Donnerstag, 30. Mai 2024

Nuss-Kuchen mit Erdnussbutter

Kuchen mit verschiedenem, herrlichen Nuss-Geschmack gibt es heute. Obwohl die darin verwendeten Pekannüsse nicht wirklich zu den Nüssen gehören, mag ich sie sehr gerne unter die Nüsse mischen. Ihr Geschmack ist sehr ähnlich und deshalb verwende ich sie manchmal im Kuchen oder auch im Brot. 😋😋😋
Ich frage mich manchmal, wer mag nicht Kuchen?. Bei einer Umfrage "Kuchen oder Torte?", würden viele Menschen eher für einen Kuchen als für eine typische Torte (mit viel Creme oder Sahne) plädieren. Es kann natürlich sein, dass ich jetzt mit meiner Meinung ganz falsch liege, aber was macht das?; schlussendlich darf jeder nach seinem Gusto Süßigkeiten backen und genießen wie er das mag. Nicht zuletzt hängt es auch von der jeweiligen Situation ab, was man gerade backen wird. 
Bei uns zu Hause ist man, so für den normalen Alltag jedenfalls, fast gänzlich auf Kuchen umgestiegen. Torte gibt es nur noch zu einem Anlass oder einer Feierlichkeit. Trotzdem wird uns nicht die Sehnsucht nach Torte das Leben schwer machen, denn es gibt reichlich Anlässe und Feierlichkeiten - so finde ich. Vielleicht ist gerade deshalb diese Meinung so gewachsen.




Zutaten: 
180 g. Butter
50 g. Erdnussbutter
180 g. Zucker
1 Prise Salz
6 Tropfen Mandelaroma
4 Eier
120 g. Joghurt naturbelassen 
250 g. Mehl (00)
50 g. Mandeln gemahlen
13 gr. Backpulver
70 ml. Milch
60 g. Pekannüsse

Zubereitung:
Alle Zutaten sollen Zimmertemperatur haben. Backform Ø 26 cm ausfetten und bemehlen oder mein Backtrennfett benutzen. Pekannüsse fein hacken. Mehl mit Backpulver mischen und sieben und Mandelmehl untermischen.
Backofen auf 170 °C. Ober/Unterhitze vorheizen.
Die Butter mit der Erdnussbutter, dem Zucker, der Prise Salz und dem Mandelaroma schaumig aufschlagen, nach und nach die Eier einzeln unterschlagen, nur kurz, bis sie sich mit die Masse verbunden hat. Nun 1/3 Mehl kurz einrühren, dann abwechselnd das Joghurt, mit restlichem Mehl und der Milch und den Pekannüssen unterrühren. Der Teig soll schwer reißend vom Löffel fallen. 
Mein Tipp: man sollte beachten, dass die Zutaten wie Mehl, Joghurt, Milch und Nüsse wirklich nur kurz untergerührt werden. Nur solange, bis sich der Teig verbunden hat.
Teig in die Form füllen, glatt streichen und im Ofen ca. 50 Minuten backen. Stäbchenprobe bitte nicht vergessen.
Kuchen ca. 10 Minuten in der Form auskühlen lassen, dann stürzen, mit einem Tuch bedecken und komplett auskühlen lassen.
Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen und genießen. (Mehr Dekoration ist eigentlich nicht nötig).



Herzlichst
Eure Irmi

Samstag, 25. Mai 2024

Irmi's Haus- Baguette mit gemischten Mehl

Selbstgebackenes Baguette, das beim Anschneiden kracht ist der Luxus pur. Homemade ist angesagt. Nachdem Brotbacken nun mittlerweile schon oft praktiziert wurde, gelingt es auch. Am Anfang meiner Karriere war ich immer angespannt, bis ich das fertige Produkt nicht verkostet habe. Der erste Anschnitt und der Genuss der ersten Brotscheibe faszinieren mich heute noch so wie am Anfang. Diese erste Scheibe Brot ist es immer, die mich staunen lässt und die mir zugleich bestätigt, dass Brot selber backen für mich ein Highlight bleibt. Es schmeckt einfach genau so wie ich es mir wünsche und wie ich es beim Bäcker selten bekomme.
Auch wenn der Satz (man weiß was drin ist) schon so unsagbar abgedroschen klingt , ich muss ihn erneut bestätigen. Ein herrliches Gefühl bringt mir, ein tolles Produkt in den Händen zu halten, was schmeckt und gesund ist und man zugleich leicht haben kann. Die Liebe zum Backen geht also direkt auch ins Brot und nicht nur durch den Magen.
Ich habe dieses Baguette gleich auf Irmi's Haus-Baguette getauft, weil es mir gleich das Gefühl gab, dass ich dieses Rezept nicht nur für ein einziges Mal backen kreiert habe.



