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Samstag, 5. September 2026

Apfel-Streusel-Törtchen

Süßigkeit mit Streusel ist die neue Mode bei uns zu Hause, besonders unsere kleinen Gäste haben momentan eine große Vorliebe dafür entwickelt. Eigentlich möchten sie am liebsten nur Streusel, sie meinten doch letztens, ich soll mal nur Streusel backen. 🤷‍♀️ Ein ganzes Blech voll, wäre schön.
Die Apfel-Streusel-Törtchen sind ein Klassiker, besonders jetzt im Herbst sind sie sehr beliebt. Die Törtchen sind nicht sehr groß, deshalb eignen sie sich sehr gut auch als Nachtisch, begleitet mit einem Klecks Sahne und einem Kaffee-Macchiato. Damit kann man jedes Essen fein abschließen.
Wenn die erntefrischen Äpfel nach Hause gebracht werden, gibt es bei uns meistens als erstes einen Apfelkuchen und das ist immer mein gedeckter Apfelkuchen, unser aller Liebling. Jeden Herbst dasselbe Ritual und derselbe Wunsch.
Mit Äpfeln kochen und backen ist vielfältig, Rezepte gibt es viele, bisweilen sogar auf meinem Blog. Hier lässt es sich gut stöbern und manchmal auch fündig werden.
Nach einigen Wochen hört für mich dann allmählich die Apfel Back- und Kochzeit wieder auf und für ein würdiges Ende bereite ich noch die Apfelstrudel-Käse-Sahne zu. Sie passt wunderbar in den Advent, der sich zu dieser Zeit dann meistens angeschlichen hat.





Zutaten für 12 Törtchen aus dem Muffin-Blech:
für den Mürbteig:
250 g. Weizenmehl
1 ½ TL. Backpulver
1 Prise Salz
120 g. kalte Butter
50 g. Zucker
½ Pckg. Vanillezucker
1 Ei

Zutaten für die Streusel:
80 g. Weizenmehl
50 g. Mandeln gemahlen
50 g. kalte Butter
50 g. Zucker
½ Pckg. Vanillezucker

Zutaten für die Apfelfülle:
3 Äpfel
400 ml. Apfelsaft
1 Pckg. Vanille-Puddingpulver
40 g. Zucker
Saft ½ Zitrone frisch gepresst


Zubereitung Apfelfülle:
Zuerst bereiten wir die Apfelfülle zu, weil diese noch auf lauwarm bis kalt abkühlen soll.
Äpfel schälen, Kernhaus entfernen und in kleine Würfel oder Scheiben schneiden. 6 EL. Apfelsaft abnehmen und mit dem Puddingpulver verquirlen, restlichen Apfelsaft in eine Pfanne geben, die Äpfel, den Zucker und Zitronensaft zugeben und für c. 3-4 Minuten aufkochen. Sobald die Äpfel beginnen weich zu werden die Puddingmasse einrühren und noch kurz köcheln lassen bis die Masse eindickt. Dann in eine Schüssel geben, damit sie schneller auskühlen kann.
Zubereitung Mürbteig:
Alle Zutaten in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und zu einem glatten Mürbeteig verkneten. Teig kurz ruhen lassen und anschließend weiterverarbeiten.
Die Mulden des Muffin-Blech mit Butter ausstreichen und mit Brösel bestreuen, damit sich die Törtchen nach dem Backen leicht herausnehmen lassen.
Den Teig in 12 gleich grüße Stücke teilen, jedes einzelne Teil zu einer runden Kugel formen und auf die Mulden des Muffin-Bleches verteilen. Mit einem kleinen Glas die Teigkugeln in die Form drücken und gleichzeitig an den Rändern hochziehen. Man darf gerne mit den Fingern nachhelfen.
Inzwischen den Backofen auf 170° C. Umluft vorheizen.
Zubereitung Streusel und Fertigstellung:
Alle Zutaten für die Streusel in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und zu Streusel verarbeiten lassen.
Nun die Apfelfülle in die mit Teig ausgekleideten Mulden füllen, Streusel darüber verteilen. Die Törtchen im Backofen für ca. 25-30 Minuten backen und anschließend in der Form auskühlen lassen.
Die Törtchen vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.
Lasst sie euch schmecken



Herzlichst
Eure Irmi


Dienstag, 5. Mai 2026

Kleines Mandelgebäck

Süße kleine Häppchen zum Espresso. ♥♥ 
Nach dem Mittagessen gibt es oft den Wunsch nach etwas Süßem. Muss nicht immer ein toller Nachtisch sein, Creme, Kuchen u.s.w. Manchmal reicht schon ein Espresso mit einer süßen Kleinigkeit dabei vollkommen aus. Meistens ist man sowieso schon satt vom Essen vorher, aber der obligatorische Espresso hat immer Platz.
Cantuccini sind das Gebäck, das am häufigsten gereicht wird, aber auch kleine Häppchen aus Blätterteig sind sehr angenehm. 
Die kleinen Mandelhäppchen aus diesem Beitrag sind megalecker, elegant zum anbieten, geeignet zum Verführen, angenehm in der Süße und überhaupt.....😋😋
Man müsste eigentlich sofort die doppelte Menge zubereiten, denn sonst kann man nicht alle Möglichkeiten abdecken, man kriegt einfach nicht genug davon.



