzen Rast melden sich meistens Hunger und Durst, auch dafür ist gesorgt. Im nahe gelegenen Gasthaus wird man gut bedient und für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt und genau das ist jetzt unser nächstes Ziel.



Alle Wege führen nach Rom sagt ein alter Spruch bei uns, aber dem scheint hier nicht so zu sein. 😉


Nicht nur das Meraner Land ist sehenswert, auch der Süden des Etschtales ist eine Augenweide, auf dem Bild oben erkennen wir die Dörfer Terlan, Siebeneich und ganz hinten liegt Bozen.
Auf dem Bild unten sehen wir Tisens/Prissian und im Hintergrund das Mendelgebirge.


Nach einer Rast und einer feinen Stärkung treten wir wieder unseren Heimweg an, werfen aber nochmals einen Blick zurück auf die Kirche St. Hippolyt. 




Wir freuen uns über diesen tollen Tag und über die gelungene Wanderung, nun nehmen wir aber ernsthaft den Rückweg in Angriff. Jedoch eines wissen wir jetzt schon, ganz lange wird es nicht dauern, bis bei uns wieder Lust aufkommt, ein weiteres Mal diesen herrlichen Platz aufzusuchen.
Ich danke euch von Herzen, dass ihr mich begleitet habt und wünsche euch eine gute Woche und eine feine Zeit.

Herzlichst
Eure Irmi

Die Geschichte mit der Werbung:
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Donnerstag, 30. Juli 2026

Rinder-Roulade

Der Klassiker aus meiner Hand nach einem Rezept von Barbara Prantl.
Rinderroulade habe ich vorher noch nie gekocht, es war mir immer zu viel Zeit- Aufwand. Doch jetzt darf ich darüber nicht mehr klagen, also gibt es auch mal ein leckeres Schmorgericht. Dabei habe ich mir gleich die doppelte Menge gekocht, dass ich noch einmal in diesen herrlichen Genuss komme. Dazu gab es bei uns Kartoffelpüree.
Die Rindsschnitzel habe ich mir vom Metzger dünn schneiden lassen, das geht mit der Maschine viel schöner und flotter, alle anderen fehlenden Zutaten geholt und los ging die Arbeit.
Zeitaufwand gab es ordentlich, Arbeitsaufwand auch, man glaubt es kaum. Schnippeln, rollen, anbraten, schmoren, die Töpfe stapelten sich auch und die Spülmaschine konnte ordentlich bestückt werden. 
Aber kommen wir jetzt zu den positiven Seiten, zum Geschmack und zum Genuss, denn die beiden haben alles herrlich entschädigt. Das Fleisch war butterzart, die Soße ein großer Traum, das Kartoffelpüree passte so wunderbar dazu, dass ich mir nichts besseres hätte vorstellen können. Ein richtig leckeres Gericht, an das man sich noch eine ganze Weile gerne erinnert.
Mein Fazit:
Die Arbeit war viel, ja, aber der Genuss war groß und wenn jetzt anschließend eure Frage kommt, ob ich das nochmals koche? 🤷‍♀️ vielleicht doch wieder einmal - einfach, weil es ein Klasse Essen war.!!😋



Zutaten für 5 Personen:

5 Rindsschnitzel
1 EL. Senf
Salz und Pfeffer
100 g. Bauchspeck dünn 
geschnitten
1 Karotte
2 kleine Essiggurkerl
1 weiße Zwiebel
Öl für die Pfanne
Zutaten für die Soße:
2 Karotten
3 Stiele Sellerie
1 weiße Zwiebel
1 EL. Tomatenmark
60 ml. Rotwein
600 ml. Wasser
Kartoffelstärke

Vorbereitung für Roulade:
Karotte schälen und in feine Stifte schneiden, Essiggurkerl auch. Zwiebel schälen und fein schneiden (siehe Bild unten).
Schnitzelfleisch auslegen, salzen und pfeffern, dann auf der Innenseite mit Senf bestreichen, mit Karotte, Gurkerl und Zwiebel belegen. Das Fleisch einrollen und mit einem Holzspieß feststecken. 
Vorbereitung für die Soße:
Karotten schälen, Selleriestiele waschen, Zwiebel schälen, das Gemüse in grobe Würfel schneiden.


