Freitag, 12. August 2016

Feiner Kaffee-Schoko-Kuchen


Ein feiner Kaffee-Kuchen für den Sonntag Nachmittag. Einfach einmal ein ganz normaler
urgemütlicher Kuchen ohne Creme oder Topping, ganz ohne Frosting und Styling. Ein typischer
Kranzkuchen, der locker, fluffig, saftig, geschmackvoll ist und ganz mmmmh-schmeckt.
Manches mal haben wir gerade Lust auf so was Einfaches, das nach dem Backen und Auskühlen
auch schon serviert werden kann. Ganz ohne Stress. In lockerer gemütlicher Atmosphäre, so wie
es vor X-Jahren an Sonntagen zu Hause geboten wurde. Heute vermisse ich diese Ruhe sehr oft,
diese Einfachheit und die Urgemütlichkeit wo man am Sonntag nicht unbedingt etwas unter-
nehmen musste um ebenfalls "in" zu sein. Eine schöne Zeit war es und ich denke gerne zurück.
Nun, ich möchte jetzt nicht allzu sentimental werden, heute ist es auch schön, nur eben anders -
vielleicht abwechslungsreicher aber nicht unbedingt wertvoller.







Zutaten:
250 g. Butter
230 g. Zucker
1 Vanillezucker
4 Eier (Gr. L)
375 g. Mehl
½ Backpulver
1 Prise Salz
100 g. Mandeln gerieben
50 g. Kakao ungesüßt
etwas Orangenschale
230 ml Kaffee

Zubereitung:
Alle Zutaten sollten Raumtemperatur haben.
Kaffee aufbrühen und erkalten lassen.
Backofen auf 180° Ober/Unterhitze vorheizen.
Kuchen-Form vorbereiten – fetten und mit Mehl bestäuben
Butter mit der Küchenmaschine oder dem Handrührgerät schaumig schlagen und unterdessen
langsam den Zucker und Vanillezucker einrieseln lassen. Sobald die Butter/Zuckermasse cremig ist,
die Eier einzeln unterrühren lassen bis sich die Masse gebunden hat.
Mehl mit Backpulver, Kakao, Mandeln, Orangenschale und der Prise Salz mischen und langsam
esslöffelweise unterrühren. Den Kaffee ebenfalls unterrühren.
Mein Tipp: trockene Zutaten und der Kaffee sollen abwechselnd dem Teig zugegeben werden.
Teig in eine Kranzkuchen-Form geben und im Ofen ca. 50-55 Minuten backen.
Stäbchenprobe bitte nicht vergessen.
Den fertigen Kuchen aus dem Ofen holen, ca. 10 Minuten ruhen lassen, dann aus der Form stürzen.
Komplett auskühlen lassen und vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.

 






 




Ich wünsche Euch ganz viel Spaß beim Nachbacken

Eure Irmi

Meine Angaben für Back- und Kochzeiten sind Vorschlagswerte, es wird empfohlen, die definitive
Backzeit aus der Bedienungsanleitung Eures Backofens zu entnehmen.

Dienstag, 9. August 2016

Polenta überbacken auf Kräuterseitlingen


vegetarisch – würzig – leicht.
Eine schmackhafte Mahlzeit für Mittags oder auch Abends, bei der man nach dem Essen kein langes Völlegefühl aushalten muss. Die Zubereitung ist einfach und nicht zeitraubend, auch sind nicht viele
Zutaten erforderlich; so kann man dieses Essen gerne unter "gut und günstig" einstufen.
Polenta ist eine gesunde Beilage, die sehr gut zum gebratenen Gemüse, zu Pilzgerichten oder
Fleisch passt und außerdem weniger Kalorien liefert als zum Beispiel Reis oder Nudeln. Leider ist
die Polenta nicht so oft auf dem Speiseplan als eben Reis und Nudeln, das ist sehr schade weil sie
auch viele verschiedenartige Zubereitungen erlaubt. Wenn mir ein neues Rezept einfällt, müssen
automatisch Reis oder Nudeln herhalten; geht das euch auch so ?




