Donnerstag, 25. März 2021

Penne "alla vecchia bettola"

Manchmal verirren sich meine Gedanken in meine Jugendzeit, in der ein Urlaub am Meer das Allerschönste war. Mittlerweile führen die Urlaubswege vieler Menschen in ferne Länder - auf jeden Fall irgendwohin, außerhalb der Nachbarstaaten. Man will die weite Welt sehen und die ferne Küche kennenlernen.
Ich aber stöbere momentan in alten Pasta-Rezepten und schwelge in meinen Erinnerungen. Ein Teller mit guter Pasta ist doch insgeheim für viele der "Glücklichmacher" Nummer eins. Das war damals so und ist es auch heute noch; Pasta lies schon immer unser Herz höherschlagen. Die meisten Rezepte sind geprägt vom Duft nach sonnengereiften Tomaten, nach Peperoncino (Chili) und Knoblauch und sie hatten die richtige Würze, die uns voll in die totale Urlaubsstimmung versetzte. Zum Teil bringt uns Pasta auch heute noch dieses Gefühl, nur haben sich die Rezepte mittlerweile ein wenig geändert. Dieses Rezept ist ein alter Klassiker, der nicht mehr so oft auf der Speisekarte anzutreffen ist. Ich möchte hier nochmals an die gute alte Zeit anknüpfen und koche Penne "alla vecchia bettola". Die Soße ist cremig, scharf und man spürt den leicht süßen Duft der gerösteten Datterini. Einmalig. !! Wie im Urlaub am Meer.
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Leider ist es dieses Jahr nicht möglich, zu Ostern einen Kurzurlaub zu planen und für ein paar Tage zu verreisen, aber wir holen uns das Urlaubsfeeling auf den heimischen Küchentisch. Mit dieser Pasta und der passenden Dekoration dazu gelingt das.!! 
Macht es euch zu Hause gemütlich. ♥♥♥
🐇🐇🐇🐇🐇🐇🐇🐇


Zutaten für 2 Personen:

200 g. Penne
1 Zehe Knoblauch
1 kleine Zwiebel
1 kleine frische Chilischote
(oder in Ermangelung Chili getrocknet)
etwas Oregano
Salz 
Pfeffer aus der Mühle
30 ml. Wodka
1 Schluck Weißwein (optional)
300 g. Datterini
40 ml. Sahne
geriebenen Parmesan
Olivenöl für die Pfanne

Zubereitung:
Zwiebel und Knoblauch schälen und klein hacken. Die Chilischote waschen und in dünne Streifen schneiden. Datterini waschen und halbieren.
Olivenöl in eine  flache Pfanne geben, Zwiebel und Knoblauch leicht andünsten, Chili und Oregano zugeben, kurz anschwitzen, mit Wodka und Weißwein löschen. Datterini zugeben, salzen und pfeffern, einige Minuten dünsten lassen. 


Unterdessen den Backofen auf 210 ° C. Ober/Unterhitze vorheizen. Die Soße für ca. 30 Minuten im Backofen rösten lassen.
Inzwischen die Nudeln bissfest kochen.
Nun die Soße im Mixer fein pürieren, zurück in die Pfanne geben und mit Sahne verfeinern. Nochmals abschmecken wenn nötig. Nudeln abseihen, noch tropfnass in die Soße geben und für ca. 1 Minute ziehen lassen. Reibkäse darüberstreuen, gut untermischen und sofort servieren.
























Ich wünsche euch gutes Gelingen.

Herzlichst
Eure Irmi 

Kommentare:

  1. liebe Irmi,
    oh wie lecker, ich beame mich mit dir sofort in den Urlaub. Köstlich sieht deine Pasta aus. Und Wodka an der Sauce, das ist auch mal eine gute Idee, werde ich testen. Ich verwende oft Rotwein. Danke für die köstliche Inspiration,
    herzlichst Karin

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    1. Liebe Karin, das ist ein alter italienischer Klassiker und bekanntlich sind die alten Rezepte nicht die schlechtesten. Probieren lohnt sich.
      Liebe Grüße von Irmi

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  2. Hallo liebe Irmi,

    bitte jetzt einen großen Teller voll mit den Nudeln, da könnte ich jetzt drauf. Die werde ich bald machen. Es sieht so lecker aus nur Vodka hätte ich keinen da.

    Liebe Grüße
    Burgi

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    1. Liebe Burgi, sehr gerne würde ich dir eine Portion spendieren, wenn ich das könnte. Sie waren sehr lecker, deshalb probieren lohnt sich.
      Liebe Grüße von Irmi

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  3. Liebe Irmi,
    in letzter Zeit ertappe auch ich mich öfters, dass ich an Gerichte denke, die mir Urlaubsfeeling geben. Deine Pasta sieht so lecker aus, wie wahr, Pasta kann es gar nicht genug geben. Mit Wodka gab es bei uns noch keine, das klingt nach einer vorzüglichen Idee.
    Liebe Grüße
    Sigrid

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    1. Liebe Sigrid, dank Corona müssen wir uns das Urlaubsfeeling nach Hause holen. Obwohl ich zugeben muss, dass ich eigentlich gerne zu Hause bin und
      eine Pasta entschädigt mich ordentlich.
      Liebe Grüße von Irmi

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