Freitag, 20. November 2020

Pekannuss-Taler

Anders als die Jahre zuvor, packte mich heuer schon früh das Weihnachtsfieber, ich bin schon total auf Weihnachten eingestimmt. Es dauert ja auch nicht mehr so lange und der erste Advent steht vor der Tür. Ich habe vor kurzer Zeit den Start zur Weihnachtsbäckerei gewagt und deshalb gibt es heute bei mir Pekannuss-Taler als erstes Weihnachtsgebäck. Ich weiß, es ist alles noch früh und ich habe gar nicht vor eine große Menge an Plätzchen zu backen, jedenfalls nicht so viele wie sonst in den Jahren vorher. Viel Süßes essen ist nicht das gesündeste, aber in der vorweihnachtlichen Zeit lasse ich mich gerne dazu verleiten, da darf es auch mal süß und ungesund zugehen.
Die unten angeführte Menge ist reichlich klein gehalten, sie reicht nur die ersten weihnachtlichen Gelüste zu stillen oder ein paar kleine Tütchen zu befüllen und sie als kleiner Gruß aus der Küche oder als Mitbringsel zu verschenken. 
Weihnachtliche Deko für meinen Küchentisch musste auch schon her. Wie schon gesagt, ich bin heuer früh dran - in diesem Jahr ist Weihnachten eben anders.



Zutaten für ca. 45 Plätzchen:

100 g. Butter
1 Ei
80 g. Puderzucker
1 Vanillezucker
180 g. Weizenmehl
3 g. Backpulver
2 EL. Pekannüsse gemahlen
ca. 70 g. Pekannüsse als Deko
1 Eigelb zum Bestreichen

Zubereitung:

Butter, Ei, Puderzucker, Vanillezucker miteinander verrühren. Mehl mit Backpulver mischen und sieben und zusammen mit dem Pekannuss-Mehl zum Teig geben. Gut  aber kurz zu einem homogenen Mürbteig verkneten. Den Teig in Klarsichtfolie wickeln und für ca. 20 Minuten in den Kühlschrank legen.
2 Backbleche mit Backpapier belegen. Den Backofen auf 180 °C. Ober/Unterhitze vorheizen. Das Eigelb mit einem Schluck Milch verquirlen. Die Pekannüsse für die Deko klein hacken
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen, runde Kekse ausstechen. Die Kekse mit Eigelb bestreichen, mit den gehackten Pekannüssen bestreuen. Kekse auf das Backblech legen. Im Backofen für 12 Minuten backen, auf dem Blech auskühlen lassen, erst dann abnehmen und aufbewahren.

























Ich wünsche Euch viel Spaß beim Backen.

Herzlichst
Eure Irmi

Sonntag, 15. November 2020

Rotes Zwiebel-Lauch-Salz mit roten Pfeffer

Die Zeit ist wieder da, in der man vermehrt über Geschenke aus der Küche oder aus der eigenen Bastelstube nachdenkt und darüber, wen man mit was beschenken möchte. Ein schönes schmackhaftes Salz vielleicht oder ein selbst gemachtes Likörchen sind gefragte Geschenke, die den meisten Menschen viel Freude bereiten. Salz oder Likör bereichert jeden Geschenke-Korb und bringt  fast immer einen Wow-Effekt. So soll es auch sein.

Ich persönlich mag gerne ein Salz, das zu vielen Gerichten passt, das im Geschmack alltagstauglich ist und man viel und gerne benutzt. Der Duft von Zwiebel-Lauch und Pfeffer passen wirklich gut zusammen und überall dazu, sie sind die absoluten "Allrounder-Düfte". Das Salz ist von mir fast täglich in Gebrauch und muss nicht im Vorratsschrank herumlungern.
Zutaten benötigt man hierfür recht wenige, aber weniger ist manchmal mehr und so ist es auch in diesem Fall. Es ist zu meinem neuen Alltags-Salz geworden, zu dem es mich immer hinzieht, wenn ich herzhafte Gerichte koche.
Salz habe ich natürlich das verwendet, was ich immer benutze. Da jede/r Koch/Köchin das "Salzen" so im "Fingerspitzen-Gefühl" hat, soll die Menge weiterhin passen. Nicht jedes Salz ist gleich salzig - mit fremdem Salz könnte man sich leicht die Suppe versalzen.


