Dienstag, 26. Mai 2020

Schlemmerteller

Soul food unter der Woche, warum nicht. Ein Genießer-Mittagessen soll es nicht nur am Sonntag geben. Gerade unter der Woche ist Soul food vielfach gefragt. Wenn man gestresst von der Arbeit heim kommt, und ein Essen nach Wunsch auf dem Tisch steht, kann man gut herunter kommen. Das baut den Körper und den Geist wieder neu auf, Stress wird damit leichter bewältigt und ein angenehmer Feierabend ist garantiert. Das Essen ist schnell gemacht , schmeckt lecker und günstig ist es auch. Was will man mehr und obendrein sind auch Kinder sehr begeistert davon. Probiert es mal aus.

Zutaten für 2 Personen:
4-5 Kartoffeln
1 Karotte
1-2 EL. Butter
120 ml. ca. Milch
Salz und Muskat
1 kleine Zwiebel
1 EL. Butter
2-3 Paar Frankfurter-Würstchen
Butterschmalz zum Braten

Zubereitung:
Kartoffeln schälen, waschen und grob würfeln. Im Salzwasser zugedeckt weich garen. Karotten schälen, klein würfeln und in separater Pfanne im Salzwasser ebenfalls weich garen. Kartoffeln und Karotten abgießen.
Kartoffeln durch die Presse drücken. Milch erhitzen, zu den gepressten Kartoffeln geben, die Butter dazugeben, gut mischen damit das Püree geschmeidig wird. Zum Schluss noch einen Teil der Karotten untermischen und mit Salz und Muskat gut würzen.
Die Zwiebel schälen und in feine Scheiben schneiden. In einer Pfanne die Butter schmelzen, die Zwiebel zugeben und garen. Das Frankfurter-Würstchen waschen, trocken tupfen, einschneiden und im heißen Butterschmalz anbraten.
Den Schlemmerteller anrichten – Kartoffelpüree, Würtschen und Zwiebel, mit den restlichen Karottenwürfeln dekorieren und mit etwas frisch gemahlenem Pfeffer bestreuen. Servieren und genießen.



Guten Appetit

Herzlichst
Eure Irmi

Freitag, 22. Mai 2020

Haselnuss-Kranz-Kuchen

Üppige Torten haben wir meistens nur zu bestimmten Anlässen, zu einem Geburtstag, zu anderen Festtagen oder wenn sich mal wieder die gesamte Familie am Tisch versammelt. Für uns zwei wäre eine Torte auch zu viel des Guten. Einfache und schmackhafte Kuchen hingegen kann ich öfters backen. Da darf ich dann ein Stück einfrieren und später mal wieder den Rest zum Verzehr herausholen. Da gibt es die Möglichkeit das Essen ein wenig aufzuteilen, nicht alles auf einmal muss weggefuttert werden. 
Zum Nachmittagskaffee ist ein einfacher Kuchen auch oft sehr gefragt, oftmals sogar lieber als Torte. 


Zutaten:

4 Eier
180 g Zucker
1 Vanillezucker
200 g Butter
350 g Mehl
1 Backpulver
1 Prise Salz
3 EL. Haselnuss-Likör
50 ml Milch
100 g. Haselnüsse gerieben
2-3 EL. Schokoladenstreusel

Zubereitung:
alle Zutaten sollen Zimmertemperatur haben.
Backofen auf 16C. Umluft vorheizen. Backform vorbereiten – einfetten und mit Mehl bestäuben oder mein Backtrennfett benutzen.
Butter, Zucker, Vanille und die Prise Salz in eine Rührschüssel geben und schaumig schlagen. Nach und nach die Eier zugeben; einzeln je Ei ca. 1 Minute in die Masse schlagen.
Nachher langsam das Mehl mit dem Backpulver mischen und esslöffelweise abwechselnd mit der Milch und den Haselnuss-Likör unterheben. Geriebene Nüsse und die Schokoladenstreusel vorsichtig unterheben.
Den Teig in die vorbereitete Backform füllen, glattstreichen und im Backofen 50 Minuten backen. Stäbchenprobe bitte nicht vergessen.
Nach dem Backen auf ein Tortengitter stürzen und komplett auskühlen lassen.
Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.




Schönes Wochenende. 

