Montag, 20. April 2026

Ronen (rote Beete) Knödel - Südtirol auf den Teller

Mit "Südtirol auf den Teller" startet heute eine Woche mit Rezepten, die typisch für die Südtiroler Küche sind. Ich dachte mir, das könnte vielleicht interessant für meine Leser sein, zumal es gleich zwei tolle Rezepte in einer Woche gibt. Man darf also schon gespannt sein. Gewiss, die Knödel sind für Südtirol das "Gericht der Region", das eine gewisse Tradition vertritt, aber unsere Küche kann auch anders, vielseitig, lecker und gesund sein. Trotzdem fange ich heute mit einem Knödelrezept an. Knödel gibt es zwischenzeitlich in verschiedenen Variationen, sie sind allseits beliebt und bekannt, sie werden von allen mega gerne gegessen. 
Viele dieser sogenannten anderen Gerichte stammen vorwiegend aus der "alten Südtiroler-Bauernküche". Sie überzeugen mit günstigen Zutaten aus, sind aber dennoch geschmackvoll und vor allem sehr gesund.
Einige Rezepte aus unserer Küche gibt es schon auf meinem Blog, diese Woche werde ich noch zwei dazu hängen. Seit mal gespannt für welches zweite Rezepte ich mich entschieden habe.

Mein Tipps:  Die Käsezugabe bei den Rohnenknödel ist optional, man kann sie auch weglassen. Bergkäse bringt mehr Würze, sollte aber meiner Meinung nach eher geraspelt werden, andere gut schmelzende Käse können klein gewürfelt sein. So bekommen die Knödel beim Kochen eine glattere Außenoberfläche.
Knoblauch und geriebener Parmesan sind ebenfalls optional, bitte weglassen, wenn es nicht so gewünscht wird. 
Parmesan dazugeben ist zwar nicht original, aber es schmeckt.


Wie ihr hier auf dem Bild sehen könnt, habe ich den Käse das erste Mal zu groß gewürfelt und vielleicht auch in der Menge zu gut gemeint. Ich habe im Rezept unten die Menge reduziert. 
in der Zwischenzeit gab es bei uns zu Hause nochmals Rohnenknödel mit der unten angeführten Menge und den angebrachten Tipps 👍 lief alles wunderbar und die Knödel bekamen eine schöne glatte Oberfläche, so wie ich das mir wünschte.


Zutaten für ca. 12 Knödel
300 g. Knödelbrot
100 g. Bergkäse
oder anderer gut schmelzender Käse
30 g. geriebenen Parmesan
2 EL. Semmelbrösel
Petersilie und Schnittlauch gemischt
70 g. Zwiebel
2 Zehen Knoblauch
50 g. Butter
3 EL. Sonnenblumenöl
2 Eier
200 g. rote Beete gekocht
60 ml. Milch
Salz, Pfeffer
1 TL. Kümmel gemahlen

Zubereitung:
Rote Beete schälen und grob teilen, Käse klein würfeln oder raspeln. Petersilie und Schnittlauch fein hacken, Zwiebel schälen und fein würfeln, Knoblauch schälen und fein hacken.
Knödelbrot in eine große Schüssel geben, den gewürfelten/bzw. geraspelten Käse zugeben, Semmelbrösel, Reibkäse, Petersilie und Schnittlauch ebenfalls zugeben und alles gut untermischen.
Butter und Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebel und Knoblauch zugeben, ein paar Minuten leise garen lassen, es sollte keine Farbe annehmen. Dann über die Knödelmasse geben und wieder gut untermischen.
Rote Beete, Eier und Milch in einen Mixbecher geben, salzen, pfeffern, den gemahlenen Kümmel zugeben und alles gut durchmixen, dann über die Knödelmasse geben. Nun die Knödelmasse mit den Händen sehr gut untermischen und mindestens ½ Stunde ruhen lassen, dann (mit nassen Händen) Knödel formen. Salzwasser aufkochen lassen, dann die Knödel einlegen und für ca. 15 Minuten leise köcheln/ziehen lassen.
Mit zerlassener/brauner Butter und Reibkäse servieren. Wer mag, kann sich eine schöne Käsesoße zubereiten und dazu genießen.