Zutaten:

½ rote Zwiebel
Lauch (die selbe Menge wie Zwiebel)
1 TL. rote Pfefferkörner
Salz

Zubereitung:
Zwiebel pellen, Lauch waschen und abtrocknen. Alles in dünne Scheiben schneiden. 
Backofen auf 80° C. Umluft vorheizen.
Backblech mit Backpapier belegen, das Gemüse darauf verteilen und im Backofen für ca. 3 - 3½ Stunden trocknen. Die Backofentür sollte dabei einen Spalt breit offen bleiben damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Zwischendurch immer mal wieder kurz durchmischen.
Wenn das Gemüse rascheltrocken und ausgekühlt ist, zusammen mit den Pfefferkörnern in den Mixer geben und fein mahlen. 
Am Ende mit dem Salz (Menge nach Wunsch) vermischen.
Fertig ist das Geschenk aus der Küche.



Ich wünsche gutes Gelingen.

Herzlichst 
Eure Irmi
 

Dienstag, 10. November 2020

Hackfleisch-Laibchen auf karamellisierten Weißkraut

Die Weißkohl-Ernte ist nun überall abgeschlossen. Im ländlichen Gebiet wird nach der Ernte das eigene Sauerkraut eingestoßen, in den Keller gebracht, damit es dort eine Weile reifen kann. Die Rezepte variieren natürlich von Hof zu Hof, aber eigenes Sauerkraut ist der ländlichen Bevölkerung am allerliebsten. 
Mit der Tradition vom Sauerkraut einstoßen bin ich in meinem Elternhaus groß geworden, wir hatten jedes Jahr unser eigenes Sauerkraut, das uns den Winter hindurch begleitete und das für uns natürlich auch das "Leckerste" war.
Jetzt ist das bei mir zu Hause leider nicht mehr so. Da wir nur einen kleinen Haushalt führen und nicht die Menge an Sauerkraut benötigen, ist die Arbeit nicht mehr sinnvoll. Ich kaufe mir fertiges Sauerkraut auf dem Markt oder im Geschäft - das schmeckt auch immer hervorragend. 
Abgesehen vom Sauerkraut, Weißkohl kann man verschieden zubereiten. In diesem Rezept wird der Weißkohl karamellisiert und gedünstet, schmeckt aber ebenso lecker - schließlich mögen nicht alle Menschen Sauerkraut.




Zutaten für das Weißkraut: 
450 g. Weißkohl
½ Zwiebel
½ Zehe Knoblauch
2 TL. Zucker
Salz und Pfeffer
Öl für die Pfanne

Weißkohl putzen und in ca. 3 mm dicke Scheibchen schneiden. Zwiebel und Knoblauch ebenfalls schälen und fein schneiden.
Öl in eine Pfanne geben, Zwiebel und Zucker darin leicht Farbe nehmen lassen, den Weißkohl dazugeben und leicht anrösten. Nun den Knoblauch ebenfalls dazu geben und kurz mitrösten. Salzen und pfeffern. Das Kraut auf mittlerer Flamme dünsten bis es euren gewünschten Garpunkt erreicht hat.

Zutaten für die Hackfleisch-Laibchen
400 g. Rinderhack
2 gehäufte TL. Senf
1 EL. Kapern (in Essig) gehackt
1 Ei (Gr. M)
Salz und Pfeffer
½ weiße Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 gehäufter EL. Semmelbrösel
Öl und Butterschmalz für die Pfanne


Zubereitung:
Zwiebel und Knoblauch pellen und fein hacken.
Hackfleisch in eine Schüssel geben, Senf, Ei, Salz, Pfeffer, Zwiebel und Knoblauch beimengen und gründlich vermischen. Semmelbrösel und Petersilie dazugeben und untermischen. Die Masse sollte (wenn möglich) eine Weile ruhen damit die Aromen gut durchziehen können.
Die Fleischmasse in gleichmäßige Portionen teilen. Diese Portionen zu runden Laibchen formen.
Öl und Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen. Die Hacksteaks einlegen und bei mittlerer Hitze von jeder Seite ca. 4 Minuten braten, auf einem Küchenkrepp abtropfen lassen.
Auf einem Teller mit dem Weißkraut anrichten. 



