Freitag, 13. Januar 2017

Zimt-Zupf-Brot


Zimt-Zupf-Brot wollte ich schon lange mal backen. Der Winter ist die ideale Jahreszeit dafür.
Es passt wunderbar zum Nachmittagskaffee oder auch zum Frühstück, begleitet von etwas guter
Butter oder geschlagener Sahne. Butter oder Sahne dazu muss aber nicht sein, auch ohne diese so verlockenden Zugaben ist das Brot echt herrlich. Versprochen - noch lauwarm schmeckt es mir am besten.
Das Rezept stammt von Sally, ich habe aber die Menge um einiges reduziert, da bei uns nur wenige
Personen am Tisch sitzen. Das Brot würde sich aber auch gut einfrieren lassen.
Ich habe mich heute beim Backen für Zupf-Brot entschieden, weil mich andere üppige Kuchen oder
Torten momentan nicht anmachen. Wir sind noch gesättigt. Aber es kommt wieder eine Zeit, wo
die vielen tollen Rezepte, die im Moment noch in meiner Schublade liegen, ausprobiert werden.




Zutaten:
350 g. Weizenmehl
140 ml Milch
2½ TL. Trockenhefe
1 Ei (Gr. M)
55 g. Zucker
1 Vanillezucker
½ TL. Salz
55 g. Butter
2 EL. Wasser

Zutaten für den Belag:
45 g. sehr weiche Butter
50 g. Zimtzucker

Zubereitung:
Die Hefe mit der Milch (max. 30°), dem Wasser und etwas Zucker vermischen und gut auflösen.
Mehl und Salz gut mischen, in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben, restlichen Zucker und
den Vanillezucker dazugeben, Hefe/Milchgemisch dazugeben und auf niedriger Stufe kneten
lassen, Ei und weiche Butter dazugeben. Den Teig mit der Maschine ca. 5-6 Minuten glatt
verarbeiten lassen. Der Teig sollte weich sein aber nicht an den Händen kleben.
Anschließend den Teig mit den Händen zu einer runden Kugel kneten und wieder zurück in die
Schüssel geben. Schüssel abdecken und den Teig an einem warmen Ort ca. 40 Minuten gehen
lassen – die Menge sollte sich verdoppeln.
Inzwischen die Kastenform von ca 24 cm Länge einfetten.
Danach den Teig auf ca. 30 x 40 cm ausrollen, gleichmäßig mit der warmen Butter bestreichen und
mit dem Zimtzucker bestreuen. Mit dem Teigrad Quadrate ausschneiden und diese versetzt in die
Kastenform stapeln.


Nochmals abdecken und wieder ca. 30 Minuten gehen lassen.


Den Backofen auf 175° Ober/Unterhitze vorheizen und das Brot ungefähr 30 Minuten backen.
Aus der Form lösen und genießen.

Die einzelnen Scheibchen lassen sich schön voneinander lösen. Ich wünsche euch viel Spaß beim
Abzupfen und lasst es euch schmecken.



 

Alles Liebe

Eure Irmi

Dienstag, 10. Januar 2017

Schnitzel Hawaii


Nach einer Zeit, die von Essen und Feiern geprägt war, macht man sich nun Gedanken über
gesunde Ernährung.
Am Anfang des neuen Jahres umhüllt man sich immer mit guten Vorsetzen. Jedoch darf man sich
nicht all zu große Veränderungen abverlangen, denn die werden meistens nicht lange eingehalten.
Jedenfalls nicht von mir. Da kenne ich mich schon zu gut. Auf alle Fälle habe ich mir folgendes vorgenommen: „einmal öfter herzhaft“, was natürlich „einmal weniger Kuchen“ bedeuten würde.
Ich schreibe hier extra „würde“ weil ich das wahrscheinlich oder sicher nicht so gut praktizieren kann. Auf Süßes verzichten ist nämlich nicht so ganz mein Ding.
Aber essen wir, solange wir es können und dürfen, immer in Maßen, versteht sich von selbst.