Zutaten für die Polenta:
650 ml Wasser
160 g. Maisgriess (mittel)
70 g. Gorgonzola
Salz oder Brühewürfel
etwas Butter zum Verfeinern (optional)
4-5 Stück Kräuterseitlinge
1 kleine Knoblauchzehe oder ½ TL. Knoblauchpaste
Kräutersalz und Pfeffer
Öl für die Pfanne
gemischter grüner Salat

Zubereitung:
Wasser in einen Topf geben und aufkochen. Salzen oder Brühewürfel dazugeben und den
Maisgriess langsam in das kochende Wasser einrühren. Die Polenta ca. 25 Minuten leise köcheln
lassen und mit einer kleinen Ecke Butter verfeinern. Eine Auflaufform von ca. 25 cm Ø mit Öl
bepinseln, die fertige Polenta in die Form streichen, den Gorgonzola in Ecken schneiden und auf
die Polenta geben.
Backofen auf 170° Umluft vorheizen. Polenta im Ofen ca. 20 Minuten gratinieren.
Inzwischen die Kräuterseitlinge putzen und in Streifen schneiden. Öl und Knoblauch in eine Pfanne
geben und die Saitlinge dort leicht Farbe nehmen lassen. Wenn sie den gewünschten Garpunkt
erreicht haben, salzen und pfeffern.
Salat waschen und anrichten.
Die gratinierte Polenta aus dem Ofen holen, in Portionen teilen und mit den Seitlingen und dem marinierten Salat auf Tellern anrichten.




Dann wünsche ich noch wohl zu speisen.

Eure Irmi

Freitag, 5. August 2016

Kokos-Cupcakes


Ich bin zur Zeit ein großer Fan von Cupcakes.
Die kleinen Törtchen machen mir Riesenspass, bloß das Hütchen spritzen macht noch ein wenig
Probleme, mir fehlt die ruhige Hand dafür und auch die Übung.
Kokos, ist eine karibische Steinfrucht, sie lässt sich in allen Backwaren gut kombinieren, mit sehr vielen Früchten und vor allem mit Schokolade, mit der sie wunderbar harmoniert. Die Verbindung
Kokos und Schokolade ist schon fast ein Dauerbrenner. Das Kokos-Joghurt in den Zutaten macht
diesen Teig besonders luftig und saftig und gibt noch eine extra Portion Kokos-Geschmack.
Eine Super Sache.
Kokos-Cupcakes bringen uns den exotischen Genuss auf den Kuchenteller und bereiten einen tollen
Anblick, das Auge isst ja bekanntlich mit.


Zutaten für den Teig:
150 g. Butter
150 g. Zucker
1 Prise Salz
etwas Naturvanille gemahlen
2 Eier (Gr. L.)
140 g. Mehl
40 g. Kokosflocken
1 TL. Backpulver
120 g. Kokosjoghurt

Zutaten für die Ganache:
300 g. Sahne
200 g. Kokos-Schokolade
2 TL. San apart oder anderes Sahnestandmittel

Kokosflocken für die Deko

Zubereitung:
Die Zutaten sollen Raumtemperatur haben.
Ein Muffinblech mit Muffinförmchen auskleiden und den Backofen auf 180 ° Ober/Unterhitze
vorheizen.
Die zimmerwarme Butter mit Zucker, Vanille und der Prise Salz in eine Rührschüssel geben und
luftig aufschlagen. Nach und nach die Eier dazuschlagen und verrühren bis eine homogene Masse
entsteht. (Jedes Ei einzeln unterschlagen).
Mehl mit Backpulver und Kokosflocken mischen und abwechselnd mit dem Joghurt
unter den Teig heben. Nur so lange rühren bis sich alles verbunden hat.
Den Teig in die Muffinförmchen füllen (das funktioniert sehr gut mit einem Eisportionierer) und im
Ofen ca. 18-20 Minuten backen lassen.
Die Küchlein aus dem Ofen holen und komplett auskühlen lassen.

Zubereitung Ganache und Fertistellung:
Die Schokolade in kleine Stücke teilen.
Die Sahne in einen Topf geben und auf dem Herd erhitzen. (Nicht kochen lassen).
Den Topf vom Herd nehmen, die Schokolade darin schmelzen lassen, danach abkühlen.
Nachdem die Schoko/Sahne abgekühlt ist, für ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen.
Die gekühlte Sahne aus dem Kühlschrank holen, mit dem Schneebesen leicht anschlagen,
San apart einrieseln lassen und fertig aufschlagen bis sie fertig ist.
Die Creme in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und auf die Cupcakes spritzen.
Die Cupcakes mit Kokosflocken dekorieren.