Guten Appetit und lasst es euch schmecken.
Herzlichst
Eure Irmi

Donnerstag, 5. November 2020

Apfel-Vanille-Schnitten mit Blätterteig

Wollt oder müsst ihr schnell mal was für den süßen Hunger bereitstellen? entweder für euch selber oder eventuell auch für den Besuch, der sich kurzfristig angesagt hat?. Dazu braucht ihr wirklich nur Zutaten, die ihr wahrscheinlich im Haus habt. Diese Schnitten schmecken allen denjenigen, die auch Apfelkuchen oder andere Gerichte mit Apfel lieben. Wenn diese Schnitten noch zusätzlich mit Zimt parfümiert werden, stimmen sie uns gerade recht auf die bevorstehende Adventzeit ein. 
Eine Zeit, die wir heuer wahrscheinlich anders erleben werden als die Jahre vorher. Glühweinstand und anderer vorweihnachtlicher Gastronomie-Duft wird uns heuer ganz fehlen oder vielleicht nur in schlanker Form erhältlich sein. Schauen wir mal, was noch auf uns zukommt. 
Ich schlage vor:  macht es euch zu Hause gemütlich mit Glühwein, Apfelpunch oder Tee begleitet von Apfel-Vanille-Schnitten als kleiner Zugabe. Lasst es euch schmecken. ♥♥♥♥


Zutaten für ein Backblech cm 25 x 30
.
2 Rollen Blätterteig aus dem Kühlregal

400 ml. Milch
1 Pck. Vanillepuddingpulver
2-3 EL. Zucker
3 große Äpfel (Boskop)
2 EL. Zucker
3 EL. frisch gepresster Zitronensaft
2 EL. Rum
Milch zum Bestreichen
Mandelblättchen zum Bestreuen

Zubereitung:
Mit der Milch, den 2-3 EL. Zucker und dem Vanillepuddingpulver nach Packungsanleitung einen Pudding zubereiten. Den Pudding auskühlen lassen, mit Klarsichtfolie direkt an der Oberseite abdecken damit keine Haut entsteht.
Äpfel schälen, vom Kernhaus befreien und in kleine Scheibchen schneiden. In einer beschichteten Pfanne zusammen mit den 2 EL. Zucker und dem Zitronensaft weich dünsten. Vom Herd ziehen, den Rum untermischen und auskühlen lassen.
Backofen auf 180 ° C. Ober/Unterhitze vorheizen.
Blätterteig ausrollen, mit dem Papier auf ein Backblech legen. Den Pudding gut durchrühren damit keine Klümpchen bleiben und auf den Blätterteig streichen, dabei rundum ca. 1½ cm freilassen. Die Äpfel darüber verteilen und mit der 2. Rolle Blätterteig abdecken. Die Seitenränder mit einer Gabel fixieren damit beim Backen nichts ausläuft. Nachher mit Milch bestreichen und mit Mandelblättchen bestreuen.
Ab geht es in den Backofen - für ca. 30 Minuten backen.
Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.


Mit lieben Grüßen
Eure Irmi


Freitag, 30. Oktober 2020

Spaghetti mit Fenchel und Chapelure

Pastaliebhaber aufgepasst, hier gibt es wieder ein neues vegetarisches Rezept aus meiner Küche. Diesmal mit einer tollen Bröselmischung (Chapelure) dabei, die den Nudeln einen wertvollen Geschmack und einen tollen italienischen Charakter gibt. Denken wir dabei nur an die italienischen "Spaghetti alla carrettiera", die auch mit gerösteten Bröseln oben drauf verfeinert werden und herrlich lecker schmecken. Mit dieser Bröselmischung könnte man auch diverse andere Nudelgerichte verschönern und verfeinern. Ausprobieren lohnt sich auf alle Fälle.

Wie ihr ja schon wisst, sind wir nicht nur Pastaliebhaber, wir mögen auch sehr gerne Fenchel. Ich habe in anderen Beiträgen schon einmal bemerkt, dass sich Fenchel im Geschmack sehr gut mit anderen Zutaten verträgt, er bindet sich gut ein und hinterlässt keinen argen Vorgeschmack. Das mag ich und deshalb mische ich Fenchel bei vielen Gerichten sehr gerne dazu. 

