Mittwoch, 30. April 2025

Feierabend-Brötchen

Frisch gebackene Feierabend-Brötchen schmecken besonders lecker nach getaner Arbeit. Wenn man ganz mit Ruhe auf einen lebhaften oder auf einen ruhigen (je nachdem) Arbeitstag  zurückblicken kann, darf man sich auf diese Brötchen freuen. Sie riechen so herrlich urig und rustikal nach Südtiroler Paarl, aber mit wesentlich geringerem Duft. Das Südtiroler Paarl hat natürlich einen noch etwas würzigeren und intensiveren Geschmack. Trotzdem passen diese so herrlich zu einer bäuerlichen Feierabend-Jause. 
Viel Arbeitszeit benötigt man für dieses Brötchen nicht, es reicht vollkommen, wenn man sich erst am Nachmittag entscheidet, Brot zu backen. Abends, wenn dann die Familie hungrig am Tisch sitzt, darf man sie frisch servieren und gemeinsam genießen.




Zutaten für ca. 12 Brötchen:
200 g. Dinkelvollkornmehl
100 g. Pizzamehl (Semolino rimacinato)
200 g. Weizenmehl (Allzweckmehl)
15 g. frische Hefe
1 TL. Honig oder Zuckerrübensirup
3 EL. Wasser
150 g. Joghurt natur
170 ml. Milch
10 g. Salz
1 TL. Kümmel gemahlen
1 TL. Anis

Zubereitung:
Wasser und Honig in ein Glas geben, Hefe zugeben und darin auflösen.
Das Mehl mit dem Salz und den Gewürzen in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben, kurz mischen. Dann Joghurt, Milch und die aufgelöste Hefe zugeben und alles zu einem glatten Teig kneten lassen.
Teig auf einer Arbeitsplatte noch einmal kurz von Hand durcharbeiten, rundschleifen und wieder zurück in die Schüssel geben. Abdecken und ca. 1 Stunde gehen lassen.


Dann wird der Teig ca. 1 cm dick auf einer bemehlten Fläche ausgewallt, wenn möglich eckig. Mit einer Teigkarte zu Quadraten oder Rechtecken teilen und diese auf ein Backblech umsetzen. Erneut abdecken und nochmals ca. 30 Minuten gehen lassen.
Unterdessen den Backofen auf 200 °C Ober/Unterhitze vorheizen.
Die Brötchen werden nun für ca. 25 Minuten gebacken. Bitte die Klopfprobe nicht vergessen.
Dann auskühlen lassen und servieren.


Lasst sie euch schmecken.
Herzlichst
Eure Irmi


Freitag, 25. April 2025

Focaccia - einfach und klassisch

Vor einer Weile hat bei uns die Grillsaison begonnen. 
Alle freuten sich, so wie jedes Jahr wieder, auf den Frühling und darauf, dass sich die Temperaturen erwärmen, damit man wieder ungeniert im Freien essen kann. Wenn das Wetter passt, wird gegrillt und gefeiert. Dabei kommen wieder all die herrlichen Gerichte zum Einsatz, die für ein Grillfest besonders gut passen und frisch vom Grill noch einmal besser schmecken.
Focaccia ist dabei die Beilage, die beim Grillen sehr gerne angenommen wird. Sie kommt bei uns oft zum Einsatz, meistens schon zum Aperitif, der  Rest wird nachher noch als Brotersatz verspeist. Am Ende ist das Blech immer wieder leer. Ihr werdet es nicht glauben, aber auch das ist in gewisser Weise schön anzuschauen, denn es ist ein genugtuendes Zeichen für die backende Mannschaft.
Für Focaccia lass ich vieles stehen und liegen, dazu brauche ich keine großen Beigaben, sie alleine ist für mich schon grandios genug. Da kann ich mich sattessen und mich genüsslich darüber freuen. Megalecker 😋👍👍😋😋


Zutaten für ein Backblech von ca. cm 30 x 35:
500 g. Weizenmehl (0)
400 ml. Wasser lauwarm
12 g. frische Hefe
1 TL. Zucker
2 EL. Sonnenblumenöl
2 TL. Salz    
außerdem:
4 EL. Olivenöl
½ Knoblauchzehe
1 kleiner Zweig frischer Rosmarin
1-2 TL. getrockneten Oregano
grobes Meersalz
Cocktailtomaten