Herzlichst
Eure Irmi

Dienstag, 19. Mai 2020

Kartoffelteigtaschen mit vegetarischer Füllung


Kartoffelteigtaschen gibt es mittlerweile mit vielen verschiedenen Füllungen. Traditionell in Südtirol gibt es sie unter anderem mit Spinat-Ricotta gefüllt aber auch mit Kürbis, mit Spargel oder Pilzen – um nur einige davon zu nennen. Serviert mit feiner Nussbutter und geriebenen Parmesan ergeben sie ein komplette, meist vegetarische Mahlzeit.
Ich habe sie gestern mit einer etwas anderen Füllung, Marke Eigenkreation ausgestattet. Sie waren sehr lecker und geschmacklich nicht alltäglich. Mein lieber HP hat sich den Rest gleich zum Abendessen reserviert.
Das Rezept für den Kartoffelteig habe ich mir aus der Südtiroler Internetseite „Roter Hahn“ geholt. Viele Rezepte von Bäuerinnen und/ oder Schankbetrieben werden dort zur Verfügung gestellt, dieser Kartoffelteig stammt von Patrizia Prantl Karnutsch.

Dieses Blog ist und bleibt weiterhin frei von bezahlter Werbung.
Sollte ich aber dennoch von einem Produkt eine Sympathie-Empfehlung abgeben so passiert das aus reiner Überzeugung und ganz ohne Auftrag. Ich bekomme dafür keine Bezahlung und ich kaufe meine Produkte weiterhin regulär im Geschäft.
Alle Marken, Ort‘s, oder andere Nennungen und die Verlinkungen auf andere Seiten sind private Tipp‘s und werden von mir nicht als kommerzielle Werbung genutzt.

Zutaten für den Kartoffelteig:
500 g. Kartoffeln
2 Eigelb
15 g. Butter
1 Prise Salz
1 Prise Muskat
125 g. Weizenmehl
Mehl zum Ausrollen.

Zutaten für die Fülle:
50 g. Zwiebel
60 g. Zucchini
1½ EL. Öl für die Pfanne
100 g. Ricotta
30 g. getrocknete Tomaten in Öl gelegt
Salz und Pfeffer
1 ½ -2 EL. Semmelbrösel

Zubereitung:
Kartoffeln in Wasser gar kochen, abseihen, kurz ausdampfen lassen, danach pellen und durch eine Kartoffelpresse pressen. Kartoffeln auskühlen lassen. Die Butter zerlassen und zur Seite stellen.
Dann bereiten wir die Fülle, zuerst schälen wir die Zwiebel und die Zucchini, teilen alles in kleine Würfel. Das Öl in eine kleine Pfanne geben und die Zwiebel und Zucchini darin glasig andünsten, vom Herd ziehen und abkühlen.
Getrocknete Tomaten ebenfalls in kleine Würfel schneiden. Ricotta und getrocknete Tomaten mischen, Zucchinimasse dazugeben, salzen und pfeffern. Kurz mischen, Semmelbrösel dazugeben und untermischen. Die Masse kurz in den Kühlschrank stellen.
Nun den Kartoffelteig fertig stellen, die gepressten Kartoffeln salzen und mit Muskat würzen, Eigelb und zerlassene Butter dazugeben und mit dem Mehl zu einem glatten Teig verarbeiten.
Kartoffelteig ausrollen, runde Kreise ausstechen, mit der Fülle belegen, den Kartoffelteig überlappen und verschließen – es sollten schöne Halbmonde entstehen.
Kartoffelteigtaschen in Salzwasser für ca. 3-4 Minuten leise ziehen lassen.
Mit Salbei-Nuss-Butter und geriebenen Parmesan servieren.



Lasst es euch schmecken.

Herzlichst
Eure Irmi

Freitag, 15. Mai 2020

Saftiger Schokoladenkuchen

Kuchen zum Dessert – dieser Kuchen passt fast besser zum Dessert als zum Kaffeeklatsch. Er ist super saftig 👍, fast cremig 👍, ordentlich schokoladig 👍, nicht zu süß 👍, mega-lecker 👍, aber auch sehr kalorienreich 👎👎. Aber genau so soll er sein. !! ♥♥♥ Auf einer Dessert-Kreation macht er eine super Figur und passt ganz herrlich zu vielen anderen Komponenten. Damit kann man nichts falsch machen und Schokoladen-Liebhaber kommen total auf ihre Kosten - weil es schokoladiger nicht mehr geht.

