Dienstag, 6. November 2018

Graukas-Schnitten


Wie viele Möglichkeiten gibt es diese herrlichen Graukas-Schnitten zu genießen ?. Unzählige, weil sie einfach super lecker schmecken und alles was super lecker schmeckt lässt sich leicht kombinieren und man mag es automatisch überall und zu jeder Gelegenheit dazu.
Vorausgesetzt, dass man die Zutaten zu Hause hat, lassen sich die Schnitten schnell anrichten, so ganz nebenbei auch wenn lieber Besuch schon in der Küche ist. Da darf die Gastgeberin ganz locker bleiben, denn mit diesen Schnitten läuft garantiert nichts falsch, alle mögen sie. Ein Glas Wein dazu servieren und der Abend wird zu einem gemütlichen Feierabend in geselliger Runde. So werden spontane Besuche sehr oft zu den schönsten Besuchen.
Bei Graukäse, bei uns in Südtirol "Graukas" genannt, handelt es sich um Sauermilchkäse, er ist fettarm, zwar etwas "stinkig" aber mit einem feinen würzigen Aroma.


Zutaten:
100 g. Graukäse
100 g. Frischkäse
10 g. Zwiebel
30 g. Spitzpaprika
30 g. Butter
Salz, Pfeffer, Schnittlauch
Kornspitzweckerl oder Baguette

Zubereitung:
Die Butter sollte wachsweich sein. 
Graukäse klein würfeln. Zwiebel und Spitzpaprika ganz klein würfeln. Schnittlauch waschen und klein schneiden.
Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Handrührgerät kurz cremig rühren.
Brot in Scheiben schneiden und mit der Graukas-Creme bestreichen.



Ich wünsche euch gutes Gelingen und noch eine schöne Woche
Herzlichst
Eure Irmi

Freitag, 2. November 2018

Joghurtkipferl mit Marmelade


Joghurtkipferl gefüllt mit Aprikosenmarmelade zählen für mich zu den leckersten Hefe-Teilchen überhaupt. Die Füllung kann natürlich ganz individuell gestaltet werden, sie schmecken zum Beispiel auch lecker mit einer Nuss- oder Mohnfülle, mit einer Quarkfülle und sogar mit Nutella. Ich mag sie am liebsten zum Frühstück aber gerne auch zum Nachmittagskaffee und ein kleines Stückchen darf es auch mal zwischendurch sein, wenn  man ganz zufällig daran vorbeigeht. Eben so lange, bis sie aufgefuttert sind.

Zutaten für den Hefeteig für 10 Stück:
250 g. Weizenmehl
200 g. Dinkelmehl
1 Prise Salz
100 g. Zucker
30 ml. Milch
20 g. frische Hefe
220 g. Joghurt natur
70 g. Butter
1 Ei
Abrieb ½ Zitrone
Aprikosenmarmelade
Milch zum Einstreichen
Eigelb zum Bestreichen

Zubereitung:
Alle Zutaten sollen Zimmertemperatur haben.
Die Milch erwärmen bis sie lauwarm ist. Die Hefe darin auflösen, Joghurt und Ei dazugeben und gut verquirlen. Dinkel- und Weizenmehl in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben, Zucker und Salz dazugeben und kurz mischen. Die Flüssigkeit dazugeben und untermischen. Jetzt die Butter dazumischen und alles für ca. 8 Minuten zu einem glatten elastischen Teig kneten lassen. Sollte der Teig zu klebrig sein, einfach noch Mehl dazugeben. Den Teig auf der Arbeitsfläche nochmals kurz durcharbeiten, wieder zurück in die Rührschüssel legen, mit einem Tuch abdecken und ca 1 Stunde gehen lassen. Er sollte das doppelte Volumen erreichen.
Nach der Gehzeit den Teig in 10 gleiche Stücke teilen, jedes Stück zu einer kleinen Kugel schleifen. Anschließend dir runde Teigkugel ausrollen auf die Größe von ca. 15 x 15 cm.