Zutaten:
1 Rolle Blätterteig 
aus dem Kühlregal
80 gemahlene Mandeln
60 g. Zucker
55 g. Milch
2 EL. Amaretto Likör
½ Tl. Vanilleextrakt

1 Eigelb
Mandelblättchen
Puderzucker

Zubereitung:
Backblech mit Bachpapier belegen.
Backofen auf 180°C. Ober/Unterhitze vorheizen.
Mandeln, Zucker, Milch, Vanilleextrakt und Amaretto in eine kleine Schüssel geben und gut mischen. Es sollte eine streichfähige Masse ergeben. Sollte die Konsistenz zu flüssig bleiben, bitte mit weiteren Mandeln eindicken, sollte sie zu fest sein, mit Milch oder Amaretto korrigieren.
Blätterteig auf einem Backpapier ausrollen, mit der Mandelmasse bestreichen, dabei ringsum eine kleinen Rand frei lassen. Dann von der langen Seite her einrollen und leicht andrücken. Mit einem scharfen Messer in Stücke schneiden (Größe nach Wahl). Eigelb gut verquirlen, die Häppchen damit bestreichen und mit Mandelblättchen bestreuen. Nun werden sie auf das Backblech umgesetzt und im Ofen für ca. 20-25 Minuten golden gebacken.
Kurz auf dem Blech abkühlen lassen, dann mit Puderzucker bestreuen und bald können sie schon serviert werden.
Lasst sie euch schmecken.



Herzlichst
Eure Irmi

Dienstag, 10. März 2026

Anna-Kuchen

Manche Menschen mögen lieber Kuchen ohne viel Schnick-Schnack, andere wiederum Torte mit viel Creme. Aber Süßigkeiten lieben fast alle. Genau deshalb muss ich manchmal einen einfachen Kuchen backen und nächstes Mal gibt es wieder Torte, somit sind alle in der Familie bedient.
Ich persönlich mag auch gerne Kuchen, ganz besonders diesen Anna-Kuchen. Er ist schnell gebacken und er enthält meine Lieblingszutaten, viel Mandeln und Zitronat. 
Zum Nachmittags-Kaffee nach einem gelungenen Kartenspiel ist bei uns meistens Kaffee und Kuchen angesagt. Neulich hatte sich mal wieder unsere feine Kartenspiel-Runde eingefunden, ein gelungener Nachmittag war garantiert, natürlich mit anschließendem Kaffee- und Kuchengenuss.
Sollte dann noch ein Stückchen Kuchen übrig bleibt, darf er zum Frühstück am nächsten Morgen gerne serviert werden.



Zutaten für eine Backform von 26 cm Ø
250 g. Butter
180 g. Zucker
1 Vanillezucker
1 Prise Salz
4 Eier
1½ - 2 EL. Rum
250 g. Weizenmehl
1 ½ TL. Backpulver
100 gemahlene Mandeln (ungeschält)
125 g. geraspelte Schokolade
50 g. Zitronat fein gehackt

Zubereitung:
Alle Zutaten sollten Raumtemperatur haben. Die Backform innen mit Butter bestreichen und mit Mehl bestreuen. 
Schokolade raspeln, das Mehl mit Salz und Backpulver mischen und sieben.
Backofen auf 180 °C Unter/Oberhitze vorheizen.
Die weiche Butter mit Zucker, Vanille und Salz schaumig aufschlagen, die Eier jeweils einzeln kurz unterschlagen nur bis sie sich mit der Masse verbunden haben. Rum zugeben und untermischen.
Das gesiebte Mehl in mehreren Portionen kurz untermischen, Mandeln und Schokolade und Zitronat ebenfalls untermischen, nur kurz, bis sich der Teig verbunden hat.
Den Teig in die gebutterte Form füllen, glatt streichen und im Ofen für ca. 50 Minuten backen.
Den Kuchen anschließend in der Form auskühlen lassen, erst dann die Form entfernen, den Kuchen abdecken damit er nicht austrocknet. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.





