Dienstag, 7. April 2020

Kartoffel-Käse-Puffer mit Schnittlauchcreme

Kartoffel-Puffer gehören unter anderem zu einer meiner Lieblingsspeisen. Wenn sie schön aromatisch gewürzt sind, dann könnte ich sie glatt zwei mal die Woche auf meinem Teller willkommen heißen. 
In diesem Rezept ist die Würze wieder mal perfekt, durch den Käse werden die Puffer sehr geschmackvoll und auch nicht zu trocken. Die perfekte Würze liegt einfach immer in der Hand von "Annemarie Wildeisen"
Kartoffeln vertragen etwas Würze, zu viel wird es nicht so schnell. Das ist aber meine Meinung, darum, bitte, macht das so wie ihr das gewohnt seid. Ich habe das Rezept etwas abgeändert, aber nur, weil es dann meinen vorrätigen Zutaten entsprach.
Dieses vegetarische Gericht eignet sich wunderbar für den bevorstehenden Karfreitag. Bei uns zu Hause wird am Karfreitag das Fleisch-Fasten noch streng eingehalten, es wird aber auch während der ganzen Fastenzeit an den Freitagen (nach Möglichkeit) kein Fleisch konsumiert. Ich persönlich mag sehr gerne fleischlos essen, dazu brauche ich keinen Freitag. 
Der Trend zum öfter mal fleischlos essen steigt mehr und mehr. Viel Obst und Gemüse wird gekauft und verwertet, zunehmend setzt man auf vegetarische Kost. Die Rezepte haben sich auch dementsprechend geändert und erweitert und ich glaube, es bleibt weiterhin kulinarisch spannend.
Quelle: Annemarie Wildeisen


Zutaten für 2 Personen:
2 EL. Petersilie fein gehackt
½ Zwiebel
2 kleine Knoblauchzehen
80 g. Crème fraîche
1 Ei
Salz, Pfeffer
500 g. mehlige Kartoffeln
2 EL. Parmesan gerieben
1 EL. Mehl
Butterschmalz für die Pfanne

Zutaten für die Schnittlauchcreme:
170 g. Frischkäse (Sorte nach Wunsch, gerne auch gemischt mit Quark)
40 ml. Rahm
2 EL. Schnittlauch
Salz, Pfeffer, Chili, Paprika

Zubereitung:
Zuerst bereiten wir die Schnittlauchcreme zu: Schnittlauch waschen und fein schneiden. Den Frischkäse mit der Sahne zu einer glatten Creme mischen, würzen und Schnittlauch dazugeben. Nochmals kurz durchrühren und etwas ziehen lassen.
Backofen auf 80 ° C vorheizen.
Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Kartoffeln waschen und schälen.
Petersilie, Zwiebel und Knoblauch in eine Schüssel geben, Crème fraîche und Ei dazugeben und gut mischen. Mit Salz und Pfeffer kräftig würzen.
Die Kartoffeln mit der Röstiraffel reiben und zur Käsemasse geben. Mehl und Parmesan darüber streuen und gut mischen.
Butterschmalz in einer beschichteten Pfanne erhitzen, mit einem großen Löffel die Kartoffel-Käsemasse portionsweise einlegen und von jeder Seite ca. 5 Minuten backen. Aus der Pfanne nehmen, kurz auf Küchenkrepp abtropfen, auf einen Teller legen und dann in den vorgewärmten Backofen stellen, bis die 2. Portion gebraten ist.
Anschließend servieren und genießen.









Ich wünsche Euch eine schöne Karwoche und bleibt gesund.

