Freitag, 26. Februar 2016

Zitronen-Mohn-Kranzkuchen


Am Wochenende überkommt mich immer die Lust etwas zu Backen für unsere Kaffeetafel
am Samstag-Nachmittag. Bei uns wird sehr oft ein Kuchen ohne großen Schnick-Schnack
gewünscht. Gewiss, eine leckere Torte mit genügend Creme ist schon eine göttliche Sache,
aber manchmal, da steht einem der Sinn nach einem fruchtigen, ganz urgemütlichen Kuchen.
So zum Beispiel hat heute dieser Zitronen-Mohn-Kuchen vorzüglich gemundet und er ist bei
allen gut angekommen.
Den Rest, der noch übriggeblieben ist, verspeisen wir am nächsten Tag zum Frühstück; es ist
dann ein Extra-Ansporn am Morgen zeitig aus dem Bett zu hüpfen.
Ich finde, ein Kuchen dieser Art schmeckt am zweiten oder dritten Tag noch besser als frisch aus
dem Ofen, weil die Aromen genügend Zeit hatten sich zu entwickeln. Wenn dann ein Tag mit solchen wunderbaren Düften starten darf, kann nicht mehr viel schief gehen.










Zutaten für den Kuchen:
200 g. Butter
4 Eier
400 g. Mehl
20 g. Mohn gerieben
1 Backpulver
180 g. Zucker
etwas Naturvanille
50 g. Zitronat
Abrieb einer Zitrone
Saft einer ½ Zitrone
100 ml Milch
1 Prise Salz

Zutaten für die Deko:
100 g. Weiße Kuvertüre
2 EL. Neutrales Speiseöl

100 g. Dunkle Kuvertüre
2 EL. Neutrales Speiseöl

Pistazien gehackt

Zubereitung:
alle Zutaten sollen Zimmertemperatur haben.
Backofen auf 180° U/Oberhitze vorheizen.
Backform vorbereiten – einfetten und mit Mehl bestäuben.
Butter, Zucker und die Prise Salz in eine Rührschüssel geben und schaumig schlagen.
Nach und nach die Eier zugeben; einzeln je Ei ca. 1-2 Minuten in die Masse schlagen.
Nachher das Mehl mit dem Backpulver, der Naturvanille, dem Zitronenabrieb und dem
Mohn mischen und langsam unterheben.
Milch, Saft einer Zitrone und Zitronat ebenfalls untermengen.
Den Teig in die vorbereitete Backform füllen, glattstreichen und im
Backofen 50 Minuten backen. Stäbchenprobe bitte nicht vergessen.
Nach dem Backen auf ein Tortengitter stürzen und komplett auskühlen lassen.
In der Zwischenzeit die weiße Kuvertüre in kleinere Stücke schneiden und in einem Topf im
Wasserbad schmelzen lassen. Die 2 EL. Öl unter die Schokolade mischen. Die Schokolade auf
dem Kuchen locker verteilen.
Danach die dunkle Schokolade mit dem Öl schmelzen lassen und wieder auf dem Kuchen
verteilen. Mit den gehackten Pistazien dekorieren. Den Kuchen ca. 2 Stunden kühl stellen.
Jetzt gilt es nur noch den leckeren Kuchen zu genießen.




 
 
Ich wünsche euch beim Nachbacken viel Glück und lasst es euch schmecken.

Alles Liebe

Eure Irmi

Dienstag, 23. Februar 2016

Lauch-Kartoffel-Cremesuppe


mit kross-gebratenen Speckstreifen

Winterzeit ist bei uns Suppenzeit!
 
