Dienstag, 22. September 2020

Zitronen-Verbenen-Likör - Gastbeitrag

Ein Likörchen gefällig ?? Dann bitte sehr !! Mit dem heutigen Gastbeitrag kann ich Euch ein außerordentlich zitroniges Likörchen anbieten.
Wenn unsere liebe Romina beim Probieren, Produzieren oder/und Präsentieren ist, kann man immer auf Köstlichkeiten der Extraklasse hoffen. Das Produkt selber besticht nicht nur durch seinen frischen zitronigen Geschmack, sondern auch durch seiner extrem- grünen Farbe. Abgefüllt in Fläschchen, eine schöne Beschriftung drauf und liebevoller Gestaltung der Verpackung wird es zum Geschenk des Hauses.

Bei uns zu Hause gab es immer schon einen Zitronenstrauch im Garten, bei meiner Mutter durfte der nie und nimmer fehlen. Was liegt da näher, als dass wir ihre Idee übernommen und weitergeführt haben. Nun gibt es auch in der Verwandtschaft fast überall einen Zitronenstrauch im Garten. Meistens bringen wir den gut über den Winter und gelingt das nicht, wird er nachbesetzt.
Die Zitronenverbene ist vielseitig zu verwenden, sie kommt überall dort zum Einsatz, wo der zitronige Duft erwünscht wird. Sehr wohlschmeckend natürlich auch in Form von Sirup. Als Tischdekoration kommen Blättchen oder kleine Ästchen zum Einsatz und versorgen uns mit frischem aromatischen Düften.
Hier habe ich noch einen Tipp für den Sommer: Eine schöne Karaffe gefüllt mit Wasser (bei uns zu Hause wird viel Leitungswasser getrunken), ein paar Scheiben Zitrone und ein bis zwei kleine Ästchen von der Zitronenverbene zugeben, kurz ziehen lassen. Schmeckt nicht nur zum Essen, sondern auch mal zwischendurch. Es schaut nebenbei noch herrlich dekorativ aus.





Und so wurde er von Romina 
mit viel Liebe und Geduld hergestellt:
(ohne Mengenangabe)
* frische Blätter der Zitronenverbene 
(keine Stiele bitte)
* ½ Vanilleschote
* Alkohol 95 %

die frischen Blätter des Zitronenstrauchs in ein kleines verschließbares Glas schichten (bis das Glas zur Hälfte gefüllt ist), die Vanilleschote aufschlitzen und zugeben. Anschließend das Glas mit Alkohol füllen. (das ergibt dann ungefähr gleich viel Blätter wie Alkohol). Flasche gut verschließen und für 2 Wochen im Dunkeln aufbewahren. Im Dunkeln deshalb, damit sich die Farbe nicht verändert.
Nach einer Weile werden die Blätter braun und geben ihre schöne grüne Farbe dem Alkohol ab.
Nach 2 Wochen darf der Auszug abgeseiht werden, ihr habt jetzt einen starken Verbenen-Auszug der noch verfeinert werden muss.
Und so wird er weiter verarbeitet:
hierbei dürft ihr experimentieren mehr oder weniger Alkohol, süß oder noch süßer. Ihr dürft es selbst entscheiden, tastet Euch langsam heran, es liegt ganz in eurer Hand.
500 ml. Verbenenauszug
500-700 ml. Wasser
300-500 g. Zucker
Zucker mit Wasser kurz aufkochen bis sich der Zucker gelöst hat, alles zur Seite stellen und komplett auskühlen lassen. Dann mit dem Verbenen-Auszug mischen. Jetzt soll probiert werden ob Geschmack und Süße stimmen, sonst angleichen. Allerdings werden die Aromen nach der Reifezeit in der Flasche noch etwas intensiver.
Likör in Flaschen füllen, gut verschließen und wieder im Dunkeln für mindestens 4 Monate lagern.

Bilder: Romina I.