Nun das Öl in der Pfanne erhitzen, die Rouladen einlegen und von allen Seiten braun anbraten, dann aus der Pfanne nehmen. Jetzt das geschnittene Gemüse zugeben und kurz anbraten, Tomatenmark zugeben und mit anrösten, mit Wein löschen und diesen komplett einkochen lassen, mit Wasser angießen, die Soße salzen und pfeffern und die Rouladen wieder einlegen. Den Topf abdecken, Soße und Rouladen für 1 Stunde und 30 Minuten leicht kochen/köcheln lassen.
Die Rouladen auf einem Teller ablegen und die Soße in einen separaten Topf abseihen, das Gemüse mit einer Schöpfkelle gut durch den Sieb drücken (nicht pürieren! - die Soße wird viel schöner und schmeckt besser). Soße wieder in den Topf geben, mit Kartoffelstärke abbinden, nochmals würzen wenn notwendig. Die Rouladen zugeben und noch 2-3 Minuten köcheln.
Dann darf man schon servieren und genießen.


Ich wünsche euch guten Appetit und alles Gute
Eure Irmi

Samstag, 25. Juli 2026

Buttermilch-Schmarren mit Marillen-Röster

Marillen-Zeit ist wieder, überall in den Verkaufsstellen leuchten die orangefarbenen Früchte den Kunden entgegen. Man kann gar nicht daran vorbei gehen, weil sie doch saisonal und regional am besten sind. Unter diesen Umständen, musste ich mich in die Küche stellen und ein tolles Gericht zaubern. Meine spontane Idee war Buttermilch-Schmarren mit Marillen-Röster.
Marillen-Röster kann man gerne die doppelte Menge oder noch mehr zubereiten, anschließend noch heiß in ein Glas füllen, um sie für längere Zeit haltbar zu machen. Später greift man gerne noch einmal darauf zurück.

Auch der Buttermilch-Schmarren war ganz nach meinem Geschmack, nicht so üppig, nicht so süß und er gelingt garantiert. Nebenbei ist er kolossal köstlich und fluffig, mit Marillen-Röster dabei, ergibt er eine runde Mahlzeit. Die Zutaten, können geschmacklich unglaublich gut miteinander und deshalb hat mich das Gericht gerade dazu animiert, es nochmal für uns zuzubereiten. Wie gut, dass ich vorgesorgt habe und die Marillen-Röster schon im Glas auf einen nächsten Auftritt warten.



Zutaten für 2 Personen:
für den Buttermilch-Schmarren:

150 ml. Buttermilch
80 ml. Schlagobers
1 EL. Zucker
etwas Vanillepaste
etwas Zitronenabrieb
1 Prise Salz
4-5 EL. Weizenmehl
2 Eier
1 EL. Butterschmalz für die Pfanne

1 EL. Butter
1 EL. Kristallzucker

Puderzucker zum Bestreuen

für die Marillen-Röster:
300 g. Marillen
30 g. Zucker
30 ml. Weißwein
50 ml. Wasser
1 TL. Vanille-Aroma

Zubereitung:
Die Marillen waschen und grob würfeln.
Den Zucker in einer Pfanne karamellisieren, die Marillen zugeben und kurz untermischen, mit Wein angießen, Vanille und Wasser zugeben. Gut untermischen und für 2-3 Minuten köcheln. Topf vom Herd nehmen und auf lauwarm abkühlen lassen.
Backofen auf 175° Ober/Unterhitze vorheizen.
Buttermilch, Schlagobers, Zucker, Vanille und Zitronenabrieb glattrühren, Die Eier trennen und die Eigelb zugeben und unterschlagen. Mehl zugeben und klümpchenfrei unterrühren. Separat das Eiweiß mit der Prise Salz steif schlagen, dann 1/3 vom Eischnee zügig unter den Teig rühren, Rest vom Eischnee vorsichtig unterheben.
Butterschmalz in einer beschichteten Pfanne erhitzen, die Temperatur etwas zurückdrehen, Teig einfüllen und für ca. 3 -4 Minuten anbacken lassen. Dann die Pfanne in den Ofen schieben und den Schmarren für 12-13 Minuten backen lassen. Der Teig sollte durchgebacken aber nicht trocken sein und obenauf schön golden. Die Pfanne erneut auf die Herdplatte stellen, den Schmarren mit den Gabeln zerteilen, Butter und Zucker zugeben und für kurze Zeit karamellisieren lassen.
Dann kann angerichtet werden, mit Puderzucker bestreuen und Marillen-Röster dazugeben.
Lasst es euch schmecken.



