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Dienstag, 25. April 2017

Backtrennfett selber machen


Backtrennfett kann man auch selber machen und das in kürzester Zeit. Ihr kennt doch alle die
fertigen Backtrennsprays, die es seit geraumer Zeit überall zu kaufen gibt. Braucht ihr nicht mehr,
kann man problemlos selber machen. Bis vor Kurzem habe ich meine Backformen noch nach alt
bewährtem Muster eingefettet und bemehlt, doch mit dem selbst gemachten Backtrennfett
erübrigt sich die Mehlstauberei nach dem Fetten. Die Kuchen oder das Brot lösen sich so gut von der Backform, also, ich bin total begeistert.
Sicher wollt ihr jetzt wissen, wo ich das tolle Rezept gefunden habe? Natürlich beim Stöbern auf
YouTube und zwar nennt sich der Kanal  Küchen Schelle. Der lieben Anita und ihren Video's folge
ich jetzt schon eine ganze Weile und ich habe ihre Rezepte schätzen gelernt, denn sie stehen alle
unter dem Motto „Schnell-einfach-gut“. Ein Motto, das ich unsagbar liebe.  Aber schaut selbst bei
ihr vorbei, ihr werdet dort sicher das eine oder andere Rezept finden.




Zutaten:
100 g. Ceres (Kokosfett)
100 ml. neutrales Speiseöl (b. m. Sonnenblumenöl)
100 g. Weizenmehl

Zubereitung:
da ich keinen Thermomix besitze habe ich die Zubereitung mit einem Pürierstab getätigt. Ist super
gelaufen.
Alle Zutaten in einen schmalen hohen Mixbecher geben und mit dem Pürierstab ca. 3 Minuten gut
durchmixen damit eine cremige Flüssigkeit entsteht. Anschließend in ein Glas (Marmeladeglas)
abfüllen und im Kühlschrank fest werden lassen. Zum Einstreichen der Backform, mit dem Messer
etwas Backtrennfett aus dem Glas holen und die Form damit einstreichen. Das Fett ist sofort
streichfähig. Mit Mehl bestauben braucht es nicht mehr.
Lasst euch diesen super tollen Backhelfer nicht entgehen!


Alles Liebe

Eure Irmi

Freitag, 2. Juni 2017

Schoko-Bons-Torte


Eine echt leckere Torte – für alle – auch für die Großen und ganz besonders für die Haselnuss-
Liebhaber. Das feine Aroma der Haselnüsse dringt in die Nase wenn man den Deckel der Torten-
glocke öffnet. Ganz plötzlich kann man die Kinder gut verstehen, wenn sie vor der Tüte mit
Schoko-Bons sitzen , nicht mehr die Finger davon lassen können und immer wieder einen Griff
in die Tüte machen. Bei dieser Torte ging es uns ähnlich. Ein wahrer Genuss für jede Kaffeetafel.
Obwohl die Torte der Genuss pur ist und ich bei der Creme schon einiges an Menge (vom Original- Rezept) reduziert habe, könnte man noch weiter reduzieren. Es war reichlich Füllung vorhanden
und ich würde nächstes mal noch reduzieren.


Zutaten für den Biskuit:
5 Eier
170 g. Zucker
1 Vanillezucker
1 Prise Salz
100 g. Mehl
65 g. Speisestärke
1½ TL. Backpulver
60 g. geriebene Haselnüsse
25 ml. neutrales Speiseöl

Zutaten für die Füllung:
170 g. gezuckerte Kondensmilch (Milchmädchen)
250 g. Mascarpone
250 ml. Sahne
5 TL. San-apart oder anderes Sahnestandmittel
40 g. gehackte geröstete Haselnüsse
60 g. gehackte Schoko-Bons

Zutaten für die Schokosahne:
250 ml Sahne
170 g. Vollmilchkuvertüre
2 TL. San-apart

außerdem:
Schoko-Bons für die Deko ca. 200 g.

