Mittwoch, 20. Dezember 2023

Apfelkiachl mit Vanillesoße

Leckeres Dessert für Weihnachten
Apfelkiachl ist eine von den vielen einzigartigen Süßspeisen aus der Südtiroler Bauernküche und deshalb werden die Kiachl auch an Weihnachten bei uns nicht fehlen. Auch sonst koche ich Kiachl von Zeit zu Zeit, begleitend zu einer herrlichen Vanillesoße, die ebenso schnell zubereitet wie megalecker ist. 
Die Apfelkiachl-Hochsaison beginnt hier meistens im Herbst, wenn die Apfel-Ernte am Laufen ist und dann gleichzeitig die Törggele-Zeit anfängt. Törggelen ohne dieses herrliche Dessert ist fast ausgeschlossen. Ich könnte mir vorstellen, dass dieses Dessert bei vielen meinen Lesern bekannt ist und vielleicht hatten einige auch schon mal die Gelegenheit in unserer Region Apfelkiachl zu genießen.
Durch den feinen Duft von Vanille und Zimt passt das Dessert wunderbar in die kalte Jahreszeit. Die Kiachl werden meistens warm serviert und die Soße eher lauwarm (bitte, nur nicht kalt). Sollten dann ein paar Kiachl übrig bleiben, kein Problem, man kann sie gut am nächsten Tag noch essen.

Mein Tipp: eine Kugel Vanilleeis schmeckt auch wunderbar dazu - ich würde dann aber die Soße weglassen. Die Möglichkeit von kalt-warm in einem Gang zu genießen ist somit gegeben.

**Dieses Blog ist und bleibt weiterhin frei von bezahlter Werbung. Die Ort's-Nennung ist bloß eine private Sympathie-Angabe.

























Zutaten für 4 Portionen Apfelkiachl:

3 Äpfel
1/8 l. Milch
3 Eier
125 g. Weizenmehl
1 Prise Salz
20 g. leicht gebräunte Butter
1 EL. Rum
außerdem:
3 EL. Zucker
etwas Zimt
Öl für die Pfanne
Zubereitung:
Den Zucker mit dem Zimt mischen.
die Milch mit Eigelb, Mehl, zerlassene Butter und Rum gut miteinander verrühren. Das Eiweiß mit der Prise Salz zu steifem Schnee schlagen und ihn anschließend locker und vorsichtig unter den Teig heben.
Die Äpfel schälen und das Kerngehäuse mit einem geeigneten Ausstecher entfernen. Dann die Äpfel in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. 
Das Öl in einer Pfanne erhitzen, die Apfelscheiben durch den Teig ziehen und im heißen Öl von beiden Seiten goldbraun backen. Auf Küchenpapier abtropfen lassen und noch warm durch die Zucker/Zimt Mischung ziehen.

für die Vanillesoße:

Zutaten für 4 Portionen:
500 ml. Milch
50 g. Zucker
1 Vanilleschote
4 Eigelb
30 g. Stärke
Zubereitung:
Zwei Drittel der Milch in einem Topf zum Kochen bringen. Die restliche Milch mit Zucker, Eigelb und Stärke mischen. Das Mark einer halben Vanilleschote auskratzen und ebenfalls untermischen. Sobald die Milch aufkocht, die Eigelb-Stärke-Mischung unterrühren. Die Vanillesoße unter ständigem Rühren nochmals kurz aufkochen.
Die Soße sollte lauwarm zu den Kiachln serviert werden. Guten Appetit. 

























