Dienstag, 24. Dezember 2019

Gedanken zur Weihnacht

Heute haben wir Heilig Abend, das Weihnachtsfest ist nun endlich da. So wie jedes Jahr, haben wir uns auch heuer die ganze Adventszeit darauf gefreut. In der Hektik hätten wir bald nicht bemerkt, dass sich das Rad der Zeit ganz leise weiterdreht und das Fest schon so nahe liegt – viel zu schnell ist die Adventszeit vergangen. Man hastete von Termin zu Termin, von Veranstaltung zu Veranstaltung, von Einkauf zu Einkauf, schließlich sollte es zum Fest auch an nichts fehlen. Nicht zu vergessen sind die Besuche auf den Weihnachtsmärkten, bei denen es manchmal positive Eindrücke gab, die lange verankert bleiben und von so manchem waren wir auch etwas enttäuscht. Wie kommt so was ?. Vielleicht sind wir einfach nur reichlich gesättigt von allem und leicht unzufrieden geworden, jedes Jahr sollten die Eindrücke größer und schöner und imposanter werden – doch eigentlich wäre es ja das Fest der Besinnung und der Freude, der stillen Tage und der Herzlichkeit. Andere Werte sollten den Vorrang haben in dieser sogenannten stillen Zeit, nicht Kommerz, Völlerei, Hektik & Co. - jedes Jahr wieder lassen wir uns mitziehen vom ganzen Flair – ungewollt – aber doch.
Mittendrin, wenn man gut hinschaut und hineinspürt, findet man noch Momente für eine wirkliche Weihnachtszeit, in der man den Stress loslassen kann, die Ruhe spüren und einfach nur glücklich sein. Alle 4 Kerzen auf dem Adventskranz flackern jetzt, spenden Wärme und werfen feine Schatten an die Wand, sie leuchten in den stillen Abend. Gemütlich wird es im Haus und alle warten auf eine schöne, stimmungsvolle Weihnacht.



Immer ein Lichtlein mehr im Kranz, den wir gewunden,
dass er leuchte uns sehr durch die dunklen Stunden.
Zwei und drei und dann vier! Rund um den Kranz welch ein Schimmer,
und so leuchten auch wir und so leuchtet das Zimmer.
und so leuchtet die Welt langsam der Weihnacht entgegen,
und der in Händen sie hält, weiß um den Segen.
(Matthias Claudius)

Sucht noch jemand ein Geschenk ?? 
die Auswahl ist nicht mehr groß

Von Herzen wünsche ich Euch eine frohe und besinnliche Weihnacht, habt ein schönes Fest im Kreise Eurer Familien und vergesst nicht, das neue Jahr steht schon vor der Tür. Alle Eure Träume für das nächste Jahr sollen erfüllt werden und alle Vorhaben mögen Euch gelingen, gute Gesundheit soll auch nicht fehlen, Geborgenheit und Friede sollt ihr verspüren. 

Ich wünsche Euch alles Gute und einen guten Rutsch.

Frohe Weihnachten
Und weil ich nicht ohne Rezept das alte Jahr abschließen möchte, hier unten steht noch ein geheimer Tipp von mir:
Rezept für glückliche Neujahrs-Plätzchen
den Ofen mit Herzenswärme vorheizen, den Gute-Laune-Teig ausrollen und nur schöne Momente ausstechen, auf das Glücksblech legen, mit Traumzucker bestreuen, backen und in Sternstunden genießen.

🎄🎄🎄🎄🎄🎄🎄 ⭐⭐ Alles Gute ⭐⭐🎄🎄🎄🎄🎄🎄🎄

Ich mache, wie üblich, Weihnachtsferien und genieße die Ruhe und das Zusammensein in der Familie. Wenn ihr aber mögt, dann treffen wir uns wieder im neuen Jahr - nach den üblichen Feiertagen.

