Montag, 30. März 2026

Frühlings-Salat-Dressing mit Buttermilch

Der frische Schnittlauch vom Garten ist einsatzbereit, darauf freut man sich jeden Frühling am meisten. Das saftige Grün zieht mich immer magisch an und ich verwende es diesmal für einen frischen Salat zum Mittagessen.
Das Dressing ist ziemlich einfach gehalten, die Zutaten sind überschaubar und meistens lagernd im Kühlschrank. Sollte eventuell die Buttermilch nicht vorhanden sein, kann man sie mit Joghurt tauschen. Die Buttermilch macht das Dressing jedoch wunderbar leicht und frisch.
Das Dressing hat sich geschmacklich sehr gut mit unserem Salat vertragen, trotz, dass dieser mit viel Bitterstoffen ausgestattet war. Ich habe dafür nur Zuckerhut und Rucola verwendet.
Die Zubereitung für das Dressing ist wie immer kurz. Auch wenn man in Eile ist findet man noch Zeit ein einfaches, lecker-leichtes Dressing zu mixen.



Die Zutaten:
1 EL. Bärlauchsenf
150 ml. Buttermilch
5-6 EL. Olivenöl
1 EL. Apfelessig
2 TL. Honig
3 TL. geschnittenen Schnittlauch
Salz und Pfeffer nach Wunsch

Zubereitung:
Die Zutaten (zuerst ohne den Schnittlauch) werden alle zugleich in den Mixbecher gefüllt, jetzt gut durchmixen. Kurz verkosten und eventuell nachwürzen, wenn es nötig ist. Schnittlauch zugeben und gut untermischen.
Jetzt darf man sich schon bedienen und genießen. Den Rest in ein Glas abfüllen und im Kühlschrank lagern.
Lasst es euch schmecken mit einem tollen Salat eurer Wahl.



Herzlichst
Eure Irmi


Mittwoch, 25. März 2026

kleine Brombeer-Streusel-Törtchen für den Palmsonntag

In ein paar Tagen haben wir schon wieder Palmsonntag. Die Zeit von Weihnachten bis Ostern ist wie im Fluge vergangen, ich habe das Gefühl, als würde mir jemand die Zeit unter den Füßen wegreißen. Ich komme gar nicht mehr mit, so schnell verflogen die einzelnen Wochen und Monate und jetzt stehen wir schon kurz vor Ostern.
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Für das Frühstück am Palmsonntag suche ich meistens eine süße Überraschung für unseren Frühstückstisch, die es vorher noch nicht gegeben hat. Die kleinen Brombeer-Streusel-Törtchen zum Beispiel sind mir schon ein paar Mal aufgefallen. Ich habe sie deshalb gleich ausprobiert, weil sie mich total verführt haben und ich finde, sie werden passend sein, für diesen Festtag. Lecker sind sie jedenfalls, fruchtig im Geschmack und sie werden uns allen schmecken, denn sie sind die absoluten WOW-Törtchen. Deshalb hab ich sie auch gleich für den Palmsonntag fest eingeplant. Ich gehe davon aus, dass alle begeistert sein werden und kein Törtchen wird übrig bleiben.
Ich wünsche Euch allen eine feine Karwoche mit viel Vorfreude auf das Fest.🐰🐰🐰




Zutaten für 12 Törtchen: 
für den Mürbeteig:
250 g. Weizenmehl (Allzweckmehl)
1 ½ TL. Backpulver
1 Prise Salz
120 gr. kalte Butter
50 g. Zucker
½ Pk. Vanillezucker
1 Ei 

Zutaten für die Fruchtfüllung:
350 g. Brombeeren
Saft ½ Zitrone
2 EL. Zucker
1 EL. Speisestärke
½ Pk. Vanillezucker

Zutaten für die Streusel:
80 g. Weizenmehl (Allzweckmehl)
50 g. Walnüsse gemahlen
50 g. Zucker
50 g. kalte Butter
½ Vanillezucker