Zubereitung am Tag vorher:
Die geriebenen Haselnüsse in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten und abkühlen lassen.
Den Backofen auf 170 Grad Ober/Unterhitze vorheizen.
Die Backform von 26 cm Ø vorbereiten – Boden mit Backpapier belegen oder mit
meinem Backtrennfett ausstreichen.
Ganze Eier mit Salz, Zucker, Vanillezucker zu einer sehr cremigen und stabilen fast
steifen Masse aufschlagen (mit der Küchenmaschine dauert das ca. 6-8 Min.)
Mehl, Speisestärke, und Backpulver mischen, in die aufgeschlagene Masse sieben, Haselnüsse
und das Öl dazugeben und alles vorsichtig unterheben.
Den Teig in die vorbereitete Form füllen, im Ofen für ca. 28 Min. backen.
Die Stäbchenprobe bitte nicht vergessen. Den Kuchen aus dem Ofen holen, ein paar Minuten
ruhen lassen. Die Backform entfernen solange der Kuchen noch warm ist. Auf ein Kuchengitter
stürzen. Danach den Kuchen mit einem Küchentuch abdecken und komplett auskühlen lassen.
Am Tag vorher kann man auch schon die Schokosahne zubereiten. Dafür die Sahne in einen Topf
geben und erhitzen bis kurz vor dem Kochen. Topf vom Herd ziehen, (die Sahne soll nicht mehr
kochen) die Schokolade dazugeben und schmelzen lassen. Schokosahne in ein schmales hohes
Gefäß umfüllen, auskühlen lassen und dann abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Zubereitungen und Fertigstellung am Tag danach:
Für die Füllung: die Haselnüsse (wenn sie noch nicht geröstet sind) in einer Pfanne leicht
anrösten und komplett auskühlen lassen.
Die Mascarpone mit der gezuckerten Kondesmilch cremig rühren. Danach die kalte Sahne
dazugeben und leicht anschlagen, San apart einrieseln lassen und die Creme weiterschlagen bis
sie andickt. Schokobons in einem Mixer zerkleinern und zur Creme geben. Haselnüsse ebenfalls
dazugeben und alles vorsichtig vermischen.
Den Kuchen 2 mal waagrecht teilen. Den Tortenboden auf eine Tortenplatte legen und mit einem
Tortenring umschließen. Tortenboden mit der Hälfte der Creme belegen und glatt streichen, mit
dem 2. Tortenboden belegen. Restliche Creme darauf verteilen, glattstreichen und mit dem Torten-
deckel abschließen. Torte für ein paar Stunden kühlen.
Anschließend die Schokosahne aus der Kühlung holen und leicht anschlagen, San-apart ein-
rieseln lassen und fertig schlagen. Die Torte aus der Kühlung holen, Tortenring entfernen und mit
der Schokosahne außen einstreichen. Mit den restlichen Schoko Bons nach Wunsch dekorieren.

Viel Glück beim Nackbacken und gutes Gelingen.

 




Eure Irmi
 

Freitag, 6. Oktober 2017

Sonntagskuchen mit Nutella


Sonntag ohne Kuchen, geht das ?? Es geht, wenn es gehen muss, weil es vielleicht einmal keine Zeit zum Kuchenbacken gibt. Doch dieser Kuchen ist so schnell gemacht, dass er zeitmäßig überall hinein
passt. Da ist die Ausrede für "keine Zeit" fast nicht mehr angebracht. Die Zutaten hat man auch zu Hause, es könnte höchstens die Nutella fehlen, vielleicht, wenn jemand der Nutella nicht so viel Sympathie entgegen bringt. Doch Nutella kann man auch mit Marmelade oder verschiedenen Früchten ersetzen.
Der Kuchen ist luftig und locker, nicht zu süß (ich habe die Zuckermenge sowieso schon reduziert) und er passt herrlich zu einer Tasse Kaffee und einem sonntäglichen Ratscher“.
In unserer Familie werden solche Kuchen sehr gerne gegessen und die Kuchenbäckerin hat auch nichts dagegen, denn er gibt weniger Arbeit.
Macht ihn nach, ein dickes Lob von Seiten eurer Familie ist hiermit gesichert. !!👍👍