Herzlichst
Eure Irmi

Freitag, 20. Dezember 2019

Orangen-Marzipan-Blüten

Nun habe ich mich doch noch dazu entschlossen ein paar Plätzchen für Weihnachten zu backen auch wenn es wirklich die allerletzte Minute ist. Nicht die Menge wollte ich backen, bloß für die Weihnachtsfeiertage sollte es reichen. Ganz ohne Plätzchen ist die Weihnachtszeit irgendwie doch leer und unpersönlich. Wenn sich Besuch ansagt, ist das Zusammensein mit einem Plätzchenteller auf dem Tisch viel gemütlicher, man kann nebenher naschen und anschließend mit einem warmen, wohligen Gefühl auseinander gehen. Dafür sind die Weihnachtstage letztendlich da.
Vor einigen Jahren legte ich mir eine Gebäckpresse zu und mit dieser läuft es in der Weihnachtsbäckerei doch etwas schneller. Es ist auch noch genügend Zeit für ein Posting geblieben; selbst wenn es für euch zum Nachbacken womöglich zeitlich nicht mehr reicht, so könnt ihr das Rezept für ein anderes Jahr vormerken. Ich wollte diese herrlichen, weihnachtlich aromatischen Plätzchen unbedingt noch in diesem Advent mit euch teilen, vielleicht gibt es doch noch jemand der Lust darauf hat. Sie sind einfach nur lecker und machen sich auf dem Plätzchenteller auch optisch gut.

Zutaten für 3 Bleche:
300 g. Weizenmehl
50 g. gemahlene Mandeln
1 Prise Salz
180 g. Butter
80 g. Zucker
1 Vanillezucker
2 Eigelb
Abrieb 1 Orange
4 EL. Orangensaft frisch gepresst
40 g. Marzipan
3 Tropfen Orangen-Aroma (optional)

außerdem: etwas rote Marmelade

Zubereitung:
Die Zutaten sollen Raumtemperatur haben.
Die Orange soll gut gewaschen und getrocknet werden bevor der Abrieb abgenommen wird. Saft auspressen. Den Marzipan würfeln und mit 4 EL. Orangensaft in einen kleinen Mixbehälter geben und gut durch-mixen bis das Marzipan aufgelöst ist. Orangenaroma dazugeben (wenn jemand auf Aromen verzichten möchte, bitte gerne weglassen). Butter grob zerkleinern.
Alle Zutaten, auch den Orangen-Marzipan-Mix in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und zu einem glatten Teig verarbeiten.
Den Backofen auf 180 ° C Ober/Unterhitze vorheizen.
Achtung: Backblech bitte nicht einfetten und nicht mit Backpapier belegen damit die Kekse leichter auf dem Blech haften bleiben.
Nun den Teig in die Gebäckpresse füllen und Plätzchen auf das Backblech pressen/spritzen.
Die Plätzchen für ca. 8-10 Minuten backen – wenn sie einen leicht goldenen Rand bekommen haben sind sie fertig. Backblech aus dem Ofen holen, das Gebäck auf dem Blech vollkommen auskühlen lassen, erst nachher vom Blech abnehmen.
Etwas rote Marmelade fein mixen, in eine Spritztüte füllen, welche an der Spitze noch geschlossen ist. Nun die Spitze anschneiden damit ein dünner Strahl auslaufen kann. Die Plätzchen in der Mitte dekorieren.


Ich wünsche Euch gutes Gelingen und noch ein paar ruhige Tage bis zum Fest.
Habt es gut !!
Herzlichst
Eure Irmi

Dienstag, 17. Dezember 2019

Vanillekipferl-Mousse

Letzte Woche waren wir zum Abendessen eingeladen. Zum Nachtisch gab es eine tolle weihnachtliche Kreation, die aus einem Zimtparfait, einem klassischen Tiramisu und aus einem hervorragenden Vanillekipferlmousse zusammengestellt war. Das Vanillekipferlmousse hat mir besonders gut gefallen. Gleich habe ich nach der Quelle des Rezeptes gefragt und ich wurde auf die liebe Verena von „Sweets and Lifestyle“ verwiesen. Bilder durfte ich knipsen und das Rezept habe ich dann aus ihrem Blog geholt. Jetzt, noch ganz kurz vor Weihnachten möchte ich euch dieses tolle Dessert ans Herz legen, entweder in dieser Kombination, die sich als außerordentlich gelungen präsentierte, oder aber auch ohne andere Begleitung ist das Mousse als Dessert nur zu empfehlen.
Vielleicht kommt es dieses Jahr sogar auf meine weihnachtliche Speisekarte – wer weiß !!!