Zubereitung Mürbeteig:
Alle Zutaten in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und zu einem glatten Mürbeteig verkneten. Teig kurz ruhen lassen und anschließend gleich weiter verarbeiten. 
Die Mulden vom Muffin-Backblech mit weicher Butter ausstreichen und gut mit Mehl bestreuen, damit sich die Törtchen nach dem Backen leicht herausnehmen lassen. Schaut zwar ein wenig nach Sauerei aus, hilft aber ungemein.
Den Teig in 12 gleich große Stücke teilen, zuerst jedes Teil zu einer runden Kugel formen und auf die Mulden des Bleches verteilen. Mithilfe von einem kleinen Glas die Teigkugeln in die Form drücken und den Teig gleichzeitig an den Rändern hochziehen. Eventuell etwas mit den Fingern nachhelfen.
Inzwischen den Backofen auf 170° C. Umluft vorheizen.
Zubereitung Füllung:
Früchte säubern und mit den anderen Zutaten in eine Schüssel geben, gut untermischen. Die Früchte gleichmäßig auf alle mit Teig ausgekleideten Mulden des Muffinbleches verteilen.
Zubereitung Streusel:
Alle Zutaten in die Schüssel der Rührmaschine geben und zu Streusel verarbeiten lassen. Die Streusel über die Früchte verteilen.
Die Törtchen im Backofen für ca. 25-30 Minuten backen und anschließend in der Form auskühlen lassen.
Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.



Lasst sie euch schmecken.
Herzlichst
Eure Irmi

Sonntag, 22. März 2026

Narzissen-Meer im Kastanien-Hain


Heute darf ich euch zu einem ganz besonderen Ausflug einladen und zwar ins Narzissenmeer auf dem Bauernhof.
Man glaubt es kaum, aber tausende Narzissen blühen im Kastanien-Hain auf dem Heideregger-Hof in Burgstall. Dort lebt nämlich, in Mitten vieler Kastanienbäume, Südtirols einziger Kastanienbaumzüchter.
Dank dieses fleißigen Kastanienbauern, der sich einen Narzissentraum erfüllen wollte und deshalb tausende Blumenzwiebeln eigenhändig in seinem Kastanienhain gepflanzt hatte, dürfen jetzt viele Besucher eine Auszeit erleben, die unvergesslich ist. Eine kleine Wanderung durch den Hain machen, umgeben von Blumen und nochmals Blumen will jeder Besucher gerne tun. Meistens lässt man sich anschließend noch auf den eigens zur Verfügung gestellten Bänken mitten im Narzissenmeer nieder, um mit Ruhe jede einzelne Blüte zu bestaunen und sich daran zu erfreuen.
Die Besucher sind natürlich alle begeistert, mit der Kamera werden tausende Bilder geknipst, um den herrlichen Anblick festzuhalten. Dank dieses fleißigen Bauern, dürfen jetzt viele  Menschen sowas Schönes erleben.
Ich teile heute sehr gerne ein paar Eindrücke mit euch, damit ihr auch mit mir genießen könnt.
 








Ich hoffe, ihr seid mit mir durch das Blütenmeer im Kastanienhain gewandert und habt noch einen schönen Sonntag.

Herzlichst
Eure Irmi

Freitag, 20. März 2026

Kümmel-Joghurt-Grau-Brot

Heute habe ich für euch ein Kümmel-Joghurt-Grau-Brot, das uns sehr gut gefallen hat, weil wir den Duft von Kümmel im Brot gut leiden können. Der Kümmel darf aber im Geschmack nicht überaus dominant sein, sodass der Duft vom Korn nicht darin untergeht. Da ich hier gemahlenen Kümmel verwendet habe, musste ich mit der Dosierung sehr aufpassen, denn gemahlen wirkt der Kümmel viel intensiver. Aber ich glaube, mit dieser Menge habe ich es gut erwischt. Ganz bewusst habe ich hier kein anderes Brotgewürz dazu gegeben, weil ich speziell mal ein Kümmelbrot wollte und deshalb keinen Durcheinander von verschiedenen anderen Düften spüren wollte.
Das Brot war auch nach 2 bis 3 Tagen noch lecker, frisch und saftig. Wirklich genial und geeignet zum Nachbacken.
Mich faszinieren immer wieder die Brotmuster, die während des Backens auf dem Brot entstehen, schon alleine deshalb backe ich gerne einen runden Laib, weil sie dort so schön ausgeprägt sind. Es gibt jedes Mal eine totale Überraschung, die mich anmacht und mich immer schon ganz gespannt darauf warten lässt. 😉