Gutes Gelingen und lasst ihn euch schmecken.

Herzlichst
Eure Irmi


Dienstag, 10. Februar 2026

Mandel-Nougat-Kuchen

Mandel-Nougat-Kuchen mit dem extrafeinen Orangengeschmack und Orangen-Zucker-Glasur. Mehr Winterduft geht nicht. Der Kuchen passt so super in die kalte Jahreszeit, dass man ihn auch gerne zwei Mal backt. Jedenfalls haben wir ihn schnellstens verspeist, kein Stück davon wanderte in den Gefrierschrank, wie es sonst oft üblich ist, weil wir meistens ja nur zu Zweit beim essen sind.  Der nächste Backvorgang ist aber jetzt schon in Planung.
Damit werden so langsam auch einige wenige restliche Zutaten, die von der Weihnachtsbäckerei übrig geblieben sind, verbraucht. Da wir letztes Weihnachten die Bäckerei eher kurz gehalten haben und ich weniger eingekauft habe, gibt es dementsprechend fast keine Reste zu verwerten. Ist auch gut so, dann gibt es nichts mehr zu überlegen und neue Back-Ideen können starten ohne Hintergedanken. 
In kurzer Zeit werden die Tage schon um einiges länger und die Temperaturen steigen leicht an, dann kommt wieder Lust auf sommerliche Kuchen mit Frucht. Ich freue mich schon drauf, aber vorerst, gibt es noch Winterkuchen, der megalecker ist. Man muss es ihm neidlos zuerkennen.





Zutaten für eine 26 er Backform:

250 g. Butter
180 g. Zucker
1 Prise Salz
4 Eier
200 g. Mandel fein gemahlen
50 g. Walnüsse gerieben
150 g. Weizenmehl
½ Pk. Backpulver
100 g. Nougatmasse
2 Orangen
3 Tropfen Orangenaroma
Orangenglasur:
150 g. Puderzucker 
Orangensaft frisch gepresst
Mandeln grob gehackt für die Deko

Zubereitung:
Alle Zutaten sollen Zimmertemperatur haben.
Die Schale von 1 Orange abreiben und zur Seite legen, von den 2 Orangen den Saft auspressen. Davon 4-5 EL. Saft für die Glasur zur Seite legen. Nougat grob reiben. Mehl sieben, mit Mandeln, Walnüssen, Backpulver, Nougat und Orangenschale mischen.
Butter mit Zucker, Salz und Orangenaroma weißcremig aufschlagen, das dauert so ca. 6 Minuten, dann die Eier einzeln je 30 Sekunden unterschlagen lassen. Nun die Mehl/Mandelmischung abwechselnd mit dem Orangensaft dem Teig zugeben und kurz unterrühren.
Den Teig in die Form füllen, glattstreichen und im Backofen für ca. 50 Minuten backen. Stäbchenprobe bitte nicht vergessen.
Den Kuchen in der Form auskühlen lassen, dann stürzen und komplett auskühlen.
Puderzucker erst mit 3-4 EL Orangensaft anrühren. Sollte noch Saft benötigt werden langsam zugeben bis die Konsistenz dickflüssig ist.
Den Kuchen damit glasieren, kurz antrocknen lassen, dann mit grob gehackten Mandeln bestreuen. Glasur komplett trocknen lassen.



Lasst ihn euch schmecken
Herzlichst
Eure Irmi

Montag, 15. Dezember 2025

Lebkuchen vom Blech

Meine Backwoche hat nun ihr Ende gefunden. Doch etwas fehlte mir noch in meiner Sammlung und das waren die megaleckeren Lebkuchen, auf die ich keinesfalls verzichten wollte. Deshalb hatte ich am letzten Abend noch Lust ein Blech Lebkuchen in den Ofen zu schieben. Das geht recht schnell, man benötigt keine Ausstechformen und kein Auswallen; einfach aufstreichen, backen, glasieren und schneiden, schon sind sie fertig und können verkostet werden. Zum Verkosten gibt es zu Hause immer jemand, der sich dafür bereit erklärt, da muss ich nicht betteln und nicht lange suchen.
Lebkuchen ist eher ein schwieriger Teig, er klebt gerne und man hat oft Mühe die Plätzchen schön auf das Backblech umsetzen zu können. Man könnte auch den Teig auf runde Oblaten streichen, aber ist auch eine "muggelige" Arbeit. Das alles wollte ich mir heuer nicht antun. Deshalb kam mir das Rezept mit dem Lebkuchen auf dem Blech gerade recht. Jetzt weiß ich, dass das Rezept und das Produkt wundervoll sind und ich beides weiterempfehlen kann. Es ist zudem auch das erste Rezept für Lebkuchen auf meinem Blog.


