Freitag, 20. September 2024

gebratene Butternockerl

alte, einfache Hausmannskost 😋😋😋

Butternockerl, ein altes Rezept bringt uns heute die Erinnerung an frühere Zeiten wieder, in denen noch täglich zu Hause am elterlichen Familientisch gegessen wurde. Wir haben Butternockerl immer geliebt und mit Genuss verspeist, als Beilage, oder auch als Hauptgang. Heute präsentiere ich sie als fleischlosen Hauptgang, sie waren wieder megalecker und bleiben für uns weiterhin ein kleines kulinarisches Juwel.
Gerade letzthin hatten wir in Erinnerungen gekramt, dabei sind auch alte Rezepte zum Vorschein gekommen. Wie lange ist es her, dass ich Butternockerl nicht mehr gekocht habe und wie schade ist es, dass sie so lange in Vergessenheit geraten waren. Unverzeihlich, denn sie sind nach wie vor eine tolle Sättigungsbeilage, die nicht viel kostet. Heutzutage muss man auch daran wieder denken und selbst gekocht ist allemal besser und gesünder, als irgend ein Fertiggericht anzubieten.
Die Zubereitung ist relativ einfach, kostet nicht viel Zeit und man kann eigentlich gar nichts falsch machen. Dazu gibt es ein Stück Käse oder einen passenden Dip, mit Schnittlauch und Parmesan bestreuen, fertig ist das leckere Mittagessen.



Zutaten für 4 Personen:
300 g. Weizenmehl
Kräutersalz
1 Prise Muskat
1 Ei (Gr. L)
3 EL. zerlassene Butter (oder Öl)

Butter zum Anbraten
frischer Schnittlauch und
Parmesan zum Bestreuen
ein Stück Käse 
ein kleiner Dip
einen gemischten Salat dazu

Zubereitung:
Butter schmelzen und abkühlen lassen, oder Öl verwenden.
Alle Zutaten in eine Schüssel geben und zu einem Teig aufschlagen (dabei benötigt man keine Küchenmaschine). Der Teig kann gleich weiter verwendet werden, er benötigt keine Ruhezeit. 
Reichlich Salz-Wasser aufsetzen. Sobald das Wasser kocht, mit dem Esslöffel Nockerl vom Teig nehmen und ins leicht köchelnde Wasser gleiten lassen. Die Nockerln ca. 5 Minuten leicht köcheln lassen, dann mit dem Schöpfer kurz in kaltes Wasser geben, herausholen und gut abtropfen lassen.
In einer flachen Pfanne die Butter schmelzen, die Nockerl darin anbraten. Noch heiß auf ein Teller geben, nach Wunsch Schnittlauch und/oder Parmesankäse darüberstreuen und  servieren.



Guten Appetit

Herzlichst
Eure Irmi

Sonntag, 15. September 2024

Spaghetti "al lunedì" - scharf und vegetarisch

Montags ist meistens Pasta-Tag, keine Ahnung wie ich zu diesem Ritual gekommen bin, denn ich habe sonst eigentlich kein fixes Gericht für einen fixen Tag. Ich koche meistens das, nach was mir gerade ist oder ich lasse mich beim Einkaufen ganz einfach inspirieren. Nicht selten entscheidet auch der Blick in den Kühlschrank über unser Essen.
Dieses Rezept ist so ganz genau mein Fall, vegetarisch und pikant. Die Zutaten waren gerade im Haus und die schöne gelbe Zucchini musste ohnehin verbraucht werden. Die Schärfe bringen diesmal die getrockneten Chiliflocken, die Menge sollte man natürlich nach eigenen Wünschen dosieren. Wird es dann doch ein wenig zu scharf, kann mit einem Schluck Sahne abgemildert werden.

Ähnliche Rezepte gibt es mehrere auf meinem Blog, dazu könnt ihr gerne HIER gucken. Unter diesem Label sind alle meine herrlichen Pasta-Rezepte gelistet, jedes einzelne schon mehrmals getestet und mit Genuss verspeist. Nachdem sich die Pasta-Liste in den letzten Jahren schon ziemlich erweitert hat, bietet sie eine schöne Auswahl an, die sich sehen lassen kann. Also, einen Klick riskieren ist nicht verkehrt.