Meine treuen Blogleser haben inzwischen schon bemerkt, dass es bei mir immer Dienstag
herzhaft und Freitag süß zugeht. Es wird aber mittlerweile so gehandelt, dass man sagt: Dienstag
ist weniger interessant als Freitag. Nicht zuletzt auch deshalb werden die guten Vorsätze bei mir
nicht so großen Anklang finden. Mal schauen was das neue Jahr diesbezüglich so bringt.


Zutaten für 3-4 Personen:
4 Putenschnitzel
2 Schalotten
4 Scheibchen Knoblauch
4 Schieben Ananas aus der Dose
4 Schmelzkäse (Sottilette)
Kräutersalz
40 ml. (ca.) Weißwein
100 ml. (ca.) Brühe
60 ml. (ca.) Sahne
1 EL. Crème fraîche
3 EL Ananassaft aus der Dose
1 Messerspitze Curry
Öl für Pfanne

Zubereitung:
Backofen auf 200° Ober/Unterhitze vorheizen
Putenschnitzel klopfen und salzen. Schalotten schälen und halbieren. Öl in eine Pfanne geben und
erhitzen, die Schalotten und die Schnitzel dazugeben, leicht anrösten. Die Schnitzel herausnehmen
und in eine Auflaufform legen. Mit Ananas und Schmelzkäse belegen. Inzwischen den Bratensatz
noch etwas mehr Farbe nehmen lassen, dann mit Weißwein, Brühe und Ananassaft löschen.
Leicht köcheln und dann mit Sahne, Crème fraîche und Curry verfeinern .
Zum Schluss noch den Knoblauch dazugeben und abschmecken.
Die Sauce zu den Schnitzel in die Auflaufform gießen, in den Backofen schieben und für
ca. 15 Minuten backen.

Dazu habe ich Curry-Reis gereicht und es hat uns wunderbar geschmeckt.




Ich wünsche euch eine gute Zeit

Eure Irmi

Freitag, 6. Januar 2017

Bratapfel-Likör


Mit einem Likörchen will ich das Jahr 2017 herzlich willkommen heißen.
Ein neues Jahr sollte man vertrauensvoll und ohne Vorurteile begrüßen, so heißt es, dann hat man es schon halb zum Freund gewonnen. Ja, ich weiß, das sagt sich so einfach, aber nach den ganzen misslichen Geschehnissen in der letzten Zeit, fällt das momentan niemand mehr so leicht. Ich würde
mich aber trotzdem freuen, wenn ihr einen guten und stressfreien Start hattet und hoffe dass ihr etwas erholt und ausgeruht in das neue Jahr ziehen könnt. Was ich mir vom neuen Jahr wünsche
ist Gesundheit und Wohlbefinden für euch alle und für meine Familie - und Frieden für die Welt.

Hartnäckig weiter fließt die Zeit
die Zukunft wird Vergangenheit
Aus einem großen Reservoir ins andere
rieselt Jahr um Jahr

 

Zutaten für ca. 1 Liter Likor:
1 Liter Apfelsaft naturtrüb
120 g. Zucker
100 g. Rohrzucker
1 Stange Zimt
1 Vanilleschote
2 Stern-Anis
400 ml weißer Rum

Zubereitung:
Apfelsaft, Zucker und Rohrzucker, Zimtstange, Vanilleschote und Stern-Anis in einem Topf
ca. 1 Minute aufkochen lassen, dann die Gewürze wieder abziehen. Anschließend den Apfelsaft
ca. 15 Minuten bis auf ca. 750 ml einreduzieren lassen. Apfelsaft erkalten lassen.
Nun Apfelgemisch und Rum zusammenmischen. Fertig ist das Likörchen zum Probieren.

Mein Servier-Vorschlag: den Likör leicht anwärmen, eine kleine Haube geschlagene Sahne drauf geben und genießen. ♥♥♥

 



Alles Liebe im neuen Jahr

Eure Irmi

Donnerstag, 22. Dezember 2016

Weihnacht ist es nun bald


Es ist Vorweihnachtszeit und nur mehr wenige Tage sind es, bis hin zum Weihnachtsfest.
Man merkt es an der Hektik, die die Luft und die Menschen erfüllt, alle haben noch
schnell kleine und größere Erledigungen zu machen, Geschenke für Angehörige und liebe
Freunde zu besorgen.
Die Geschäfte und Straßen sind schon eine ganze Weile bunt geschmückt und die vielen
Lichterketten haben uns in Weihnachtsstimmung gebracht. Der unvergleichliche Duft von Glühwein
und weihnachtlichen Süßigkeiten weht durch die Luft und begleitet uns jedes mal nach Hause.