Gutes Gelingen und lasst es euch schmecken.

Herzlich
Eure Irmi

Mittwoch, 15. April 2026

Eierlikör-Tiramisu

Was für ein tolles Dessert war das!. 
Ich überlegte gerade, warum mir das nicht schon früher in den Sinn kam, ein Eierlikör-Tiramisu zuzubereiten? aber manchmal kommt man irgendwie nicht dazu. Dann muss man eben viel Zeit ins Land streichen lassen, um damit man dann endlich auf so ein Schmankerl zusteuert.
Tiramisu ist doch eine Leckerei, die nicht neu in der Genusswelt ist und es gibt ihn mittlerweile nicht nur klassisch, er wird abgewandelt mit Früchten und verschiedenen Geschmacksrichtungen. Er ist vielseitig, aber immer genauso gerne gegessen. Diesmal hab ich ihn mit Eierlikör zubereitet, was sehr passend für die Zeit rund um Ostern war. Vielleicht habt ihr jetzt auch Lust drauf bekommen, ihn demnächst als Nachtisch zu servieren. Ich wünsche gutes Gelingen.


Zutaten für 2 Personen:

140 g. Mascarpone
30 ml. Eierlikör für die Creme
1 EL. Puderzucker
½ Vanillezucker
wenig Zitronenschale
100 ml. kalte Sahne
Löffelbiskuits
1 Tasse Kaffee 

für die Dekoration:
Sahne für die Rosetten
Mandelkrokant


Zubereitung:
starken Kaffee aufbrühen und erkalten lassen.
Mascarpone, Puderzucker, Vanillezucker  und Zitronenschale geschmeidig rühren, Eierlikör gut untermischen. Die kalte Sahne nicht ganz steif schlagen und locker unter die Creme heben. 
Nun kann das Tiramisu auch schon in Gläser geschichtet werden.
Löffelbiskuits kurz in Kaffee tauchen und als 1. Schicht ins Glas legen, etwas Creme darüber verteilen, 2-3 EL. Eierlikör drüber verteilen, dann wieder Löffelbiskuits, Creme und Eierlikör.
Das Dessert abdecken und für einige Stunden im Kühlschrank aufbewahren.
Vor dem Servieren, die Sahne steif schlagen und in einen Spritzsack mit Sterntülle geben. Sahnerosetten auf die Creme spritzen und mit Mandelkrokant bestreuen.
Ich wünsche euch eine guten Appetit und lasst es euch schmecken.


Herzlichst
Eure Irmi

Sonntag, 5. April 2026

Süße kleine Happen für Ostersonntag

Heute haben wir Ostersonntag. Alle freuen sich auf den Feiertag, auf ein bisschen Freizeit, auf das Ostereiersuchen, auf Familienbesuch und nicht zuletzt auch auf das gute Festtags-Essen. Das Ostereiersuchen im Garten wird wahrscheinlich wieder zum Highlight für die Kinder, aber auch für die Erwachsenen. Wer freut sich nicht darüber, wenn er irgendwo, gut versteckt, noch eine Überraschung für sich selbst findet.
Das Ostermenü ist schon geplant und für den Espresso nach dem Essen gibt es heute kleine süße Happen als krönenden Abschluss. Eine süße Kleinigkeit danach ist immer gefragt und findet nach einem reichhaltigen Essen immer noch Platz.
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Den Mürbeteig werde ich diesmal anstatt mit Butter, mit Öl zubereiten. Das hat einen großen Vorteil, er muss nach dem Kneten nicht in die Kühlung, er kann direkt weiter verarbeitet werden und ist beim ausrollen richtig "pflegeleicht". Vielleicht möchte das jemand mal probieren.
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Zutaten für ca. 25 Stück:
1 Ei
70 g. Zucker
60 ml. Sonnenblumenöl
1 Prise Salz
220 g. Weizenmehl
½ TL. Backpulver

für die Eierlikör-Creme:
400 ml.Milch
Schale einer ½ Zitrone
50 g. Zucker
30 g. Speisestärke
130 ml. Eierlikör
1 ½ Blatt Gelatine