Herzlichst
Eure Irmi

Montag, 20. Juli 2026

Irmi's Schnitzeltopf - scharf, aber sehr fein

Mein Schnitzeltopf ist wieder ein Gericht mit dem man wunderbar Zutaten verwerten kann. Zum Beispiel solche Zutaten, die beim Grillen gar nicht erst auf den Rost kamen, weil die Gäste schon alle satt waren.
Da ich mich neuerdings beim Einkaufen immer in der Menge verschätze, landet oft zu viel im Einkaufskorb. Das passiert meistens dann, wenn ich Gäste habe, deren Essgewohnheit ich noch nicht gut kenne. Auf keinen Fall möchte ich, dass sie noch hungrig vom Tisch gehen müssen. 
Manche Lebensmittel kann man gut einfrieren, die machen dann ja kein Problem und der Rest wird anders verwertet. Eintopf ist meistens ein guter Weg, der allen passt, weil er schnell gemacht ist und immer lecker schmeckt. Einen weiteren Vorteil gibt es beim Eintopf noch, es ist nur eine Pfanne am Herd und das ist jetzt im Sommer eine Wohltat. Außerdem mögen wir Zwei sehr gerne Eintopf.
Dazu gibt es bei uns fast immer nur Baguette.


Zutaten für 2-3 Personen:
300 g. Kartoffeln
1 rote Spitzpaprika
1 rote Zwiebel
3 Knoblauchzehen
50 g, gewürfelter Speck
3 Truthahn-Schnitzel
1 EL. Tomatenmark
200 g. passierte Tomaten aus der Dose
150 g. stückige Tomaten aus der Dose
300 ml. Wasser
40 g. Mascarpone
80 ml. Sahne
Salz und Pfeffer
Paprikapulver 
1 Prise Zucker
1 EL. gehackte Petersilie
1 Paar Chiliflocken (oder 2😀) 
Öl und wenig Butter für di Pfanne

Zubereitung:
Das Gemüse waschen und schälen, Kartoffeln in mundgerechte Stücke schneiden, Zwiebel und Knoblauch in dünne Scheibchen. Truthahnschnitzel in Streifen.
Mascarpone und Sahne miteinnander verquirlen.
Das Fett im Gusseisentopf oder in der Pfanne erhitzen, Speck und Fleisch darin anbraten, dann auf einem Teller zur Seite legen.
Im Bratfett nun die Zwiebel, Knoblauch, Paprika und Kartoffeln kurz anrösten. Tomatenmark zugeben, würzen und kurz anbraten, passierte und stückige Tomaten zugeben und mit Wasser angießen. Köcheln lassen bis die Kartoffeln fast gar sind, dann den Rest zugeben und zusammen fertig garen. Zum Schluss noch die Sahne/Mascarponemischung und die Petersilie zugeben, untermischen und 2 Minuten köcheln lassen. Nochmals nachwürzen, wenn es nötig ist.
Jetzt  nur noch servieren und genießen. 


Lasst es euch schmecken.
Alles Liebe
Eure Irmi

Mittwoch, 15. Juli 2026

Tomaten-Salat mit Knoblauch

Im Sommer ziehen wir zu Hause Tomatensalat den anderen Salaten vor. Seit Kindheitstagen an ist das so. Zur damaligen Zeit, hatten wir viele Tomatenpflanzen im Garten und meistens artete sich das in der Saison zu einer "Tomatenschwemmme" aus. Tomatensalat ist auch heute noch der Salat, der im Sommer am meisten serviert wird. Zum Glück kann man ihn verschieden zubereiten und anrichten. Mittlerweile gibt es ganz neue Geschmacksrichtungen für die Zubereitung, die eine oder andere habe ich schon ausprobiert. Viele sind sehr lecker.
Unsere Lieblingssalate mit Tomaten sind aber trotzdem immer noch der:
Mein heutiger Tomaten-Salat ist ziemlich ähnlich und gehört nunmehr auch zu den Favoriten.
Zum Grillfest eignet sich Tomatensalat besonders, da darf er nicht fehlen. Er passt einfach überall dazu und schmeckt allen, hoffentlich auch euch.



Zutaten für 2 Portionen:
2 ½ Fleischtomaten (b.m. Ochsenherz)
1 Kugel Mozzarella
10 St. Fetawürfel mariniert aus dem Glas
1 Zweig Basilikum
1 Chalotte
6 St. schwarze Oliven entsteint

Zutaten für das Dressing:
1-2 Zehen Knoblauch
5 EL. Sonnenblumenöl
Saft 1 halben Limette
½ TL. Senf
etwas Petersilie gehackt
Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Tomaten waschen und in grobe Würfel schneiden, Mozzarella ebenfalls in grobe Würfel teilen. Basilikumblätter in feine Streifen, die Chalotte schälen und in feine Scheiben schneiden. Dann die Oliven in feine Ringe teilen.
Tomaten und Mozzarella in eine Schüssel geben, Fetawürfel zugeben. Dann Chalotte, Oliven und Basilikum zugeben.
Für das Dressing alle Zutaten in eine Schüssel geben, mit einem Schneebesen zügig verquirlen und über den Salat verteilen. Gut untermischen und kurz ziehen lassen.
Vor dem Servieren nochmals abschmecken wenn es nötig ist.
Lasst es euch schmecken.