Ich wünsche Euch gutes Gelingen

Herzlichst
Eure Irmi

Freitag, 18. September 2020

Heidelbeer-Törtchen

Heidelbeertörtchen haben nicht nur ein leckeres Aussehen, sie schmecken auch so. Jeder Gast, der in den Genuss dieser Törtchen kommt, schätzt sich glücklich und zufrieden. In geselliger Runde und mit einer Tasse Kaffee dabei können wir alle, vom immerwährenden Trott des Alltags, gut abschalten. Eine kleine Auszeit, die oftmals bitter nötig erscheint, wird durch leckere fruchtige Heidelbeertörtchen zum Erholungspunkt der Extraklasse.
Ich habe hier wiederum meinen Mürbeteig mit Öl angemacht, er steht dem klassischen Mürbeteig mit Butter gar nichts nach. Ich benutze ihn richtig gerne, die Verarbeitung ist super leicht, da kriege ich keinen Stress beim Ausrollen, er reißt nicht und bleibt auch nicht kleben - super easy.
Mein Tipp: man benötigt dazu keine Küchenmaschine und der Teig braucht auch keine Ruhezeit. Da darf man schön Hand in Hand weiter arbeiten, die Törtchen stehen schon bald fix und fertig auf der Kaffeetafel. ♥♥♥♥



Zutaten für 8 Törtchen:

für den Mürbeteig
1 Ei
70 g. Zucker
60 ml. Sonnenblumenöl
1 Prise Salz
220 g. Weizenmehl
½ TL. Backpulver

für die Füllung:
500 ml. Milch
Schale ½ Zitrone
2 Eier
60 g. Zucker
1 Vanillezucker
30 g. Maisstärke

für die Deko:
Heidelbeeren
150 ml. Sahne
1 ½ TL. SanApart oder 
anderes Sahnestandmittel
Haselnusskrokant
Puderzucker


Zubereitung Mürbeteig:
Backofen auf 180 °C. Ober/Unterhitze vorheizen.
Ei, Zucker und die Prise Salz in eine Schüssel geben, mit dem Schneebesen kurz aufschlagen, Öl zulaufen lassen und weiterschlagen. 
Mehl mit Backpulver mischen und sieben. Nun wird 2/3 vom Mehl esslöffelweise dazugegeben und mit dem Kochlöffel untergerührt. Den Teig auf die Arbeitsfläche geben und mit dem restlichen Mehl zu einem glatten Teig verkneten. Der Teig muss nicht ruhen, er kann sofort weiter verarbeitet werden. 
Tortelettes-Förmchen von 10 cm Ø vorbereiten, mit Butter ausstreichen und bemehlen. Den Teig in 8 gleiche Teile teilen, jedes Teil mit dem Nudelholz rund ausrollen und das Förmchen damit auskleiden. Den Boden mit der Gabel ein paar mal einstechen. Für jedes Förmchen Backpapier rundlich zuschneiden, einlegen und mit Hülsenfrüchten belegen. Die Törtchen im Ofen für ca. 15-17 Minuten blindbacken. Anschließend sollten die Törtchen zuerst komplett auskühlen bevor man die Hülsenfrüchte mit samt dem Papier wieder entfernt.
Zubereitung Füllung:
Die Zitrone waschen, mit dem Messer ein paar Streifen von der Schale abschneiden.
Milch in einen Topf geben, Zitronenschalen dazu, alles erhitzen und dann vom Herd ziehen. Zitronenschalen entfernen.
Separat die Eier mit der Maisstärke klümpchenfrei verrühren, Zucker und Vanillezucker zugeben und nochmals kurz mischen. Die Masse in die heiße Milch einrühren, Topf wieder auf den Herd stellen. Die Creme für ca. 5 Minuten leicht köcheln lassen - dabei immer rühren. Die Masse etwas abkühlen und öfters umrühren damit keine Haut entsteht.
Fertigstellung:
Die Creme in die Törtchen füllen, mit Sahnetupfen und Heidelbeeren dekorieren. Krokant darüberstreuen und mit Puderzucker bestreuen.