Neu ab 01.11.2020: Meine Beiträge erscheinen ab sofort immer
am 5., 10., 15., 20., 25. und 30. jeden Monats.


Zutaten für 2 Personen:

180 g. Spaghetti

für die Sauce:
½ Zwiebel
½ Fenchelknolle
½ Knoblauchzehe
2 EL. Kapern 
Salz und Pfeffer
wenig Sahne

für die Chapelure: (Bröselmischung)
4 EL. Semmelbrösel
3 EL. geriebenen Parmesan
½ Knoblauchzehe
Salz
Öl für die Pfanne

Zubereitung:
zuerst bereiten wir die Chapelure zu:
Öl und Semmelbrösel in der Pfanne für ein paar Minuten anrösten. Pfanne vom Herd ziehen, Knoblauch dazupressen, salzen und gut vermischen. Die Bröselmischung auf einem Teller auskühlen lassen. Die Pfanne für die Sauce weiterverwenden. 
Die Spaghetti in reichlich Salzwasser "al dente" kochen.
Zwiebel pellen, Fenchel waschen, putzen und Strunk entfernen. Zwiebel und Fenchel fein hobeln.
Öl in die Pfanne geben, Zwiebel darin glasig andünsten, Fenchel und Kapern zugeben und weiter dünsten bis alles gar ist. Rest vom Knoblauch dazupressen, salzen und pfeffern mit etwas Sahne verfeinern.
Die Nudeln abseihen, zur Saucen geben, gut mischen. Reibkäse in die Bröselmischung geben.
Die Hälfte der Chapelure beifügen, die Nudeln nochmals mischen.
In Tellern anrichten, die restliche Bröselmischung und ein paar Zitronenzesten darüberstreuen und sofort servieren.


Lasst es euch schmecken.

Herzlichst 
Eure Irmi



Dienstag, 27. Oktober 2020

herzhafter Brotauflauf

Brotauflauf zur Altbrot-Verwertung.
Immer wieder trifft es zu, dass das Brot nicht zu rechter Zeit gegessen wird und all zu oft landet es dann in der Tonne. Echt schade drum. !!!
Hier habe ich ein Gericht für euch das echt schnell zubereitet ist und das sich eventuell gut abwandeln lässt. Nicht nur zur Altbrot-Verwertung sondern auch gesamt als Resteverwertung kann dieses Rezept herangezogen werden. Viele Zutaten passen hier hinein - ein kurzer Blick in den Kühlschrank genügt um ein neues, eigenes Rezept zu erfinden. Ich wünsche euch viel Spaß dabei. 


Zutaten für 2 Personen:
120 g. Brot altbacken
100 g. Schinken oder Salami
100 g. Gouda
1 Ei
180 ml. Sahne
Salz, Pfeffer
Petersilie
geriebenen Parmesankäse

Zubereitung:
Auflaufform mit Butter ausstreichen. Backofen auf 200 °C Ober/Unterhitze vorheizen.
Brot in mundgerechte Stücke schneiden, Käse und Schinken in kleine Würfel. Petersilie waschen und fein hacken.
Brot, Käse, Schinken und Petersilie in einer Schüssel gut mischen und in die Auflaufform schichten. Sahne mit Ei verquirlen, salzen und pfeffern und über dem Brot verteilen, mit Parmesankäse bestreuen.
Im Ofen c. 20 Minuten backen.


Sofort servieren.


Ich wünsche Euch gutes Gelingen und lasst es euch schmecken.

Herzlichst 
Eure Irmi

Dienstag, 13. Oktober 2020

Herbstferien im Landgenuss

 Der goldene Herbst in seiner vollen Pracht ist angekommen.

Gerne wollen wir noch die warmen Sonnenstrahlen spüren und 
in uns aufnehmen. Die Farbenpracht ist so vielseitig, 
man könnte meinen, man hat großzügig Farbe über das Land geschüttet.
Herrliche Herbstzeit - die bunteste Zeit im Jahr !!!

Ich werde in diesem Jahr, die Herbstzeit intensiver nutzen,
mehr hinaus in die Natur gehen, durch Wald und Feld streunen,
die Augen offen halten und viele bunte Bilder knipsen.
Ich möchte auch Naturmaterialien sammeln und für schöne 
herbstliche Deko im Haus sorgen.
Sommerutensilien aufräumen, Platz für den Winter schaffen.
Ganz plötzlich liegt wieder warme Kleidung im Schrank,
mit Wollsocken obenauf.