Herzlichst
Eure Irmi

Freitag, 3. April 2020

Eiersalat mit Radieschen Vinaigrette

Heute möchte ich euch ganz kurz auf Ostern einstimmen. Pünktlich nach Ostern  tritt dann wieder das übliche Problem mit der Eierverwertung in Erscheinung. Vor den Osterfeiertagen wünscht man sich eine große Platte mit verschieden farbigen Ostereiern. Die aus Schokolade halten ja ein bisschen, man muss sie nicht sofort verspeisen, die gefärbten Hühnereier sollten aber bald gegessen werden. Dann sucht man ganz automatisch nach Verwertungsmöglichkeiten. 
Eiersalat ist immer gefragt und obwohl es davon schon viele interessante Rezepte gibt, unterbreite ich Euch hier noch einen weiteren Vorschlag. Ein ganz einfaches Rezept mit Radieschen, passend zu Ostern und zum Frühling.
Im Frühling gibt es oft sehr warme Tage, in denen man mit der ersten Hitze zu kämpfen hat, mit leichter Kost schafft man das besser. Diesen Salat zähle ich zu dieser leichten Kost, probiert ihn mal aus, auch ihr werdet begeistert sein.
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Dazu gereicht habe ich mein neuestes Brot und zwar, Irmi's Hausbrot, das ich in der Zwischenzeit schon 3 mal gebacken habe - bin immer noch davon begeistert weil es wirklich überall dazu passt.

Zutaten für 2 Personen:
4 Radieschen
4 Eier
½ Bund Schnittlauch
2 EL. Apfelessig
1 EL. frisch gepresster Zitronensaft
1 TL. Senf
Salz und Pfeffer
4-5 EL. Olivenöl
2 Hand-voll Salat (Vogerlsalat und roter Radicchio gemischt)

Zubereitung:
Radieschen waschen und kleinwürfelig schneiden. Schnittlauch waschen und schneiden. Eier hartkochen, kühlen, dann schälen und in Scheiben schneiden.
Essig, Zitronensaft, Senf und Öl zu einer sämigen Sauce rühren, 2 EL. Schnittlauch und die Radieschen dazugeben, gut untermischen, mit Salz und Pfeffer würzen.
Salat waschen und abtropfen, auf einem Teller anrichten, die Eierscheiben dazulegen und mit der Vinaigrette beträufeln. Sofort servieren. 
Lasst es euch schmecken.



Herzlichst
Eure Irmi

Dienstag, 31. März 2020

Spaghetti calabrese

Spaghetti in vielen Variationen, unverzichtbar und viel geliebt. Würzig, einfach und als typisch italienisch kann man Spaghetti calabrese bezeichnen.
Wenn uns Menschen ganz kurzfristig Lust auf Nudeln trifft und die Zeit für die Zubereitung eigentlich nicht so reichlich vorhanden ist, dann sind Spaghetti calabrese das ideale Rezept. Maximal 30 Minuten und schon stehen sie bereit zum Essen. Klingt doch gut und dabei sind sie noch mega lecker. Würzen von scharf bis mittelscharf, salzen und vielleicht auch etwas abändern ist erlaubt, jeder darf. wie er will, sie bleiben trotzdem immer der Hammer.
Wenn ihr jetzt noch ein schnelles Nudelrezept sucht, dann schaut mal die Spaghetti "rapido" von Katharina an, die wären auch lecker und bestimmt einen Versuch wert.

Zutaten für 2 Personen.

180 g. Spaghetti
200 g. Kirschtomaten
2 kleine Knoblauchzehen
2 kleine Schalotten
1½ EL. gehackte Petersilie
Salz, Pfeffer und Chili
1½ EL. Irmi‘s Tomatenpesto (optional)
Olivenöl für die Pfanne

Zubereitung:
Kirschtomaten waschen und halbieren, Knoblauch und Schalotten schälen und in feine Scheibchen schneiden.
Spaghetti in reichlich Salzwasser al dente kochen.
Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Schalotten und Knoblauch darin leicht anbraten, Tomaten dazugeben und für ca. 5 Minuten dünsten. Dann mit 1-2 Schöpfer Nudelwasser löschen. Die Sauce leicht salzen, pfeffern, Chili dazugeben und ein paar Minuten reduzieren lassen. Die zerkochten Tomaten ein wenig zerdrücken und (Irmi‘s Tomatenpesto optional) dazugeben und mischen. Sauce probieren und nachwürzen, wenn nötig.
Nudeln abgießen und in die Sauce geben, Petersilie darüberstreuen, alles gut mischen.
Auf Tellern anrichten, einen Hauch Olivenöl darüber und genießen.


Ich wünsche Euch guten Appetit.

