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Montag, 15. September 2025

Ciabattine mit Manitoba

Brot backen mit Manitoba-Mehl ist mein neues Hobby. 
Gerne mische ich einen kleineren Teil von Manitoba-Mehl unter mein anderes Weizenmehl, welches sich zum Brotbacken eignet, für ein neues Brot-Rezept. Ich mag sehr gerne den intensiven Geschmack dieses kanadischen Edelweizen. Manitoba Mehl eignet sich besonders für eine längere Teigführung; ich gebe deshalb nur einen geringen Anteil von Manitoba dazu, weil ich meistens keine lange Teigführung benötige. Trotzdem macht Manitoba den Teig sehr elastisch und dadurch lässt er sich auch sehr gut verarbeiten.
Die kleinen Ciabattine sind megalecker geworden und ich habe sie sofort zu einem meiner Lieblingsbrötchen ernannt. Die neuen Lieblinge wird es sicherlich bald wieder geben und ich freue mich schon drauf.




Zutaten für 8 Stück Ciabattine:
300 g. Weizenmehl
150 g. Manitoba-Mehl
9 g. Salz
30 ml. Olivenöl
7 g. Trocken-Hefe
330 ml. Wasser

Zubereitung:
Wasser, Öl, Salz und Hefe in eine Schüssel geben, das Mehl mischen und drüber sieben. Nun mit dem Stiel eines Holzkochlöffel langsam von der Mitte heraus eine Teig anrühren solange bis das Mehl untergerührt ist. Mit der Teigkarte den Schüsselrand sauber machen und noch kurz von Hand untermischen. Der Teig ist sehr weich, für die bessere Verarbeitung darf man ruhig etwas Mehl zugeben.
Die Schüssel abdecken und ca. 40 Minuten gehen lassen. Dann im Abstand von jeweils 20 Minuten den Teig 2 mal mit der feuchten Hand dehnen und falten.
Nun den Teig auf ein bemehltes Brett stürzen und rechteckig etwas auseinanderziehen. Mit der Teigkarte der Länge nach in der Mitte teilen, anschließend daraus  jeweils 4 Ciabattine teilen. Die Ciabattine mithilfe der Teigkarte auf das Backblech setzten. 
Die Teiglinge abdecken und für 35-40 Minuten gehen lassen.
Inzwischen das Backblech mit Backpapier belegen und den Backofen auf 210-220° C. Ober/Unterhitze vorheizen.
Die Ciabattine in den Ofen schieben und golden ausbacken, das dauert ca. 25 Minuten. Dann auf ein Gitter setzen und komplett auskühlen lassen.


Gutes Gelingen und lasst sie euch schmecken.
Herzlichst
Eure Irmi

Dienstag, 20. Dezember 2022

Panettone - ein feiner Italiener

ein echtes italienisches Rezept.
Das feine Panettone-Rezept unter vielen, die ich auf den verschiedenen YouTube Kanälen gefunden habe. Eine ganze Weile habe ich gesucht und mich dann nach Gefühl für dieses Rezept entschieden obwohl ich beim Panettone-Backen nicht wirklich Erfahrung hab. Es ist mein erster eigener Panettone, den ich hier präsentieren kann und er ist mir gelungen. Es ist wohl ein sehr zeitaufwendiges Rezept, schließlich ist man von Morgens bis abends am Werk, jedoch schwierig kann ich nicht sagen.
Schon lange war es mein Wunsch einen Panettone selber zu backen, ich wollte mir aber die Arbeit nie antun. Oft habe ich die Zubereitung gelesen, das Rezept dann aber wieder zur Seite gelegt, ich dachte mir immer: muss heuer nicht sein, vielleicht ein nächstes Jahr. Schließlich ist die Auswahl in den Geschäften groß und frühzeitig stehen sie schon in den Regalen. Obwohl die Arbeit viel Zeit kostet, ist und bleibt es eine Herausforderung, die man einmal gemacht haben soll. Dafür ist das Geschmackserlebnis soooo genial - um Längen besser. Den riesigen Unterschied kann man sich ohne echten Vergleich gar nicht vorstellen. Der einzige Nachteil, den es bei selbstgebackenen Panettone gibt, man soll ihn schnell verspeisen. Es fehlen die Zusätze, die den Panettone lange haltbar und lange frisch halten, wenn er geöffnet ist.
Jetzt noch mein Tipp: Nicht beim Lesen schon verzagen, mit Geduld geht es leichter als man glaubt.
Mein Fazit: auch wenn die Arbeit einen ganzen Tag in Anspruch nimmt, ich werde ihn wieder backen.
Quelle: Weihnachtspanettone - Das perfekte Rezept
YouTube Kanal "Rita Chef Channel"