Zutaten für 2 Baguettes:
150 g. Manitoba Mehl
150 g. Pizza Mehl (wiedergemahlener Weichweizengrieß)
(semola rimacinata di grano tenero)
200 g. Universal Mehl 
380-400 ml. Wasser lauwarm
10 g. frische Hefe 
10 g. Salz

Zubereitung:
Die verschiedenen Mehle mischen, sieben und Salz untermischen.
Etwas lauwarmes Wasser in eine  Schüssel geben und die Hefe darin auflösen, anschließend das restliche Wasser zugeben. Nun das Mehlgemisch zugeben und alles mit dem Kochlöffel rühren bis sich das Mehl verbunden hat. Nun abdecken und für ca. 30 Minuten gehen lassen. Den Teig dehnen und falten und weitere 20 Minuten gehen lassen, den Vorgang nochmals wiederholen.
Anschließend den Teig in 2 Teile teilen, jeden Teigling zu einem Baguette formen und auf das mit Backpapier belegte Baguette-Lochblech oder auf das Backblech legen. Abdecken und wieder 20 Minuten gehen lassen. 
Mein Tipp zum Baguette formen:
Den Teig auf eine gut bemehlte Arbeitsfläche legen und in 2 Teile teilen. Die einzelnen Teigteile leicht zu einem Rechteck ausziehen. Von der Länge her 1/4 einrollen und festdrücken, dann das nächste Viertel einrollen und festdrücken, so lange bis der Teig zu einer Rolle geformt ist. Die Enden gut verschließen.

Inzwischen den Backofen auf 220°C. Ober/Unterhitze vorheizen. 
Die Baguette leicht mit Mehl bestreuen und mit einem scharfen Messer einschneiden. Dann im Ofen für ca. 25 Minuten backen. Auf einem Gitter auskühlen lassen.


Ich wünsche gutes Gelingen und lasst es euch schmecken.
Herzlichst
Eure Irmi

Montag, 20. Mai 2024

Spinat-Lasagne

Bei Lasagne kann ich nicht nein sagen, vor allem dann, wenn ich sie im Restaurant bestellen kann. Zu Hause koche ich sie eher selten, aus dem einfachen Grund, sie bereitet eine "Mords-Arbeit". Bis alles separat gekocht ist, danach kommt noch das Schichten, bis alles zubereitet ist, gehen 2 Stunden verloren. Dabei darf man die Nudeln noch gar nicht selber machen, dazu bräuchte man noch mehr Zeit. Diese Zeit (auch wenn ich sie habe) will ich gar nicht oft aufwenden.
Jedoch gibt es wieder den üblichen Grund zum "Selberkochen" es schmeckt nach eigenem Gusto und man kennt die Zutaten. Für diese Spinat-Lasagne hat sogar mein lieber HP einen positiven Kommentar abgegeben, obwohl Spinat sonst nicht so sein Ding ist. Sie war auch megalecker, gut gewürzt und mit dem verschiedenen geriebenen Käse oben drauf ergab es eine feine Kruste und es hat wirklich alles wunderbar gepasst.





Zutaten:
grüne Lasagneplatten (nicht vorgekocht)

für die Tomatensauce:
1 kleine Karotte
1 Stiel vom Stangensellerie
1 mittlere Zwiebel
1 Knoblauchzehe
400 g. passierte Tomaten
2 EL Tomatenmark
1 ½ EL Mehl zu Binden
Salz, Pfeffer, Oregano und Lorbeerblatt
Öl für die Pfanne

für den Spinat
300 g. passierter Spinat aus dem Tiefkühlregal
½ Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer
Öl für die Pfanne
2-3 dünne Scheiben Gouda oder Sottilette

