Dienstag, 30. November 2021

Pfirsich-Mango-Sirup

Wer hat Lust mit mir an Weihnachten zu denken ???  
Einige denken sicher gerne mit mir an Weihnachten, andere werden die Hände vors Gesicht schlagen, mich anmotzen 🙉🙉und sagen, nicht schon jetzt. Aber wie auch immer, ich denke gerne an Weihnachten und mache mir Gedanken über Geschenke aus der Küche. Was soll es heuer geben ??? Sirup, Likör, verschiedene Salze oder -Zucker, Pralinen, Plätzchen, selber Eingekochtes wie Marmeladen usw. usw. .... Geschenke aus der Küche erfreuen die Herzen, sie werden von allen geliebt. Man kann damit nicht früh genug anfangen, denn es sollen alle Lieben ein "Pakkerl" abbekommen.
🎁🎁🎁🎁🎁🎁🎁🎁🎁🎁
Ich fange mal an mit einem Sirup-Rezept. Vielleicht ist es für den einen oder anderen eine Hilfe um sich besser zu orientieren, was heuer geschenkt werden kann. 
Der Sirup hält sich im Kühlschrank ein paar Wochen. Wenn er aber geöffnet ist, sollte er auch bald verbraucht werden. Probleme habt ihr dabei sicher keine. Gerade in der Weihnachtszeit, wenn Gäste kommen, werden gerne Cocktails oder Begrüßungsdrinks gemixt und serviert. Vor einem tollen Essen ist ein solches Getränk fast unerlässlich.🍹🍹🍹🍹🍹
Mein Pfirsich-Mango-Sirup eignet sich dazu hervorragend, er ist sehr fruchtig, heimisch und exotisch zugleich und mit verschiedenen Gewürzen geschmacklich ziemlich wandlungsfähig. Mit ihm kann man also einiges zaubern und Fruchtiges liebt man auch in der Weihnachtszeit. 
👍👍👍👍👍👍👍
Wenn die Flaschen erst einmal etikettiert sind und schön verpackt, ergeben sie für die Weihnachtszeit ein tolles Mitbringsel aus der Küche. 


Zutaten für ca. 1,4 lt.:
600 g. Fruchtfleisch Nektarinen und Mango gemischt
300 ml. Wasser
300 g. Zucker
Saft 1 Zitrone
3 Zweige Zitronenmelisse (wenn vorhanden)

Zubereitung:
Früchte schälen und in grobe Stücke teilen.
Wasser und Früchte in einem Topf köcheln bis das Fruchtfleisch weich ist, dann mit dem Mixstab kurz durchmixen. Fruchtsaft durch ein Sieb in einen anderen Behälter laufen lassen, mit einer Kelle das Fruchtfleisch gut durch den Sieb drücken und auspressen.
Fruchtsaft wieder zurück in den Topf geben, Zucker, frisch gepressten Zitronensaft und die Zweige der Zitronenmelisse zugeben und alles ca. 3-4 Minuten köcheln. 
Den noch hei0en Saft in saubere Gläser füllen und luftdicht verschließen. 
In kurzer Zeit verbrauchen.


Wünsche euch gutes Gelingen und lasst ihn euch schmecken.

Herzlichst
Eure Irmi

Donnerstag, 25. November 2021

Süßes Orangen-Joghurt-Brot

Bei den kandierten Früchten habe ich einen totalen Liebling. Das ist Orangeat oder auch Aranzini genannt, ich habe sie inzwischen zu meiner Nummer eins gekürt. Backen ohne Orangeat ist für mich im Winter nahezu unmöglich. Der feine Orangengeschmack, den das Orangeat an das Gebäck abgibt ist grandios. 
In diesem süßen Brot habe ich zur Verstärkung noch Orangenpaste und Cointreau dazugegeben, der Erfolg war phänomenal. 
Wie schön, dass der ganze lange Winter noch vor mir liegt und ich von diesem Duft noch eine Weile profitieren kann.
Süßes Brot zum Frühstück geht immer, da setze ich mich gerne an den Tisch. Mit Vorliebe bestreiche ich es mit Butter und genieße es zu meinem morgendlichen Kaffee.