Zutaten für 2 Personen:
180-200 g. Spaghetti
½ rote Zwiebel
½ gelbe Zucchini
2 Zehen Knoblauch
4 getrocknete in Öl gelegte Tomaten
1 Prise getrocknete Chiliflocken
8 schwarze Oliven
8 Blätter frischen Basilikum
2 mittlere Tomaten
Olivenöl für die Pfanne

Zubereitung:
die Zutaten schneiden wie auf dem Bild unten ersichtlich ist.
Knoblauch, Zwiebel, Zucchini, Oliven in Scheibchen, Basilikum grob zupfen. Tomaten waschen und dünn schneiden.


Wasser in einem Topf aufsetzen, erhitzen und salzen. Die Nudeln darin bissfest kochen. Inzwischen in einer Pfanne das Olivenöl erhitzen, die Zwiebel und Knoblauch kurz darin anrösten, dann die Oliven, Zucchini und die getrockneten Tomaten zugeben und wieder kurz mit anrösten, jetzt die Tomaten zugeben, mit Salz und Chili würzen und die Sauce für ca. 15 Minuten reduzieren lassen. Eventuell mit einem kleinen Schöpfer Nudelwasser angießen und noch kurz einkochen lassen, damit die Sauce etwas "molliger" in ihrer Konsistenz wird.
Mein Tipp: sollte die Sauce zu scharf sein, kann man mit einem Schluck Sahne abmildern.
Nudeln abseihen und zur Sauce geben, Basilikum zupfen und dazu geben. Alles gut untermischen und servieren.

dekorieren mit Basilikum, gelber Tomate und Parmesan

Lasst es euch schmecken.
Herzlichst
Eure Irmi

Dienstag, 10. September 2024

Zartes Limetten-Mousse

von Marianaus dem Blog "Mann backt" 
dem Tiroler, der backt, und kocht und Bücher schreibt. Rezepte liefert, die absolut gelingen, authentisch sind und schmecken. Oft hab ich schon in seinem Blog vorbeigeschaut und mich inspirieren lassen. Seine guten Tipps konnten mich stets überzeugen.
Hier ist nun ein Dessert von ihm, das so viele Vorzüge hat, dass man es kaum glauben kann. Es ist vor allem locker und luftig-leicht, es ist ultraschnell gemacht und man kann es gut vorbereiten. Weiters schätze ich, dass es nicht so süß ist, mit viel Joghurt verfeinert, nicht so kalorienreich und passend für den Sommer. Was will man mehr. Ein Dessert, das garantiert wieder und wieder auf unseren Tisch kommt, weil es echt super ist.
leicht - zart - traumhaft



Zutaten für 4 Portionen:
300 g. griechisches Joghurt
80 g. Puderzucker
Saft 1 Limette
250 ml. Sahne
½ Sahnesteif (optional - nur wenn das Dessert aufbewahrt wird. )

Zubereitung:
Joghurt und Puderzucker in einer Rührschüssel glattrühren. Den Saft der Limette zugeben und untermischen.
Separat die Sahne aufschlagen, eventuell Sahnesteif einrieseln lassen und die Sahne fertig aufschlagen. Nun die Sahne mit dem Schneebesen locker unter das Joghurt heben, damit die Masse schön luftig bleibt.
Die Creme entweder mit dem Löffel auf vier Gläser verteilen oder Sie in einen Spritzsack geben und dann in die Gläser spritzen. Danach mit geraspelter Limettenschale und Limettenscheiben dekorieren. Mindesten 1 Stunde kaltstellen oder über Nacht aufbewahren für den nächsten Tag.




Gutes Gelingen und einen zarten Genuss wünsche ich euch.

Herzlichst
Eure Irmi

Donnerstag, 5. September 2024

Bubble-Brot

Gerade ist die Grillsaison so richtig toll am Laufen und die kleinen Zupfbrötchen sind jetzt mehr als gefragt. Sie sind leicht, würzig und passen herrlich als kleiner Snack zum Begrüßungsgetränk mit den Gästen. Sehr gut kommt es an, wenn man zusätzlich noch eine würzige Salsa oder einen kleinen Aufstrich anbietet. Damit kann man die Gäste herzlich willkommen heißen und verwöhnen. Einen Wow-Effekt bieten die Bubbel's schon beim Anblick, die kleinen süßen Bällchen sehen chick aus und machen einfach an, sie wurden von unseren Gästen heiß geliebt.
Zum Abendbrot kann man sie aber auch gut servieren, besonders zu Käse aller Art. Ein kühles Helles dazu und man fühlt sich gleich wie im 7. Himmel.