für die Bechamel: 
35 g. Butter
40 Mehl
400 ml. Milch
Salz, Pfeffer und Muskat

außerdem:
verschiedenen geriebenen Käse
Butterflocken

Zubereitung:
für die Tomatensauce, das Gemüse putzen und klein schneiden. Öl in einen Topf geben, erhitzen und das Gemüse leicht anrösten, Tomatenmark zugeben und kurz mitrösten, dann mit Mehl binden, mit passierten Tomaten löschen und würzen. Für ca. 30 Minuten köcheln lassen.
für die Spinatfülle, Spinat auftauen lassen. Die Zwiebel schälen und fein hacken, in einer Pfanne mit Öl anrösten, den Spinat zugeben und würzen. Kurz vor Garende den Käse darin schmelzen lassen.
für die Bechamel Sauce: die Milch erwärmen, muss aber nicht kochen. Die Butter in einer Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen lassen, ohne dass sie Farbe nimmt. Das Mehl in die Butter klümpchenfrei einrühren, die warme Milch dazugeben und mit dem Schneebesen glatt rühren. Die Masse für einige Minuten unter ständigem rühren leicht köcheln lassen bis sie dickflüssig wird. Die Bechamel-Sauce vom Herd nehmen, salzen, pfeffern und mit Muskat würzen.
Mein Tipp: Bechamel Sauce kann man mit Klarsichtfolie direkt an der Oberfläche abdecken und im Kühlschrank für ein paar Tage aufbewahren.
Nun geht es ans Schichten. Auf den Boden der Auflaufform geben wir etwas Tomatensauce, dann Lasagneblätter, Bechamelsauce, wieder Lasagneblätter und Spinat, Lasagne, Bechamel, Tomatensauce u.s.w. bis alle Zutaten aufgebraucht sind. Zum Abschluss geben wir den geriebenen Käse und die Butterflocken.
Den Backofen auf 200° C. Ober/Unterhitze vorheizen und die Lasagne ca. 35-40 Minuten backen. Dann servieren und genießen.



Ich wünsche euch gutes Gelingen und lasst sie euch schmecken.
Herzlichst
Eure Irmi

Mittwoch, 15. Mai 2024

Gemüse-Creme-Suppe mit Ricotta-Röstbrot

Manchmal spielt das Wetter noch verrückt und treibt erneut eine kühlere Welle übers Land. Da wünscht man sich dann etwas "Wohlig-Warmes" zu essen. Suppe passt in diesem Moment am besten und genau deshalb gab es vor einiger Zeit bei uns zum Mittagessen Gemüsesuppe mit einem leckeren Ricotta-Röstbrot. Die Kombination Suppe und Röstbrot war herrlich und megalecker. Der Sattmacher zur Suppe war eindeutig das Röstbrot. Nicht zuletzt, weil ich auf Wunsch meines lieben HP nochmals Nachschlag zubereiten musste und es war so lecker, dass ich es ein paar Tage später erneut zubereitet.
Ricotta-Röstbrot wäre auch ein toller Snack für den Sommer. Wenn die Abende länger werden und die Temperaturen so angenehm sind, dass man auch abends noch die Terrasse nutzen kann um sich in Ruhe niederzulassen und ein Glas Wein zu trinken. Für solche Gelegenheiten wird dieses Rezept sicher wieder mal aufgegriffen. 
🍅🍅🍅🍅🍅🍅🍷🍷🍷🍷🍷
 


Zutaten für die Gemüse-Creme-Suppe: (4-5 Portionen)
600 g. Suppengemüse (aus dem Tiefkühlfach)
1 mittlere weiße Zwiebel
3 Zehen Knoblauch
600 ml. Wasser
1 El Gemüsebrühe-Pulver
Salz und Pfeffer
2 EL Frischkäse
Öl für den Kochtopf
Zutaten für das Röstbrot: (für 2 Personen)
Brotscheiben, (Ciabatta oder ähnliches)
3 EL. Ricotta
2 EL. Frischkäse
1-2 EL. Chili-Öl
3 Stück getrocknete  in Öl gelegte Tomaten
1 Handvoll Rucola
Salz, Pfeffer
Datteltomaten (Datterini)
5-6 EL. Olivenöl
2 kleine Zehen Knoblauch

Zubereitung Suppe:
Gemüse auftauen. Zwiebel und Knoblauch pellen und klein schneiden. Wasser und Gemüsebrühe-Pulver mischen.
Das Öl in einen Topf geben, Zwiebel und Knoblauch darin anschwitzen, Gemüse zugeben und kurz anrösten, mit Brühe löschen. Die Suppe köcheln bis das Gemüse weich ist. Dann pürieren, salzen, pfeffern und nochmals kurz köcheln. Kurz vor dem Servieren den Frischkäse zugeben und schmelzen lassen. Gut untermischen.
Zubereitung Röstbrot:
Datteltomaten waschen und in Scheiben schneiden. Die getrockneten Tomaten klein schneiden. Einen Teil der Rucola fein hacken.
Ricotta und Frischkäse mit dem Chili-Öl in eine kleine Schüssel geben und miteinander glattrühren, gehackte Rucola und getrocknete Tomaten zugeben und gut untermischen, salzen und pfeffern.
Die Knoblauchzehen schälen und zum Olivenöl pressen. Gut mischen.
Die Brotscheiben mit dem Oliven-Knoblauch-Öl leicht bestreichen und in einer beschichteten Pfanne von beiden Seiten anrösten, anschließend mit der Ricotta-Masse bestreichen und noch mit Rucola und Datteltomaten belegen.
Lauwarm zur Suppe servieren und genießen.