Habt noch einen schönen restlichen Advent.
Herzlichst
Eure Irmi

Freitag, 15. Dezember 2023

Weihnachtsbasteln mit Romina

Ohh, was freue ich mich, Weihnachten rückt näher.
Wenn unsere liebe Romina beim Basteln ist und Geschenke für ihre Freunde vorbereitet, dann ist Weihnachten nicht mehr weit. Ihre tollen Ideen lassen mich immer wieder erstaunen. Die Arbeiten sind jeweils mit viel Liebe und Herzblut hergestellt und hinterlassen ziemliches Aufsehen.
🎄🎄🎄🎄🎄🎄🎄
Gerne hat sie mir von diesen tollen Teilchen Fotos geknipst und mir zum Teilen mit euch zur Verfügung gestellt. So ein Täschchen wäre doch eine gute Geschenks-Idee für die Bastler unter euch, die sich mit Näharbeiten gut auskennen. Dekorationen können individuell gestaltet werden und auf den Beschenkten zugeschnitten sein, die Größe darf natürlich auch variieren.
Weiter unten kann ich noch eine andere Idee präsentieren, vielleicht arbeitet jemand von euch gerne mit Holz. Die Laterne Winterzauber könnte wiederum so oder anders dekoriert werden. Ganz nach Wunsch kann Größe, Dekor, Beschriftung und diverses verändert werden. Ich glaube, dieses Stück bietet ebenfalls wieder die Möglichkeit, ein von euch gebasteltes Unikat mit Wow-Effekt zu werden. 
Welche Freude für die Beschenkten.





Vielleicht hat jemand Lust Papiersterne zu falten, man kann mit ihnen wunderschön dekorieren. Zum Beispiel kann man sie an ein Fenster hängen oder von der Decke baumeln lassen, man könnte dafür auch farbiges Papier benutzen und sie anschließend mit Schnee besprühen. Es gibt viele Möglichkeiten und die Ideen kennen keine Grenzen. Auch bieten sie sich als wunderschönes Präsent an, wenn man einer feinen Einladung folgen darf.
Ein Glas mit einem sinnvollen Spruch und passend dekoriert macht immer extrem viel Freude. Es trifft vielleicht die Bastler, die gerne mit Glas arbeiten. 
Lasst euren Ideen freien Lauf, dann gibt es ein tolles UNIKAT das unsagbar viel Effekt macht - zum verschenken oder auch für sich selbst. 




Ich hoffe sehr, dass dieser Blog-Beitrag für euch interessant war und die Lust zum Basteln angespornt hat. Romina würde sich auf jeden Fall darüber freuen.
Habt einen schönen restlichen Advent und bleibt alle gesund.

Herzlichst
Romina und Irmi




Sonntag, 10. Dezember 2023

Waldviertler Mohnkuchen - glutenfrei

Was wäre ein Advent 🎄🎄🎄🎄 ohne Mohnkuchen, 
ohne die feinen heimeligen Düfte von Mohn, Nüssen und Vanille sollte diese Zeit nicht vorübergehen. Sie erwecken eine so herrliche, angenehme Stimmung in uns, lassen uns gemütlich mit Freunden die Zeit verbringen und den 2. Adventsonntag genießen.
🎅🎅🎅🎅🎅🎅

Mohnkuchen ohne Mehl schmeckt wunderbar, nussig und ist saftig, luftig und locker und für Mohnliebhaber der Gaumenschmaus unter den Kuchen. Er passt zum Nachmittagskaffee, zum Frühstück, zur Jause für die Schule und am Arbeitsplatz sogar zum Winter-Wandern packt man gerne ein Stück in den Rucksack. Eigentlich kann er überall dabei sein. 
Auch solche Menschen, die mit Gluten Schwierigkeiten haben, dürfen hier mitessen. 👍👍👍




Zutaten für eine 26 cm Ø Springform:
6 Eier
75 g. Zucker
1 Prise Salz
180 g. Butter (weich)
75 g. Puderzucker
1 Vanillezucker oder etwas Vanilleextrakt
Zitronenabrieb von ½ Zitrone
180 g. Mohn gemahlen
180 g. Mandeln oder andere Nüsse gemahlen
1 TL. Backpulver

