Mittwoch, 30. September 2026

Vogerlsalat - schnelle Zubereitung

Vogerlsalat, Feldsalat, Rapunzel oder Nüsslisalat, es handelt sich immer um dasselbe geschmackvolle Wintergemüse. Genau zu der kalten Jahreszeit ist Vogerlsalat willkommen, er beinhaltet nämlich viel Vitamin C, das unser Körper gerade dringend benötigt.
Sollte man eine Aussaat im heimischen Garten in Erwägung ziehen, so sollte sie erst im Spätsommer erfolgen und zwar direkt ins Beet. Die Ernte beginnt dann ab November/Dezember und dauert über den Winter durch, sofern die Temperaturen nicht unter die -20° Grad-Marke sinken. Ernten sollte man ihn aber nicht bei Frost. Die Rosetten werden mit einem scharfen Messer bodennah abgeschnitten und grob geputzt wird er noch auf dem Feld, denn dadurch besteht die große Chance, dass er sich wieder neu aussäht und auskeimt, vielleicht ein nächstes Jahr.
Vogerlsalat ist sehr gut mit anderen Salaten kombinierbar, vor allem mit Kartoffeln und Radicchio. Begleitet von gerösteten Speckwürfeln, oder hart gekochtem Ei, Ziegenkäse, Oliven oder roter Zwiebel, um nur einige Möglichkeiten aufzuzeigen, macht er sich zu einer eleganten Essensbegleitung.
Da man manchmal einen Salat benötigt, der relativ schnell angemacht ist und trotzdem schmeckt und dabei noch cool ausschaut, ist Vogerlsalat eine gute und gesunde Alternative.
 


Zutaten für 2 Personen:
60 gr. ca. Vogerlsalat
120 gr. gelbe Cherry-Tomaten
30 gr. roter Zwiebel

Zutaten für das Dressing:
5 EL. Olivenöl
1 TL. Senf
1 TL Honig
Salz und Pfeffer
1 Prise Zucker
1 TL Zitronenabrieb
2 EL. Zitronensaft frisch gepresst

Zubereitung:
die Zutaten für die Marinade in ein kleines Schraubglas geben, verschließen und gut durchschütteln.
Vogerlsalat waschen und trockenschleudern. Tomaten ebenfalls waschen und halbieren, Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden.
Salat, Tomaten und Zwiebel in eine Schüssel geben, mit der Marinade übergießen. Salat kurz mischen, servieren und genießen.


Herzlichst
Eure Irmi

Freitag, 25. September 2026

Cajun-Gewürzmischung selber machen

Gewürzmischungen kann man auch gut selbst mischen.
So z.B. diese tolle, etwas schärfere Cajun Gewürzmischung, sie ist mir neulich als Zutat bei einem Rezept aufgefallen. 
Da ich für dieses Gewürz größtenteils Zutaten benötigte, die ich sogar zu Hause hatte, konnte ich mit der Zubereitung direkt gleich loslegen.
Das Cajun-Gewürz hat seinen Ursprung vorwiegend in Louisiana und ist in der amerikanischen Südstaatenküche sehr bekannt und beliebt. Französische Siedler waren es, die sich dort niederließen und eine einfache aber geschmacksintensive Küche entwickelten, deren Geschmack sich durch dieses scharfe Gewürz auszeichnet.
**************************
Ich verwende mein Cajun-Gewürz sehr gerne für eine Marinade, die ich dann zum marinieren von verschiedenem Fleisch, Fisch, für Ofenkartoffel und anderem Gemüse aus dem Backofen, benutze. Besonders geeignet ist es zum würzen für Eintopf/Schmorgerichte. Also, für alles, was eine schöne, scharfe Würze vertragen kann.
Meine Mischung würde ich jetzt nicht unbedingt als sehr scharf bezeichnen, für uns passte sie genau so, wie sie ist. Wenn jedoch jemand schärfer mag, darf er ruhig bei Cayenne und Chili tiefer in den Beutel greifen. Genau aus diesem Grund bereite ich mir meine Mischungen gerne selbst zu.
Probiert es einfach mal aus. Möge euch eine tolle Mischung gelingen - scharf oder weniger scharf, ganz nach eurem Empfinden ausgerichtet. Gutes Gelingen.

Mein Tipp für die Aufbewahrung: in ein Schraubglas füllen und kühl und dunkel lagern. Hält sich ca. bis zu einem Jahr.