Ricotta-Röstbrot


Lasst es euch schmecken.
Herzlichst
Eure Irmi

Freitag, 10. Mai 2024

Erdbeer-Schoko-Torte

Torte mit Erdbeeren, ein Klassiker, der sich besonders im Frühling durchsetzt und die zu jedem Anlass passt. So vielseitig kann man Torte mit Erdbeeren zubereiten, eine Unmenge an Rezepten gibt es mittlerweile. Dieses Rezept hier ist ein absoluter "Schnell-Läufer" denn innerhalb 2-3 Stunden lagert die Torte auch schon im Kühlschrank. Jedoch dann sollte ihr ein bisschen Zeit zum Kühlen gegönnt sein, sagen wir, mindestens 3 Stunden.
Für die oberste Schicht der Torte darf man so einige Reste, die man vielleicht noch übrig hat, wie z.B. Kuchenreste oder Reste von Keksen, verbrauchen. Einfach zerkrümeln und drüberstreuen, einfacher und zugleich leckerer kann man eine Torte nicht abschließen. Die Krümelmasse kann man auch mit Schokostreusel oder mit Nüssen mischen, um damit der Kuchen ein anderes Gesicht bekommt. Schokoraspel drüberstreuen schaut auch sehr edel aus; das nur um ein paar Abwechslungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Vor dem Servieren könnte man noch leicht mit Puderzucker aufhübschen, natürlich nur, wenn man mag. Ich habe unsere Torte nicht gezuckert , weil wir viel Zucker nicht so schätzen.
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Die Erdbeer-Schoko-Torte war sehr frisch und luftig und wurde mit Begeisterung verspeist. Leider habe ich es irgendwie verpasst, vorher noch ein paar Bilder zu knipsen. Deshalb gibt es heute nur eine begrenzte Ansicht, aber dennoch kann man sich den ganzen Kuchen gut vorstellen. 
🍰🍰🍰🍰🍰🍰🍰🍰🍰
Mir ist gerade total nach Frühling und deshalb benutze ich einfach diese Gelegenheit, um auch Euch einen schönen Frühling zu wünschen mit viel herrlichen Sonnenschein; habt eine angenehme Zeit und "mocht's guat" bis zum nächsten Beitrag. 👋



Zutaten für den Schokoboden:
3 Eier
120 g. Zucker
1 Vanillezucker
1 Prise Salz
80 ml. Wasser
80 ml. Sonnenblumenöl
100 g. Weizenmehl
20 g. Kakao
1 TL. Backpulver
80 g. Walnüsse gerieben

Zutaten für die Creme:
250 g. Sauerrahm
500 ml. Sahne
1 Prise Salz
80 g. Puderzucker
3 Sahnesteif
60 g. Erdbeeren 
2 Vanillezucker
außerdem:
200 g. Erdbeeren
200 g. Biskuitbrösel oder Sonstiges

Zubereitung Tortenboden:
Alle Zutaten sollen Zimmertemperatur haben.
Backofen auf 170 °C. Ober/Unterhitze vorheizen. Springform von Ø 24 cm vorbereiten – den Boden mit Backpapier belegen. 
Eier, Zucker, Vanillezucker und die Prise Salz mit der Rührmaschine schaumig aufschlagen, das dauert ca. 5 Minuten. Das Öl und das Wasser auf langsamer Stufe einrühren.
Weizenmehl mit Kakao und Backpulver mischen und sieben und in den Teig geben, langsam unterheben, Walnüsse ebenfalls beimengen und langsam unterheben.
Den Teig in die Springform füllen, im Ofen für ca. 30 Minuten backen.
Kuchen in der Form auskühlen und nach dem Erkalten auf eine Tortenplatte stürzen. Papier abziehen. Die oberste Schicht der Torte mit dem Messer abschneiden und später als Kuchenbrösel benutzen. 
Mein Tipp: sollten im Falle zu wenig Kuchenbrösel vorhanden sein, kann man gerne mischen, wie im Text oben schon beschrieben.
Zubereitung der Creme:
Sauerrahm und Sahne müssen kühlschrankkalt sein.
60 g. Erdbeeren waschen, würfeln und mit 2 Pckg. Vanillezucker pürieren.
Sauerrahm, Sahne, Salz, Puderzucker und die pürierten Erdbeeren in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und zuerst auf kleiner Stufe anschlagen, Sahnesteif dazugeben und nun auf höherer Stufe zu einer festen Creme aufschlagen. Creme inzwischen kaltstellen.
Die 200 g. Erdbeeren putzen und in kleine Würfel schneiden.
Kuchenboden auf eine Kuchenplatte legen und mit einem Tortenring umschließen. Nun 1/3 der Creme auf den Kuchenboden verteilen, darüber die gewürfelten Erdbeeren gleichmäßig auslegen und mit dem Rest der Creme abdecken. Creme glatt streichen. Biskuitbröseln darüber streuen. 
Den Kuchen im Kühlschrank lagern. Vor dem Servieren den Tortenring entfernen und die Torte leicht mit Puderzucker (optional) bestreuen.