Zutaten für ein Blech von ca. 34 x 20 cm:
4 Eier
100 g. brauner Zucker

1 EL. Honig
1 Prise Salz
4 Tropfen Mandelaroma
1 TL. Zimt 
1 TL. Lebkuchengewürz
130 g. gemahlenen Mandeln
130 g. geriebene Walnüsse
80 g. Walnüsse halbiert
100 g. Orangiat und Zitronat 
gemischt und gewürfelt
Zutaten für die Glasur:
ca. 150-180 g. Puderzucker
ca. 4 EL. frisch gepresster Zitronensaft
Mandeln oder Pistazien grob gehackt 
für die Dekoration

Zubereitung:
Das Backblech mit Backpapier belegen, Backrahmen auf die oben angeführten Maße einstellen. Backofen auf 175 °C. Ober/Unterhitze vorheizen.
Die Eier sollten Raumtemperatur haben, die halbierten Walnüsse und die gewürfelten Trockenfrüchte im Mixer noch kurz hacken.
Die Eier mit Zucker, Honig und Salz cremig aufschlagen, die restlichen Zutaten portionsweise mit dem Kochlöffel händisch unterheben, dann den Teig auf dem Blech verteilen und glatt streichen.
Im Backofen für ca. 20 Minuten backen, aus dem Ofen holen, auf dem Blech vollkommen auskühlen lassen.

Mein Tipp: beim Anrühren der Glasur vorsichtig den Saft in kleinen Portionen zum Puderzucker geben und gut vermischen damit keine Klümpchen entstehen.

Anschließend den Puderzucker mit Zitronensaft dickflüssig anrühren und auf dem Lebkuchen gleichmäßig auftragen. Dekorieren nach Wunsch, gut antrocknen lassen und erst dann in  Quadrate schneiden.
Gutes Gelingen und lasst sie euch schmecken.



Herzlichst
Eure Irmi

Freitag, 5. Dezember 2025

Weihnachtstorte 🎄 Apfelstrudel-Käsesahne

Der Advent ist eine Zeit der Ruhe und Besinnung, eine Zeit zum Herunterkommen und zum Nachdenken. Eine einfache Zeit ist es, die oft das größte Glück bedeuten kann, wenn man die Möglichkeit hat, sich mehr mit der Familie zu beschäftigen. Genau deshalb treffen wir uns heute in der warmen Stube zu Kuchen und Kaffee.
Diesmal gibt es Weihnachtstorte, mit einem tollen Apfelstrudelgeschmack, mit Zimtduft und Rosinen. Alle Zutaten passen so wunderbar in den Advent und machen es uns unglaublich leicht, sich auf Weihnachten einzustimmen. Lasst uns heute die Torte und die wohlige Vorfreude auf das Weihnachtsfest genießen.
Im Haus ist es auch schon weihnachtlich dekoriert, im Außenbereich bringt eine Lichterkette die gewünschte warme Atmosphäre, wenngleich auch auf der Schattenseite des Hauses noch hier und da ein paar Schneeflocken mit Rauh-Reif überzogen, liegen. Die Nächte waren ziemlich kalt; es ist Winter 🌨❄⛄.



Zutaten für eine Torte 26 cm Ø

für den Wunderteig
3 Eier
120 g. Zucker
1 Vanillezucker
1 Prise Salz
100 ml. Milch
80 ml. Sonnenblumenöl
140 g. Weizenmehl
50 g. Mandeln gemahlen
1 TL. Backpulver

Zutaten für die Apfelstrudelfülle:
5 Äpfel
370 ml. Apfelsaft
4 EL. Zucker
1 Vanillezucker
2 EL Zitronensaft frisch gepresst
60 g. Rosinen
1 TL. Zimt
1 ½ Pckg. Vanille-Puddingpulver

Zutaten für die Käsekuchenmasse:
500 g. Quark 20 %
Saft ½ Zitrone
125 g. Zitronenjoghurt
120 g. Zucker
1 Vanillezucker
250 ml. Sahne
4 Blatt Gelatine
1 EL kaltes Wasser