Zutaten:
500 g. Weizenmehl
100 g. Roggenmehl
12 g. Salz
1 TL. gemahlenen Kümmel
120 g. Joghurt naturbelassen (Raumtemperatur)
280 ml. Wasser lauwarm
5 g. Trockenhefe
1 TL Honig

Zubereitung:
Weizen- und Roggenmehl sieben und mit dem Salz und dem Kümmel in eine Schüssel geben. Gut vermischen. Wasser, Trockenhefe und Honig miteinander auflösen und zum Mehl geben. Nun mit dem Holzkochlöffel gut vermischen bis das Mehl untergearbeitet ist. Abdecken und für ca. 30 Minuten gehen lassen. 1 x mit den nassen Händen dehnen und falten und erneut gehen lassen bis der Teig das doppelte Volumen erreicht hat, das kann auch mehr als eine Stunde dauern. Anschließend den Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche geben, mit den Händen kurz durchkneten und zur Kugel rundschleifen. Die Teig-Kugel auf das Backpapier geben, schön in die Mitte positionieren und mit der Teigschüssel abdecken, für ca. 40 Minuten gehen lassen.
Nachdem ich das Brot in einem Gusseisentopf backen möchte, sollte dieser im Backofen mit vorgeheizt werden.

Achtung! genau so gut könnt ihr das Brot aber auch im Römertopf backen, dann sollte das Brot allerdings in den kalten Backofen geschoben werden.
In der Zwischenzeit den Backofen mit dem Topf auf 220 °C vorheizen.
Das Brot mit Mehl bestreuen und nach Wunsch einritzen. Topf aus dem Ofen holen (aber Achtung - bitte nicht verbrennen) das Brot mit samt dem Papier in den Topf legen, mit dem Topf-Deckel abdecken und im Ofen für 25 Minuten backen. Anschließend Deckel abnehmen, Hitze auf 200° C. reduzieren und weitere 25 Minuten backen. Das Brot sollte jetzt eine schöne Farbe und eine tolle Kruste bekommen haben.
Brot auf einem Kuchengitter auskühlen lassen, erst dann anschneiden.




Lasst es euch schmecken.
Herzlichst
Eure Irmi

Sonntag, 15. März 2026

Burrata-Caprese-Baguette mit Rucola

Einmal in der Woche Caprese ist für mich nicht genug, zweimal wäre schöner.
Ich finde, Caprese ist fast wie Pizza oder Pasta, denn diese kann man auch oft essen und es wird einem nie langweilig dabei.
Letzten Monat hat mich schon einmal das Caprese-Fieber gepackt und ich habe die Kanapees gepostet, die bei uns zu Hause nichts mehr Neues sind. Sie hatten aber vorher noch nie den Weg in meinen Blog gefunden, keine Ahnung warum. Doch jetzt ist es geschafft und weil alle verschiedenen Caprese-Gerichte so lecker sind, möchte ich heute mit einer neuen Caprese-Version fortfahren. Ich hoffe, es geht euch ebenso. Darum habe ich jetzt ein Baguette zubereitet, das einfach nur megalecker ist und alle Wünsche und Gelüste nach Caprese zufrieden stellt. Ich war natürlich begeistert davon, denn es führte uns in einen genüsslichen Feierabend und so ganz nebenbei riecht es wohl auch ein bisschen nach Urlaub. Genau deshalb wurde das Baguette sofort in meine Nachkochliste aufgenommen und ich freue mich schon jetzt auf das nächste Mal.



Zutaten für 2 Portionen:
für die Schmortomaten:
25 St. ca. Cherry-Tomaten
2 Knoblauchzehen
Salz
Pfeffer
1 Prise Zucker
Oregano getrocknet
Thymian getrocknet
Chiliöl

Olivenöl
2 kleine Baguette
1 Kugel Burrata
3 EL. Basilikum-Pesto
1 Handvoll Rucola

Zubereitung: 
Backofen auf 200°C. Umluft vorheizen. Knoblauch schälen und grob teilen. Tomaten waschen, die größeren halbieren. 
Olivenöl in eine Auflaufform oder eine niedere Pfanne geben, Tomaten einfüllen, Knoblauch dazugeben, mit Olivenöl beträufeln, mit Kräutersalz und Pfeffer, Oregano, Thymian und 1 Prise Zucker würzen. Im Ofen für ca. 20-25 Minuten schmoren.