Lasst ihn euch schmecken.
Herzlichst
Eure Irmi

Sonntag, 5. Mai 2024

Risotto mit grünen Spargel

Grüner Spargel ist wieder im Einsatz, ich hatte es ja schon angekündigt. Komischerweise habe ich grünen Spargel früher nicht so beachtet - jetzt hab ich anscheinend meine Gewohnheiten umgestellt und erweitert. Grüner Spargel hat den Einzug in meine Küche gehalten, nicht zur Gänze, aber immerhin.
Nachdem jeden Frühling der Spargel früher erhältlich ist, da die Ernte durch die Folientunnel um einige Zeit vorgezogen werden kann, bin ich heuer teilweise auf grünen Spargel umgestiegen. Trotzdem bleibt der weiße Spargel für mich mein absoluter Liebling, obwohl der grüne mehr Geschmack und mehr Farbe auf den Teller bringt.
Spargelgerichte gibt es viele, auch auf diesem Blog haben sich schon einige Rezepte angesammelt. Hier sind meine anderen Rezepte zu finden, wovon einige davon uns zwischenzeitlich richtig ans Herz gewachsen sind und jährlich während der Spargelsaison mindestens einmal gekocht werden. Vielleicht spricht euch ja auch das eine oder andere Rezept an. Wenn ja, dann freut es mich von Herzen und ich wünsche gutes Gelingen; lasst es euch schmecken.



Zutaten für 2 Portionen
180 g. Risotto-Reis
600 ml. Brühe heiß
80 ml. Weißwein
Salz und Pfeffer
80 g. Butter
12 Stangen Spargel
5 Kirschtomaten
2 Schalotten
1 kleine Knofi
3 EL. geriebenen Parmesan
Olivenöl für die Pfanne

Zubereitung:
Schalotten und Knoblauch schälen und klein hacken. Die Spargel am unteren Drittel schälen (wenn es nötig ist), dann das unterste Drittel in feine Scheiben schneiden, das zweite Drittel in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden, die Spitzen ganz lassen. Brühe erhitzen. Kirschtomaten waschen und halbieren.
Die Hälfte der Butter in eine beschichtete Pfanne geben, erhitzen, die Schalotten mit den fein geschnittenen Spargelscheiben darin glasig dünsten, Reis zugeben, leicht andünsten und mit Weißwein löschen. Mit Salz und Knoblauch würzen, den Wein reduzieren lassen, dann langsam und unter Rühren nach und nach heiße Brühe angießen. Jetzt Spargelstücke zugeben und mit dem Reis köcheln bis das Risotto gar ist.
Übrigens: Risotto sollte auch "al dente" gekocht sein, (der Reis sollte bissfest sein). Der Reis kocht immer noch nach.
Am Ende der Garzeit den Topf vom Herd ziehen und Parmesan zugeben, dann die Butter unterrühren. Pfeffern und wenn nötig noch salzen. Das Risotto wird ungefähr in ca. 20 Minuten fertig sein.
In separater Pfanne das Olivenöl erhitzen die Spargelspitzen anbraten, salzen und pfeffern. Spargel auf einen Teller legen und die Tomaten in selbiger Pfanne leicht anbraten, ebenfalls salzen und pfeffern.
Nun das Risotto auf Tellern anrichten, mit Spargelspitzen und Tomaten garnieren und sofort servieren.