Zutaten:
300 g. Weizenmehl
½ Tüte Backpulver
1 Prise Salz
3 Eier (mit Raumtemperatur)
130 g. Zucker
1 Vanillezucker
etwas Zitronenabrieb
150 ml Sahne
80 ml neutrales Speiseöl (b.m. Sonnenblumenöl)
3-4 EL. Nutella (Menge nach Wunsch !!)

Zubereitung:
Den Backofen auf 170 ° C. Ober/Unterhitze vorheizen. Eine Backform von 24 cm Ø mit meinem
Backtrennfett einstreichen.
Die Nutella über Wasserbad geschmeidig rühren (nicht flüssig). Mehl mit Backpulver und Salz ver-
mischen.
Die Eier in die Rührschüssel der Küchenmaschine schlagen, Zucker und Vanillezucker dazugeben
und ca. 8 Minuten aufschlagen. Das Öl nach und nach langsam unterschlagen lassen, die Sahne und Zitronenabrieb dazu mischen und ebenfalls unterrühren. Löffelweise das Mehl unter mengen.
Die Masse am Ende noch einmal kurz auf höchster Stufe aufschlagen.
Den Teig in die vorbereitete Form füllen und glatt streichen. Nun die Nutella mit einem Teelöffel
unregelmäßig auf dem Teig verteilen. Den Kuchen im Ofen für 35 Minuten backen. Stäbchenprobe bitte nicht vergessen.
Nach dem Backen, den Kuchen aus der Form lösen und auf ein Auskühlgitter geben. Mit einem
Tuch abdecken bis er erkaltet ist. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.



Nun wünsche ich euch noch gutes Gelingen und ein schönes Wochenende
Eure Irmi

Dienstag, 12. Mai 2020

Tassenbrot mit Buttermilch - ohne Kneten

Tassenbrot mit Buttermilch aber ohne kneten. Ich liebe die Brote ohne kneten, sie bekommen so eine herrliche Krume, sind locker, luftig, nicht zu trocken und kriegen eine wirklich tolle Kruste. Sie gelingen fast immer und sind deshalb absolut geeignet für Brot-Back-Anfänger.
Als Anfänger benötigt man in allererster Linie ein einfaches Brot-Rezept, ohne viel Krims-Krams und mit absoluter Geling-Garantie. Ein tolles Brotergebnis beschert dann viel Freude, es macht stolz und treibt die Lust zum Brotbacken weiter an. Wer das mal probiert hat, kommt nicht mehr davon los. Versprochen !!!
Ich habe heute mein Brot wieder im Römertopf gebacken, habt ihr keinen Römertopf oder anderen Brottopf zum Backen dann könnt ihr das Brot trotzdem backen, die Beschreibung dazu gibt es bei Irmi‘s Hausbrot unter mein Tipp.

Mein heutiger Tipp: keine Buttermilch zu Hause ???? kein Problem.
In Ermangelung von Buttermilch kann man Naturjoghurt mit Milch mischen.
Andere Möglichkeit: für 250 ml. Buttermilch nimmt man ungefähr 235 ml. Milch und 1 EL. Zitronensaft. Die Milch ungefähr 10-15 Minuten stehen lassen damit sie säuert und als Buttermilchersatz verwendet werden kann.



Zutaten für ein Tassen-Brot:
für das Abwiegen mit Tassen ist es wichtig: immer dieselbe Tasse zu verwenden und immer identisch hoch zu füllen (das Mehl bitte nicht andrücken). Es ist egal wie groß Eure Tasse ist, sollte sie größer sein als meine Tasse, müsste man die Hefe und Wassermenge anpassen. Hefemenge ist im Normalfall 2% der Mehlmenge. Meine Tasse hatte ca. 150 gr/ml Füllmenge.