Zutaten für 4-6 Portionen:

250 ml Sahne
1 Vanillezucker
1 EL. Puderzucker
220 g. Vanillekipferl
50 g. weiße Schokolade
1 EL. Rum
2 Blatt Gelatine

für die Dekoration:
steifgeschlagene Sahne und Vanillekipferl

Zubereitung:
Vanillekipferl grob reiben. Sahne mit Vanillezucker steif schlagen und kühlen. Gelatine im kalten Wasser einweichen.
Die weiße Schokolade über Wasserdampf schmelzen, die gut ausgedrückte Gelatine darin auflösen, dann die geriebenen Vanillekipferl , den Puderzucker und den Rum unterrühren. Zum Schluss die steif geschlagene Sahne (Achtung etwas Sahne für die Deko zur Seite legen) unterheben. In Gläser portionieren und kühlen.
Kurz vor dem servieren noch mit einem Tupfer Schlagobers und einem Kipferl dekorieren.

Ich wünsche gutes Gelingen und alles Gute

Herzlichst
Eure Irmi

Freitag, 13. Dezember 2019

Orangen-Tiramisu

Meine Lieben, wart ihr schon fleißig bei den Weihnachtsvorbereitungen. Mir ist es wieder mal gelungen, das allermeiste erledigt zu haben, bloß die Plätzchen-Bäckerei hat bis heute keinen Schwung. Es hat mich bis jetzt nicht angemacht auch nur eine Masse von den vielen verschiedenen Rezepten zu backen. Wenn es ab sofort nicht gleich losgeht, kann es gut sein, dass wir dieses Weihnachten „Plätzchen-Fasten“ werden müssen. Ist aber nicht so tragisch, Süßes gibt es sonst genug und mein lieber HP hat auch nichts dagegen.
Dafür habe ich für Euch einen wunderbaren Nachtisch, der ausgesprochen lecker schmeckt und eigentlich fast zu den Klassikern gehört. Das Grundrezept stammt von einer ganz lieben Freundin des Hauses, sie hat uns mit ihrem klassischen Tiramisu schon ein paar mal verwöhnt. Ich habe die Gelegenheit genutzt und ihr Rezept auf „Weihnachten“ abgestimmt – die Kombination ist mega lecker und echt zu empfehlen. Insgesamt ein Nachtisch, den jeder mag und der sich sehr gut vorbereiten lässt.


Zutaten für 6 Portionen:

500 g. Mascarpone
2 Eiweiß
4 Eigelb
1 Prise Salz
100 g. Zucker
Abrieb 1 Orange
einen guten Schuss Grand Marnier

Zutaten für die Fruchteinlage:
6 Orangen
100 ml. Orangensaft frisch gepresst
1 ½ EL. Zucker
1-2 EL. Grand Marnier