So werde ich mich vom Herbst in den Winter führen lassen.
Hoffentlich gelingt mir das alles nach meinen Wünschen.


Bild: Hermine

Darum bin jetzt mal abwesend für 2 Wochen.
Wenn ihr wollt, bin ich nachher wieder für euch da
und ich freue mich schon darauf.

Also, macht es gut inzwischen
und bleibt gesund. 
♥♥♥♥♥

Herbstliche Grüße
von Eurer Irmi

Freitag, 9. Oktober 2020

Giraffen-Kranz-Kuchen

Einen ganz einfachen Kuchen zum Kaffee dazu - wer mag das nicht. 
Sehr oft wird bei uns ein solcher Kuchen gewünscht und ich glaube erkannt zu haben, dass der einfache Kuchen sogar an den Torten vorbeizieht und sich in der Rangliste ganz vorne platziert. Gewiss, zu bestimmten Anlässen ist eine Torte nicht zu toppen, sie hebt auf angenehme Art und Weise die momentane Situation hervor, das soll auch so sein.
Der Giraffen-Kranz-Kuchen ist schnell gemacht, ohne großen Aufwand und mit Zutaten, die ohnehin jeder zu Hause hat. Da darf man ruhig spontan sein und nach Lust und Laune Kuchen backen. Jeder von uns hat solche Momente schon mal erlebt, urplötzlich kommt einem Kuchen in den Sinn. Hier ist das Rezept, das solche Sinneswandlungen zufrieden stellt. Lecker ist er auch, was will man mehr.


Zutaten:
Achtung: die Zutaten werden auf zwei verschiedene Teige aufgeteilt - siehe Zubereitung
5 Eier
160 g. Zucker
100 ml Milch
100 ml. Sonnenblumenöl
230 g. Mehl
50 g. Mandeln gemahlen
1 Backpulver
1 Prise Salz
1 Vanillezucker
4 Tropfen Orangenroma
1 EL. Kakao ungesüßt 

Zubereitung:
Alle Zutaten sollen Zimmertemperatur haben.
Kranzkuchen-Backform mit Butter ausstreichen und mit Mehl bestreuen. Backofen auf 175 ° C. Ober/Unterhitze vorheizen.
Die Eier trennen. 
Die Eiweiß mit 80 g. Zucker, einer Prise Salz und Orangenaroma für ein paar Minuten aufschlagen. Langsam 50 ml. Milch, 50 ml. Öl einrühren bis es sich mit dem Eiweiß verbunden hat. 100 g. Mehl mit dem ½ Backpulver mischen und sieben und esslöffelweise unter die Eiweißmasse heben. Zum Schluss die Mandeln langsam unterheben. Teig zur Seite stellen.
Die Eigelb mit 80 g. Zucker, Vanillezucker und 1 Prise Salz für ein paar Minuten aufschlagen, 50 ml. Milch und 50 ml. Öl langsam einarbeiten bis es sich mit dem Teig verbunden hat. Esslöffelweise die restlichen 130 g. Mehl mit dem ½ Backpulver  kurz einarbeiten.



Nun schichten wir den Teig in die Form und beginnen mit dem Eigelb-Teig, die Hälfte davon geben wir in die Backform, geben den Kakao in ein Sieb und bestreuen den Eigelb-Teig. (Menge nach Wunsch, je nachdem wie man es nach dem Backen im Anschnitt sehen soll). Als nächstes wird die Hälfte vom Eiweiß-Teig eingeschichtet, wieder mit Kakao bestreuen. Schichten bis die beiden Teige aufgebraucht sind - wichtig, mit Teig abschließen ohne mit Kakao zu bestreuen. Kuchen im Backofen für ca. 40 Minuten backen.