Herzlichst
Eure Irmi

Freitag, 27. März 2020

Strudel mit Hefeteig

Der Klassiker aller Zeiten – Strudel mit Hefeteig. Kaum ein Haushalt, in dem ein solcher Strudel nicht schon gebacken wurde. Gefüllt mit Marmelade, mit Mohn oder mit Nüssen, so gab es ihn schon in meiner Kindheit. Ich bin überzeugt, auch die nächsten Generationen werden weiterhin Strudel mit Hefeteig backen. Klassiker sind immer modern.
Momentan stecken wir in einer Zeit, in der sich die meisten Menschen zu Hause befinden. Um sich die Zeit zu vertreiben, suchen sie zwischendurch auch mal nach einer sinnvollen Beschäftigung. Viel Lust ist leider nicht vorhanden aber nur langweilen und herumhängen bringt auch nichts und nur fernsehen und die neuesten Corona-Meldungen anhören bringt ebenso wenig. Da ist schon besser, sich aufraffen und neu beschäftigen.
Deshalb hab ich wieder mal eine „Vorratskammer-Aufräum-Aktion“ gestartet. So wie immer, kamen einige Zutaten zum Vorschein, die schnell verbraucht werden sollten, in diesem Fall habe ich sie als Fülle für einen Strudel herangezogen. Die Fülle wurde extra lecker, keinen Anschein nach "zusammengewürfelt“ konnte man geschmacklich erkennen, ich würde sie schon eher als eigens kreiert bezeichnen. Herrlich lecker, saftig und überhaupt nicht süß.!!! Werde ich ganz bestimmt wieder backen.

Zutaten für den Strudel:
für den Hefeteig:
300 g. Weizenmehl glatt
12 g. frische Hefe 
120 ml. Milch lauwarm
75 g. Butter
40 g. Kristallzucker
1 Prise Salz
1 Ei
15 ml. Rum

Zutaten für die Fülle:
200 ml. Milch
60 g. Zucker
40 g. Butter
1 EL. Honig
1 TL. Zimt
100 g. gemahlener Mohn
100 g. gemahlene Walnüsse
1-2 EL. Semmelbrösel
2 EL. Rum
1 ½ EL. Preiselbeermarmelade
etwas Marzipanrohmasse (optional)

Zubereitung:
Butter in einer Pfanne schmelzen und abkühlen lassen. Die Hefe in der lauwarmen Milch auflösen. Dann alle Zutaten in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und zu einem glatten Teig kneten. Den Teig noch ein mal mit der Hand kurz durcharbeiten, zu einer runden Kugel formen und für ca. 1 Stunde gehen lassen.
Inzwischen die Fülle zubereiten. Milch, Zucker, Butter, Honig einmal kurz aufkochen, dann Mohn, Nüsse, Semmelbrösel dazugeben, gut durchmischen und alles kurz köcheln lassen, Topf vom Herd ziehen. Gleich kommen noch Zimt, Rum und Preiselbeer dazu, kurz untermischen und auskühlen lassen.
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 0,5 cm dick ausrollen, mit der Fülle gleichmäßig bestreichen, das Marzipan darüber reiben. Den Strudel einrollen und auf das mit Backpapier belegte Backblech legen. Mit einem Tuch abdecken und nochmals ca. 30 Minuten gehen lassen.
Den Backofen auf 180° C. Ober/Unterhitze vorheizen.
Strudel im Backofen (auf mittlerer Schiene) ca. 30 Minuten backen. Anschließend abgedeckt komplett auskühlen lassen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen. 





Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende

Herzlichst
Eure Irmi

Dienstag, 24. März 2020

Kaiserschmarren


Kaiserschmarren backe ich ganz selten, die Rosinen darin mag ich eigentlich nicht, den Schmarren ja, aber nicht ganz so oft. Für meinen lieben HP habe ich ihn gebacken, er mag Schmarren sehr gerne, besonders Kaiserschmarren mit Rosinen, und der hilft uns momentan gegen den Corona-Blues. Nicht nur Kaiserschmarren, generell alle Lieblingsspeisen bringen gute Laune - gute Laune benötigen wir jetzt dringendst. 
Corona macht vielen Menschen sehr zu schaffen und nach einiger Zeit macht es richtig schlapp. Das Denken, das Handeln und überhaupt das Leben ist ganz schön eingeschränkt. Die Flamme des Lebens ist ungewöhnlich klein geworden, ziemlich heruntergefahren. Man muss sie neu entfachen – ankurbeln - vielleicht geht das mit einem Lieblingsessen.??