1 Tasse Dinkelmehl (ca. 150 g.)
2 Tassen Weizenmehl „O“ (ca. 300 g.)
1 ½ Tasse Buttermilch lauwarm (ca. 380 ml.)
9 g. frische Hefe
10 g. Salz

Zubereitung:
Die lauwarme Buttermilch mit der frischen Hefe in eine Schüssel geben, die Hefe darin auflösen. Das Mehl mit dem Salz mischen und zugeben. Mit einem Kochlöffel zu einem glatten Teig rühren, nur so lange bis der Teig das ganze Mehl aufgenommen hat. Der Teig sollte weich und etwas klebrig sein - sonst eventuell noch etwas lauwarme Buttermilch dazugeben (Bild 1). Die Schüssel mit Klarsichtfolie abdecken und den Teig so lange gehen lassen bis er das doppelte Volumen erreicht hat, das kann auch mal ca. 2 Stunden dauern.

1. vor der Teigruhe  2. nach der Teigruhe
3. vor dem Backen  4. Endergebnis

In der Zwischenzeit den Römertopf vorbereiten, wässern und mit Backtrennfett ausstreichen.
Den Teig aus der Schüssel nehmen, auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem länglichen Laib formen und in den Römertopf legen. Mit etwas Wasser besprühen und mit wenig Mehl bestreuen (Bild 3). Mit dem Deckel verschließen und in den kalten Backofen schieben. Jetzt den Backofen auf 230°C. Ober/Unterhitze einschalten und das Brot für 50 Minuten backen. Deckel abnehmen und das Brot für ein paar Minuten nachbräunen, wenn es nötig ist.
Brot herausholen, Klopfprobe nicht vergessen und auf einem Gitter komplett auskühlen lassen.


Genießt ein wunderbares Buttermilchbrot. ♥♥♥

Herzlichst
Eure Irmi

Freitag, 17. April 2020

Dinkel-Frühstücks-Brot

Weiter geht es in dieser Corona-Brot-Woche mit einem extra leckeren Frühstücks-Brot , das ich vor ein paar Tagen gebacken habe. Das Brot war nach dem Auskühlen extrem weich und nussig im Geschmack und das nicht nur wegen der Nüsse, die im Brot enthalten waren. Ich denke, der ganz andere Geschmack kam auch vom Dinkelmehl. Mit Dinkel backe ich eigentlich recht wenig, sagen wir mal fast nie, aber es schmeckt. 
Während der Gehzeit und auch noch während des Backens ist das Brot so aufgegangen; ich hatte die ganze Zeit über fast Sorge, dass die Backform nicht reichen würde. Es ist aber nichts passiert, alles gut.

Zutaten für eine Backform von 30 cm Länge:
300 g. Dinkelmehl 
320 g. Weizenmehl (0)
11 g. Salz
geriebene Orangenschale 
(Menge nach Geschmack)
1 TL. Zimt (oder Menge nach Geschmack)
200 g. lauwarmes Wasser
1 TL. Honig
22 g. frische Hefe
200 g. Buttermilch
100 g. Butter
4 EL. Blütenhonig
200 g. Walnüsse
50 g. gewürfeltes Orangeat