Zubereitung:
Wasser und Zucker in eine Rühr-Schüssel geben, die Hefe hineinbröseln und darin auflösen. Kurz stehen lassen bis sich kleine Bläschen gebildet haben.
Dann das Mehl dazugeben und mit dem Holzkochlöffel kurz einrühren, Öl und Salz zugeben, alles gut unterrühren. Den Teig ca. 30 Minuten abgedeckt gehen lassen. Die Hände mit Öl bestreichen und den Teig von allen 4 Seiten dehnen und falten; nochmals gehen lassen.
Inzwischen die Knoblauchzehe in das Olivenöl pressen. Rosmarinzweig waschen, die Nadeln abrebeln und klein hacken. Oregano und Salz bereitstellen. Cocktailtomaten waschen und halbieren.
Backofen auf 210°C Ober/Unterhitze vorheizen.
Das Backblech ordentlich mit Öl bestreichen, Teig nochmals dehnen und falten, dann auf das Backblech legen und mit den Händen langsam ausziehen bis das Blech gleichmäßig mit Teig belegt ist. 


Den Teig etwas ruhen lassen, dann das Knoblauchöl darauf verteilen, mit Oregano, Rosmarin und dem groben Salz bestreuen, mit Tomaten belegen.



Die Focaccia ca. 25 Minuten backen, sie sollte schön golden sein.
Mein Tipp: wenn die Focaccia ganz leicht vom Blech gehen soll, dann müsste man bitte das Blech mit Backpapier belegen, aber leider wird die Focaccia dann auf der Unterseite nicht so schön knusprig. 
Focaccia etwas auskühlen lassen, schneiden und vom Blech lösen. 
Focaccia schmeckt besonders gut wenn sie noch nicht komplett ausgekühlt ist.

Ich wünsche Euch gutes Gelingen und lasst sie euch schmecken. 😋👍😋

Herzlichst
Eure Irmi

Sonntag, 20. April 2025

Irmi's Osterbrot

Heute haben wir Ostersonntag und es gibt, wie üblich, ein herrliches Osterbrot zum Frühstück. Das ist unsere alljährliche Tradition am Ostersonntag, sie bereitet uns auf den großen Festtag vor. Gerne setzen wir uns morgens gemeinsam zu Tisch, genießen die gute Tasse Kaffee und das schöne österliche Frühstücksbrot.
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Ich präsentiere euch heute meine eigene Version von Osterbrot. So und so ähnlich habe ich unser Osterbrot schon ein paar Mal gebacken. Es hat immer lecker geschmeckt und alle haben sehr gerne daran geknabbert.
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Die Fastenzeit ist nun vorbei und zum Fest kommen vielerorts einige Schmankerl auf den Tisch, dabei werden alte Traditionen beachtet und weitergeführt, die natürlich nicht untergehen bzw. vergessen werden sollten. Eine Tradition von vielen, die in weiten Teilen gelebt wird, ist das Osterbrot backen. Das Hefegebäck wird meistens ganz klassisch unter Zugabe von Rum-Rosinen oder anderen kandierten Früchten gebacken. Meine Version ist mit karamellisierten Kürbiskernen und kandierten Kirschen, die wiederum eine fröhliche, bunte Farbkombination bringen. Das ist nicht nur schön anzuschauen, aber auch lecker zu essen. Jede einzelne Zugabe bringt ihren Geschmack mit und gibt ihn an das Brot ab. Hier kann ich euch ein tolles Brot für alle Sinne präsentieren.



Zutaten für ein Brot:
500 g. Weizenmehl
1 Prise Salz
60 g. Zucker
Abrieb ½ Zitrone
1 Vanillezucker
1 Tüte Trockenhefe
240 ml. lauwarme Milch
80 g. Butter
50 Rum-Rosinen
50 kandierte Kirschen
50 g. karamellisierte Kürbiskerne
für die Glasur:
1 Ei
1 EL. Milch
Hagelzucker