Zutaten für ca. 70 gr.
3 EL. Paprika edelsüß oder geräuchert
2 EL. Salz (grob)
1 EL. Knoblauchpulver
1 EL. Zwiebelpulver
1 EL. getrockneter Thymian (gerebelt)
1 EL. getrockneter Oregano (gerebelt)
1 TL. schwarzer Pfeffer (ganz)
1 TL. weißer Pfeffer (ganz)
1 TL. Cayennepfeffer
½ TL. Chiliflocken


Zubereitung:
Salz, Thymian, Oregano, Chiliflocken, weißer und schwarzer Pfeffer in einer kleinen Mühle miteinander mahlen. Mahlgrad könnt ihr selbst bestimmen.
Dann alle Zutaten miteinander mischen, in ein Schraubglas füllen und dunkel und trocken lagern.
Ich wünsche Euch gutes Gelingen und eine schöne herbstliche Zeit und macht's guat.



Herzlichst
Eure Irmi



Sonntag, 20. September 2026

cremige Gemüse-Pasta

Pasta geht immer, eine Woche ohne Pasta, davon gibt es bei uns nicht viele im Jahr.
Manchmal wünschen wir uns eine neue Geschmacksrichtung und wollen wieder eine andere Kreation ausprobieren, wenngleich das neue Rezept auch am Ende dann wieder ziemlich ähnlich ausfällt. Kein Wunder, sind doch meistens Zutaten dabei, die einem am Herzen liegen und die man gerne mag.
Diese Pasta ist durch ihre Zutatenliste etwas üppig geraten, aber sie hat grandios geschmeckt und wir haben mit Genuss eine große Portion davon vertilgt. Megalecker war das Essen 😋😋👍


Zutaten für 2 Portionen:

200 g. Nudeln nach Wunsch (b.m. Cellentani)
1 kleine weiße Zwiebel
2 Frühlingszwiebel
2 Zehen Knoblauch
80 getrocknete Tomaten in Öl gelegt
150 g. Cherrytomaten
70 g. Champignon braun
70 g. Zucchini
70 g. Feta
120 ml. Sahne
Salz, Pfeffer
1 Prise Chiliflocken
1 Handvoll Basilikumblätter
Öl für die Pfanne


Zubereitung:
Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken, restliche Zutaten schneiden siehe Bild unten.


Wasser für die Pasta aufkochen, salzen, Nudeln einlegen und "al dente" kochen. Etwas Nudelwasser zur Seite stellen, dann Nudeln abseihen.
Öl in die Pfanne geben und erhitzen, Zwiebel, Frühlingszwiebel, Knoblauch und getrocknete Tomaten darin kurz rösten, dann Zucchini, Cherrytomaten und Champignon zugeben und ein paar Minuten mit anrösten, mit 1-2 Schöpfer Nudelwasser angießen. Soße etwas reduzieren lassen, Feta zerkleinern und zugeben, mit Salz, Pfeffer und Chiliflocken würzen und mit Sahne aufgießen. Kurz einkochen lassen und zum Schluss die Basilikumblätter zugeben. Nudeln zugeben, untermischen und die Pasta servieren.
Lasst sie euch schmecken.



Herzlichst
Eure Irmi

Dienstag, 15. September 2026

September-Ausflug an den Caldonazzo-See

Der September hat sich bei uns bisher von seiner vorwiegend schönsten Seite gezeigt mit einem tollen Spätsommer-Wetter, das stabil ist und echt angenehme Temperaturen bietet. 
Einen schönen Tagesausflug wollten wir uns gönnen und der Caldonazzo-See stand heuer im Sommer sowieso noch ein weiteres Mal auf unserem Plan. Wir können ihn in gut einer Stunde Autofahrt erreichen, deshalb ist er für einen Tagesausflug gerade das ideale Ziel. 