Zutaten für die Dekoration:
150 ml. Sahne
1 ½ TL. Sahnesteif
Ostereier aus Zucker
bunter Zuckerstreusel

Zubereitung Tartelettes:
Zucker, Ei, Öl und Salz in eine Schüssel geben und mit der Gabel kurz verquirlen, dann eßlöffelweise (und das ist wirklich wichtig- sonst wird es nix) das mit Backpulver gemischte und gesiebte Mehl zufügen und unterrühren bis eine geschmeidige glatte Masse entsteht. Dann den Teig auf eine Arbeitsfläche geben und mit dem Rest-Mehl glatt kneten. Der Teig ist nun für die weitere Verarbeitung bereit.
Backofen auf 180 °C. Ober/Unterhitze vorheizen.
Den Teig ca. 3 mm dick ausrollen, mit einem Plätzchen-Ausstecher von ca. 8 cm Ø ausstechen. Die Plätzchen über die Papiermanschetten von ca. 4 cm Ø, stülpen (siehe Bilder unten).
 

Anschließend auf ein Backblech geben und im Ofen für ca. 15-17 Minuten golden backen.
Die Tartelettes nach dem Backen komplett auskühlen lassen, erst dann die Papiermanschetten entfernen.

Zubereitung Creme:
Zitronenschale mit dem Messer dünn abschälen. Gelatine in kaltem Wasser einweichen. 
Milch  in eine Pfanne geben, Zitronenschale, Zucker und Speisestärke zugeben, mit dem Schneebesen klümpchenfrei glattrühren. Topf auf den Herd stellen und erhitzen, Zitronenschale wieder entfernen und die Masse für 3-4 Minuten unter ständigem Rühren leicht weiterköcheln lassen. Topf vom Herd ziehen, Eierlikör unterrühren, Gelatine zugeben und schmelzen lassen. Die Masse schnell glatt rühren, damit keine Klümpchen entstehen.
Anschließend die Eierlikör-Creme mit einem Löffel in die Tartelettes füllen und auskühlen lassen. 
Creme ist genügend vorhanden, man darf anschließend noch davon naschen. 
Zubereitung Sahnetopping: 
Die kalte Sahne mit dem Sahnesteif steif-schlagen. Dann in einen Spritzsack mit Sterntülle füllen.
Je einen Sahnetupfer auf die Tartelettes spritzen, mit einem Osterei bestücken und mit dem Streusel bestreuen.
Die Dekoration ist natürlich nur ein Vorschlag, sie ist, so wie immer, frei nach euren Wünschen.
Gutes Gelingen und lasst sie euch schmecken.



Ich wünsche Euch allen ein frohes und gesegnetes Osterfest, 
erfüllt mit vielen schönen Momenten. 
Lasst es Euch gut gehen und passt auf euch auf.

Ich werde mir ein paar Tage 
Osterferien zukommen lassen, 
deshalb sehen wir uns erst
am 15.04.2026 wieder. 
Ich freu mich sehr.

🐥🐥🐥🐥🐥🐥🐥🐥

Frohe Ostern
Herzlichst
Eure Irmi

Montag, 30. März 2026

Frühlings-Salat-Dressing mit Buttermilch

Der frische Schnittlauch vom Garten ist einsatzbereit, darauf freut man sich jeden Frühling am meisten. Das saftige Grün zieht mich immer magisch an und ich verwende es diesmal für einen frischen Salat zum Mittagessen.
Das Dressing ist ziemlich einfach gehalten, die Zutaten sind überschaubar und meistens lagernd im Kühlschrank. Sollte eventuell die Buttermilch nicht vorhanden sein, kann man sie mit Joghurt tauschen. Die Buttermilch macht das Dressing jedoch wunderbar leicht und frisch.
Das Dressing hat sich geschmacklich sehr gut mit unserem Salat vertragen, trotz, dass dieser mit viel Bitterstoffen ausgestattet war. Ich habe dafür nur Zuckerhut und Rucola verwendet.
Die Zubereitung für das Dressing ist wie immer kurz. Auch wenn man in Eile ist findet man noch Zeit ein einfaches, lecker-leichtes Dressing zu mixen.