Ich wünsche Euch gutes Gelingen und habt noch ein schönes Wochenende
Herzlichst 
Eure Irmi

Dienstag, 6. Oktober 2020

Bananen-Schoko-Haselnuss-Torte

Herrlich hat sie geschmeckt diese Torte, die am Anfang eine einzige Katastrophe zu werden schien. Noch nie hat mich eine Torte so zur Verzweiflung gebracht. Eigentlich Sollte sie ganz anders werden und ganz anders ausschauen.... und eigentlich wollte ich sie schon fast 2 mal entsorgen, so deprimiert hat sie mich. Irgendwie lief immer etwas schief, trotzdem habe ich sie jedes mal abgeändert und wieder weiter-gerettet. Und nun ist sie fertig und steht ganz prächtig auf unserem Kaffeetisch und duftet nach Schokolade, Nougat, nach gerösteten Haselnüssen und ordentlich nach Banane. Sie ist nichts besonderes im Aussehen aber mega-lecker, das darf man ihr neidlos zugestehen. Ab sofort gehört sie zu den Torten, die auf meiner Nachbackliste stehen.


Zutaten für den Haselnussboden:
3 Eier
150 g. Zucker 
1 Prise Salz
125 ml Buttermilch
20 ml Haselnuss-Likör
150 ml. Sonnenblumenöl
175 g. Weizenmehl
½ Backpulver
100 g. Haselnüsse gemahlen 
und geröstet

Zutaten für die Creme:
500 ml. Milch
3 EL. Zucker
1 Pckg. Vanillepuddingpulver
70 g. Zartbitterschokolade
70 g. Milchschokolade
100 g. Nuss-Nougat
4 Blatt Gelatine
120 g. Mascarpone
1 EL. Puderzucker
150 ml. Sahne
4-5 Bananen

Zutaten für die Schokoglasur:
140 Zartbitter-und Milchschokolade gemischt
100 ml Sahne
1 EL. Sonnenblumenöl
Sahnetupfer und Haselnuss-Krokant für die Deko.

Zubereitung Haselnussboden:
Alle Zutaten sollen Raumtemperatur haben.
Backofen auf 170 ° C. Ober/Unterhitze vorheizen. Springform von Ø 26 cm, Boden mit Backpapier bespannen.
Zucker, Eier und Salz mit der Küchenmaschine cremig aufschlagen - das dauert so ca. 6 Minuten. Die Flüssigkeiten bei niedriger Stufe langsam einrühren. Mehl sieben und mit dem Backpulver und den Haselnüssen mischen, in den Teig geben und vorsichtig mit dem Schneebesen unterheben. Teig in die Springform füllen und im Ofen für ca. 35 Minuten backen. Haselnussboden auskühlen lassen.

Zubereitung Creme:
Schokolade und Nuss-Nougat in kleine Stücke teilen.
Dann kochen wir einen Vanillepudding (nach Packungsanleitung). Pudding vom Herd ziehen und die Schokolade und das Nougat darin schmelzen lassen. Gut umrühren und auskühlen lassen.
Mascarpone mit Puderzucker in einer Schüssel glatt rühren. Sahne steif schlagen und kühlen. Gelatine im kalten Wasser einweichen.
Den ausgekühlten Pudding esslöffelweise in die Mascarponecreme rühren.
Kuchen auf eine Tortenplatte legen und mit einem Tortenring umschließen.
Bananen schälen, der Länge nach halbieren und auf dem Kuchen verteilen, dabei nicht dicht an den Rand legen, damit die Creme die Bananen außen schön umhüllen kann und sie später nicht braun werden können.
2-3 EL. Wasser in einer kleinen Pfanne erhitzen, Topf vom Herd ziehen, Gelatine darin auflösen, 2-3 EL. der Creme zur Gelatine geben, gut darin untermengen (Temperatur angleichen). Dann die Gelatine zur übrigen Creme geben und gründlich mischen.
Anschließend die steif geschlagene Sahne zugeben und unterheben. Creme auf dem Kuchen verteilen, glatt streichen und im Kühlschrank mindestens 3 Stunden kühlen. Tortenring noch nicht abnehmen.

Zubereitung Glasur und Fertigstellung:
Schokolade klein schneiden. Sahne in einer Pfanne erhitzen (sollte nicht kochen). Topf vom Herd ziehen, Schokolade in die Sahne geben, Topf abdecken und 5 Minuten ruhen lassen. Anschließend mit dem Schneebesen zu einer glatten Glasur rühren. Schokoglasur über die Torte gießen und glatt verlaufen lassen. Torte wieder kühlen.
Nach ein paar Stunden Kühlzeit, den Tortenring entfernen und die Torte nach eigenem Wunsch dekorieren. 
Bei mir: Sahnetupfer aufspritzen, getrocknete Bananenscheiben und Haselnusskrokant anbringen.