Orangeat/Aranzini

Zutaten für 1 Brot:


400 g. Weizenmehl
50 g. Zucker
1 Vanillezucker
½ TL. Salz
21 g. frische Hefe
120 ml. lauwarme Milch 
80 gr. Joghurt naturbelassen
1 Ei
1 TL. Orangenpaste
1-2 EL. Cointreau 
30 g. Butter 
80 g. Orangeat / Aranzini

Zubereitung:
Alle Zutaten sollen Zimmertemperatur haben.
Mehl, Zucker, und Vanillezucker in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben. Hefe in der lauwarmen Milch auflösen,  Joghurt mit dem Ei und der Orangenpaste mischen und zum Mehl geben. Alles auf kleiner Stufe kurz zu einem glatten Teig kneten. Nun langsam das Salz, die Butter, den Cointreau und das Orangeat zugeben und den Teig auf höherer Stufe fertig kneten. Nach ca. 10-15 Minuten sollte der Teig schön glatt und leicht glänzend sein.
Teig in einer Schüssel, abgedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen.
Inzwischen eine Kastenform von ca. 25 cm Länge mit Butter ausstreichen und mit Mehl bestreuen.
Anschließend den Teig auf die Länge von ca. 28 cm ausrollen. Von der langen Seite her links und rechts jeweils bis zur Mitte einrollen (es ergeben sich zwei nebeneinander liegende Teigrollen). Den Teig zurechtdrücken damit er in die Form passt. Teig in die Form legen. Abdecken und wieder gehen lassen bis er die doppelte Menge erreicht hat.
Inzwischen den Backofen auf 180 °C. Ober/Unterhitze vorheizen.
Im Ofen für ca. 25-30 Minuten backen.
Nachher auf ein Gitter stürzen und komplett auskühlen lassen.


























Ich wünsche euch gutes Gelingen und lasst es euch schmecken.

Herzlichst
Eure Irmi

Samstag, 20. November 2021

Irmi's Zauber-Kranz-Kuchen

Reste im Vorratsschrank ??? muss nicht sein.....
Das ist euch sicherlich auch schon des Öfteren untergekommen. Aus Resten noch etwas gutes zaubern. Meistens ergibt sich dann ein total neues Rezept, ein Unikat, eine Eigenkreation oder wie man das auch immer nennen mag. Und wiederum meistens sind diese Kuchen total lecker.
In diesem Rezept sind viele Zutaten zusammengewürfelt, Reste, welche ich in kleinen Mengen von anderen Backangelegenheiten übrig hatte. Sie waren noch gut und das Verfallsdatum passte auch noch. Also, warum in die Tonne werfen. 
Ich habe mir ein Rezept aus meinem Blog ausgesucht, das in den Zutaten am ehesten zu den mir vorliegenden Resten passte. Kurzerhand wurde es abgewandelt und meinen Vorräten angepasst. Als Grundlage diente hier der feine Kaffee-Schoko-Kuchen, den ich sonst immer wieder sehr gerne backe weil er uns ausgesprochen lecker schmeckt und relativ wenig Arbeit kostet. Optisch ähneln sich die Kuchen total, doch geschmacklich gibt es da einige feine Unterschiede. 
Der neue Kuchen ist unten ersichtlich. Er war geschmackvoll, sehr schokoladig, die Konsistenz fest und trotzdem ziemlich flauschig. Ein Kuchen, der nach 2 Tagen noch besser wurde und immer noch gleich begeisterte. Wahrscheinlich wird er abermals auf unserer Kaffeetafel landen.
Mein Rezept schreibe ich hier auf, jedoch was anderes zaubern dürft ihr dann selber, ganz nach eurem Gusto oder wie es euer Vorratsschrank zulässt. Das Rezept ist ziemlich wandlungsfähig. 
Ich bin schon ganz gespannt ob jetzt jemand Lust auf zaubern bekommen hat.
Macht es gut inzwischen und habt eine schöne herbstliche Zeit.