Doch jetzt möchte ich ein wenig Auszeit nehmen, die Hektik für eine kurze Zeit hinter mir lassen
und einfach nur in der Familie gemütlich die Weihnachtszeit spüren.
Wärmendes Kerzenlicht wird mich dabei umgeben und gutes Essen ist schon vorprogrammiert.
Darauf freue ich mich sehr und möchte dabei die Gelegenheit nutzen, euch allen meinen lieben treuen Blog-Lesern, ein frohes besinnliches Fest zu wünschen. Habt viele ruhige und gemütliche
Tage damit ihr euch erholen könnt und ein guter Start ins neue Jahr sei euch beschert.
Also, macht es gut einstweilen und wenn ihr mögt, dann bin ich wieder ab 06.01.2017
mit neuen Rezepten für euch da.



 Ein frohes Weihnachtsfest wünscht Euch von Herzen

Eure Irmi

Dienstag, 20. Dezember 2016

Advents-Tiramisu


Hier präsentiere ich euch ein tolles Tiramisu, das herrlich in die Weihnachtszeit passt.
Alle Zutaten sind stimmig mit dieser Zeit und es schmeckt einfach nur fabelhaft.
Die Zubereitung ist nicht aufwändig und man darf sie, ja man soll sie sogar, schon einen Tag
vorher erledigen. Tiramisu soll gut durchziehen können, damit sich der Geschmack voll entfalten
kann. Deshalb habe ich jetzt auch keine Sorge, euch dieses Rezept so kurz vor Weihnachten noch
ans Herz zu legen. Die wenigen Zutaten sind schnell besorgt, das schafft ihr noch locker.
Das Rezept habe ich vor etlichen Jahren bei „Kochmeister“ entdeckt und seither schon einige
male zubereitet und auch öfters unseren Gästen serviert - jedes mal mit einem WOW-Effekt.
Als Nachtisch ist dieses Tiramisu der echte Knaller.





Zutaten für ca. 8 Personen:
250 ml. Sahne
250 g. Mascarpone
250 g. Quark
100 g. Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
* 2 EL. Grand Marnier oder Amaretto*
200 g. Gewürz-Spekulatius (ca.)
400 g. gefrorene Himbeeren oder Waldfrüchte (bei den Früchten eher nicht sparsam sein)
Kakaopulver zum Bestreuen

Zubereitung:
Mascarpone, Quark, Zucker und Vanillezucker und Grand Marnier  gut verrühren. (* Grand Marnier oder Amaretto habe ich nur dazugerührt, damit die Creme etwas streichfähiger wird.
Die Variante ohne Alkohol wäre mit Joghurt*)
Dann die geschlagene Sahne unterheben. Die Hälfte der Creme in eine Auflaufform ca. 25 x 25 cm
geben, glatt streichen und mit der Hälfte Spekulatius belegen.
Die gefrorenen Früchte darauf verteilen.
Die Früchte mit der restlichen Creme bedecken. Creme glatt streichen und mit der 2. Hälfte der
Spekulatius abdecken.
Tiramisu abdecken und in den Kühlschrank geben, am besten über Nacht, aber mindestens 5 Stunden.
Die Früchte sollen gut durchziehen können. Vor dem Servieren mit Kakaopulver bestreuen.