Gutes Gelingen

Herzlichst
Eure Irmi

Dienstag, 15. September 2020

Vinschgauer Paarl - mit Vorteig


Das Vinschgauer Paarl ist ein würziges Fladenbrot, das bei uns in Südtirol und zwar genau genommen im Obervinschgau seinen Ursprung hat. Inzwischen hat sich das Paarlbrot auf den gesamten Tiroler Raum ausgebreitet, ist überall erhältlich und ist über die Grenzen hinaus als lecker bekannt. Durch seine lange Haltbarkeit war das Vinschgauer Paarl zu früheren Zeiten besonders auf den Bauernhöfen sehr beliebt. Da die Bauern zu dieser Zeit größtenteils als Selbstversorger galten, mussten sie sich für den Winter natürlich auch mit Brot eindecken - es wurde damals ja nur 2-3 mal im Jahr gebacken. Paarlbrot ließ sich gut trocknen und aufbewahren.
Heute lebt zum Teil die alte Brotbacktradition neu auf. Auf den Bergbauernhöfen wird vermehrt gebacken aber auch in den kleineren und größeren Haushalten im Tal und auf dem Land wird öfters Brot gebacken, unter anderem auch das Paarl. Geändert hat sich wohl nur die Art der Aufbewahrung - dazu wandern die Paarl heute eher in die Gefriertruhe.
In den Rezepten variiert der mengenmäßige Anteil von Roggen- und Weizenmehl, genau wie die Zugabe von Sauerteig oder nicht. In meinem Rezept gibt es zwar einen Vorteig aber auf die Zugabe von traditionellen Sauerteig habe ich verzichtet, da wir keine Fans davon sind. Jedoch die Gewürze sind obligatorisch, diese sind Kümmel, Fenchel, Koriander und der Brotklee. Brotklee auch als Schabzigerklee oder Zigainerkraut bekannt verleiht dem Vinschgauer Paarl den typischen urigen Geschmack, der in keiner Weise fehlen darf. In meinem Rezept gab es anstatt Koriander ein wenig Anis. 
(Die Mengenangaben der Gewürze sind Vorschlagswerte, gerne darf man aber nach Geschmack verändern, mehr oder weniger dazugeben).

Heutzutage wird das Paarlbrot bei uns in Südtirol meistens zur Brotzeit am Nachmittag, welche bei uns als Marende bekannt ist, serviert. Dazu gibt es ganz traditionell einen herrlichen Speck, würzigen Berg-Käse, Kaminwurzen und frische Butter. Als Getränk wird dann sehr gerne  ein Glas Rotwein oder ein kühles Helles bestellt.

** Dieses Blog ist und bleibt weiterhin frei von bezahlter Werbung. Alle Marken- Orts- oder andere Nennungen sind private Angaben und werden von mir nicht als kommerzielle Werbung benutzt. **









Zutaten für ca. 6-7 Paarl:
Vorteig:
110 g. Roggenmehl
100 ml. Wasser (ca. 30° C)
3 g. frische Hefe

Hauptteig:
Vorteig
250 g. Roggenmehl
140 g. Weizenmehl (0)
350 ml. Wasser (ca. 30° C.)
10 g. frische Hefe
12 g. Salz
5 g. Fenchel
4 g. Kümmel
2 g. Anis
4 g. Brotklee

Zubereitung:
Für den Vorteig:
Roggenmehl in eine Schüssel geben. Hefe im Wasser auflösen, zum Mehl geben und alles zu einem Teig rühren. Die Schüssel abdecken, den Teig ca. 1 Stunde gehen lassen.
Für den Hauptteig:
Die Gewürze im Mörser fein zerstoßen oder mit einer kleinen Mühle mahlen.
Die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen.
Nun alle Zutaten zum Vorteig in die Schüssel geben und verrühren. Achtung, es ist kein fester Teig. Den Teig mit der Teigkarte auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, dann die Schüssel innen mit Mehl bestreuen. Teig wieder einlegen, etwas auseinander drücken mit Mehl bestreuen, abdecken und für ca. 15 Minuten ruhen lassen.
In der Zwischenzeit das Backblech mit Backpapier belegen. 
Vom Teig ca. 70 g. große Kugeln abstechen, auf die bemehlte Arbeitsfläche legen. Die Teigkugeln formen und als Paar nebeneinander auf das Blech legen. Die Paarl abdecken und wieder für 40 Minuten gehen lassen.

