Freitag, 24. Mai 2019

Spekulatius-Ricotta-Kuchen


Vor einiger Zeit war es wieder mal soweit, sich den Inhalt des Vorratsschrankes vorzunehmen und obwohl ich das immer wieder mache gibt es jedes mal Vorräte die gerade kurz vor ihrer Fälligkeit stehen und verwertet werden sollen. Reste aus der Weihnachtszeit - ein Rest von Gewürzspekulatius lag noch angebrochen in der Tüte und Walnüsse waren auch noch da. Also, dann kann es mal los gehen. Spekulatius oder Amaretti, egal was man gerade zu verwerten hat, beides ist ideal für diesen Kuchen und beides schmeckt hervorragend.



Zutaten für einen Kuchen mit einem Ø von 24 cm:
Teig I.
85 g. Butter
85 g. Puderzucker
etwas Vanilleextrakt oder 1 Vanillezucker
1 Prise Salz
2 Eier (Gr. M)
150 g. Weizenmehl
45 g. Weizenstärke
½ Backpulver
2 EL. Rum
Teig II.
1 Ei (Gr. M)
70 g. Zucker
250 g. Ricotta
150 g. Gewürzspekulatius
50 g. Walnüsse gerieben
½ Tüte Backpulver

Zubereitung:
Die Zutaten sollen Zimmertemperatur haben. Die Springform fetten und mit Mehl bestreuen oder mein Backtrennfett benutzen.
Die Butter auf kleiner Flamme schmelzen lassen und wieder abkühlen. Die Gewürzspekulatius fein reiben oder in eine Plastiktüte geben und mit dem Nudelholz fein zerklopfen.
Backofen auf 180 °C. Ober/Unterhitze vorheizen.
Die Eier mit Puderzucker, Vanilleextrakt und der Prise Salz cremig aufschlagen, die geschmolzene und abgekühlte Butter in einem dünnen Strahl zufließen lassen und unterrühren. Das Mehl mit Stärke und Backpulver mischen, zum Teig geben, Rum ebenfalls beifügen. Alles kurz untermischen. Den Teig in die vorbereitete Form füllen und glatt streichen.
Teig II zubereiten:
Ei und Zucker cremig aufschlagen, Ricotta kurz mit dem Schneebesen untermischen, die restlichen Zutaten zugeben und untermischen. Diesen Teig auch in die Springform füllen und glatt streichen. Im Backofen für ca. 35-40 Minuten backen.
Den Kuchen in der Form auskühlen lassen, dann stürzen und vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.



Ich wünsche Euch gutes Gelingen und lasst ihn Euch schmecken.
Habt noch ein schönes Wochenende.
Herzlichst
Eure Irmi

Dienstag, 21. Mai 2019

Spargelgratin


Die Spargelsaison ist schon vor einer Weile richtig los gegangen. In der diesjährigen Saison gab es bei uns zu Hause schon sehr oft Spargel. Meistens gekocht und mit Schinken, Kartöffelchen und Bozner-Sauce serviert. Also, ganz klassisch – schmeckt aber auch immer wieder. Doch Abwechslung tut Not, wer will die Spargel schon immer ganz klassisch. Ein leckeres, etwas würziges Spargelgratin habe ich mir gewünscht, so wie ich es schon vor zig-Jahren einmal in einem Restaurant in der Nähe von Caldonazzo gegessen habe. Immer wollte ich mal Spargelgratin kochen, doch dann kam es irgendwie nie dazu. Als fleischlose Hauptspeise passte dieses Gericht gestern genau in meinen Speiseplan, denn ich wollte unbedingt nicht Fleisch kochen. Eine fleischlose Hauptspeise war auf dem Programm. 
Als Beilage zu einem schönen Schnitzelchen wäre Spargelgratin auch nicht zu verachten. Ihr könnt es jetzt nehmen, wie ihr das wollt, aber nach kochen würde ich auf jeden Fall empfehlen.


Zutaten für 2 Personen als Hauptspeise:
weißen Spargel (Menge nach Wunsch)
2 EL. Semmelbrösel
100 g. Gorgonzola
4 El Sahne
Pfeffer
Parmesankäse
Butterflöckchen
Öl für die Auflaufform 

Kartöffelchen als Beilage

Zubereitung:
Backofen auf 200 ° C. Ober/Unterhitze vorheizen.
Spargel putzen, schälen und die untersten dicken Enden etwas kürzen wenn sie nicht mehr super frisch sind. Die Spargel im Wasser mit etwas Salz, Zucker und Butter für ca. 2 Minuten kochen.
Mein Tipp: dünne Spargel müssen nicht vorgekocht werden.
Eine Auflaufform mit ganz wenig Öl bepinseln, die Spargel einlegen, mit Semmelbrösel bestreuen und mit den in Stücke geteilten Gorgonzola belegen. Wenig salzen, wenig pfeffern, die Sahne darüber träufeln, mit Parmesan bestreuen und mit Butterflöckchen belegen.
Im Backofen für ca. 20-25 Minuten überbacken.


