Donnerstag, 20. März 2025

Irmi's Bauern-Salat

Der Frühling ist wieder da, die Temperaturen haben sich auf angenehme Art und Weise eingependelt. Wenn das Wetter passt, kann man untertags schon die Winterjacken ablegen, sich in die Sonne stellen, um sich den Rücken fein aufwärmen zu lassen. 
Deshalb hat man manchmal schon Lust auf einen frischen, leichten Salat mit ein paar Scheiben Baguette dazu und sonst nicht viel mehr. Die erste Wärme lässt uns schlapp werden und die Koch-Lust schwindet. Man mag sich nicht gerne an den Herd stellen, um deftige Speisen zu kochen. Ich glaube, die Zeit der vielen verschiedenen Salate steht unmittelbar vor unserer Tür. Wenn man jetzt so in diesen bunten Salat-Teller schauen kann und die schönen frischen Farben aufnehmen darf, dann bestärkt das die Gewissheit, der Frühling naht. Man mag eigentlich nur noch hinaus in die freie Natur um den Frühling richtig in sich aufnehmen zu können. Herrlich!!
Heute will ich euch deshalb das Rezept von meinem ersten Salat in dieser Saison vorstellen. Er ist unglaublich einfach, keine besonderen Zutaten sind dafür nötig, auch die Zubereitung erfordert nicht viel Aufwand. 
Das ist Irmi's Bauern-Salat, frisch und knackig und er passt und schmeckt eigentlich immer. 👍👍👍



Zutaten für 2 Personen:

150 g. Mozzarellabällchen
1 rote Spitzpaprika
½ rote Zwiebel
1 kleine Salatgurke
10 Stück gelbe Datteltomaten
10 Stück rote Datteltomaten

für das Dressing:
Saft ½ Zitrone
4 EL. Olivenöl
Salz
Pfeffer
gehackte Petersilie

Zubereitung:
Mozzarellabällchen abtropfen und halbieren, Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden. Tomaten waschen und halbieren, Paprika entkernen und in Streifen schneiden. Die Gurke waschen, halbieren, Kerngehäuse auskratzen, die Gurke in Scheiben schneiden.
Alles in eine Schüssel geben. 
Für das Dressing den Zitronensaft mit Salz und Pfeffer würzen, kurz anschlagen, langsam das Öl einfließen lassen und das Dressing aufschlagen damit es etwas mollig wird. Zum Schluss noch die gehackte Petersilie zufügen. Jetzt über den Salat gießen, und unterheben. Nachwürzen wenn nötig.
Dann darf er schon serviert werden. Guten Appetit.




Herzlichst
Eure Irmi

Samstag, 15. März 2025

Torta caprese all'arancia - italienischer Orangen-Mandelkuchen

Die "torta caprese all'arancia" ist ein ungemein leckerer Mandelkuchen mit viel Orangenduft. Man kann natürlich auf den wunderbaren Orangenduft verzichten und statt dessen mit Zitronen arbeiten, wäre ebenfalls zu empfehlen. Im Originalrezept wird die torta caprese mit Schokolade gebacken, aber wie so oft, man darf abwandeln nach Geschmack.
Die Torta caprese ist eher ein flacher Kuchen, sehr saftig und wird deshalb auch gerne als Dessert genutzt. Zu meiner Torte hätte sehr gut eine Kugel Orangeneis gepasst, aber auch eine Orangensahne. Hatte ich beides leider nicht im Haus, könnt ihr aber gerne machen. Der Kuchen ist trotzdem schnell und mit Genuss verzehrt worden.
Für den ultimativen Orangengeschmack, habe ich mir heuer wieder meine Zitruspaste produziert, diesmal aber nur mit Orangen, jedoch mit identischer Menge und Verarbeitung. Sie hält sich ein paar Wochen und eignet sich wunderbar zum aromatisieren von Süßspeisen, Eis und Milch-Shake. Das Aroma, das davon ausgeht ist einzigartig und natürlich.
Mein Tipp: wenn jemand keine Orangenpaste verarbeiten kann, muss die Zuckermenge im diesem Rezept etwas erhöhen.