vor der Teigruhe

nach der Teigruhe

Unterdessen den Backofen auf 200 °C Ober/Unterhitze vorheizen. Die Paarl werden im Ofen ca. 30 Minuten gebacken. Klopfprobe bitte nicht vergessen.
Anschließend sollten sie auf einem Gitter komplett auskühlen dürfen.



Südtiroler Marende mit Paarl-Brot


Gutes Gelingen und lasst es Euch schmecken.

Herzlichst 
Eure Irmi

Freitag, 11. September 2020

Heidelbeer-Zupfkuchen

Heidelbeeren gibt es zur Zeit jede Menge - im Geschäft ziehen sie mich jedes mal magisch an. Nicht umsonst, denn man kann mit ihnen viele tolle Leckerbissen kreieren.
Vor ein paar Tagen kam mir dann dieser grandiose Heidelbeer-Zupfkuchen in den Sinn. Er entpuppte sich als Leckerei erster Klasse - schokoladig, fruchtig und cremig - alles in einem Stück. Wirklich klasse !! Dazu kann ich euch nur raten.
Ihr müsst euch jetzt aber nicht sofort an die Arbeit machen, denn Heidelbeeren werden in den Geschäften ziemlich lange angeboten. Man darf aber bei den Früchten natürlich auch abwechseln. Wie wäre es z.B. mit Himbeeren ??? da würde der Kuchen auch toll aussehen und vielleicht schmecken euch Himbeeren ja besser.
Nun habt ihr wieder die Möglichkeit vieles zu verändern. Ganz nach eurem Geschmack und momentaner Lust.
Zupfkuchen ist ein alter Klassiker. Schon seit geraumer Zeit, habe ich mir vorgenommen mal einen Zupfkuchen zu backen. Irgendwie kam ich nie dazu - ich weiß nicht warum. Ich glaube, das geht nicht nur mir so. Zu groß ist die Menge an Rezepten in Büchern, Zeitschriften und anderen Medien und zu oft fällt die Auswahl schwer. 🍰🍰


Zutaten für den Rührteig:
180 g. weiche Butter
110 g. Zucker
1 Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Ei (Gr. L.)
250 g. Weizenmehl
1 Backpulver
40 g. Kakao ungesüßt
 
Zutaten für die Fülle:
500 g. Ricotta (oder Quark)
100 g. weiche Butter
120 g. Zucker
1 Vanillezucker
2 Eier (Gr. L.)
1 Pckg. Puddingpulver Vanillegeschmack
2 EL. Zitronensaft
Abrieb ½ Zitrone
170 g. Heidelbeeren

Zubereitung Rührteig:
Alle Zutaten sollen Raumtemperatur haben. Backofen auf 160 ° Umluft vorheizen. Backform von 26 oder 28 cm Ø mit Backtrennfett einfetten.
Die Butter mit Zucker und Vanillezucker mit dem Handrührgerät weiß-schaumig aufschlagen, dann das Ei unterrühren bis es sich mit dem Fett verbunden hat.
Mehl mit Backpulver, Salz und Kakao mischen, sieben, zugeben und mit dem Schneebesen zu einem eher festeren Teig verrühren. Ca. 2-3 EL. Teig für die Streusel zur Seite legen, Rest auf dem Boden der Backform glatt streichen. (Siehe unten Bild 1)


Zubereitung Fülle:
Heidelbeeren waschen und abtropfen lassen. Quark mit Butter, Zucker, Vanillezucker und den Eiern mit dem Handrührgerät glatt rühren. Zitronensaft und Zitronenabrieb dazugeben und kurz untermischen. Vanille-Puddingpulver darüber streuen und klümpchenfrei unterrühren. Die Quarkcreme auf den Teig streichen, die Heidelbeeren darauf verteilen und mit der Gabel leicht unter die Creme heben. Restlichen Teig zu größeren Streusel zupfen und diese ebenfalls darüber verteilen. (Bilder siehe oben).
Kuchen in den Backofen schieben und für ca. 50 Minuten backen.
Den Kuchen komplett auskühlen lassen und vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.
Ich wünsche euch ein gutes Gelingen und habt ein schönes Wochenende.