 
 



Ich wünsche Euch gutes Gelingen.

Eure Irmi

Meine Angaben für Back- und Kochzeiten sind Vorschlagswerte, es wird empfohlen, die definitive Backzeit aus der Bedienungsanleitung Eures Backofens zu entnehmen.

Dienstag, 2. August 2016

Blätterteigstangen mit Pesto


Pestostangen sind ein Gedicht. Sie begleiten uns oft in der Grillsaison. Als Beigabe zum
Begrüßungstrunk eignen sie sich hervorragend oder zum Antipasti-Teller.
Aber auch nur mal so, Abends zum Wein auf der Terrasse, oder wenn Gäste kommen und man
nur etwas Kleines zum Getränk reichen möchte.
Füllen kann man die Stangen nach Lust und Laune, da fallen Euch sicherlich noch viele diverse
Möglichkeiten ein. Also, Variationen noch und noch.
Das Pesto habe ich diesmal leider nicht selbst gemacht, auf dem Bauernmarkt wurde heute nämlich
kein frisches Basilikum angeboten. Die Wetterlage hat dem Basilikum heuer so zugesetzt, dass es dem Bauer nicht mehr möglich war, noch weiter frische Ware zu liefern.




Zutaten:
2 Rollen Blätterteig aus dem Kühlregal
140 g. Feta
3 EL. Basilikum-Pesto
1-2 EL. Olivenöl
1 Eigelb
1 EL. Milch

Zubereitung:
Backofen auf 200 ° Ober/Unterhitze vorheizen.
Backblech mit Backpapier oder einer Backmatte belegen.
1 Rolle Blätterteig auf eine bemehlte Arbeitsfläche auslegen.
Das Pesto mit Olivenöl verrühren damit es streichfähig wird. Den Fetakäse zerbröckeln.
Das Basilikumpesto auf den Blätterteig geben und gleichmäßig verstreichen. Den zerbröckelten
Fetakäse darüber streuen.
Die 2. Rolle Blätterteig darauflegen und leicht andrücken. Mit dem Schneidrad einmal der Länge
nach teilen und anschließend in ca. 2 cm Streifen teilen.


 
 
Anschließend die Streifen 2 x zwirbeln und mit etwas Abstand auf das Backblech setzen.
Eigelb und Milch verquirlen. Mit einem Silikonpinsel die Pestostangen leicht bestreichen, das
Backblech in den Ofen schieben und die Stangen ca. 15 Minuten backen.
Die ausgekühlten Pestostangen dekorativ anrichten und servieren.




Guten Appetit wünscht Euch

Eure Irmi

Freitag, 29. Juli 2016

Aprikosen-Schoko-Torte


Ich backe für mich, das ist in diesem Falle das Motto. Diese Torte habe ich mir selbst gebacken, ganz
nach meinen Vorstellungen und habe damit meine Familie überrascht. Auch geschmacklich ist sie
eine Überraschung geworden. Erst war ich selbst skeptisch, Pampelmuse, Aprikose und Schoko,
was für eine Kombination. Manchmal heißt es einfach mutig sein und etwas riskieren.

Zur Zeit läuft hier überall die Aprikosenernte und wir haben in diesem Jahr von unseren lieben
Freunden, Aprikosen geschenkt bekommen. Erst mal vielen herzlichen Dank ihr Lieben. ♥♥♥
Etwas an Frucht habe ich zu einer wunderbaren Marmelade verarbeitet und mit dem Rest wollte
ich unbedingt noch was (für mich) neues ausprobieren, was mir geschmacklich und farblich sehr
gut gelungen ist.  Um eine süße Torte handelt es sich hier aber nicht, es bringt die Pampelmuse das leicht Bittere mit ins Spiel und die Aprikosen die leichte Säure. Ich mag diese Mischung aber sehr gerne.