Zutaten für eine 24 Ø cm Form:

180 g. Mandeln gemahlen
50 g. Kartoffelstärke
½ Tüte Backpulver
100 ml. Orangensaft frisch gepresst
40 g. weiße Schokolade
5 Eier
1 Prise Salz
100 g. Butter
90 g. Puderzucker


Zubereitung:
Die Zutaten sollten Raumtemperatur haben.
Backofen auf 170° C. Ober/Unterhitze vorheizen.
Die Backform buttern und mit Mehl bestreuen. Mandeln, Stärke und Backpulver gut mischen. Die Eier trennen. Orangensaft mit Orangenpaste mischen, weiße Schokolade raspeln. Eiweiß mit der Prise Salz steif schlagen.
Butter und Puderzucker cremig aufschlagen, Eigelb einzeln zugeben und unterrühren, Orangensaft mit Paste kurz untermischen. Nun die geraspelte Schokolade zugeben und in kleinen Portionen das Mehlgemisch unterrühren, kurz, nur bis sich die Masse verbunden hat. Zum Schluss noch den Eischnee langsam unterheben.
Die Masse in die Backform geben, glattstreichen und im Ofen für ca.35-40 Minuten backen.
Kuchen in der Form auskühlen, Form entfernen. 
Den Kuchen vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.


Lasst es euch schmecken.

Herzlichst
Eure Irmi

Montag, 10. März 2025

Vesper-Brot (mit Dinkel-Weizen-Mischmehl)

zum Vespern für zu Hause:
Manches Mal kommt überraschend Besuch. Wenn dann zufällig auch Zeit und das passende Brot vorhanden ist und sich auch weitere Zutaten im Kühlschrank befinden, ja dann steht einer unterhaltsamen Vesper, die bei uns "Halbmittag" genannt wird, nichts mehr im Wege. Meistens ist gerade eine spontane Runde die interessanteste und lustigste. Alle sind gut drauf und bringen den nötigen kleinen Hunger mit. Bei einer Vesper greift jeder gerne zu und nicht selten, kann man das anschließende Mittagessen vergessen. 
Verschiedener Käse, verschiedene Wurst und Speck sollten auf den Tisch kommen. Dabei muss  nicht unbedingt eine schöne Platte angerichtet werden, es reicht vollkommen, wenn der frisch geschnittene Speck, die Wurst und der Käse, ganz urig und locker auf dem Schneidebrett serviert werden. Käse gibt es nach Wahl, die Wurst sollte eher leicht geräuchert sein, sowas wie eine Landjäger, oder eine "Kaminwurz". Essiggurke muss auch dabei sein. Das Vesperbrot sollte leicht krachen beim Anschnitt, ist das Brot aber noch vom Vortag, dann passt das auch. Gerne greift man auch zu einem "Paarl", sofern gerade eines im Brotkorb liegt. 
Unser "Halbmittag" ist eine einfache urgemütliche Zwischenmahlzeit und dabei geht es nicht nur ums Essen, sondern vor allem auch um die Gemütlichkeit und dem genussvollen Erlebnis in froher Runde. 
Ich finde, das sollte man eigentlich öfter machen 😋👍 
Aber jetzt backen wir zuerst unser Vesper-Brot, diesmal wieder im Gusseisentopf.



Zutaten für 1 Brot:
200 g. Dinkelmehl
300 g. Weizenmehl
10 g. Salz
1 Tüte Trockenhefe
300 ml. Wasser lauwarm 
20 ml. Olivenöl

Zubereitung:
Mehl, Salz und Trockenhefe mischen. Lauwarmes Wasser zugeben, kurz untermengen, dann Öl zugeben und den Teig ca. 4 Minuten gut aufschlagen. Teig aus der Schüssel nehmen, auf einer bemehlten Arbeitsfläche nochmals mit der Hand gut durcharbeiten, dann zur Kugel formen und wieder zurück in die Schüssel legen. Abdecken und ca. 1 Stunde gehen lassen, er sollte sich in dieser Zeit verdoppeln.
Dann den Teig wieder auf die Arbeitsfläche stürzen, erneut zur Kugel formen und auf ein Backpapier legen, Papier und Teig in ein Gärkörbchen oder eine Schüssel geben, wieder abdecken und erneut 25 Minuten gehen lassen.
Inzwischen den Backofen auf 220°C. Ober/Unterhitze vorheizen, der Gusseisentopf sollte mit vorgeheizt werden.
Nun die Brotoberfläche leicht mit Mehl bestreuen und einschneiden, Muster nach Wunsch. Gusseisentopf aus dem Ofen holen (Achtung Verbrennungsgefahr) den Teig mit samt dem Papier in den Topf geben, Deckel auflegen und im Ofen für ca. 25 Minuten backen. 