Lasst es Euch schmecken.

Alles Liebe
Eure Irmi

Freitag, 17. Mai 2019

Topfen-Apfel-Taschen / Teilchen aus Blätterteig


Topfen Apfel Taschen sind der absolute Klassiker in der Mehlspeisenküche. Klassiker sind sowieso die beliebtesten Renner für jedermann, immer ist so ein Leckerchen willkommen. Es gibt wohl keinen Bäcker landauf / landab der nicht Topfen-Tascherl anbietet und meistens sind sie auch am frühen Abend schon ausverkauft. Darum ist es wohl das Beste, sich selbst in die Küche zu stellen und Hand anzulegen. Selbst kann man entscheiden ob mehr oder weniger Zucker gebraucht wird, ob man Äpfel, Rosinen oder Zitronenschalengeschmack mit in die Fülle gibt und vor allem ob es etwas mehr Fülle sein darf. Das ist die absolute Freiheit der eigenen Küche - backen nach eigenen Wünschen ist angesagt.






Zutaten für 8 Stück:
1 Rolle Blätterteig
30 g. Butter (weich)
50 g. Puderzucker
1 Prise Salz
150 g. Topfen 20 % (Quark)
1 Eigelb
Abrieb ½ Zitrone
1 EL. Maisstärke
½ Apfel
1 Ei zum Bestreichen

Zubereitung:
Den Backofen auf 180 °C. Ober/Unterhitze vorheizen.
Die weiche Butter mit Puderzucker und der Prise Salz geschmeidig rühren. Die restlichen Zutaten dazugeben und glatt rühren. Den halben Apfel schälen, vom Kernhaus befreien, klein-würfelig schneiden und unter die Creme rühren.
Den Blätterteig ausrollen, auf eine bemehlte Arbeitsfläche stürzen und in 8 gleiche Quadrate teilen. Jedes Stück füllen, nachher alle vier Ecken übereinander schlagen.
Das Ei verquirlen, die Topfentaschen damit bestreichen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech umsetzen. Im Backofen für ca. 35 Minuten backen.
Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.






Herzlichst
Eure Irmi

Dienstag, 14. Mai 2019

Chili-Knoblauch-Öl


würzen mit Gewürzölen ist bei mir sehr beliebt. Gewürzöle sind für mich die unverzichtbaren Helfer in meiner Küche, neben den Gewürzsalzen natürlich. Alle beide bieten beim Kochen grenzenlose Anwendungsmöglichkeiten. Für Pasta, Fleisch, Gemüse und Fisch sind sie bei mir in Gebrauch aber ganz besonders für Pizza. Ein wenig Chili-Öl auf die noch heiße Pizza träufeln muss ich einfach, das ist obligatorisch. Chili-Öl gibt der Pizza eine angenehme Schärfe und den extra-feinen-Geschmack.
Bei uns zu Hause ist stets Chili-Knoblauch-Öl in einen Ölspender gefüllt und auf dem Tisch abgestellt. Darüber hat sich immer jeder Gast gefreut und selber benutzen wir es ja auch.


Zutaten:
250 ml. Olivenöl
300 ml. Sonnenblumenöl
3 frische Chili- Schoten mittelscharf
3 Knoblauchzehen
1 TL. bunte Pfefferkörner
½ TL. Grobes Meersalz

Zubereitung:
die Flaschen, in die das Öl gefüllt wird sollen vorher ausgekocht werden – gut austrocknen lassen.
Chili‘s mit kalten Wasser waschen, gut trocknen lassen, den Stängel abschneiden und die Chilischote mit dem Messer einstechen, damit das Öl gut eindringen kann und sie ihre Schärfe und den Geschmack abgeben können. Knoblauch pellen und leicht andrücken.
Alle Zutaten in die Flasche füllen, Öl darüber gießen. Flasche gut verschließen, kühl lagern und vor Licht schützen. Zwischendurch immer mal wieder schütteln.
Nach ca. 3 Wochen ist das Chili-Knoblauch-Öl fertig.