Zubereitung:
Rosinen kurz einweichen, dann abseihen. Butter schmelzen und wieder abkühlen lassen. Trockenhefe in eine kleine Schüssel geben, die lauwarme Milch und etwas vom Zucker zugeben, alles auflösen und kurz stehen lassen bis sich Blasen bilden. Kandierte Kirschen halbieren, karamellisierte Kürbiskerne grob hacken.
Mehl sieben und in die Rührschüssel geben, Salz, Vanillezucker, restlichen Zucker und Abrieb der Zitrone zugeben, kurz mischen.
Jetzt die geschmolzene Butter und die Hefemischung zufügen. Mit dem Rührgerät kurz mischen, nun Rosinen, Kirschen und Kürbiskerne beimengen und den Teig fertig kneten, dann auf eine bemehlte Arbeitsplatte legen, mit den Händen rundschleifen, abdecken und für ca. 30-40 Minuten gehen lassen.
Inzwischen eine Springform von 22 cm Ø buttern und bemehlen. Den Teig einlegen, wieder abdecken und nochmals kurz gehen lassen.
Inzwischen den Backofen auf 180°C Ober/Unterhitze vorheizen. 
Die Milch mit dem Ei gut verquirlen, das Brot damit bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen. Dann im Backofen für ca. 40 Minuten backen. Auch hier bitte Stäbchenprobe nicht vergessen.


Das Brot kurz in der Form auskühlen, dann die Form entfernen und fertig kühlen lassen. Unter einer Tortenglocke aufbewahren. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen (natürlich nur wer das mag).

Lasst es euch schmecken und habt einen wunderschönen Ostersonntag.
Herzlichst
Eure Irmi


Dienstag, 15. April 2025

Espresso-Kuchen mit bunten Zucker-Konfetti

gab es zum Frühstück am Palmsonntag.
Da durfte es bei uns schon etwas bunt sein. Das Haus ist seit ein paar Tagen österlich geschmückt und der Frühstückstisch wurde bunt eingedeckt. Viele Farbtupfer sollten die Osterdekoration begleiten. Ostern ist unser Fest der Farben, aber nicht zuletzt ist es ein christliches Fest. Es ist das Fest der Auferstehung Jesu und dabei wird der Neubeginn des Lebens gefeiert. 
Nicht nur im christlichen Jahresablauf, sondern auch in der freien Natur spürt man einen Neubeginn. Der Frühling erwacht und hilft uns den grauen Winter verblassen zu lassen und die vielen bunten Blüten im Garten bringen Farbe in unser "Frühlings-Leben". 
Es sind aber nicht nur die Blüten, die mich faszinieren. Das frische Grün in der Natur kann man in gewisser Weise auch als bunt bezeichnen. Gerade jetzt sollte man speziell auf die frischen Triebe der Bäume und Sträucher achten, wie viele Farbnuancen von grün finden wir da,? genauer hingeschaut - unzählige. Das grüne Farbenspiel dauert aber nie lange, sobald die Austriebe älter werden, ist die reichhaltige Farbpalette auch wieder zu Ende. Deshalb sollte man diese interessante Beobachtung nicht auf die lange Bank schieben.

Die kleinen Konfetti in meiner Kuchendekoration brachten ebenfalls Farbe ins Spiel und in unseren Palmsonntag. Der Kuchen war lecker, schön luftig und flaumig und die Düfte von Haselnuss und Schokolade harmonieren gut miteinander, es hat uns sehr gefallen. 
Wieder ein Stück Kuchen, das ich gerne weiterhin backen werde.



Zutaten für eine Form von 24 cm:

180 g. weiche Butter
150 g. Zucker
1 Prise Salz
2 Eier (G. L.)
170 ml. Espresso
220 g. Weizenmehl
50 g. gemahlene Haselnüsse
25 g. Pistazien gehackt
2 EL. Kakao ungesüßt
1 ½ TL. Backpulver