Mein Tipp: warum benutze ich ein Cake Board ??? (beschichtete Kuchenplatte, Tortenplatte, Tortenunterlage). Hauptsächlich benutze ich das Cake Board als stabile Tortenunterlage um die Torte später ohne große Schwierigkeiten von einer Kuchenplatte auf eine andere umzusetzen. Dabei schiebe ich eine Winkelpalette  unter das Cake Board, hebe die Torte leicht an, greife dann problemlos mit einer Hand darunter um sie zu heben und umzusetzen. Ich benutze diese Methode aber auch wenn ich den Tortenrand mit gehackten Nüssen, Pistazien u.s.w. verkleiden möchte. Dazu hebe ich die Torte mit einer Hand, mit der anderen nehme ich die Hand voll Nüsse oder ähnliches und drücke sie ganz sachte an den Tortenrand, der Rest der Nüsse kann wieder zurück in den Behälter fallen - klappt ganz prima. Dabei, bitte, langsam und mit großer Vorsicht arbeiten, dass einem die Torte nicht aus den Händen fällt; wäre echt schade drum.
Das Cake Board sollte ungefähr 2-3 mm stark sein, damit es stabil ist und im Durchmesser soll es nicht größer als die Torte sein, damit es nicht sofort ersichtlich ist.

Zutaten:
3 EL. Mehl
1 TL. Backpulver
120 g. Zucker
250 g. Butter
5 Eier
3 EL. Kakaopulver (ungesüßt)
150 g. Zartbitter-Schokolade

Zutaten für den Schokoladen-Guss
120 ml. Sahne
130 g. Zartbitter-Schokolade

Zubereitung:
Den Backofen auf 160 ° Umluft vorheizen. Die Backform fetten und mit Mehl bestreuen oder mein Backtrennfett benutzen. Mehl mit Backpulver und Kakao gut mischen und sieben.
Schokolade grob hacken und mit der Butter in einem Topf über Wasserbad schmelzen lassen. Ordentlich durchmischen und etwas abkühlen lassen.
Inzwischen die Eier mit dem Zucker schaumig aufschlagen, das dauert ein paar Minuten, dann das Mehl vorsichtig unterheben. Dann die Schoko-Butter-Masse langsam zugeben und unterrühren. Teig in die vorbereitete Form geben und im vorgeheizten Ofen ca. 35 Minuten backen. Stäbchenprobe bitte nicht vergessen.
Kuchen aus dem Ofen holen und komplett auskühlen lassen. Auf ein Cake Board (siehe mein Tipp) stürzen und auf dem Backofen-Gitter abstellen. Das Gitter über das Backblech stellen damit beim glasieren die restliche Glasur darin abtropfen kann.
Die Sahne erwärmen, kurz vor sie kocht vom Herd ziehen, die Schokolade zugeben und schmelzen lassen, gut durchrühren bis es eine schöne schokoladige Masse gibt. Die Schokolade gleichmäßig über den Kuchen gießen. Die überflüssige Schokolade kann in das Backblech abtropfen. Die abgetropfte Schokolade kann zum „Schlecken“ verwendet werden.
Die Dekoration habe ich ganz klassisch gewählt, Sahnetupfer und eine frische Himbeere drauf, weiße Schokolade darüber geraspelt. Aber, so wie immer, ihr dürft nach Euren Wünschen dekorieren.






Ich wünsche Euch gutes Gelingen, lasst es Euch schmecken und habt ein schönes Wochenende.

Herzlichst
Eure Irmi

Dienstag, 12. Mai 2020

Tassenbrot mit Buttermilch - ohne Kneten

Tassenbrot mit Buttermilch aber ohne kneten. Ich liebe die Brote ohne kneten, sie bekommen so eine herrliche Krume, sind locker, luftig, nicht zu trocken und kriegen eine wirklich tolle Kruste. Sie gelingen fast immer und sind deshalb absolut geeignet für Brot-Back-Anfänger.
Als Anfänger benötigt man in allererster Linie ein einfaches Brot-Rezept, ohne viel Krims-Krams und mit absoluter Geling-Garantie. Ein tolles Brotergebnis beschert dann viel Freude, es macht stolz und treibt die Lust zum Brotbacken weiter an. Wer das mal probiert hat, kommt nicht mehr davon los. Versprochen !!!
Ich habe heute mein Brot wieder im Römertopf gebacken, habt ihr keinen Römertopf oder anderen Brottopf zum Backen dann könnt ihr das Brot trotzdem backen, die Beschreibung dazu gibt es bei Irmi‘s Hausbrot unter mein Tipp.

Mein heutiger Tipp: keine Buttermilch zu Hause ???? kein Problem.
In Ermangelung von Buttermilch kann man Naturjoghurt mit Milch mischen.
Andere Möglichkeit: für 250 ml. Buttermilch nimmt man ungefähr 235 ml. Milch und 1 EL. Zitronensaft. Die Milch ungefähr 10-15 Minuten stehen lassen damit sie säuert und als Buttermilchersatz verwendet werden kann.