außerdem:
100-120 g. Milchzopf
oder Panettone 

Zubereitung Fruchteinlage:
Von einer Orange die Schale fein abreiben und zur Seite stellen.
Die Orangen mit dem Messer schälen sodass keine weiße Haut mehr dran bleibt, dann die Fruchtfilets herausschneiden. Den restlichen Saft auspressen und auffangen. Die Filets in 3 Stücke teilen. 6 Stück ganze Filets für die Deko zur Seite legen. Den Zucker in einer Pfanne schmelzen bis er hell  karamellisiert, dann mit dem Orangensaft löschen, kurz aufkochen bis das Karamell wieder flüssig ist. Die Pfanne vom Herd ziehen, die Orangenfilets und den Grand Marnier dazugeben einmal umrühren, danach ziehen und abkühlen lassen.
In der Zwischenzeit den Milchzopf oder Panettone in Würfel schneiden.
Zubereitung Creme und Fertigstellung:
Das Eiweiß mit der Prise Salz steif schlagen und zur Seite stellen. Die Eigelb mit dem Zucker schaumig schlagen bis eine hell-cremige Masse entsteht. Nun die Mascarpone, den Orangenabrieb und den Grand Marnier dazugeben, kurz weiter schlagen bis sich die Mascarpone mit dem Ei-Zucker-Gemisch verbunden hat und eine schöne Creme entsteht. Das geschlagene Eiweiß unterheben, die Creme soll zwar schön gebunden sein aber dennoch luftig bleiben.
Die gewürfelten Orangenfilets abgießen, Saft auffangen.
Die Würfel vom Milchzopf auf 6 Gläser verteilen und mit etwas Saft leicht beträufeln. Etwas weniger als die Hälfte der Creme darauf verteilen. Die Orangen darüber streuen und mit der restlichen Creme abdecken. Tiramisu abdecken und kühlen.
Kurz vor dem Servieren mit Kakao bestreuen und mit den restlichen Orangenfilets dekorieren.


Ich wünsche einen guten Appetit und einen schönen 3. Advent.

Herzlichst
Eure Irmi

Dienstag, 10. Dezember 2019

pikantes Steinpilz-Öl

Was schenke ich wem zu Weihnachten, das ist meistens eine der großen Fragen, die sich jedes Jahr von Neuem stellen. Zunehmend wird es schwieriger ein passendes Weihnachtsgeschenk zu finden. Bei Kleidung trifft man nicht den richtigen Geschmack, bei Kosmetika auch nicht, im Bereich Sport ist man auch nicht sicher was gerade gewünscht wird und bei Schmuck oder Urlaub geht es oft zu sehr ins Geld. In unserem Bekanntenkreis haben sich so manche bereits daran begeistert, das Schenken zu reduzieren. Ein kleines Präsent als Zeichen der Verbundenheit zueinander tut‘s auch. Man vertritt die Meinung, dass man sich eher mehr Zeit füreinander nehmen sollte, gemütlich zusammen sitzen und miteinander speisen oder Weihnachtslieder hören, Kerzen anzünden und die Hektik vergessen, die oftmals den Alltag erschwert – ich glaube, das bringt sehr viel mehr. Diese Art von "Schenken" wird sehr gerne angenommen, vor allem dann, wenn es sich in der Familie nur um Erwachsene handelt.
Passend und sehr beliebt dafür sind Geschenke aus der eigenen Küche, die von Herzen Freude bringen. Dazu präsentiere ich euch heute ein schmackhaftes Steinpilz-Öl, das schön verpackt und vielleicht mit einer passenden Kleinigkeit dazu ein willkommenes Geschenk abgibt.
Eine reichliche Auswahl für Geschenke aus der Küche findet man in vielen Zeitschriften aber auch aus meinem Blog könnt ihr Euch was Nettes aussuchen. Ein paar leckere Tipp‘s stehen hier unten:


Zutaten Steinpilz-Öl:
15 g. getrocknete Steinpilze
300 ml. kaltgepresstes Sonnenblumenöl
1 EL. roter (oder bunter) Pfeffer

Zubereitung:
Alle Zutaten in eine Flasche geben und mit Öl bedecken. (Achtung, das Öl soll wirklich alle Zutaten abdecken). Das Öl zwei Wochen lang ziehen lassen. Dann abgießen und in dekorative Fläschchen füllen.



Ich wünsche Euch gutes Gelingen und eine schöne 3. Advent-Woche.