Für die Schokoglasur:
100 ml. Sahne
120 g. Milchkuvertüre
Zucker-Konfetti

Zubereitung:
alle Zutaten sollten Raumtemperatur haben. Die Backform mit Butter ausstreichen und mehlieren. Den starken Kaffee aufbrühen und abkühlen lassen. Mehl, Kakao und Backpulver mischen und sieben.
Backofen auf 180° C. Ober/Unterhitze vorheizen.
Die Butter mit dem Zucker und der Prise Salz weißcremig aufschlagen. Jedes Ei einzeln kurz unterschlagen lassen bis es sich mit der Buttermasse verbunden hat. Dann in mehreren Portionen das Mehlgemisch mit dem Schneebesen kurz unterrühren und abwechselnd den erkalteten Kaffee zugeben. Zum Schluss die Haselnüsse und die Pistazien untermischen. Den Teig in die Form geben, glattstreichen und im vorgeheizten Ofen für ca. 40 Minuten backen. Stäbchenprobe bitte nicht vergessen.
Den Kuchen in der Form auskühlen lassen, anschließend die Form entfernen.
Zubereitung Glasur:
die Schokolade grob hacken. Die Sahne in eine kleine Pfanne geben und kurz aufkochen, die Pfanne vom Herd ziehen, die Schokolade zugeben und in der Sahne schmelzen lassen. Die Masse gut verrühren bis sie glatt ist. Etwas abkühlen lassen, sobald sie etwas dickflüssiger ist, über den Kuchen gießen und abtropfen lassen. Den Guss halb antrocknen lassen, dann mit den Konfettis bestreuen. Sobald die Glasur komplett trocken ist, könnte man schon anschneiden und genießen. Lasst es euch schmecken.




Wünsche euch noch eine schöne Karwoche und

"Machts guat"
Eure Irmi



Donnerstag, 10. April 2025

Salami-Schinken-Sandwich-Toast

Vor ein paar Tagen gab es bei uns zu Hause einen leckeren Sandwich-Toast. Ich hatte noch ein paar Scheiben vom Schinken und von der Salami übrig, auch Brot vom Vortag war noch da. Die Zubereitung ist relativ einfach und das Essen konnte recht zügig auf den Tisch gebracht werden. Das ist dann angenehm, wenn mal wenig Zeit zur Verfügung steht und die Genießer schon mit hungrigem Magen am Tisch sitzen. Da soll es meistens schnell gehen, aber trotzdem lecker sein. Diese Eigenschaften werden hier voll und ganz erfüllt.
Damit fällt dieses Sandwich mit Sicherheit unter die Rubrik
"gut und günstig -aber schnell und lecker"
Das Sandwich ähnelt geschmacklich einem Hamburger. Der Vorteil in diesem Fall ist ganz eindeutig, man muss sich nicht auch noch um das Backen der Burger-Buns kümmern. Der Genuss ließ sich trotzdem sehen und glücklich und satt waren wir nachher auch.


Zutaten für 2 Personen:

4 Scheiben Schwarzbrot
3 Scheiben Sottilette-Käsescheiben
4 Scheiben Schinken gekocht
6 Scheiben Salami
½ rote Zwiebel
1 Tomate (Peretti)
etwas Butter
Öl für die Pfanne
Mayonnaise als Beilage

Zubereitung:
Die Schwarzbrotscheiben mit wenig Butter bestreichen. Zwiebel schälen und in dünne Scheibchen schneiden. Die Tomate waschen und in Scheiben teilen.
Etwas Öl in eine beschichtete Pfanne geben, erhitzen und die Wurst darin kurz anbraten.
(Pfanne nicht putzen) Jetzt fängt auch schon das Schichten an. Zuerst gebratener Schinken auf eine Brotscheiben legen, Käse draufgeben, Zwiebel und Tomate drüberlegen und mit der Salami belegen. Mit der nächsten Brotscheibe abdecken.
Nun werden die Toast in die beschichtete Pfanne (in der Pfanne ist noch das leckere Fett von vorhin) gelegt und von jeder Seite ca. 3 Minuten angebraten. Die Farbe der Toast soll schön golden sein. 
Nun kann schon serviert werden. Dazu passt wunderbar 1 EL. Mayonaisse und zum Trinken wäre ein kühles Helles ganz angenehm.
Lasst es euch schmecken.😋