Zutaten für 1 Form von 30 cm Ø

500 g. Weizenmehl
10 g. Kräutersalz
2 EL. Sonnenblumenöl
300 ml. lauwarmes Wasser
½ TL. Honig
20 g. frische Hefe
60 g. Kräuterbutter (Fertigprodukt)
20 g. Parmesan

Zubereitung:
Die Hefe und den Honig im lauwarmen Wasser auflösen und für ca. 10 Minuten ruhen lassen, somit kann man sehen ob die Hefe noch anspringt bzw. tätig ist.
Die restlichen Zutaten in die Rührschüssel geben, kurz untermischen, dann die Hefe zusetzen und einen elastischen Teig kneten lassen.
Den Teig auf einem bemehlten Brett noch kurz mit der Hand durcharbeiten, dann zu einer Kugel formen, in die Schüssel zurückgeben, abdecken und für ca. 1 Stunde gehen lassen. 
Inzwischen die Kräuterbutter vorbereiten: die fertige Kräuterbutter ganz kurz anwärmen und wieder überkühlen, sie sollte aber noch mit einem Pinsel leicht zu streichen gehen, damit man nicht beim einstreichen die aufgegangenen Bubbels ruiniert.
Kräuterbutter selber machen: 60 g. Süßrahmbutter weich werden lassen, etwas Salz und gehackter Petersilie oder andere Kräuter zugeben und streichfähig unterschlagen.
Nun den Teig auf eine bemehlte Fläche geben und in kleine Portionen zu ungefähr 20 g. teilen. Die Teiglinge rundschleifen.
Die Form mir Kräuterbutter ausbuttern, die Teiglinge in der Runde einlegen, mit dem Kräuterbutter bepinseln und mit Parmesan bestreuen. Nochmals für ca. 20-30 Minuten gehen lassen.
Inzwischen den Backofen auf 180 °C Ober/Unterhitze vorheizen. Die Bubbel für 25 Minuten backen, sie sollten schön golden sein.
Mein Tipp: wer keine runde Backform hat, kann natürlich auch das normale Backblech benutzen.
Gutes Gelingen und lasst sie euch schmecken.

sommerliche Grüße von Irmi

Freitag, 30. August 2024

fruchtiger Sommersalat mit Melone

Sommersalate sind bei dieser Hitze das einzige, was man noch essen mag. Alles andere ist einfach nur schwer und ungünstig. 
Der Salat sollte nach Möglichkeit auch fruchtig sein, lecker und gut essbar, mit einer Scheibe Brot dazu, wird er leicht satt machen. Die Salatsauce mit Zitrone angerichtet gibt noch einen extra-Frische-Kick dazu, der dringend gebraucht wird. Salate machen sich im Sommer beliebt und wir essen sie sehr gerne. Ich benutze dafür sehr gerne die kleine Tomate "Datterini" (auch Datteltomate genannt), sie hat einen viel intensiveren und süßeren Geschmack und gibt den Salaten ein mediterranes Flair. Als Getränk gab es bei uns nur klares Wasser mit einem Schluck frisch gepresster Zitrone. Das aber dafür reichlich.
Viele schöne Salat-Rezepte habe ich schon auf meinem Blog gesammelt und ihr könnt euch gerne  HIER  eines aussuchen und selbst anrichten. In dieser großen Sammlung findet ihr bestimmt etwas brauchbares, fruchtige und andere. Auch als Beilage zu Gegrillten passen die meisten wunderbar.
Ich wünsche euch jetzt viel Freude beim Stöbern und genießen.





Zutaten für 2 Personen:
8-10 kleine Tomaten (Datterini)
1 Kugel Mozzarella
100 g. Rohschinken
150 g. Honigmelone
80 g. Feta-Käse
4-5 Blatt Basilikum

Zutaten:
für die Salat-Sauce:
½ TL. Senf
½ TL. Honig
Salz und Pfeffer
Saft eine ½ Zitrone
4 EL. Olivenöl

Zubereitung:
Tomaten waschen und in mundgerechte Stücke teilen. Honigmelone entkernen und ebenfalls schneiden.
Alle Zutaten auf einen Teller dekorativ anrichten.
Für die Salatsauce: Senf, Honig, Salz, Pfeffer und Zitronensaft kurz aufschlagen, Öl zugeben und zu einer molligen Salatsauce aufschlagen. Dann über den Sommersalat träufeln. Basilikumblätter grob zerteilen und drüber geben.
Jetzt mit einer Scheibe Brot servieren. Fertig ist der Sommersalat und kann gleich verspeist werden. Da kann man nur noch genießen und die Seele baumeln lassen.



