Freitag, 16. September 2016

Zwetschgen-Curd


Curd ist ein besonders in England verbreiteter Brotaufstrich und anfänglich mit Zitrusfrüchten wie
Zitronen und Orangen bekannt geworden. Doch jetzt wird Curd mit den verschiedensten Früchten zubereitet und schmeckt nicht nur als Lemon-Curd und Orangen-Curd unwahrscheinlich gut.
Mit Zwetschgen ist es ebenfalls eine feine Sache und ihre vielseitige Verwendung nicht zu unter-
schätzen.
Ich habe mich hier zum Beispiel von Sally inspirieren lassen, die ein Curd mit Brombeeren
vorgestellt hat. Ich habe das Rezept abgewandelt und Zwetschgen dazu genommen, herausge-kommen ist ein exzellenter Brotaufstrich, der in kürzester Zeit verbraucht wurde.




Zutaten:
200 g. Zwetschgen
Saft von 2 Limetten oder Zitronen
1 Ei 
1 Eigelb
65 g. Zucker
2 TL. Weizenstärke
80 g. Butter

Zubereitung:
Die Zwetschgen waschen, halbieren und entkernen.
Die Zwetschgen, Saft der Limetten, Ei und Eigelb, Zucker und Stärkemehl in einen Mixbecker geben
und fein pürieren. Das Fruchtpüree nachher durch ein Sieb streichen wenn jemand die Schale der
Zwetschgen nicht dabei haben möchte (habe ich nicht gemacht) und in einen Topf umfüllen.
Bei mittlerer Hitze eindicken lassen (dauert nicht lange), Butter dazugeben und darin schmelzen
lassen. Das Curd einmal kurz aufkochen lassen dann den Topf schnell vom Herd ziehen.
Noch warm in Gläser füllen und auskühlen lassen. Das Curd im Kühlschrank aufbewahren. Es Ist
nur begrenzt haltbar.





Viel Spaß beim Nachkochen

Eure Irmi

Dienstag, 13. September 2016

Crostini mit Lardo


Crostini essen und italienisches Feeling erleben ist wunderbar. Das kann man besonders gut mit
diesen Crostini, die mit Lardo und Taleggio belegt sind.
Lardo ist ein schneeweißer Speck mit einem zarten rosa Schimmer und schmeckt herrlich wenn
er hauchdünn geschnitten ist. Isst man ihn auf knusprigen Bruschetta-Brot ist man im 7. Himmel
und man riecht förmlich die Toskana aus der der Lardo stammt.
Der Taleggio stammt ebenfalls aus Italien und zwar aus dem norditalienischen Raum.
Zum Abendbrot essen wir das gerne, sehr gerne begleitet mit einem guten Glas Weißwein. Dann
sitzen wir auf der Terrasse und genießen den Feierabend.







Zutaten:
5 Toskana-Brotscheiben
100 g. Kräuter-Lardo
150 g. Taleggio
Knoblauchöl, Pfeffer
Paprikapulver für die Deko

Zubereitung:
Den Backofen auf 180° Ober/Unterhitze vorheizen.
Den Taleggio in Scheiben schneiden und den Lardo in hauchdünne Scheiben schneiden.
Die Brotscheiben mit wenig Knoblauchöl bepinseln und im Backrohr ca. 5-6 Minuten
aufbacken. Die Brote aus dem Ofen holen und mit Taleggio belegen und wieder ins Rohr
schieben. Der Taleggio soll leicht schmelzen (Achtung ! das dauert nicht lange).
Nun die Brote aus dem Ofen holen, mit dem Lardo belegen, pfeffern, einen Hauch Paprika darüber
streuen und servieren.