Zubereitung Teig für den Boden:
Die Zutaten sollten Raumtemperatur haben. Den Backofen auf 170° C. Ober/Unterhitze aufheizen. Springformboden mit Backpapier bespannen oder fetten und mit Mehl bestreuen. Mehl sieben und mit den Mandeln und dem Backpulver mischen.
Eier, Zucker, Vanillezucker und Salz in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und ein paar Minuten aufschlagen lassen. Nun langsam Milch und Öl einfließen lassen. Das Mehlgemisch portionsweise mit dem Schneebesen locker unterheben.
Den Teig in die Springform füllen, glattstreichen und im Ofen für ca. 30 Minuten backen. Stäbchenprobe bitte nicht vergessen. Den Kuchen in der Form auskühlen lassen.
Zubereitung Apfelstrudelfülle:
Die Äpfel schälen und entkernen, in Spalten schneiden, klein würfeln und mit Zitronensaft mischen. Nun die Apfelwürfel mit 250 ml. Apfelsaft in eine Pfanne geben, Zucker und Vanillezucker zugeben und kurz aufkochen. Restlichen Apfelsaft mit dem Puddingpulver glatt anrühren,  in die Apfelmasse einrühren, Rosinen und Zimt zugeben. Die Apfel-Pudding-Masse noch einmal unter rühren kurz aufkochen lassen, den Topf vom Herd ziehen.
Jetzt Springformrand vom Kuchen lösen, den Kuchen 1 x quer durchschneiden. Den unteren Torten-Boden mit einem Tortenring umspannen. Die Apfelstrudelmasse auf den Tortenboden geben und glatt streichen, dann komplett auskühlen lassen.
Zubereitung Käsekuchenmasse:
Sahne steif schlagen und in den Kühlschrank stellen. Gelatine im kalten Wasser einweichen.
Quark mit Zucker und Vanillezucker glattrühren. Zitronensaft und Joghurt zugeben und gut untermischen. 1 EL. Wasser in einem Topf erhitzen, Topf vom Herd ziehen und die ausgedrückte Gelatine darin auflösen, 1 El. der Quarkcreme zufügen um den Temperaturausgleich herzustellen, mit dem Schneebesen zügig durchmischen, anschließend wieder zurück zum Quark geben und wieder zügig mischen damit keine Klümpchen entstehen. Jetzt die geschlagene Sahne in ca. 3 Portionen locker unter den Quark heben. 
Quakmasse über den Kuchen verteilen und glatt streichen. Oberen Tortenboden auflegen und leicht andrücken. Die Torte mindestens 4 Stunden kühlen.
Dekorieren kann man die Torte nach Wahl, entsprechend dem Anlass.



Ich wünsche euch gutes Gelingen und lasst sie euch schmecken.
Herzlichst 
Eure Irmi

Montag, 30. Juni 2025

Vanille-Erdbeer-Torte

Eine Torte für alle Fälle.
Zum Muttertag oder zum Geburtstag oder auch als Geschenk für eine Festtafel ist diese Torte goldrichtig. Jeder freut sich darüber, weil sie sensationell schmeckt und auch optisch ganz vorne mitmischen kann. Also, sie ist die Frucht-Torte für den Frühling, für den Sommer und für alle Festtage, die in dieser Zeit gefeiert werden. 👍😘🎂 Sogar auf einem Hochzeits-Kuchen-Buffett kann sie Platz nehmen.
Da fruchtige Sommertorten zur Zeit sehr gefragt sind, serviere ich heute diese megaleckere Vanille-Erdbeer-Torte, die gut gekühlt einfach nur herrlich schmeckt. Sie ist die totale Sommertorte, die uns erfrischt in jeder Hinsicht.
Weil genau diese Sommertorten jetzt so gewünscht werden, will ich eine extra Themen-Woche einschieben, die mit "sommerlichen Traumtorten" gefüllt wird. Ihr könnt also schon auf das nächste Posting gespannt sein.



Zutaten für den Wunderteig:
3 Eier
120 g. Zucker
1 kleine Prise Salz
½ Tüte Vanillezucker
80 ml. Milch
80 ml. Sonnenblumenöl
100 g. Weizenmehl
20 g. Kakao
80 gemahlene Mandeln 
½ Backpulver

Zutaten für die Erdbeerfülle:
300 g. Erdbeeren frisch
2 EL. Zitronensaft frisch gepresst
65 g. Zucker
1 Vanillezucker
½ TL. Agar Agar

Zutaten Erdbeercreme:
500 g. Erdbeeren
200 ml. Sahne
300 g. Naturjoghurt
120 g. Zucker
1½ Tüte (13 g.) Gelatine weiß gemahlen

Zutaten Sahne-Creme:
200 ml. Sahne
150 g. Vanillejoghurt
30 g. Zucker
½ Tüte (ca. 5 g.) Gelatine weiß gemahlen