Herzliche Sommergrüße
von Irmi


Sonntag, 25. August 2024

Rucola-Aufstrich

Mit einem leckeren Aufstrich geht es heute noch einmal weiter. 
Er eignet sich hervorragend zum Abendbrot, ganz klassisch als Brotaufstrich oder auch als Belag für einen kleinen Snack, der zum Begrüßungstrunk gereicht wird. Die Rucola gibt dem Aufstrich die schöne frische, grüne Farbe und den nussigen Geschmack. Der Aufstrich ist letztens bei uns so gut angekommen, dass ich ihn in der Zwischenzeit noch einmal zubereitet habe. Dazu habe ich dann herrliche frische Pellkartoffeln gereicht, was echt lecker war.!!
Weitere schöne Rezepte findet ihr in meinem Blog im Nachschlagewerk unter Aufstriche. Dort kann man sich andere Schmankerl aussuchen, eventuell zubereiten und verkosten. Viele davon sind einfach nur göttlich.
Bei dieser Gelegenheit wünsche ich euch noch einen schönen restlichen Sommer und viel Gelegenheit ihn zu genießen. Macht's guat ♥♥♥





Zutaten für ein Schälchen von ca. 300 g.:
40 g. Kräuterbutter
120 g. Frischkäse (mit oder ohne Kräuter)
30 g. griechisches Joghurt
Saft ½ Limette
80 g. Rucola
30 g. Pinienkerne
Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Wenn die Zutaten Raumtemperatur haben, ist das Glattrühren einfacher. 
Rucola waschen, trockenschleudern und klein schneiden, Zitronensaft auspressen, Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne ohne Öl golden rösten, wieder auskühlen lassen und grob hacken.
Frischkäse mit Kräuterbutter und Joghurt glattrühren, restliche Zutaten dazugeben und untermischen. Die Creme in einem Blitzhacker kurz durchmixen bis euch die Konsistenz gefällt. (Die Creme kann eventuell auch ganz leicht stückig bleiben) Dann salzen und pfeffern nach Geschmack.
Gutes Gelingen und lasst es euch schmecken.


Herzlichst
Eure Irmi

Dienstag, 20. August 2024

Grill-Salsa mit Zucchini und Tomaten

Der Sommer ist erst seit gut einem Monat wirklich eingezogen, mit stabilem Wetter, mit Sonnenschein und lauen Nächten. Er hat sich in diesem Jahr ziemlich verspätet, viel zu lange gab es Regen und kühle Temperaturen.
Die Lust lange Abende im Freien zu verbringen ist nun definitiv angefacht worden. Demzufolge wird gegrillt was das Zeug hält. Zu jedem Grillabend gehört bei uns zu Hause ein kleiner Snack als Vorspeise, die Party wird gemütlich eingeleitet mit Salzgebäck, mit herzhaften Muffins oder kleinen Häppchen, mit selbstgebackenen Brötchen und Aufstrich, mit Käsewindbeutel oder Blätterteig-Cracker. Ganz nach Lust und Laune - schlemmen ist angesagt.
Sicherlich wird auch bei Euch der Grill angeschmissen und tolle, leckere Stücke finden dann den Weg auf den Teller. 
Ich habe hier für euch eine Grill-Salsa ausprobiert, die süß-sauer und würzig ist, mit viel Tomaten und Zucchini hergestellt. Eine leckere Salsa, die auch als Dip zu Grillfleisch und Grillwurst passt und die gut verschlossen auch mal 3 Wochen im Kühlschrank haltbar ist. Einfach in den Zutaten und in der Herstellung und megalecker im Geschmack ist sie der Sommerknaller. Genau richtig als Einleitung für eine Woche mit Rezepten für leckere Aufstriche, die die Grillsaison bereichern.
Vielleicht habt ihr jetzt Lust bekommen diese Salsa auszuprobieren, ich wünsche euch gutes Gelingen und lasst es euch überraschen.