Zubereitung:
Die Zutaten sollten zimmerwarm sein. 
Backform gut einfetten und mit Mehl bestreuen. Mohn, Mandeln und Backpulver mischen. Die Eier trennen. Backofen auf 170° C. Umluft vorheizen.
Das Eiweiß mit Zucker und der Prise Salz steif schlagen.
Die weiche Butter und Puderzucker luftig aufschlagen, Eigelb einzeln zugeben und weiterschlagen bis sie sich mit der Masse verbunden haben, Vanille und Zitronenabrieb dazu und kurz untermischen. Dann Mohn, Mandeln und Backpulver zugeben und kurz untermischen, nur bis sich das Mehl mit dem Teig verbunden hat. Nun 1/3 vom geschlagenen Eiweiß mit einem Kochlöffel gut untermischen (kann auch zügig sein). Den Rest vom geschlagenen Eiweiß in weiteren 2 Portionen vorsichtig und locker unterheben, damit die Masse luftig bleibt. Den Teig in die Kuchenform geben und glatt streichen. Im Backofen für ca. 45-50 Minuten backen. Den Kuchen in der Form für 15 Minuten auskühlen lassen, dann stürzen.
Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.
Lasst ihn euch schmecken.



















Ich hoffe, ich konnte euch mit diesem Mohnkuchen-Rezept den Advent näher bringen, vielleicht euch sogar dazu animieren den Kuchen nachzubacken. Auf jeden Fall wünsche ich allen meinen Lesern von Herzen einen schönen 2. Advent, bleibt gesund und habt weiterhin eine schöne Zeit und eine stressfreie Woche.




























Herzlichst
Eure Irmi

Dienstag, 5. Dezember 2023

Schoko-Himbeer-Torte

Fruchtige Torten sind der Renner - das ganze Jahr über.
Heute präsentiere ich ein Rezept, das mich sofort angesprochen hat, gleich landete es auf meiner Nachbackliste. Meine Nachbackliste ist inzwischen schon relativ lang und sie wird bei passender Gelegenheit abgearbeitet. Eine Torte in dieser Klasse backe ich meistens nur, wenn mehr Personen am Tisch sitzen. Dann ist "Torte-essen" einfach schöner.
Das Rezept stammt aus einer Idee aus dem You Tube Kanal "Lecker im Landhaus"




























Zutaten für eine 26er Springform:

für den Biskuit
4 Eier
160 g. Zucker
1 Prise Salz
1 Vanillezucker 
160 g. Mehl
30 g. Kakao ungesüßt
2 TL. Backpulver
20 ml. Sonnenblumenöl

für die Füllung:
500 g. Quark 20%
Saft einer ½ Zitrone
120 g. Zitronen-Joghurt
120 g. Zucker
1 Vanillezucker
250 ml. Sahne
4 Blatt Gelatine
200 g. frische Himbeeren
für den Außenrand:
Keksbrösel und geriebene Walnüsse gemischt