Herzlichst
Eure Irmi

Dienstag, 8. September 2020

Brotküchlein mit Schinken und Champignon

Brotküchlein gab es vor ein paar Tagen das erste mal auf unserem Speiseplan. Ich habe sie vor kurzer Zeit in einer alten Zeitschrift entdeckt - dort wurden sie zum Frühstück angepriesen. Nachdem die Küchlein aber kalt auch sehr lecker schmecken, könnte ich sie mir zum Picknick sehr gut vorstellen oder als Fingerfood zu einem leckeren Begrüßungstrunk. Wie dem auch sei, wir haben sie zu Mittag verspeist, noch warm und mit gemischten Salat. Mal was ganz anderes, was neues, herzhaftes, das uns sofort überzeugt hat. Sie werden so oder in irgend einer anderen abgeänderten Form bestimmt noch einmal von uns verspeist werden.


Zutaten für 12 Küchlein:
12 Toastbrotscheiben
12 Cocktail-Tomaten
4 Scheiben gekochten Schinken
6-7 Champignon
½ Zwiebel
½ Knoblauchzehe
Butterschmalz für die Pfanne
3 Eier
70 ml. Sahne
30 g. Frischkäse
3 EL. Parmesan
2 EL. Schnittlauch geschnitten
Salz und Pfeffer
3 Scheiben Sottilette

Zubereitung:
Den Backofen auf 180 ° C. Ober/Unterhitze vorheizen. Ein Muffinblech gut einfetten. Den Schinken würfeln, die Champignon putzen und klein schneiden, Knoblauch schälen und in dünne Scheiben schneiden. Die Sottilette-Scheiben vierteln. Cocktail-Tomaten waschen und halbieren.
Von den Toastbrotscheiben die Ränder abschneiden, die Scheiben mit einem Nudelholz kurz platt drücken und dann in das gefettete Muffinblech drücken. Dabei muss man vorsichtig arbeiten damit die Toast-Scheiben nicht brechen.
Butterschmalz in die Pfanne geben, erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin glasig dünsten, Champignon und Schinken zugeben und kurz mitrösten, mit Salz und Pfeffer würzen - zur Seite stellen und auskühlen lassen.
Eier, Sahne, Frischkäse und Parmesan in einen Mixbecher geben und miteinander aufschlagen. Schnittlauch untermischen.
Nun werden die Küchlein erst mit der Schinken-Pilz-Masse gefüllt, die Eiermilch darüber verteilt, mit einem Stück Sottilette-Käse abdecken und mit der Tomate abschließen.
Das Muffin-Blech mit den Küchlein in den Backofen stellen und für ca. 20 Minuten backen.
Die Brotküchlein mit gemischten Salat servieren.


























Lasst es euch schmecken.

Herzlichst
Eure Irmi
 

Freitag, 4. September 2020

Pfirsich-Joghurt-Kuchen


Die kleinen Obstmücken, diese Biester bringen mich im Sommer oft zum Wahnsinn. Das wunderbare Obst, das ich vom Markt geholt und dekorativ in eine Obst-Schüssel gelegt habe, zieht sie an. Kaum gerichtet, da dauert es auch nicht lange und schon sind sie anwesend. Sie setzen sich fest, besonders wenn die Schüssel in der Nähe einer Fensterscheibe steht und hinterlassen auf ihr…. Irgendwie muss ich dann sofort Abhilfe schaffen und das Obst verwerten. Mit Kuchen, Smoothie oder einer Galette gelingt mir das immer hervorragend.
Die einfachsten Kuchen sind dabei diejenigen, die schnell gebacken sind und schnell verzehrt. Gerne werden sie angenommen. ♥♥♥ Dieser Kuchen ist nicht zu süß, nicht zu fett und nicht trocken, meiner Meinung nach genau richtig. Ein toller Sommer-Kuchen, der von mir keinen langen Küchenaufenthalt fordert. Sehr zu empfehlen.
Bezüglich Obst könnt ihr auch abwechseln, sehr lecker schmeckt dieser Kuchen mit Erdbeeren. Dann sieht er auch noch ein bisschen farbenfroher und ansprechender aus.
