Zutaten für den Vorteig:
80 ml. Wasser lauwarm
60 g. Manitoba-Mehl
15 g. frische Hefe
10 g. Zucker
Zubereitung Vorteig:
Wasser in eine Schüssel geben, Zucker und frische Hefe darin auflösen. Mehl zugeben, untermischen, mit Klarsichtfolie abdecken, den Teig ca. 30 Minuten gehen lassen. (Siehe unten Bild 1)




Zutaten für den 1. Teig:
260 g. Manitoba-Mehl
70 ml. Wasser lauwarm
1 Ei (M)
80 g. Zucker
60 g. Butter (sehr weich)
Vorteig
Zubereitung 1. Teig:
Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde eindrücken, Wasser und Ei zugeben und kurz untermischen, Zucker zugeben, kurz mischen. Vorteig zugeben, alles untermischen, den Teig dann in die Schüssel der Küchenmaschine umfüllen und für ca. 8-10 Minuten kneten lassen. Nun stückchenweise die sehr weiche Butter unterkneten, so lange bis der Teig glatt, glänzend und elastisch ist, er sollte nicht mehr am Schüsselrand kleben bleiben.
Den Teig auf einer bemehlten Fläche kurz mit der Hand durcharbeiten, in eine Schüssel geben, (Siehe Bild 3  oben) mit Klarsichtfolie abdecken und gehen lassen, bis er gut das doppelte Volumen erreicht hat. Das wird ca. 1,5-2 Stunden dauern. Dann sollte er so aussehen (wie im Bild daneben)

Unterdessen die Aromen zubereiten: 
(siehe Bild)
Zesten 1 Orange
Zesten 1 Zitrone
1 Vanillezucker oder etwas Vanille in Pulver
30 g. Honig
Alle Zutaten gut untermischen, abdecken und in den Kühlschrank stellen.


Zutaten für den 2. Teig: 
60 g. Butter
1 Ei
1 Eigelb
60 g. Zucker
120 g. Manitoba-Mehl
Aromen und 1. Teig
70 g. Rosinen
70 g. Orangeat und Zitronat gemischt

Zubereitung 2. Teig:
Butter und Zucker in eine Schüssel geben und mit einem Spatel glatt streichen, b.z.w. rühren, Ei und Eigelb zugeben und die Masse mit dem Schneebesen glatt rühren, Aromen zugeben wieder gut unterrühren, Mehl zugeben ebenfalls unterrühren. Jetzt die Masse in die Schüssel der Küchenmaschine umfüllen.
Nun den 1. Teig zugeben und alles gut unterkneten lassen, das dauert ca. 8 Minuten. Dann die gewaschenen und getrockneten Rosinen unterkneten, schließlich das Orangeat gut untermischen anschließend das Zitronat ebenfalls zugeben und untermischen.
Teig auf die Arbeitsfläche geben, von Hand ein paar mal falten, Teig abdecken und ca. 20 Minuten gehen lassen. Teig wieder falten und 20 Minuten gehen lassen.
Nun den Teig auf die Arbeitsfläche geben, Handflächen und Arbeitsfläche etwas mit weicher Butter bestreichen, den Teig ein  paar mal falten, dann rundschleifen und in die Panettone-Form (aus Papier) geben. 
Mein Tipp: Panettone-Form in eine Springform stellen, für einen stabileren Stand auf dem Backofen-Gitter.


