Dienstag, 19. Juni 2018

Der Sommer und die Ferien


Mein Blog und ich – wir gönnen uns jetzt eine kleine Auszeit. Was meint ihr dazu ??? Ich glaube, ihr denkt so wie ich - Auszeit ist immer wieder nötig.

Momentan hat uns die Hitze voll erwischt. So wie schon in den letzten Jahren zuvor gibt es nicht
mehr wirklich 4 Jahreszeiten, sondern eher nur noch drei, ja oft möchte man meinen es sind nur
noch zwei. Das sind Winter und Sommer.
Der Frühling geht meistens vollends unter, denn die eine Hälfte paart sich mit dem Winter und die
andere Hälfte ist schon eng mit dem Sommer verbandelt. Die Hitze steht nach der Kälte meistens
ohne Übergang direkt vor der Tür und macht uns matt und schlapp. So ähnlich geht es mir gerade.
Drum mache ich das kurzfristig und sage – ich bin jetzt mal kurz weg.
Wir sehen uns wieder – sofern ihr das mögt - am 03.07.2018
ausgeruht und mit neuen, natürlich sommerlichen Rezepten,
die ich hoffentlich während der Ferien irgendwo aufgabeln kann.
Macht es euch schön inzwischen, kommt gut durch die Zeit und vielleicht freut ihr euch ja schon auf die Beiträge danach ???. Also, bis dann 🍉🍉🍉🍈🍈🍈🍋🍋🍋🌻🌻🌻🍦🍦🍦




Herzlichst Eure Irmi

Freitag, 15. Juni 2018

Erdbeer-Tiramisu-Torte


Fast alle Menschen lieben Tiramisu. Da sich Tiramisu auf viele verschiedene Arten zubereiten
lässt, gibt es natürlich zur Erdbeerzeit einen leckeren Erdbeer-Tiramisu. Diesmal verwandelt als
Erdbeer-Tiramisu-Torte. Was war die lecker, das kann ich euch sagen.
Die Idee dazu kam aus einer Zeitschrift, die schon seit ein paar Jahren zu Hause lag und nun
endlich entsorgt werden sollte. Doch vorher wollte ich noch einen Blick hineinwerfen. Das war
gut so, wie sich jetzt hinterher herausstellte, denn die Torte war extrem lecker.
Höchstwahrscheinlich habe ich die Zeitschrift aufgrund dieses Rezeptes zur Seite gelegt und schon damals mit dem Gedanken gespielt, die Torte eines Tages zu baken.



Zutaten für den Wunderteig:
3 Eier
150 g. Puderzucker
1 Prise Salz
120 ml. Buttermilch
80 ml. geschmacksneutrales Pflanzenöl
100 ml. Wasser
275 g. Weizenmehl
½ Backpulver

Zutaten für die Creme
200 g. Mascarpone
200 g. Quark 20 %
300 ml. Sahne
3 TL. San apart
ca. 400 g.Erdbeeren
1-2 EL. Grand Marnier
1 Vanillezucker
4 EL. Puderzucker

Zutaten für die Tränke
ca. 150 ml. starken Kaffee
1 EL. Zucker
1-2 EL. Amaretto-Likör