Zubereitung Biskuit:
Den Backofen auf 170° C. Grad O/Unterhitze vorheizen. Die Backform von 26 cm Ø vorbereiten – Boden mit Backpapier belegen.
Ganze Eier mit Salz, Zucker, Vanillezucker zu einer sehr cremigen und stabilen fast steifen Masse aufschlagen (mit der Küchenmaschine dauert das ca. 6-7 Min.)
Mehl, Kakao und Backpulver mischen, in die aufgeschlagene Masse sieben und vorsichtig unterheben, danach das Öl ebenfalls vorsichtig unterheben.
Den Teig in die vorbereitete Form füllen und für ca. 28 Min. backen. Stäbchenprobe bitte nicht vergessen. Den Kuchen aus dem Ofen holen, in der Form für 10 Minuten auskühlen. Dann die Form vorsichtig entfernen, den Kuchen auf ein Kuchengitter heben, mit einem Tuch abdecken und komplett auskühlen lassen.
Zubereitung Sahne-Creme:
Sahne steif schlagen und in den Kühlschrank stellen. Gelatine im kalten Wasser einweichen. Himbeeren leicht waschen und abtropfen.
Quark mit Zucker und Vanillezucker glatt rühren. Zitronensaft und Joghurt zugeben und gut untermischen. 1 EL. Wasser in einer Pfanne leicht erhitzen, Gelatine ausdrücken und darin auflösen. Pfanne vom Herd ziehen, 2 EL. Quarkcreme zufügen um den Temperaturausgleich zu machen, gut mischen und anschließend wieder zurück zur Quark-Creme geben. Mit dem Schneebesen gut unterrühren. Nun die geschlagene Sahne in ca. 3 Portionen locker unter den Quark mischen. Zum Schluss die Himbeeren locker unterheben.
Fertigstellung:
Die Torte auf ein Tortenteller heben und 1 x diagonal durchschneiden. Tortendeckel abheben und zur Seite stellen. Den Tortenboden mit einem Backrahmen umschließen. Nun die Creme einfüllen und gerade abziehen. Tortendeckel auflegen. Die Torte abgedeckt im Kühlschrank für mindestens 4 Stunden kühlen.
Nun den Tortenring abnehmen. Die Torte kann jetzt mit Biskuitbrösel, Keksbrösel, geriebenen Nüssen, gehackter Schokolade oder anderes bestreut werden.
Mein Tipp: dafür ist es von Vorteil, wenn die Torte auf einer Tortenunterlage aus Karton steht. So kann man die Torte auf eine Hand heben und mit der anderen Hand die Streusel außen anbringen. Der Rest der Streusel fällt schön ab und kann erneut verwendet werden.
Vor dem Servieren wird die Torte oben mit Puderzucker bestreut.



Gutes Gelingen und lasst sie euch schmecken.

Herzlichst
Eure Irmi

Donnerstag, 30. November 2023

Apfelstrudel-Brownie

Ein herrlicher Duft von Apfelstrudel strömt heute durch das Haus, demzufolge macht sich eine ansteckende Gemütlichkeit breit, die uns geradewegs in die Kaffeeküche lockt. Da stehen schon Tassen und Sahne bereit und laden zum gemeinsamen Nachmittagskaffe mit Plausch. Es ist ein herrlicher Nachmittag, jedoch draußen ist es windig und gar nicht angenehm, man sitzt gerne in der warmen Stube. Brownies mit viel Apfelstrudelduft passen wunderbar in diese winterliche Zeit, aber ganz besonders zum Advent.
Die Brownies halten sich ein paar Tage frisch durch die Äpfel, die darin verarbeitet werden und die unten angeführte Menge ist ja auch nicht groß. Man schafft das leicht, wenn Gäste kommen und mitessen. Ansonsten kann man immer noch ein Stück einfrieren.



























Zutaten für eine Form von ca. 20x26 cm:
200 g. Zartbitterschokolade
150 g. Butter
4 Eier (Zimmerwarm)
150 g. Zucker
1 Prise Salz
125 g. Weizenmehl
2 EL. Kakao ungesüßt
½ TL. Zimt
100 g. Mandeln gemahlen
350 g. Äpfel (in Würfel geschnitten)
2 EL. Zitronensaft
25 g. Pinienkerne

Zubereitung:
Form aus-buttern und mit Mehl bestreuen. Backofen auf 180°C. Ober/Unterhitze vorheizen.
Die Äpfel schälen, Kernhaus entfernen, teilen und in Würfel schneiden, mit Zitronensaft beträufeln und gut mischen. Mehl, Kakao und Zimt sieben, dann die Mandeln zugeben und mischen.
Schokolade in Stücke brechen und mit der Butter in kleiner Pfanne langsam schmelzen und wieder lauwarm abkühlen.
Eier, Zucker und Salz hellcremig aufschlagen, das dauert ca. 6 Minuten. Schokobutter und Mehlmischung zugeben und alles untermischen. Zum Schluss die Äpfel und die Pinienkerne unterheben. Teig in die Form füllen und glatt streichen.
Jetzt in den Backofen (2. Schiebeleiste von unten) und für ca. 35 Minuten backen.
Kuchen in der Form komplett auskühlen lassen, dann erst teilen.
Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.
Rezept-Quelle: Annemarie Wildeisen



