Zutaten:
220 g. Butter
200 g. Zucker (Zuckerreste gemischt aus Vorrat)
1 Prise Salz
5-6 Tropfen Mandelaroma
4 Eier (Gr. L.)
370 g. Mehl (Mehlreste Dinkel + Weizen gemischt)
1 Backpulver
100 g. Nüsse gerieben oder gemahlen (Reste gemischt aus Vorrat)
40 g. Kakao ungesüßt
100 g. Schokolade geschmolzen (Reste gemischt aus Vorrat)
120 g. Joghurt naturbelassen
120 ml. Milch

Zubereitung:
Alle Zutaten sollen Raumtemperatur haben.
Backofen auf 180 °C. Ober/Unterhitze vorheizen. Kuchenform vorbereiten- fetten und mit Mehl bestreuen oder mein Backtrennfett benutzen.
Die weiche Butter mit dem Zucker, der Prise Salz und dem Mandelaroma aufschlagen, das dauert mindestens 10 Minuten. Die Masse soll hell und cremig sein. Die Eier einzeln kurz unterschlagen, sie sollten nur mit der Masse verbunden werden. 
Inzwischen die Schokolade in der Mikrowelle oder im Backofen schmelzen lassen. 
Nun das Mehlgemisch unter mehreren Portionen leicht unter den Teig heben abwechselnd mit dem Joghurt, der Milch und den Nüssen. Zum Schluss die geschmolzene Schokolade unterrühren. 
Der Teig sollte schwer reißend vom Löffel fallen. Dann in die vorbereitete Form füllen und etwas glatt streichen. Kuchen im Backofen für 50-55 Minuten backen.
Anschließend für ca. 10 Minuten auskühlen, die Form entfernen, den Kuchen abgedeckt komplett auskühlen lassen.
Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.
Ich wünsche euch gutes Gelingen und lasst ihn euch schmecken.




























Herzlichst 
Eure Irmi

Montag, 15. November 2021

Schwedischer Schokoladenkuchen - Kladdkaka

Dieser herrliche Schokoladenkuchen schmeckt edel wie ein Stück Konfekt, er ist innen noch schön saftig und cremig, er schmilzt auf der Zunge und er geht beim Backen nicht groß auf - das alles aber gehört sich so. 
In Schweden genießt man diesen Kuchen speziell in der Vorweihnachtszeit und zwar am Schokokuchen-Feiertag. Ja, ihr habt schon richtig gelesen - es gibt dafür sogar einen Feiertag. Der Kuchen ist also etwas Besonderes in der Winterzeit, aber auch zu jeder anderen Jahreszeit ist er ein Schmankerl der extra Klasse. Um ihn zu genießen, sollte man deshalb nicht unbedingt auf Weihnachten warten.
Sehr gut lässt er sich auch als Dessert verwenden, serviert mit einem kleinen Espresso und leicht angeschlagener Sahne oder mit ein paar Früchten dazu ♥♥♥ herrlich kann ich euch nur sagen, den Leckerbissen muss man unbedingt mal probiert haben, sonst verpasst man was.
Aufbewahrt unter der Tortenglocke, schmeckt er auch am Tag danach noch grandios - aber so wie ich das aus meiner momentanen Sicht beurteilen kann, wird er den Tag danach wohl nicht erleben. Wir werden ihn schon lange vorher weggefuttert haben.😀



Zutaten für eine Springform von 24 Ø cm:
150 Zartbitter-Schokolade
150 g. Butter
3 Eigelb
150 g. Puderzucker
1 Prise Salz
3 Eiweiß
80 g. gemahlene Mandeln
50 g. Mehl
1 TL. Backpulver
1 TL. Orangenaroma
Orangenschale und Zimt nach 
Geschmack

