Freitag, 12. Januar 2018

Noisette-Torte mit Rotweinkirschen


Wir haben uns heuer zum Jahresanfang, so wie auch schon in den vorangegangen Jahren,  keine guten Vorsätze mehr vorgenommen. Es gelingt doch nicht; nichts macht mehr unzufrieden als Vorsätze, die aus verschiedenen Gründen  schon nach kurzer Zeit zerplatzen. Darum gibt es hier keine zuckerfreien,  keine fettfreien Vorsätze und alkoholfreie Vorsätze sind auch nicht geplant;
wir schauen einfach nur, dass wir von alle dem nicht zu viel erwischen und nicht täglich. Ich denke
mir, das ist kein schlechter Ansatz um das Jahr einigermaßen gut zu beginnen und durchziehen zu können.
Da wir über die Feiertage in diesem Jahr nicht so viel Süßes vernascht haben, gibt es in diesem Blog auch keine Torten-Pause.  Manchmal benötigt man einfach eine Torte für einen besonders schönen Anlass. In letzter Zeit gab es in unserer Familie einige schöne Anlässe zum Feiern. Sie boten mir die Gelegenheit wieder eine dazu passende Torte zu backen und so ganz nebenbei konnte ich meiner Leidenschaft frönen . Dabei ist mir dieses Werk gelungen, schmackhaft , elegant und auf jeder Kaffeetafel ein sicherlich gern gesehenes Stück.



Zutaten für den Schoko-Biskuit:
4 Eier
135 g. Zucker
1 Vanillezucker
150 g. Mehl
20 g. Kakao ungesüßt
1 ½ TL. Backpulver
1 Prise Salz
20 ml. neutrales Pflanzenöl

Zutaten Nuss-Daqcuois:
70 g. Haselnüsse gemahlen
8 g. Mehl
2 Eiweiß
55 g. Puderzucker
1 Prise Salz
Zutaten für die Ganache:
750 ml. Sahne
370 gr. Schokolade Noisette
7 TL. San-apart

außerdem:
ca. ½ Glas Kirschen
etwas Rotweinsirup

für die Deko:
geriebene weiße Schokolade
Zebraröllchen

Zubereitung Biskuit: (kann auch am Vortag sein)
Den Backofen auf 170 Grad Ober/Unterhitze vorheizen.
Die Backform von 24 cm Ø vorbereiten – Boden mit Backpapier belegen oder mit meinem
Backtrennfett einstreichen.
Ganze Eier mit Salz, Zucker, Vanillezucker zu einer sehr cremigen und stabilen fast
steifen Masse aufschlagen (mit der Küchenmaschine dauert das ca. 6-8 Min.)
Mehl, Backpulver, und Kakao mischen, in die aufgeschlagene Masse sieben und alles vorsichtig
unterheben, danach das Öl ebenfalls vorsichtig unterheben.
Den Teig in die vorbereitete Form füllen, im Ofen für ca. 28 Min. backen.
Die Stäbchenprobe bitte nicht vergessen. Den Kuchen aus dem Ofen holen, ein paar Minuten
ruhen lassen. Die Backform entfernen solange der Kuchen noch warm ist. Auf ein Kuchengitter
stürzen. Danach den Kuchen mit einem Küchentuch abdecken und komplett auskühlen lassen.
Zubereitung Ganache: (kann auch am Vortag sein)
Die Schokolade in kleine Stücke schneiden. Die Sahne in einem Topf bis maximal 75° erhitzen, Topf vom Herd ziehen und die Schokolade darin schmelzen lassen. Abkühlen lassen und anschließend abgedeckt für einige Stunden oder besser über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Zubereitung Nuss-Dacquois
Eiweiß mit der Prise Salz steif schlagen nach und nach Zucker einrieseln lassen. Mehl und Nüsse
zum Eischnee geben und vorsichtig unterheben (mit dem Löffel immer von unten nach oben).
Den Backofen auf 175° C Ober/Unterhitze vorheizen. Eine Springform von 24 cm Ø vorbereiten,
den Boden mit Backpapier bespannen.
Die Eischneemasse auf den Boden streichen und im Ofen ca. 15 Minuten backen. Herausholen und
auskühlen lassen.
Fertigstellung:
Die Kirschen in einen tiefen Teller legen und mit Rotweinsirup beträufeln. Die Kirschen im dem
Rotweinsirup für ca. 1 Stunde ziehen lassen.
Den Biskuit einmal waagrecht teilen. Den Boden auf eine Tortenplatte setzen und mit einem
Tortenring umschließen.
Die Schokosahne aus dem Kühlschrank holen und leicht anschlagen, San-apart einrieseln lassen und fertig schlagen.
Ca. 1/3 der Creme auf den Tortenboden geben, glatt streichen und mit der Hälfte der Kirschen
belegen. Den Nuss-Dacquois darauflegen, leicht andrücken, wieder mit Creme bestreichen und mit den restlichen Kirschen belegen (Achtung es soll noch Creme zum Einstreichen und für Deko übrig bleiben). Tortendeckel darüber legen und ebenfalls leicht andrücken. Tortendeckel mit Creme
einstreichen. (Daran denken, dass ihr noch Creme für den Außenrand und für die Deko benötigt.)Torte ein paar Stunden kühlen.
Anschließend Tortenring lösen. Den Außenrand mit Creme einstreichen und glatt abziehen.
Restliche Creme in einen Spritzbeutel mit geschlossener Sterntülle geben und die Torte damit
dekorieren. Mit geriebener weißer Schokolade und Zebra-Röllchen ausgarnieren.