Guten Appetit

Eure Irmi

Freitag, 9. September 2016

Zwetschgentarte mit Haferflockenstreusel


Jedes Jahr wenn die Zwetschgen und Äpfel reif sind, wissen wir, dass der Sommer zu Ende geht.
Obwohl ich die Hitze nicht gut leiden kann, ist mir jetzt doch ein wenig leid um den Sommer. Das
Schmachten“ habe ich nun hinter mir und hinterher kann ich sagen, es war in diesem Jahr gar
nicht so schlimm.
Nun ist der Herbst im Anmarsch und mit ihm die Ernte verschiedener Früchte.
Ich habe gerade wunderbare Zwetschgen in der Obstschüssel und mir ist ganz spontan nach
Streuselkuchen mit Zimtsahne. Deshalb werde ich mich jetzt geschwind in die Küche begeben
und Streuselkuchen backen. Am Samstag brauchen wir doch was zum Kaffee, da sind nämlich unsere Familienmitglieder wieder mal komplett.




Zutaten:
180 g. Zucker
1 Prise Naturvanille gemahlen
400 g. Weizenmehl
100 g. Haferflocken
1 Prise Salz
250 g. Butter
1 Ei (Gr. L.)
500 g. Zwetschgen ca.

Zubereitung:
Eine Tarte-Form oder eine Springform von 28 cm Ø einfetten;
Backofen auf 190° Ober/Unterhitze vorheizen.
Zwetschgen waschen, halbieren und entkernen.
Alle Zutaten (außer Zwetschgen) in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und mit dem
Knethaken zu Streusel verarbeiten. Zwei Drittel der Streusel auf den Boden der Tarteform geben
und leicht andrücken, dabei einen kleinen Rand hochziehen. Die halbierten Zwetschgen mit der
Schnittseite nach oben gleichmäßig auf dem Streuselboden verteilen. Mit den restlichen Streuseln
bedecken. Den Kuchen für ca. 40 Minuten in den Backofen schieben und backen.
Kuchen auskühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.
Beim Servieren noch einen großen Tupfer Zimtsahne dazugeben und fertig ist der Kuchen für
den Kaffeeklatsch.










Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachbacken!!
 
Eure Irmi

Dienstag, 6. September 2016

Weizen-Dinkel-Baguette


ich habe eine neue Leidenschaft entdeckt. Brot backen!!.
Dabei benutze ich sehr gerne Rezepte, die keinen großen Aufwand erfordern. Auch möchte ich
nicht meinen Brotteig schon einen Tag vorher ansetzen mit Vorteig, Hauptteig u.s.w. das kennt ihr. Respekt vor denen, die das können. Aber so einfache Rezepte wie dieses hier "verbacke" und verblogge ich gerne.
Momentan backe ich auch noch nicht mein „täglich-Brot“. Jedenfalls noch nicht. Wie weit mich aber meine neue Leidenschaft noch treibt kann ich jetzt leider nicht sagen. Mit diesem Baguette habe ich ein tolles Brot aus dem Ofen gezogen, wo abermals Krume und Kruste gepasst haben. Ich habe für dieses Brot ein Mischmehl benutzt, welches ich schon fertig vermischt zu kaufen bekomme. Es besteht aus Weizenmehl Typ 480 und Dinkelvollkorn. Für helles Brot nehme ich gerne dieses Mehl
und ich komme damit sehr gut zurecht.
Das Rezept stammt von Sally, in deren Blog ich ebenfalls sehr gerne stöbere und von wo ich schon
einiges nach gebacken habe.




die Zutaten für 2 Baguette:
250 ml lauwarmes Wasser
1 TL. Honig
1 Tüte Trockenhefe
1 TL. Salz
400 g. Mehl (wie oben beschrieben)
1-2 EL. Öl (b.m. Sonnenblumenöl)

 
 
 