außerdem:
ca. 100 g. Löffelbiskuits

Zubereitung Wunderteig:
Alle Zutaten sollen Zimmertemperatur haben.
Backofen auf 170 °C. Ober/Unterhitze vorheizen. Boden der Springform von 26 cm Ø mit Back- 
papier belegen.
Eier, Puderzucker und die Prise Salz mit der Rührmaschine ca. 8 Minuten schaumig aufschlagen,
Buttermilch, Öl und Wasser auf langsamer Stufe einrühren. Weizenmehl mit Backpulver mischen
und in den Teig sieben. Langsam unterheben.
Den Teig in die Springform füllen und im Ofen für 35 Minuten backen.
Wunderkuchen nach dem Erkalten auf eine Platte stürzen. Papier abziehen. Kuchen mit einem Backrahmen
umschließen.
In der Zwischenzeit die Tränke vorbereiten und kühlen lassen. Dazu starken Kaffee aufbrühen,
zuckern und Amaretto-Likör dazugeben. Wenn Kinder mitessen sollte man den Likör möglichst
vermeiden.
Zubereitung Creme:
70 g. Erdbeeren putzen, teilen und in einen Mixbehälter geben. Dann 2 EL. Puderzucker,
Vanillezucker und Grand Marnier dazugeben und alles gut pürieren.
Nun ca. 200 g. Erdbeeren klein würfeln. Restliche Erdbeeren für die Deko zur Seite legen.
Quark und Mascarpone in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben, den Erdbeermix durch
ein Sieb streichen und zum Quark geben. Mit restlichen Puderzucker alles glattrühren. Sahne
dazugeben und mit der Quark-Erdbeermasse leicht anschlagen, San apart einrieseln lassen und
die Creme fertig aufschlagen. Die gewürfelten Erdbeeren unter die Creme ziehen.
Fertigstellung:
Den Tortenboden mit etwas Kaffee-Tränke beträufeln. Die Hälfte der Creme darüber geben und
glatt streichen. Die Löffelbiskuits kurz in Kaffee tauchen und über die Creme schichten. Die zweite
Hälfte der Creme darüber verteilen und glatt abziehen. Die Torte für mindestens 4 Stunden kalt
stellen. Vor dem Servieren die Torte mit Kakao bestreuen und mit den restlichen Erdbeeren nach
Wunsch dekorieren.
Lasst es euch schmecken.



Habt ein schönes Wochenende und genießt die freie Zeit.
Eure Irmi

Dienstag, 12. Juni 2018

Haferflocken-Pistazien-Cookies


Cookies die willkommene süße Kleinigkeit zum Kaffee.
Nach dem Mittagessen gibt es bei uns zu Hause gerne noch einen Espresso oder einen Cafè
Macchiato. Eine kleine süße Beigabe schaut erstens nett aus und rundet die Mahlzeit, auch ohne
einen üppigen Nachtisch, perfekt ab. Trotz Hitze genehmigen wir uns dieses "Ritual" fast täglich.


Zutaten für ca. 50 Stück
200 g. Weizenmehl
½ TL. Backpulver
1 Prise Salz
100 g. Vollmilchschokolade
100 g. brauner Zucker
50 weißer Zucker
1 ½ EL. Instant Espresso-Pulver
50 gehackte Pistazien
20 gehackte geröstete Haselnüsse
70 g. backfeste Schoko-Tröpfchen
80 g. kernige Haferflocken
200 g. weiche Butter
2 Eier (Gr. L )

Zubereitung:
Den Backofen auf 190 ° C. Ober/Unterhitze vorheizen. Backblech mit Backpapier belegen.
Wachsweiche Butter und Eier mit dem Rührgerät schaumig schlagen. Die restlichen Zutaten
gut miteinander vermischen und esslöffelweise, langsam unterrühren.
Mit zwei Teelöffelchen kleine Häufchen - mit etwas Abstand - auf das Backpapier setzen.
Im Backofen ca. 12 Minuten backen. Anschließend die Cookies auskühlen lassen.
Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen. (optional)


Ich wünsche euch gutes Gelingen.
Alles Liebe
Eure Irmi

Freitag, 8. Juni 2018

Himbeer-Dickmann-Schnitte


Das Wochenende steht wieder vor der Tür und auf eine süße Kleinigkeit zum Kaffee wird gewartet.
Schon lange hab ich mir eine Torte mit Dickmann‘s Creme eingebildet - es fehlten mir aber immer die kleinen süßen Dinger, die ich bei uns in den Geschäften nicht finden konnte. Ich musste mich in Geduld üben und warten bis ich sie andernorts kaufen konnte. Nun ist mir meine Schwester zuvor
gekommen, sie hatte die Gelegenheit irgendwo Dickmann‘s zu ergattern und hat mir gleich ein paar 
Packungen gebracht. Vielen Dank dafür.
In nächster Zeit gibt es also nochmals eine Süßigkeit mit Dickmann's zu vernaschen. Was mir da einfällt kann ich noch nicht sagen, bin selbst schon ganz gespannt.