Ich wünsche euch ein schönes Wochenende
Alles Liebe
Eure Irmi

Dienstag, 9. Januar 2018

Haferflockenzeile


Gesundes und verschiedenes Brot ist auch in diesem Jahr wieder angesagt.
Je öfter man sich zum Brotbacken verleiten lässt, um so mehr Ideen werden entwickelt und um
so interessanter werden die Rezepte. Die Zutaten werden anders kombiniert, neue Gewürze kommen dazu, andere werden weggelassen und die Form des Brotes ändert sich auch.
Im neuen Jahr möchte ich mich auch an Brot mit selbst gezogenen Sauerteig wagen. Sauerteig ansetzen ist zwar mit viel Zeit verbunden, ich möchte es aber wenigstens einmal durchziehen.
Obwohl ich noch nie ein Brot mit Sauerteig gebacken habe und sich dadurch die Auswahl meiner
verschiedenen Brote noch erweitern würde, gibt es hier in diesem Blog doch schon eine kleine wohlschmeckende Brot-Abwechslung. In diesem Jahr soll noch einiges dazu kommen. Mal schauen ob mir das auch gelingt. !! Ich freue mich jedenfalls darauf, neue Brote auszuprobieren. 







Zutaten:
380 ml. Wasser
20 g. frische Hefe
1 TL. Honig
470 g. Weizenmehl glatt
70 g. Haferflocken gemahlen
80 g. Roggen
15 g. Salz
Haferflocken zum Bestreuen

Zubereitung:
Lauwarmes Wasser und Honig in einen Behälter geben, Hefe einbröseln, mit dem Schneebesen gut
durchmischen und ca. 3 Minuten anspringen lassen.
Die anderen Zutaten in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben, das Hefegemisch dazugeben
und mit dem Knethaken ca. 6 Minuten zu einem glatten Teig kneten lassen. Den Teig heraus
nehmen mit Mehl bestäuben und nochmals kurz durchkneten. Zu einer runden Kugel formen und
wieder zurück in die Rührschüssel geben. Mit einem Tuch abdecken und ca. 1 Stunde gehen lassen.
Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und zu einer Rolle ausrollen. Die Rolle in 6 Teile
teilen. Die Teiglinge jeweils wieder zu einer Rolle formen und dicht an dicht auf das Backblech
legen, abgedeckt wieder ca. 1 Stunde gehen lassen.
Unterdessen den Backofen auf 220 ° C Ober/Unterhitze vorheizen.
Das Brot mit Wasser besprühen und mit Haferflocken bestreuen.
Das Backblech mit dem Zeilenbrot in den Backofen schieben und ca. 12 Minuten backen dann
die Hitze auf 200° C reduzieren und nochmals 30 Minuten weiter backen.
Nach dem Backen das Brot auf ein Gitter legen damit es auskühlen kann.