Ich wünsche Euch noch gutes Gelingen und habt eine schöne herbstliche Woche.

Herzlichst
Eure Irmi

Freitag, 2. Oktober 2020

Apfel-Heidelbeer-Tarte

Herbstlich geht es heute auch in der Küche zu. 
Die Apfelernte ist hier voll im Gange und deshalb liegen auch bei uns zu Hause erntefrische Äpfel in der Obstschale.
Gerade vor ein paar Tagen habe ich meine Boskop-Ernte eingefahren. Wir haben nur einen Baum gepflanzt, für uns reicht das und die Ernte davon ist für unseren Haushalt gedacht. Für Strudel, Kuchen und Apfelmus wird sie benötigt. Die Sorte Boskop ist hier eigentlich nicht handelsüblich und wird bei uns sonst nicht gepflanzt. Doch weil in vielen Rezepten der Boskop als ideal zum Verkochen- oder Backen angepriesen wird, habe ich mir diesen Baum besorgt. Boskop ist wirklich lecker.
Darum gibt es heute eine Apfel-Heidelbeer-Tarte, die richtig herbstlich ausschaut und ausgesprochen winterlich schmeckt. Die karamellisierten Nüsse oben drauf bieten eine nussige Note und den nötigen Crunch. Die Tarte ist zu empfehlen, besonders jetzt im Herbst, denn "schmeckt nicht - gibt's nicht"



für den Mürbeteig
1 Ei
70 g. Zucker
60 ml. Sonnenblumenöl
1 Prise Salz
180 g. Weizenmehl
40 g. gemahlene Mandeln
½ TL. Backpulver

Zutaten für die karamellisierten 
Nüsse:
80 g. Walnüsse
1 EL. Butter
2 EL. Honig

Zutaten für die Füllung:
3 kleine Äpfel - Boskop
80 g. Mascarpone
120 g. Quark 20 %
3 Eier
1 Prise Salz
100 g. Zucker
1 Vanillezucker
100 g. Mandeln gemahlen
1 Handvoll Heidelbeeren

Zubereitung Mürbeteig:
Backofen auf 180 °C. Ober/Unterhitze vorheizen.
Ei, Zucker und die Prise Salz in eine Schüssel geben, mit dem Schneebesen kurz aufschlagen, Öl zulaufen lassen und weiterschlagen. 
Mehl mit Backpulver und Mandeln mischen und sieben. Nun wird 2/3 der Mehl -Mischung esslöffelweise dazugegeben und mit dem Kochlöffel untergerührt. Den Teig auf die Arbeitsfläche geben und mit dem restlichen Mehl zu einem glatten Teig verkneten. Der Teig muss nicht ruhen, er kann sofort weiter verarbeitet werden. 
Den Backofen auf 180 °C. Ober/Unterhitze vorheizen. Eine Tarteform von Ø 28 cm einfetten und mit Mehl bestreuen.
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und dann in die Form legen. Teig-Ränder hochziehen - Teigreste für die Deko zur Seite legen. Den Teigboden mit der Gabel ein paar mal einstechen, mit Papier und Blindbackmaterial belegen und im Ofen für 15 Minuten vorbacken. Das Blindbackmaterial mit dem Papier entfernen.
Inzwischen die Walnüsse karamellisieren. Dazu Butter in einer beschichteten Pfanne schmelzen, Nüsse und Honig dazugeben, umrühren und karamellisieren lassen. Topf vom Herd ziehen. 
Zubereitung Füllung und Fertigstellung:
Äpfel schälen, Kernhaus entfernen, in kleine Würfel oder dünne Scheiben schneiden und auf die vorgebackene Tarte verteilen. Mascarpone, Quark, Eier, Zucker, Vanillezucker und Salz aufschlagen. Mandeln unterrühren. Den Mandelguss über die Äpfel gießen. Heidelbeeren waschen, abtropfen und zusammen mit den karamellisierten Nüssen oben drauf verteilen. Am Ende die Teigreste zupfen und locker darüber legen.
Die Tarte im Ofen ca. 40 Minuten backen. 
Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.


Lasst es euch schmecken.

Herzlichst
Eure Irmi