Zutaten für 1 Glas:
300 g. Zucchini
½ EL. Salz
80 g. Zwiebeln
2 Zehen Knoblauch
1 EL. Tomatenmark
1 TL. Senfkörner
1 ½ TL. Paprikapulver
¼ TL. Kreuzkümmel
¼ TL. Muskat
80 g. brauner Zucker
70 ml. Weißweinessig
etwas Chilipulver (nach Geschmack)

Zubereitung:
Zucchini waschen, grob raspeln und salzen. Gut untermischen und abgedeckt über Nacht ziehen lassen.
Zwiebel und Knoblauch schälen und grob hacken. Zucchini auspressen.
Öl in eine Gusseisenpfanne geben, Zucchini, Zwiebeln, Knoblauch und Tomatenmark zugeben und kurz anrösten. Gewürze, Zucker und Essig zugeben. Alles für ca. 30 Minuten köcheln lassen. Dann pürieren und abschmecken. Sollte die Konsistenz nicht den gewünschten Vorstellungen entsprechen, einfach passierte Tomaten zugeben und wieder kurz aufkochen. Dann darf man die Salsa schon in Gläser füllen und auskühlen lassen.


Gutes Gelingen und lasst es euch schmecken.
Herzlichst
Eure Irmi


Montag, 5. August 2024

Ferien

Es ist wieder die Zeit gekommen für süßes Nichtstun.🏓🍕🍦☀
Ein ganz kurzer Jahresabschnitt im Sommer ist meistens die Zeit zum Nichtstun, für viele ein/zwei oder maximal drei Wochen hintereinander. Urlaub nennt man "sowas". Eine Zeit in der wir uns nicht immer einspannen lassen, in der wir Ruhe aber auch Stille mögen und versuchen ein unbeschwertes Leben zu führen, um neue Energie tanken zu können. Neue Kräfte sammeln für die Zeit danach, in der wir wieder voll einsatzbereit sein sollen.
Ich werde mir "sowas" jetzt genehmigen. Für die nächste Zeit möchte ich deshalb so oft wie möglich, hinaus in die freie Natur gehen, unbekümmert durch Wiesen, Feld und Wald streifen. Mein Smartphone dabeihaben (aber nicht wie jetzt vielleicht so mancher denkt - die muss wohl auch immer erreichbar sein) nein, ganz und gar nicht. Mit meinem Smartphone kann ich ungemein tolle Bilder knipsen und später abspeichern. Das Gerät ist nicht schwer und nicht sperrig, es findet überall leicht Platz zum mitnehmen. Schöne Bilder benötige ich z.B für einen Beitrag im Blog, um einen Geburtstagsgruß oder einen Guten-Morgen-Gruß auf WhatsApp zu versenden und für andere ähnliche Zwecke.
🍦☀🍹🍴🍽🩱👙
Die Erwartungen an den Urlaub sind im Allgemeinen sehr hoch, vielleicht sogar manchmal zu hoch, um all die Wünsche und Vorhaben unter einen Hut zu bringen. Dann wird genau das oft zu einer kleinen Herausforderung. Vielleicht wäre es nicht verkehrt, wenn die Wünsche und Vorhaben-Liste ein klein wenig gemäßigter ausfallen würde, um nicht womöglich daran zu scheitern. Genau so habe ich das früher erlebt und empfunden, ähnliche Situationen schon oft durchgemacht. Folgedessen habe ich irgendwann meine Liste abgeändert und komme nun mit meiner neuen schlanken Vorhaben-Liste besser zurecht. Dadurch gibt es jetzt zwischendurch wirklich etwas Zeit für das sogenannte "Süße Nichtstun".
Diesen guten Rat kann ich ja mal vorsichtig anbieten, vielleicht hat jemand Lust darüber nachzudenken und auf ihn einzusteigen.

Hier will ich euch einen kleinen Einblick präsentieren, 
der aus meinen diversen vorangegangenen 
"Wiesen-Feld und -Wald-Streifzügen" 
stammt. 