Zutaten Biskuit:
5 Eier
200 g. Puderzucker
125 ml. Wasser
125 ml. Öl (b.m. Sonnenblumenöl)
250 g. Weizenmehl
2 TL. Backpulver
1 Prise Salz

Zutaten für die Himbeerfüllung:
600 g. Himbeeren aus dem Tiefkühler
1½ Pckg. Vanille-Puddingpulver
100 ml. Himbeersirup
250 ml. Wasser
Saft ½ Zitrone
1 EL. Zucker

Zutaten für die Dickmann‘s Creme
250 g. Ricotta
1 EL. Puderzucker
1 Vanillezucker
6 St. Dickmann‘s
500 ml. Sahne
7 TL. San-apart

Zutaten für die Deko:
40 g. Zartbitter-Kuvertüre
Erdbeeren oder Himbeeren

Zubereitung Biskuit:
Alle Zutaten sollen Zimmertemperatur haben.
Backofen auf 170 °C. Ober/Unterhitze vorheizen. Backblech cm 33 x 36 mit Backpapier belegen.
Eier, Puderzucker und die Prise Salz mit der Rührmaschine schaumig aufschlagen, das Öl und das
Wasser auf langsamer Stufe einrühren. Weizenmehl mit Backpulver mischen und in den Teig
sieben. Langsam unterheben.
Den Teig auf das Backblech streichen und im Ofen für 25-30 Minuten backen.
Biskuit nach dem Erkalten auf eine eckige Platte stürzen. Papier abziehen. Kuchen mit einem
Backrahmen umschließen.
Zubereitung Himbeerfüllung:
Für die Beeren-Puddingfüllung ca. 200 ml. Wasser + 100 ml. Himbeersirup, den Saft ½ Zitrone
und 1 EL. Zucker aufkochen. Das Puddingpulver im restlichen 50 ml. Wasser glattrühren, dann
ins kochende Wasser einrühren. Kurz köcheln lassen damit ein fester Pudding entsteht. Die
Puddingmasse vom Herd ziehen, die aufgetauten Himbeeren sofort untermischen.
Die Beerenmasse auf dem Biskuit verteilen und glattstreichen. Den Kuchen abdecken und im
Kühlschrank auskühlen lassen.
Zubereitung Dickmann's Creme
Den Boden der Dickmann's abtrennen.
Ricotta, Puderzucker, Vanillezucker und Dickmann's kurz geschmeidig rühren. Sahne dazugeben
und leicht anfschlagen. San-apart einrieseln lassen und die Creme fertig aufschlagen.
Creme über der Himbeerfüllung verteilen und glattstreichen. Kuchen kühlen.
Kurz vor dem Servieren die Kuvertüre über Wasserbad schmelzen, in einen kleinen Spritzsack
füllen und auf den Kuchen spritzen (Muster nach Wunsch). Kurz fest werden lassen.
Die Schnitten teilen und mit Himbeeren oder Erdbeeren garnieren.
Servieren und genießen.


Ein schönes Wochenende wünsche ich Euch
Irmi

Dienstag, 5. Juni 2018

Spaghetti mit Fenchel und scharfer Salami


Spaghetti einmal pro Woche ist fast schon obligatorisch. Meistens fange ich schon am Montag
damit an, so als angenehmen Start in die neue Woche. Dieses mal aber mit einem Rezept das richtig Feuer auf den Teller bringt. Die Idee dazu stammt von „Annemarie Wildeisen“ . In ihrem Blog
stöbere ich oft und werde auch meistens fündig. Das Rezept habe ich jedoch leicht abgeändert. 
Dabei wurde zum Beispiel die Menge des Fenchels reduziert und Chorizos mit einer anderen ähnlich-scharfen Salami ausgetauscht. Für die Zubereitung habe ich einen einfacheren Weg gewählt.
Aber nichts desto trotz, das Resultat war spitzenmäßig. Würde ich jederzeit wieder zubereiten,
vielleicht sogar dann, wenn Gäste zu Tisch sind.







Zutaten für 2 Personen:
180 g. Spaghetti
½ Fenchelknolle
2 kleine Zweige frischer Thymian
1 Knoblauchzehe
2 EL. Olivenöl
Kräutersalz und Pfeffer aus der Mühle
7 kleine Frühlingszwiebel
6-7 Cherrytomaten
80 g. Chorizos oder ähnliche scharfe Salami
3-4 EL. Feta-Käse