Die Zutaten:
1 EL. Bärlauchsenf
150 ml. Buttermilch
5-6 EL. Olivenöl
1 EL. Apfelessig
2 TL. Honig
3 TL. geschnittenen Schnittlauch
Salz und Pfeffer nach Wunsch

Zubereitung:
Die Zutaten (zuerst ohne den Schnittlauch) werden alle zugleich in den Mixbecher gefüllt, jetzt gut durchmixen. Kurz verkosten und eventuell nachwürzen, wenn es nötig ist. Schnittlauch zugeben und gut untermischen.
Jetzt darf man sich schon bedienen und genießen. Den Rest in ein Glas abfüllen und im Kühlschrank lagern.
Lasst es euch schmecken mit einem tollen Salat eurer Wahl.



Herzlichst
Eure Irmi


Mittwoch, 25. März 2026

kleine Brombeer-Streusel-Törtchen für den Palmsonntag

In ein paar Tagen haben wir schon wieder Palmsonntag. Die Zeit von Weihnachten bis Ostern ist wie im Fluge vergangen, ich habe das Gefühl, als würde mir jemand die Zeit unter den Füßen wegreißen. Ich komme gar nicht mehr mit, so schnell verflogen die einzelnen Wochen und Monate und jetzt stehen wir schon kurz vor Ostern.
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Für das Frühstück am Palmsonntag suche ich meistens eine süße Überraschung für unseren Frühstückstisch, die es vorher noch nicht gegeben hat. Die kleinen Brombeer-Streusel-Törtchen zum Beispiel sind mir schon ein paar Mal aufgefallen. Ich habe sie deshalb gleich ausprobiert, weil sie mich total verführt haben und ich finde, sie werden passend sein, für diesen Festtag. Lecker sind sie jedenfalls, fruchtig im Geschmack und sie werden uns allen schmecken, denn sie sind die absoluten WOW-Törtchen. Deshalb hab ich sie auch gleich für den Palmsonntag fest eingeplant. Ich gehe davon aus, dass alle begeistert sein werden und kein Törtchen wird übrig bleiben.
Ich wünsche Euch allen eine feine Karwoche mit viel Vorfreude auf das Fest.🐰🐰🐰




Zutaten für 12 Törtchen: 
für den Mürbeteig:
250 g. Weizenmehl (Allzweckmehl)
1 ½ TL. Backpulver
1 Prise Salz
120 gr. kalte Butter
50 g. Zucker
½ Pk. Vanillezucker
1 Ei 

Zutaten für die Fruchtfüllung:
350 g. Brombeeren
Saft ½ Zitrone
2 EL. Zucker
1 EL. Speisestärke
½ Pk. Vanillezucker

Zutaten für die Streusel:
80 g. Weizenmehl (Allzweckmehl)
50 g. Walnüsse gemahlen
50 g. Zucker
50 g. kalte Butter
½ Vanillezucker

Zubereitung Mürbeteig:
Alle Zutaten in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und zu einem glatten Mürbeteig verkneten. Teig kurz ruhen lassen und anschließend gleich weiter verarbeiten. 
Die Mulden vom Muffin-Backblech mit weicher Butter ausstreichen und gut mit Mehl bestreuen, damit sich die Törtchen nach dem Backen leicht herausnehmen lassen. Schaut zwar ein wenig nach Sauerei aus, hilft aber ungemein.
Den Teig in 12 gleich große Stücke teilen, zuerst jedes Teil zu einer runden Kugel formen und auf die Mulden des Bleches verteilen. Mithilfe von einem kleinen Glas die Teigkugeln in die Form drücken und den Teig gleichzeitig an den Rändern hochziehen. Eventuell etwas mit den Fingern nachhelfen.
Inzwischen den Backofen auf 170° C. Umluft vorheizen.
Zubereitung Füllung:
Früchte säubern und mit den anderen Zutaten in eine Schüssel geben, gut untermischen. Die Früchte gleichmäßig auf alle mit Teig ausgekleideten Mulden des Muffinbleches verteilen.
Zubereitung Streusel:
Alle Zutaten in die Schüssel der Rührmaschine geben und zu Streusel verarbeiten lassen. Die Streusel über die Früchte verteilen.
Die Törtchen im Backofen für ca. 25-30 Minuten backen und anschließend in der Form auskühlen lassen.
Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.