Lasst es euch schmecken.
Herzlichst
Eure Irmi

Dienstag, 30. April 2024

Orchideenwelt und Schmetterlingsgarten

Orchideenwelt und Schmetterlingsgarten, das klingt nach einer spannenden Kombination.
Es ist wirklich erstaunlich, dass es in meiner Heimat für mich immer noch neue Orte und tolle Plätzchen gibt, die ich vorher nie besucht habe. Manchmal befinden sich diese Schätze sogar in nächster Nähe und man fährt gefühlte 1000 mal daran vorbei, ohne sich jemals die Zeit genommen zu haben, anzuhalten und einen Besuch abzustatten. Oft kommt man dann aus dem Staunen nicht heraus - so war es diesmal auch.
Der Besuch in der Orchideenwelt mit integriertem Schmetterlingsgarten, mit Vogelfütterung und Teich hat mich angenehm überrascht, sowas hätte ich nicht erwartet. Rein gefühlsmäßig  hätte ich mich dort noch sehr viel länger aufhalten können.
Schon die Einfahrt auf das Gelände ist locker, großzügig mit einem sehr gepflegten weiten Parkplatz, teils mit Rasenfläche und großen Pflanzen bestückt.
Das Entrée wirkt angenehm ruhig, es spornt uns gleich zum Verweilen und zum Loslassen an. Hier darf man sich erst mal umsehen, Orchideen bestaunen und/oder auch erwerben und man darf sich dann entscheiden, ob ein Rundgang in der Orchideenwelt (kostenpflichtig) interessant wäre oder nicht. Vielleicht hat man auch nur Lust, das herrliche, integrierte Restaurant mit dem klangvollen Namen ORCHIDEA zu besuchen. Sich dort niederzulassen ist für Groß und Klein ein Erlebnis. Der Gastro-Raum ist ausgestattet mit großen Kübelpflanzen, mit Hängeampeln, die mit verschiedenen Blumen bepflanzt sind, die Tische sind schön gedeckt und noch vieles mehr. Der Eindruck ist großartig, er vermittelt uns die Atmosphäre von einem wohnlichen, aber sehr luxuriösen Gewächshaus. 
Der dazugehörende Garten mit vielseitigen Spielplatz ist besonders für Eltern mit Kindern ein Traum. Gerne lassen sich Familien dort nieder, zu Kaffee und Kuchen oder vielleicht zu einem gemeinsamen Mittagessen. Für Unterhaltung und schönem Ambiente ist auch ohne Besichtigung der Orchideenwelt gesorgt.

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Wir entscheiden uns aber für den Besuch in der Orchideenwelt und sind schon ganz gespannt, auf das, was uns erwartet. Begleitet mich, wenn ihr Zeit und Lust dazu habt, es würde mich freuen.










Ich komme gerade aus dem Staunen nicht mehr heraus. Viel Zeit ist hier schon liegengeblieben und immer wieder gibt es in der einen oder anderen Ecke neue Orchideen zu bewundern. Ich konnte bis jetzt schon eine große Anzahl an herrlichen Bildern knipsen. Sie alle in einem Post  unterzubringen, könnte glatt die Kapazitäten sprengen. Deshalb gibt es hier nur einen kleinen Auszug davon.

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Nun geht es aber weiter an den Teich mit seinen unzähligen Koi-Fischen und den Schildkröten. Man darf sie auch füttern, das ist für Kinder besonders toll. Dann führt unser Weg direkt weiter in den legendären Schmetterlingsgarten. Wir müssen uns beeilen, denn der Schmetterlingsflug wurde uns schon angekündigt.



Nun geht es endlich in den Schmetterlingsgarten
kommt mit.




Der Schmetterlingsgarten war ein einmaliges Erlebnis, überall fliegen die Falter durch die Luft, durch den Garten und durch die Pflanzen und lassen sich mal da und mal dort nieder; nicht selten auch auf einen der Besucher. Man muss sachte damit umgehen, denn sonst fliegen sie davon, noch bevor man sie richtig bewundern und knipsen konnte. Kinder und Erwachsene können sich hier so unendlich begeistern - es ist schon fast der unglaubliche Wahnsinn. Ein so tolles Erlebnis muss man einfach mitnehmen.
Schon wieder ist uns die Zeit irgendwie abhanden gekommen und dabei haben wir jetzt doch glatt die Vogel-Fütterung verpasst. Schade, denn gerade diese wäre interessant gewesen, man hätte direkt dabei sein können, um bei der Fütterung zu helfen. Aber ich habe nachträglich noch ein paar lustige Bilder knipsen können, als die Vögel gesättigt waren, wieder zur Ruhe gekommen sind und sich der eine oder andere trotzdem noch zur Schau gestellt hat.



Zum Abschluss, darf man sich noch auf das "Hochzeitsbankl" setzen, wenn man Lust dazu hat und die Füße müde sind. Für einen Moment ausruhen, um den Tag und die Eindrücke nochmals Revue passieren zu lassen, tut uns gut.

Schön, dass ihr dabei wart und vielleicht hat jemand Lust bekommen, die Orchideenwelt in Gargazon auch selbst mal zu besuchen. Ein eindrucksvoller Tag erwartet euch dort! - Garantiert.

Herzlichst
Eure Irmi

Die Geschichte mit der Werbung:  Dieses Blog ist und bleibt weiterhin frei von bezahlter Werbung.