Zubereitung:
Fenchel putzen und fein hobeln - Knoblauch fein hacken - Thymianblätter von den Zweigen zupfen.
Frühlingszwiebel putzen, den weißen Teil in feine Scheiben schneiden, den grünen Teil in Ringe
schneiden und für die Deko zur Seite legen. Cherrytomaten waschen und vierteln. Feta-Käse mit
der Gabel leicht zerdrücken. Chorizos schälen und in kleine Würfel schneiden.
Fenchel, Knoblauch, Thymian und Olivenöl in einer Schüssel gut durchmischen, salzen und
pfeffern. Anschließend in einer beschichteten Pfanne anbraten bis es leicht Farbe genommen hat, dann auf einen Teller geben und zur Seite stellen.
In der selben Pfanne (Pfanne muss nicht gesäubert werden) die Chorizos leicht anbraten bis sie Fett
abgeben, den weißen Teil der Zwiebel und die Cherrytomaten dazugeben und mit dünsten.
Suppenpulver dazugeben und mit Nudelwasser löschen. Die Sauce etwa 10 Minuten köcheln
lassen.
In der Zwischenzeit die Spaghetti in reichlich Salzwasser „al dente“ garen und abseihen.
Die Spaghetti mit Fenchel und Feta-Käse zur Sauce geben und durchmischen. Nochmals
abschmecken wenn nötig.
Auf Tellern anrichten und mit den Frühlingszwiebelringen bestreuen.


Lasst es euch schmecken.
Alles Liebe eure Irmi

Freitag, 1. Juni 2018

Holunderblüten-Gelee


Gerade rechtzeitig zur Holunderblüte ist mir eine Zeitschrift in die Hände gefallen mit einem
wunderbaren Rezept für ein Holunderblütengelee. Das Rezept klang gleich so verlockend, dass
ich vor ein paar Tagen unbedingt noch die letzten paar Holunderblüten erhaschen musste. Die Zeit
der Holunderblüte hier in der Tal-Ebene ist ja eigentlich fast vorbei aber trotzdem, ein paar Dolden
hab ich noch gefunden. Zum Glück. Die Suche hat sich wirklich gelohnt - das Gelee ist sensationell.
Jeden Morgen streichen wir uns nun ein Butterbrot mit Holunderblütengelee zum Frühstück. Doch
nicht nur zum Frühstück passt es wunderbar, sondern auch beim Verfeinern für einen Aperitif
einer Creme oder einer Sauce macht es einen guten Dienst. Mit Mineralwasser aufgespritzt ergibt es eine Erfrischung für heiße Tage. 
Wie ihr seht, das Gelee ist vielseitig zu verwenden. So, und jetzt hoffe ich für euch, dass ihr noch irgendwo ein paar Blüten ergattern könnt. Macht es nach – das ist echt eine Köstlichkeit, die man sich gönnen sollte und die außerdem noch sehr gesund ist....♥♥♥



Zutaten:
10 Dolden Holunderblüten
2 Bio-Zitronen
500 ml. Klarer Apfelsaft
1 Stange Zimt
250 ml. Wasser
200 ml. Weißwein
2 EL. Rum
500 g. Gelierzucker 2:1

Zubereitung:
Die Dolden schütteln und die Stiele großteils entfernen.
Eine Zitrone waschen, in Scheiben schneiden und mit dem Wasser, dem Apfelsaft und der
Zimtstange in ein Gefäß geben. Holunderblüten dazugeben, das Gefäß abdecken und an einen
kühlen Ort stellen – 24 Stunden ziehen lassen.
Danach den Saft durch ein Tuch laufen lassen und in einen Topf gießen.
Den Saft der zweiten Zitrone auspressen und mit dem Wein und dem Rum zum Holunder-Apfel-
Saft geben. Den Gelierzucker einrühren und unter Rühren aufkochen lassen. 4 Minuten sprudelnd
kochen. Anschließend in die vorbereiteten, heiß gespülten Gläser füllen und gut verschließen.



Ich wünsche euch gutes Gelingen.
Alles Liebe
Eure Irmi

Dienstag, 29. Mai 2018

Spargel-Reisauflauf


Gut bürgerliche Küche ist wirklich was Feines. Besonders dieser Reisauflauf ist ein gutes Beispiel
dafür. So mancher wird sich jetzt denken, Mensch! Spargel und Gorgonzola was ist das denn ??.
Aber ich kann euch beruhigen – eine tolle Kombination, die man so nicht vermutet.
Es passiert mir ganz oft, dass ich am Markt Spargel kaufe, er schaut wunderbar frisch aus aber die
Menge ist zu viel. Dann verbraucht man wohl eine großen Teil davon jedoch einige Spargelstangen
bleiben als Rest im Kühlschrank liegen. Keine Sorge, es gibt genug Gerichte für die man keine große
Menge an Spargel benötigt. Resteverwertung ist groß geschrieben. An diesem Rezept könnt ihr
euch gerne bedienen.