Herzlichst
Eure Irmi

Samstag, 5. April 2025

Hasensackl nähen mit Romina

Viel hat sie schon gemacht in letzter Zeit und viel hat sie auch geschafft unsere liebe Romina. Wenn ich aber daran denke, welche Menge an verschiedenen, kreativen Ideen noch in ihrem Köpfchen schlummern, dann bin ich gespannt wie ein Regenschirm auf die weitere Reise mit ihr. Ich freue mich schon total darauf.
Als Zweifach-Mama kann sie natürlich ihre Zeit nicht zur Gänze nutzen, das schränkt sie manchmal in all ihren vielen Vorhaben etwas ein. Jedoch verfolgt sie stets mit Geduld und mit viel Freude ihr Ziel, um sich ihren großen Traum zu erfüllen.
Deshalb darf ich heute wieder ein weiteres Stück ihrer Arbeit präsentieren, genauer gesagt, euch ein Update ihrer kreativen Leistungen der letzten Zeit verschaffen. Ab sofort ist Romina unter ihrem neuen Label zu erreichen. Mit
hat sie sich Zugänge zu den sozialen Medien geschaffen, die viel Arbeitszeit verschlingen und Ideen abverlangen. Heute möchte ich euch ganz einfach kurz darüber informieren, damit ihr einen Einblick bekommen könnt, was sich zwischenzeitlich getan hat.
Wenn ihr wollt, gibt es hier unten die Möglichkeit sich einzuklicken und zu stöbern, um ihr eventuell zu folgen. Sie würde sich darüber sicherlich sehr freuen.



Hier möchte ich das Video präsentieren, das mir persönlich sehr gut gefällt und vor allem genau in die Zeit vor Ostern passt. Ich glaube, dass dieses Video gerade jetzt für manche Familien interessant sein könnte. Darin zeigt unsere Romina, welches herzige Oster-Geschenk zu Hause gebastelt werden kann, das auch so manchen Erwachsenen noch Freude bereitet. Nicht nur die Kinder freuen sich schon eine ganze Weile auf den Osterhasen und auf das legendäre "Eiersuchen", ich glaube, auch die Großen machen manchmal gerne mit. Die Freude ist grenzenlos, wenn jemand so ein  wunderschönes "Hasensackl" in einem Versteck findet und es für sich in Anspruch nehmen darf. 
Das Video gibt es hier unten.

🐇🐇🐇🐇🐇🐇🐇🐇🐇


Da hat der Osterhase aber eine schöne Arbeit geleistet 
👍



Ein hoffentlich schönes und angenehmes Wochenende 
steht euch allen bevor und wenn das Wetter passt, 
dann geht hinaus in die freie Natur. 
Jetzt ist es so herrlich entspannend und gesund, 
die Luft ist noch frühlings-frisch und sauber.
 Wir wünschen Euch eine gesunde Zeit mit viel Unterhaltung
🐇🌼🌼 und freut Euch ganz doll auf das Osterfest 🌼🌼🐇

In diesem Sinne grüßen herzlichst
Romina und Irmi

Sonntag, 30. März 2025

Spinat-Topfen-Knödel mit Käsekern

Ein neues Rezept von Spinatknödel gibt es ab sofort auf meinem Blog. So lecker werden diese Knödel in manchen Teilen von Südtirol gekocht und mit Genuss verspeist.
Zufällig hatte ich heute alle Zutaten im Haus und so passten sie mir gut in meinen Speiseplan. Mit einem leicht würzigen Käsekern waren sie köstlich im Geschmack, ein klein wenig deftig, aber unglaublich lecker. Meine Knödel habe ich mit Pfeffer und Muskat gewürzt, weil ich finde, dass die Kombination von Spinat, Topfen (Quark) Muskat und Pfeffer sich unglaublich gut vertragen und dem Knödel einen feinen Geschmack geben. Dazu gab es einen ganz klassischen Tomatensalat. Mal sehen, ob euch diese Würzkombination auch zusagen würde.
Somit hatten wir ein weiteres vegetarisches, aber super leckeres Mittagessen,. Knödel sind in Südtirol ein verpflichtender Teil auf dem Speiseplan, Hausmannskost, die von allen gerne gegessen wird, sogar auch von den meisten Gästen, die unser Land besuchen.
In meinem Blog gibt es mittlerweile eine schöne Auswahl von diesem Gericht, ihr könnt euch gerne hier einklicken, wenn ihr wollt.


Zutaten für ca. 10-12 Knödel:

300 g. Weißbrot-Würfel
(bei mir: Rest von Schwarzbrot
mit eingemischt)
1 mittlere weiße Zwiebel
2 Knoblauchzehen
40 g. Butter
180 g. Spinat aus dem Tiefkühlfach
120 g. Topfen (Quark 20 %)
3 Eier (Gr. L)
Salz, Pfeffer, Muskat
50-70 ml. Milch
2 EL. Weizenmehl
Käse, der gut schmilzt zum Füllen (ich hatte Fontal, geht aber auch Gouda, Tilsiter oder Bergkäse wenn es würziger sein soll).