Lasst es euch schmecken.
Herzlichst
Eure Irmi

Samstag, 25. November 2023

rote Zwiebeln süß-sauer eingelegt

Hier geht meine Woche mit Geschenken aus der Küche weiter und wir freuen uns auf ein Teilchen, das in eine Geschenke-Box mit vorwiegend herzhaftem Inhalt gesteckt werden kann.
Rote Zwiebeln sauer eingelegt sind ein Geschenk für all jene, die gerne herzhaft essen und sie passen dementsprechend auch in solche Geschenkkörbe. Weil man ja meistens den Beschenkten kennt und seine Essgewohnheiten gut einordnen kann, wird auch der Korb mit dem entsprechenden Inhalt gerichtet. Einen Korb mit herzhaften Delikatessen bestücken macht sehr viel Freude und er wird immer dankbar angenommen. Speziell dann, wenn auch "Selbergmocht's" darin steckt und später beim Auspacken zum Vorschein kommt.
Die Zwiebeln sind lecker, nicht zu sauer, schmackhaft - genau richtig. Sie passen wunderbar zu einer Käseplatte oder zu Aufschnitt, speziell mit geschnittenem kalten Bratenfleisch. Sie ergeben eine schöne Beilage zum Abendbrot, eine Abwechslung aus der eigenen Küche. Vielleicht sind es sogar Zwiebeln aus dem eigenen Garten, das wäre dann natürlich das Allerschönste.
Sauer eingelegte rote Zwiebeln ist ein Annemarie Wildeisen-Rezept, ein weiteres schmackhaftes Rezept mit Geling-Garantie. 
Mein Tipp: die eingelegten Zwiebeln im dunklen kühlen Keller aufbewahren, dann halten sie sich mindestens 2 Monate. Nach dem Öffnen im Kühlschrank aufbewahren und kurzfristig genießen.



Zutaten für 4 kleine Gläser:
2 TL. schwarzer Pfeffer (Körner)
4 TL. gelbe Senfsamen
10 g. Salz
70 g. Zucker
400 ml. Rotweinessig
500 g. rote Zwiebel
2 Zweige Dill oder Petersilie

Zubereitung:
Gläser, Deckel und Dichtungen sollen gründlich gereinigt sein.
Pfeffer und Senfsamen in einem Mörser gut zerquetschen, dann zusammen mit Zucker, Salz und Essig in einem Topf aufkochen und 10 Minuten ziehen lassen.
Zwiebeln schälen und in dünne Ringe hobeln. Dill hacken.
Zwiebeln mit Dill in die Gläser schichten. Essig-Sud nochmals aufkochen, dann noch heiß über die Zwiebeln gießen, die Gläser bis zum Rand füllen, dann verschließen und abkühlen lassen.