So ein- bis zweimal in der Woche essen wir sehr gerne Suppe und zwar vorwiegend am Abend.
Wenn mein lieber HP abends von seiner Arbeit im Freien nach Hause kommt, hat er sehr gerne
etwas Warmes für seinen Bauch. Da ist ein Teller mit Suppe willkommen; der Wunsch auf warmes
Essen ist damit abgedeckt und es bleibt noch ein wenig Platz für seine zünftige Brotzeit mit Wurst und Käse, die er gewohnt ist. Ich mache dann für mich oftmals Pellkartoffeln dazu. Das tolle an dieser Kochgeschichte ist, man muss nicht lange am Herd stehen und es bleibt mehr Zeit den Abend zu genießen.
Diese Lauch-Kartoffel-Suppe ist geschmacklich ein Vergnügen und für die Optik ist der seidig-
weiche Glanz zuständig.  Alles in allem immer ein vollkommenes Gericht, das alle Sinne zufrieden
stellt.



Zutaten für 4 Personen:
1 Zwiebel
160 g. Lauch
450 g. Kartoffel
1 Zehe Knoblauch
1 ¼ lt. Gemüsebrühe
Kräutersalz und Pfeffer, (Muskat wenn gewünscht)
1 EL. Kräuterfrischkäse
Speckstreifen nach Wunsch
Öl für den Topf

Zubereitung:
Zwiebel schälen und fein würfeln, Lauch waschen und in Streifen schneiden.
Kartoffeln schälen und ebenfalls würfeln.
Das Öl in einen Topf geben und die Zwiebel darin glasig dünsten. Lauch und Kartoffeln dazugeben
und ebenfalls kurz andünsten. Mit Gemüsebrühe angießen, salzen, pfeffern und den Knoblauch
dazugeben (eventuell Muskat) und alles köcheln lassen bis das Gemüse weich ist.
Das dauert ca. 20 Minuten.
Die Suppe pürieren und anschließend den Kräuterfrischkäse unterziehen.
Speckstreifen in einer beschichteten Pfanne ohne Fett kross anbraten und auf einem Küchenpapier
abtropfen lassen.
Die Suppe in Teller anrichten und mit den gebratenen Speckstreifen dekorieren.




Alles Liebe

Eure Irmi

Freitag, 19. Februar 2016

Apfel-Nuss-Guglhupf


Äpfel und Nüsse sind jetzt in der Winterzeit als Zutat für einen leckeren Guglhupf fast nicht
wegzudenken. Sie spenden dem Genießer Geschmack und Kraft und vor allem viel Gesundheit.

Insgesamt ist der Guglhupf nicht wegzudenken; er ist schnell zubereitet und nach dem Backen
und Auskühlen ist er auch schon bereit für die Kaffeetafel. Als Beigabe reicht ein Schöpfer Sahne,
ganz klassisch, so wie in früheren Zeiten, als bei uns zu Hause noch Guglhupf serviert wurde;
so kann man ihn auch heute noch sehr gut anbieten.
Wer aber Dekoration für den Guglhupf wünscht, der hat jetzt viele Möglichkeiten; da gibt es
verschiedene Schokoglasuren, Zuckerglasuren mit diversem Fruchtgeschmack und dann noch
verschieden Bestreuen und schon hat der Guglhupf wieder ein neues, modernes Kleid.
Deshalb wird es auch bei uns zu Hause immer mal wieder Guglhupf geben, ohne dass es gleich
langweilig wird. Die Ideen gehen da noch lange nicht aus und ihr könnt mit mir eine tolle
Guglhupftour machen, wenn ihr mögt.










Zutaten:
4 Eier
180 g Zucker
1 Messerspitze Naturvanille oder 1 Vanillezucker
200 g Butter
350 g Mehl
1 Backpulver
1 TL. Zimt
1 Prise Salz
3 EL. Rum
30 ml frisch gepresster Orangensaft
100 g. Walnüsse gerieben
50 g. Schokolade gehackt
1 großer Apfel geschält und geraspelt

Zubereitung:
alle Zutaten sollen Zimmertemperatur haben.
Backofen auf 160° Umluft vorheizen.
Backform vorbereiten – einfetten und mit Mehl bestäuben.
Butter, Zucker, Vanille und die Prise Salz in eine Rührschüssel geben und schaumig schlagen.
Nach und nach die Eier zugeben; einzeln je Ei ca. 2 Minuten in die Masse schlagen.
Nachher das Mehl mit dem Backpulver und dem Zimt mischen und langsam unterheben.
Rum und Orangensaft untermengen.
Geriebene Nüsse, gehackte Schokolade und den nicht zu fein geraspelten Apfel schön
vorsichtig unterheben.
Den Teig in die vorbereitete Backform füllen, glattstreichen und im Backofen 50 Minuten
backen. Stäbchenprobe bitte nicht vergessen.
Nach dem Backen den Kuchen auf ein Tortengitter stürzen und komplett auskühlen lassen.
Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.