Panettone vor der Ruhezeit

Inzwischen den Backofen auf 160 °C. Ober/Unterhitze vorheizen.
Die Form mit Folie leicht abdecken und nun ca. 2-3 Stunden gehen lassen. Der Teig sollte bis zum Form-Rand aufgehen. Den Panettone oben kreuzförmig einritzen und die Ritzen mit 4 kleinen Butterflöckchen füllen.
Den Panettone 50 Minuten backen. Nach dem Backen 2 ca. 30 cm lange Holz-oder Metallspießchen waagrecht (bitte darauf achten, dass es gleichmäßig ist) durch die Papierform stechen, dann den Panettone kopfüber in ein hohes Gefäß hängen, damit er beim Auskühlen nicht einsinkt und seine schöne Kuppel behält. Mit einem Tuch bedecken und für ca. 5 Stunden oder besser über Nacht komplett auskühlen lassen.
Dann ist der Panettone genussbereit. Er ist megalecker und ultraflauschig, eben hausgemacht.


Es sind gerade noch 2 Stück übrig geblieben damit ich einen Anschnitt zeigen kann.

Ich wünsche euch noch eine schöne restliche Woche ohne Hektik.
Alles Liebe 
Eure Irmi


Donnerstag, 10. November 2022

Manitoba-Burger-Buns

Manchmal sagt man sich, jetzt habe ich mein Rezept gefunden. So geht es mir bei den Burger Buns. Diese Burger Buns sind für mich perfekt und ich werde nie mehr andere backen oder nach einem anderen Rezept Ausschau halten. Gefunden hab ich es bei Katharina wie ich so manches bei ihr finde. Und das nicht nur im Foodbereich. Alles schmeckt, alles ist für jedermann machbar und gelingt. Schaut mal rein, sie wird sich darüber freuen. 
Das Rezept habe ich ein wenig verändert und zwar beim Mehl. Ich backe wahnsinnig gerne mit Manitoba-Mehl und Katharina ist ein Dinkel-Fan. Mit Manitoba-und Weizenmehl gemischt wurden sie aber auch sehr, sehr lecker.
Wenn ich so ab und an zum Hamburger-Essen einlade, sind alle total begeistert. Eine Absage gibt es nur in den seltensten Fällen. Die selbst gebackenen Burger Buns sind dabei der absolute Renner - sie sind heiß begehrt. Selbst gebacken oder gekauft macht einen enormen Unterschied, sie sind flauschig und luftig und geschmacklich total anders. Jedes Mal gibt es ein großes Lob für die Brötchen. 👍👍👍 Der Abend oder das Mittagessen ist damit schon gerettet und läuft von ganz allein zur vollsten Zufriedenheit der Gäste. ♥♥♥ Alle sind happy und total entspannt.
Mein Tipp: die Burger Buns lassen sich gut einfrieren, man kann sie ein paar Tage vorher backen. Burger Pattis beim Metzger des Vertrauens kaufen und schon ist die Vorbereitung für das Hamburger-Essen nicht mehr so stressig.


Zutaten für 11 Buns:
150 g. Manitoba-Mehl
350 g. Weizenmehl (glatt Typ 480)
8 g. Salz
20 g- frische Hefe
30 g. brauner Zucker
200 ml. lauwarmes Wasser
4 EL. Sahne (oder Kondensmilch)
80 g. flüssige Butter
60 g. verquirltes Ei

für die Glasur:
30 g. verquirltes Ei
2 EL. Sahne
1 EL. lauwarmes Wasser

Leinsamen zum bestreuen

Zubereitung:
Die Butter schmelzen und wieder abkühlen lassen.
Mehl und Salz mischen und in die Schüssel der Küchenmaschine geben.
Hefe und Zucker im lauwarmen Wasser auflösen und zum Mehl geben. Die Butter, die Sahne und das Ei zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten lassen. Den Teig kurz auf der bemehlten Arbeitsfläche durchkneten, rundschleifen und zurück in die Schüssel geben. Mit wenig Mehl bestreuen und abgedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen.
Inzwischen ein Backblech mit Backpapier belegen.
Danach den Teig in 11 Teile zu je ca. 85 g. teilen. Burger Buns nochmals rundschleifen und auf das Backblech legen. Mit einem Tuch abdecken und erneut gehen lassen.
Unterdessen den Backofen auf 190 °C. Ober/Unterhitze vorheizen. Die Glasur vorbereiten-gut durchmischen. Leinsamen bereitstellen.
Nun die Buns mit der Glasur bestreichen und mit Leinsamen bestreuen.
Im Ofen für 15 Minuten golden backen.
Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
Ich wünsche euch gutes Gelingen und lasst sie euch schmecken.