Zubereitung:
Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Spinat auftauen lassen.
Brotwürfel in eine Schüssel geben. Zwiebel und Knoblauch in der Butter andünsten und zum Brot geben, kurz untermischen. Spinat, Quark und Eier in einem Behälter mixen, zum Brot geben, salzen, pfeffern und Muskat reiben und zugeben, alles gut untermischen. So viel Milch zugeben bis die Konsistenz passt. Den Knödelteig ca. 1-2 Stunden abgedeckt ruhen lassen. Inzwischen  die Käsewürfel vorbereiten.
Dann Mehl zugeben, gut untermischen, die Knödel formen. Portion Teig in die feuchte Hand nehmen, leicht plattdrücken, Käse einfüllen, den Teig zu einem Knödel formen, verschließen und rundschleifen.
Inzwischen Salzwasser erhitzen, sobald es kocht die Hitze reduzieren, Knödel einlegen und für 20 Minuten leicht wallen lassen.
Kurz vor Garende die Butter bräunen und den Reibkäse herrichten.
Knödel auf Tellern anrichten, mit brauner Butter überziehen und mit Reibkäse bestreuen. 

das Innenleben - Käsefüllung


Einen guten Appetit.

Herzlichst
Eure Irmi

Dienstag, 25. März 2025

Apfel-Quark-Muffin

Muffin geht doch immer, als kleiner Pausensnack zum Mitnehmen im Rucksack oder für die Kinder zur Pause im Kindergarten oder in der Schule. Aber auch zur Kaffeepause am Nachmittag. Auch mal so zwischendurch, wenn man zufällig daran vorbeigeht bzw. nicht daran vorbeikommt sind Muffin's sehr begehrt.
Meine Apfel-Quark-Muffin's habe ich wieder mit Orangenduft parfümiert, ganz einfach, weil noch selbstgemachte Orangenpaste zu Hause war. Aber man kann die Muffins auch mit Zimt aromatisieren oder Nüsse beimengen, all das wäre ebenfalls richtig lecker. Dann würden sie ja sogar einem feinen Apfelstrudel ähneln. Muffin's schmecken uns allen.



Zutaten für 12-15 Muffins:
150 g. Apfel geschält und geraspelt
350 g. Weizenmehl
1 Backpulver
1 Vanillezucker
1 Prise Salz
250 g. Quark 20 %
1 Ei (Gr. L)
100 g. Zucker
120 ml. Sonnenblumenöl

Zubereitung: das Muffinblech mit Papierförmchen auskleiden. Den Backofen auf 175° C. Ober/Unterhitze vorheizen.
Ei, Öl, Zucker und Quark zusammenrühren. Das Mehl mit Backpulver, Salz und Vanillezucker mischen. Die geraspelten Äpfel zum Mehlgemisch geben und leicht unterheben, anschließend alles in der Quarkmischung beimengen und gut unterheben.
Den Teig auf die Muffinförmchen aufteilen, das klappt am besten mit einem Eisportionierer. 
Die Muffins im Backofen für ca. 20-25 Minuten backen.
Gutes Gelingen und lasst es euch schmecken.



Herzlichst
Eure Irmi

Donnerstag, 20. März 2025

Irmi's Bauern-Salat

Der Frühling ist wieder da, die Temperaturen haben sich auf angenehme Art und Weise eingependelt. Wenn das Wetter passt, kann man untertags schon die Winterjacken ablegen, sich in die Sonne stellen, um sich den Rücken fein aufwärmen zu lassen. 
Deshalb hat man manchmal schon Lust auf einen frischen, leichten Salat mit ein paar Scheiben Baguette dazu und sonst nicht viel mehr. Die erste Wärme lässt uns schlapp werden und die Koch-Lust schwindet. Man mag sich nicht gerne an den Herd stellen, um deftige Speisen zu kochen. Ich glaube, die Zeit der vielen verschiedenen Salate steht unmittelbar vor unserer Tür. Wenn man jetzt so in diesen bunten Salat-Teller schauen kann und die schönen frischen Farben aufnehmen darf, dann bestärkt das die Gewissheit, der Frühling naht. Man mag eigentlich nur noch hinaus in die freie Natur um den Frühling richtig in sich aufnehmen zu können. Herrlich!!
Heute will ich euch deshalb das Rezept von meinem ersten Salat in dieser Saison vorstellen. Er ist unglaublich einfach, keine besonderen Zutaten sind dafür nötig, auch die Zubereitung erfordert nicht viel Aufwand. 
Das ist Irmi's Bauern-Salat, frisch und knackig und er passt und schmeckt eigentlich immer. 👍👍👍