Wünsche euch gutes Gelingen.
Herzlichst
Eure Irmi

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Montag, 20. November 2023

Ribisel Sirup - Geschenk aus der Küche

Alle Jahre wieder...!!!
Weihnachten steht vor der Tür, meine "5. Jahreszeit" ist gekommen. 
Ich bin ein totaler Weihnachtsfan und aus diesem Grund schon fleißig beim Überlegen, welche Veranstaltungen in der Adventzeit ich unbedingt besuchen möchte und wo ich mich in meiner Freizeit gerne aufhalten will, aber auch welche Geschenke aus der Küche ich heuer präsentieren werde. Ich fange einfach frühzeitig an, Kleinigkeiten vorzubereiten. Neue Ideen kommen dann im Laufe der Zeit einfach noch dazu, sei es beim Backen oder beim Dekorieren.
Ich werde jetzt einfach eine Woche mit Geschenken aus der Küche einschieben, weil ich weiß, dass Geschenke aus der Küche die Herzen erfreuen und immer gut ankommen. Dabei möchte ich heuer ganz bewusst darauf verzichten, Plätzchen zu verpacken und zu verschenken. Dieser Alltags-Klassiker wird dieses Weihnachten nicht auf meiner Liste stehen. Ich werde aber Leckeres präsentieren, das einen Geschenkekorb wunderbar bereichert und vielleicht schon über die Ferientage verschmaust werden kann. So wie z.B. dieser Ribisel-Sirup, er eignet sich hervorragend als Grundlage für ein Mix-Getränk - alkoholisch oder auch nicht.
Wenn ihr Lust habt, hier gibt es noch mehr verschiedene Sirup, die alle top sind. Mix-Getränke werden vor allem zu den Feiertagen benötigt. Gerne als Aperitiv oder auch für den Abend wenn Besuch kommt. Die Gäste werden sich daran erfreuen.



Zutaten:

800 g. Fruchtfleisch
450 g. Zucker
450 ml. Wasser
Saft von 1 ½ Zitronen
4 Scheiben Zitronen
2 Zweige Zitronenmelisse 
1 TL. rote Pfefferkörner

Zubereitung:
Die Früchte von den Stielen befreien und waschen. 
Früchte mit Wasser aufkochen bis sie weich sind und leicht zerfallen. Dann die Frucht abseihen, das Fruchtfleisch gut auspressen, den Saft auffangen und wieder zurück in den Kochtopf geben. Nun kommen die restlichen Zutaten dazu, den Sirup für ca. 5 Minuten leicht köcheln, dann
noch heiß in saubere Flaschen füllen.


Gutes Gelingen und lasst ihn euch schmecken.
Liebste Grüße
Eure Irmi



Mittwoch, 15. November 2023

cremiger Käsekuchen mit Heidelbeeren

Käsekuchen ist einer unter den vielen Klassikern. Ein edles Stück, das jeder Kuchenliebhaber kennt. In vielen Konditoreien und auf jedem Kuchen-Buffett ist er anzutreffen und er wird von den Gästen sehr gerne angenommen. Er ist kein "immer gleich-Langeweiler", er kann schließlich mit verschiedenen Düften wie Orange, Zitrone, Mandel oder Zimt  verfeinert werden, die Früchte darauf sind auch austauschbar; das ganze Jahr über in passender Form.
Am Wochenende gibt es bei uns oft Familientreffen mit Kuchen, letztes Mal stand dieser Käsekuchen auf dem Tisch. Beim Öffnen der Kuchenglocke überraschte er uns gleich mit einem herrlichen Duft nach Vanille. Die Optik war auch ansprechend und ich finde, er passte sehr gut zum Nachmittagskaffee. 
Ausprobieren ist also nicht verkehrt und ich wünsche euch jetzt schon gutes Gelingen.




Zutaten für eine Springform von 26 cm Ø:
für den Mürbeteigboden:
120 g. Weizenmehl
1 TL. Backpulver
1 Prise Salz,
40 g. Zucker
40 Butter
1 Ei (Gr. M)
für die Füllung:
200 g. Schmand
1 Tüte Puddingpulver Vanille
200 ml. Milch
50 ml. Sonnenblumenöl
500 g. Magerquark
140 g. Zucker
1 Vanillezucker
2 Eier