Zubereitung Wunderteig:
Alle Zutaten sollten Raumtemperatur haben.
Backofen auf 170 °C. Ober/Unterhitze vorheizen.
Springform vorbereiten, Boden mit Backpapier belegen. Mehl mit Kakao und Backpulver mischen und sieben.
Die Eier in die Rührschüssel schlagen, Zucker, Vanille und Salz zugeben und für ein paar Minuten aufschlagen. Langsam die Milch und das Öl zugeben und kurz unterrühren lassen. 
Nun mit dem Schneebesen das Mehl in ca. 2 Portionen langsam unterheben, Mandeln zugeben und ebenfalls locker unterheben.
Teig in die Springform füllen und für ca. 30 Minuten backen.
Den Kuchen in der Springform komplett auskühlen lassen, dann die Springform entfernen, Kuchen stürzen. Bis zur Weiterverarbeitung in Klarsichtfolie wickeln, damit er nicht austrocknet.

Zubereitung Erdbeer-Füllung:
Früchte teilen und dann pürieren, durch ein Sieb streichen, damit die Kerne ganz entfernt werden. Fruchtmark mit Zitronensaft, Zucker, Vanillezucker und dem Agar Agar in eine Pfanne geben, gut mischen und zum Kochen bringen. Für 2-3 Minuten köcheln lassen. Dann die Masse in eine Schüssel umfüllen, mit Klarsichtfolie abdecken und auskühlen lassen.
Den Kuchen-Boden auf eine Tortenplatte legen und mit einem Tortenring umschließen.
Die Fruchtfülle mit einem Rührgerät glattrühren damit die Masse streichfähiger wird. Nun die gewünschte Menge auf den Boden aufstreichen, dabei nicht bis ganz zum Rand oder über den Rand streichen. Torte inzwischen wieder kühlen.
Mein Tipp: Sollte zu viel Erdbeermasse sein, kann man einen Teil davon als Aufstrich verwenden oder vielleicht ins Naturjoghurt geben. Sehr lecker.😋

Zubereitung Erdbeer-Creme:
Die Hälfte der Erdbeeren klein würfeln, die andere Hälfte pürieren.
Die Sahne steif schlagen und kühlen. 
Die Gelatine mit ca. 5 EL. Wasser in eine kleine Pfanne geben, 5 Minuten quellen lassen, dann auf dem Herd erwärmen bis die Gelatine geschmolzen ist und keine Klümpchen mehr vorhanden sind.
Das Joghurt mit Zucker und  den pürierten Erdbeeren gut mischen. 2-3 EL. Joghurtmasse in die Gelatine geben, gut durchmischen und die Masse zurück zum Joghurt geben (angleichen), zügig mischen. Anschließend die steife Sahne in 2-3 Portionen unterheben, zum Schluss die  gewürfelten Erdbeeren untermischen. Erdbeercreme auf die Fruchtfüllung geben und glatt streichen, im Kühlschrank mindestens 1 Stunde kühlen.

Zubereitung Vanille-Sahne-Creme:
Inzwischen die Sahne steif schlagen und kühlen.
Die Gelatine mit ca. 3 EL. Wasser in ein kleines Pfännchen geben und quellen lassen. Dann auf dem Herd erwärmen bis sie geschmolzen ist und keine Klümpchen mehr aufweist. Joghurt und Zucker verrühren, 2-3 EL. davon in die Gelatine geben und gut unterrühren. Alles zurück in die Joghurtmasse geben, zügig  verrühren, Sahne locker unterheben. Die Masse auf die Torte auftragen und glatt streichen oder gewünschtes Muster einarbeiten.
Die Torte abdecken und mindestens 3-4 Stunden kühlen, besser über Nacht.
Dann den Tortenring entfernen und die Torte nach Wunsch verzieren.
Für die Dekoration habe ich noch etwa 130 ml. Sahne mit etwas Sahnestandmittel steif geschlagen und damit die Sahnetupfer auf die Torte gespritzt, Erdbeeren dazugelegt, Blümchen und weiße Zuckerperlen draufgelegt. 
Lasst eure Fantasie frei walten, die Deko ist, wie immer, nur ein Vorschlag von mir.
Gutes Gelingen und lasst sie euch schmecken.