Ich wünsche euch gutes Gelingen und lasst es euch schmecken

Eure Irmi

Freitag, 16. Dezember 2016

Festliche Lebkuchentorte


Eine festliche Torte gehört in der Weihnachtszeit einfach dazu und hier ist die Torte mit allen
Voraussetzungen dafür, geschmacklich wie optisch. Nachdem die Plätzchen schon teilweise so
heimlich verschwunden sind, braucht es jetzt unbedingt noch einen süßen Nachschub.
Einen Nachschub, der noch in diese weihnachtlich-festliche Zeit passt und die erforderliche
Krönung ist.
Ich finde, eine Weihnachtstorte darf in der Weihnachtsbäckerei nicht fehlen, denn sie ist ein
besonderer Genuss für Freunde und Familie. Der typische Geschmack von Lebkuchen und
anderen Wintergewürzen oder von Glühwein und Orangen ist ein absolutes Muss in dieser kalten
Jahreszeit. Diese Düfte wärmen uns, beleben die Sinne und hüllen uns in ein Gefühl von Behaglich-
keit. Das braucht der Mensch dringend wenn die Tage kürzer werden und draußen die Temperaturen sinken. Wärme von innen in jeglicher Form ist das Notwendigste überhaupt - und das nicht nur zur Weihnachtszeit.








Zutaten:
50 g. Rosinen
5 EL. Rum
200 g. Butter
190 g. Zucker
4 Eier
250 g. Weizenmehl
150 g. Geriebene Mandeln
50 g. Gehackte Haselnüsse
2 TL. Lebkuchengewürz
1 Messerspitze Naturvanille
1 Backpulver
1 Prise Salz
160 ml Milch

Zutaten für die Vanillecreme:
1 Pckg. Puddingpulver Vanille
2 EL. Zucker
500 ml Milch
150 g. Butter (mit Zimmertemperatur)
65 g. Puderzucker
50 ml. Sahne
1 TL. San apart

Zutaten für die Glasur:
2 EL. Marmelade fein passiert
250 g. Vollmilch-Kuvertüre
2 EL. Neutrales Speiseöl

Butter und Semmelbrösel für die Form

Zubereitung:
alle Zutaten sollen Raumtemperatur haben.
Backform Ø 26 cm vorbereiten – einfetten und mit Brösel bestreuen.
Backofen auf 180 ° Ober/Unterhitze vorheizen.
Rosinen in Rum einweichen. Eier trennen.
Butter schaumig rühren, Zucker und Salz einrieseln lassen. Eigelb nach und nach einrühren.
Die Rumrosinen untermischen. Eiweiß steif schlagen.
Mehl, Mandeln, Haselnüsse, Backpulver und die Gewürze gut vermischen und langsam und
abwechselnd mit der Milch unter die Eimasse heben. Zum Schluss noch das geschlagene Eiweiß
vorsichtig unterheben.
Teig in die vorbereitete Form füllen und im Backofen ca. 45-50 Minuten backen.
Stäbchenprobe bitte nicht vergessen. Kuchen von der Form lösen und mit einem Küchentuch
bedeckt komplett auskühlen lassen.

Zubereitung Vanillecreme:
Den Vanillepudding nach Packungsanleitung kochen und anschließend in eine Schüssel geben, mit
einer Folie bedecken und auskühlen lassen. (Folie direkt auf den Pudding geben damit sich keine
Haut bilden kann.
Die weiche Butter mit dem Puderzucker schaumig schlagen und nach und nach esslöffelweise den
Pudding einrühren bis sich alles schön verbunden hat.
Sahne leicht anschlagen, San apart einrieseln lassen, Sahne fertig schlagen. Die geschlagene Sahne
unter die Creme heben.
Kuchen einmal waagrecht teilen. Den Boden auf eine Tortenplatte geben und mit einem Tortenring
umschließen. Die Creme darauf verteilen und glattstreichen. Den Tortendeckel darübergeben, die
Torte gut kühlen.

Zubereitung Glasur und Fertigstellung:
Den Tortenring vom Kuchen lösen. Torte auf ein Tortenabtropfgitter stellen. Mit einem
Silikonpinseln die letzten Krümel von der Torte entfernen.
Die Marmelade mit ein paar Tropfen Wasser erhitzen und mit einem Silikonpinseln gleichmäßig
auf die Tortenoberfläche pinseln.
Die Kuvertüre in kleine Stücke brechen und mit dem Öl im Wasserbad schmelzen lassen.
Schokolade über die Torte gießen, gleichmäßig über den Rand der Torte laufen lassen.
Die Torte auf einen Tortenteller heben und nochmals kühlen. Über Nacht wenn möglich.
Am nächsten Tag Marzipan mit dem Nudelholz ausrollen, kleine und größere Sterne ausstechen
und die Torte damit garnieren.