Zubereitung:
alle Zutaten sollten Raumtemperatur haben. Backofen auf 160 °C Ober/Unterhitze vorheizen, Backform ausfetten und mit Mehl bestreuen.
Die Schokolade in kleine Stücke teilen. Eier in Eiweiß und Eigelb trennen. Mehl, Mandeln und Backpulver mischen und sieben.
Butter und Schokolade im kleinen Topf auf kleinster Flamme schmelzen lassen.
Eiweiß mit einer Prise Salz und 1/3 des Zuckers steif schlagen. Die Eigelb mit dem Restzucker schaumig schlagen, Orangenaroma, Orangenschale und Zimt zugeben und untermischen. Das Mehl/Mandelgemisch zugeben und unterheben. Zum Schluss noch das Eiweiß kurz unterheben. Teig in die Backform füllen und im Ofen für 25-28 Minuten backen.
Teig aus der Form stürzen, abkühlen lassen und vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen. 



Quelle: Kochen mit Martina & Moritz

Lasst ihn euch schmecken.

Herzlichst
Eure Irmi

Meine Angaben für Back- und Kochzeiten sind Vorschlagswerte, es wird empfohlen, die definitive Backzeit aus der Bedienungsanleitung Eures Backofens zu entnehmen.


Mittwoch, 10. November 2021

Grissini - hausgemacht

Sucht jemand eine knusprige Knabberei ???, vielleicht zum Aperitif oder für den gemütlichen Fernsehabend ???.
Hier gibt es hausgemachte Grissini in zwei Geschmacksrichtungen, einmal mit Sesam und einmal mit Kümmel und mit meinem Pizza-Salz bestreut. Das wiederum bringt ihnen nochmals einen würzigeren Geschmack, der mir persönlich sehr gut gefallen hat.
Was schmeckt total lecker zu Grissini ??? mit ihnen kann man so herrlich schön "dippen", oder man darf sie auch mit einem würzigen Aufstrich oder einem einfachen Frischkäse genießen. Mit einem hauchdünn geschnittenen Rohschinken umwickeln und verspeisen oder man serviert sie zu Mortadella- oder Käse-Würfel. All diese Vorschläge kann ich mir gut vorstellen und wenn ich nur daran denke, läuft mir schon das Wasser im Mund zusammen.👍👍👍
Ich überlasse euch hier das Rezept, vielleicht hat jemand Lust Grissini zu backen, ich wünsche euch gutes Gelingen und ein schönes Knabbern.














Zutaten:
200 ml. Wasser lauwarm
250 g. Weizenmehl 0  (Typ 550) 
50 g. Weizenvollkornmehl
5 g. frische Hefe
6 g. Salz
10 ml. Olivenöl

1 Eigelb und 1 EL. Milch

Zubereitung:
Alle Zutaten in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und zu einem glatten Teig verkneten lassen. Teig abgedeckt an einem warmen Ort für ca. 1 Stunde gehen lassen.
Anschließend auf einer bemehlten Fläche rechteckig ausrollen, er sollte ungefähr 5 mm dick sein. Dann mit einem Messer oder dem Pizzaschneider in 2 cm breite Streifen schneiden. Die Streifen von beiden Seiten entgegengesetzt eindrehen und auf das mit Backpapier belegte Backblech setzen. Mit einem Tuch abdecken und nochmals ca. 1 Stunde gehen lassen.
Inzwischen den Backofen auf 190°C. Umluft vorheizen.
Eigelb mit Milch verquirlen, die Grissini damit bestreichen und mit Sesam oder Kümmel und Pizza-Salz bestreuen. In den Backofen schieben und ca. 25 Minuten goldgelb backen.
Nach dem Backen auf einem Gitter auskühlen lassen.
Fertig ist die herrliche Knabberei.