Am unteren Drittel mit Marmelade füllen, den Rand der Marmelade mit Milch umstreichen, einmal umklappen und mit den Fingern den Rand fest drücken. (siehe unten) 


Den restlichen Teig mit dem Pizzaschneider ein paar mal einschneiden jedoch außen den Rand nicht durchschneiden. Auch nicht in den Teil der mit Marmelade gefüllt ist schneiden.

Nun das Kipferl weiter aufrollen, mit dem Schluss nach unten zu einem Hufeisen formen und auf das Backblech legen. 

Die Backbleche mit einem Tuch abdecken und die Kipferl wieder ca. 30 Minuten gehen lassen. Den Backofen auf 170 ° C. Umluft vorheizen.
Das Eigelb verquirlen und die Kipferl damit bestreichen. Die Backbleche in den Ofen schieben. Die Kipferl ca. 20 Minuten goldgelb backen.

Aus dem Ofen holen, abkühlen lassen, mit Puderzucker bestreuen, servieren und genießen.


Ein schönes Wochenende für euch alle.
Alles Liebe
Eure Irmi

Dienstag, 30. Oktober 2018

Schweinefilet mit Champignon-Rahm


Schweinefilet mit Champignon-Rahm gab es gestern Mittag bei uns zu Hause. Ein super leckeres Mittagessen für uns Zwei das sehr gut geschmeckt hat und richtig schön satt machte. Zwei Semmelknödel waren noch vom Tag vorher im Kühlschrank. Die gab es für meinen HP dazu, er ist ein richtiger Knödelfan, der gerne öfter Knödel auf dem Speiseplan sehen würde. 


Zutaten für 2 Personen.
½ Schweinefilet
200 g. Champignon
½ Zwiebel
1 kleine Zehe Knoblauch
2 TL. Mehl
100 ml. Sahne
70 ml. Brühe
Kräutersalz und Pfeffer
Öl für die Pfanne

Zubereitung:
Champignon putzen und vierteln oder achteln. Zwiebel und Knoblauch pellen und klein schneiden.
Schweinefilet in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden, salzen und pfeffern.
Öl in eine Pfanne geben, die Champignon leicht anrösten bis sie etwas Farbe bekommen haben, dann Zwiebel und Knoblauch dazugeben und kurz mit rösten, salzen und pfeffern. Mit Mehl stauben und mit Sahne und Brühe angießen. Die Sauce leicht köcheln lassen.
Öl in eine separate Pfanne geben, das Fleisch darin von jeder Seite kurz anbraten und etwas Farbe nehmen lassen, auf einem Teller anrichten, die Sauce dazugeben und sofort servieren.

Ich wünsche eine guten Appetit.
Herzlichst
Eure Irmi

Freitag, 26. Oktober 2018

Apfel-Walnuss-Torte mit Zimtsahne


Wenn der Herbst mit seiner Fülle an prächtigen Farben wieder ins Land zieht dann bringt er reichlich Ernte an Obst, Getreide, Kartoffeln und anderes Gemüse mit. Die Trauben blau und weiß hingen vollreif an den Rebstöcken und haben auf ihre Lese gewartet, die nun abgeschlossen ist. Nicht zu vergessen ist die Kürbisernte. Die Kürbisse sorgen nicht nur für eine abwechslungsreiche Speisekarte sondern auch für eine farbenprächtige Herbstdekoration.  
Die ersten frischen Früchte werden hier schon mal verarbeitet zu einer herrlichen Apfel-Walnuss-Torte. Sie ist im Herbst ein absolutes Muss. Dabei kann man die frischesten Zutaten aller Zeiten benutzen, frischer verarbeiten geht wohl wirklich kaum. 
Zugleich schiebt sich für viele wieder eine kurze Extra-Jahreszeit ein - Halloween. "Süßes, sonst gibt's Saures" ist der Leitspruch, doch leider nicht bei uns, wir sind keine Fan's dieser Zeit.  Nichtsdestotrotz gibt es in diesem Blog etwas Süßes, wenn auch nicht in Halloween-Verkleidung. 