geschmorte Tomaten


Inzwischen die Baguette quer teilen, Rucola waschen und trockentupfen.
Wenig Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, die Baguette-Innenseite darin toasten und diese mit Basilikum-Pesto bestreichen, mit etwas Rucola belegen. Die Burrata darüber verteilen/verstreichen, mit den geschmorten Tomaten belegen und mit ein paar Tropfen Chiliöl beträufeln. Baguette-Deckel drüberlegen. (siehe Bilder oben)
Nun das Baguette servieren und genießen. Lasst es euch schmecken.
😋😋😋😋😋😋


Herzlichst
Eure Irmi

Dienstag, 10. März 2026

Anna-Kuchen

Manche Menschen mögen lieber Kuchen ohne viel Schnick-Schnack, andere wiederum Torte mit viel Creme. Aber Süßigkeiten lieben fast alle. Genau deshalb muss ich manchmal einen einfachen Kuchen backen und nächstes Mal gibt es wieder Torte, somit sind alle in der Familie bedient.
Ich persönlich mag auch gerne Kuchen, ganz besonders diesen Anna-Kuchen. Er ist schnell gebacken und er enthält meine Lieblingszutaten, viel Mandeln und Zitronat. 
Zum Nachmittags-Kaffee nach einem gelungenen Kartenspiel ist bei uns meistens Kaffee und Kuchen angesagt. Neulich hatte sich mal wieder unsere feine Kartenspiel-Runde eingefunden, ein gelungener Nachmittag war garantiert, natürlich mit anschließendem Kaffee- und Kuchengenuss.
Sollte dann noch ein Stückchen Kuchen übrig bleibt, darf er zum Frühstück am nächsten Morgen gerne serviert werden.



Zutaten für eine Backform von 26 cm Ø
250 g. Butter
180 g. Zucker
1 Vanillezucker
1 Prise Salz
4 Eier
1½ - 2 EL. Rum
250 g. Weizenmehl
1 ½ TL. Backpulver
100 gemahlene Mandeln (ungeschält)
125 g. geraspelte Schokolade
50 g. Zitronat fein gehackt

Zubereitung:
Alle Zutaten sollten Raumtemperatur haben. Die Backform innen mit Butter bestreichen und mit Mehl bestreuen. 
Schokolade raspeln, das Mehl mit Salz und Backpulver mischen und sieben.
Backofen auf 180 °C Unter/Oberhitze vorheizen.
Die weiche Butter mit Zucker, Vanille und Salz schaumig aufschlagen, die Eier jeweils einzeln kurz unterschlagen nur bis sie sich mit der Masse verbunden haben. Rum zugeben und untermischen.
Das gesiebte Mehl in mehreren Portionen kurz untermischen, Mandeln und Schokolade und Zitronat ebenfalls untermischen, nur kurz, bis sich der Teig verbunden hat.
Den Teig in die gebutterte Form füllen, glatt streichen und im Ofen für ca. 50 Minuten backen.
Den Kuchen anschließend in der Form auskühlen lassen, erst dann die Form entfernen, den Kuchen abdecken damit er nicht austrocknet. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.





Gutes Gelingen und lasst ihn euch schmecken.

Herzlichst
Eure Irmi


Donnerstag, 5. März 2026

French Toast mit Nutella zum Frühstück

French-Toast zum Frühstück hat sich heute mein HP nicht erwartet, aber er hat sich mega darüber gefreut. Er ist doch auch ein heimlicher Nutella-Fan und im French-Toast hat er Nutella noch nie gegessen. 
Ich habe den Toast heute mit Früchten serviert, Himbeeren waren eine tolle Begleitung. Ein wenig Sahne hätte man auch dazu geben können, damit wäre es noch üppiger geworden, wenn man das möchte.
French-Toast gibt es aber auch herzhaft und in nächster Zukunft werde ich mir einen solchen kreieren  und probieren.


Zutaten für 2 Toast:
4 Toastbrot-Scheiben
Nutella
1 Ei
5-6 EL. Milch
1 Vanillezucker
1 Prise Salz
1 EL. Butter
Puderzucker und Früchte für die Deko

Zubereitung:
Ei mit Milch, Vanillezucker und Salz gut verquirlen. 2 Scheiben Toastbrot mit Nutella bestreichen, die nächste Scheibe Brot darüberlegen.
Butter in einer beschichteten Pfanne erhitzen, den Toast in der Eiermilch wenden und kurz ansaugen lassen. Nun kann der Toast in der Pfanne von beiden Seiten je 2-3 Minuten angebraten werden bis er eine goldene Farbe angenommen hat. 
Dann auf einem Teller legen, mit Puderzucker bestreuen und mit Früchten servieren. Lasst ihn euch schmecken.