Sollte ich aber dennoch von einem Produkt eine Sympathie-Empfehlung abgeben so passiert das aus reiner Überzeugung und ganz ohne Auftrag.  
Alle Marken, Ort‘s, oder andere Nennungen und die Verlinkungen auf andere Seiten sind private Tipp‘s und werden von mir nicht als kommerzielle Werbung genutzt.

Donnerstag, 25. April 2024

Bratkartoffel-Salz

Gewürz-Salz selbst herstellen ist einfach, schnell gemacht und schmeckt nachher ganz nach eigener Vorstellung. Von einer Zutat ein bisschen mehr, vom anderen etwas weniger, diese Möglichkeit gibt es natürlich nur, wenn man sich das Gewürz  nach eigener Vorstellung zusammenstellt. Jeder kennt seine Vorlieben am besten.
Ein Extra Bratkartoffel-Salz hatte ich bisher noch nie in Gebrauch. Warum nicht selber herstellen, dachte ich mir vor ein paar Tagen. Nachdem jetzt die Grillsaison vor der Tür steht und dann auch öfters Bratkartoffeln zubereitet werden, wäre es schön, ein fertiges Bratkartoffel-Gewürzsalz bei der Hand zu haben. Schmeckt megalecker, habe ich gleich festgestellt, da macht das Bratkartoffeln zubereiten und genießen noch viel mehr Spaß.
Mit der unten angeführten Menge kommen wir in dieser Saison locker durch, wenn das Salz nur für die Bratkartoffeln verwendet wird. Ich habe aber festgestellt, dass das Gewürz auch zu Fleisch passt, z.B. für Brathühnchen. Da werde ich wohl erneut zubereiten müssen.😏😏😏
Mein Tipp: alle Zutaten gibt es eventuell auch in gemahlener Form zu kaufen, man kann sie ebenfalls wunderbar verwenden.
Ein weiterer Tipp: verschiedene Rezepte für Würzmittel gibt es mittlerweile auf meinem Blog. Sie treffen alle meinen Geschmack und ich habe sie auch schon mehrmals zubereitet. Damit hat man für den Hausgebrauch eine schöne Auswahl und als Gastgeschenk eignen sie sich auch hervorragend. Vielleicht habt ihr Lust einen Blick zu riskieren. 



Zutaten für ein Glas mit ca. 
120 g. Meersalz 
2 TL. Paprikapulver gemahlen
1 TL. getrockneten gerebelten Thymian
1 TL. getrockneten gerebelten Rosmarin
1 TL. rote Pfefferkörner
½ TL Kümmel (ganz)
½ TL Koriander (ganz)

Zubereitung:
Meersalz fein mahlen, solltet ihr nur grobes bekommen. 
Thymian, Rosmarin, rote Pfefferkörner, Kümmel und Koriander in eine kleine Mühle (ich benutze dafür eine kleine elektrische Kaffeemühle) geben und fein mahlen. Anschließend in einer Schüssel mit dem Paprikapulver und dem Salz vermischen.
In einem gut verschließbaren Behälter oder Glas aufbewahren.


Auf die Bratkartoffeln. !!
Herzlichst
Eure Irmi



Samstag, 20. April 2024

Luisl's-Landbrot mit Sonnenblumenkerne

Ein Rezept für ein wunderbares Landbrot aus dem Gusseisentopf kann ich euch heute präsentieren und mit der Woche "Leckeres aus dem Gusseisentopf" fortfahren.
Vor kurzer Zeit habe ich mir einen Gusseisentopf zugelegt, der jetzt natürlich immer wieder herausgeholt und fleißig benutzt wird. Damit habe ich zwischenzeitlich schon die leckersten Gerichte gekocht, aber auch herrliches Brot gebacken und das, mit einer totalen Genugtuung.
Obwohl der Topf schon ein gewisses Gewicht mit sich bringt und ich vorher genau aus diesem Grund eine große Abneigung gegen ihn aufbrachte, so bin ich jetzt richtig froh, dass ich mich diesbezüglich durchgerungen habe, um mir einen Gusseisentopf anzuschaffen. Die feinen Brote und die anderen tollen Gerichte entschädigen mich jedes Mal für sein Schwergewicht. Bezüglich Reinigung, gilt es auch gewisse Regeln einzuhalten. Wenn das alles beherzigt wird, hat man seine wahre Freude mit ihm und sein Gewicht reduziert sich gefühlsmäßig von Mal zu Mal.

Mein Tipp: Um diverse köstliche Brote zu backen, ist es nicht unbedingt nötig, sich extra einen Gusseisentopf anzueignen. Dieses Brot z.B. kann auch genauso gut  als freigeschobenes Brot gebacken werden - dann aber natürlich im vorgeheizten Backofen.