Zutaten für 2 Personen:
25-30 g. Rosinen
2 EL. Rum
3 Eier
170 ml. Milch
150 ml. Weizenmehl
½ TL. Backpulver
1 Vanillezucker
1 ½ EL. Zucker *
Salz
Butterschmalz für die Pfanne

1 EL. Zucker **
1 ½ EL. Butter

Zubereitung:
Rosinen in Rum ca. 20 Minuten einweichen. Eier trennen.
Das Eiklar mit dem Salz zu steifen Schnee schlagen. Eigelb mit Milch, Mehl, Backpulver, Zucker (*) und Vanillezucker zu einem klümpchenfreien Teig schlagen. Den Teig ca. 30 Minuten quellen lassen. Nun die abgetropften Rosinen und den Schnee langsam unterheben.
Butterschmalz in die Pfanne geben und schmelzen lassen. Teig dazu geben und bei leichter Hitze (zugedeckt) ca. 5 Minuten backen bis der Teig oben angetrocknet und unten eine goldgelbe Farbe bekommen hat. Es empfiehlt sich dabei zu bleiben und zwischendurch zu kontrollieren ob die Unterseite nicht zu braun wird. Den Teig kurz wenden und auf der anderen Seite leicht Farbe nehmen lassen. Mit dem Pfannenwender oder mit zwei Gabeln zerreißen, Butter und (**) Zucker dazugeben und den Schmarren kurz karamellisieren.
Mit Puderzucker bestreuen, servieren und genießen.



Herzlichst
Eure Irmi

Freitag, 20. März 2020

Maronencreme

Auch während der Fastenzeit gibt es Momente wo man auf Süßigkeit nicht verzichten kann, da genehmigen wir uns einfach etwas. Im heutigen Fall, eine Kleinigkeit zum Nachtisch. In dieser momentanen Ausnahmesituation braucht man etwas für‘s Herz, die Creme ist dafür genau richtig.
Maronen hatte ich noch vom Herbst her im Gefrierschrank. Wenn sie da nicht zu lange liegen, verlieren sie nichts von ihrem herrlichen Aroma. Ich hatte sie im Herbst gekocht, geschält und eingefroren, somit benötigte ich für diesen Nachtisch keinen großen Zeitaufwand. Die restlichen Zutaten lagen auch im Kühlschrank bzw. in der Obstschüssel; ich musste gar nicht mal aus dem Haus gehen um kurzerhand ein tolles Dessert zu zaubern, das gut gekühlt noch richtig fruchtig und erfrischend schmeckt.
Übrigens: die Creme lässt sich gut vorbereiten, sie hält ca. 2 Tage im Kühlschrank


Zutaten für 3-4 Portionen:

250 g. Maronen gekocht und geschält
250 ml. Milch
1 Vanillezucker
1 EL. Zucker
2 EL. Rum
2 Orangen (unbehandelt)
1-2 TL. Honig
150 ml. Sahne
1 ½ TL. San apart

Zubereitung:
Maronen, Milch, Zucker, Rum und Vanillezucker in einem Topf aufkochen und bei milder Hitze ca. 10 Minuten langsam köcheln lassen. Mit dem Mixstab fein pürieren und komplett auskühlen lassen.
Unterdessen die Orangen waschen und trocknen. Mit dem Zestenreißer feine Zesten von der Schale  reißen und zur Seite legen. Die Orangen schälen und filetieren, restlichen Orangensaft ausdrücken und zur Seite stellen (darf man später als Getränk verwenden). Die Filets halbieren und mit dem Honig kurz mischen.
Kalte Sahne leicht anschlagen, San apart einrieseln lassen und die Sahne fast fertig aufschlagen. Dann portionsweise und langsam unter die Creme heben.
Die Gläser bereitstellen, die Creme darauf verteilen, mit dem Orangenfilets belegen und mit den Orangenzesten dekorieren. Lasst es Euch schmecken. ❤❤❤


Ich wünsche euch ein schönes Wochenende.