Lasst sie euch schmecken.
Herzlichst
Eure Irmi

Sonntag, 22. März 2026

Narzissen-Meer im Kastanien-Hain


Heute darf ich euch zu einem ganz besonderen Ausflug einladen und zwar ins Narzissenmeer auf dem Bauernhof.
Man glaubt es kaum, aber tausende Narzissen blühen im Kastanien-Hain auf dem Heideregger-Hof in Burgstall. Dort lebt nämlich, in Mitten vieler Kastanienbäume, Südtirols einziger Kastanienbaumzüchter.
Dank dieses fleißigen Kastanienbauern, der sich einen Narzissentraum erfüllen wollte und deshalb tausende Blumenzwiebeln eigenhändig in seinem Kastanienhain gepflanzt hatte, dürfen jetzt viele Besucher eine Auszeit erleben, die unvergesslich ist. Eine kleine Wanderung durch den Hain machen, umgeben von Blumen und nochmals Blumen will jeder Besucher gerne tun. Meistens lässt man sich anschließend noch auf den eigens zur Verfügung gestellten Bänken mitten im Narzissenmeer nieder, um mit Ruhe jede einzelne Blüte zu bestaunen und sich daran zu erfreuen.
Die Besucher sind natürlich alle begeistert, mit der Kamera werden tausende Bilder geknipst, um den herrlichen Anblick festzuhalten. Dank dieses fleißigen Bauern, dürfen jetzt viele  Menschen sowas Schönes erleben.
Ich teile heute sehr gerne ein paar Eindrücke mit euch, damit ihr auch mit mir genießen könnt.
 








Ich hoffe, ihr seid mit mir durch das Blütenmeer im Kastanienhain gewandert und habt noch einen schönen Sonntag.

Herzlichst
Eure Irmi

Freitag, 20. März 2026

Kümmel-Joghurt-Grau-Brot

Heute habe ich für euch ein Kümmel-Joghurt-Grau-Brot, das uns sehr gut gefallen hat, weil wir den Duft von Kümmel im Brot gut leiden können. Der Kümmel darf aber im Geschmack nicht überaus dominant sein, sodass der Duft vom Korn nicht darin untergeht. Da ich hier gemahlenen Kümmel verwendet habe, musste ich mit der Dosierung sehr aufpassen, denn gemahlen wirkt der Kümmel viel intensiver. Aber ich glaube, mit dieser Menge habe ich es gut erwischt. Ganz bewusst habe ich hier kein anderes Brotgewürz dazu gegeben, weil ich speziell mal ein Kümmelbrot wollte und deshalb keinen Durcheinander von verschiedenen anderen Düften spüren wollte.
Das Brot war auch nach 2 bis 3 Tagen noch lecker, frisch und saftig. Wirklich genial und geeignet zum Nachbacken.
Mich faszinieren immer wieder die Brotmuster, die während des Backens auf dem Brot entstehen, schon alleine deshalb backe ich gerne einen runden Laib, weil sie dort so schön ausgeprägt sind. Es gibt jedes Mal eine totale Überraschung, die mich anmacht und mich immer schon ganz gespannt darauf warten lässt. 😉



Zutaten:
500 g. Weizenmehl
100 g. Roggenmehl
12 g. Salz
1 TL. gemahlenen Kümmel
120 g. Joghurt naturbelassen (Raumtemperatur)
280 ml. Wasser lauwarm
5 g. Trockenhefe
1 TL Honig

Zubereitung:
Weizen- und Roggenmehl sieben und mit dem Salz und dem Kümmel in eine Schüssel geben. Gut vermischen. Wasser, Trockenhefe und Honig miteinander auflösen und zum Mehl geben. Nun mit dem Holzkochlöffel gut vermischen bis das Mehl untergearbeitet ist. Abdecken und für ca. 30 Minuten gehen lassen. 1 x mit den nassen Händen dehnen und falten und erneut gehen lassen bis der Teig das doppelte Volumen erreicht hat, das kann auch mehr als eine Stunde dauern. Anschließend den Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche geben, mit den Händen kurz durchkneten und zur Kugel rundschleifen. Die Teig-Kugel auf das Backpapier geben, schön in die Mitte positionieren und mit der Teigschüssel abdecken, für ca. 40 Minuten gehen lassen.
Nachdem ich das Brot in einem Gusseisentopf backen möchte, sollte dieser im Backofen mit vorgeheizt werden.