Jetzt sieht er so aus, er muss aber noch weiterbacken

Deckel abnehmen und das Brot noch ungefähr 20 Minuten weiterbacken. Dann sollte das Brot fertig sein. Klopfprobe bitte nicht vergessen. 
Das Vesper-Brot auf einem Gitter ablegen und auskühlen lassen, dann erst anschneiden.




Gutes Gelingen und lasst es euch schmecken.

Herzlichst
Eure Irmi

Mittwoch, 5. März 2025

Rancher-Topf

Eintopf gibt es wieder - ein schönes Essen, geeignet für viele Tage im Jahr.
An Tagen, an denen man sich ein gutes Essen mit viel Würze und Geschmack wünscht und man sich nicht eindeutig entscheiden kann, auf was man eigentlich Lust hat, dann ist Eintopf genau das Richtige. Wurst, Fleisch, Speck und Gemüse gemischt, da trifft man echt jede Lust. Mit den Gewürzen darf man spielen, wobei ich sagen muss, dass bei uns etwas Schärfe in diesem Fall immer gewünscht wird.
Es gibt noch einen weiteren Vorteil beim Eintopf, wie es schon heißt, nur ein Topf ist in Gebrauch. Hier ist nur etwas Vorarbeit zu leisten, schälen und zurechtschneiden. Wenn die Zutaten dann mal alle im Topf untergebracht sind, kann der Eintopf für einige Zeit ruhig köcheln und man hat wieder Hände und Kopf frei für andere schöne Dinge "z.B. Putzen"😉😀 hihihi. 
Oder ich bereite mir in dieser Zeit schon mal ein Stück von meinem Beitrag vor.





Zutaten für 4 Portionen:
insgesamt 200-250 g. Mettenden oder Cabanossi (ich habe dafür Braunschweiger verwendet), Schweinefilet und Bauchspeck gemischt
1 rote Zwiebel
3 Zehen Knoblauch
1 rote Paprika
1 ½ Kartoffel
100 ml. Weißwein
600 ml. Gemüsebrühe
3 - 4 St. Pelati aus der Dose
(geschälte längliche Fleischtomaten)
½ EL. Tomatenmark
½ EL. von meinem BBQ-Grillgewürz 
getrockneter Thymian und Oregano
Salz und Pfeffer wenn noch nötig
2 Lorbeerblatt (optional)
100 g. (abgetropft) gekochte Bohnenkerne aus der Dose/Faggioli Borlotti
Öl für den Gusseisentopf

Zubereitung:
Die Zutaten vorbereiten, schneiden wie auf dem Bild unten ersichtlich.


Das öl im Gusseisentopf erhitzen, Mettenden oder Cabanossi darin anbraten bis sie leicht Farbe angenommen haben, anschließend auf einen Teller geben. Fleisch, Speck, Zwiebel und Paprika zugeben, leicht anbraten, Grillgewürz zugeben und gut untermischen. Tomatenmark zugeben und kurz untermengen, dann mit Weißwein löschen und reduzieren lassen. Mit Brühe aufgießen, Kartoffeln und die restlichen Gewürze zugeben. Nun den Eintopf abdecken und für ca. 20 Minuten köcheln (bis die Kartoffeln gar sind). Jetzt die angebratene Wurst und die Bohnen zugeben und nochmals kurz aufkochen. Verkosten und dann salzen und pfeffern wenn noch nötig ist.
Nun kann man schon servieren und genießen. Baguette dazu passt wunderbar.