Alles Liebe
Eure Irmi

Freitag, 5. Januar 2018

Fruchtiges Speck-Sandwich


Fruchtig und kalorienarm möchte ich in diesem Jahr starten. Nach den vielen Feiertagen verspürt man große Lust auf ein nicht so reichhaltiges Essen, geschlemmt wurde die letzten Tage zur Genüge. Da kommt uns dieses Sandwich gerade recht, es hilft uns, unseren Magen wieder etwas zu entlasten.
Mit diesem Sandwich gehen wir mit zwei ganz verschiedenen Komponenten eine ausgesprochen interessante Verbindung ein. Salzig und fruchtig, Speck und Ei ergeben eine außergewöhnliche Kombination, die man als durchaus schmackhaft bezeichnen darf. Solche Rezepte sind aber
vielleicht nicht jedermann Sache und werden auch sicher nicht überall in die Alltagsküche eingebaut.
Meiner Meinung nach, ist es eher ein Gericht, das man an einem lauen Sommerabend auf der
Terrasse einnimmt. Bis dahin wäre es noch eine ganze Weile, trotzdem möchte ich aber das Rezept schon heute mit euch teilen. Vielleicht habt ihr ja früher Lust auf etwas Leichtes.


Zutaten für 2 Portionen:
½ Mango
150 g. Tomaten
etwas Schnittlauch
2 Eier
2 EL. Zitronensaft
2 EL. Olivenöl
4 Scheiben Frühstücksspeck
4 Scheiben Toastbrot
Salz und Pfeffer nach Geschmack
1 EL. weiche Butter
für die Deko:
Pfeffer, Schnittlauch, Olivenöl

Zubereitung:
Mango schälen und fein würfeln. Tomaten waschen und fein würfeln. Schnittlauch waschen und
in Röllchen schneiden.
Eier kochen, (Dotter soll noch weich bleiben), abschrecken und schälen.
Mango, Tomaten und Schnittlauch mischen, mit Öl und Zitronensaft würzen, salzen und pfeffern.
Speck in einer Pfanne knusprig braten und auf einem Küchenpapier abtropfen lassen.
Toastscheiben leicht mit Butter bestreichen, im Toaster hellbraun toasten.
Toastscheiben mit der Salsa belegen, Speckscheiben darüberlegen, Eier teilen und auf die Speck-
scheiben legen. Mit dem 2. Toastbrot abdecken und mit einem Holzstäbchen fixieren. Fein dekorieren und sofort servieren.
Dazu passt herrlich ein kühles Bier oder ein schönes Glas Weißwein.


Quelle: essen & trinken

Ich wünsche euch gutes Gelingen.
Alles Liebe
Eure Irmi

Freitag, 22. Dezember 2017

Der Advent sagt ade


Der Advent ist nun bald vorüber und es stehen die Weihnachtstage vor der Tür. Die Erledigungen für ein schönes Fest sind fast geschafft, hier und da fehlen noch Kleinigkeiten. Wir haben die
besinnlich/hektischen Tage bis Weihnachten genießen können, die Pakete gut nach Hause gebracht und den Weihnachtsbaum geholt. Die Einkäufe für das Weihnachtsmenü sind getätigt und die Kaufhäuser wurden gestürmt. Alles ist unter Dach und Fach und ich hoffe, ihr habt, (wenigstens), so einiges von dem auch schon erledigt.
Es bleiben noch ein paar Tage bis zum heiligen Abend, die genutzt werden um etwas Hektik abzubauen, noch einmal gemütlich über den Weihnachtsmarkt zu schlendern und dort einen
wohlschmeckenden Glühwein zu trinken, Freunde zu treffen und denen gute Feiertage wünschen. Zu Hause die Füße noch einmal hochlegen und den Bratapfel ins Rohr schieben, den Duft und die Weihnachtsmusik genießen. Tannenzweige und Kerzen bringen Gemütlichkeit ins Haus und die Familie rottet sich langsam zusammen, um gemeinsam das Fest zu feiern.
Die Stimmung ist irgendwie anders als sonst, feierlicher, tiefer und wärmer.