Zutaten für den Rührteig:
112 g. Butter
3 Eier
130 g. Zucker
1 Vanillezucker
180 g. Weizenmehl
45 g. Walnüsse gerieben
1 Backpulver
1 Prise Salz
70 ml. Milch
2 Äpfel

Zutaten für die Zimtsahne:
400 ml. Sahne
1 EL. Puderzucker
1 TL. Zimtpulver
4 TL. San-apart oder anderes Sahnestandmittel

Zutaten für die Schoko-Glasur:
140 g. Kuvertüre (Milch-Schoko)
100 ml. Sahne

Zutaten für die Deko:
200 ml. Sahne
½ TL. Zimtpulver
2 TL. San-apart oder anderes Sahnestandmittel
Walnüsse gerieben

Zubereitung:
alle Zutaten sollten Raumtemperatur haben.
Eine Springform von 24 cm Ø fetten und mit Mehl bestreuen oder dafür mein Backtrennfett benutzen. Backofen auf 180 °C. Ober/Unterhitze vorheizen.
Die Butter schmelzen und etwas abkühlen lassen. Mehl, Nüsse, Backpulver und Salz mischen. Die Äpfel schälen und in kleine Würfel schneiden, mit etwas Zitrone beträufeln damit sie nicht braun werden.
Zerlassene Butter und Eier in der Küchenmaschine aufschlagen, Zucker und Vanillezucker dazugeben und weiter aufschlagen bis der Zucker zerlaufen ist. Langsam das Mehlgemisch unterrühren und abwechseln Milch dazugeben.
Den Teig in die Backform füllen und glatt streichen, die gewürfelten Äpfel darüber streuen. Den Kuchen im Ofen ca. 40 -45 Minuten backen lassen. Kuchen komplett auskühlen lassen.
Zubereitung Zimtsahne:
Die kalte Sahne, den Puderzucker und das Zimtpulver in eine Rührschüssel geben und leicht anschlagen, San-apart einrieseln lassen und die Sahne fertig aufschlagen. Den Kuchen auf eine Tortenplatte legen, mit einem Tortenring umschließen. Die Sahne auf den Kuchen geben und glatt streichen. Kuchen ein paar Stunden kühlen.
Zubereitung Schoko-Glasur:
Die Kuvertüre mit dem Messer klein schneiden. Die Sahne in einen kleinen Topf geben, zum Kochen bringen, Topf vom Herd ziehen und die Schokolade für ca. 5 Minuten darin schmelzen lassen. Schokolade durch ein Sieb laufen lassen und handwarm abkühlen. Die Torte aus der Kühlung holen, die Schokoglasur darüber gießen und glatt klopfen. Die Torte wieder kühlen.
Fertigstellung:
Die Sahne mit Zimt leicht anschlagen, San-apart einrieseln lassen und fertig aufschlagen.
Die Torte vom Tortenring befreien, den Außenrand einstreichen und glatt abziehen. Den Rand mit den Walnüssen bestreuen. Die restliche Sahne in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und Sahnetupfer auf der Oberseite der Torte aufspritzen und ebenfalls mit Walnüssen bestreuen.

Gutes Gelingen
Eure
Irmi

Dienstag, 23. Oktober 2018

Weizen-Mischbrot zu Ernte-Dank


Der Herbst ist da. Die Ernte eingefahren und die Erntearbeit abgeschlossen. Wie schon ein paar Jahre vorher auch, habe ich auch diesen Herbst wieder als Erntehelferin bei uns zu Hause meinen Dienst geleistet. Alles ist glatt gelaufen und darüber sind wir sehr glücklich. Ein guter Grund, so wie jedes Jahr zum Abschluss , ein Ernte-Dank-Brot zu backen. Dies ist schon zum Ritual geworden bei uns und es wird nicht verloren gehen, so lange ich es schaffe. Auf Ernte-Dank folgt bei uns immer eine etwas ruhigere Zeit, eine Zeit die wir benötigen um ein wenig herunter zu fahren und den normalen Ablauf wieder ins rechte Lot zu rücken. Schon allein deshalb sind für mich die Zeit nach Ernte-Dank und die Adventzeit ganz besondere Zeiten.
Heuer habe ich mein alt bewährtes Rezept vom vorigen Jahr ein wenig umgestellt - auf mehr Dinkelanteil. Das neue Ernte-Dank-Brot hat uns allen wieder sehr gut geschmeckt. Das Rezept vom letzten Jahr verlinke ich euch hier – es ergab 2 Brote. Bei diesem Brot habe ich die Menge halbiert, und deshalb gab es in diesem Jahr nur 1 Brot. Vielleicht hat jemand Lust, das eine oder andere Brot nachzubacken. Ich könnte euch dazu nur raten.