Quelle: Eatsmarter

 
Ich wünsche euch viel Freude damit
 
Eure Irmi  

Dienstag, 13. Dezember 2016

Weihnachtliche Mohnblüten


Meine Weihnachtsbäckerei ist in vollem Gange. Neben einigen Sorten, die jährlich immer dabei
sind, weil sie schon fast zur Tradition gehören, sind in diesem Jahr noch die weihnachtlichen Mohn-
blüten dazugekommen. Es ist eine Art Spritzgebäck, welches in den Zutaten und der Verarbeitung
etwas abgewandelt wurde. So wurden diese Blüten nicht im üblichen Sinne aufgespritzt sondern
mit einer Gebäckpresse gepresst. Es ist eine etwas mühsame Arbeit, nicht alle Plätzchen klappen
auf Anhieb. Mit dem Spritzsack aufspritzen wäre der einfachere Weg. Mit der Gebäckpresse ergibt
es aber ein schöneres Resultat.
Egal ob mit Spritzsack, Gebäckpresse oder Nudelholz und Plätzchenausstecher, die Vielfalt ist riesengroß und alle Plätzchen sind wunderschön und schmackhaft. Jedoch ein Plätzchenteller ohne
Spitzbuben wird es bei uns in Südtirol wohl nur ganz selten geben. Spitzbuben sind der absolute
Renner. Sie "gucken" so toll, wenn sie auf dem Teller liegen und manch' einer lacht so schön, dass 
es fast schade ist ihn zu vernaschen.




Zutaten:
250 g. zimmerwarme Butter
90 g. Puderzucker
1 Dotter
1 Ei
1 Prise Salz
1 Vanillezucker
100 g. Haselnüsse fein gerieben
80 g. Geriebenen Mohn
250 g. Mehl
1 Prise Zimt

Zutaten für die Fülle:
130 g. ca. Nuss-Nougat

Zutaten für die Glasur:
200 g. Kuvertüre
1 TL. Kokosfett

Zubereitung:
Backofen auf 180° Ober/Unterhitze vorheizen.
Butter schaumig rühren und alle übrigen Zutaten nach und nach unterrühren. Den Teig in kleineren
Portionen in die Gebäckpresse füllen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech pressen.
Im Ofen ca. 8-10 Minuten backen lassen. Die Farbe soll nur leicht golden sein.
Die Plätzchen komplett auskühlen lassen.
Das Nougat in einen Einweg-Spritzbeutel geben, Beutel verschließen und in einen Topf mit
warmen Wasser hängen damit das Nougat flüssig werden kann.
Vom Spritzbeutel eine kleine Spitze abschneiden, dann die Plätzchen mit dem Nougat füllen.
Jeweils 2 Plätzchen zusammensetzen.
Anschließend die Kuvertüre klein hacken, in einem Topf über Wasserbad schmelzen lassen.
Kokosfett dazugeben.
Mohnblüten darin tunken, abstreifen und auf einem Backpapier ablegen.
Über Nacht trocknen lassen.
Gut verschlossen in einer Keksdose halten die Plätzchen ca. 3 Wochen.





Viel Glück beim Nachbacken

Eure Irmi

Freitag, 9. Dezember 2016

Weihnachtsschnitten


Der Duft von Weihnachten liegt in der Luft.....
man spürt es ganz deutlich, die Straßen und Häuser sind geschmückt und jeden Tag wird es mehr.
Auch wir werden im Garten einen Baum mit einer Lichterkette schmücken und uns jedes mal
erfreuen, wenn wir daran vorbeigehen und das wärmende Licht genießen dürfen.
Durch die Medien laufen weihnachtliche Programme; aus den Zeitungen und Zeitschriften sind
Rezepte für Weihnachts-Gebäck zu entnehmen. So fand ich dieses Rezept in einer Beilage der
Tageszeitung und ich werde heute damit meine Weihnachtsbäckerei starten.
Die Schnitten sind weich, saftig und passen mit dem herrlichen Zimt/Lebkuchengeschmack außer-
ordentlich gut in die Advents- und Weihnachtszeit.
Gerade sehe ich, wir können die Finger nicht davon lassen und sind dauernd am Naschen; die
Schnittchen werden wohl die Weihnachtstage nicht erleben. Mal schauen! ♥♥♥


Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, wie es jetzt hier duftet. Schade dass ich das nicht übermitteln
kann.