die Zubereitung:
Die Hefe im lauwarmen Wasser (max. 30° C) auflösen, den Honig dazugeben, gut verrühren.
Mehl und Salz vermischen und in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben. Die aufgelöste
Hefe dazugeben und den Teig mit der Maschine verkneten. Zum Schluss erst das Öl dazugeben
und gut unterkneten. Insgesamt sollte der Teig ca. 8 Min. verknetet werden. Den Teig
aus der Schüssel nehmen, zu einer Kugel formen, mit etwas Öl bestreichen und wieder zurück
in die Schüssel legen. Die Schüssel abdecken und an einen warmen Ort stellen.
Den Teig ca. 30-40 Min. gehen lassen. Die Menge sollte sich zumindest verdoppeln.
Nachher den Teig auf einer mit Öl bepinselten Fläche auseinanderziehen und halbieren.
Jede Hälfte zu einem Baguette formen indem man es zwirbelt und gleichzeitig in die Länge zieht.
Die Baguettes auf ein gefettetes Baguetteblech oder auf ein mit Backpapier belegtes Backblech
legen, mit Frischhaltefolie locker abdecken (der Teig sollte sich noch ausbreiten können) und
nochmals ca. 30 Minuten gehen lassen.
Unterdessen den Backofen auf 200° Ober/Unterhitze vorheizen.
Das Brot in den Backofen (2. Schiebeleiste von unten) schieben und knapp 30 Minuten backen.
Das fertige Baguette aus dem Ofen holen und komplett auskühlen lassen.
Dann genießen ♥♥♥!




Viel Spaß beim Nachbacken ♥♥♥

Eure Irmi

Freitag, 2. September 2016

Marillen-Mixer


Oftmals sucht man abends nach getaner Arbeit noch eine Kleinigkeit für den Fernsehabend, nur einen kleinen Happen zum Naschen oder ein gutes "Schluckerl", dabei sollte es was gesundes sein
um damit das schlechte Gewissen nachher nicht plagt. Da ist man mit Milch, Joghurt und Obst doch
gut im Rennen. Solche Zutaten oder ähnliche hat man auch fast immer vorrätig.
Bei so einem Mixgetränk kann man sehr gut variieren; Früchtejoghurt oder naturbelassen,
Milch oder Buttermilch, Obst nach Lust und Laune oder nach Jahreszeit, würzen nach Geschmack.
Wer auf Zucker verzichten mag, soll ihn weglassen oder auf andere süße Möglichkeiten ausweichen.
Da fällt euch sicher einiges ein und der Fernsehabend wird interessant und gemütlich.


Zutaten für 4 Portionen:
6 Marillen
½ Banane
2 EL. Kokosflocken
120 g. Joghurt naturbelassen
300 ml Milch
ein Spritzer Zitrone
1 Vanillezucker
2 EL. Zucker (b. m. Rohrohrzucker)
1-2 EL. Amaretto oder etwas Mandelaroma

Kakao für die Deko

Zubereitung:
Alles Zutaten mit einem Blender oder einen Pürierstab gut durch mixen. Vor dem
Servieren noch abschmecken, vielleicht ist das Mixgetränk für manche zu wenig süß.
In 4 Gläser anrichten, mit Kakao bestreuen und genießen.




Ich wünsch Euch ein schönes Wochenende !!

Eure Irmi

Dienstag, 30. August 2016

geröstete Pfifferlinge mit Ei


in diesem Jahr hat sich der Sommer nicht wirklich mit voller Kraft gezeigt. Es gab sehr viel Zeit, wo
der Sommer-Sonnenschein dem Regen Platz machen musste. Es gab aber auch viele warme Perioden. Und genau dieses Zusammenspiel von feucht und warm lässt die Schwammerl besonders gut gedeihen.
Somit haben die Händler auf dem Markt jetzt auch nicht das Problem schöne Ware anzubieten; genau richtig für mich, weil ich sie gerne esse aber nicht gerne suche. Die fleißigen Schwammerl-Sucher, welche die Pfifferling nicht nur auf dem Markt "finden", sind dieses Jahr mit dem Ertrag  sehr zufrieden. Ich will nur hoffen, dass die Saison noch ein Weilchen dauert und sie weiterhin den Händlern etwas abtreten können.