Zutaten für 2 Personen:

150 g. Mozzarellabällchen
1 rote Spitzpaprika
½ rote Zwiebel
1 kleine Salatgurke
10 Stück gelbe Datteltomaten
10 Stück rote Datteltomaten

für das Dressing:
Saft ½ Zitrone
4 EL. Olivenöl
Salz
Pfeffer
gehackte Petersilie

Zubereitung:
Mozzarellabällchen abtropfen und halbieren, Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden. Tomaten waschen und halbieren, Paprika entkernen und in Streifen schneiden. Die Gurke waschen, halbieren, Kerngehäuse auskratzen, die Gurke in Scheiben schneiden.
Alles in eine Schüssel geben. 
Für das Dressing den Zitronensaft mit Salz und Pfeffer würzen, kurz anschlagen, langsam das Öl einfließen lassen und das Dressing aufschlagen damit es etwas mollig wird. Zum Schluss noch die gehackte Petersilie zufügen. Jetzt über den Salat gießen, und unterheben. Nachwürzen wenn nötig.
Dann darf er schon serviert werden. Guten Appetit.




Herzlichst
Eure Irmi

Samstag, 15. März 2025

Torta caprese all'arancia - italienischer Orangen-Mandelkuchen

Die "torta caprese all'arancia" ist ein ungemein leckerer Mandelkuchen mit viel Orangenduft. Man kann natürlich auf den wunderbaren Orangenduft verzichten und statt dessen mit Zitronen arbeiten, wäre ebenfalls zu empfehlen. Im Originalrezept wird die torta caprese mit Schokolade gebacken, aber wie so oft, man darf abwandeln nach Geschmack.
Die Torta caprese ist eher ein flacher Kuchen, sehr saftig und wird deshalb auch gerne als Dessert genutzt. Zu meiner Torte hätte sehr gut eine Kugel Orangeneis gepasst, aber auch eine Orangensahne. Hatte ich beides leider nicht im Haus, könnt ihr aber gerne machen. Der Kuchen ist trotzdem schnell und mit Genuss verzehrt worden.
Für den ultimativen Orangengeschmack, habe ich mir heuer wieder meine Zitruspaste produziert, diesmal aber nur mit Orangen, jedoch mit identischer Menge und Verarbeitung. Sie hält sich ein paar Wochen und eignet sich wunderbar zum aromatisieren von Süßspeisen, Eis und Milch-Shake. Das Aroma, das davon ausgeht ist einzigartig und natürlich.
Mein Tipp: wenn jemand keine Orangenpaste verarbeiten kann, muss die Zuckermenge im diesem Rezept etwas erhöhen.




Zutaten für eine 24 Ø cm Form:

180 g. Mandeln gemahlen
50 g. Kartoffelstärke
½ Tüte Backpulver
100 ml. Orangensaft frisch gepresst
40 g. weiße Schokolade
5 Eier
1 Prise Salz
100 g. Butter
90 g. Puderzucker


Zubereitung:
Die Zutaten sollten Raumtemperatur haben.
Backofen auf 170° C. Ober/Unterhitze vorheizen.
Die Backform buttern und mit Mehl bestreuen. Mandeln, Stärke und Backpulver gut mischen. Die Eier trennen. Orangensaft mit Orangenpaste mischen, weiße Schokolade raspeln. Eiweiß mit der Prise Salz steif schlagen.
Butter und Puderzucker cremig aufschlagen, Eigelb einzeln zugeben und unterrühren, Orangensaft mit Paste kurz untermischen. Nun die geraspelte Schokolade zugeben und in kleinen Portionen das Mehlgemisch unterrühren, kurz, nur bis sich die Masse verbunden hat. Zum Schluss noch den Eischnee langsam unterheben.
Die Masse in die Backform geben, glattstreichen und im Ofen für ca.35-40 Minuten backen.
Kuchen in der Form auskühlen, Form entfernen. 
Den Kuchen vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.


Lasst es euch schmecken.

Herzlichst
Eure Irmi