Mein dringender Tipp: Immer wenn ihr Chilischoten verarbeitet anschließend gründlich die Hände waschen und nicht die Augen reiben. Die Schärfe der Chili‘s hängt überall und kann Folgen haben. Noch besser wäre es mit Handschuhen zu arbeiten.


Herzlichst
Eure Irmi

Freitag, 10. Mai 2019

Buchweizen-Linzer-Schnitten


Schon mehr als 15-20 Jahre habe ich diese Buchweizen-Linzer-Schnitten nicht mehr gebacken. Es gab einmal eine Zeit, da kamen sie öfter auf den Kaffee-Tisch und ich kann jetzt hinterher gar nicht mehr genau sagen, warum es eine so lange Pause gab. Es gibt dafür keinen plausiblen Grund, vielleicht hatten wir sie damals einfach nur zu oft gegessen. Aber egal, das Rezept hatte ich ja noch, auf einen kleinen Zettel geschmiert lag es in der Schublade ganz unten. Ich habe es zu neuem Leben erweckt und im Moment ist es doppelt sinnvoll, ich kann es mit Euch teilen.
Sicherlich denken einige Leser jetzt, für eine Linzer-Schnitte fehlt das typische Gitter, da habt ihr recht. Das ist auch nur ein Missgeschick - ich habe nämlich vergessen mir etwas Teig dafür zur Seite zu legen. Aber auch ohne Gitter haben die Schnitten sehr lecker  geschmeckt, ganz so wie früher.
Vielleicht hat jemand Lust, mal Schnitten aus einem so alten Südtiroler - Rezept nach zu backen, ich wünsche Euch viel Erfolg und viel Spaß dabei.!! 

Zutaten für ein Blech von ca. 32x32 cm:
200 g. Butter
180 g. Zucker
Zitronenabrieb
3 Eier
250 g. Weizenmehl
100 g. Buchweizenmehl
50 g. Kakaopulver ungesüßt
½ Backpulver
1 Prise Salz
etwas Zimt
200 g. Mandeln gerieben
6 EL. Milch
3-4 EL. rote Marmelade (am besten Preiselbeeren)

Zubereitung:
Alle Zutaten sollten wie immer Zimmertemperatur haben. Das Backblech mit Backpapier belegen.
Backofen auf 180 ° C. Ober/Unterhitze vorheizen.
Mehl, Buchweizenmehl, Kakao, Backpulver, Salz und Zimt sieben und mischen.
Die Butter mit dem Zucker und Zitronenabrieb hell/cremig aufschlagen, Eier einzeln unterschlagen bis sie sich mit der Masse verbunden haben. Dann die Mehlmischung abwechselnd mit der Milch und den Mandeln untermischen ( nur kurz - am besten von Hand mit dem Schneebesen).
Den Teig in die Form streichen und mit Marmelade bestreichen.
Mein Tipp: Wenn die Marmelade nicht leicht streichfähig ist, sollte man sie eventuell mit 1-2 EL heißem Wasser verlängern.
Die Schnitten in den Ofen schieben und für ca. 25 Minuten backen. Anschließend auskühlen lassen und vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen. Lasst es Euch schmecken.


Gutes Gelingen und ein schönes Wochenende.
Herzlichst
Eure Irmi

Dienstag, 7. Mai 2019

Zitronen-Kräuterbutter


Die Grillsaison ist eröffnet, jedenfalls bei uns.
Pünktlich mit den ersten warmen Sonnenstrahlen, die uns einladen sich auf der Terrasse gemütlich zu machen, im Freien zu Mittag zu essen und ein leckeres Stück Fleisch, Grillwurst, Gemüse oder sonst was auf den Grill zu werfen, benötigt man etwas die gegrillten Speisen auf zu peppen und zu begleiten. Majo und Ketchup sind die Klassiker – sie werden beim Grillen wohl nirgends fehlen. Verschiedene Salate sind die Standard-Begleiter schlechthin. Kräuterbutter, oder in diesem Falle Zitronen-Kräuterbutter kommt auch dazu. Zu gegrilltem Fleisch passt sie immer und bringt eine leichte Frische in das Gericht.
Als Aufstrich auf einem (vielleicht sogar selbst gebackenen Brot z.B. mit meinem Weizenbrot) schmeckt Zitronen-Kräuterbutter auch herrlich zu einem Glas Bier.
Das schmeckt zum Beispiel meinem lieben HP als Feierabendsnack: Weizenbrotscheiben mit Zitronenkräuterbutter und Sardellenfilets darüber legen.