Guten Appetit. 
Herzlichst
Eure Irmi

Samstag, 1. März 2025

saftiger Schokoladen-Kuchen

mit einem leichten Orangenduft.
herrlich war dieser Schokoladenkuchen, saftig und fruchtig durch den Duft von Orange. 
Schon bald hat der Fasching ausgedient, die letzten Tage laufen an. Zu Hause wollten wir uns noch zum letzten Wochenende dieser Art einen gemeinsamen Kuchen-Nachmittag gönnen und den Fasching feiern. Das ist mit diesem edler Stück gelungen, er war einfach, aber trotzdem megalecker.
In diesem Kuchen wurde wieder meine feine Orangenpaste verarbeitet, die diesen super tollen Duft abgibt. Das Rezept dafür gibt es schon auf meinem Blog, nur habe ich die Pasta damals mit verschiedenen Zitrusfrüchten hergestellt und heuer wurden nur Orangen verwendet. Die Zubereitung ist aber identisch. Die Paste ist zum parfümieren von Kuchen, Cremen oder Joghurt ideal. Sie ist natürlich und schmeckt super lecker. 😋😋😋



Zutaten:
300 g. Zartbitterschokolade
190 g. Butter
6 Eier
135 g. Zucker
35 g. Kakao ungesüßt
60 g. Weizenmehl
60 g. Maisstärke
1 Backpulver
1 Prise Salz

für die Glasur:
100 ml. Sahne
120 g. Milch-Schokoladen-Kuvertüre

Zubereitung:
Alle Zutaten sollen Raumtemperatur haben. Backformboden Ø 24 cm und Rand mit Backpapier auskleiden. Backofen auf 160° Ober/Unterhitze vorheizen.
Zartbitterschokolade grob hacken, Butter in grobe Würfel teilen. Eier trennen, Kakao, Mehl, Stärke und Backpulver mischen und sieben. Eiweiß mit der Prise Salz steif schlagen.
Butter, Schokolade und Orangen-Paste auf einem Wasserbad schmelzen und gut mischen. Zucker und Eigelb kurz schaumig rühren, das Mehlgemisch zufügen und untermischen, geschmolzenes Schokoladengemisch beimengen und ebenfalls unterrühren. Das geschlagene Eiweiß vorsichtig unterheben. Teig in die Form füllen, glatt streichen und für ca. 35-40 Minuten backen.
Kuchen in der Form auskühlen lassen, dann Form entfernen.
Für die Glasur die Schokolade grob hacken. Die Sahne einmal kurz aufkochen, Topf vom Herd ziehen, die Schokolade zugeben und ca. 5 Minuten schmelzen lassen. Mit dem Schneebesen glatt rühren, eventuell einmal durch ein Sieb streichen, damit den Kuchen glasieren. Dekorieren nach Wunsch. (bei mir: Schokoraspel und Schokostreusel gemischt für den Rand).




Ich wünsche euch gutes Gelingen und einen 
schönen Faschingsausklang.
Herzlichst
Eure Irmi

Dienstag, 25. Februar 2025

Zupfkuchen

ein Klassiker zum Sonntag.
obwohl der Zupfkuchen einer der Klassiker in der Kuchenwelt ist, kam er letztens zum ersten Mal auf unseren Tisch. Keine Ahnung warum er es bis dato noch nicht geschafft hat, mich anzusprechen und mich zum Nachbacken zu animieren.
Der Kuchen ist lecker, er ist ein kleines "Kuchen-Träumchen". 
Die großen Streusel habe ich gezupft und draufgelegt, man kann sie aber auch nach Wunsch ausstechen, Herzchen oder Sterne formen, eventuell für Weihnachten oder Valentinstag. Schaut ganz liebevoll und edel aus.



Zutaten für den Mürbeteig:
320 g. Weizenmehl
30 g. Kakao ungesüßt
160 g. Zucker
1 Backpulver
200 g. weiche Butter
1 Ei (Gr. L.)