Zeit zu Schweigen, zu lauschen und in sich zu gehen
nur wer die Ruhe beherrscht, kann die Wunder noch sehen
die der Geist der Weihnacht den Menschen schenkt.
Auch wenn so mancher anders denkt.

ein vermutlich nicht benutzter Hauseingang im Überetsch -
er wird jedes Jahr anders dekoriert und ich muss ihn immer
wieder fotografieren

Nach dem Fest sollen ruhigere Tage das alte Jahr ausklingen lassen und ich hoffe für euch, ihr könnt auf ein gutes Jahr zurück blicken.
Für das neue Jahr wünsche ich euch in erster Linie viel Gesundheit, einiges an Frohsinn und Gelassenheit, viele schöne Wochen, noch mehr tolle Tage und reichlich angenehme Momente.
In diesem Sinne verabschiede ich mich im alten Jahr und freue mich schon auf das Neue
Eure Irmi

Weihnachtsferien im Landgenuss bis zum 05.01.2018

Dienstag, 19. Dezember 2017

Haselnuss-Makronen


Während der Adventszeit in diesem Jahr sind die herzhaften Gerichte in diesem Blog etwas unter-
gegangen. Das tut mir schrecklich leid. Dafür habe ich euch aber reichlich mit Plätzchen verwöhnt und die Abwechslung auf dem Plätzchenteller um einiges erweitert. Das ist doch auch keine schlechte Sache.
Ideen für Rezepte für den Hauptgang in den Weihnachtsmenüs gibt es reichlich. Da werdet ihr noch leicht fündig. Doch glaube ich, dass es meistens die traditionellen Gerichte sind, die jährlich von der Familie wieder gewünscht werden. Solche Gerichte, die schon Jahre vorher das Weihnachtsfest
begleitet haben. So gewissermaßen als schöne Tradition, die man unbedingt aufrecht erhalten soll. Bei uns läuft das jedenfalls so, was die letzten Jahre schon gut angekommen ist, wird auch heuer
wieder gerne gegessen.



Zutaten:
3 Eiklar
132 g. Zucker
132 g. gemahlene Haselnüsse
etwas Zimt
1 Prise Salz

Haselnüsse für die Dekoration

Zubereitung:
Den Backofen auf 160 ° C Ober/Unterhitze vorheizen. Das Backblech entweder mit Oblaten oder
Backpapier belegen.
Eiklar mit Salz zu einem sehr steifen glänzenden Schnee schlagen, dabei den Zucker nach und nach einrieseln lassen. Haselnüsse und Zimt auf den Schnee geben und mit einem Schneebesen vorsichtig unterheben. Nun mit Hilfe von 2 Löffelchen kleine Häufchen auf die Oblaten setzen oder
den Teig in einen Spritzsack mit Lochtülle füllen und Häufchen aufspritzen. Die Haselnüsse in der
Mitte teilen und je eine Hälfte auf die Makronen legen.
Im vorgeheizten Ofen ca. 15 Minuten backen lassen. Makronen auf ein Gitter setzen damit sie
komplett auskühlen können.


Ich wünsche euch viel Vorfreude auf Weihnachten und hoffentlich habt ihr nicht zu viel Stress.
Alles Liebe
Eure Irmi

Freitag, 15. Dezember 2017

Aprikosen-Streifen


In diesem Jahr wollte ich wieder ein paar neue Rezepte in meiner Plätzchendatei aufnehmen. Ich mag sehr gerne die alten traditionellen Plätzchenrezepte, aber ein bisschen Abwechslung soll doch
auch sein. Darum begab ich mich auf die Suche und bin reichlich fündig geworden. Nun galt es nur
noch eine Auswahl zu treffen, von der ich mir vorstellen  konnte, dass sie auch schmecken. Mein lieber HP ist von neuen Rezepten erst nie begeistert. Doch dann haben wir die Streifen gemeinsam gebacken; er ist mir beim Plätzchenbacken immer gerne behilflich. Danach konnte er mir nur noch zustimmen denn die Aprikosenstreifen schmecken hervorragend, nicht zu süß und mit einer leichten Aprikosensäure, die ausgezeichnet mit den Mandeln harmoniert. Sie sind sehr mürbe und machen sich auch optisch gut auf dem Plätzchenteller.