die Zutaten für 2 Personen:
300 g. Pfifferling
4 EL. Olivenöl
30 g. Butter
50 g. Zwiebel
1 kleine Knoblauchzehe
40 ml. Sahne
3 Eier
Salz, Pfeffer, Paprika, Curry und Muskat
2 EL. Schnittlauch fein geschnitten

außerdem:
grüner Salat
Toastbrot

die Zubereitung:
die Pfifferlinge putzen, waschen, auf einem Küchentuch trocken legen und dann in mundgerechte
Stücke schneiden.
Olivenöl in eine kleine Schüssel geben, die Knoblauchzehe hineinpressen und etwas ziehen
lassen. Zwiebel schälen und klein würfeln. Die Eier und die Sahne in eine Schüssel geben, mit dem
Schneebesen verquirlen, salzen und pfeffern.
2 EL. vom Knoblauchöl in eine Pfanne geben, die Butter und Zwiebelwürfel dazugeben und leicht
anschwitzen, die Pfifferlinge dazugeben, anrösten bis die Flüssigkeit verdampft ist. Dann würzen
mit Salz, Pfeffer, Paprika, Curry und Muskat.
Inzwischen den grünen Salat waschen und anrichten. Das Toastbrot mit dem restlichen Knoblauch-
öl bestreichen und toasten.
Zum Schluss die Eier/Sahnemischung über die Pfifferlinge geben und unter ständigem Rühren
stocken lassen – die Masse sollte leicht cremig sein. Wenn nötig nochmals abschmecken und
dann den Schnittlauch darüber streuen.
Auf Tellern anrichten und genießen – vielleicht mit einem schönen Bierchen dazu ???




Lasst es Euch schmecken und habt noch eine schöne Woche.

Eure Irmi

Freitag, 26. August 2016

Scharfes Himbeer-Schnittchen


Obwohl sich der Sommer in diesem Jahr oftmals rar gemacht hat, ist die Lust auf sommerlich
leichte Torten oder Schnitten nicht ausgeblieben. Und sommerlich leicht geht es immer zu wenn
Joghurt und Frucht mit im Spiel sind. Diesmal hat sich auch noch die leichte Schärfe von Chili
eingenistet und die Drei spielen wahrlich gut zusammen. Dieses Schnittchen ist ein Genuss, es ist
einfach nur WOW ! Ein Stückchen Geschmackserlebnis ist mir hier gelungen und optisch kann es
sich ebenfalls durchsetzen. Eben ein scharfes Schnittchen.



Für den Monat August hat im Calendar of Ingredients die liebe  MaLu  die Leitung übernommen
und sie hat uns wieder eine Torte präsentiert, wo sie ihr ganzes meisterliches Können bewiesen hat.
Klickt euch oben ein und ihr könnt euch selbst überzeugen. Gleichzeitig hat sie für das Event für den Monat August folgende Zutaten vorgegeben:

Himbeer - Tee - Kirschen

Calendar-of-Ingredients-Banner-quer
 
Es ist natürlich nicht immer leicht alle drei Zutaten in ein Gericht zu packen, das ist mir diesmal
auch wieder nicht gelungen. Aber mitmachen darf man trotzdem und ich habe mich heute für
Himbeeren entschieden.

Zutaten für den Biskuit:
5 Eier
100 g. Zucker
1 Vanillezucker
1 Prise Salz
80 g. Mehl
30 g. Speisestärke
½ TL. Backpulver
20 ml neutrales Speiseöl

Zutaten für die scharfe Schoko-Ganache:
300 ml Sahne
200 g. feine dunkle Schokolade mit Chiligeschmack

Zutaten für dir Joghurtcreme:
350 g. Stracciatella-Joghurt
60 g. Puderzucker
250 ml. Sahne
2 EL. Rum
Saft ½ Limette
5 Blatt Gelatine
160 g. Himbeeren

Zubereitung Ganache:
Die Sahne in einen Topf geben. Die Schokolade in kleine Stücke schneiden. Die Sahne erhitzen
jedoch nicht kochen lassen, den Topf vom Herd ziehen, die Schokostücke in die warme Sahne
geben und schmelzen lassen. Einmal gut durchrühren und abkühlen lassen. Die Schokosahne in
den Kühlschrank geben bis sie gut durchgekühlt ist.