Zutaten für ein Tassen-Brot:
für das Abwiegen mit Tassen ist es wichtig: immer dieselbe Tasse zu verwenden und immer identisch hoch zu füllen (das Mehl bitte nicht andrücken). Es ist egal wie groß Eure Tasse ist, sollte sie größer sein als meine Tasse, müsste man die Hefe und Wassermenge anpassen. Hefemenge ist im Normalfall 2% der Mehlmenge. Meine Tasse hatte ca. 150 gr/ml Füllmenge.

1 Tasse Dinkelmehl (ca. 150 g.)
2 Tassen Weizenmehl „O“ (ca. 300 g.)
1 ½ Tasse Buttermilch lauwarm (ca. 380 ml.)
9 g. frische Hefe
10 g. Salz

Zubereitung:
Die lauwarme Buttermilch mit der frischen Hefe in eine Schüssel geben, die Hefe darin auflösen. Das Mehl mit dem Salz mischen und zugeben. Mit einem Kochlöffel zu einem glatten Teig rühren, nur so lange bis der Teig das ganze Mehl aufgenommen hat. Der Teig sollte weich und etwas klebrig sein - sonst eventuell noch etwas lauwarme Buttermilch dazugeben (Bild 1). Die Schüssel mit Klarsichtfolie abdecken und den Teig so lange gehen lassen bis er das doppelte Volumen erreicht hat, das kann auch mal ca. 2 Stunden dauern.

1. vor der Teigruhe  2. nach der Teigruhe
3. vor dem Backen  4. Endergebnis

In der Zwischenzeit den Römertopf vorbereiten, wässern und mit Backtrennfett ausstreichen.
Den Teig aus der Schüssel nehmen, auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem länglichen Laib formen und in den Römertopf legen. Mit etwas Wasser besprühen und mit wenig Mehl bestreuen (Bild 3). Mit dem Deckel verschließen und in den kalten Backofen schieben. Jetzt den Backofen auf 230°C. Ober/Unterhitze einschalten und das Brot für 50 Minuten backen. Deckel abnehmen und das Brot für ein paar Minuten nachbräunen, wenn es nötig ist.
Brot herausholen, Klopfprobe nicht vergessen und auf einem Gitter komplett auskühlen lassen.


Genießt ein wunderbares Buttermilchbrot. ♥♥♥

Herzlichst
Eure Irmi

Freitag, 8. Mai 2020

Zitronen-Quark-Sahne-Torte

Einfach lecker, mehr als das – mega lecker.
Eigentlich mag ich nicht so gerne angeben, aber diese Torte hat es sich verdient, ordentlich gelobt zu werden. Sie ist so was von frisch im Geschmack, gut gekühlt absolut der Renner für heiße Tage.

Torten backe ich meistens aufgeteilt auf 2 oder meistens sogar 3 Tagen, je nachdem wie oft die Torte gekühlt werden muss. Torten über Nacht kühlen ist oft von Vorteil, weil die Füllung dann richtig anziehen und auch gut durchziehen kann, der Geschmack kann sich gut entfalten. Diese Torte geht locker in 2 Tagen, morgens backen, nachmittags oder gegen Abend füllen, über Nacht kühlen, am nächsten Morgen dekorieren und wieder kühlen. Eventuell zum Nachmittagskaffee kann sie dann präsentiert und verzehrt werden.

Zutaten für den Teig:
5 Eier (Gr. L.)
250 g. Zucker
1 Prise Salz
100 ml. Milch
200 g. Joghurt natur
200 ml. Sonnenblumenöl
260 g. Weizenmehl
50 g. Weizenstärke
40 g. Mandeln gemahlen
½ Tüte Backpulver

Zutaten für die Creme:
9 Blatt Gelatine
2 kleine unbehandelte Zitronen
500 g. Quark (mager)
240 g Zucker
300 g. Schlagsahne

Zutaten für die Fertigstellung:
150 ml. Sahne
1 ½ TL. Sanapart oder 
anderes Sahnestandmittel
50 g. Pistazien