Zutaten für 1 Backblech ca. 40 x 30 cm:
250 g. gemahlene geröstete Mandeln
300 g. Weizenmehl
150 g. Puderzucker
250 g. kalte Butter
3 Eigelb
1 TL. Orangenschale gerieben
etwas Zimt
2 EL. Orangensaft frisch gepresst

Zutaten für den Belag:
200 g. getrocknete Soft-Aprikosen
350 g. Aprikosenmarmelade
3 EL. Orangensaft frisch gepresst

Zubereitung:
Die Zutaten für den Teig in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und mit dem Knethaken zu einem glatten Teig verarbeiten lassen. Den Teig in Folie wickeln und ca. 2 Stunden kalt stellen.
Inzwischen die getrockneten Aprikosen grob würfeln. Dann mit der Aprikosenmarmelade und dem Orangensaft in einem Blitzhacker fein pürieren.
Backofen auf 170 ° C. Umluft vorheizen. Backblech mit Backpapier belegen.
2/3 des Teiges zu einer Platte von ca. 40x30 cm ausrollen. Den Teig auf das Backblech legen und
mit einem Backrahmen umschließen. Den Teig mit der Gabel ein paar mal einstechen und mit der
Aprikosenmasse bestreichen.
Restlichen Teig dünn ausrollen, runde Taler in verschiedenen Größen ausstechen und unregelmäßig
auf die Aprikosenmasse legen. Siehe Bild unten.


Backblech in den vorgeheizten Ofen schieben. (2. Schiebeleiste von unten). Die Aprikosenstreifen
ca. 20 Minuten backen lassen. Das Gebäck herausholen und auf dem Blech abkühlen lassen.
Anschließend in ca. 6 x 4 cm große Streifen schneiden. So entsteht für jeden Streifen ein eigenes
Muster. Auf Wunsch können sie noch mit Schokolade dekoriert werden.
Die Aprikosenstreifen sind ca. 4 Wochen haltbar.




Quelle: essen & trinken

Ich wünsche euch noch eine schöne Zeit und weiter viel Spaß in der Weihnachtsbäckerei

Eure Irmi

Dienstag, 12. Dezember 2017

Eremiten


Die Plätzchenbackzeit haben wir in diesem Jahr voll und ganz genutzt wobei sich wieder die wunder-bare Gelegenheit ergab nach alten Rezepten aus Omas Zeiten zu suchen. So hatten wir es vor ein
paar Jahren schon gemacht und  dieses Rezept hier gefunden. Es stammt aus Kindertagen meines
lieben HP. Schon damals haben die Eremiten immer einen Platz auf dem weihnachtlichen Keksteller
gehabt, und jetzt sind sie schon seit zwei/drei Jahren auch bei uns eingezogen. Damals gab es die
Eremiten pur, ganz klassisch und so ganz ohne Deko. Jedoch haben wir sie heuer etwas mit weißer Schokolade aufgehübscht, denn ich finde, auch Eremiten haben ein schönes Kleidchen verdient. Das Auge isst ja bekanntlich mit und so schmecken sie gleich doppelt gut.



Zutaten:
180 g. Butter
200 g. Zucker
2 Eier
1/8 l. kalter Espresso
400 g. Weizenmehl
150 g. Geriebene Nüsse
1 Backpulver
1 Vanillezuker
Zimt und Rosinen nach Belieben

Zubereitung:
Alle Zutaten sollen Raumtemperatur haben. Backblech mit Backpapier belegen. Backofen auf
180 ° C. Ober/Unterhitze vorheizen.
Butter, Zucker, Eier und Vanillezucker schaumig rühren. Zimt, Rosinen und Nüsse beimengen. Das
Mehl mit dem Backpulver mischen und abwechselnd mit dem kalten Kaffee untermengen.
Den Teig in einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle füllen und Häufchen auf das Backpapier
spritzen. Im Backofen ca. 16 Minuten backen. (2. Schiebeleiste von unten).
Nach dem Backen auf ein Gitter legen und auskühlen lassen.
Auf Wunsch mit weißer Schokolade dekorieren.