Zubereitung:
Butter in einen Topf geben, auf dem Herd schmelzen lassen, Topf vom Herd ziehen. 4 EL. Honig und die Buttermilch dazugeben, alles gut mischen und lauwarm abkühlen lassen.
Mehl mit Salz, Orangenschale und Zimt mischen.
Im lauwarmen Wasser die Hefe und den TL. Honig auflösen.
Die Walnüsse grob haken (ein paar für die Deko zur Seite legen).
Das Mehlgemisch in die Schüssel der Küchenmaschine geben, die Flüssigkeiten dazu und für ein paar Minuten kneten. Nun kommen die Nüsse und das Orangeat dazu, weiterhin kneten bis ein glatter Teig entstanden ist. Teig auf einer bemehlten Fläche noch kurz von Hand durcharbeiten, rund wirken und wieder zurück in die Schüssel geben. Abdecken und für gut 1 Stunde gehen lassen.
Inzwischen die Backform herrichten, ausfetten und bemehlen oder mein Backtrennfett benutzen.
Den Teig länglich formen und in die Backform legen. Nochmals abdecken und für weitere 30-40 Minuten gehen lassen.
Unterdessen den Backofen auf 190 °C. Ober/Unterhitze vorheizen. Das Brot in den Ofen schieben und für ca. 40 Mitnuten backen. Danach stürzen und auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen, erst dann anschneiden.



Gutes Gelingen

Herzlichst
Eure Irmi

Sonntag, 25. September 2022

Nutella-Marmorkuchen

Marmorkuchen ist derjenige Kuchen, welcher.... 
Er gilt fast überall als der Kuchen, den alle kennen. Er hat es geschafft, dass ihn alle mögen; ganz uneingeschränkt ist er der Liebling aller Kuchen. Er schmeckt schon lecker in der Standardausführung und hier noch verfeinert mit Nutella, lässt er uns gnadenlos zugreifen. 
Hier gibt es diesmal Irmis Version, die etwas schlankere und weniger süße Version. Ich habe bei der Zuckermenge gespart weil hier noch anderes Süß dazukommt. Ich finde, so ist der Kuchen noch süß genug.
Bei uns zu Hause wird Zucker sparen eher gewünscht, wir alle mögen lieber weniger Zucker im Gebäck. Deshalb könnte es vielleicht sogar sein, dass für so manchen in meinen Rezepten zu wenig Zucker angeführt ist. Zugeben kann aber jeder nach Wunsch, das ist reine Geschmacks- und Ansichtssache.
Ich habe den Kuchen diesmal in meiner Lieblingsform mit großen gewellten Rand gebacken, der Kuchen sollte damit eine schöne Blütenform bekommen
Die Menge des Teiges reicht aber auch für eine Gugelhupf-Form oder eine andere normale Springform von 24 cm Ø. 



Zutaten:

5 Eier (Gr. L.)
200 g. Zucker
1 Prise Salz
250 g. Butter
120 ml. Milch
250 g. Weizenmehl (00)
35 g. Weizenstärke
1 Pckg. Backpulver
20 g. Kakao ungesüßt
3 EL. Nutella

Zubereitung:
Alle Zutaten sollten Raumtemperatur haben. 
Backform mit Butter ausstreichen und bemehlen oder mein Backtrennfett benutzen. Mehl mit Backpulver und Weizenstärke mischen und sieben.
Backofen auf 180 °C. Ober/Unterhitze vorheizen.
Die Butter, den Zucker und die Prise Salz mit der Küchenmaschine ca. 6 Minuten aufschlagen. Die Eier einzeln dazugeben und kurz unterschlagen, nur bis sie sich gut mit dem Teig verbunden haben. Das gemischte Mehl esslöffelweise langsam und kurz unterrühren, abwechselnd mit der Milch. 
Nun die Hälfte des Teiges in eine andere Schüssel geben, dort den Kakao und die Nutella kurz unter den Teig rühren. 
Jetzt esslöffelweise abwechselnd hellen und dunklen Teig in die Form schichten damit ein schönes Muster entsteht. Den Teig oben glatt streichen.
Die Backform in den Ofen schieben und ca. 45-50 Minuten backen. Stäbchenprobe bitte nicht vergessen. 
Den Kuchen in der Form auskühlen lassen, dann stürzen.
Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.