Mein Tipp: da der Kuchen durch die Nüsse sehr mürbe wird, benötigt man etwas Vorsicht
beim Stürzen ♥♥♥




 
Ich wünsche Euch gutes Gelingen

Eure Irmi

Freitag, 12. Februar 2016

Kastanien-Creme-Torte zum ♥ Valentinstag ♥


Der Valentinstag ist das Fest der Liebe und der Freundschaft und es ist so wunderbar wenn
dieser Tag genutzt wird um dem Liebsten einmal eine kleine Aufmerksamkeit zu schenken.
Eine Aufmerksamkeit die von Herzen kommt. Ich bin aber der Meinung, dass man solche
Gelegenheiten das ganze Jahr über nutzen sollte und der Valentinstag sollte nur Ansporn dafür
sein.
Was schenkt man gerne: Blumen oder eine Süßigkeit oder andere, vielleicht sogar selbst
gebastelte Kleinigkeiten die das Herz des Beschenkten erfreuen. So zum Beispiel freut sich
mein lieber HP immer auf eine selbst gebackene Torte zum Valentinstag.
Aus diesem Grund gibt es auch hier in "meinem Landgenuss" wieder eine Torte, die wunderbar
köstlich duftet sobald ihr die Tortenglocke öffnet. Sie ist auch echt lecker, muss ich schon
selbst zugeben. Mir geht es aber meistens so, dass ich die Lust auf was Süßes nach dem Backen
verloren habe und dann eigentlich lieber eine Wurstsemmel essen würde. So geht es leider auch
vielen anderen Kuchenbäckerinnen und Bäckern was ich gehört habe und man kann dabei
die leckere Torte nicht so richtig genießen.










Zutaten für den Wiener Boden:
4 Eier
1 Eigelb (Eiweiß für die Creme auf die Seite stellen)
3 EL. Wasser heiß
135 g. Zucker
1 Prise Salz
1 Vanillezucker oder etwas Naturvanille
170 g. Mehl
1 ½ TL. Backpulver
40 g. Butter

Zutaten für die Creme:
250 g. Kastanienpüree
1 Eiweiß (von oben)
2 Sahnesteif (oder 3 TL. San Apart)
300 ml Sahne
80 g. Zucker
1 Vanillezucker
1 Schuss Rum

Dekoration:
etwas Nougat oder (Schokolade) und Zuckerherzen

Zubereitung Wiener Boden:
die Butter in einem Topf schmelzen und anschließend abkühlen lassen.
Den Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen.
Die Backform von 24 cm Ø vorbereiten – Boden einfetten und mit Mehl bestäuben.
Ganze Eier + Eigelb mit Salz, Zucker, Vanillezucker und Wasser zu einer weiß-cremigen und
stabilen fast steifen Masse aufschlagen (mit der Küchenmaschine dauert das ca. 6 Min.)
Mehl und Backpulver mischen, in die aufgeschlagene Masse sieben und vorsichtig
unterheben, danach die abgekühlte flüssige Butter ebenfalls vorsichtig unterheben.
Den Teig in die vorbereitete Form füllen und für ca. 28 Min. backen.
Die Stäbchenprobe nicht vergessen. Den Kuchen aus dem Ofen holen und noch warm
auf ein Tortengitter stürzen und die Backform entfernen.
Danach den Kuchen mit einem Küchentuch abdecken und komplett auskühlen lassen.
Mein Tipp: Kuchen einen Tag vorher backen, er lässt sich besser schneiden.♥♥♥

Zubereitung Creme:
In einer Schüssel 150 ml Sahne mit dem Eiweiß steif schlagen dabei 60 g. Zucker mit 1 Sahnesteif
(oder 1 ½ TL. San Apart) einrieseln lassen. Kastanienpüree mit Vanillezucker, und Rum
cremig rühren, danach die Sahne vorsichtig unterheben.