Zutaten für den Boden:
200 g. Weizenmehl
100 g. Zucker
1 EL. Vanillezucker
100 g. Butter
4 Eigelb
2 EL. Milch
250 g. Preiselbeer - Marmelade

Zutaten für den Belag:
4 Eiweiß
140 g. Zucker (kann man ein wenig reduzieren)
100 g. Walnüsse gerieben
40 g. Schokolade 70 %, gerieben
1 TL. Zimt
1 Messerspitze Lebkuchengewürz
1 Prise Salz

Mein Tipp: bitte darauf achten, dass die Marmelade nicht zu süß ist. ♥♥♥

Zubereitung:

Mehl, Zucker, Vanillezucker, Butter, Eigelb und Milch zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig in
eine Klarsichtfolie wickeln und im Kühlschrank mindestens 30 Min. ruhen lassen.
Backpapier (ca. 32 x 32 cm) zuschneiden und mit Mehl bestäuben. Den Teig kurz durchkneten und
leicht platt drücken. Mit dem Nudelholz auf dem Backpapier ausrollen. Die Ränder mit einem Messer gerade schneiden und die restlichen Teigreste wieder in die Mitte drücken; Teig auf das Backblech legen. Den Teig mit der Preiselbeer - Marmelade bestreichen.
Den Backofen auf 180° Ober/Unterhitze vorheizen.

Zubereitung Belag:
Das Eiweiß mit dem Salz in einer Küchenmaschine leicht schaumig schlagen. Den Zucker einrieseln
lassen und so lange weiter schlagen bis eine steife glänzende Eischneemasse entstanden ist.
Walnüsse, Schokolade und Gewürze mischen und unter die Eischneemasse heben. Die Masse
gleichmäßig auf die Marmelade streichen.
Im Backofen ca. 40-45 Minuten backen.
Noch warm in kleine Quadrate schneiden. 
Die Weihnachtsschnitten halten sich gut verschlossen in Keksdosen für ca. 3 Wochen.





Viel Spaß beim Nachbacken

Eure Irmi

Dienstag, 6. Dezember 2016

Linsensalat mit hausgemachtem Frischkäse


Sucht ihr für euer Weihnachtsmenü eine kleine, leichte aber trotzdem schmackhafte Vorspeise ?
Dann seid ihr hier vielleicht richtig. Ich stelle euch nämlich heute einen ganz exzellenten Salat vor,
der sich super als Vorspeise eignet. Der Salat wird von einem feinen hausgemachten Frischkäse begleitet. Serviert man ihn mit frisch gerösteten Brotscheiben kann er auch als vollwertige leichte
Mahlzeit verwendet werden.

Bei dem hausgemachten Frischkäse habe ich mich schon vor längerer Zeit von Magdi verführen
lassen. Seither wird dieser Käse bei uns sehr oft zubereitet, immer wieder mal passt er irgendwo
dazu. Er ist „ganzjahrestauglich“, ungemein wandelbar und vielseitig bei der Verwendung.
Für das Rezept und für die Zubereitung geht es hier entlang.













 
Zutaten für den Linsensalat für 4-5 Portionen:
200 g. grüne Linsen
2 Lorbeerblatt
1 Schalotte
etwas frische Petersilie
etwas Thymian und Basilikum getrocknet/gerebelt
5 EL. Olivenöl
2 EL. Apfelessig
1 EL. Senf
1 Prise Zucker
Salz und Pfeffer aus der Mühle
130 g. Vogerl-Radicchio-Mix-Salat
100 g. Roma-Tomaten oder Datteltomaten
Frischkäse