Zutaten für 1 Brot:
65 g. Roggenmehl
300 g. Weizenmehl
100 g. Dinkelmehl
30 g. Dinkel-Sauerteigextrakt
23 g. frische Hefe
310 ml. Wasser
12 g. Salz
1 TL. Brotgewürz

Zubereitung:
Die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen. Alle anderen Zutaten in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und kurz durchmischen, das Hefegemisch dazugeben und für ca. 8-10 Minuten verkneten. Den Teig mit den Händen noch kurz durcharbeiten, zu einer Kugel formen und zurück in die Schüssel legen. Abdecken und für ca. 1 Stunde gehen lassen – er sollte das doppelte Volumen erreicht haben.
Nach der Gehzeit das Brot noch ein paar mal falten, formen, die Oberfläche mit Mehl bestäuben, nach Wunsch einschneiden und das Dekor einritzen. Das Brot auf ein Backblech umsetzen, mit einem Tuch abdecken und wieder gehen lassen.
Unterdessen den Backofen auf 240 ° C Unter/Oberhitze vorheizen. Heißes Wasser in eine feuerfeste Form geben und in den Ofen stellen, damit etwas Dampf entsteht, dann das Brot einschießen und für ca. 10 Minuten auf 240° backen, dann die Hitze herunterschalten und weitere 55 Minuten bei 200 ° fertig backen.
Das Brot aus dem Ofen holen und auf einem Gitter komplett auskühlen lassen.

Ich wünsche euch viel Erfolg beim Backen und alles Liebe

Eure Irmi

Freitag, 19. Oktober 2018

Smoothie für Zwei


Zum Feierabend einen Smoothie oder besser gesagt zum Fernsehabend. Ein Smoothie ist allemal gesünder als Chips aus dem Sackerl. Für manche Menschen dient der Smoothie als Frühstück, sie können sonst den Tag irgendwie nicht richtig beginnen. Sie benötigen ihn um richtig wach zu werden, um dann fit für den Tag zu sein. Ich hingegen benötige zum Aufwachen eine Tasse starken Kaffee. Aber wie dem auch sei, ein gesunder Smoothie ist immer gefragt, einer, der den "Vitamin C" Haushalt neu aufstockt und uns für den Winter rüstet. Naja, der Sommer ist nun doch vorbei, obwohl wir tagsüber noch immer mit kurz über 20° verwöhnt werden.
In den Smoothie darf alles, was gerade so herumliegt, was selbstverständlich noch genießbar ist und wonach einem die Lust steht. Ich habe meinen Smoothie nachher beim Trinken nochmals mit etwas Apfelsaft verlängert, weil mich der Durst plagte. Der Smoothie war mir nämlich etwas zu dickflüssig.



Zutaten für 2 Personen:
1 Banane
1 Birne
½ Apfel
120 g. Joghurt natur
30 ml. Apfelsaft naturtrüb
1 TL. Honig (optional)

Zubereitung:
Apfel und Birne schälen, vom Kernhaus befreien und in Stücke teilen. Banane schälen und ebenfalls in Stücke teilen. Alle Zutaten in den Mixer geben und gut pürieren lassen. Auf zwei Gläser verteilen, mit einem Trinkhalm versehen und servieren.


