In meiner Heimat gibt es noch viele Gebiete/Orte, die ich vorher nicht einmal besucht habe, aber wo ich doch gleichzeitig schon lange mal hin wollte. Eines/r dieser Orte ist Kloster Marienberg, das Benediktinerstift im Ober/Vinschgau, das auf einer Anhöhe hoch über Mals/Schlinig/Burgeis liegt. Imposant, kraftvoll und mächtig steht es da und überblickt die schöne Gegend rundherum.
Bei jeder vorherigen Fahrt durch das Ober-Vinschgau hat das Kloster meinen Blick angezogen. Es fällt auf, ist von weitem gut ersichtlich und hat mir in Gedanken schon immer einen Besuch vorgeschlagen.
Nun, Ende Jänner war es soweit und heute möchte ich auch meine Leser zu diesem Besuch einladen. Kommt mit und begleitet mich ins Kloster Marienberg, genießt mit mir den kurzen Aufenthalt dort und die anschließende wunderbare Aussicht bis weit ins Tal.
Ruhig war schon die Anfahrt und auch das Kloster lag in Winterruhe. Das Cafè, das Museum und der Shop, alles geschlossen - Winterpause.
Wir waren "gefühlt" die einzigen Besucher an diesem Tag, trotzdem machten wir uns auf den Weg zum Innenhof.
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| der Innenhof |
Die herrliche Kloster-Kirche aus dem späten 12. Jh. war jedoch geöffnet und lud uns zu einer ausgiebigen Besichtigung. Als wir das romanische Rundbogenportal zum Eintreten öffneten, kamen wir aus dem Staunen nicht wieder heraus. Der Anblick machte uns sprachlos. Die Kirche war hell, einladend, strahlte eine Stille und eine schon fast meditative Ruhe aus, die uns eine Weile gefangen hielt. Die Wände sind mit wunderschönen romanischen Fresken und vielen Stuckarbeiten im Renaissancestil ausgestattet. Die Seitenschiffe mit den hohen Seitenaltären und den schmalen Rundbogenfenstern, die viel Licht einfallen ließen, fingen immer wieder unseren Blick ein.
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| Eingang zur Klosterkirche |
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| Hauptaltar |
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| mit Seitenaltar auf der linken Seite |
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| zwei Seitenaltäre auf der rechten Seite |
Verschiedene Filme und Objekte würden den Einblick ins Klosterleben ermöglichen und spannende Führungen würden uns interessante Besonderheiten offenlegen. Sofort wurde uns klar, dass ein neuer Besuch von Vorteil wäre, um Kloster Marienberg richtig kennenzulernen.
Leider kann ich euch vom Museum, vom Shop oder auch vom Kloster-Cafè keine eigenen Eindrücke übermitteln, da zu diesem Zeitpunkt durch die Winterpause nichts zugänglich war.
Eine Führung wäre sicherlich eine lehrreiche und informative Möglichkeit, um über das Kloster mehr zu erfahren. Für das Museum, für die Krypta und die außergewöhnlich interessante und wertvolle Bibliothek werden solche Führungen angeboten.
Inzwischen habe ich euch Links eingefügt, die ihr, bei Interesse, nutzen könnt. Sie sind äußerst interessant und aufschlussreich.
Unser Entschluss steht jedenfalls fest: das Kloster wird zu einem späteren Zeitpunkt sehr gerne noch einmal besucht.
Übrigens: das Klosterleben kann man auch als Gast genießen. Wenn jemand auf der Suche nach Stille und Ruhe ist, zum "Herunterfahren" oder sich neu zu orientieren, dann findet er hier eine willkommene Möglichkeit.
In der höchstgelegenen Benediktinerabtei Europas
Vielleicht ist das Kloster einem von euch auch aufgefallen und vielleicht hat es der eine oder andere schon besucht. Wenn nicht, dann möchte ich gerne daran erinnern, euch bei der nächsten Fahrt durch das Ober-Vinschgau einen kleinen Abstecher zu genehmigen, um hierher zu kommen.
Beim Verlassen des Kloster Marienberg und auf dem Weg zum Parkplatz, konnten wir einen überaus großartigen Blick auf Burgeis werfen. Oberhalb von Burgeis liegt die Fürstenburg. Sie beherbergt seit 1952 die Fachschule für Land- und Forstwirtschaft. Wer mehr über die Fürstenburg erfahren möchte, der klicke sich bitte bei Wikipedia ein.
Weiter schweift unser Blick ins Planeiltal in nördlicher Richtung.
Ein überaus interessanter und angenehmer Tag ging zu Ende und wir treten den Nachhauseweg an. Schön, dass ihr dabei wart und mich begleitet habt, ich bedanke mich ganz herzlich. ♥♥♥
Ich wünsche euch weiterhin alles Gute und
macht's guat!
Herzlichst
Eure Irmi
👋👋👋👋👋
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