Gutes Gelingen
Eure Irmi

Freitag, 8. Dezember 2017

Mohnbuchteln


Buchteln mit Marillen-Marmelade gefüllt sind der Klassiker in der Tiroler-Mehlspeisküche.
Diese Buchteln jedoch habe ich mit Mohn gefüllt – die Idee stammt von Sally – eine Super Idee.
Sie schmecken herrlich und passen durch den Duft von Vanille, Zimt und Zitrone wunderbar in die Adventszeit. Man genießt sie am besten noch lauwarm, dann sind sie luftig und leicht wie eine Wolke. Mohnliebhaber kommen hier voll und ganz auf ihre Kosten. 
Eine kleine Mohnbuchtel begleitet von einer duftigen Vanillesauce könnte vielleicht sogar als
schöner Abschluss für ein Menü in der Weihnachtszeit dienen. Darüber muss ich jetzt echt nachdenken, meine Lieben hätten da sicher nichts dagegen.


Die Menge ergibt 9 Buchteln à ca. 60 g. Teig

Zutaten für die Buchteln:
300 g. Mehl
12 g. Frische Hefe
2 EL. lauwarmes Wasser
40 g. Zucker
140 ml. Lauwarme Milch
1 Eigelb
1 TL. Vanilleextrakt
etwas Salz
etwas Zitronenabrieb
60 flüssige Butter

Zutaten für die Mohnfülle:
135 g. Mohn gemahlen
60 ml. Milch
2 EL. Zucker
1 Vanillezucker

1 EL. Honig
etwas Zimt
eine Prise Salz
etwas Zitronenabrieb
2 EL. Semmelbrösel
40 g. Butter
Rum nach Geschmack

1 EL flüssige Butter zum Bestreichen

Zubereitung Hefeteig:
Hefe mit dem lauwarmen Wasser und etwas Zucker verrühren. Alle anderen Zutaten in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und mischen. Hefegemisch beimengen und für ca. 5-7 Minuten zu einem geschmeidigen Hefeteig kneten. Den Teig zu einer Kugel formen und abgedeckt
ruhen lassen bis er das doppelte Volumen erreicht hat.

Zubereitung Mohnfülle:
Milch, Butter, Honig, und Zucker einmal aufkochen. Topf vom Herd ziehen und die restlichen Zutaten untermengen. Gut durchmischen und die Fülle auskühlen lassen.

Fertigstellung:
Nun den Teig zu einer Rolle formen und portionieren. Jede einzelne Portion zu einer Kugel formen.
Die Kugel gleichmäßig rund ausziehen, die Mohnfülle einlegen, den Teig gut verschließen. Mit der Naht nach unten nochmals glatt schleifen und in eine gebutterte Form legen. Die Teiglinge erneut für ca. 1 Stunde, abgedeckt mit einem Tuch, gehen lassen.
Inzwischen den Backofen auf 180 ° C Ober/Unterhitze vorheizen.
Die Buchteln mit der flüssigen Butter bestreichen und in den Ofen schieben. Für ca. 20-25 Minuten backen und anschließend auskühlen lassen. Mit Puderzucker bestreuen.


Gutes Gelingen und lasst sie euch schmecken.
Eure Irmi

Dienstag, 5. Dezember 2017

Eierlikör-Kringel

Advent haben wir wieder, die „anscheinend“ besinnliche Zeit, die immer und jedes Jahr wieder in Hektik endet. Zu viel nimmt man sich vor und schon ist es automatisch mit der Ruhe und der Besinnlichkeit vorbei. Aber trotzdem genieße ich den Advent immer ganz besonders. Für mich ist er „die“ Zeit des ganzen Jahres und zugleich auch die Zeit für eine gute Tasse Tee.
Gerade eben hab ich mir einen kleinen Rundgang durch unser weihnachtlich geschmücktes Dorf gegönnt, da kam ich an einem Schaufenster vorbei in dem ein toller Spruch auf einem Plakat abgedruckt war. Es stand dort geschrieben:

Tee ist Ruhe und nicht Eile.