Zutaten für den Wiener Schoko-Boden:
3 Eier
130 g. Zucker
1 Prise Salz
60 g. Mehl
50 g. Speisestärke
15 g. Kakaopulver ungesüßt
½ Tl. Backpulver
wenig Naturvanille
10 ml neutrales Speiseöl

Zutaten zum Tränken:
30 ml frisch gepresster Pampelmusensaft
1 EL. Cointreau

Zutaten für die Joghurtmousse:
400 g. Joghurt natur
300 ml Sahne
80 g Puderzucker
4 EL. Cointreau
5 Blatt Gelatine

Zutaten für die Aprikosenmousse:
400 g. Aprikosen entsteint
3-4 EL. Zucker
2 EL. Cointreau
100 ml Pampelmusensaft frisch gepresst
½ Tüte Agartine

außerdem:
gehackte Pistazien für die Deko

Zubereitung Wiener Schoko-Boden:
Ofen auf 170° Ober/Unterhitze vorheizen.
Die Backform von 26 cm Ø vorbereiten – Boden einfetten und mit Mehl bestäuben.
Eier mit Zucker und Salz zu einer sehr cremigen und stabilen fast steifen
Masse aufschlagen (mit der Küchenmaschine dauert das ca. 8 Min.)
Mehl, Speisestärke, Kakaopulver, Backpulver und Naturvanille mischen
und in die aufgeschlagene Masse sieben und vorsichtig unterheben.
Danach das Speiseöl ebenfalls vorsichtig unterheben.
Den Teig in die vorbereitete Form füllen und für ca. 28-30 Min. backen.
Es empfiehlt sich die Stäbchenprobe zu machen.
Den noch warmen Kuchen auf ein Küchentuch stürzen und die Backform
entfernen. Danach den Kuchen mit einem Küchentuch abdecken und komplett
auskühlen lassen.

Zubereitung Joghurtmousse:
Gelatine im kalten Wasser einweichen.
Sahne steif schlagen und kühlen.
Joghurt und Zucker cremig rühren. Cointreau in einer kleinen Pfanne leicht erwärmen und die
Gelatine darin auflösen. Sobald sich die Gelatine gelöst hat 1-2 EL. Joghurt zur Gelatine geben
und verrühren damit sich die Temperatur angleichen kann. Dann die Gelatine in die Joghurtmasse
einrühren. Die Sahne aus der Kühlung holen und vorsichtig unter die Joghurtmasse heben.
Die Torte einmal waagrecht durchschneiden. Zutaten für die Tränke mischen und den Tortenboden
mit der Hälfte der Tränke bepinseln. Den Tortenboden mit einem Tortenring umschließen.
Sobald die Joghurtcreme leicht angezogen hat, die Hälfte der Creme auf den Tortenboden geben
und glatt streichen.
Den Tortendeckel darauflegen und die restliche Creme draufgeben. Ebenfalls glatt streichen. Die
Torte einige Stunden kühlen, darf auch über Nacht sein.

Zubereitung Aprikosenmousse:
Die Aprikosen in kleinere Stücke schneiden und mit dem Pampelmusensaft in einem Blender
oder mit dem Mixstab pürieren. Dann mit dem Zucker und der Agartine nach Packungsanleitung
aufkochen. Aprikosenmousse (nicht mehr heiß aber noch leicht warm) auf der Torte verteilen.
Die Mousse glatt streichen. Die Torte wieder einige Stunden kühlen.
Vor dem Servieren mit gehackten Pistazien bestreuen und vom Tortenring befreien.





Alles Liebe

Eure Irmi

 
Meine Angaben für Back- und Kochzeiten sind Vorschlagswerte, es wird empfohlen, die definitive
Backzeit aus der Bedienungsanleitung Eures Backofens zu entnehmen.

Dienstag, 26. Juli 2016

Tomaten Ciabatta


Ein Grillabend ohne Ciabatta-Brot ist eine halbe Sache. Tomaten-Ciabatta passt einfach super
zu Gegrilltem. Das Brot ist würzig und hat eine leicht knusprige Kruste und der herrliche Duft,
der schön während dem Backen die Wohnung erfüllt ist einfach einzigartig. Ein anderer Vorteil
beim selbst gebackenen Brot ist der, dass man weiß was drinnen ist. Von sehr vielen Menschen
wird das zunehmend geschätzt. Wenn so ein Brot dann auch noch gut gelingt, ist es eine helle
Freude und die Brot-Back-Lust steigt von Mal zu Mal.
Ich habe bis jetzt noch wenig Brot gebacken und an Sauerteig & Co. habe ich mich noch nicht
getraut, aber vielleicht kommt das noch. Brot backen erfordert auch Übung und es ist eben noch
nie ein gelernter Bäcker vom Himmel gefallen.