Herzlichst
Eure Irmi

Sonntag, 8. Dezember 2019

zum 2. Advent

Schon seit ein paar Tagen hat sich der Winter hier ordentlich breit gemacht. Mit seiner klirrenden Kälte sorgt er für Eiskerzen und wunderbaren Eiskristallen wohin man schaut. Wenn am Morgen die ersten Sonnenstrahlen den Weg auf die Erde finden, dann glitzert das Eis ganz besonders. Es gibt eisige Momente, die in der Wärme der Sonne dahinschmelzen.
Heute haben wir schon den 2. Advent - der Adventtrubel ist voll im Einsatz, besonders an diesem 2. Wochenende sind die Weihnachtsmärkte übervoll . Trotz aller Kälte, lässt es auch uns irgendwie nicht zu Hause. Gut eingepackt möchten wir gerne auf den Christkindlmarkt – den Duft eines herrlichen Apfelglühmix haben wir schon in der Nase.
🌲🌲🌲🌲🌲🌲🌲🌲



Schnell nutze ich deshalb die Gelegenheit Euch allen einen wunderschönen 2. Advent zu wünschen und habt eine gute Woche.

Herzlichst
Eure Irmi

Freitag, 6. Dezember 2019

Amarettini

Eine süße Kleinigkeit zum Kaffee !!!
Im Advent, wo es bei uns in der Landwirtschaft etwas ruhiger zugeht und die Menschen herunterfahren dürfen, gibt es Zeit, um sich nach dem Mittagessen eine ausgiebigere Kaffeepause zu gönnen. Ein Espresso mit Schlagsahne und als Zugabe ein kleines Gebäck – die topp-Sache überhaupt. Man genießt es, sich auch mal fünf Minuten länger am Tisch aufhalten zu können, ganz ohne Hektik. Da kommt es schon vor, dass man sehr gerne auch zwei mal zulangt. Amarettini sind das Gebäck, das sich dazu besonders eignet. Mit dem feinen Marzipan-ähnlichen Geschmack sind sie als Kaffee-Begleitung nicht zu toppen.
Wenn unverhofft Besuch kommt und ein kurzer Kaffee angeboten wird, sind Amarettini die idealen Partner, die man sich wünscht und bei denen niemand nein sagen kann – und gebacken sind sie ebenso schnell wie vernascht.

Zutaten für ca. 20 Stück:

60 g. Eiweiß
1 Prise Salz
220 g. Mandeln
(gemahlen und gerieben gemischt)
170 g. Zucker
3 g. Backpulver
Puderzucker

Zubereitung:
Backofen auf 170 ° Ober/Unterhitze vorheizen. Backblech mit Backpapier belegen.
Eiweiß mit der Prise Salz steif schlagen. Mandeln, Zucker und Backpulver mischen und zum geschlagenen Eiweiß geben, alles gut vermischen. Den Teig auf eine mit Puderzucker bestreute Arbeitsplatte geben und zu einer langen Teigrollen ausrollen. Die Rolle portionieren – es sollten ungefähr 20 Stück sein. Jede einzelne Portion zu einer kleinen Kugel formen, im Puderzucker wälzen und auf das Backblech legen. Im Backofen für ca. 20-25 Minuten goldgelb backen.



Ich wünsche Euch gutes Gelingen.

Herzlichst
Eure Irmi

Dienstag, 3. Dezember 2019

interessante Kürbis-Orange-Gemüse-Beilage

Dieses spätherbstliche Gericht gab es gestern bei uns als Vorspeise. Sie passt nicht nur im Herbst, sondern genauso gut in die vorweihnachtliche Zeit, ja sogar im Weihnachtsmenü hätte sie ihren berechtigten Platz weil sie nämlich außerordentlich lecker schmeckt.
Der herbstlich-winterliche Geruch nach Kürbis in Kombination mit Orange lässt sich das Gericht sehr gut zu Weihnachten servieren, entweder als Vorspeise oder als leichte Beilage. Vielleicht sogar zum Gänsebraten. Mit diesem Kürbisgericht liegt ihr niemals falsch.
Die Idee dazu stammt von „Yotam Ottolenghi“.