Eine Weisheit, die man sich öfter zu Herzen nehmen sollte. Auch wenn ich leider kein großer Tee-Liebhaber bin und eine gute Tasse Kaffee mehr schätze, ziehe ich mich jetzt in meine Küche zurück und brühe mir Tee auf. Das Gebäck das ich euch heute vorstelle passt herrlich zum Tee und es passt
wunderbar in die Adventszeit. Die Kringel sind sehr mürbe und schmecken ausgezeichnet und sie werden mit Sicherheit in die Nachbackliste für das nächste Weihnachten aufgenommen.


Zutaten für ca. 20 Kringel:
150 g. weiche Butter
1 Vanillezucker
100 g. Puderzucker
1 Ei
200 gr. Weizenmehl
2 EL. Eierlikör (ca.)
kleine Silberperlen

Zubereitung:
Alle Zutaten sollen Raumtemperatur haben: Backblech mit Backpapier belegen.
Backofen auf 180 ° C. Ober/Unterhitze vorheizen.
Butter, Vanillezucker und 50 g. Puderzucker cremig rühren, dann das Ei unterrühren. Anschließend
das Mehl untermengen. Den Teig in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und auf 2 Backbleche
schöne Kringel spritzen. Jetzt den Teig ca. 30 Minuten kühl stellen.
Bleche nacheinander im Ofen für ca. 10 Minuten backen, nachher komplett auskühlen lassen.
Anschließend die restlichen 50 g. Puderzucker mit dem Eierlikör zu einer streichfähigen Masse
rühren. Die Kringel mit der Glasur bestreichen und mit den kleinen Silberperlen dekorieren. Ihr
könnt aber gerne auch anders dekorieren.

Mein Tipp: Die Glasur trägt man am besten mit einem Silikonpinsel auf. Sie trocknet ziemlich schnell, deshalb sollte man sich mit dem Silberperlen streuen beeilen. ❤❤❤



Quelle: Chefkoch.de

Ich wünsche euch gutes Gelingen und viele schöne Tage.
Eure Irmi

Freitag, 1. Dezember 2017

Rotwein-Sirup


Dieser Sirup hat hauptsächlich jetzt in der Adventzeit Hochsaison. Ein paar Tropfen zu einem tollen
Dessert (manchmal gerne auch ein paar mehr Tropfen) oder zum Tränken einer Weihnachtstorte sind im Advent passend und immer willkommen. Es gibt also einige Verwendung für diesen Sirup, der jedoch leider nur den Erwachsenen vorbehalten ist.  Kinder sollten hier lieber Abstand halten.
Die Zubereitung ist schnell und einfach zu erledigen. Die Menge ergibt ca. 300 ml, ich denke, damit kommen wir über die Weihnachtszeit leicht durch. Da er im Kühlschrank einige Zeit haltbar ist, kann man ihn in Ruhe und zu einem passenden Zeitpunkt genießen.
Als kleines Geschenk aus der Küche macht er ebenfalls große Freude und eine gute Figur.



Zutaten:
300 ml. Rotwein
200 g. Zucker
1 EL. Aceto Balsamico
3-4 Nelken
1 Zimtrinde

Zubereitung:
den Rotwein mit Zucker, Aceto Balsamico, Nelken und Zimtrinde in einem Topf auf ein Drittel einkochen lassen. Das dauert so ca. 12-15 Minuten. Sirup zur Seite stellen und auskühlen lassen.
Zimtrinde und Nelken entfernen. Danach kann er abgefüllt werden.
Er ist im Kühlschrank ca. 2 Monate haltbar.



Gutes Gelingen und noch eine schönen Advent
Eure Irmi