Zubereitung Linsensalat:
Die Linsen waschen, in eine Pfanne geben und großzügig mit Wasser bedecken, Lorbeerblatt bei-
fügen. (Bitte nicht salzen). Alles zugedeckt aufkochen und anschließend auf kleiner Flamme ca. 25
Minuten knapp weich köcheln lassen.
Die Schalotten schälen und fein hacken. Petersilie ebenfalls fein hacken.
Für die Sauce:
Essig, Senf, Zucker, Salz und Pfeffer verrühren, dann das Öl dazuschlagen, Schalotte, Petersilie,
Thymian und Basilikum untermischen.
Linsen abschütten, Lorbeerblatt entfernen und etwas abkühlen lassen.
Die noch warmen Linsen zur vorbereiteten Sauce geben, gut durchmischen und für ca. 30 Minuten
ziehen lassen.
Vogerl-Radicchio-Mix waschen und trockenschleudern. Tomaten waschen und vierteln.
Frischkäse in mundgerechte Stücke teilen.
Vogerl-Salat auf Tellern anrichten und mit der restlichen Sauce vom Linsensalat beträufeln. Linsensalat, Tomaten und Frischkäse dazugeben.




Ich wünsche euch noch eine schöne Woche

Eure Irmi

Freitag, 2. Dezember 2016

Kastanienmousse mit Kaki-Püree - glutenfrei


Wenn der Herbst so langsam müde wird und der Adventzeit den nötigen Platz einräumt, hat man
noch Lust, die letzten Herbstfrüchte zusammen zu tragen und zu verwerten. Kaki und Kastanien
ergänzen sich im Geschmack ganz super und ergeben einen typischen Nachtisch für diese Zeit.
Doch nicht nur in der Herbstzeit lieben wir einen solchen Nachtisch. Auch muss man langsam
daran denken wie das Weihnachtsmenü gestaltet werden soll und was für Leckereien uns über die
Feiertage begleiten werden. Jedenfalls geht es bei uns schon los die Feiertagsmenüs zu erstellen.
Ich glaube in diesem Jahr wird dieser Nachtisch an einem der Feiertage dabei sein.





Zutaten für Kastanienmousse für 5-6 Personen: (b. m. 5 Portionen)
180 ml. Milch
300 g. Kastanien (vorgekocht – TK-Ware)
360 ml Sahne
80 g. Zucker
1 Ei
60 g. Zucker
3 Blatt Gelatine
2-3 reife Kaki ohne Samen

Zubereitung Mousse: (am Vortag)
 
Die Milch mit den Kastanien und 80 g. Zucker so lange kochen bis die Milch fast eingekocht ist
und nur mehr wenig Flüssigkeit bleibt um die Kastanien noch gut pürieren zu können. Das
Kastanienpüree abkühlen lassen und im Kühlschrank abstellen.
Die Gelatine in kaltem Wasser aufweichen.
Die Sahne nur bis zu ¾ schlagen (also nicht fertig schlagen) und ebenfalls im Kühlschrank abstellen.
Das Ei  mit 60 g. Zucker im warmen Wasserbad bis zu Rose aufschlagen. Die aufgeweichte
Gelatine in 2 EL. warmen Wasser auflösen.
In einer großen Schüssel wird dann das Kastanienpüree mit dem geschlagenen Ei vermengt.
Bitte, langsam vermengen, immer schön von unten nach oben damit es noch luftig bleibt.
Dann die Sahne unter mengen, ebenfalls ganz leicht, zum Schluss die Gelatine gut unterrühren.
Die Masse in Gläser füllen, abdecken und im Kühlschrank fest werden lassen.
Zubereitung Kaki-Püree und Fertigstellung:
Kurz vor dem Servieren das Kaki-Püree herrichten. Bitte vollreife Früchte verwenden.
Die Kaki ohne Samen schälen, pürieren und durch ein Sieb streichen.
Das Kaki-Püree auf das Kastanienmousse verteilen. Den Nachtisch dekorieren nach Lust und Laune;
ich persönlich habe lieber die schöne Farbe vom Kaki wirken lassen.
Der Nachtisch war schmackhaft und wirkte sehr elegant.




 
Ich wünsche euch gutes Gelingen

Eure Irmi