Herzlichst
Eure Irmi

Dienstag, 5. April 2022

Ostergugelhupf für den Palmsonntag

Ostern steht vor der Tür. Am Palmsonntag sollte es doch schon das erste Ostergebäck zum Frühstück geben. Diesmal einen Gugelhupf mit Hefeteig, der aber außergewöhnlich lecker und edel im Geschmack ist. Nachdem in diesem Rezept so viel Butter mitverarbeitet wurde, ist es schon fast eine Luxusausführung. Genau richtig für einen besonderen Sonntag wie den Palmsonntag.
Mit dem Palmsonntag startet die Osterwoche und für viele liegen die Osterferien ganz nah. Man freut sich darauf und so mancher hat auch schon genaue Pläne, wie diese Woche ablaufen soll. Die Vorfreude ist gerade unermesslich, ein tolles langes Wochenende kann es werden. Hoffentlich werden diese Pläne nicht vom schlechten Wetter durchquert. Aber lasst euch nicht beirren, es gibt trotzdem viele Möglichkeiten, was Interessantes zu erleben.
Und wenn jetzt noch jemand nicht glaubt, dass er sich auf ein tolles verlängertes Wochenende freuen kann, dann will ich ihm dabei helfen.
🐔🐔🐔🐔🐔🐔
Was man über Ostern wissen muss:
- Donnerstag ist wie Freitag
- Freitag ist wie Samstag, nur ohne Tanzen
- Samstag bleibt Samstag
geht aber bis Sonntag-Abend
- Montag ist Sonntag
🐔🐔🐔🐔🐔🐔
Nah, hab ich euch zu viel versprochen???, so wird bestimmt Euer Palmsonntag auch voller Vorfreude auf eine schöne Osterwoche sein.
Mit diesem verheißungsvollen Spruch hat mich meine liebe Bloggerfreundin Katharina total begeistern können. Einen schönen Palmsonntag auch für Dich und Deine Familie. 🐇🐇🐇🐇


Zutaten für den Gugelhupf:

430 g. Weizenmehl
150 g. Manitobamehl
80 g. Rohrohrzucker
250 g. Butter
2 Eier
250 ml. Milch
1 Tüte Trockenhefe
1 Prise Salz
70 g. Rosinen
70 g. Mandelstifte
70 g. Zitronat

Zubereitung:
Die Zutaten sollten Zimmertemperatur haben.
Die Rosinen in 3 EL. Rum oder wenn Kinder mitessen in Saft einlegen.
Die zwei Mehlsorten mit Rohrohrzucker und der Prise Salz mischen.
Die Trockenhefe in der lauwarmen Milch auflösen, die Eier zugeben und unterrühren.
Die Mehlmischung in eine Schüssel geben, die zimmerwarme Butter dazugeben und kurz durchkneten lassen. Dann das Milchgemisch zufließen lassen und alles zu einem glatten Hefeteig verkneten. Sollte der Teig zu weich sein, etwas Mehl zugeben. Den Hefeteig kurz auf einer bemehlten Fläche händisch durcharbeiten, zurück in die Schüssel geben, abdecken und für ca. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.
In der Zwischenzeit die Gugelhupf-Form vorbereiten - gut mit Butter ausfetten und mit Mehl bestreuen.
Den Teig ausrollen, auf ca. 30 x 40 cm. 
Mein Tipp: das geht am besten auf einer bemehlten Ausrollmatte. Da der Teig ziemlich mürbe ist, kann man ihn (anstatt auszurollen) sehr gut mit den Händen auseinander drücken. 
Nun den Teig mit Rosinen, Mandelstiften und Zitronat bestreuen (bis an die Ränder), dann zu einem Strudel aufrollen. Den Strudel in die Gugelhupf-Form legen und gleichmäßig verteilen. Erneut, abgedeckt für ca. 45 Minuten gehen lassen.
Inzwischen den Backofen auf 180 °C. Ober/Unterhitze vorheizen. Den Gugelhupf einschieben und für ca. 50 Minuten backen lassen.
Danach kurz in der Form auskühlen, stürzen und abgedeckt  weiter komplett auskühlen lassen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen. 
