Zutaten für 1 Brot:
270 g. Weizenmehl
30 g. Hartweizengrieß
1 Tüte Trockenhefe oder ½ Würfel frische Hefe
160 ml lauwarmes Wasser (nicht mehr als 30°)
8 g. Zucker
5 g. Salz
50 g. getrocknete in Öl gelegte Tomaten
2 EL. Öl aus dem Tomatenglas
1 TL. getrockneter Basilikum

Zubereitung:
Zucker und Hefe im lauwarmen Wasser ansetzen. Mehl, Grieß und Salz mischen und in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben.
Wenn sich die Hefe aufgelöst hat, das Wasser/Hefegemisch zum Mehl geben und kurz zu
einem glatten Teig verkneten.
Den Teig ca. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.
Die Tomaten abtropfen lassen, klein würfeln und zum Teig geben, Öl und getrockneten Basilikum
dazugeben und nochmals für ca. 8 Minuten mit der Küchenmaschine kneten lassen.
Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort für ca. 45 Minuten gehen lassen.
Danach den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, nicht mehr kneten sondern 4 mal falten
und zu einem schönen länglichen Ciabatta formen.
Das geformte Brot auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und erneut für ca. 20
Minuten ruhen lassen. Der Teig soll sich in dieser Zeit verdoppeln.
In der Zwischenzeit den Backofen auf 200 ° Ober/Unterhitze vorheizen. Auf dem Boden des
Backofens ein Gefäß mit Wasser geben. (Schwaden).
Nun das Brot in den Backofen schieben und für 20-25 Minuten backen.

Tomaten Ciabatta



Ich wünsch Euch alles Gute und es soll Euch gut gelingen und gut schmecken.

Eure Irmi


Meine Angaben für Back- und Kochzeiten sind Vorschlagswerte, es wird empfohlen, die definitive
Backzeit aus der Bedienungsanleitung Eures Backofens zu entnehmen.


Freitag, 22. Juli 2016

Yogurette-Torte


Yogurette, wer kennt sie nicht, die himmlisch joghurtleichten Schokoriegel mit feinem Erdbeer-
Geschmack. Sie passen genau jetzt zur Erdbeerzeit am Besten. Deshalb habe ich sie auch gleich in
eine leckere Torte gepackt und ich kann Euch sagen, der Duft dieser Torte war einzigartig, ja schon
fast phänomenal und der Wunsch nach Nachschlag blieb dabei natürlich nicht aus. Die Tortenplatte
war in kürzester Zeit leergefegt, was natürlich dem Tortenbäcker ein schönes Gefühl hinterlässt.
So wie es aussieht, werde ich diese Torte bald wieder backen. Sie eignet sich für viele Gelegenheiten
und sie trifft den Geschmacksnerv ganz vieler Menschen, ist sie doch fruchtig, sommerlich, cremig,
frisch und super toll für Schokoliebhaber.
Wer keine Zitronenverbene für die Deko im eigenen Garten hat, kann diese gerne mit Minze
ersetzen. Hauptsache es wird frischer grüner Duft auf der Torte verteilt. Die Erdbeeren vertragen sich nämlich gut mit Minze und Zitronenverbene. Also, ausprobieren schadet nicht.!





Zutaten für den Biskuit:
3 Eier
130 g. Zucker
1 Prise Salz
60 g. Mehl
50 g. Speisestärke
15 g. Kakaopulver ungesüßt
½ Tl. Backpulver
wenig Naturvanille
10 ml neutrales Speiseöl

Zutaten für die Creme:
100 g. Weiße Kuvertüre
250 g. Quark
120 g. Joghurt Vanillegeschmack
2 EL. Puderzucker
250 ml Sahne
3 TL. San Apart oder anderes Sahne-Standmittel
200 g. Erdbeeren

Zutaten für die Schokoganache:
200 g. Yogurette
100 ml Sahne

Zutaten für die Deko:
4 Riegel Yogurette
Erdbeeren nach Wunsch
3-4 Blatt Zitronenverbene

Zubereitung Biskuit:
Ofen auf 170° Ober/Unterhitze vorheizen.
Die Backform von 26 cm Ø vorbereiten – Boden einfetten und mit Mehl bestäuben.
Eier mit Zucker und Salz zu einer sehr cremigen und stabilen fast steifen
Masse aufschlagen (mit der Küchenmaschine dauert das ca. 8 Min.)
Mehl, Speisestärke, Kakaopulver, Backpulver und Naturvanille mischen
und in die aufgeschlagene Masse sieben und vorsichtig unterheben.
Danach das Speiseöl ebenfalls vorsichtig unterheben.
Den Teig in die vorbereitete Form füllen und für ca. 25 Min. backen.
Es empfiehlt sich die Stäbchenprobe zu machen.
Den noch warmen Kuchen auf ein Küchentuch stürzen und die Backform
entfernen. Danach den Kuchen mit einem Küchentuch abdecken und komplett
auskühlen lassen.