❤❤❤
Herzlichst 
Eure Irmi

Freitag, 5. November 2021

Spaghetti alla carrettiera

Ein neues Rezept für Spaghetti hab ich mal wieder ausprobiert. Das Rezept selber ist aber ein alter italienischer Klassiker, nur persönlich habe ich es noch nie gekocht, deshalb ist es für mich neu und für das Blog auch. 
Obwohl hier komplett einfache Zutaten benötigt wurden, konnte man sich schon den herrlichen italienischen Duft um die Nase wehen lassen. Der Geruch von feinem Olivenöl und Knoblauch ist für mich der Inbegriff für ein tolles Pasta-Gericht. Damit kann man sich das unwiderstehliche Urlaubs-Flair auf den heimischen Küchentisch holen, ohne die Koffer packen zu müssen und ohne die endlosen langweiligen Staus auf den Autobahnen mitmachen zu müssen. Das ist schon mal ein kolossaler Vorteil.
Nichtsdestotrotz, Stau auf der Autobahn erleben, gehört im Urlaub einfach dazu. Ohne diesen Nervenkitzel ist der Urlaub so wie das Essen ohne Würze und das wollen wir ja auch nicht.

Zutaten für 2 Personen:
180-200 g. Spaghetti
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
5 St. Cocktailtomaten
2 EL. Petersilie fein gehackt
1 guter Schluck Weißwein
Salz, Pfeffer
Chili und Oregano
feines Olivenöl
2 EL. Semmelbrösel

Zubereitung:
Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden. Knoblauch schälen und in Scheiben schneiden oder ganz lassen.
Spaghetti in reichlich Salzwasser bissfest garen.
Unterdessen etwas Olivenöl in einer flachen Pfanne erhitzen, die Semmelbrösel darin leicht rösten, auf einem Teller geben und zur Seite stellen - Pfanne muss nicht gesäubert werden - wieder Olivenöl zugeben und erhitzen, Zwiebel, Knoblauch, Chili und Oregano darin anschwitzen, Petersilie und Cocktailtomaten mit anrösten. Sobald die Zwiebel weich ist mit Weißwein löschen. Salzen, pfeffern. Ein paar Minuten leicht köcheln lassen, vielleicht inzwischen mit etwas Nudelwasser angießen.
Die Nudel abgießen und noch tropfnass in die Soße geben. Ca. 1-2 Minuten mitgaren lassen, nochmals abschmecken wenn notwendig. Auf Tellern anrichten, mit Semmelbrösel bestreuen, sofort servieren und genießen.



Herzlichst
Eure Irmi

Samstag, 30. Oktober 2021

Herbstzeit

Der Herbst mit seinen zwei Seiten. 
Auf der einen Seite spürt man unter Tage noch die warme Sonne, sie lässt uns für kurze Zeit sogar noch lockere Kleidung tragen. Irgendwie ist noch der Sommer und dessen Wärme in uns gespeichert und lässt unsere Gedanken ein kleines Stück zurückrudern. Die Natur ist auch immer noch bunt, zwar nicht unbedingt von Blumenblüten, nein, vielmehr von bunten Blättern an den Bäumen, die jetzt den Ton angeben. Mit ihren warmen Farben von gelb bis rot strahlen sie herrlich wenn das Sonnenlicht über sie herfällt. Ein außergewöhnliches Farbenspiel, das man jedes Jahr ganz intensiv genießen soll, weil es meistens nur von kurzer Dauer ist.
Auf der anderen Seite gibt es manchmal Tage, an denen richtiges Kuschelwetter herrscht. Mit Wolken am Himmel, die die Berggipfel einhüllen und mit einer echt kühlen Brise im Hintergrund. Nachdem dann ein paarmal der Frost angeklopft hat, fallen die bunten Blätter ab und zuletzt schmücken sie noch unsere Wege. Aber Achtung: wenn es nass ist, werden sie zur Rutschfalle.
Warme Kleidung und Wollsocken sind jetzt angesagt, man fröstelt zwischendurch und die Nase läuft auch wieder. Unser Körper hat sich noch nicht komplett umgestellt, aber er schafft es, bis der Winter endlich da ist.