Alles Liebe
Eure Irmi

Mittwoch, 25. Februar 2026

Zimt-Sahne-Torte

Die Geburtstage eines jeden Jahres starten bei uns schon im Jänner, gleich im ersten Monat geht das Feiern richtig los. 
Für das erste Geburtstagskind im Jahr darf es ruhig eine Torte mit etwas mehr Creme sein. Nicht jeder mag das und ich richte mich deshalb sehr gerne nach den Wünschen und backe dementsprechend eine Torte oder einen Kuchen. Es soll ja schlussendlich passen und schmecken.
Eine Torte mit Schoko-Mousse und Zimt-Sahne passt doch wunderbar als Geburtstagstorte, so habe ich mir das gedacht. Sie war auch sehr lecker, nicht zu süß gehalten und sie sah richtig festlich aus. Sollte jemand die Torten eher süß wünschen, dann darf er hier ruhig noch Zucker dazugeben, sowohl bei der Mousse als auch bei der Zimt-Sahne.
Bezüglich Dekoration, die darf natürlich auch anders ausfallen, dafür habe ich nicht so das Händchen. Aber manchmal ist weniger auch mehr.
Vielleicht hat jemand jetzt Lust auf diese Torte bekommen, dann wünsche ich gutes Gelingen beim Nachbacken und lasst sie euch schmecken.



Zutaten für den Wunderteig:
3 Eier
120 g. Zucker
1 Vanillezucker
1 Prise Salz
80 ml. Wasser
80 ml. Sonnenblumenöl
120 g. Weizenmehl
20 g. Backkakao
1 TL. Backpulver
60 g. gemahlene Walnüsse

Zutaten für die Vollmilch-Mousse:
60 ml. Milch
60 ml. Sahne
20 g. Zucker
2 Eigelb
1,5 Blatt Gelatine
180 g Vollmilchkuvertüre
250 ml. Sahne
120 g. Lotus Biscoff Kekse 
oder anderes Gebäck wie Zimtsterne oder Vanillekipferl

Zutaten für die Zimt-Sahne:
500 ml. Sahne
2 Vanillezucker
250 g. Frischkäse
50 g. Zucker
5½ Blatt Gelatine
ca. 1½ TL. Zimt

außerdem:
150 ml. Sahne
½ Pk. Sahnesteif

Zubereitung Wunderteig:
Eine Springform von 26 cm Durchmesser, Boden mit Backpapier bespannen. Backofen auf 170 °C Ober/Unterhitze vorheizen.
Mehl, Backpulver und Backkakao mischen und sieben, dann die Nüsse untermischen.
Eier, Zucker, Vanille und Salz in eine Rührschüssel geben und aufschlagen lassen. Dann in einem feinen Strahl das Wasser und das Öl unter Rühren zufließen lassen. Das Mehl mit Kakao und Nüssen esslöffelweise kurz unterheben.
Teig in die Form füllen, glatt streichen und im Ofen ca. 30 Minuten backen. Stäbchenprobe bitte nicht vergessen. Kuchen in der Form auskühlen, dann stürzen und die Form abnehmen.
Eine ganz dünne obere Schicht des Kuchens abschneiden, damit man nachher noch Kuchenbrösel für die Dekoration am Außenrand hat.
Den Tortenboden auf einen Kuchenteller legen und mit einem Tortenring umschließen.
Zubereitung Vollmilch-Mousse:
Gelatine im kalten Wasser einweichen. Kekse grob hacken. Vollmilchkuvertüre auch grob hacken und über Wasserbad halb flüssig werden lassen. Das Eigelb verquirlen.
Milch, Sahne und Zucker aufkochen, Topf vom Herd ziehen. Die Eigelb in einem dünnen Strahl unter ständigem Rühren einfließen lassen und gut verquirlen, damit keine Klümpchen entstehen. Jetzt die Gelatine ausdrucken und zugeben, die halbflüssige Schokolade ebenfalls zugeben. Alles mit dem Schneebesen gut mischen und ein wenig abkühlen lassen. Nun die geschlagene Sahne locker unterheben.
Die gehackten Kekse auf dem Kuchenboden verteilen, dann die Creme oben drüber verteilen und glatt abziehen. Kuchen für 2-3 Stunden kühlen.
Zubereitung Zimt-Sahne und Fertigstellung
Sahne mit Vanillezucker steif schlagen, dann in eine größere Schüssel umfüllen.
Die Gelatine im kalten Wasser einweichen.
Den Frischkäse mit Zucker und Zimt glattrühren. 3 EL. Wasser erhitzen und die Gelatine darin auflösen, 2 EL. Frischkäsecreme in die Gelatine rühren damit die Temperatur angeglichen wird, dann die Gelatine in die Frischkäsecreme geben und verrühren. Hier sollte man zügig arbeiten damit keine Klümpchen entstehen. Jetzt sollte die Frischkäsecreme locker unter die geschlagene Sahne gehoben werden, mit dem Schneebesen geht das am besten.
Die Creme auf der Torte verteilen und glatt streichen. Die Torte erneut kühlen, am besten über Nacht.
Tags darauf kann man den Tortenring entfernen. Die Sahne mit dem Sahnesteif steifschlagen. Den Außenrand mit wenig Sahne einstreichen und mit den Kuchenbrösel bestreuen. Restliche Sahne in einen Spritzsack mit Sterntülle füllen. Die Torte einteilen und mit Sahnerosetten versehen.