Lasst ihn euch schmecken.
Herzlichst
Eure Irmi

Samstag, 10. Dezember 2022

Weihnachtsbrot mit Pistazien

Hefegebäck wird speziell im Winter gerne gebacken. Da es in der guten Stube sowieso schön warm ist, kann das Hefegebäck herrlich ruhen und schön aufgehen. Weihnachtsbrot darf deshalb an keinem Jahr fehlen, es gehört schon obligatorisch zu unserer Weihnachtsbäckerei und mit Pistazien ist es immer sehr, sehr lecker.
Hefegebäck ist das Gebäck für nebenbei, die Gehzeit, und davon gibt es hier genügend, kann man gut nutzen für Hausarbeit oder jetzt im Advent, für feine Bastelarbeit. 
Basteln ist die vorweihnachtliche Beschäftigung, die besonders in den Familien gerne gepflegt wird. Man kann dabei viel Zeit aufwenden um Dekorationen aller Art zu basteln, oder selbstgemachte Geschenke, Tischschmuck oder Weihnachtsgestecke u.s.w.. Vor allem aber wird der gesellschaftliche Austausch in der Familie großgeschrieben. Wenn sich dann so nebenbei jemand an den Herd stellt und guten Tee oder Glühwein kocht, zieht auch noch ein angenehmer Duft durch das ganze Haus und es wird  gesellig  und urgemütlich. 🎄🎄🎄🎄
Aber jetzt muss ich erst noch das Brot zu Ende bringen. 😋😋


Zutaten:
350 g. Weizenmehl
100 g. Zucker
1 TL. Zimt
1 Prise Muskat
1 Prise Salz
40 g. geriebene Pistazien
1 Ei
60 g. Butter
140 ml. Milch
18 g. frische Hefe
40 Orangeat
40 g. Zitronat
40 g. Rosinen
30 g. kandierte Kirschen
60 g. Pekannüsse 
2-3 EL. Rum

Zubereitung:
Die Butter schmelzen und wieder abkühlen lassen. Die kandierten Früchte klein schneiden, Pekannüsse grob hacken, Rosinen in Rum einweichen. Die Hefe in der lauwarmen Milch auflösen.
Alle Zutaten, außer die kandierten Früchte und die Nüsse in die Schüssel der Küchenmaschine geben und zu einem glatten Teig kneten lassen. Kurz bevor der Teig fertig ist, die restlichen Zutaten zugeben und gut untermischen.
Nun den Teig nochmals von Hand durcharbeiten und abgedeckt in der Schüssel ca. 2-3 Stunden gehen lassen, er sollte dann das doppelte Volumen erreicht haben.
Inzwischen eine Kastenform vorbereiten, ausfetten und mit Mehl bestreuen oder mein Backtrennfett benutzen.
Den Teig in die Form geben und nochmals ca. 1 Stunde gehen lassen
Unterdessen den Backofen auf 180 °C. Ober/Unterhitze vorheizen.
Das Weihnachtsbrot im Backofen ca. 35-40 Minuten backen, dann aus der Form lösen, abdecken und auf einem Gitter komplett auskühlen lassen. Anschließend das Brot in Klarsichtfolie wickeln und ca. 2-3 Tage ziehen lassen.
Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.
Gutes Gelingen und lasst es euch schmecken.



Herzlichst
Eure Irmi

Freitag, 30. März 2018

Gugelhupf mit Orangeat und weißer Schoki


Der absolute Lieblings-Gugelhupf
Auf unseren Oster-Frühstückstisch kommt dieses Jahr ein ganz einfacher köstlicher Gugelhupf.
Keine großartige Torte oder dergleichen wurde gewünscht - ein Gugelhupf stand auf der Liste
Einfach und urgemütlich wollen wir heuer das Osterfest verbringen. Keine aufwendigen Menü‘s
und außergewöhnlichen Speisen – bodenständig ist diesmal gefragt und ich freue mich schon drauf.
Die Planung und der Einkauf, alles gibt weniger Arbeit, sogar den Tisch wollen wir nicht mit Deko
überladen. So bleibt uns mehr Zeit zum "Ratschen" und genießen.
Ich bin mir sicher, die meisten von euch haben ebenfalls ein absolutes Gugelhupf-Lieblingsrezept. 🍰 Wenn jemand Lust hat, mir das in den Kommentaren mitzuteilen würde ich mich ganz besonders darüber freuen. Setzt einfach den diesbezüglichen Link darunter. Viele andere Leser möchten wahr-scheinlich gerne nochmals auf euer Rezept stoßen und es vielleicht sogar nachbacken - was ich ja
sicher auch tun werde. Ich bin schon ganz gespannt.