Zubereitung Creme:
Quark abtropfen lassen wenn nötig.
Die weiße Kuvertüre in kleine Stücke brechen, auf dem Wasserbad schmelzen und nachher
abkühlen lassen. Sahne mit San Apart steif schlagen und kühlen. Die Erdbeeren putzen und
vierteln und für die Fertigstellung zur Seite legen.
Den Quark mit Joghurt und Puderzucker zu einer cremigen Masse aufschlagen, die abgekühlte
Schokolade langsam in die Creme einarbeiten. Dann die geschlagene Sahne darin unterheben.

Fertigstellung:
Den komplett ausgekühlten Tortenboden auf eine Tortenplatte geben und mit einem
Tortenring umschließen. Den Tortenboden mit 1/2 der Creme bestreichen und mit den Erdbeer-
stückchen belegen. Die restliche Creme darüber verteilen und schön glatt streichen.
Die Torte einige Stunden gut kühlen, am besten über Nacht.
Die Yogurette-Schokoriegel in kleine Stücke schneiden.
Für die Ganache wird die Sahne in einem Kocktopf auf dem Herd stark erhitzt (soll aber nicht
kochen), Topf vom Herd nehmen und die Yogurette-Stücke darin schmelzen lassen, mit dem
Schneebesen gut durchrühren und etwas abkühlen lassen.
Sobald die Schoko nur mehr handwarm ist, kann sie über die Torte gegossen werden.
Schokolade gleichmäßig verteilen. Torte wieder kühlen.
Für die Dekoration werden die Erdbeeren geputzt und in mundgerechte Stücke geteilt, die
4 Riegel Yogurette in kleine Stücke geschnitten. Die Blätter der Zitronenverbene in Streifen
schneiden. Schoko, Erdbeere und Zitronenverbene lose/wild auf der Torte verteilen.
Tortenring entfernen.
Wenn noch Zeit übrig ist, tut es der Torte gut, wenn sie noch ein wenig gekühlt wird.

 

 




Ich wünsche Euch gutes Gelingen und lasst es Euch schmecken.

Eure Irmi

Die Angaben der Back- und Kochzeiten sind Vorschlagswerte, es wird empfohlen, die Back- und
Kochzeiten aus der Bedienungsanleitung des eigenen Backofens zu entnehmen.

Dienstag, 19. Juli 2016

Paprika gefüllt


ein Mittagessen ganz nach meinem Geschmack. Als ich noch zu Hause wohnte, habe ich mir dieses
Gericht sehr oft gewünscht. Mutti hat das besonders schmackhaft zubereitet und obwohl ich doch
ihr Rezept stets befolge, gelingt es mir nicht immer so. Ich kann mich noch zurück erinnern, dass
ich bei diesem Gericht zugelangt habe, mehr als mir gut tat. Vater hat das immer mit Freude und
Genugtuung beobachtet und hat dazu gemeint: iss solange du kannst. Was gibt es da schon
Schöneres, als dort zuzulangen wo es richtig schmeckt – und das hat es bei ihr immer.




Zutaten für 2 Personen:
2 Paprika (wenn möglich gleichmäßig vierkantig)
130 g. Reis
130 g. Hackfleisch
½ Zwiebel klein gewürfelt
2 Zehen Knoblauch klein gehackt
etwas glatte Petersilie gehackt
Majoran, Basilikum, Salz und Pfeffer nach Wunsch
3-4 EL. geriebenen Parmesankäse

1 ¼ lt. Tomatensauce Zubereitung nach eigenen Wünschen.