Ich wünsche Euch allen einen guten Start in die Grillsaison mit gutem Essen und herrlichem Wetter. Viel Vergnügen.!!!



Zutaten für 2 Personen:
80 g. Butter
Bärlauchsalz
Pfeffer
2 EL. Zitronensaft frisch gepresst
2 EL. Petersilie
1 EL. Schnittlauch

Zubereitung:
Die Butter unbedingt ca. 1 Stunde vorher aus dem Kühlschrank nehmen damit sie streichfähig wird. Schnittlauch und Petersilie waschen und fein hacken.
Die Butter mit allen übrigen Zutaten in eine kleine Schüssel geben und mit dem Handrührgerät gut verrühren. Abschmecken und nachwürzen wenn nötig.
Die Zitronenkräuterbutter bis zum Gebrauch in den Kühlschrank stellen.

Ich wünsche Euch allen eine gute Woche und hoffentlich geht sich für Euch das nächste Grillfest bald aus.
In diesem Sinne alles Liebe
Eure Irmi

Freitag, 3. Mai 2019

Der fruchtige Traum - die Geburtstagstorte


Und wieder gibt es auf diesem Blog eine Geburtstagstorte. Eine Schokotorte mit Früchten und viel Sahne war der Wunsch des Geburtstagskindes. Nichts lieber als das, Schokotorte gehört so ganz nebenbei auch zu meinen Lieblingen. Wenn eine Torte mit solchen sensationellen Früchten belegt werden kann, dann wird sie zum Geschmackserlebnis pur und optisch gesehen, zu einem fruchtigen Traum - ganz ohne anzugeben.
Ein ganz einfaches Ding sollte es eigentlich werden. Schokokuchen-Sahne-Früchte, ohne "Schnikschnak" und weiteren "Firlefanz". Doch weil ich finde, dass eine Torte auf dem Kaffeetisch immer als absoluter Mittelpunkt bezeichnet wird, darf sie ruhig ein wenig auffallen. Am Ende ist es ja meistens so, mit weniger kann man oft mehr erreichen. Die Wirkung war auf jeden Fall perfekt, ein "Wow" beim ersten Anblick war der Torte gesichert und lecker war sie auch. 

🍰🍰🍰❤❤❤🍰🍰🍰


Zutaten für den Teig:
4 Eier
180 g. Zucker
1 Prise Salz
150 ml. Milch
80 g. Naturjoghurt
160 ml. Sonnenblumenöl
wenig Vanilleextrakt
185 g. Weizenmehl
40 g. Stärke
15 g. Kakao ungesüßt
1 Backpulver

Zutaten für Füllung und Fertigstellung:
400 ml. Sahne
1 ¾ Pckg. Sahnesteif
150 g. Vollmilchkuvertüre
100 ml. Sahne
2 EL. Sonnenblumenöl
80-100 g. Mandelblättchen
verschiedene Früchte nach Wunsch

Zubereitung Teig: (kann auch am Vortag erledigt werden)
Backofen auf 180 ° C. Unter/Oberhitze vorheizen.
Alle Zutaten sollen Zimmertemperatur haben. Springformboden Ø 24 cm mit Backpapier belegen. Weizenmehl, Stärke, Backpulver und Kakao sieben und mischen.
Die Eier mit der Prise Salz in der Küchenmaschine anschlagen, Zucker einrieseln lassen und in ca. 8 Minuten hell/cremig aufschlagen, Milch, Joghurt, Öl und Vanilleextrakt in einem dünnen Strahl zulaufen lassen und kurz unterrühren. Das Mehlgemisch dazugeben und vorsichtig unterheben. Den Teig in die Springform füllen und für ca. 40 Minuten backen. Nach dem Backen in der Form auskühlen lassen, Springform entfernen, Kuchen stürzen und mit Klarsichtfolie abdecken oder unter der Tortenglocke aufbewahren.
Zubereitung Füllung:
Sahne mit Sahnesteif aufschlagen. Den Kuchen einmal waagrecht in der Mitte teilen. Den Tortenboden auf ein Tortenteller legen, mit einem Tortenring umschließen und mit einer Sahneschicht füllen. ( Achtung noch etwas Sahne zum dünn einstreichen für den Seitenrand und für die Sahnetupfer auf der Torte zur Seite legen) Den Tortendeckel darauf legen und dünn mit Sahne einstreichen. Die Torte für ca. 1 Stunde kühlen. Auch die restliche Sahne in den Kühlschrank stellen.
Nun die Mandelblättchen in einer beschichteten Pfanne ohne Fett leicht anrösten und auf einem Teller auskühlen lassen.
Zubereitung Glasur und Fertigstellung:
Für die Glasur die Vollmilchkuvertüre feinstückig hacken. Die Sahne in einem Topf einmal kurz aufkochen, vom Herd ziehen, die Schokolade dazugeben und abgedeckt 5 Minuten ruhen lassen. Dann das Öl dazugeben und mit dem Schneebesen gut durchmischen bis eine homogene, klümpchenfreie Glasur entstanden ist (sonst eventuell die Glasur durch ein Sieb laufen lassen). Abkühlen bis die Glasur lauwarm ist und dann vorsichtig auf die Oberseite der Torte gießen. Torte wieder kühlen, am besten über Nacht.
Den Tortenring entfernen, die Seitenränder der Torte dünn mit Sahne einstreichen, glatt abziehen und mit Mandelblättchen bestreuen. Die restliche Sahne in einen Spritzsack mit Sterntülle füllen. Früchte säubern und wie wild auf der Torte verteilen.(Brombeeren eventuell vorher mit Puderzucker bestreuen) Mit Sahnetupfer ausgarnieren. Fertig ist der fruchtige Traum.