Wir wünschen euch einen schönen Feierabend und ein tolles Wochenende.
Herzlichst
Eure Irmi

Dienstag, 16. Oktober 2018

Flammkuchen


Heute gab es bei uns zum ersten mal Flammkuchen.
Könnt ihr euch vorstellen, dass ich noch nie Flammkuchen gebacken habe.??? Schon oftmals habe ich mir das vorgenommen aber irgendwie ist nie was daraus geworden. Dabei wird man durch die Medien ja andauernd daran erinnert. Das Rezept für den Teig habe ich mir bei Micha abgeschaut und der Belag wurde ein wenig abgeändert. Die Menge passte genau für uns zwei.

Wissenswertes über Flammkuchen backen von Wikipedia :
Flammkuchen wurden früher vor dem Brot im Holzbackofen gebacken, um die erste starke Hitze auszunutzen. Sie waren außerdem ein Behelf, um die Temperatur des Ofens einzuschätzen. Wurden sie zu schnell dunkel, musste mit dem Einschießen des Brotes gewartet werden, bis der Ofen etwas abgekühlt war. Falls die Flammkuchen eine längere Backzeit benötigten, musste noch einmal geheizt werden. Der Name „Flammkuchen“ kommt daher, dass die Flammen im Ofen noch nicht vollständig ausgelodert waren, wenn er eingeschoben wurde.


Zutaten für den Teig:
80 g. Weizenmehl
30 g. Dinkelmehl
½ TL. Salz
1 EL. Olivenöl
60 ml. Wasser

Zutaten für den Belag
2 EL. Sauerrahm
¼ Knoblauchzehe gepresst
etwas Salz und Pfeffer
etwas Petersilie fein gehackt
2 kleine Feigen
¼ rote Zwiebel
100 g. Pfifferling
Basilikumblättchen
Butterschmalz für die Pfanne

Zubereitung:
Alle Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben. Zuerst mit dem Kochlöffel, dann mit der Hand einen geschmeidigen Teig kneten, dünn ausrollen ( so ca. 30 x 26 cm), auf ein Backpapier legen und dann auf das Backblech umsetzen.
Backofen auf 230 ° Ober/Unterhitze vorheizen.
Sauerrahm mit Knoblauch glatt rühren, salzen, pfeffern und die Petersilie untermischen. Auf den Teig gleichmäßig verteilen. Zwiebel pellen und in feine Ringe schneiden, Feigen in Scheiben schneiden. Beides auf dem Flammkuchen verteilen.
Pfifferlinge putzen, teilen. Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen, die Pilze darin für ca. 1 Minute glasig dünsten, etwas pfeffern, und ebenfalls auf dem Flammkuchen verteilen. Nun im Ofen ca. 14 Minuten backen. Noch warm servieren.

Mein Tipp: dazu schmeckt wunderbar mein hausgemachtes Basilikum-Pesto und ein kühles Helles.


Herzlichst
Eure Irmi

Freitag, 12. Oktober 2018

Schoko-Mokka-Torte

Eine herrliche Mokka-Creme-Torte mit viel Geschmack darf auf einer festlichen Kaffee-Tafel nicht fehlen. Schließlich ist sie der Klassiker unter den Torten und steht auf der Tortenliste ganz oben. 

Wenn ihr das Rezept durchgelesen habt, werdet ihr euch denken, warum 2 verschiedene Crem's ?? das hatte absolut keinen Grund; man könnte sich das aber auch einfacher machen. Jetzt im Nachhinein kann ich euch mitteilen, dass jede einzelne Creme im Geschmack so herrlich und einfach in der Herstellung war, dass man wirklich nur eine Creme wählen könnte. Von der müsste man dann allerdings die doppelte Menge zubereiten, damit es zum Füllen und Einstreichen reicht.
Solltet ihr die Torte nachbacken wollen habt ihr jetzt die Möglichkeit zu wählen. Einen Tipp geben kann ich euch leider nicht, ich selbst würde mich auch schwer entscheiden können.