Zutaten:
2 Eier
170 g. Zucker
1 Prise Salz
60 ml. Sonnenblumenöl
150 g. Joghurt naturbelassen
Abrieb ½ Zitrone
250 g. Weizenmehl (00)
½ Pk. Backpulver
300 g. Pfirsiche

Zubereitung:
Alle Zutaten sollen Raumtemperatur haben.
Die Pfirsiche waschen, entkernen und in kleine Stücke schneiden.
Backofen auf 170 °C. Ober/Unterhitze vorheizen. Eine Backform von 24 cm Ø mit Backtrennfett ausstreichen.
Die Eier, Zucker und die Prise Salz mit dem Schneebesen oder dem Handrührgerät schaumig aufschlagen. Öl, Joghurt und Zitronenabrieb zugeben, untermischen bis sich alles verbunden hat. Weizenmehl mit Backpulver mischen und sieben. Das Mehl in 2 Portionen zugeben und jeweils langsam unterheben. Zum Schluss die Pfirsichstücke behutsam untermengen. Den Teig in die Form füllen, glatt streichen und im Ofen für ca. 35-40 Minuten backen.


Alles Liebe
Eure Irmi

Dienstag, 1. September 2020

Sommerlicher Reissalat mit Thunfisch


Sattmacher-Salate sind im Sommer der absolute Renner. Auch als Beilage zu Gegrilltem kann man sich nichts besseres vorstellen. Dieser Salat ist einfach und mit Zutaten bestückt, die jeder mehr oder weniger im Haus hat. Er ist schnell gemacht, man kann ihn gut vorbereiten und Variationen gibt es wie Sand am Meer. Meiner Meinung nach verträgt er aber ein wenig Würze. Deshalb mein Tipp: unbedingt vorher probieren damit man noch nachwürzen kann, wenn es nötig ist.

























Zutaten für 4 Personen:
250 g. Reis (für Salate)
Salz
100 g. tiefgefrorene Erbsen
100 g. frische Champignon
Butterschmalz für die Pfanne
2 Knoblauchzehen
Salz und Pfeffer
1 kl. Glas geröstete Paprika
150 g. Mayonnaise
150 g. Joghurt naturbelassen
40 g. Kapernbeeren aus dem Glas
200-250 g. Thunfisch in Öl
Eier als Beilage
Schnittlauch gehackt (Menge nach Wunsch)

Zubereitung:
Reis im kochenden Salzwasser nach Packungsanleitung garen. Erbsen 2 Minuten vor Ende der Garzeit zum Reis geben und mit kochen. Reis abgießen und zur Seite stellen.
Eier hartkochen, abgießen, abschrecken, pellen und ebenfalls zur Seite stellen.
Champignon putzen, vierteln, in einer Pfanne mit etwas Butterschmalz und einer Knoblauchzehe für ca. 3-4 Minuten anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen und auskühlen lassen.
Die gerösteten Paprika und den Thunfisch abtropfen lassen.
Für die Salatsauce: Mayonnaise und Joghurt gut mischen, salzen und pfeffern, die Kapernbeeren und die Knoblauchzehe fein hacken und unter die Sauce mischen.
Den Reis in eine große Schüssel geben, Champignon, Paprika und Thunfisch dazugeben und einmal kurz mischen. Salatsauce darüber verteilen und unterheben.
Den Reissalat auf einem Teller anrichten, mit Eiern und Schnittlauch dekorieren.


Gutes Gelingen und lasst es Euch schmecken.

Herzlichst
Eure Irmi

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