Zutaten:
200 g. Butter
180 g. Puderzucker
4 Eier (Gr. L)
350 g. Weizenmehl
1 Backpulver
1 Prise Salz
50 g. fein gehackte weiße Schokolade
70 g. Orangeat klein gewürfelt
4 EL. Grand Marnier
Abrieb einer Orange
120 ml. Milch

Zubereitung:
Alle Zutaten sollen Raumtemperatur haben.
Den Backofen auf 180 ° C Ober/Unterhitze vorheizen. Die Backform mit meinem Backtrennfett
ausstreichen. Orangeat in Grand Marnier legen und etwas ziehen lassen.
Butter, Puderzucker und die Prise Salz luftig/hellcremig aufschlagen. Die Eier- jedes einzeln
unterschlagen bis es sich mit der Masse verbunden hat. Die gehackte Schokolade, Orangenabrieb
und das Orangeat mit dem Grand Marnier unterziehen.
Das Mehl mit dem Backpulver mischen und abwechselnd mit der Milch unterrühren. Nur kurz, bis
sich der Teig verbunden hat.
Teig in die gefettete Backform füllen und im Backofen für 45 Minuten backen.
Kuchen aus dem Ofen holen und für 10 Minuten in der Form auskühlen lassen, dann stürzen und abgedeckt komplett erkalten lassen.


Ich wünsche euch alles Liebe und ein wunderbares Osterfest mit herrlichen, glücklichen Tagen.
Eure Irmi

Dienstag, 13. August 2019

Kräuter-Zupfbrot


Zur Zeit stecken wir noch mitten in der Grillsaison. Unser Grillgut besteht meistens aus verschiedenen Fleischstücken, Würstchen, Fleischkrapferl, Fleischkäse oder 1 cm dicke Mortadella-Scheiben. Mortadella-Scheiben schneide ich sehr gerne dazu, sie sind schnell fertig und so haben die besonders hungrigen gleich was auf dem Teller. Besonders Kinder essen gerne Mortadella-Scheiben und Würstchen. 
Dazu werden verschiedene Beilagen gewünscht; Salate, Gemüse, Dip‘s oder Saucen und natürlich herzhaftes Brot. Kräuterzupfbrot ist ideal als Beilage zu Gegrilletem, jedem schmeckt‘s und alle sind begeistert davon. Ist aber auch wirklich eine tolle Sache, so eine Scheibe abzupfen, auf den Teller zu legen und mit den anderen herrlichen Speisen zu verzehren. Dabei geht die Liebe wirklich durch den Magen.
Als Mitbringsel zu einer Grillveranstaltung oder sonst irgendwie als Geschenk aus der Küche ist Kräuter-Zupf-Brot auch immer willkommen.


Zutaten für eine Kastenform von 26 cm:
600 g. Weizenmehl
25 g. Hefe
1 Tl. Honig
175 ml. lauwarme Milch
48 g. Weiche Butter
2 Eier (Gr. L )
15 g. Salz
50-60 gr. Kräuterbutter
100 g. Fetakäse (ca.)