Zutaten für den Wunderteig:
5 Eier
235 g. Zucker
1 Vanillezucker
1 Prise Salz
100 ml. Milch
100 g. Joghurt natur
100 ml. starker Kaffee
200 ml. geschmacksneutrales Öl
230 g. Mehl
50 g. Stärke
15 g. Kakao ungesüßt
1 Backpulver

Zutaten für die Tränke:
80 ml. Espresso
40 g. Zucker
45 ml. Schokoladenlikör

Zutaten für die Creme zum Füllen:
300 g. Mascarpone
240 ml. Sahne
65 g. Puderzucker
1 TL. Vanilleextrakt
5 TL. SanApart (oder anderes Sahnestandmittel)
8 g. löslicher Kaffee
2 EL. heißes Wasser

Zutaten Creme zum Einstreichen:
140 g. Mascarpone
300 ml. Sahne
35 g. Puderzucker
6 g. Kakao
3-4 EL Tränke von oben
4 TL. SanApart ( oder anderes Sahnestandmittel)

Zubereitung Wunderteig:
Backofen auf 180 ° C. Unter/Oberhitze vorheizen.
Kaffee aufbrühen und abkühlen lassen.
Alle Zutaten sollen Zimmertemperatur haben. Springformboden Ø 24 cm mit Backpapier belegen. Weizenmehl, Stärke, Backpulver und Kakao sieben und mischen.
Die Eier mit der Prise Salz in der Küchenmaschine anschlagen, Zucker und Vanillezucker einrieseln lassen und in ca. 8 Minuten hellcremig aufschlagen, Milch, Joghurt, Kaffee und Öl in einem dünnen Strahl zulaufen lassen und kurz unterrühren. Das Mehlgemisch dazugeben und unterheben. Den Teig in die Springform füllen und für ca. 40 Minuten backen. Nach dem Backen in der Springform auskühlen lassen, Springform entfernen, Kuchen stürzen und abdecken.
Zubereitung Tränke:
Kaffee aufbrühen und in einer kleinen Pfanne zusammen mit dem Zucker ein paar Minuten köcheln-einreduzieren lassen. Zum Schluss den Likör dazumischen und alles auskühlen lassen. Dann bitte, 4 EL. dieser Tränke zur Seite legen für die Creme zum außen Einstreichen.
Zubereitung Creme zum Füllen:
Den löslichen Kaffee mit heißen Wasser überbrühen, auflösen lassen, durch ein Sieb laufen lassen und komplett auskühlen. Den Mascarpone, Puderzucker, und Vanilleextrakt kurz geschmeidig rühren. Kaffeegemisch zugeben (mein Tipp: nach und nach beimengen, zwischendurch probieren ob der Geschmack nicht zu intensiv wird.) Die kalte Sahne dazugeben und leicht anschlagen,nach und nach SanApart oder anderes Sahnestandmittel einrieseln lassen und die Creme fertig aufschlagen.
Den Kuchen 2 x waagrecht teilen damit 3 Tortenböden entstehen. Den Tortenboden auf eine Tortenplatte legen, mit einem Tortenring umschließen. Den Tortenboden mit der Tränke beträufeln, mit der Hälfte der Crem bestreichen und mit dem 2. Tortenboden abdecken. Wieder tränken und mit der restlichen Creme bestreichen. Mit dem 3. Tortenboden abdecken und im Kühlschrank kühlen – am besten über Nacht.
Zubereitung Creme zum Einstreichen und Fertigstellung:
Mascarpone, Puderzucker, Kakao und Tränke geschmeidig rühren, kalte Sahne dazugeben und leicht anschlagen. SanApart einrieseln lassen und Creme fertig aufschlagen.
Torte aus der Kühlung holen und vom Tortenring lösen. Tortendeckel unbd Außenränder einstreichen (etwas Creme für die Dekoration zur Seite legen) und glatt abziehen. Restliche Creme in einen Spritzbeutel mit Sterntülle geben, Dekoration aufspritzen. Nach Wunsch dekorieren – ich habe dunkle und weiße Schokolade darüber gestreut und den unteren Rand mit Schokoraspel bestreut.

Ich wünsche euch gutes Gelingen und viel Freude beim Backen.

Herzlichst
Eure Irmi