Zubereitung Biskuit:
Alle Zutaten sollen Raumtemperatur haben.
Backofen auf 190° Ober/Unterhitze vorheizen.
Das Backblech mit Backpapier belegen.
Eier mit Zucker, Vanillezucker und einer Prise Salz zu einer sehr cremigen und stabilen, fast steifen
Masse aufschlagen (mit der Küchenmaschine dauert das ca. 6-8 Min.)
Mehl, Speisestärke, und Backpulver mischen, in die aufgeschlagene Masse sieben und vorsichtig
unterheben. Danach das Speiseöl ebenfalls vorsichtig unterheben.
Den Teig auf das vorbereitete Blech streichen und für ca. 15 Min. backen.
Es empfiehlt sich die Stäbchenprobe zu machen.
Den noch warmen Biskuit auf ein Küchentuch stürzen und das Backpapier vorsichtig entfernen.
Komplett auskühlen lassen. Nachher den Biskuitboden auf einen rechteckigen Tortenretter
legen und in zwei Teile schneiden. Einen Teil als Boden benutzen und mit einem Backrahmen
umschließen.

Zubereitung Joghurtcreme:
Gelatine im kalten Wasser einweichen.
Joghurt, Puderzucker und Limettensaft gut verrühren. Sahne steif schlagen.
Den Rum in eine Pfanne geben und erwärmen, die Gelatine darin schmelzen lassen.
Ein bis zwei Löffel der Joghurtcreme in die Gelatine geben zum Temperaturangleichen und
anschließend die Massen zusammenrühren. Die geschlagene Sahne vorsichtig unterheben.

Fertigstellung:
Die scharfe Ganache aus dem Kühlschrank holen, aufschlagen und gleichmäßig
auf dem Schnittenboden verteilen. Den zweiten Boden darüberlegen.
Die Joghurtcreme auf den zweiten Boden füllen und ebenfalls gleichmäßig verteilen und glattstreichen, mit den Himbeeren dekorieren. 
Die Schnitten mit Klarsichtfolie abdecken und im Kühlschrank für mindestens 6 Stunden kühlen.
Nach dem Kühlen den Backrahmen vorsichtig entfernen und Schnittchen schneiden.
Ein bisschen Kakao darüber streuen sofern es gefällt, dem Geschmack tut das auch gut.
Servieren und genießen. !!




Ich wünsch Euch ein schönes Wochenende und alles Liebe.

Eure Irmi

Dienstag, 23. August 2016

Sommerkuchen


Wie kann man den Sommer besser präsentieren als mit Sommerobst und in diesem Fall mit einem
Sommerobstkuchen ? Herrlich, sommerlich, lecker, fruchtig, so viele tolle Eigenschaften vereinen
sich in diesem einen Kuchen, man wird mit dem Aufzählen gar nicht mehr fertig. Doch nicht nur das
Aussehen und der Geschmack hinterlassen einen großen Pluspunkt, auch die schnelle und mühelose
Zubereitung ist noch zu betonen.
 



Die leuchtende Farbe der Aprikosen übt eine magische Anziehungskraft auf mich aus und ich kann am Markt einfach nicht nur so daran vorbeigehen. Aprikosen dürfen fast immer mit mir nach Hause.
Nicht viele, aber immerhin ein paar weil eigentlich sind wir keine großen Obstesser. Gerade deshalb ergreife ich oft die Gelegenheit für einen Obstkuchen, damit wird das Obst eher gegessen. Heute gibt es noch einen zweiten Grund für Obstkuchen.
Bei Kathy läuft noch bis zum 25.08.2016 ein Sommer-Blogevent. Sie sucht nämlich leckere Sommer-
Torten, Kuchen oder Gebäck und ich finde, dass sich dieser Kuchen dort gut einreihen kann.

Sommer-Torten-Blogevent

Sie würde sich sicher freuen, wenn auch ihr mitmacht; aber Achtung, ihr müsst euch beeilen denn das Enddatum ist schon sehr nahe.