Es war noch ziemlich warm an dem Tag, die Temperaturen haben die Gäste direkt zum Baden an den Strand gelockt, viele wollten sich nochmal im Wasser vergnügen, um sich abzukühlen.
Obwohl die Badesaison und generell die Ferienzeit am Caldonazzo-See fast beendet ist, waren der Strand und der Rundweg noch gut besucht. Gerne hat man die zahlreichen Sitzgelegenheiten genutzt, sich niedergelassen, um den Blick auf den ruhigen See zu richten. Relaxen und genießen war angesagt und nichts stand dem heute im Wege. 👍👍




Der Caldonazzo-See ist noch nicht vom Over-Tourismus gebeutelt, es ist ein wunderschönes Fleckchen Erde, auf dem man sich noch in Ruhe erholen kann und abschalten vom Alltag. Am See rundum wandern, oder den See mit dem Rad erkunden, ist für viele Menschen ein Vergnügen, um den Alltags-Stress abzuwerfen. Den freien Zugang zum See nutzen, solange er noch vorhanden ist, sollte man auch nicht verpassen.
Zudem hat der Caldonazzo-See die "blaue Flagge" erhalten, damit gehört er zu den saubersten Badeseen Italiens. 👍👍



Alle genießen die Sonne und wollen noch baden gehen. Mensch und Tier.

************
Die zahlreichen Restaurants am See entlang geben wirklich ihr Bestes. Eis, Pizza, Fisch und Meeresfrüchte werden in großer Auswahl und in bester Qualität serviert. Sie laden natürlich zum genießen ein, mit einem herrlichen Blick auf den See kann man es gut aushalten.


Unser Tag war rundum gelungen, mit gutem Wetter und tollem Essen, mit glücklichen Menschen und Tieren und vor allem , mit viel Ruhe und Erholung.
Was will man mehr.
Ich bedanke mich jetzt für Eure liebe Begleitung, 
mit herzlichen Grüßen
Eure Irmi

Donnerstag, 10. September 2026

Arthur - das Dinkel-Topf-Brot

Der Sommer war lang und die Hitze heftig, es kam einfach keine Lust auf, ein Brot in den Ofen zu schieben. Meine Überlegung hat mir immer wieder dringend abgeraten, den Backofen anzumachen. Die Wärme in der Wohnung hat uns auch so gereicht. Doch jetzt ist es ganz angenehm und selbstgebackenes Brot haben wir schon sehr lange vermisst.
Heute möchte ich mit einem ganz einfachen Brot in die Saison starten, mit Arthur dem Dinkel-Topf-Brot. Es ist ein einfaches, gelingsicheres Brot, das wahrlich immer der Renner ist, man greift gerne zu. Für jeden Belag ist es geeignet und überall passt es dazu. Ein Klasse-Brot für alle Tage, herrlich einfach und trotzdem geschmackvoll.




Zutaten für einen Laib aus dem Gusseisentopf:
150 g. Weizenmehl (griffig)
100 g. Weizen-Vollkornmehl
250 g. Dinkelmehl
10 g. Salz
1 Pckg. Trockenhefe
310 ml Wasser lauwarm
1-2 EL. Sonnenblumenöl
½ EL. Brotgewürz
½ EL. Kümmel/Fenchel gemischt + gemahlen

Zubereitung:
Mehl, Salz, Trockenhefe und die Gewürze in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und kurz durchmischen. Wasser zugeben und einen Teig kneten lassen. Nach kurzer Zeit das Öl zugeben und den Teig fertig kneten lassen. Sobald sich der Teig vom Schüsselrand löst, alle Teigzutaten eingeknetet sind und eine schöne Kugel geformt hat, dann ist er für mich fertig; mehr ist nicht nötig.
Den Teig auf eine bemehlte Fläche geben, kurz mit den Händen durcharbeiten, dann zurück in die Schüssel geben, mit einem feuchten Tuch abdecken und gehen lassen bis er gut das doppelte Volumen erreicht hat.
Eine Schüssel mit Backpapier auskleiden, den Teig mit der Hand rund formen und in die Schüssel legen, nochmals für ca. 25-30 Minuten gehen lassen.
Unterdessen den Backofen auf 220 °C. U/Oberhitze vorheizen, den Gusseisentopf auch mit vorheizen.
Nun den Brotlaib nach Wunsch einritzen, Topf aus dem Ofen holen (Achtung Verbrennungsgefahr) das Brot mit samt dem Papier in den Topf geben, Deckel drauf und im Ofen für ca. 20 Minuten backen.
Nach 20 Minuten die Temperatur auf 200 °C zurück drehen, Deckel vom Topf nehmen und das Brot weitere 25 Minuten backen. 
Klopfprobe bitte nicht vergessen.
Danach das Brot auf einem Gitter komplett auskühlen lassen erst dann anschneiden.
Guten Appetit und lasst es euch schmecken.