Zutaten für 2 Personen als Beilage
½ Butternuss-Kürbis

1 ½ EL. flüssiger Honig
1 EL. Apfelessig
Muskat, Salz, Pfeffer
30 g. Pecorino oder Parmesan
20 g. geröstete Kürbiskerne oder 
andere Kerne nach Wunsch
Für das Orangenöl
2 Orangen
45 ml. Olivenöl

Zubereitung:
Backofen auf 220° C. Ober/Unterhitze vorheizen, Backblech mit Backpapier belegen.
Von den Orangen die Schale ganz fein abschneiden (Achtung, das Weiße soll nicht mit) bis man ungefähr 15 g. hat. Die Orangenschalen ganz fein hacken, ins Olivenöl geben, ein mal mit dem Mixer durchmixen und für ca. 20 Minuten ziehen lassen. Anschließend das Öl durch ein feines Sieb laufen lassen.
Orangen schälen, filetieren, Filets und 1 EL. Saft der Orangen auffangen und zur Seite stellen.
Butternuss-Kürbis schälen, der Länge nach halbieren, entkernen und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Kürbisscheiben in eine Schüssel geben, mit Muskat, Salz und Pfeffer würzen und das Orangenöl dazugeben. Gut durchmischen. Die Kürbisscheiben auf das Backblech legen und einzeln verteilen. Den Kürbis im Ofen für ca. 20 Minuten backen, dann auf lauwarm abkühlen lassen.
Den Honig in einen kleinen Topf geben, sprudelnd aufkochen lassen bis ein Karamell entstanden ist, gelegentlich umrühren. Hitze reduzieren, Orangensaft, Essig und Filets dazugeben und umrühren damit ein schönes Dressing entsteht.
Kürbis auf einer Servier-Platte anrichten, Orangenfilets darauf verteilen, Pecorino oder Parmesan darüber hobeln, mit gerösteten Kernen bestreuen und mit dem Dressing beträufeln.

Gutes Gelingen und noch eine schöne Advent-Woche. Habt eine gute Zeit !!!

Herzlichst
Eure Irmi

Freitag, 29. November 2019

Blätterteigbrezel zum 1. Advent

Es duftet nach Advent – riecht Ihr das auch schon ??? 🎄🎄🎄
Überall in den Dörfern und Städten haben nun die Weihnachtsmärkte geöffnet und deren Rahmenveranstaltungen haben begonnen. Selbst die Weihnachtsmärkte in den kleinen Dörfern, die sich streng auf die vier Adventwochenenden beschränken, öffnen nun ihre Tore. Überall duftet es irgendwie nach Glühwein und viele Menschen sind auf den Beinen, besonders an den Wochenenden. Die Städte sind überfüllt, die Straßen auch und die Kassen klingeln - vermutlich zufriedenstellend. Auch wenn die Adventszeit zu einer sehr kommerziellen Zeit verkommen ist, bringt sie für mich das gewisse Flair, auf das ich nicht verzichten möchte und hoffentlich noch viele Male erleben darf. Ich bin ein totaler Weihnachtsfanatiker und ich habe diese fantastische Zeit schon von Kindesbeinen an geliebt.
Heute möchte ich Euch sehr gerne mit Blätterteigbrezel in diese stimmungsvolle Zeit entführen. Die Brezel geben keine große Arbeit, bringen aber viel weihnachtliche Vorfreude und schmecken hervorragend zum Kaffeeklatsch am Wochenende. Als Deko auf dem Tisch sollte ein schöner Adventskranz stehen und die 1. Kerze sollte brennen. Aber Vorsicht, die Kerze bitte ausblasen, bevor man die Runde aufhebt und vom Tisch geht.