Zutaten für die Füllung:
3 Eier
150 g. Zucker
1 Vanillezucker
1 Prise Salz
500 g. Magerquark
1 Tüte Vanillepuddingpulver
100 g. zerlassene Butter

Zubereitung Teig:
Eine Backform von 26 cm Ø - Boden mit Backpapier bespannen.
Die Zutaten sollten Raumtemperatur haben.
Mehl, Kakao und Backpulver mischen, sieben und in die Schüssel der Rührmaschine geben. Butter in kleine Stücke teilen, zum Mehl geben, Zucker zugeben und alles kurz durchkneten lassen. Dann das Ei zugeben und zu einem Mürbeteig verkneten. Zum Schluss noch kurz von Hand durcharbeiten.
¾ des Teiges auf den Formboden drücken und einen Rand von ca. 2 cm hochziehen.
Restlichen Teig zur Seite stellen.
Inzwischen kann man den Backofen auf 170° C. Ober/Unterhitze vorheizen.
Nun kann man die Füllung vorbereiten
Die Butter in einer Pfanne langsam schmelzen und auf lauwarm abkühlen.
Die Eier mit Zucker, Vanillezucker und Salz kurz aufschlagen, Quark und Puddingpulver zugeben und unterschlagen lassen, die zerlassene Butter unterrühren.
Die Füllung in die Form füllen und glatt streichen. Den Mürbeteig-Rand mit den Fingern bündig bis zur Füllung hinunterdrücken. Reste des Teiges zu flachen großen Streusel zupfen und auf die Füllung legen. Kuchen in den Ofen schieben (unterste Schiebeleiste) und für 60 Minuten backen. In der Mitte darf er noch leicht schwabbeln wenn er aus dem Ofen kommt.
Nach dem Backen in der Form auskühlen lassen, am besten über Nacht.
Vor dem Servieren die Form entfernen, Kuchen mit Puderzucker (optional) bestreuen.


Gutes Gelingen und lasst ihn euch schmecken.

Herzlichst
Eure Irmi

Donnerstag, 20. Februar 2025

Radicchio-Risotto mit Taleggio und Basilikumöl

Wintergemüse Nummer 1 ist für mich klar der rote Radicchio. Darum gibt es heute ein neues Rezept für Risotto al Radicchio. Megalecker und vegetarisch ist also unser Mittagessen, aber auch nicht kalorienarm. Mit der Zugabe von Butter, Reibkäse und einem total leckeren gut-schmelzenden italienischen Weichkäse (der im oberitalienischen Raum hergestellt wird und mit einer geschützten Ursprungsbezeichnung versehen ist). Dieser Käse wird aus roher Kuhmilch hergestellt und wen es gerade interessiert - Wikipedia weiß mehr über Taleggio zu erzählen.
Natürlich darf man aber auch einen anderen Weichkäse, der gut schmilzt, verwenden.
Das Radicchio-Risotto mit Taleggio wird cremig, weich und fast schon "samtig"; es schmilzt im Mund und stillt ganz leise unsere verwöhnten Geschmacksnerven. Richtig lecker.
😋😋😋😋
Ein weiteres Risotto mit Radicchio gibt es schon auf meinem Blog, es ist genau so lecker. Von dem leicht rauchigen Aroma von Bauchspeck kann man sich nie sattessen. Unzählige Male kam es bei uns auf den Teller und bleibt natürlich weiterhin sehr beliebt. Aber es gibt auch andere tolle Rezepte mit Radicchio auf meinem Blog, die das Nachkochen allemal wert sind. Stöbert mal ein bisschen, wenn ihr wollt.


Zutaten für 2 Personen:

½ Zwiebel (weiß oder gelb)
2-3 Knoblauchzehen
180 gr. Risotto-Reis
80 g. Radicchio 
(rosso di Verona)
Salz
60 ml. Rotwein
40 g. Butter
30 g. Reibkäse (Parmesan)
80 g. Taleggio
Basilikumöl
Öl für die Pfanne

Zubereitung:
Zwiebel und Knoblauch schälen und klein würfeln. Radicchio waschen und klein schneiden. Taleggio in grobe Würfel schneiden.
Für das Basilikumöl mische ich 3 EL. Olivenöl mit 2 TL Basilikum-Pesto
Öl in eine beschichtete Pfanne geben, erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin glasig dünsten. Reis zugeben und kurz anrösten, dann Radicchio zugeben und kurz mit anrösten. Salzen und mit Wein löschen. Jetzt langsam mit Gemüsebrühe portionsweise aufgießen und das Risotto unter Rühren köcheln lassen.
Kurz vor Ende der Garzeit die Butter zugeben und untermischen, ebenso den Reibkäse und Taleggio zugeben und untermengen bis er geschmolzen ist.
Dann darf auch schon angerichtet werden und mit etwas Basilikumöl verfeinert. Lasst euch das Risotto schmecken.