Herzlichst
Eure Irmi

Freitag, 20. Februar 2026

Kanapees-Caprese

Ein leckeres Schnittchen im Bausatz-Format.
Kanapees Caprese sind unter den vielen anderen leckeren Kanapees meine Lieblinge. Sehr oft werden sie bei uns als Apero serviert oder auf einem Häppchen-Teller dazugelegt. Sie machen immer und überall eine tolle Figur, sie sind meine absoluten "Gaumenschmeichler". Jedoch wundert es mich gerade, dass ich dieses Rezept nicht schon früher in meinem Blog aufgenommen habe. Vermutlich, weil sie bei uns schon lange einfach zum Alltag gehören und nichts mehr Neues sind. Besonders im Sommer haben sie oft ihren Auftritt am Abend. Nach Feierabend werden sie gerne mit auf die Terrasse genommen und zu einem schönen gekühlten Bier oder einem Glas Weißwein verspeist.
Belegen darf man Kanapees nach Lust und Laune, das Brot kann getoastet werden, muss es aber nicht. Man hat hiermit ziemliche Freiheiten bei der Verwirklichung der kleinen Dinger, und beim Geschmack darf viel variiert und ausprobiert werden. Nachdem sie in einer süß/herzhaften Kombination ebenfalls megalecker sind, steht einem wirklich jede Möglichkeit offen.
Bei meinen Kanapees-Caprese habe ich das Brot leicht getoastet, einmal, weil ich das Brot gerne knusprig mag, und zum Zweiten, weil sie lauwarm doch am besten sind. Aber das ist natürlich mein Wunsch und mein Geschmack, ihr macht das wieder so, wie ihr das mögt. 
Das Basilikum-Pesto habe ich heute selbst gemacht nach meinem alt bewährten Rezept, das ihr gerne hier finden könnt.



Zutaten für ca.  15 Kanapees:
2 kleine Baguette
5 kleine Tomaten
2 Kugeln Mozzarella
1 Zweig frischer Basilikum
Kräutersalz
Oregano
Olivenöl

Zubereitung:
Backblech mit Backpapier belegen. Backofen auf 200 °C Ober/Unterhitze vorheizen.
Die Baguettes in Scheiben schneiden. Die Tomaten waschen. Tomaten und Mozzarella ebenfalls in Scheibchen schneiden. Die Basilikumblätter waschen und trocken-schütteln, dann in Streifen, Größe nach Wahl, teilen.
Das Brot auf das Backblech legen und im Ofen für 3-4 Minuten toasten. Danach mit dem Pesto bestreichen, mit dem Mozzarella belegen und Tomatenscheiben drüber geben. Die Basilikumblätter drüber verteilen mit Kräutersalz salzen und mit wenig Oregano bestreuen. Mit Olivenöl leicht beträufeln.
Es ist servierbereit und kann angerichtet werden.