Herzlichst
Eure Irmi

Samstag, 15. März 2025

Torta caprese all'arancia - italienischer Orangen-Mandelkuchen

Die "torta caprese all'arancia" ist ein ungemein leckerer Mandelkuchen mit viel Orangenduft. Man kann natürlich auf den wunderbaren Orangenduft verzichten und statt dessen mit Zitronen arbeiten, wäre ebenfalls zu empfehlen. Im Originalrezept wird die torta caprese mit Schokolade gebacken, aber wie so oft, man darf abwandeln nach Geschmack.
Die Torta caprese ist eher ein flacher Kuchen, sehr saftig und wird deshalb auch gerne als Dessert genutzt. Zu meiner Torte hätte sehr gut eine Kugel Orangeneis gepasst, aber auch eine Orangensahne. Hatte ich beides leider nicht im Haus, könnt ihr aber gerne machen. Der Kuchen ist trotzdem schnell und mit Genuss verzehrt worden.
Für den ultimativen Orangengeschmack, habe ich mir heuer wieder meine Zitruspaste produziert, diesmal aber nur mit Orangen, jedoch mit identischer Menge und Verarbeitung. Sie hält sich ein paar Wochen und eignet sich wunderbar zum aromatisieren von Süßspeisen, Eis und Milch-Shake. Das Aroma, das davon ausgeht ist einzigartig und natürlich.
Mein Tipp: wenn jemand keine Orangenpaste verarbeiten kann, muss die Zuckermenge im diesem Rezept etwas erhöhen.




Zutaten für eine 24 Ø cm Form:

180 g. Mandeln gemahlen
50 g. Kartoffelstärke
½ Tüte Backpulver
100 ml. Orangensaft frisch gepresst
40 g. weiße Schokolade
5 Eier
1 Prise Salz
100 g. Butter
90 g. Puderzucker


Zubereitung:
Die Zutaten sollten Raumtemperatur haben.
Backofen auf 170° C. Ober/Unterhitze vorheizen.
Die Backform buttern und mit Mehl bestreuen. Mandeln, Stärke und Backpulver gut mischen. Die Eier trennen. Orangensaft mit Orangenpaste mischen, weiße Schokolade raspeln. Eiweiß mit der Prise Salz steif schlagen.
Butter und Puderzucker cremig aufschlagen, Eigelb einzeln zugeben und unterrühren, Orangensaft mit Paste kurz untermischen. Nun die geraspelte Schokolade zugeben und in kleinen Portionen das Mehlgemisch unterrühren, kurz, nur bis sich die Masse verbunden hat. Zum Schluss noch den Eischnee langsam unterheben.
Die Masse in die Backform geben, glattstreichen und im Ofen für ca.35-40 Minuten backen.
Kuchen in der Form auskühlen, Form entfernen. 
Den Kuchen vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.


Lasst es euch schmecken.

Herzlichst
Eure Irmi

Donnerstag, 30. Januar 2025

winterlicher Schoko-Gewürz-Kuchen

Noch befinden wir uns im tiefen Winter, obwohl es an manchen Tagen schon kleine Anzeichen für einen nahenden Frühling gibt. Ein Gewürzkuchen ist aber heute noch genauso passend wie im Advent und genauso lecker. 
Es ist so wie jedes Jahr bei uns zu Hause und natürlich in vielen anderen Haushalten auch, dass Reste an Mandeln oder Nüssen und Gewürzen von der Weihnachtsbäckerei übrig sind, die können wir hier in diesem Kuchen noch gut verwerten. Es wäre richtig schade, wenn sie nicht verbraucht würden, die Nüsse später dann ranzig werden würden und die Gewürze nicht mehr gut schmecken.
Dieser Kuchen ist ein richtig toller Winter-Klassiker, der megalecker schmeckt und wahnsinnig schnell gemacht ist. Auch wenn mal nicht viel Zeit zum Kuchenbacken vorhanden ist, muss man nicht darauf verzichten. Bald schon steht er im Ofen und nach einem Kaffeeklatsch, bleibt von ihm nicht mehr viel übrig. Er ist sooo lecker.



Zutaten für eine Form von 24 cm:

4 Eier
180 g. Zucker
30 g. weiche Butter
200 ml. Milch
100 ml. Sonnenblumenöl
200 g. Weizenmehl
200 gr. Mandeln oder Haselnüsse 
gemahlen
4 EL. Kakao ungesüßt
1 Backpulver
1 EL. Gewürz 
(Lebkuchengewürz und Zimt gemischt)
Hagelzucker zum Bestreuen