Zubereitung Teig:
Alle Zutaten sollen Zimmertemperatur haben. Den Boden der Springform Ø 26 cm mit Backpapier bespannen. Backofen auf 170 ° C. Ober/Unterhitze vorheizen.
Eier, Zucker und die Prise Salz in ca. 6-8 Minuten cremig aufschlagen. Die Flüssigkeiten bei niedriger Stufe langsam einrühren. Mehl und Weizenstärke mit Backpulver mischen und in den Teig sieben. Mandeln dazugeben und alles vorsichtig mit dem Schneebesen unterheben.
Den Teig in die Springform füllen und für ca. 35-40 Minuten backen. Stäbchenprobe bitte nicht vergessen. Den Kuchen in der Form auskühlen lassen, dann Tortenring entfernen.
Zubereitung Creme:
Quark abtropfen lassen. (wenn es nötig ist) Gelatine im kalten Wasser einweichen. Die Zitronen abreiben, den Saft auspressen.
Zitronensaft in einen Topf geben, erwärmen und die Gelatine darin auflösen.
Quark, Zitronenabrieb und Zucker glatt rühren, ca. 2-3 EL. der Quarkcreme in die Gelatine geben, gut mischen (damit sich die Temperatur angleichen kann) dann die Gelatinemasse in die übrige Creme einarbeiten. Die Sahne schlagen und vorsichtig unter die Quarkcreme heben.
Den Kuchen 2 mal waagrecht teilen. Den untersten Boden auf eine Tortenplatte legen und mit einem Tortenring umschließen. 1/3 der Creme aufstreichen und glatt abziehen, 2. Tortenboden auflegen, wieder 1/3 Creme aufbringen, 3. Tortenboden auflegen und mit der restlichen Creme abdecken. Torte über Nacht kühlen.
Fertigstellung:
Tortenring entfernen, Sahne leicht anschlagen, Sanapart einrieseln lassen, die Sahne fertig aufschlagen.
Den Außenrand der Torte mit Sahne einstreichen und glatt abziehen, die restliche Sahne in eine Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und Sahnetuff‘s auf die Torte spritzen. Die Torte mit gehackten Pistazien dekorieren.
Ich wünsche Euch gutes Gelingen und lasst sie euch schmecken.




Herzlichst
Eure Irmi

Dienstag, 5. Mai 2020

Pan brioche mit Joghurt

Süßes Hefebrot mit Zitronengeschmack und Joghurt ist ein einfaches Gebäck, das man während des ganzen Jahres anbieten kann. Herrlich zum Kaffee am Nachmittag oder auch zum Frühstück. Nichts Besonderes dabei, das muss aber auch nicht immer sein. Ein einfaches Gebäck mag man eben zu jeder Zeit. 
Hefebrot oder Zopf wird meistens mit Butter zubereitet, nicht so dieses Pan Brioche. Hier wird die Butter mit Öl ersetzt. Schmeckt auch sehr lecker, kalorienmäßig wird vielleicht ein kleiner Unterschied sein, da möchte ich mich nicht so festlegen. 
Nichtsdestotrotz ist die Zubereitung mit Butter für mich immer noch die Nummer eins. 👍👍👍 Vielleicht auch, weil man es so gewohnt ist, schon in meinem Elternhaus wurde Zopf mit Butter zubereitet.

Zutaten:
100 ml. Milch lauwarm
15 g. frische Hefe
125 g. Joghurt natur
100 g. Zucker
80 ml. Sonnenblumenöl
1 Ei
Zitronenabrieb
1 Vanillezucker
500 g. Weizenmehl (universal)
Milch zum Bestreichen
Puderzucker + Zitronensaft (optional)

Zubereitung:
Die Hefe in der lauwarmen Milch auflösen, Joghurt dazugeben und untermischen. Zucker, Vanillezucker, öl, das Ei und den Zitronenabrieb zugeben, alles gut mischen. Nun esslöffelweise das Mehl unterrühren dann alles zu einem glatten Teig kneten. Den Teig zu einer runden Kugel formen, in eine Schüssel geben und zugedeckt gehen lassen bis er das doppelte Volumen erreicht hat.
Danach den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, in 13 Portionen teilen und jede Portion rundschleifen.
Die Backform mit meinem Backtrennfett ausfetten, die Hefeteilchen in die Backform legen, nochmals abdecken und wieder gehen lassen bis sie das doppelte Volumen erreicht haben.
Unterdessen den Backofen auf 180° C. Ober/Unterhitze vorheizen. Die Hefeteilchen mit Milch bestreichen und im Ofen für ca. 30-35 Minuten backen. Herausholen und (noch warm) erneut mit Milch bestreichen damit sie einen schönen Glanz bekommen.
Sobald sie komplett ausgekühlt sind, die Zitronenglasur anrühren und damit dekorieren. (optional) Oder ganz klassisch mit Puderzucker bestreuen.


Ich wünsche gutes Gelingen.

Herzlichst
Eure Irmi