Achtung! genau so gut könnt ihr das Brot aber auch im Römertopf backen, dann sollte das Brot allerdings in den kalten Backofen geschoben werden.
In der Zwischenzeit den Backofen mit dem Topf auf 220 °C vorheizen.
Das Brot mit Mehl bestreuen und nach Wunsch einritzen. Topf aus dem Ofen holen (aber Achtung - bitte nicht verbrennen) das Brot mit samt dem Papier in den Topf legen, mit dem Topf-Deckel abdecken und im Ofen für 25 Minuten backen. Anschließend Deckel abnehmen, Hitze auf 200° C. reduzieren und weitere 25 Minuten backen. Das Brot sollte jetzt eine schöne Farbe und eine tolle Kruste bekommen haben.
Brot auf einem Kuchengitter auskühlen lassen, erst dann anschneiden.




Lasst es euch schmecken.
Herzlichst
Eure Irmi

Sonntag, 15. März 2026

Burrata-Caprese-Baguette mit Rucola

Einmal in der Woche Caprese ist für mich nicht genug, zweimal wäre schöner.
Ich finde, Caprese ist fast wie Pizza oder Pasta, denn diese kann man auch oft essen und es wird einem nie langweilig dabei.
Letzten Monat hat mich schon einmal das Caprese-Fieber gepackt und ich habe die Kanapees gepostet, die bei uns zu Hause nichts mehr Neues sind. Sie hatten aber vorher noch nie den Weg in meinen Blog gefunden, keine Ahnung warum. Doch jetzt ist es geschafft und weil alle verschiedenen Caprese-Gerichte so lecker sind, möchte ich heute mit einer neuen Caprese-Version fortfahren. Ich hoffe, es geht euch ebenso. Darum habe ich jetzt ein Baguette zubereitet, das einfach nur megalecker ist und alle Wünsche und Gelüste nach Caprese zufrieden stellt. Ich war natürlich begeistert davon, denn es führte uns in einen genüsslichen Feierabend und so ganz nebenbei riecht es wohl auch ein bisschen nach Urlaub. Genau deshalb wurde das Baguette sofort in meine Nachkochliste aufgenommen und ich freue mich schon jetzt auf das nächste Mal.



Zutaten für 2 Portionen:
für die Schmortomaten:
25 St. ca. Cherry-Tomaten
2 Knoblauchzehen
Salz
Pfeffer
1 Prise Zucker
Oregano getrocknet
Thymian getrocknet
Chiliöl

Olivenöl
2 kleine Baguette
1 Kugel Burrata
3 EL. Basilikum-Pesto
1 Handvoll Rucola

Zubereitung: 
Backofen auf 200°C. Umluft vorheizen. Knoblauch schälen und grob teilen. Tomaten waschen, die größeren halbieren. 
Olivenöl in eine Auflaufform oder eine niedere Pfanne geben, Tomaten einfüllen, Knoblauch dazugeben, mit Olivenöl beträufeln, mit Kräutersalz und Pfeffer, Oregano, Thymian und 1 Prise Zucker würzen. Im Ofen für ca. 20-25 Minuten schmoren.


geschmorte Tomaten


Inzwischen die Baguette quer teilen, Rucola waschen und trockentupfen.
Wenig Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, die Baguette-Innenseite darin toasten und diese mit Basilikum-Pesto bestreichen, mit etwas Rucola belegen. Die Burrata darüber verteilen/verstreichen, mit den geschmorten Tomaten belegen und mit ein paar Tropfen Chiliöl beträufeln. Baguette-Deckel drüberlegen. (siehe Bilder oben)
Nun das Baguette servieren und genießen. Lasst es euch schmecken.
😋😋😋😋😋😋