ca. 100-120 g. frische Heidelbeeren

Zubereitung:
Backform vorbereiten, Boden fetten oder mit Backpapier bespannen.
Heidelbeeren waschen und trockentupfen.
für den Mürbeteig: Mehl und Backpulver sieben und mischen, eine Prise Salz, Butter und Zucker zugeben und zu Streusel kneten. Nun das Ei zugeben und unterkneten, nur solange bis der Teig gut zusammenhält. Anschließend den Teig in die Springform drücken, dabei aber keinen Rand hochziehen. Dann an einem kühlen Ort für max. 30 Minuten ruhen lassen oder in den Kühlschrank stellen.
Inzwischen den Backofen auf 160° C. Ober/Unterhitze vorheizen und die Füllung zubereiten.
Schmand, Puddingpulver, Milch und Öl in die Schüssel geben und mit dem Schneebesen gut (ohne Klümpchen) mischen.
Separat den Quark, mit Zucker, Vanillezucker und Eier gut durchrühren damit eine glatte Masse entsteht. Dann die Puddingmischung zugeben und nochmals gut unterrühren.
Die Füllung auf den Mürbeteigboden füllen und glatt streichen. Die Heidelbeeren einzeln auf der Creme verteilen. Kuchen in den Ofen schieben und für ca. 70 Minuten backen. (Die Füllung darf noch ganz leicht schwabbeln wenn der Kuchen aus dem Ofen kommt).
Anschließend den Kuchen in der Form komplett auskühlen lassen.
Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.


Gutes Gelingen und lasst ihn euch schmecken.
Herzlichst
Eure Irmi
 

Freitag, 10. November 2023

Herbst-Risotto mit Gorgonzola

Überall wird noch fleißig geerntet. Das letzte Gemüse holt man sich aus den Gärten und Äckern um diese anschließend winterfest zu machen. Winterruhe für die Landwirtschaft ist im Anmarsch; sie wird nun kurz einer Zeit der Erholung übergeben. Deshalb hat sich auch bei mir der November so ganz heimlich zu "meinem Monat" gemausert. Mir ist, als ob im November schon die Uhren anders laufen würden, ich fühle mich zwar geschafft, aber leicht, locker und ohne Stress, mit viel Vorfreude auf den Winter und auf die Advents-Zeit. Es bleibt uns die Arbeit weiterhin, jedoch wird sie ordentlich heruntergefahren mit größeren Pausen dazwischen.  
Zu Hause macht man es sich jetzt oft gemütlich. Manchmal kommt Besuch und es werden die Spielkarten gezogen. Im November ist Erholung angesagt.
Mit Karotten aus der letzten Ernte koche ich euch heute ein Herbst-Risotto. Das Risotto ist sehr gehaltvoll durch Gorgonzola, Sahne, Butter, aber es hat wunderbar gemundet. Sollte jemand einen Teil der Kalorien sparen wollen, so  bitte ich euch einfach, bei den drei tollen Zutaten zu reduzieren - wird trotzdem lecker sein. Versprochen.
Guten Appetit. 


Zutaten für 2 Personen:

180 g. Risotto-Reis (Carnaroli)
½ Zwiebel
1 kleine Knoblauchzehe
½ Karotte
Sonnenblumenöl für die Pfanne
1 guten Schluck Weißwein
500 ml. Gemüsebrühe
Salz und Pfeffer 
140 g. Gorgonzola
25 g. Butter
50 ml Sahne

Zubereitung:
Zwiebel schälen und fein hacken. Karotten schälen und klein würfeln. Knoblauch schälen und platt drücken. Gemüsebrühe erhitzen.
Öl in eine Pfanne geben, Zwiebel, Knoblauch und Karottenwürfel anschwitzen, Knoblauch wieder entfernen. Reis zufügen und glasig dünsten, mit Weißwein angießen. Den Wein komplett eindünsten lassen, dann etwas Gemüsebrühe nachgießen, salzen und pfeffern. Zwischendurch immer wieder rühren und Brühe nachgießen, Butter und Sahne zugeben.  Nochmals abschmecken, wenn es nötig ist. Der Reis sollte am Ende noch Biss haben aber trotzdem cremig sein. 
Vor Ende der Garzeit, den Gorgonzola zugeben und schmelzen lassen. 
Risotto auf Tellern anrichten, mit schwarzen Pfeffer bestreuen, servieren und verspeisen.