Herzlichst
Eure Irmi

Sonntag, 5. Juli 2026

Irmi's Sommerurlaub ist da

Mein Sommerurlaub ist immer pünktlich.😉😉. 
Nun steht er vor der Tür und ich habe noch gar nicht so viel daran gedacht. Das kommt wahrscheinlich davon, weil ich eigentlich gerne zu Hause bin. Ich kann es hier wunderbar aushalten, mich beschäftigen und meine Zeit verbringen, ohne Langeweile oder Fernweh zu haben. Wir leben in einer Region, die von so vielen Gästen gerne besucht wird, infolgedessen wäre es grad schade unsere Heimat zu verlassen. Der Urlaub fehlt mir also nicht wirklich.
Was wünschen sich aber andere Menschen vom Urlaub? an erster Stelle steht wohl, mehr Zeit für die Familie und für sich selbst zu haben. Weniger Termine und Pflichten im Beruf und vor allem weniger Stress. Auch öfter mal gemeinsame Zeit verbringen zu können und das nicht nur am Wochenende, oder auch mal wieder gemeinsam wegzufahren. Andere Länder, andere Kulturen besuchen, andere Essgewohnheiten ausprobieren, einfach den sonstigen Alltag hinten anzustellen. So soll es auch sein, ich wünsche Euch deshalb von ganzem Herzen ♥♥♥, dass dies alles in Erfüllung geht.

Abwechslung ist eben gar nicht so schlecht, wie man jetzt so wahrnimmt und darum machen wir uns auch auf den Weg, um unseren Alltag etwas umzukrempeln und Neues zu erleben. Jedoch bei uns geht die Reise sicherlich nicht weit.
Was ist denn eigentlich unser Ziel im Urlaub, frag ich mich gerade. Auf jeden Fall Erholung suchen in näherer Umgebung, nicht lange auf der Autobahn im Stau stehen, keine Destination wählen die überlaufen ist, keine Discobesuche am Abend und schon gar nicht Ballermann 😉, all das suchen wir nicht mehr. Wir suchen einen gemütlichen Alltags-Ausgleich 😉😉, der uns Freude bereitet.
Mit ein paar Bildern aus vergangenen Jahren möchte ich euch unsere Art von Urlaub zeigen. So und ähnlich genießen wir diese Zeit sehr gerne.

Die Fiechter Alm im hintersten Ultental

Kirche St. Magdalena im Villnösstal

Wir machen gerne eine kleine nicht allzu strenge Wanderung, vielleicht auf eine Alm und setzen uns dort zu Tisch um was Leckeres zu essen. 
Wir fahren auch gerne an einen See, machen dort einen Rundgang und suchen uns anschließend ein schönes Lokal. Für meinen lieben HP wäre es fein, wenn es dort eine gute Fisch-Auswahl auf der Karte geben würde.

Antholzer-See

Caldonazzo-See

Jetzt wünsche ich allen meinen Lesern einen erholsamen Urlaub, egal wohin euch das Fernweh treibt. Habt eine angenehme und erfüllte Zeit, bleibt gesund und kommt alle wieder gut heim.
Ich werde Euch jetzt kurz Ade sagen 👋 und mich von meinem HP durch die Woche leiten lassen. Alles Liebe euch allen.
Wir sehen/bzw. lesen uns wieder (wenn ihr Lust habt) ab dem 15.07.2026
Einstweilen ganz liebe Grüße und mocht's guat
Eure Irmi

Dienstag, 30. Juni 2026

Pizza-Knödel

Weiter geht's in meiner Knödel-Reihevon Knödel kann man anscheinend nicht genug bekommen. Bei Gelegenheit werden noch ein paar andere Rezepte folgen und vielleicht ist dabei auch einen neuer Favorit für euch dabei. Aber jetzt erst mal zum heutigen Beitrag.