die Zutaten:
125 g. Butter
125 g. Zucker
3 Eier
2 EL. Rum
1 Prise Salz
200 g. Weizenmehl
½ Tüte Backpulver
4 EL. Milch

für den Belag:
300 g. Marillen
120 g. Blaubeeren

außerdem:
Puderzucker zum Bestreuen

die Zubereitung:
alle Zutaten sollen Zimmertemperatur haben.
Backrohr auf 160 ° Ober/Unterhitze vorheizen.
Backform von 26 cm Ø vorbereiten – einfetten und mit Mehl bestreuen.
Butter, Zucker und Salz aufschlagen bis eine weiß-cremige Masse entstanden ist. Rum dazugeben
und unterschlagen lassen. Eier einzeln unterschlagen bis sich die Masse gut verbunden hat.
Mehl mit Backpulver mischen und auf die Teigmasse sieben. Langsam, abwechselnd mit der Milch,
unterrühren. Den Teig in die vorbereitete Backform geben und glattstreichen.
Die Marillen waschen, halbieren und entkernen und gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Die Blau-
beeren waschen, abtropfen lassen und ebenfalls darauf verteilen.
Den Kuchen in den Backofen schieben und ca. 50 Minuten backen lassen.
Die Stäbchenprobe bitte nicht vergessen.
Kuchen aus dem Ofen holen, etwas ruhen lassen, die Backform lösen und entfernen. Den Kuchen komplett auskühlen lassen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.
Und was kommt danach ??? - der Genuss !!! Ein Tupfer Sahne dazu wäre nicht schlecht.




Quelle: „So backt Südtirol“ von Heinrich Gasteiger, Gerhard Wieser, Helmuth Bachmann
Athesia Verlag Bozen
 
Lasst es Euch schmecken

Eure Irmi
 
Meine Angaben für Back- und Kochzeiten sind Vorschlagswerte, es wird empfohlen, die definitive

Backzeit aus der Bedienungsanleitung Eures Backofens zu entnehmen.

Freitag, 19. August 2016

Kastanien-Rolle


Die Zubereitung von Gerichten mit Kastanie ist eine typische Herbstangelegenheit. Ich hatte aber
noch eine Glas Kastanienmarmelade im Vorratsschrank, das endlich verbraucht werden sollte. Was
liegt da schon näher, als eine schöne Creme für eine Roulade daraus zu zaubern. Mit etwas Über-
legung ist es mir gelungen, mit wenigen Zutaten eine geschmackvolle Rouladenfüllung zu kreieren
von der ich nach der Verkostung selbst ganz begeistert war.
Wenn man im Vorratsschrank Zutaten findet, bei denen die Fälligkeit schön langsam zur Neige geht, dann hat man höchste Zeit kreativ zu werden und sich ein Gericht mit dieser Zutat einfallen lassen.
Flexibel muss man dann sein und erfinderisch und interessanter Weise gibt es dann neue spontane Gerichte, die ganz oft auf der Nachkochliste landen und dort einen berechtigten Platz einnehmen.
Richtig lecker war diese Roulade, sodass ich mir wieder Kastanienmarmelade auf Vorrat anlegen werde.




Zutaten Biskuitrolle:
5 Eier
80 g. Zucker
1 Vanillezucker
1 Prise Salz
70 g. Mehl
25 g. Speisestärke
15 g. Kakaopulver ungesüßt
½ TL. Backpulver
20 ml neutrales Speiseöl

Zutaten für die Creme:
150 g. Kastanienmarmelade
200 g. Crème Fraîche
250 ml Sahne
1 EL. Puderzucker
2 ½ TL. San apart oder anderes Sahnestandmittel

Zutaten für die Deko:
50 g. weiße Kuvertüre
1 EL. neutrales Speiseöl

Zubereitung Biskuit:
Backofen auf 180° Ober/Unterhitze vorheizen.
Das Backbleck mit Backpapier belegen.
Eier mit Zucker, Vanillezucker und einer Prise Salz zu einer sehr cremigen und stabilen, fast steifen Masse aufschlagen (mit der Küchenmaschine dauert das ca. 8 Min.)
Mehl, Speisestärke, Kakaopulver und Backpulver mischen und in den aufgeschlagenen Teig
sieben, vorsichtig unterheben.
Danach das Speiseöl ebenfalls vorsichtig unterheben.
Den Teig auf das vorbereitete Blech streichen und für ca. 12 Min. backen.
Es empfiehlt sich die Stäbchenprobe zu machen.
Den noch warmen Biskuit auf ein gezuckertes Küchentuch stürzen und das Backpapier vorsichtig
entfernen. Danach die Roulade in das Küchentuch einrollen und komplett auskühlen lassen.