Zubereitung:
Reis in einen Topf geben mit Wasser angießen, mit Brühewürfel würzen und ca. 3-4 Minuten
kochen lassen. Dann den Reis abseihen.
Den Reis, das Hackfleisch und alle Gewürze zusammen in einer Schüssel gut durchmischen.
Brühe dazugeben wenn nötig. Abschmecken – es darf ruhig ein bisschen würzig sein.
Den Bachofen auf 180° Heißluft vorheizen.
Die Paprikaschoten waschen, halbieren (siehe Foto), entkernen, in eine mit Öl bepinselte
Auflaufform von ca. 25 x 25 cm legen und mit der Reismischung befüllen.
Tomatensauce nach eigenem Wunsch zubereiten. (man benötigt ca. die Menge von 1 ¼ lt. )
Die Tomatensauce über die gefüllten Paprika gießen. Die Paprika mit Parmesan bestreuen und in
den Backofen schieben. Dort garen lassen für ca. 40-50 Minuten.



 
Ich empfehle aber selber zu kontrollieren, ob und wann Paprika und Reis euren
gewünschten Garpunkt erreicht haben.
Sobald dieser Garpunkt erreicht ist, das Gericht aus dem Ofen holen und servieren.

Ich reiche dazu grünen Salat und etwas Baguette.




Gutes Gelingen wüscht Euch

Eure Irmi

Freitag, 15. Juli 2016

Aprikosen-Rahm-Kuchen


Die Zeit ist da, das Obst ist reif und man kann wieder nach Herzenslust schlemmen.
Auf dem Bauernmarkt bei uns werden Kirschen, Marillen, Johannisbeeren, Erdbeeren, Pfirsiche und
Heidelbeeren angeboten; sonnengereift und wohlschmeckend. Somit haben auch die Obstkuchen wieder Hochsaison.
Die Kinder von unserem Nachbarn haben an der Straße ebenfalls einen kleinen Stand aufgebaut
und dürfen dort die hofeigenen Kirschen verkaufen. So haben sie jetzt in den Schulferien eine
kleine Sommerbeschäftigung und die Passanten und natürlich auch wir können davon profitieren.
Ich habe aber heute keinen Kirschkuchen für Euch, weil ich gerade Aprikosen vom Bauernmarkt
mitgebracht habe und diese verbraucht werden sollen. (Der Stand der Nachbarskinder war am
frühen Morgen leider noch nicht geöffnet). Diesen leckeren Rahmkuchen kann man aber auch
mit Kirschen zubereiten, der würde dann sicher auch herrlich schmecken und mit den roten
Früchten im Teig, wäre er dazu noch ein optisches Schmankerl.




Zutaten für den Teig:
125 g. Butter
80 g. Mehl
50 g. Speisestärke
2 EL. Mandeln gerieben
½ Pkg. Backpulver
100 g. Puderzucker
2 Eier
1 Vanillezucker

Zutaten für den Belag:
750 g. Aprikosen
125 ml. Sahne
2 EL. Rum
1 Ei
1 EL. Zucker

Zubereitung:
alle Zutaten sollen Zimmertemperatur haben.
Backofen auf 175 ° Ober/Unterhitze vorheizen, Backform von 26 cm Ø leicht mit weicher Butter bestreichen und mit Mehl bestäuben.
Alle Zutaten für den Teig in eine Rührschüssel geben und zu einem geschmeidigen Teig verrühren.
Den Teig anschließend ca. 30 Minuten kühlen. (Achtung der Teig hat nicht so eine feste Konsistenz wie der Mürbteig)
Inzwischen die Aprikosen waschen, halbieren und entkernen.
Die Sahne mit Rum, Ei und Zucker verrühren.
Nun den Teig in die Form geben und flachdrücken, (das funktioniert am Besten mit einem nassen
Löffel). Die Aprikosenhälften auf den Teig verteilen (mit der Schnittfläche nach oben). Das
Sahnegemisch darüber gießen. Den Kuchen in das vorgeheizte Backrohr schieben und ca. 50 Minuten backen. Sollte der Kuchen zu viel Farbe nehmen, dann bitte mit Alufolie abdecken.
Stäbchenprobe bitte nicht vergessen. Kuchen aus dem Ofen holen und auskühlen lassen.
Vor dem Servieren noch mit Puderzucker bestreuen.

Quelle: „So backt Südtirol“ von Heinrich Gasteiger, Gerhard Wieser, Helmuth Bachmann
Athesia Verlag Bozen
 
Ich wünsche Euch gutes Gelingen

Eure Irmi

Meine Angaben für Back- und Kochzeiten sind Vorschlagswerte, es wird empfohlen, die definitive
Backzeit aus der Bedienungsanleitung Eures Backofens zu entnehmen.