Habt alle einen schönen Palmsonntag und eine geruhsame Zeit.
Herzlichst
Eure Irmi

Samstag, 5. März 2022

Pizza Manitoba mit Rucola

Unlängst hatte ich das Glück, eine Pizza mit Manitoba-Mehl angeboten zu bekommen und zu verkosten. Herrlich hat sie geschmeckt und sie hat sich direkt standhaft bis in unsere Küche geschlichen.  Die Pizza wurde mit einer Mischung aus Weizenmehl und Manitoba zubereitet. Ich mag zwar den Geschmack von Manitoba-Mehl sehr gerne, aber pur wäre es mir zu intensiv. Ich ziehe da auch die Mischung vor.
Pizza mit Manitoba-Mehl schmeckt megalecker, würzig, intensiv und nussig. Nussig aber vor allem wegen des Rucola, der dieser Pizza einen total runden Geschmack bringt. Das Manitoba-Mehl und die anderen Zutaten auf dieser Pizza ergänzen sich geschmacklich in voller Linie, alles passt wunderbar zusammen und macht sie einzigartig. 
Obwohl wir zu Hause große Weizenmehl-Freunde sind, weiß ich jetzt, dass mir die Pizza mit Manitoba gemischten Mehl besser schmeckt. Ich könnte euch gar nicht definitiv sagen, wieso und warum, aber ich kann definitiv sagen, dass Manitoba-Pizza den Vorzug bekommen hat.
Sollte jemand eine vegetarische Pizza bevorzugen, könnte er die Salami gut weglassen, er hätte dann meiner Meinung nach trotzdem noch eine interessante Variante vor sich, die begeistert.
Zum Belegen benutze ich gerne Pizzakäse anstatt Mozzarella, er ähnelt einem milden Bergkäse, schmilzt schön und bringt zusätzlich eine Extraportion Würze dazu. Genau passend für eine vegetarische Pizza ohne Salami.

Manitoba-Mehl ist auch sehr gut geeignet für Süßigkeiten aus Hefeteig.


Zutaten für 2 Pizza:
200 g. Weizenmehl (0)
100 g. Manitoba-Mehl (0)
etwas Salz
180 ml. lauwarmes Wasser
12 g. frische Hefe
1 Tl. Honig
1 EL. Olivenöl

für den Belag:
160 g. Pizzakäse geraffelt oder Mozzarella
210 g. Tomaten passiert aus d. Dose
etwas Pizzasalz
1 kleine rote Zwiebel
4 große braune Champignon
1 Knoblauchzehe
6-7 St. Cocktailtomaten
ca. 80 g. Salami
Rucola
Pecorino oder Parmesan - Späne

Zubereitung:
Die Hefe und den Honig im lauwarmen Wasser auflösen. Mehl und Salz in die Rührschüssel geben und kurz mischen, Wasser und Hefe zugeben, kurz kneten. Dann Olivenöl dazu und alles zu einem glatten Teig verkneten. Teig abdecken und für ca. 1 Stunde gehen lassen.
Für den Belag, die Champignon putzen und in Scheiben schneiden, ebenso den Knoblauch. Beides in einer Pfanne mit wenig Olivenöl kurz anbraten.
Die passierten Tomaten mit meinem Pizza-Salz würzen. Rucola waschen und trockenschleudern. Cocktailtomaten waschen und in Scheiben schneiden.
Den Backofen auf 190° C. Umluft vorheizen.
Den Teig zweiteilen und rund ausrollen, auf das Pizzablech legen, mit den passierten Tomaten belegen und mit Pizzakäse bestreuen. Nun nach Wunsch den anderen Belag darüber verteilen. (Aber Achtung: Rucola und Pecorino-Späne erst nach dem Backen auflegen).
Nun alle beide Bleche in den Ofen schieben und für ca. 15-20 Minuten backen.
Vor dem Servieren noch etwas Olivenöl darüber-träufeln.


