Zubereitung Creme und Fertigstellung:
Kastanienmarmelade und Crème Fraîche glatt rühren.
Sahne mit Zucker anschlagen und langsam das San-apart einrieseln lassen und dabei fertig
schlagen. Die geschlagene Sahne zur Kastaniencreme geben und vorsichtig unterheben.
Die Biskuit-Rolle damit füllen, einrollen und ein paar Stunden gut kühlen.
Nun die weiße Kuvertüre in kleine Stücke schneiden und zusammen mit dem Speiseöl im
Wasserbad schmelzen lassen. Die geschmolzene Kuvertüre in einen Spritzbeutel füllen und die
Roulade damit dekorieren.

 




Ich wünsche Euch noch eine schöne Zeit

Eure Irmi

Meine Angaben für Back- und Kochzeiten sind Vorschlagswerte, es wird empfohlen, die definitive
Backzeit aus der Bedienungsanleitung Eures Backofens zu entnehmen.

Dienstag, 16. August 2016

Sizilianisches Fenchelgemüse mit Oliven


Mögt ihr auch so gerne Fenchel ? ? ?
bei uns zu Hause gibt es oft Fenchel und gerade deshalb habe ich mich schnell entschlossen dieses
Gericht, das ich im „Ratgeber vom August“ gesehen habe sofort nach zu kochen. Es ist wunderbar
angekommen und es hat lecker geschmeckt. Ich habe das Gericht mit etwas Baguette verspeist
und für meinen lieben HP habe ich heute Kabeljau dazu gereicht, kurz angebraten und klassisch
gewürzt mit Salz, Pfeffer, Zitrone, Knoblauch, Petersilie. Fisch gibt es bei uns recht wenig weil ich
persönlich kein Fischfan bin, deshalb wird die Fischabwechslung bei uns wohl eher kurz gehalten.
Nächstes mal werde ich dazu Polenta reichen, das könnte ich mir gut vorstellen, dabei wird dieses
Gericht gleich doppelt gesund.




Zutaten für 2 Personen:
2 mittlere Fenchel
Salz, Pfeffer
1 kleinen Thymianzweig
1 kleinen Rosmarinzweig
2 Lorbeerblatt
70 ml Weißwein
200 g. passierte Tomaten aus der Dose
1 kleine Zwiebel
2 Zehen Knoblauch
2 EL. Olivenöl
30 g. Butter für die Form
50 g. schwarze Oliven entkernt
15 g. Semmelbrösel
30 g. geriebener Parmesan
etwas Fenchelgrün

Zubereitung:
Die Fenchelknollen waschen, abtrocknen, Wurzelansatz entfernen, grüne Stängel ebenso. Die
Knollen vierteln und Strunk entfernen. Anschließend die Knollen in sprudelndem Salzwasser 5
Minuten kochen, abgießen und abtropfen lassen.
Den Backofen auf 200° vorheizen. Eine Gratinform mit der Butter ausstreichen. Thymian,
Rosmarin und Lorbeer waschen, trocken tupfen und auf den Boden der Form legen. Die gekochen-
ten Fenchelstücke in die Form geben, salzen und pfeffern und mit dem Weißwein übergießen.
In den Ofen schieben und 20 Minuten garen lassen.
Inzwischen Zwiebel schälen, klein würfeln, Knoblauch schälen und klein hacken.
Das Öl in eine Pfanne geben, Zwiebel und Knoblauch dazu und anschwitzen lassen. Passierte
Tomaten dazugeben und nach Wunsch würzen. Für ein paar Minuten köcheln lassen.
Das Gemüse aus dem Ofen holen, die Tomatensauce und die Oliven gleichmäßig darüber verteilen.
Die Semmelbrösel mit dem Parmesan mischen und darüber streuen. Fenchelgrün als Deko dazu-
geben. Weitere 15-20 Minuten im Ofen überbacken.




Dann bleibt mir nur noch guten Appetit zu wünschen. Lasst es euch schmecken.

Eure Irmi