Herzlichst
Eure Irmi

Samstag, 5. September 2026

Apfel-Streusel-Törtchen

Süßigkeit mit Streusel ist die neue Mode bei uns zu Hause, besonders unsere kleinen Gäste haben momentan eine große Vorliebe dafür entwickelt. Eigentlich möchten sie am liebsten nur Streusel, sie meinten doch letztens, ich soll mal nur Streusel backen. 🤷‍♀️ Ein ganzes Blech voll, wäre schön.
Die Apfel-Streusel-Törtchen sind ein Klassiker, besonders jetzt im Herbst sind sie sehr beliebt. Die Törtchen sind nicht sehr groß, deshalb eignen sie sich sehr gut auch als Nachtisch, begleitet mit einem Klecks Sahne und einem Kaffee-Macchiato. Damit kann man jedes Essen fein abschließen.
Wenn die erntefrischen Äpfel nach Hause gebracht werden, gibt es bei uns meistens als erstes einen Apfelkuchen und das ist immer mein gedeckter Apfelkuchen, unser aller Liebling. Jeden Herbst dasselbe Ritual und derselbe Wunsch.
Mit Äpfeln kochen und backen ist vielfältig, Rezepte gibt es viele, bisweilen sogar auf meinem Blog. Hier lässt es sich gut stöbern und manchmal auch fündig werden.
Nach einigen Wochen hört für mich dann allmählich die Apfel Back- und Kochzeit wieder auf und für ein würdiges Ende bereite ich noch die Apfelstrudel-Käse-Sahne zu. Sie passt wunderbar in den Advent, der sich zu dieser Zeit dann meistens angeschlichen hat.





Zutaten für 12 Törtchen aus dem Muffin-Blech:
für den Mürbteig:
250 g. Weizenmehl
1 ½ TL. Backpulver
1 Prise Salz
120 g. kalte Butter
50 g. Zucker
½ Pckg. Vanillezucker
1 Ei

Zutaten für die Streusel:
80 g. Weizenmehl
50 g. Mandeln gemahlen
50 g. kalte Butter
50 g. Zucker
½ Pckg. Vanillezucker

Zutaten für die Apfelfülle:
3 Äpfel
400 ml. Apfelsaft
1 Pckg. Vanille-Puddingpulver
40 g. Zucker
Saft ½ Zitrone frisch gepresst


Zubereitung Apfelfülle:
Zuerst bereiten wir die Apfelfülle zu, weil diese noch auf lauwarm bis kalt abkühlen soll.
Äpfel schälen, Kernhaus entfernen und in kleine Würfel oder Scheiben schneiden. 6 EL. Apfelsaft abnehmen und mit dem Puddingpulver verquirlen, restlichen Apfelsaft in eine Pfanne geben, die Äpfel, den Zucker und Zitronensaft zugeben und für c. 3-4 Minuten aufkochen. Sobald die Äpfel beginnen weich zu werden die Puddingmasse einrühren und noch kurz köcheln lassen bis die Masse eindickt. Dann in eine Schüssel geben, damit sie schneller auskühlen kann.
Zubereitung Mürbteig:
Alle Zutaten in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und zu einem glatten Mürbeteig verkneten. Teig kurz ruhen lassen und anschließend weiterverarbeiten.
Die Mulden des Muffin-Blech mit Butter ausstreichen und mit Brösel bestreuen, damit sich die Törtchen nach dem Backen leicht herausnehmen lassen.
Den Teig in 12 gleich grüße Stücke teilen, jedes einzelne Teil zu einer runden Kugel formen und auf die Mulden des Muffin-Bleches verteilen. Mit einem kleinen Glas die Teigkugeln in die Form drücken und gleichzeitig an den Rändern hochziehen. Man darf gerne mit den Fingern nachhelfen.
Inzwischen den Backofen auf 170° C. Umluft vorheizen.
Zubereitung Streusel und Fertigstellung:
Alle Zutaten für die Streusel in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und zu Streusel verarbeiten lassen.
Nun die Apfelfülle in die mit Teig ausgekleideten Mulden füllen, Streusel darüber verteilen. Die Törtchen im Backofen für ca. 25-30 Minuten backen und anschließend in der Form auskühlen lassen.
Die Törtchen vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.
Lasst sie euch schmecken



Herzlichst
Eure Irmi