Kuchen auf eine Tortenplatte legen und waagrecht halbieren. Den unteren Boden mit
einem Tortenring umschließen. Die Creme auf den Tortenboden füllen und glattstreichen.
Mit dem oberen Boden bedecken und leicht andrücken. Die Torte für ein paar Stunden kühlen.
Danach 150 ml Sahne mit einem Sahnesteif (oder 1 ½ TL. San Apart) und 20 g. Zucker steifschlagen und die Torte damit einstreichen.

Als Deko kann man Schokolade oder Nougat schmelzen und feine Linien aufspritzen und,
wie soll es anders sein zum Valentinstag, kommen noch kleine Herzchen drauf.




Gutes Gelingen beim Nachbacken und allen einen schönen Valentinstag ♥ wünscht Euch

Eure Irmi

Dienstag, 9. Februar 2016

Lauch-Kartoffel-Puffer

mit gebratenen Rosenkohl und Frischkäsecreme


Heute hab ich mal ein vegetarisches Essen gezaubert und es ist mir dabei gelungen, die drei Arten
von Gemüse, die mir persönlich am liebsten sind, gemeinsam auf einen Teller zu bringen. Es war
köstlich und hat herrlich gepasst. Die leicht knusprigen Kartoffelpuffer sind schon eine echt leckere
Sache, da kriegt man nicht genug davon.
Sogar mein lieber HP hat seinen Teller leer geschaufelt, das heißt dann schon was.
Anschließend haben wir dann beschlossen öfter einen Gemüsetag einzulegen, ganz unserer
Gesundheit zuliebe. Der gute Vorsatz ist vorhanden, schauen wir mal, ob wir das hinbekommen.

Kartoffelpuffer sind ein Klassiker und zugleich ein Ganzjahresessen. Auch im Sommer kann man
in Begleitung eines frischen Salates dieses Gericht sehr gut servieren ohne dass es dann schwer
im Magen liegt.
Ich freue mich auf jeden Fall schon auf das nächste mal, solange der Rosenkohl noch Saison hat.




Zutaten für 2 Personen mit großen Hunger:

für das Rosenkohl-Gemüse:
300 g. Rosenkohl
1 EL. Butterschmalz
Salz und Pfeffer

für die Lauch-Kartoffel-Puffer:
400 g. Kartoffel (vorwiegend festkochend)
40 g. Lauch
½ Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
1 EL. Petersilie fein gehackt
1 Ei
1 EL. Mehl
Kräutersalz und Pfeffer
Öl zum Braten

für die Frischkäse-Creme:
120 g Kräuterfrischkäse
80 g. Naturjoghurt
1 EL. Schnittlauch fein geschnitten
Kräutersalz und Pfeffer

Zubereitung:
Den Rosenkohl putzen und in Salzwasser bißfest kochen. Wasser abgießen, den Rosenkohl
überkühlen lassen.
Den Frischkäse und den Joghurt in eine Schüssel geben und glatt rühren, mit Kräutersalz und
Pfeffer und Schnittlauch abschmecken.
Dann die Kartoffeln schälen und raspeln, Lauch waschen, der Länge nach zwei mal teilen
und in feine Streifen schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken.
Jetzt die Kartoffeln, Lauch, Zwiebel, Knoblauch, Petersilie, und Ei gut mischen. Öl in eine
Bratpfanne geben und erhitzen. Die Kartoffelmasse salzen und pfeffern und mit Mehl
binden. Mit einem Löffel den Kartoffelteig in das heiße Fett geben und flachdrücken.
Die Hitze nun etwas zurückstellen. Die Puffer im Fett bei mittlerer Hitze auf einer Seite anbraten
bis ein goldbrauner Rand entsteht, danach wenden und auf der anderen Seite fertig braten.
Die Puffer auf einem Küchenpapier abtropfen lassen und im Backofen bei 100° warm halten
bis alle Puffer fertig gebraten sind.
In einer separaten Pfanne das Butterschmalz erhitzen, Rosenkohlröschen teilen und im
Butterschmalz leicht braun anrösten. Salzen und Pfeffern.
Auf Tellern schön anrichten und servieren und dem Genuss steht nichts mehr im Wege.