Zutaten für 2 Personen:
4 Stangen Spargel weiß
170 g. Risotto-Reis
½ Zwiebel
½ Zehe Knoblauch (optional)
40 ml. Weißwein
500 ml ca. Flüssigkeit (Spargelsud und/oder Gemüsebrühe)
120 g. Gorgonzola
60 ml. Sahne
Salz, Pfeffer
Öl für die Pfanne

Zubereitung:
Zwiebel und Knoblauch pellen. Zwiebel klein würfeln, Knoblauch in feine Stifte schneiden.
Spargel schälen und schräg in Scheiben schneiden. Gemüsebrühe erhitzen.
Wasser In einen kleinen Topf geben, salzen und die Spargelscheiben darin halb-gar kochen.
Zur Seite stellen – (Achtung Spargelsud wird noch benötigt).
Öl in eine Pfanne geben, Zwiebel und Knoblauch darin glasig dünsten, Reis dazugeben und mit
dünsten. Mit Weißwein löschen, würzen und mit etwas Spargelsud oder Brühe angießen. Bei
mittlerer Hitze etwa 20 Minuten garen, dabei immer wieder Brühe angießen und häufig umrühren.
Die Spargelscheiben dazugeben.
Backofen auf Grillfunktion vorheizen.
Den Reis in eine feuerfeste flache Form umfüllen. Die Sahne mit 60 g. Gorgonzola pürieren und
den Reis damit begießen. Restliche Gorgonzola als kleine Flöckchen über dem Reis verteilen.
Im Ofen für ca. 20 Minuten (bis er eine schöne goldene Oberfläche hat) überbacken.

Dann wünsche ich euch gutes Gelingen und noch eine schöne restliche Woche.
Alles Liebe
Eure Irmi

Freitag, 25. Mai 2018

Haselnuss-Latte-Macchiato-Torte nach Sally


Torte zum Wochenende – immer gerne. Ein bisschen Hüftgold muss auch mal wieder sein.
Diese Torte steht schon lange auf meinem Plan, alle Zutaten sind genau nach meinem Geschmack.
Deshalb habe ich für dieses Wochenende zugeschlagen und mich an die Töpfe gestellt, aber vorher
musste ich mich natürlich nochmals bei Sally orientieren.
Die Zutaten sind 1:1 übernommen.  Das Latte-Topping habe ich vereinfacht und die Menge gekürzt. Dabei ging es mir nicht ums „Kalorien sparen“ sondern einfach darum, dass ich anders dekoriert habe.
In meinem Blog gibt es nun schon eine große Auswahl an Torten, ich habe sie ohne Ausnahme alle
verkostet und sie haben mir alle geschmeckt – gut, manche vielleicht etwas weniger und manche etwas mehr – aber diese Haselnuss-Latte-Macchiato-Torte ist für mich die absolute Nummer 1 !!! ♥♥♥


Zutaten für 4 Haselnussböden:
6 Eier
300 g. Zucker
1 Prise Salz
250 ml. Buttermilch
50 ml. Haselnusslikör
300 ml. Sonnenblumenöl
350 g. Mehl
1 Pckg. Backpulver
200 g. Haselnüsse gemahlen und geröstet

Zutaten für den Kaffeesirup:
50 g. Rohrohrzucker
80 ml. Espresso
40 ml. Haselnusslikör

Zutaten für die Nutellacreme:
500 g. Mascarpone
200 g. Sahne
200 g. Frischkäse
2 EL. kalter Espresso
9 TL. San apart
300 g. Nutella

Zutaten für die Dekoration:
120 g. Haselnüsse grob gehackt (geröstet-optional)

Zutaten für das Latte-Topping
100 ml. Sahne
1 TL. San apart
1 EL. Kaffeesirup
1 Prise Kakao