Schon lange habe ich mit Pizza-Knödel geliebäugelt, aber zugleich das Rezept immer wieder auf die lange Bank geschoben. Ich konnte mir Pizza-Knödel überhaupt nicht vorstellen. Sie sind aber top, da gibt es nichts zu meckern. Zusammen mit einer würzigen Tomaten-Sauce, hat man wirklich den leckeren Pizza-Geschmack im Mund. Die Zutaten ähneln sich ja ziemlich den Zutaten auf der Pizza.
Vielleicht hat mein Beitrag jetzt Lust auf Pizza-Knödel gebracht und vielleicht hat sich jemand von meinen Lesern spontan entschieden, sie auszuprobieren. Empfehlen könnte ich sie auf jeden Fall.



Zutaten für ca. 12 Knödel:
300 g. Knödelbrot
Kräutersalz
Pfeffer
Oregano
5-6 Tomaten-Fillet 
(getrocknet und in Öl gelegt)
40 g. Reibkäse (Parmesan)
80 g. Butter
3 EL. Öl aus dem Tomatenglas
70 g. Zwiebel
3 Knoblauchzehen
250 ml. Milch
2 Eier
2-3 EL. Semmelbrösel
Mozzarella



Zubereitung:
Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken, die Tomaten klein würfeln.
Knödelbrot mit Salz, Pfeffer und Oregano würzen, kurz mischen. Nun den Reibkäse und die gewürfelten Tomaten zugeben.
Butter und das Öl aus dem Tomatenglas in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch darin glasig dünsten und mit der Hälfte der Milch angießen und über dem Knödelbrot verteilen. Gut mit den Händen kneten. Die restliche Milch mit den Eiern verquirlen, dann ebenfalls zu Knödelbrot geben. 
Die Masse gut mit den Händen durcharbeiten und mindestens eine Stunde ziehen lassen.
Dann Semmelbrösel zugeben, untermischen und Knödel portionieren. Jeden Knödel mit einem kleinen Stück Mozzarella füllen, rund-drehen/bzw. schleifen  und später im heißen Salzwasser ca. 20 Minuten ziehen lassen bzw. leicht köcheln.
Dazu schmeckt am besten eine feine Tomaten-Sauce aus eurer Küche.
Lasst es euch schmecken


Herzlichst
Eure Irmi


Donnerstag, 25. Juni 2026

Würstel-Reis mit Gemüse

Habt ihr auch Lust auf ein Schnellgericht, das lecker schmeckt und bei dem jeder noch andere Zutaten dazu mischen kann. Eben so, wie er sie gerade zuhause hat oder wie sie von ihm gewünscht werden. Gemüse ist ja gesund, aber trotzdem mag nicht jeder alles. 
Würstel-Reis ist ein Hauptgericht, das sehr einem Reisfleisch erinnert und in der Hausmannskost sehr begehrt ist. Die meisten von euch kennen und schätzen dieses Gericht. Es sättigt und trotzdem ist es günstig in der Herstellung. Als Beilage genügt ein Salat nach Wunsch, wer will, kann sich ein wenig Reibkäse darüber streuen. Reibkäse muss nicht sein, aber nachdem wir totale Reibkäsefan sind, kam er auch hier zum Einsatz. Ein herrliches Essen.😋
Kocht es nach und lasst euch ebenfalls begeistern.



Zutaten für 2 Personen:
1 Meraner Hauswürstel oder 1 Frankfurter
1 mittlere Zwiebel
2 kleine Karotten
1 rote Spitzpaprika
1 kleinen Lauch
2 Zehen Knoblauch
200 g. Reis (Carnaroli)
1 EL. Tomatenmark
200 g. passierte Tomaten aus der Dose
250 ml. ca. Wasser
Pfeffer
Öl und Butter für die Pfanne
optional: Reibkäse

Zubereitung:
Gemüse waschen und schneiden nach Wunsch (oder siehe Bild oben). Würstel in Scheiben schneiden. 
Würstel in einer beschichteten Pfanne anbraten, wenig Farbe nehmen lassen, herausnehmen und auf einem Teller ablegen. In selbiger Pfanne (Pfanne muss nicht gesäubert werden) Öl und Butter zugeben, Zwiebel, Knoblauch und Lauch kurz anschwitzen, restliches Gemüse zugeben, umrühren. Nun kommt Tomatenmark dazu, gut untermischen, Reis  und Suppenpulver zugeben und alles kurz anrösten. Nun mit den passierten Tomaten und dem Wasser angießen, würzen, untermischen und köcheln lassen. Gelegentlich umrühren. Kurz vor Ende der Garzeit die Würstel zugeben und das Gericht fertig garen.
Gutes Gelingen und lasst es euch schmecken.



Herzlichst
Eure Irmi