Zutaten für 1 Brot:
Vorteig:
100 ml. Wasser lauwarm
1 Tüte Trockenhefe
1 TL. Zucker
150 g. Weizenmehl (00)

Hauptteig:
Vorteig
150 g. Weizenmehl (00)
200 g. Dinkelmehl
250 ml. Wasser lauwarm
10 g. Salz
60 g. Sonnenblumenkerne

Zubereitung Vorteig:
Die Zutaten für den Vorteig in eine ausreichend große Schüssel geben, mischen, mit Klarsichtfolie abdecken und für 30 Minuten gehen lassen.
Zubereitung Hauptteig:
Zum Vorteig jetzt die restlichen Zutaten geben, mit dem Kochlöffel gut untermischen (bis sich das Mehl verbunden hat) dann abdecken und an einem warmen Ort ca. 30 Minuten gehen lassen.
Dann mit den Händen dehnen und falten und ein weiteres Mal abdecken und für 30 Minuten gehen lassen. 
Mein Tipp: Dehnen und falten wird in diesem Video gut gezeigt.
Inzwischen den Gusseisentopf gut mit Backtrennfett ausstreichen oder besprühen.
Den Teig rundschleifen, in den Topf geben, Deckel drauf und in den kalten Ofen schieben (dabei kann sich der Brotteig während der Aufheizfase noch entspannen und aufgehen). Den Ofen auf 200° C. Ober/Unterhitze einschalten und das Brot für 40 Minuten backen, anschließend Deckel abnehmen und noch ca. 15 Minuten weiterbacken, bis man eine schöne goldene Kruste hat.
Dann ist das Brot fertig und kann auf ein Gitter abgelegt werden damit es auskühlen kann.
Mein Tipp: Brot erst anschneiden wenn es komplett ausgekühlt ist.



Gutes Gelingen und lasst es euch schmecken.
Herzliche Grüße
Eure Irmi

Montag, 15. April 2024

Würstchen-Gulasch

Leckeres aus dem Gusseisentopf, das Motto für die Themenwoche, die heute startet.
Gulasch gibt es bei uns zu Hause ziemlich oft, wir mögen das. Meistens gibt es Rindergulasch mit Polenta oder Semmelknödel, ein typisches Gericht, wenn mal Hausmannskost gewünscht wird. Doch bin ich in letzter Zeit nicht immer der alten Linie treu geblieben und habe mich kulinarisch auch anderweitig inspirieren lassen. Zum Beispiel ein Gulasch mit Reh- oder Wildschwein-Fleisch oder eben ein tolles Kartoffel-Gulasch oder, so wie heute, da gibt es Würstchen-Gulasch.
Ich meine aber, ähnlich sind sie ja alle, in den Zutaten, in der Zubereitung und optisch wohl auch. Aber einen klitzekleinen Unterschied gibt es doch, diesmal bringen die Würstchen eine leicht rauchige Note in das Gericht. Beim ersten Bissen mag das ungewohnt sein, aber bald hat man sich daran gewohnt und man empfindet es als angenehm.
Zum Würstchengulasch serviert man am besten Weißbrot, Baguette oder sowas ähnliches. Für das flüssige Wohl sorgt ein kühles Helles und/oder genügend Wasser. Weil das Würstchengulasch mit einer schönen Würze aufwartet, sollte man rechtzeitig mit einem Durstlöscher entgegenwirken.



Zutaten für 4 Portionen:
1 Zwiebel
1 frische Knoblauchknolle
2 kleine Spitzpaprika
1 Karotte
1 EL. Tomatenmark
5 mittlere Kartoffeln
600 ml. Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer, wenig Zucker
Paprikapulver und Thymian
2 Paar Frankfurter-Würstchen
Öl für die Pfanne

Zubereitung:
Zwiebel und Knoblauch schälen und klein würfeln. Kartoffeln schälen in mundgerechte Stücke teilen, Spitzpaprika und Karotten in kleine Würfel. Würstchen in dickere Scheiben.
Öl in die Pfanne geben, erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten, Karotten und Paprika zugeben und mit anrösten. Salzen, pfeffern, ein TL. Zucker und wenig Paprikapulver zugeben und untermischen. Nun Tomatenmark zugeben, kurz mit anrösten und anschließend mit Brühe löschen. Thymian, Knoblauch und Kartoffeln zugeben und für ca. 10 Minuten köcheln. Zum Schluss die Würstchen beimengen. Das Gulasch für ca. 20 Minuten köcheln bis die Kartoffeln weich sind aber noch nicht zerfallen.
Sollte die Konsistenz nicht passen, bitte mit Mehl und etwas Sahne binden.



Ich wünsche gutes Gelingen und lasst es euch schmecken.

Herzlichst
Eure Irmi