Ich wünsche euch gutes Gelingen und lasst sie euch schmecken.

Herzlichst
Eure Irmi



Freitag, 5. März 2021

Manitoba-Ölbrötchen

Heute backe ich mit Manitoba-Mehl. Manitoba-Mehl ist sehr glutenhaltig und bekannt für eine lange Teigführung. Der Teig wird damit um vieles kompakter. Manitoba-Mehl stammt aus nordamerikanischen Weizensorten und ist inzwischen überall bekannt. In Italien wird es beim Backen von Brot oder Pizza, aber auch zum Backen mit viel Hefe, Butter und Eiern sehr gerne benutzt. Dabei kann es von Vorteil sein, das Manitoba-Mehl mit anderen Mehlen zu vermischen. Ein schöner Panettone mit Manitoba gemischten Mehl für die vorweihnachtliche Zeit z. B. wäre sehr empfehlenswert.

Manitoba Mehl wollte ich schon lange einmal ausprobieren. Unlängst hat beim Einkaufen der Schriftzug Manitoba wieder aus dem Regal gelacht und da griff ich ganz spontan zu. Zu Hause angekommen wurde die Packungsanleitung erst mal richtig durchgelesen. Vorne dran stand: "Manitoba Mehl mit natürlicher Hefe gemischt" Ich hatte ein fertig gemischtes Präparat erwischt, was ich sonst eigentlich nicht bevorzuge. Da konnte ich jetzt bei der Verarbeitung auf die Zugabe von Hefe verzichten. Beim Test-Backen wollte ich etwas vorsichtiger sein und habe erst mal die halbe Packung verarbeitet. Meine Entscheidung fiel auf Ölbrötchen mit Sesam.

Meine Tipps: Da sich Manitoba-Mehl wunderbar mit anderen Mehlen mischen lässt, würde ich vorschlagen, mit einem 10-20%igen Manitoba-Mehl-Anteil zu beginnen. Der Teig wird dann luftiger in seiner Konsistenz.
Sollte jemand Manitoba Mehl pur (ohne Anreicherung mit Naturhefe) kaufen, dann bitte bei der Verarbeitung 12-15 g. an frischer Hefe auf die unten angeführte Mehlmenge dazuzugeben.


Zutaten für ca. 10 Brötchen:
500 g. Manitoba Mehl
(mit Naturhefe gemischt)
300 ml. Wasser
20 ml. geruchsneutrales Speiseöl
11 g. Salz

Zubereitung: 
Mehl, Wasser und Öl in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und ein paar Minuten kneten lassen. Jetzt erst das Salz zugeben und den Teig fertig verarbeiten lassen. Das kann insgesamt ca. 10-12 Minuten dauern. Wenn der Teig glatt und elastisch ist, aus der Schüssel nehmen, rund formen und leicht mit Öl bestreichen damit er nicht austrocknet. Wieder zurück in die Schüssel geben, abdecken und für ca. 40 Minuten gehen lassen.
Backblech mit Backpapier belegen.


Anschließend den Teig in 10 Teiglinge portionieren. Die Teiglinge rundschleifen, auf das Backblech legen, abdecken und erneut ca. 1 Stunde gehen lassen.
Backofen auf 190 °C. Ober/Unterhitze vorheizen.
Jetzt die Teiglinge leicht mit Öl bestreichen (ich habe Sesam darübergestreut - ist aber nach dem Backen alles abgeblättert)
Die Teiglinge für ca. 30 Minuten backen. Auf einem Gitter auskühlen lassen.


Ich wünsche Euch gutes Gelingen und liebe Grüße

Eure Irmi