Die Farben der Caprese-Brötchen läuten ganz zart den Frühling ein. 
Frühling auf dem Teller und Frühling im Garten. 


Die Winterlinge sind endlich da, sie treiben meiner Meinung nach den Winter aus. Jedes Jahr sind sie der erste Lichtblick und das erste Anzeichen, dass sich der Winter langsam zurückziehen muss. Momentan sieht man bei uns im Garten, wie sich zwei Jahreszeiten bekämpfen, Winter und Frühling. Sehr groß und sehr schön sind noch immer die Blüten der Christrosen und dicht daneben sprießen schon die Winterlinge aus der Erde. Mit ihren gelben Blüten haben sie sich einen Platz geschaffen, der nicht zu übersehen ist. Die Natur ist doch wunderschön.

Herzlichst
Eure Irmi

Sonntag, 15. Februar 2026

Schmalzkuchen

Es ist Fasching und mal wieder Zeit für Schmalzgebäck. Eine alte Tradition bei uns zu Hause, die wir von den Großeltern übernommen haben und sehr gerne weiterführen. Schmalzgebäck jeglicher Art ist im Fasching bei uns gefragt, diesmal habe ich mich für die megaleckeren Schmalzkuchen entschieden. 
Früher haben wir natürlich meistens das Traditionsgebäck "Ultner Mohnkrapfen" gewählt. Das wurde im Winter sehr gerne auch an anderen Wochenenden serviert. Immer dann, wenn sich mehrere Familienmitglieder trafen, wollte man mit einem feinen Gebäck aufwarten. Krapfen wünschte sich ein Jeder.
Ich weiß,  Schmalzkuchen - wie vom Weihnachtsmarkt denken sich jetzt einige, aber bei uns verbindet man den Fasching mit einem feinen Schmalzgebäck. Vor drei Tagen gab es diese Schmalzkuchen bei uns, pünktlich zum "Unsinnigen Donnerstag", denn am unsinnigen Donnerstag ist bei uns Faschings-Hochsaison. Da gibt es Fasching pur. Die Geschäfte und Betriebe bleiben am Nachmittag geschlossen, damit die Familien mit ihren Kindern gemeinsam was von diesem Tag haben können. So wird das bei uns gehandhabt, andere Länder, andere Sitten.🤷‍♀️ Aber schön, dass die Menschen durch viele verschiedene Medien die Möglichkeit haben, so viel von Traditionen anderer Länder zu erfahren.
🎉🎉🎉🎉🎉🎉🎉
Ich wünsche euch jetzt noch tolle restliche Faschingstage und einen guten Faschingsausklang - kommt gut in die Fastenzeit. Ciao🎉




Zutaten:
180 ml. Milch
60 g. Zucker
1 Vanillezucker
1 Ei (Gr. L.)
6 gr. Trockenhefe
400 g. Weizenmehl (Allzweckmehl)
40 g. Butter
Abrieb ½ Zitrone
1/4 TL. Salz
Puderzucker

Zubereitung:
warme Milch, Zucker, Vanillezucker, das Ei und die Hefe in die Schüssel der Küchenmaschine geben, mischen und für 10 Minuten stehen lassen.
Mehl, Zitronenabrieb und das Salz mischen und zur Milch/Hefemischung geben und einmal kurz kneten lassen, dann die Butter zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten.
Den Teig auf eine bemehlte Fläche geben und mit der Hand nochmals kurz verarbeiten, wieder in die Schüssel zurücklegen, abdecken und an einem warmen Ort für ca. 50-60 Minuten gehen lassen.
Dann denen Teig ausrollen, ca. 1 cm dick oder etwas weniger. In kleine Quadrate oder Rauten schneiden, (das geht am Besten mit einem Pizzaschneider).
Inzwischen kann das Öl erhitzt werden auf ca. 170-180°
Die kleinen Kuchen im Öl von beiden Seiten ausbacken, mit einer Schaumkelle aus dem Fett heben, auf ein Küchenkrepp legen, damit das übrige Öl abtropfen kann.
Anschließend mit Puderzucker bestreuen und servieren.


Ich wünsche gutes Gelingen und lasst sie euch schmecken.
Herzlichst
Eure Irmi