Erste zarte Herbstfärbung beginnt




Auf dem Dorfplatz hat sich der "Kastanienbrater" wieder seinen Stand aufgebaut. Allabendlich brät er auf offenem Feuer herrliche Kastanien und bietet sie zum Verkauf an. Die Menschen versammeln sich (mit dem nötigen Abstand natürlich) und genießen für einen Augenblick die Wärme und das wohlige Licht des Feuers. Gleichzeitig nimmt man natürlich eine Tüte Kastanien mit, um sie abends vor dem Fernseher zu genießen. 
Auch zu Hause haben wir unsere alljährliche Kastanienlieferung bekommen, somit kann bei uns ebenfalls die "Braterei" losgehen (siehe unten). Kastanienbraten ist bei uns eine alte Tradition, die hoffentlich noch lange weiterlebt.


Langsam darf man auch wieder über Glühwein nachdenken, über Apfelglühmix oder sich auf einen Tee freuen, auf Gebäck mit dem unwiderstehlichen Zimtduft und mit vielen Nüssen drinnen. 

Gerade fällt es uns so richtig auf, das Leben ist köstlich. 

Einen letzten Aufschwung bietet uns der Herbst immer, bis wir uns dann endgültig in den Winter vergraben. Unglaublich, obwohl es sich jedes Jahr wieder um dasselbe Spiel handelt, erscheint es uns interessant und liebenswert.


Ich wünsche euch allen einen schönen bunten Herbst mit herrlichem Wetter und wunderschönen Ausflügen. Genießt die Zeit ♥♥♥♥
Herzlichst
Eure Irmi


Montag, 25. Oktober 2021

Tomaten-Kürbis-Suppe

Herbstzeit ist Kürbis-Zeit - die Zeit für eine neue herbstliche Dekoration im/und außer Haus und für schöne leckere Kürbisgerichte. 
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Wenn der Herbst alles in warme Farben taucht und sich die Natur langsam auf den Winter vorbereitet, sucht man passendes Dekorationsmaterial für Haus und Garten. Dabei bieten uns Kürbisse die allerbesten Möglichkeiten. Bunt und vielfältig in der Form werden sie angeboten. Sie beleben unsere Fantasie wieder neu und inspirieren uns für eine herbstliche Ausstattung in den Räumen. Besonders der Hauseingang wird vielerorts sehr gerne neu gestaltet. Die typische Herbstpflanzung für die Blumentöpfe wird vorgenommen. In den Gärtnereien wird reichlich Auswahl an Pflanzen und Gestecken angeboten. 
Wir spüren es deutlich, der Herbst ist schon überall eingezogen. 
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Die schönen orangen Kürbisse sprechen mich jedes Jahr wieder von Neuem an. In diesem Jahr habe ich schon relativ früh ein wunderschönes oranges Exemplar geschenkt bekommen. Da Kürbisse lange haltbar sind, konnte ich ihn zuerst als Dekoration in meiner Küche benutzen und mich daran erfreuen, bis er dann später verkocht wurde. Eine ganze Weile hat er mich mit seiner leuchtenden Farbe fixiert, bis ich dann zufällig nach einem Einkauf wunderschöne rote Tomaten neben meinen Kürbis ablegte. Blitzschnell kam der Gedanke, eine tolle Tomaten-Kürbissuppe zu kochen. 🍅🍅🍅
Megalecker und leicht scharf im Abgang hat die Suppe geschmeckt und sogar meinem lieben HP Freude bereitet.