Zutaten für 8-10 Brezel
2 Rollen Blätterteig aus dem Kühlregal
200 g. gemahlene Haselnüsse
75 g. Zucker
1 Vanillezucker
1 TL. Zimt
80 ml. Sahne
1 Ei (M)
Mandelblättchen zum Bestreuen
3 EL. Puderzucker
etwas Zitronensaft frisch gepresst

Zubereitung:
Den Backofen auf 180 °C Ober/Unterhitze vorheizen. Das Backblech mit Backpapier belegen.
Nüsse, Zucker, Vanillezucker, Zimt, Sahne und Ei in eine Schüssel geben und zu einer homogenen Masse verrühren.
Ein Rolle Blätterteig ausrollen und mit der Nussmasse bestreichen. Die zweite Rollen Blätterteig darüber legen und mit Teigrad der Länge nach ca. 1,5 cm schmale Streifen teilen.
Die gefüllten Teigstreifen wie Korkenzieher drehen und zu einem Brezel formen. Das Brezel auf das Backblech legen, mit Milch bestreichen und mit Mandelblättchen bestreuen. Im Backofen ca. 20 Minuten backen – bis sie goldbraun sind.  Abkühlen lassen.
Den Puderzucker mit Zitronensaft zu einer dickflüssigen Masse mischen. Mit einem kleinen Löffel den Zuckerguss über die Brezel träufeln. Trocknen lassen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.




Ich wünsche Euch gutes Gelingen und einen angenehmen Advent.

Herzlichst
Eure Irmi

Dienstag, 26. November 2019

Risotto mit Salsiccia

Das Risotto ist ein Gericht dem wir nicht widerstehen können. Einmal in der Woche muss es Risotto geben. 
Ich hatte gerade eine Salsiccia im Kühlschrank und die wurde nun für ein schönes Risotto herangezogen. Rotwein war auch noch offen, ich habe ihn zum Löschen benutzt; aber nicht nur weil die Flasche schon offen war, sondern weil in der italienischen Küche speziell für dieses Risotto sehr oft Rotwein zum Löschen benutzt wird. Ich hätte dafür sogar eine neue Flasche geöffnet.
Das Risotto schmeckt sehr gut, mit einem schönen Salat dazu ist es eine komplette Mahlzeit. Die Salsiccia gibt beim Geschmack den Ton an, die Sellerie verliert sich etwas, was ich persönlich sehr schade finde. Hoffentlich könnt ihr euch das geschmacksmäßig irgendwie vorstellen und ihr habt Lust bekommen, dieses Risotto nach zu kochen. Wenn ja, dann wünsche ich guten Appetit.

Zutaten für 2 Personen:
½ Zwiebel
80 g. Sellerie (Stiele)
1 Salsiccia (nicht geräuchert)
1 Knoblauchzehe
3 EL. Öl für die Pfanne
70 ml. Rotwein
180 g. Risotto-Reis
½ lt. Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer
1 EL. Butter

Zubereitung:
Zwiebel und Knoblauch schälen und klein schneiden. Sellerie waschen und die Stiele in ca. 2 mm Scheiben schneiden. Salsiccia schälen und in kleine mundgerechte Portionen zupfen.
In einer flachen Pfanne das Öl erhitzen, Zwiebel und Sellerie darin glasig dünsten, Knoblauch und die Salsiccia zugeben und darin rosig anbraten. Mit dem Rotwein löschen. Rotwein etwas einkochen lassen und anschließend alles in einen Teller geben. In dieser Pfanne nun den Reis glasig dünsten, mit 2 Schöpfern Gemüsebrühe angießen, die Salsiccia mit dem Sellerie und dem restlichen Bratensaft dazugeben, auf mittlerer Flamme weiter garen. Inzwichen immer wieder Brühe nachgießen und rühren. Kurz vor dem Servieren die Butter dazugeben, leicht pfeffern und ganz vorsichtig salzen ( das Salz kommt von der Salsiccia und vom Brühewürfel sofern man keine selbst angesetzte Gemüsebrühe vorrätig hatte), alles noch einmal untermischen. Das Risotto schön auf Tellern anrichten.
Lasst es Euch schmecken.

Herzlichst
Eure Irmi

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