Zutaten für die Schokoglasur:
150 Kuvertüre
80 Butter

Zubereitung:
Eine Gugelhupf-Form mit Butter ausstreichen und mehlieren. Den Backofen auf 180°C Ober/Unterhitze vorheizen.
Alle Zutaten sollten Raumtemperatur haben. Mehl, Kakao und Backpulver mischen und sieben.
Die Eier mit dem Zucker in der Küchenmaschine oder mit dem Schneebesen kurz aufschlagen, die weiche Butter, die Milch und das Öl zugeben und kurz unterschlagen.
Die Mehlmischung, die Mandeln und das Gewürz zugeben und langsam unterrühren bis es sich mit der Flüssigkeit verbunden hat. Der Teig ist eher flüssig.
Den Teig in die Form füllen und für ca. 50 Minuten backen. Stäbchenprobe bitte nicht vergessen.
Kurz in der Form auskühlen, dann stürzen und komplett auskühlen lassen. Wenn der Kuchen erst am Tag danach glasiert wird, sollte er über Nacht in Klarsichtfolie gewickelt oder mit einer Tortenglocke abgedeckt werden.
Zubereitung Glasur:
Butter ein wenig teilen, in eine Metallschüssel geben. Die Schokolade grob hacken und zur Butter geben. Alles über Wasserbad schmelzen bis die Masse schön glatt ist. Den Kuchen mit der Schokolade überziehen, mit Hagelzucker bestreuen. Die Glasur auskühlen lassen.
Mein Tipp zum Glasieren: den Kuchen auf ein Kuchengitter stellen um damit er nach dem glasieren gut abtropfen kann. Das Gitter stelle ich in ein Backblech, das mit Papier belegt ist, so wird die Rest-Schokolade schön aufgefangen und bleibt sauber und löst sich leicht für eine Wiederverwendung ab. Siehe Bild unten.

 


Dann anschneiden und genießen. Lasst ihn euch schmecken.
Herzlichst
Eure Irmi

Samstag, 30. November 2024

Mandelkuchen

Der Advent ist eingezogen und das gesellige Treiben ist gestartet. Die Vorbereitungen in den Dörfern und Städten sind abgeschlossen, alles ist beleuchtet und die Märkte wurden feierlich eröffnet. Der Advent mit seinem ganzen "Drumherum" nimmt seinen üblichen Lauf, so, wie jedes Jahr. Wir machen wieder gerne mit, besuchen so manche Veranstaltung und lassen uns von Glühwein und Lichterglanz berieseln. Zu Hause hat die Weihnachtsdeko auch Einzug gehalten, versprüht wieder ihren Charme, sie bringt eine wohlige Ruhe und Gemütlichkeit in unser Haus. 
🎄🎄🎄🎄🎄🎄🎄🎄
Zu dieser Zeit haben wir meistens Lust auf einen einfachen Hauskuchen. Mit Rührteig soll er sein, dann schmeckt ein super-einfacher Hauskuchen am besten. Gemahlene Mandeln waren noch vorrätig und wurden verbraucht. Mit einem guten Schuss Rum dabei und meinen über alles geliebten kandierten Früchten wurde der Kuchen zu "meinem Traum-Kuchen".
Der Kuchen-Duft im Haus passt herrlich in den Advent. Gerne setzen wir uns an den Kaffee-Tisch, genießen unseren leckeren Mandel-Kuchen und die gemütliche Kaffee-Zeit. 
🎄🎄🎄🎄🎄🎄🎄🎄
Ich wünsche euch ebenfalls einen angenehmen Advent bei Kaffee und Kuchen. Bleibt alle schön gesund.👍



Zutaten für eine Kastenform von ca. 24 cm:
200 g. Butter
200 g. Zucker
etwas Vanille-Aroma
1 Prise Salz
5 Eier Gr. L
250 g. Quark 20 %
4 EL. Rum
300 g. Weizenmehl
1 Backpulver
80 g. Mandeln fein gemahlen
100 g. kandierte Früchte würfelig geschnitten
3 EL. Pistazien gehackt

Zubereitung:
Alle Zutaten sollten Raumtemperatur haben.
Kastenform innen fetten und mit Brösel bestreuen. Backofen auf 160°C Umluft vorheizen. Mehl mit Backpulver mischen und sieben.
Butter mit Zucker, Vanille-Aroma und der Prise Salz für ca. 8-10 Minuten weiß-cremig-luftig aufschlagen. Anschließend die Eier einzeln kurz unterschlagen (nur bis sie sich verbunden haben). Nun den Quark und den Rum zugeben und langsam untermischen lassen. Mit dem Spatel in wenigen Portionen das mit Backpulver gemischte und gesiebte Mehl unterheben, Mandeln und Pistazien ebenfalls untermischen. Am Schluss noch die Trockenfrüchte beimengen und kurz mischen.
Teig in die Form füllen, glattstreichen und im Backofen für ca. 55 Minuten backen. Stäbchenprobe bitte nicht vergessen.
Den Kuchen in der Form auskühlen lassen, dann stürzen und abgedeckt aufbewahren. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.
Natürlich kann der Kuchen auch glasiert werden, z.B. mit Schokoglasur oder mit Zitronen- oder Orangenglasur. Ganz nach euren Wünschen.



Lasst ihn euch schmecken.

Gutes Gelingen 
und liebe Grüße
Eure Irmi