aufgenommen am Valentinstag

Es gibt noch wunderbare Christrosenblüten auf der Schattenseite unseres Gartens. Dicht an dicht kommen immer wieder viele Blüten nach und es scheint kein Ende zu nehmen. Man sieht, der Winter will noch nicht aufgeben. 
Ich hatte fast keine Chance mir ein paar Blütenstiele zu zupfen, so sehr wurden die Christrosen von den Bienen belagert. Wunderbar ist die Natur.

Herzlichst
Eure Irmi

Samstag, 15. Februar 2025

Sanddorn-Bananen-Milch-Mix

Weiter geht es in dieser Woche mit einem anderen Sanddorn-Getränk, aber ohne Zusatz von Alkohol. Obwohl die schöne leuchtende Farbe des Sanddorn hier leider untergeht, so erhält der Milch-Shake trotzdem eine überaus interessante Geschmacks-Note. Sowas leckeres habe ich noch nie gemixt und das kommt davon, dass ich vorher auch noch nie Sanddorn-Sirup im Haus hatte. 
Das Milch-Mix-Getränk ist sehr lecker für Zwischendurch oder für den Fernsehabend, schnell gemixt, ohne viel Vorbereitung. Kurz ist die Zutatenliste und das Rezept dann auch sehr schnell geschrieben. 
alles schnell, alles kurz und megalecker, 
was will man mehr.
Hier unten gibt es auch für euch das Rezept für das Milch-Mix-Getränk mit Sanddorn-Sirup verfeinert. Das feine säuerliche Aroma vom Sanddorn  spürt man erst so richtig im Abgang. Ein Mix mit interessanter Geschmackskombination, der durchaus seinen Reiz bietet. 
Bin gerade froh darüber, dass noch Sirup vorhanden ist, so kann es diesen Mixer noch ein paar Mal geben.


Zutaten für 2 Gläser:
400 ml. Milch
1 reife Banane
50-60 ml. Sanddorn-Sirup
1EL. Zucker oder anderen Süßstoff (optional)

Zubereitung:
Alle Zutaten in den Mixer geben und für kurze Zeit mixen, dann in Gläser abfüllen und dekorieren nach Wunsch. 



Lasst es euch schmecken.
Herzlichst
Eure Irmi

Montag, 10. Februar 2025

Orangen-Sanddorn-Spritz

Habt ihr auch Lust auf einen süffigen Spritzer? mir war gerade danach
Zu Hause stand noch ein Fläschchen Sanddorn-Sirup im Vorrats-Schrank. Er stammte aus dem Inhalt eines weihnachtlichen Geschenkkorbes für Genießer. Darin befinden sich ja meistens außergewöhnliche Genussartikel, die sonst nicht zu unserem täglichen Einkauf gehören, eben leckere Überraschungen der Extraklasse. Diese zu beinhalten haben Geschenkkörbe meistens so an sich, deshalb ist schon alleine das "darin stöbern" ein Genuss.
Sanddorn-Sirup ist geschmacklich, aber auch farblich eine Wucht. Ihn nicht gebührend zu verarbeiten und zu genießen, wäre jammerschade, es wäre geradezu "degradierend". Zudem ist Sanddorn sehr gesund.
🍸🍸🍸🍸🍸🍸🍸🍸🍸🍸
Mit Zutaten, die man zu Hause hat, habe ich einen leckeren Spritzer gemixt. Er ist einfach in der Zubereitung, nicht zu süß wenn er mit Mineralwasser gespritzt wird und er ist nicht zu Alkohol-lastig. Man kann ihn gut genießen und bleibt trotzdem noch fahrtüchtig. Viele Vorteile, die man nutzen sollte.
Mein lieber HP meinte anschließend sogar: Wow, ich bin gerade dabei, mich daran zu gewöhnen. 
🥂🥂🥂🍸🍸🍸🥂🥂🥂
Und weil noch Sirup vorhanden ist, schiebe ich ganz spontan eine Woche mit Sanddorn-Getränken ein. Ihr könnt also gespannt sein.