Herbstfarben

Genießt den Herbst mit Kuchen und bunten Farben.
Herzlichst
Eure Irmi

Sonntag, 5. November 2023

Hefekränzchen

Der Sommer mit seiner Hitze hat sich vor einer Weile verabschiedet und ist heuer schön langsam in einen herrlichen Herbst übergegangen. Die Tage waren bis vor Kurzem noch recht warm. Doch hat sich jetzt ein Tief eingeschlichen, das uns seit ein paar Tagen die Stirn bietet. Der erste Schnee liegt auf den Bergspitzen  und die Temperaturen sinken ab, wir starten in eine Zeit mit anderen Essgewohnheiten. Hefegebäck ist nun wieder sehr gefragt und der Duft von Zimt ist auch mit dabei.

Wenn es Hefekränzchen zum Frühstück gibt, kann ich niemals nein sagen. Mit streichfähiger Butter und Marmelade drauf kenne ich kein Stop, da schlüpft schon manchmal eines mehr als mir lieb ist. Wie gut, dass Hefekränzchen nicht so oft unseren Frühstückstisch bereichern.

























Zutaten für 10 Kränzchen:
150 ml. Wasser
150 ml. Milch
23 g. frische Hefe
1 TL. Honig
40 g. Zucker
1 Eiweiß
6 g. Salz
420 g. Weizenmehl (Universal)
35 g. Butter
1 Eigelb + 1 EL. Milch zum Bestreichen
Hagelzucker zum Bestreuen
etwas  weiche Butter und Zimtzucker zum Füllen

Zubereitung:
Die Hefe und den Honig im lauwarmen Wasser auflösen und 10 Minuten stehen lassen. Mehl, Zucker, Salz in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und kurz mischen. Hefegemisch, lauwarme Milch und das Eiweiß zugeben und zu einem glatten Teig kneten lassen. Nun die streichfähige Butter unterkneten lassen, so lange bis der Teig glatt und glänzend ist.
Den Teig auf der Arbeitsfläche rundschleifen, zurück in die Rührschüssel geben und abgedeckt für ca. 1 Stunde gehen lassen. Das Volumen sollte sich verdoppelt haben.
Den Teig in 10 Teile portionieren, jeden Teigling zu einer runden Kugel formen und abgedeckt für ca. 10 Minuten entspannen lassen.

Nun jeden Teigling auf eine Größe von ca. 15 x 15 cm auswallen oder ausziehen, ca. 1/3 der Fläche mit Butter bestreichen, mit Zimtzucker bestreuen und zu einem Strang einrollen. Kurz entspannen lassen. 


























Anschließend jede gefüllte Rolle nochmals bearbeiten, von der Mitte aus rollen und langziehen bis sie ungefähr 45-50 cm lang sind. Nun wird ein Kränzchen geformt, dazu die Teigenden überschlagen siehe Bild 1. Dann das rechts liegende Teigende 1 mal über dem Kränzchen durch die Schlaufe ziehen damit das Teigende unter    dem Kränzchen liegt. (siehe Bild 2) Dann den links liegenden Teigstrang unter dem Kränzchen durch die Schlaufe ziehen damit das Ende ober dem Kränzchen liegt. Die beiden Teig-Enden gut miteinander verbinden und festdrücken damit sie sich nicht öffnen können. Das Kränzchen eventuell umdrehen damit die Verbindung der Enden versteckt wird. Jetzt noch gleichmäßig ziehen oder richten. Dann auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech legen, abdecken und für ca. 30 Minuten gehen lassen.
Inzwischen den Backofen auf 180 °C Ober/Unterhitze vorheizen. Das Eigelb mit der Milch verquirlen.
Die Kränzchen mit Eigelb bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen. Im Ofen für ca. 30 Minuten backen. Nach dem Backen auskühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen wenn man mag.

















































Lasst sie euch schmecken.
Herzlichst
Eure Irmi