Zutaten für 4-5 Portionen:
600 g. Hokkaido-Kürbis
140 g. weiße Zwiebel
250 g. geschälte Tomaten aus der Dose
80 g. rote Paprika
1 EL. Zucker
2 Scheiben Ingwer
700 ml. Gemüsebrühe
1 geh. EL. Schmand
1 guter Schluck Sahne
Salz, Pfeffer, Paprikapulver
Öl für die Pfanne

für die Brotwürfel:
3 Scheiben Schwarzbrot
etwas Butter für die Pfanne
Salz und Paprikapulver

Zubereitung:
Kürbis waschen, teilen und entkernen, in grobe Würfel schneiden. Zwiebel schälen und in Scheibchen schneiden. Paprika waschen, entkernen und in Würfel schneiden.
Öl in einen Topf geben, Zwiebel darin glasig dünsten. Kürbis, Paprika und Zucker zugeben und kurz mit-rösten. Tomaten und Ingwer zugeben und die Gemüsebrühe angießen. Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen. Suppe bei mittlerer Hitze für ca. 30 Minuten leise köcheln. Ingwer entfernen, die Suppe gut pürieren. 
Schmand und Sahne zugeben und nachwürzen, wenn nötig. 
Zubereitung Brotwürfel:
Die Schwarzbrotscheiben entrinden und in Würfel schneiden. Butter in einer beschichteten Pfanne erhitzen, Brotwürfel zugeben und anbraten bis sie kross sind. Salzen und mit wenig Paprika bestreuen und etwas auskühlen lassen.
Suppe ist servierbereit - lasst sie euch schmecken.



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neue Herbstbepflanzung beim Hauseingang

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noch einmal kurz durch den Herbstgarten schleichen

























Herzlichst
Eure Irmi

Mittwoch, 20. Oktober 2021

Mohn-Streusel-Blechkuchen

Streuselkuchen - Liebling vieler Menschen. 
Über die sozialen Medien kommt es so richtig heraus, Streuselkuchen ist der große Liebling aller. Unzählige tolle Rezepte werden angeboten. Obwohl ich Streuselkuchen früher nicht so geachtet habe, schmeckt er mir mittlerweile sehr gut. Die Zubereitung vor allem macht mir großen Spaß, sie ist schnell und einfach. Der Belag ist sehr oft vielseitig und ich denke mir, es wird auf diesem Blog noch einige andere Rezepte für Streuselkuchen geben. Inzwischen darf ich euch aber meinen Aprikosen-Quark-Streusel-Blechkuchen wärmstens empfehlen.
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Fast alle Früchte können für Streuselkuchen verwendet werden. Sie schmecken superlecker aber in der Optik macht die Aprikose das große Rennen. Meiner Meinung nach gibt die Aprikose mit ihrer leuchtenden, magischen Farbe richtig den Ton an. Streuselkuchen mit Aprikosen ist ein absoluter Anziehungspunkt auf der Kuchentafel. 
Alle Genießer freuen sich auf Streuselkuchen.😋😋😋




Zutaten für ein Backblech von ca. 28 x 30 cm:
für den Streuselboden
185 g. Butter 
375 g. Weizenmehl
1 Prise Salz
185 Zucker
1 Vanillezucker
11 g. Backpulver
1 Ei (Gr. M)

Zutaten für die Mohnfülle:
500 ml. Milch
150 ml. Sahne
75 g. Butter
100 g. Zucker
1 Vanillezucker
1 TL. Zitronenabrieb
150 g. Mohn gemahlen
80 g. Hartweizengrieß
30 g. Walnüsse gerieben
2 EL. Zitronensaft frisch gepresst
2 Eigelb
ca. 500 g. Früchte nach Wunsch 
(bei mir: Erdbeeren, Brombeeren und Heidelbeeren)