Zubereitung Haselnussböden (in zwei Hälften)
Da ich keinen zweiten Backring und vor allem keinen zweiten Backofen hatte, musste ich den Teig
in zwei Hälften zubereiten und backen.
Backofen auf 170 ° C. Ober/Unterhitze vorheizen. Springformboden von 24 Ø cm mit Backpapier
bespannen.
Eier, Zucker und die Prise Salz in ca. 6 Minuten cremig aufschlagen. Die Flüssigkeiten bei niedriger
Stufe langsam einrühren. Mehl mit Backpulver mischen und in den Teig sieben. Haselnüsse
(ausgekühlt) dazugeben und alles vorsichtig mit dem Schneebesen unterheben.
Den Teig in den Backring füllen und für ca. 35 Minuten backen.
Die Haselnussböden komplett auskühlen lassen.
Zubereitung Kaffeesirup:
Alle Zutaten in einem kleinen Topf geben, verrühren und ca. 4 Minuten kochen lassen. Abkühlen.
1-2 EL. Kaffeesirup für das Latte-Topping zur Seite stellen.
Zubereitung Nutellacreme:
Mascarpone kurz geschmeidig rühren, Sahne und Frischkäse langsam einrühren. Füge Nutella,
Espresso und San apart dazu und schlage die Creme auf.
Fertigstellung:
Die zwei Haselnussböden jeweils 1 x waagrecht teilen damit wir 4 Böden haben.
Den ersten Boden auf eine Tortenplatte setzen, mit einem Tortenring umschließen und tränke ihn
mit dem Kaffeesirup. Benutze dafür einen Silikonpinsel. Fülle den Boden mit einer ca. 5 mm dicken
Cremeschicht. Nächsten Boden draufsetzen, tränken, füllen u.s.w. Bestreiche auch die Tortenoberfläche mit Creme und ziehe sie schön glatt ab. Entferne den Backrahmen. Nun werden die Außenränder einmal eingestrichen und die Torte für eine Stunde gekühlt. Restliche Creme 
auch kühlen.
Nach der Kühlzeit, die Torte mit der restlichen Creme nochmals einstreichen und glatt abziehen.
Mit den grob gehackten Haselnüssen den Rand der Torte dekorieren.
Zubereitung Latte-Topping:
Sahne leicht anschlagen, San apart einrieseln lassen und die Sahne fertig aufschlagen. Mit dem
übrigen Kaffeesirup mischen. Mit einem Löffel das Latte-Topping mittig auf der Tortenoberseite
anbringen und mit einer Prise Kakao bestreuen.


Ich wünsche euch gutes Gelingen und ein schönes Wochenende.
Alles Liebe
Eure Irmi

Dienstag, 22. Mai 2018

Bunter Sommer-Krautsalat


Die Grillsaison ist schon vor einiger Zeit gestartet. Krautsalat zu Gegrilltem ist bei uns in Südtirol ein
fester Bestandteil, man kann schon fast sagen Pflicht. Ohne Krautsalat wird selten gegrillt. Neulich
fiel mir in einer Zeitschrift ein Krautsalat auf, der so gar nicht der üblichen Ausführung ähnelt.
Leider habe ich vergessen das richtige Rezept aufzuschreiben und deshalb habe ich gestern nach Lust und Laune einen ähnlichen Krautsalat nachgebaut. Eine ganz neue Geschmacksrichtung ist heraus gekommen und er wurde für echt lecker befunden. 
Der bunte Kraut-Salat auf dem Teller neben gegrillten Würstchen oder Fleisch schaut wirklich sehr appetitlich aus. Damit kann man ungeniert in die Grillsaison starten.
Drei andere tolle Salate aus meinem Blog kann ich euch ebenfalls empfehlen, sie passen ganz hervorragend zu Gegrilltem.




Zutaten für 4 Personen:
400 g. Weißkraut
200 g. Rotkraut
2 Karotten
50 g. Roter Zwiebel
60 g. Gelbe Paprika

für die Marinade:
Salz, Pfeffer, Zitronensaft, Sonnenblumenöl, ½ TL. Honig

Zubereitung:
Weißkraut und Rotkraut waschen und fein hobeln. Karotten schälen und fein raspeln.
Zwiebel pellen, ebenfalls fein hobeln. Paprika putzen und fein schneiden.
Alles in eine Schüssel gelben, die Marinade anrühren und über den Salat gießen.
Vorsichtig durchmischen, nochmals abschmecken.

Mein Tipp:
Den Salat nicht all zu früh vorbereiten damit er nicht zusammen fällt. Das schadet der Optik. ♥♥♥



Ich wünsche euch allen ein angenehme Grillzeit und viel Hunger.
Alles Liebe
Eure Irmi