Als Getränk dazu passt sehr gut Weißwein oder ein kühles „Blondes“.



Ich wünsche euch einen guten Appetit und eine schöne Zeit

Eure Irmi

Freitag, 5. Februar 2016

Ofen-Berliner aus der Muffinform


Es ist wieder „Berliner“ -Zeit, sie wird die närrische Zeit oder auch die 5. Jahreszeit genannt.

Letztes Wochenende haben Zorra und Sandra zum Synchronbacken geladen und es gab Ofen-
Berliner nach der Kühlschrankmethode.
Da habe ich diese tolle Idee genutzt die Ofen-Berliner in der Muffin-Form nachzubacken. So eben Fett sparen und dabei trotzdem leckere Berliner essen, das hat mich mächtig beeindruckt,
drum habe ich mich auch sofort an die Arbeit gemacht. Das heißt, Arbeit ist das ja keine große,
da die Arbeitszeit auf zwei Tage aufgeteilt wird. Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen, so
finde ich und geschmeckt haben sie auch sehr lecker.
Die „Faschingskrapfen“, so werden sie hier bei uns in Südtirol genannt (natürlich solche die
frittiert werden) essen wir sehr gerne; wir haben sie aber bisher immer gekauft. Ich habe die
Faschingskrapfen einmal zu Hause versucht, ich kann mich aber noch daran erinnern, dass sie reichlich Fett angesaugt hatten und daher etwas schwer zu verdauen waren.









Zutaten für 12 Berliner:
250 g. Weizenmehl
30 g. Vanillezucker
3 g. Salz
70 g. lauwarme Milch
30 g. Butter in der Milch geschmolzen
15 g. frische Hefe in der Milch aufgelöst
1 Ei Größe M

etwas geschmolzene Butter und Zucker zum Bestreuen
Marmelade zum Füllen

Zubereitung:
Butter und Hefe in der lauwarmen Milch schmelzen lassen.
Die trockenen Zutaten in die Schüssel der Rührmaschine geben. Nun die Milch mit der Butter
und der Hefe zu den trockenen Zutaten mischen und auf Stufe 1 ca. 4 Minuten gut vermischen
lassen, dann auf Stufe 2 noch weitere 6 Minuten weiter kneten.
Natürlich kann man das auch mit dem Handrührgerät oder von Hand verkneten. Der Teig soll
nachher weich und geschmeidig sein.
Den Teig an einem warmen Ort gehen lassen, anschließend nochmals kurz durcharbeiten und
über Nacht, zugedeckt, in den Kühlschrank stellen.
Am nächsten Tag den Teig Zimmertemperatur annehmen lassen und dann in 12 Portionen
teilen. Die einzelnen Portionen rundschleifen und in die Maffinförmchen legen. Die Förmchen
auf das Maffinblech verteilen.
Nochmals zugedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen.
In der Zwischenzeit den Backofen auf 190 ° O/Unterhitze vorheizen.
Das Muffinblech auf einem Rost auf die 2.Schiene von unten schieben und die Teiglinge 10-12 Minuten goldgelb backen lassen.
Die Berliner sofort nach dem Backen mit geschmolzener Butter bepinseln und in Zucker wälzen.
Anschließend, wenn gewünscht, mit Marmelade oder Nutella oder sonst was füllen.