3 EL. Hagelzucker oder Mandelstifte (optional) 

Zubereitung Mohnfülle:
Milch, Sahne, Butter, Zucker, Vanillezucker, Zitronenabrieb und Mohn in einer Pfanne kurz aufkochen, Grieß und Nüsse zugeben und unter ständigem Rühren ca. 3 Minuten köcheln. Die Masse wird dicklich. Dann in eine Schüssel umfüllen, Zitronensaft und Eigelb zugeben und gut durchmischen. Mohnfülle auskühlen lassen.
Zubereitung Streusel und Fertigstellung:
Die Butter in einer Pfanne schmelzen und abkühlen lassen. Früchte putzen.
Backblech mit Papier belegen. Backofen auf 175 °C. Ober/Unterhitze vorheizen.
Alle Zutaten für den Streuselboden in eine Schüssel geben, mit dem Knethaken des Rührgerätes zu Streusel verarbeiten. Dann 1/4 des Teiges zur Seite stellen, den Rest auf das Backblech geben, gleichmäßig verteilen und festdrücken.
Die sauberen Früchte auf dem Streuselboden verteilen, dabei ist es von Vorteil wenn man einen ca. 1 cm breiten Rand frei lässt. Die ausgekühlte Mohnfülle esslöffelweise, schön verteilt auf die Früchte geben, dann glatt streichen und mit den restlichen Streusel bestreuen. Mit Hagelzucker oder Mandelstiften bestreuen (optional).
Da der Kuchen nicht zu süß ist, darf es Hagelzucker sein. ♥♥♥
Im Backofen für ca. 50 Minuten backen.
Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.


























Ich wünsche euch noch eine schöne herbstliche Zeit
und viel Spaß
Herzlichst Eure Irmi

Freitag, 15. Oktober 2021

Brotaufstrich für Partyhäppchen

Brotaufstriche sind vielseitig wie noch nie
und mit Brotaufstrichen Gäste beglücken ist so einfach wie noch nie.

Die Aufstriche bieten die besten Möglichkeiten eine tolle Partyplatte mit Häppchen zu bestücken. Häppchen die sowohl als Vorspeise als auch zum Apéro gereicht werden können. Es gibt sie mit Fleisch, Fisch oder vegetarisch, geschmacklich sind sie alle top. Bei der Dekoration kann man so vielseitig sein wie man möchte, dabei darf man sich unendlich gehen lassen. Doch auf eines sollte man schon achten, die Häppchen sollten nicht zu groß sein und nicht zu überladen werden. Besonders wenn sie als Fingerfood serviert werden, ist klein und handlich angesagt.
Zum Bestreichen kann man verschiedene Brotsorten wählen, helles oder dunkles. Das Brot sollte jedoch schon 1-2 Tage auf dem Buckel haben. 
Mir persönlich schmecken sehr gut ein Walnussbrot oder ein Kräcker. Aber Achtung beim Kräcker, man sollte ihn kurz vor dem Servieren bestreichen damit er als Grundlage nicht zu weich wird und er noch gut in die Hand genommen werden kann.
Nun, lasst euren Geschmacksrichtungen freien Lauf, mixt frei nach eurem Gusto, meine Beispiele für die Zutaten müsst ihr nicht als verpflichtende Vorgabe betrachten.


Zutaten:
80 g. rote Paprika
150 g. Feta
60 g. Frischkäse
30 g. getrocknete in Öl gelegte Tomaten
wenig Pizzasalz, Pfeffer, Paprika edelsüß,
Oregano und Schnittlauch nach Geschmack
1 kleiner Spritzer Zitronensaft

Toastbrotscheiben, Walnussbrot

für die Dekoration:
Zwiebelringe weiß, Käse, gekochtes Ei

Zubereitung:
Paprika waschen und die Kerne entfernen. Paprika würfeln. Getrocknete Tomaten auch würfeln. Alles in den Mixbecher geben und fein mixen. Die Masse in eine Schüssel umfüllen, die restlichen Zutaten zugeben und gut durchmischen. Verkosten und nachwürzen wenn es nötig ist.


















































Korallenfuchsie und Begonia leuchten im Herbst ganz besonders

Ich wünsche euch gutes Gelingen.
Herzlichst
Eure Irmi