Ich wünsche Euch ein gutes Gelingen und viel Spaß beim Nachbacken.
Schönes Wochenende noch und habt eine schöne Zeit.
Herzlichst
Eure Irmi

Dienstag, 30. April 2019

Bärlauch- und Ringelblumensalz


Es ist wieder Bärlauchzeit. Im Frühling zieht das frische Grün die Menschen hinaus in die Natur zum Bärlauch-Sammeln. Die Feinschmecker vor allem suchen dieses Wildkraut, besonders wegen des würzigen Knoblauchgeschmacks. Das Schöne am Bärlauch ist aber, dass man nach dem Verzehr nicht so übel danach riecht wie es beim Knoblauch schon der Fall ist. 
Bärlauch lässt sich vielseitig haltbar machen - Bärlauchpaste, Bärlauchpesto, Bärlauchöl, Bärlauchaufstrich, Bärlauch einfrieren - die info's dafür findet ihr hier. Das Rezept für Bärlauchsalz, das jedes Jahr nie und nimmer fehlen darf, findet ihr in diesem Beitrag. Mit all diesen Möglichkeiten zum "Haltbarmachen" könnt ihr euch die Bärlauchsaison ein Stück weit verlängern.
Als Geschenk aus der Küche kommt Bärlauchsalz ebenfalls immer gut an. Dieses hier ist ein Geschenk aus der Küche meiner Schwester. Vielen lieben Dank dafür. ❤❤❤
Im Beitrag unten gibt es ihre Rezepte und die Zubereitungen:

Zutaten für das Bärlauchsalz:
1 kg. Himalaya-Salz fein (das feine Salz ist noch grob genug)
1 ½ Bund Bärlauch

Zubereitung:
Bärlauch waschen, trocknen und grob schneiden. Salz und Bärlauch in einen Mixer geben und mixen.
Ein Backblech mit Backpapier belegen, das Salz darauf verteilen, mit einem Tuch abdecken und für ca. 8 Stunden trocknen lassen.
Alternativ: im Backofen mit Umluft 50-60 ° für ca. 3 Stunden trocknen. Dabei die Backofentür einen Spalt breit offen halten damit die Feuchtigkeit entweichen kann.


Verwendung:
Bärlauchsalz verwende ich zum Würzen von Auflauf – Fleisch – Gemüsegerichte aller Art – Salatsaucen, Pastasaucen, für Risotto u.s.w.. Immer vorausgesetzt man mag den Bärlauchgeschmack, kann man das Salz auch in den Brotteig geben. 
PS: und weil ich das Bärlauchsalz so gerne mag, würze ich momentan fast jedes Gericht damit.




Ringelblumensalz


ist ebenfalls ein Geschenk aus der Küche meiner Schwester. 

Das Ringelblumensalz ist etwas ganz besonders.Es ist geschmacksneutral und für die schöne Farbe und für unsere Gesundheit zuständig. Deshalb wird es nicht wirklich nur zum üblichen Salzen verwendet, sondern eher zum Nachsalzen, dem Gericht eine besondere Note zu geben und hauptsächlich, eine Prise Gesundheit zu spenden.