Zubereitung:
alle Zutaten sollen Raumtemperatur haben.
Hefe und Honig in der lauwarmen Milch auflösen. Weizenmehl und Salz in die Rührschüssel geben und gut vermischen. Die Hefemilch dazugeben und kurz unterkneten. Die restlichen Zutaten zugeben und ca. 8-10 Minuten mit der Maschine zu einem glatten Teig kneten lassen.
Teig aus der Schüssel nehmen, mit der Hand noch glattkneten, zu einer runden Kugel formen und wieder zurück in die Schüssel geben. Abdecken und ca. 1 Stunde gehen lassen.
Inzwischen eine Kastenform gut buttern und mit Mehl bestäuben oder mit meinem Backtrennfett gut bestreichen. Dann den Backofen auf 180 ° C Ober/Unterhitze vorheizen.
Nun den Teig auf ca. 40 x 40 cm ausrollen, mit Kräuterbutter bestreichen und mit zerbröseltem Feta-Käse belegen. Die Teigplatte in 4 gleichmäßige Bahnen längs und quer teilen (mit dem Krapfenrad geht das am besten). Die Quadrate aufeinander stapeln und quer in die Kastenform schichten. Dann mit einem Tuch abdecken und bei Zimmertemperatur nochmals ca. 50 Minuten gehen lassen.
Das Zupfbrot in den Backofen schieben und für ca. 30 Minuten goldbraun backen. Nach dem Backen aus der Form lösen und auf einem Gitter auskühlen lassen.


Ich wünsche Euch gutes Gelingen.

Herzlichst
Eure Irmi

Samstag, 25. September 2021

Karotten-Walnuss-Guglhupf

Fortsetzung in meiner Guglhupfwoche.
Warum gibt es immer wieder Guglhupf, ganz einfach, weil er ein absoluter Liebling ist - unser absoluter Liebling. Die meisten Familienmitglieder bei uns zu Hause mögen Guglhupf sehr gerne.♥♥♥
Ich denke, da spreche ich wohl vielen Menschen aus dem Herzen, denn Guglhupf-Liebhaber gibt's eine Menge auf dieser Welt. Und sie alle lieben die vielen Variationen, die heute gebacken werden, die Auswahl wurde richtig groß und vielseitig.
Mittlerweile gibt es im Handel auch viele verschiedene Backformen. Nicht nur im neuen Design, es hat sich auch das Material und die Qualität geändert; eine praktischer wie die andere. Ich benutze aber immer noch meine alte Form, sie ist klassisch und sie ist nicht allzu groß und sie hat mich schon viele Jahre begleitet. Zudem fällt der Kuchen nach dem Backen meist ohne Probleme aus der Form.
Es wäre in meiner Küche auch gar kein Platz mehr für weitere neue Backformen. Guglhupf-Backformen brauchen viel Stau-Platz, da gibt es meistens nichts stapelbares. Leider. !!!!


Zutaten:
4 Eier
180 g. Zucker
1 Vanillezucker
1 Prise Salz
200 g. Butter
350 g. Weizenmehl
1 Backpulver
1 TL. Zimt
70 ml. Milch
3 EL. Rum
80 g. Walnüsse gerieben
90 g. fein geraspelte Karotte (Möhre)

Zubereitung:
alle Zutaten sollen Zimmertemperatur haben.
Backofen auf 160 °C. Umluft vorheizen, Backform einfetten und mit Mehl bestreuen oder mein Backtrennfett benutzen. Mehl, Backpulver und Zimt mischen und sieben.
Butter, Zucker, Vanillezucker und die Prise Salz in eine Rührschüssel geben und schaumig schlagen bis die Masse glatt und weiß/cremig ist.
Nach und nach die Eier einzeln zugeben und unterschlagen bis sie sich mit der Masse verbunden haben. Das Mehl in 3 Portionen abwechselnd mit der Milch unterheben. Rum, Karotten und Walnüsse ebenfalls kurz unterheben.
Den Teig in die Backform füllen, glatt streichen und im Ofen für ca. 50 Minuten backen. Stäbchenprobe bitte nicht vergessen.
Nach dem Backen den Kuchen auf ein Tortengitter stürzen und mit einem Tuch abgedeckt komplett auskühlen lassen.
Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.


Gutes Gelingen und lasst ihn euch schmecken.
Herzlichst
Eure Irmi