 
Ich wünsche euch noch eine tolle närrische Zeit
Eure Irmi

 

Dienstag, 2. Februar 2016

Kirschenschichtspeise im Glas


Schichtspeisen kann man sehr gut schon einige Stunden vor dem Essen zubereiten denn gut
durchgezogen schmecken sie sowieso am besten. Sie sind ein schlichtes und vor allem schnelles
Dessert, das die Möglichkeit bietet, Vorräte aus der Speisekammer elegant unterzubringen.
So eine Schichtspeise hübsch angerichtet im Glas ist schon optisch ein Genuss und wird eure
Gäste begeistern.
Dabei habt ihr bei so einer Nachspeise keine große Arbeit, und ihr erzielt doch einen großen Oho-Effekt. Gelingsicher ist sie nebenbei. Wollt ihr einmal für eine besondere Feier ein kleines Nachtisch-Büfett ausrichten, dann wäre diese Schichtspeise als Hingucker zu empfehlen.

Leider ist sie durch den großen Alkoholanteil für die kleinen Gäste nicht sehr geeignet.
Das könnte man aber leicht und schnell abändern mit einer Sahnehaube oder einer Kugel Eis.
Eis ist doch bei Kindern immer willkommen. ♥♥♥


 
Zutaten für 6 Portionen:
1 Glas Süßkirschen (Füllmenge ca. 700 g.)
1 Tüte Puddingpulver Vanille
1 Spritzer Zitronensaft
250 g. Mascarpone
250 g. Frischkäse
250 ml. Sahne
1 Vanillezucker
2 EL. Orangen-Curd
Zucker nach Belieben
Saft von 1 Orange
½ lt. Eierlikör ca.
Schokostreusel für die Deko

Zubereitung:
Die Kirschen aus dem Glas nehmen und abtropfen lassen; den Saft in einem Topf auffangen.
Nun den Saft (sollte ½ lt sein) aufkochen und mit dem Vanille-Puddingpulver andicken (mit
Zuckerzugabe lt. Packungsanleitung und nach Geschmack). Nun die Kirschen und den Spritzer
Zitronensaft einrühren. Die Masse in 6 dekorative Gläser verteilen und abkühlen lassen.
Inzwischen die Creme anrühren: Mascarpone, Frischkäse, Vanillezucker und Orangen Curd in einer
Schüssel gut durchrühren, Zucker nach Belieben zugeben, den Orangensaft untermischen.
Sahne schlagen und unter die Creme mischen.
Die Creme als nächste Schicht in die Gläser füllen. Darauf kommt nun der Eierlikör. Damit bitte
nicht zu sparsam sein. So etwa 1 cm ca. sollte die Schicht schon sein.
Die Schichtspeise für einige Stunden im Kühlschrank kühlen lassen.
Vor dem Verzehr mit Schokostreusel dekorieren und anschließend genießen.



 
Quelle: Chefkoch.de Autor: Matschmichel
 
Grüße Eure Irmi

Freitag, 29. Januar 2016

Blätterteigtascherl mit Salami und Gemüse


Zu Weihnachten hat mir meine Schwester ein Set (mit 3 verschiedenen Größen) Maultaschformen
geschenkt. Sie weiß, dass ich gerne koche und probiere. Hin und wieder bringt sie mir dann so
kleine Küchenhelfer, die den Arbeitsablauf beim Kochen und Backen sehr erleichtern. Dafür muss
ich mich dann um passende Rezepte umschauen, was ich sehr gerne erledige. Bei diesem Rezept
hier handelt es sich um eine Kreation, die mir ganz spontan heute morgen in den Sinn gekommen
ist. In dieser Speise konnte ich gut etwas Gemüse und Salat unterbringen, das muss ich immer nutzen, denn mein lieber HP und ich sind eigentlich keine großen Gemüse/Salat-Liebhaber.
Das gute Zeugs wird bei uns immer zu Mittag oder beim Abendessen elegant dazu geschwindelt
und gerade bei solchen Speisen geht das super.
Diese Blätterteigtascherl sind ein wunderbares Abendessen auf das man sich immer wieder
freuen kann. Sie erfordern zwar ein wenig Arbeit und Geduld aber das lohnt sich allemal. Eine
Stunde Zeit muss man sich dafür schon nehmen – Backen inbegriffen.

