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Dienstag, 20. Juli 2021

Penne al lardo

Sicherlich kennen die meisten von euch den Lardo und viele haben ihn auch schon mal verkocht. Er ist extravagant und salzig im Geschmack, verleiht den Speisen eine herrliche Würze und gibt ihnen eine tolle Note. Zum Verfeinern von verschiedenen Gerichten ist er nahezu ideal und wer das Fett nicht scheut bekommt ein extravagantes Gaumenerlebnis geboten. So schnell kriegt man nachher den Lardo nicht wieder aus dem Kopf und bei einem der nächsten Einkäufe, greift man vielleicht nochmals zu. Der Gesundheit zuliebe sollte man aber darauf achten, dass es nicht zur Suchtgefahr ausartet.
Lardo ist ein extra gereifter, fetter, gesalzener Speck, er wird dazu noch mit frischen Kräutern eingelegt und luftgetrocknet. Das Fleisch stammt von Landschweinen, die  um einiges fettreicher sind als andere Mastschweine. Davon nimmt der Metzger nur den oberen Teil vom Rückenspeck, der direkt unter der Schwarte liegt. 
Lardo ist besonders in der italienischen Küche bekannt. Zum Beispiel könnte ich euch noch die leckeren Crostini mit Lardo empfehlen. Das Rezept findet ihr hier.


Zutaten für 2 Personen:
180 g. Penne
60 g. Lardo
½ kleine Zwiebel
1 kleine Tomate 
1 kleine rote Paprika (scharf oder mittelscharf)
1 Knoblauchzehe
1 EL. Butter
1 Hand voll Parmesan gerieben
Salz und schwarzer Pfeffer
Olivenöl für die Pfanne

Zubereitung:
Lardo, Zwiebel, Paprika und Tomaten vorbereiten.



Penne in reichlich Salzwasser bissfest kochen. 
Inzwischen das Olivenöl in der Pfanne erhitzen, Zwiebel, Speck und Knoblauch darin glasig dünsten. Paprika und Tomaten zugeben und für ein paar Minuten dünsten, mit einem Schöpfer Nudelwasser löschen, vorsichtig salzen weil schon der Lardo salzig ist. Leise köcheln lassen bis die Sauce mollig wird. 


Die Butter dazugeben, pfeffern und abschmecken. Wenn nötig nochmals salzen.
Parmesan dazugeben und unterheben, Nudeln abseihen und ebenfalls unterheben. Einmal kurz durchmischen und sofort servieren.
Es wäre schön, wenn die Gäste nicht auf sich warten ließen.
Mit einem herrlichen gemischten Salat dazu ist die Mahlzeit komplett.


























Ich wünsche euch gutes Gelingen und allen einen guten Appetit.

Herzlichst
Eure Irmi

Dienstag, 12. März 2019

gefüllte Kalbsschnitzel auf Erbsen-Polenta


Eigentlich essen wir nicht viel Fleisch – hochgerechnet wird es sich so auf zwei mal die Woche auslaufen. Da ich keinen fixen Speiseplan verfolge, kommt es öfters vor, dass es nicht immer am Sonntag einen Sonntagsbraten gibt. So gab es auch diese leckeren Kalbsschnitzel nicht an einem Sonntag obwohl sie als herrliches Sonntags-Essen gut passen würden.
Die Erbsen-Polenta als Beilage hat grandios geschmeckt, durch die Zugabe von Milch bekam sie einen feinen, edlen Charakter – ich koche sie gewiss noch öfter.
So, nun habe ich genug gelobt. Ich entlasse Euch an die Töpfe, vielleicht habt Ihr ja Lust auf dieses Gericht bekommen – verkehrt wäre es auf keinen Fall.

Zutaten für 2 Personen:
4 Kalbsschnitzel
ein paar Scheiben italienischer Lardo
ein paar getrocknete Tomaten (in Öl gelegt)
Kräutersalz + Pfeffer
½ Zitrone
6 kleine Blätter Salbei
Öl für die Pfanne
200 ml. Gemüsebrühe
150 ml. Milch
ca. 60 g. Mais-Grieß
2 EL. Olivenöl
80 g. TK- Erbsen (nicht aufgetaut)
60 g. Butter
Salz + Pfeffer

Zubereitung:
Milch und Gemüsebrühe in einen Topf geben, salzen und aufkochen, den Maisgrieß unter Rühren zugeben, gut glattrühren und bei kleiner Hitze ungefähr 10 Minuten köcheln. Die Erbsen (nicht aufgetaut) zugeben, pfeffern und untermischen. Nach ca. 10 Minuten noch 30 g. Butter untermischen, die Polenta kurz fertig garen.
Unterdessen die Kalbsschnitzel glatt klopfen, mit Lardo und getrockneten Tomaten füllen und mit Zahnstocher fest verschließen. Das Fleisch salzen und pfeffern. Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, das Fleisch und die Salbeiblätter einlegen, Fleisch von beiden Seiten ca. 2 Minuten braten, Zitronensaft darüber träufeln, noch einmal kurz wenden. Zum Schluss noch die restliche Butter dazugeben. Fleisch mit Polenta anrichten und mit der Salbeibutter beträufeln und servieren.



Quelle: essen & trinken 04/2016


Ich wünsche Euch guten Appetit und lasst es Euch schmecken.
Alles Liebe
Eure Irmi

Dienstag, 13. September 2016

Crostini mit Lardo


Crostini essen und italienisches Feeling erleben ist wunderbar. Das kann man besonders gut mit
diesen Crostini, die mit Lardo und Taleggio belegt sind.
Lardo ist ein schneeweißer Speck mit einem zarten rosa Schimmer und schmeckt herrlich wenn
er hauchdünn geschnitten ist. Isst man ihn auf knusprigen Bruschetta-Brot ist man im 7. Himmel
und man riecht förmlich die Toskana aus der der Lardo stammt.
Der Taleggio stammt ebenfalls aus Italien und zwar aus dem norditalienischen Raum.
Zum Abendbrot essen wir das gerne, sehr gerne begleitet mit einem guten Glas Weißwein. Dann
sitzen wir auf der Terrasse und genießen den Feierabend.







Zutaten:
5 Toskana-Brotscheiben
100 g. Kräuter-Lardo
150 g. Taleggio
Knoblauchöl, Pfeffer
Paprikapulver für die Deko

Zubereitung:
Den Backofen auf 180° Ober/Unterhitze vorheizen.
Den Taleggio in Scheiben schneiden und den Lardo in hauchdünne Scheiben schneiden.
Die Brotscheiben mit wenig Knoblauchöl bepinseln und im Backrohr ca. 5-6 Minuten
aufbacken. Die Brote aus dem Ofen holen und mit Taleggio belegen und wieder ins Rohr
schieben. Der Taleggio soll leicht schmelzen (Achtung ! das dauert nicht lange).
Nun die Brote aus dem Ofen holen, mit dem Lardo belegen, pfeffern, einen Hauch Paprika darüber
streuen und servieren.




Guten Appetit

Eure Irmi