Am Antholzer-See


Alpenrosenblüte am Penser-Joch



Ausblick auf den Kalterer-See

Hier habe ich ein paar interessante und auch verschiedene Eindrücke aus meiner Heimat herausgesucht und für euch zur Ansicht bereitgestellt. 
Wenn ich jetzt die Bilder so ansehe, bekomme ich gerade wirklich Lust erneut mit offenen Augen durchs Land zu streifen, um neue Fotomotive zu finden. Ich freue mich jetzt schon darauf; es kann gleich losgehen.
Deshalb verabschiede ich mich für kurze Zeit von euch und genieße meine Auszeit.
Wir treffen uns wieder - hier auf dem Blog - mit neuen Beiträgen am 20.08.2024

Macht's guat inzwischen und bis dann

Herzlichst
Eure Irmi

Dienstag, 30. Juli 2024

Pfifferling-Strudel

Es gibt wieder Pfifferlinge und darüber freue ich mich ganz besonders. Auch wenn ich nicht zu den Menschen gehöre, die Pfifferlinge selber im Wald suchen, ich gehöre eher zu dem Typ Mensch, der den Marktstand aufsucht. Auch bin ich mir selbst nicht wirklich sicher, die Pilze richtig zu kennen, so lass ich lieber die Finger davon.

Welche Leckereien gibt es in der heurigen Saison; Risotto mit Pfifferlingen gab es schon vorige Woche und den Strudel gab es heuer zum ersten Mal in meiner Koch-Karriere.
Lecker war er, gut gewürzt ergab er ein fast vegetarisches Mittagessen. Ohne Schinken wäre das Essen ein vegetarisches Essen, was sicherlich genauso gut schmecken würde. Ihr könnt euch ja selber entscheiden ob vegetarisch oder nicht.



Zutaten für 1 Strudel
(= 3 Portionen als Hauptmahlzeit):
350 g. Pfifferling
1 kleine Zwiebel
3 kleine Knoblauchzehen
Salz, Pfeffer
Öl für die Pfanne
2 mittlere Kartoffel
5 Scheiben Schinken
5 Scheiben Käse (Gouda)
1 Pckg. Blätterteig aus dem Kühlregal
1 Ei zum Einstreichen

Zubereitung:
Backblech mit Backpapier belegen, Backofen auf 200°C. Ober/Unterhitze vorheizen.
Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Pfifferling putzen und grob hacken. Die Kartoffel schälen, im Wasser gar kochen, abseihen und auskühlen.
Öl in der Pfanne erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin kurz anrösten, Pfifferling dazugeben, mit anrösten bis das austretende Wasser verdunstet ist, salzen und pfeffern. Die Pilze auf ein Teller geben und ebenfalls auskühlen lassen.
Die Kartoffeln in dünne Scheiben hobeln.
Blätterteig ausrollen, ganz wenig mit dem Teigrollen ausrollen, die Schinken-Scheiben darauf verteilen, die Kartoffelscheiben darauf verteilen, den Käse ebenfalls drüber legen. Die Seitenränder sollten rundum ca. 1,5 - 2 cm frei bleiben. Nun werden die Pfifferlinge drüber verteilt. Der Strudel wird eingerollt. Zuerst die Seitenränder einschlagen, dann den Strudel von der anderen Seite her aufrollen; so wird er seitlich schön verschlossen.
Das Ei aufschlagen, gut verquirlen und den Strudel damit einstreichen.
Strudel im Ofen ca. 25 Minuten backen.
Dann servieren und genießen.

Als Getränkebegleitung passt wunderbar ein kühles Helles, ein schönes Glas Weißwein oder auch nur Wasser.

Herzliche Grüße
Eure Irmi

Donnerstag, 25. Juli 2024

sommerliche Himbeer-Mohntorte

Unwahrscheinlich gerne mag ich Süßigkeiten mit Mohn. Ob es sich dabei um Torten, Strudel oder Kuchen wie Gugelhupf handelt, ist egal. Mohn mag ich immer und zu jeder Jahreszeit und in Kombination mit Früchten, da kann ich nicht widerstehen. Dieser Torte konnte niemand widerstehen, locker, luftig, cremig fruchtig und sommerlich - so viele Vorzüge.......
Bei uns gibt es immer wieder Gelegenheit für eine Torte. Gemeinsame Feierlichkeiten, wie Geburtstage und Grillfeste. Immer wenn eine Gruppe sich versammelt, ist auch Gelegenheit für Torte. Dann wird die Torte nämlich gleich verspeist und es muss kein Teil davon in den Froster, um aufbewahrt zu werden.