Alle Gute
Eure Irmi

Dienstag, 17. März 2020

Irmi's Hausbrot - ohne Kneten


Momentan gibt es genügend Zeit im Haus zu werkeln. "Corona" hat uns Menschen Einhalt geboten, wir müssen entschleunigen, herunterfahren bis fast auf Null. Man wünscht sich nichts anderes, als Gesundheit und was gutes zu essen. Genügsam hat uns Corona gemacht.
Da wir nun so viel Zeit haben, wird bei uns Brotbacken groß geschrieben. Natürlich fehlt im Moment die Motivation für ein aufwändiges Super-Brot. Es stellt sich aber zugleich die Frage, benötigt man überhaupt ein Super-Brot, ??? ich glaube, ein gutes Brot reicht vollkommen. So ist mir per Zufall mein Hausbrot gelungen, das wieder mal aus dem Römertopf kommt. Wenn jemand keinen Römertopf hat, dann gibt es andere spezielle Brottöpfe, mit denen man herrliches Brot backen kann. Auch hier kommen wir zur gleichen Einsicht, dass wir zum Brot backen nicht unbedingt einen Extra-Topf benötigen. (siehe unten, mein Tipp. !!)
Bei meinem Hausbrot handelt es sich um ein simples Mischbrot (das mögen wir am liebsten–wie schon öfters bemerkt) das ich mit der Zieh- und Falttechnik bearbeitet habe und dem Teig eine etwas längerer Ruhezeit gegönnt. Auch meine Küchenmaschine wurde nicht benutzt, trotz allem gab es ein herrliches Brot.
Spontan kann ich nur sogar sagen, dass dieses Brot mein neues Lieblingsbrot ist, mit großer Wahrscheinlichkeit werde ich schon in den nächsten Tagen nochmals backen und von Neuem begeistert sein.

Mein Tipp: natürlich dürft ihr dieses Brot auch ohne Römertopf oder Brot-Topf backen, dafür könnt ihr den Teig im Gärkörbchen gehen lassen, langsam auf das Backblech stürzen, einritzen und dann aber bitte in den vorgeheizten Backofen schieben. Die Backzeit beträgt dann 15 Minuten bei 230 °C und weitere 15-20 Minuten bei 200 ° C zum fertig backen.
Eventueller Ersatz für das Gärkörbchen: den Nudelsieb mit einem sauberen Tuch auslegen, ausreichend mit Mehl bestreuen und das Brot einlegen, mit dem Schluss nach oben.



Zutaten für 1 Brot:
350 ml. lauwarmes Wasser
10 g. frische Hefe
100 g. Roggenmehl
400 g. Weizenmehl 00
10 g. Salz

Zubereitung mit Römertopf:
Das Wasser mit der frischen Hefe in eine Schüssel geben, die Hefe auflösen. Das Mehl mit dem Salz mischen und zugeben. Mit einem Kochlöffel zu einem glatten Teig rühren. Sobald der Teig das ganze Mehl aufgenommen hat, die Schüssel mit Klarsichtfolie abdecken. Den Teig gut eine Stunde gehen lassen. Anschließend bearbeiten wir den Teig mit der Zieh- und Falttechnik damit er eine schönere Struktur bekommt und schön straff wird. Dazu befeuchten wir die Hand ziehen einen Teil des Teiges vom Schüsselrand und falten ihn über den restlichen Teig. Das wiederholen wir einige male bis wir wieder ein schönes rundes Brot gefaltet haben. Es ist wichtig für eine schönere Kruste. Die Schüssel erneut abdecken und den Teig wieder gut eine Stunde ruhen lassen.
Inzwischen kann man schon den Römertopf vorbereiten - 10 Minuten wässern und dann mit meinem Backtrennfett ausstreichen.
Nun wird das Brot langsam auf die bemehlte Arbeitsfläche gestürzt, geformt (nicht kneten), in den Römertopf (oder in das Gärkörbchen- wie oben beschrieben) gelegt, den Deckel drauf geben und für weitere 20–30 Minuten gehen lassen. Nun den Teig an der Oberfläche einritzen, Deckel wieder drauf und den Topf und in den kalten Backofen schieben. Backofen auf 230 °C Ober/Unterhitze einstellen und das Brot für 50 Minuten backen. Dann Deckel abnehmen und noch für ca. 5 Minuten fertig backen – bis es eine schöne Farbe hat.
Das Brot auf einem Gitter komplett auskühlen lassen, erst dann anschneiden.


zum Frühstück mit Butter, Honig und Walnüssen - mmh sehr fein.
Ich wünsche Euch gutes Gelingen und lasst es euch schmecken.

Alles Liebe
Eure Irmi

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