Da die Ringelblume das Immunsystem stärkt und Halsschmerzen und anderen Erkältungskrankheiten vorbeugt, sollte man vor allem schon im Herbst damit beginnen, Ringelblumensalz zu benutzen, damit man gut durch den anschließenden Winter kommt. Nehmt die Gelegenheit wahr, es ist noch genügend Zeit für Ringelblumensalz.  

Zutaten:
1 kg Himalaysalz
2 Hand voll frische Ringelblumenblüten

Zubereitung:
Ringelblumenblüten säubern und einmal teilen.
Salz und Blüten in den Mixer geben und mixen.
Zum Trocknen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben, verteilen, mit einem Tuch abdecken und für ca. 8 Stunden trocknen lassen.
Oder im Backofen mit Umluft 50-60 ° für ca. 3 Stunden bei leicht geöffneter Backofentür.
Im Prinzip so verfahren wie beim Bärlauchsalz (siehe oben)


Verwendung:
Eine Prise auf den Salat, auf das Butterbrot oder auf sonstige Aufstriche geben u.s.w.

Übrigens: die Ringelblumenblüten kann man auch zu Ringelblumenzucker verarbeiten und für Kuchen und Creme's verwenden oder dem Joghurt beifügen. 

Ich wünsche Euch noch eine schöne Woche
Herzlichst
Eure Irmi

Freitag, 26. April 2019

einfaches Bauern-Gewürzbrot


bei uns zu Hause wird nicht konstant alle paar Tage Brot gebacken aber so 4 mal, oft auch fünf mal im Monat backe ich sehr gerne mein eigenes Brot. Nicht jedes mal ist ein neues Rezept dabei, das ich dann mit euch teilen kann. Sehr oft mögen wir eben die schon liebgewonnenen Brote, die uns schmecken und keine extra-Arbeit mehr machen weil man den Ablauf kennt und das Rezept schon im Kopf hat. Das geht wahrscheinlich allen so, manche Brote schaffen es, sich zum Lieblingsbrot hochzuarbeiten.
Heute habe ich aber aus einem alten Rezept ein neues Gewürzbrot geschaffen. Die Gewürze sind nach unserem Geschmack zusammengestellt, Kümmel und Leinsamen sind gemahlen dazugekommen - weil - mein lieber HP nur eine sehr kleine Vorliebe für Körner hat. Körner stören beim Essen meint er, feines Brot ist ihm lieber. Ansonsten, das Brot war sehr geschmackvoll, genau nach unseren Wünschen. Nichts zu meckern.👍👍👍👍 Das Rezept kommt wieder mal zum Einsatz.


Zutaten für 1 Brot:
120 g. Roggenmehl
340 g. Weizenmehl
30 g. Roggen-Sauerteig getrocknet
23 g. frische Hefe
310 ml. Wasser
1 TL. Zucker
12 g. Salz
5 g. Kümmel
15 g. Leinsamen
½ TL. Anis und Fenchel gemischt – gemahlen
½ EL. Backmalz

Zubereitung:
Kümmel und Leinsamen in einer Mühle fein mahlen. Im lauwarmen Wasser die Hefe und den Zucker auflösen.
Alle trockenen Zutaten in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und einmal gut durchmischen. Dann das Hefewasser und den Backmalz zugeben und zu einem elastischen Teig verkneten. Das dauert so ca. 8 Minuten. Sollte der Teig zu fest sein, noch wenig Wasser zugeben.
Den Teig aus der Rührschüssel holen, einmal mit der Hand kurz durcharbeiten, zu einer Kugel formen und wieder in die Rührschüssel zurück legen. Den Teig abdecken und ca. 1 Stunde gehen lassen, bis ungefähr das doppelte Volumen erreicht hat.
Anschließend den Teig ein paar mal falten und zu einem runden Laib formen. Das Backblech mit Backpapier belegen, den Brotlaib darauf setzen und abgedeckt noch einmal gehen lassen.
Inzwischen den Backofen auf 240° C Ober/Unterhitze vorheizen.
Einen feuerfesten Behälter mit heißem Wasser auf den Backofenboden geben und das Brot einschießen, für ca. 10 Minuten backen, danach die Hitze auf 200° C. reduzieren und weitere 50 Minuten fertig backen.
Das Brot aus dem Ofen holen – Klopfprobe bitte nicht vergessen.
Das Brot auf einem Gitter komplett auskühlen lassen bevor es angeschnitten wird.


Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachbacken. Lasst es Euch schmecken.
Alles Liebe
Eure Irmi

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