Zutaten für den Mohnbiskuit:
3 Eier
120 g. Zucker
1 Vanillezucker
1 Prise Salz
80 ml. Wasser
80 ml. Sonnenblumenöl
150 g. Weizenmehl
1 TL. Backpulver
50 g. Mohn fein gerieben

Zutaten für die Quarkcreme:
250 g. Quark/Topfen Magerstufe
200 g. Sauerrahm
120 g. Vanillejoghurt
Saft von einer ½ Zitrone
60 g. Puderzucker
1 Vanillezucker
4 Blatt Gelatine
2 EL. Rum
200 ml. Sahne
außerdem:
3 EL. Himbeermarmelade
schöne Himbeeren ca. 150 g.
(zum Belegen auf dem Tortenboden)

Zutaten für die Himbeerschicht:
350 g. Himbeeren
3 EL. Puderzucker
1 ½ EL. Himbeermarmelade
Saft ½ Zitrone
1 EL Rum
3 Blatt Gelatine

Zubereitung Mohnbiskuit:
Die Zutaten sollen Raumtemperatur haben. Den Boden der Springform von 26 cm Ø mit Backpapier bespannen. Backofen auf 170° C Ober/Unterhitze vorheizen. Weizenmehl, Backpulver und Mohn sieben und mischen.
Die Eier mit Zucker, Vanillezucker und der Prise Salz hell/cremig aufschlagen, das dauert so ca. 6-8 Minuten. Nun das Wasser und das Öl in einem dünnen Strahl einfließen lassen und auf langsamer Stufe unterschlagen. Das Mehlgemisch mit einem Schneebesen sachte und kurz unterheben. Den Teig in die Springform füllen und im Backofen für ca 30 Minuten backen. Stäbchenprobe bitte nicht vergessen.
Kuchen in der Form auskühlen, dann stürzen und Papier entfernen.
Bis hier könnte man den Biskuit auch einen Tag vorher zubereiten, dann sollte er allerdings in eine Klarsichtfolie gewickelt werden, damit er nicht austrocknet.
Tortenboden auf eine Tortenplatte geben und mit einem Tortenring umschließen. Die Himbeermarmelade mit zwei EL. heißen Wasser glattrühren und auf dem Tortenboden verstreichen. Mit den Himbeeren belegen.
Zubereitung Quarkcreme:
Die Gelatine im kalten Wasser für ca. 10 Minuten einweichen.
Sahne aufschlagen und in den Kühlschrank stellen.
Quark, Sauerrahm, Vanillejoghurt, Puderzucker, Vanillezucker und den Zitronensaft kurz glattrühren. Rum erwärmen und die Gelatine darin auflösen, 2 EL. von der Creme zugeben und glattrühren, damit die Temperatur angeglichen wird. Dann die Masse unter die Quarkcreme geben und zügig glattrühren. Nun darf die Sahne in ca. 2-3 Portionen untergehoben werden. Immer schön leicht von unten nach oben rühren, damit die Masse locker und luftig bleibt. Die Creme über die Himbeeren füllen und glatt streichen, abdecken und im Kühlschrank mindestens 3 Stunden kühlen.
Zubereitung Himbeerschicht:
Die Gelatine im kalten Wasser für ca. 10 Minuten einweichen.
Die Himbeeren mit dem Puderzucker für ca. 2 Minuten erhitzen, dann pürieren und eventuell durch ein Sieb streichen, damit die Kerne entfernt werden. Die Masse zurück in den Topf geben, die Marmelade und den Zitronensaft darin auflösen. Rum in einer kleinen Pfanne erwärmen, Topf vom Herd ziehen, Gelatine darin schmelzen, dann 2 EL. Himbeerpüree zur Gelatine geben, gut durchrühren (die Temperatur anzugleichen) Gelatine zurück in die pürierte Masse geben. Zügig untermischen und gut durchrühren damit die Gelatine keine Klümpchen erzeugt.
Das Himbeerpüree auf lauwarm abkühlen, dann auf die Quarkschicht füllen. Glatt laufen lassen. Die Torte erneut im Kühlschrank kühlen.
Kurz vor Gebrauch den Tortenring entfernen, mit Sahnetuffs, Pistazien und Himbeeren dekorieren.
Wünsche Euch gutes Gelingen und lasst sie euch schmecken.


Herzlichst
Eure Irmi