Auch als Fingerfood passend.!!!














Zutaten: (ergeben 14-15 Stück)
1 Blätterteig aus dem Kühlregal
70 g. Karotten
100 g. Zucchini
40 g. Zwiebel
40 g. Salami (am Stück)
100 g. Feta
2 EL. Sahne
Kräutersalz und Pfeffer
1 Ei
20 g. Butterschmalz

Zubereitung:
Den Backofen auf 200 ° O/Unterhitze vorheizen.
Backblech mit Backpapier belegen.
Karotten, Zucchini und Zwiebel schälen und fein würfeln. Die Salami ebenfalls fein würfeln.
Das Butterschmalz in einen Topf geben und die Zwiebel darin glasig dünsten, anschließend
die Karotten dazugeben und ca. 3-4 Min. dünsten lassen und dann erst die Zucchini dazugeben.
Das Gemüse soll vor Garende noch etwas Biss haben. Den Topf von Herd nehmen, die Salami
in die noch heiße Gemüsemasse geben und unterheben. Alles abkühlen lassen.
Inzwischen den Feta mit der Gabel fein zerbröseln und in die abgekühlte Gemüsemasse geben.
2 EL. Sahne dazugeben, alles untermengen und vorsichtig würzen.
Das Ei teilen in Eigelb und Eiweiß. Das Eigelb zum Bestreichen der Tascherl benutzen und mit
dem Eiweiß die Innenränder der Tascherl bestreichen damit sie sich beim Backen nicht öffnen.
Den Blätterteig auswallen bis er die Größe des Backblechs erreicht. Nun mit einem Ausstecher
runde Kreise von 10 cm Ø ausstechen (ich habe ein Maultaschenformer-Set benutzt).
Das Tascherl füllen, den Rand mit Eiweiß bestreichen und mit dem Former schließen.
Mit diesem Maultaschenformer habe ich meine 15 Stück Tascherl geformt und gefüllt.
Wenn man den Dreh erst mal raus hat, gehen diese Maultaschenformer ganz wunderbar.
Jetzt die Tascherl auf das Backblech legen, mit Eigelb bestreichen und im vorgeheizten Ofen
ca. 20 Minuten backen.
Servieren mit einem schönen Salat und ihr könnt ein wunderbares Essen genießen.

Die Tascherl schmecken auch kalt noch vorzüglich. !!♥♥♥







Alles Liebe

Eure Irmi

Dienstag, 26. Januar 2016

Orangen-Karamell-Eis


Eis im Winter? Schmeckt wunderbar! Genau so wunderbar wie im Sommer.
Mir ist aber oft schon aufgefallen, dass mich nach dem Eis essen im Sommer immer leicht fröstelt, während mir das im Winter eigentlich nicht passiert. Geht das euch auch so ??.

Eis als Nachtisch ist leicht und locker. Vor einigen Jahren hat mir einmal ein Eisverkäufer das
prophezeit und ich habe gemerkt, dass dies ein absolut perfekter Ratschlag war.
Der schwere Magen nach einem deftigen Menü fühlt sich nach dem Eis essen tatsächlich leichter
an. Ich wollte das zuerst auch nicht glauben, es ist aber Tatsache, das Völlegefühl wird mit Eis
essen schneller abgebaut, und was ist schon angenehmer als mit Essen das Völlegefühl abzubauen;
meine lieben Leser probiert es einfach mal aus. !
Orangen und Karamell sind eine göttliche Kombination genau passend für diese Jahreszeit. Jetzt
sind die Orangen so richtig süß und noch sehr saftig. Diese Zeit soll man nutzen um viel Vitamin C
zu tanken damit man den Grippe-Viren die Stirn bieten kann.
 