Zutaten für 2 Gläser:

100 ml. Orangensaft frisch gepresst
60 ml. Sanddorn-Sirup
1 Spritzer Zitronensaft frisch gepresst
300 ml. Prosecco
100 ml. Mineralwasser
2 Scheiben Bio-Orange
Eiswürfel


Zubereitung:
Eiswürfel in die Gläser verteilen, Orangensaft und Sanddorn-Sirup auf beide Gläser verteilen, jeweils einen Spritzer Zitronensaft zugeben, dann mit Prosecco und Wasser aufgießen. Die Scheiben der Orange halbieren und zugeben. 
Mit einem Trinkhalm versehen und servieren. Na, dann prost.


 
Herzlichst
Eure Irmi

Mittwoch, 5. Februar 2025

Basilikum-Risotto mit Pesto und Mozzarella

Basilikum gehört schon lange zu meinen Lieblingskräutern. Auf der Küchen- Fensterbank hat Basilikum seinen festen Platz und im Sommer im Garten werden auch immer ein paar Pflanzen gepflanzt. Ich mag unheimlich gerne diesen Duft. Oft im Vorbeigehen muss ich kurz meine Nase reinstecken oder meine Hände darüber streifen lassen, damit ich den Duft mitnehmen kann. Interessant ist, dass kein anderes Kraut es bis heute geschafft hat, mich so an sich zu binden. Es gehört mittlerweile zu den meistgekauften Küchenkräutern und es gibt inzwischen eine Vielzahl an verschiedenen Sorten mit interessanten Duftnoten. Die Verwendungsmöglichkeiten sind gar einige, im herzhaften Bereich, wie auch im süßen. Gerne auch als Sirup für einen tollen Sommercocktail. Man sieht, Basilikum ist so vielseitig und es ist längst nicht mehr, nur für das Pesto zuständig.
Übrigens: Basilikum lässt sich leicht vermehren, eventuell durch Stecklinge, welche man zuerst für einige Tage in Wasser steckt, bis sich schöne weiße Wurzeln gebildet haben, oder einfach durch Samen selber anbauen und groß ziehen. Basilikum ist nicht winterhart, die Pflanze soll deshalb während der kalten Jahreszeit nicht im Freien bleiben müssen. Gut geschützt ist es möglich die Pflanze ins nächste Jahr zu ziehen.
So, und nun koche ich euch heute ein herrliches Basilikum-Risotto mit Pesto und Mozzarella, verfeinert mit meinem selbst gemachten Pesto und ein paar Scheiben kross gebratener Salami, die dem Risotto zusätzlich ihre schöne Würze abgibt. Ein herrliches Gericht, das jederzeit serviert werden kann und megalecker ist.



Zutaten für 2 Personen
180 g. Risotto-Reis
1 mittlere weiße Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
500-600 ml. Gemüsebrühe
Salz und Pfeffer
1½ EL. Butter
1 Handvoll geriebenen Parmesan
kleine Mozzarellakugeln
8 Blatt frischen Basilikum
Öl für die Pfanne
8 Scheiben Salami

Zubereitung:
Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken, Gemüsebrühe erhitzen. Sie Salamischeiben in Streifen teilen und in einer Pfanne kross ausbraten. Basilikum waschen, trocken tupfen und grob schneiden, Mozzarellakugeln halbieren.
Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, Zwiebel und Knoblauch glasig dünsten, Reis zugeben und mit anrösten, salzen und pfeffern, mit etwas Brühe löschen und rühren. Nach und nach unter Rühren wieder Brühe zugeben. Zum Schluss das Pesto, die Butter und Parmesan zugeben, untermischen. Das Risotto noch eine Minute ruhen lassen, dann Mozzarella und Basilikum zugeben und einmal kurz untermischen.
In Teller anrichten und mit Salami, Mozzarella und frischen Basilikum garnieren.


Wünsche euch gutes Gelingen und guten Appetit.
Herzlichst
Eure Irmi