Herzlichst
Eure Irmi

Dienstag, 10. März 2026

Anna-Kuchen

Manche Menschen mögen lieber Kuchen ohne viel Schnick-Schnack, andere wiederum Torte mit viel Creme. Aber Süßigkeiten lieben fast alle. Genau deshalb muss ich manchmal einen einfachen Kuchen backen und nächstes Mal gibt es wieder Torte, somit sind alle in der Familie bedient.
Ich persönlich mag auch gerne Kuchen, ganz besonders diesen Anna-Kuchen. Er ist schnell gebacken und er enthält meine Lieblingszutaten, viel Mandeln und Zitronat. 
Zum Nachmittags-Kaffee nach einem gelungenen Kartenspiel ist bei uns meistens Kaffee und Kuchen angesagt. Neulich hatte sich mal wieder unsere feine Kartenspiel-Runde eingefunden, ein gelungener Nachmittag war garantiert, natürlich mit anschließendem Kaffee- und Kuchengenuss.
Sollte dann noch ein Stückchen Kuchen übrig bleibt, darf er zum Frühstück am nächsten Morgen gerne serviert werden.



Zutaten für eine Backform von 26 cm Ø
250 g. Butter
180 g. Zucker
1 Vanillezucker
1 Prise Salz
4 Eier
1½ - 2 EL. Rum
250 g. Weizenmehl
1 ½ TL. Backpulver
100 gemahlene Mandeln (ungeschält)
125 g. geraspelte Schokolade
50 g. Zitronat fein gehackt

Zubereitung:
Alle Zutaten sollten Raumtemperatur haben. Die Backform innen mit Butter bestreichen und mit Mehl bestreuen. 
Schokolade raspeln, das Mehl mit Salz und Backpulver mischen und sieben.
Backofen auf 180 °C Unter/Oberhitze vorheizen.
Die weiche Butter mit Zucker, Vanille und Salz schaumig aufschlagen, die Eier jeweils einzeln kurz unterschlagen nur bis sie sich mit der Masse verbunden haben. Rum zugeben und untermischen.
Das gesiebte Mehl in mehreren Portionen kurz untermischen, Mandeln und Schokolade und Zitronat ebenfalls untermischen, nur kurz, bis sich der Teig verbunden hat.
Den Teig in die gebutterte Form füllen, glatt streichen und im Ofen für ca. 50 Minuten backen.
Den Kuchen anschließend in der Form auskühlen lassen, erst dann die Form entfernen, den Kuchen abdecken damit er nicht austrocknet. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.





Gutes Gelingen und lasst ihn euch schmecken.

Herzlichst
Eure Irmi


Donnerstag, 5. März 2026

French Toast mit Nutella zum Frühstück

French-Toast zum Frühstück hat sich heute mein HP nicht erwartet, aber er hat sich mega darüber gefreut. Er ist doch auch ein heimlicher Nutella-Fan und im French-Toast hat er Nutella noch nie gegessen. 
Ich habe den Toast heute mit Früchten serviert, Himbeeren waren eine tolle Begleitung. Ein wenig Sahne hätte man auch dazu geben können, damit wäre es noch üppiger geworden, wenn man das möchte.
French-Toast gibt es aber auch herzhaft und in nächster Zukunft werde ich mir einen solchen kreieren  und probieren.


Zutaten für 2 Toast:
4 Toastbrot-Scheiben
Nutella
1 Ei
5-6 EL. Milch
1 Vanillezucker
1 Prise Salz
1 EL. Butter
Puderzucker und Früchte für die Deko

Zubereitung:
Ei mit Milch, Vanillezucker und Salz gut verquirlen. 2 Scheiben Toastbrot mit Nutella bestreichen, die nächste Scheibe Brot darüberlegen.
Butter in einer beschichteten Pfanne erhitzen, den Toast in der Eiermilch wenden und kurz ansaugen lassen. Nun kann der Toast in der Pfanne von beiden Seiten je 2-3 Minuten angebraten werden bis er eine goldene Farbe angenommen hat. 
Dann auf einem Teller legen, mit Puderzucker bestreuen und mit Früchten servieren. Lasst ihn euch schmecken.



Alles Liebe
Eure Irmi