Zutaten:
100 g. Zucker
250 g. Milch
150 g. Sahne
4 Eigelb
60 ml frisch gepresster Orangensaft
Abrieb von ½ Orange
1 EL Cointreau

Zubereitung:
die Hälfte des Zuckers in einen Topf geben und auf dem Herd langsam schmelzen lassen (dabei
nicht rühren sonst gibt es Klumpen).
Sobald der Zucker geschmolzen ist mit Orangensaft löschen. (Achtung Spritzgefahr). Nun das
Karamell so lange köcheln lassen bis sich alle Zuckerkrusten wieder gelöst haben.
Das Karamell zu Seite stellen und abkühlen lassen.
Inzwischen die Eigelb mit dem restlichen Zucker cremig aufschlagen,
anschließend die restlichen Zutaten wie Milch, Sahne, Orangenabrieb und Cointreau
untermischen, das abgekühlte Orangenkaramell dazumischen.
Die Masse in die Eismaschine geben und für ca. 30 Minuten frieren lassen.
Das Eis in einen anderen Behälter umfüllen und im Gefrierschrank noch ca. 3 Stunden nachfrieren.



Alles Beste
Eure Irmi

Freitag, 22. Januar 2016

Gulaschsuppe

Herzhaftes aus Ungarn
Eine Suppe als Hauptspeise ?? Mit der Gulaschsuppe geht das wunderbar.
Sehr simpel nachzukochen und man kann sich wunderbar mit den pikanten Gewürzen austoben.
Wer den Zitronenduft in einem herzhaften Gericht nicht leiden mag, der darf die Zitronenschale
ruhig weglassen; wobei ich aber sagen muss, dass sie einen charmanten Geschmack bringt.
Die Gulaschsuppe ist ein Klassiker bei dem fast niemand „nein-Danke“ sagt. Sie lässt sich sehr gut
vorbereiten und schmeckt auch noch klasse nach dem 2. mal aufwärmen. Eure Familie wird sicher
begeistert sein und euch mitteilen: „das darf öfter mal auf den Tisch“.

Schon im Mittelalter kochten sich die Hirten in Ungarn diesen kräftigen Eintopf.
Sie nahmen ihn mit zur Arbeit weil sie dieses Gericht sehr gut im Freien aufwärmen konnten.

Passt auch sehr gut als „Mitternachts-Süppchen“ auf einer feucht fröhlichen Party.
Als Beilage reichet Ihr dann einfach Brot oder Baguette.



 
Zutaten für 4 Personen:
200 g. Rindsschulter
100 g. Zwiebel
150 g. Kartoffel
1 TL. Tomatenmark
100 ml Rotwein
1 ½ lt. Fleischbrühe (oder Wasser mit Suppenwürfel)
2 EL Mehl
10 g. Paprikapulver
1 TL. Weißweinessig
Lorbeerblatt, Knoblauch, wenig Zitronenschale, Kümmel, Majoran
Salz und Pfeffer
Öl für die Pfanne

Zubereitung:
Fleisch in kleine Würfel schneiden, Zwiebel schälen und ebenfalls klein würfeln.
Die Zwiebel im heißen Öl goldgelb rösten, das Tomatenmark dazugeben und kurz mitrösten.
Das Paprikapulver dazugeben und anschließend mit Weißweinessig und Rotwein löschen.
Wenn der Rotwein zur Gänze eingekocht ist, das Fleisch dazugeben, salzen und pfeffern. Die
jetzt entstehende Flüssigkeit langsam einkochen lassen. Dann das Fleisch mit dem Mehl
bestreuen, unterrühren und mit der Fleischbrühe angießen. Die Suppe köcheln lassen.
Inzwischen die Kartoffeln schälen und klein würfeln.
Nach etwa ¾ der Garzeit die Kartoffeln und das Lorbeerblatt dazugeben und fertig kochen.
Kurz vor dem Servieren die Suppe mit den restlichen Gewürzen abschmecken und nochmals
kurz aufkochen. Wenn nötig noch salzen und pfeffern.

Insgesamt Garzeit: ca. 90 Minuten

Mein Tipp: als Einlage passen auch in kleine Würfel geschnittene Paprika. ♥♥♥

 










Quelle: Aus dem Kochbuch „So kocht Südtirol“ von H. Gasteiger/G. Wieser/H. Bachmann

 
Mit den besten Grüßen
Eure Irmi