Freitag, 5. November 2021

Spaghetti alla carrettiera

Ein neues Rezept für Spaghetti hab ich mal wieder ausprobiert. Das Rezept selber ist aber ein alter italienischer Klassiker, nur persönlich habe ich es noch nie gekocht, deshalb ist es für mich neu und für das Blog auch. 
Obwohl hier komplett einfache Zutaten benötigt wurden, konnte man sich schon den herrlichen italienischen Duft um die Nase wehen lassen. Der Geruch von feinem Olivenöl und Knoblauch ist für mich der Inbegriff für ein tolles Pasta-Gericht. Damit kann man sich das unwiderstehliche Urlaubs-Flair auf den heimischen Küchentisch holen, ohne die Koffer packen zu müssen und ohne die endlosen langweiligen Staus auf den Autobahnen mitmachen zu müssen. Das ist schon mal ein kolossaler Vorteil.
Nichtsdestotrotz, Stau auf der Autobahn erleben, gehört im Urlaub einfach dazu. Ohne diesen Nervenkitzel ist der Urlaub so wie das Essen ohne Würze und das wollen wir ja auch nicht.

Zutaten für 2 Personen:
180-200 g. Spaghetti
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
5 St. Cocktailtomaten
2 EL. Petersilie fein gehackt
1 guter Schluck Weißwein
Salz, Pfeffer
Chili und Oregano
feines Olivenöl
2 EL. Semmelbrösel

Zubereitung:
Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden. Knoblauch schälen und in Scheiben schneiden oder ganz lassen.
Spaghetti in reichlich Salzwasser bissfest garen.
Unterdessen etwas Olivenöl in einer flachen Pfanne erhitzen, die Semmelbrösel darin leicht rösten, auf einem Teller geben und zur Seite stellen - Pfanne muss nicht gesäubert werden - wieder Olivenöl zugeben und erhitzen, Zwiebel, Knoblauch, Chili und Oregano darin anschwitzen, Petersilie und Cocktailtomaten mit anrösten. Sobald die Zwiebel weich ist mit Weißwein löschen. Salzen, pfeffern. Ein paar Minuten leicht köcheln lassen, vielleicht inzwischen mit etwas Nudelwasser angießen.
Die Nudel abgießen und noch tropfnass in die Soße geben. Ca. 1-2 Minuten mitgaren lassen, nochmals abschmecken wenn notwendig. Auf Tellern anrichten, mit Semmelbrösel bestreuen, sofort servieren und genießen.



Herzlichst
Eure Irmi

Samstag, 30. Oktober 2021

Herbstzeit

Der Herbst mit seinen zwei Seiten. 
Auf der einen Seite spürt man unter Tage noch die warme Sonne, sie lässt uns für kurze Zeit sogar noch lockere Kleidung tragen. Irgendwie ist noch der Sommer und dessen Wärme in uns gespeichert und lässt unsere Gedanken ein kleines Stück zurückrudern. Die Natur ist auch immer noch bunt, zwar nicht unbedingt von Blumenblüten, nein, vielmehr von bunten Blättern an den Bäumen, die jetzt den Ton angeben. Mit ihren warmen Farben von gelb bis rot strahlen sie herrlich wenn das Sonnenlicht über sie herfällt. Ein außergewöhnliches Farbenspiel, das man jedes Jahr ganz intensiv genießen soll, weil es meistens nur von kurzer Dauer ist.
Auf der anderen Seite gibt es manchmal Tage, an denen richtiges Kuschelwetter herrscht. Mit Wolken am Himmel, die die Berggipfel einhüllen und mit einer echt kühlen Brise im Hintergrund. Nachdem dann ein paarmal der Frost angeklopft hat, fallen die bunten Blätter ab und zuletzt schmücken sie noch unsere Wege. Aber Achtung: wenn es nass ist, werden sie zur Rutschfalle.
Warme Kleidung und Wollsocken sind jetzt angesagt, man fröstelt zwischendurch und die Nase läuft auch wieder. Unser Körper hat sich noch nicht komplett umgestellt, aber er schafft es, bis der Winter endlich da ist.

Erste zarte Herbstfärbung beginnt




Auf dem Dorfplatz hat sich der "Kastanienbrater" wieder seinen Stand aufgebaut. Allabendlich brät er auf offenem Feuer herrliche Kastanien und bietet sie zum Verkauf an. Die Menschen versammeln sich (mit dem nötigen Abstand natürlich) und genießen für einen Augenblick die Wärme und das wohlige Licht des Feuers. Gleichzeitig nimmt man natürlich eine Tüte Kastanien mit, um sie abends vor dem Fernseher zu genießen. 
Auch zu Hause haben wir unsere alljährliche Kastanienlieferung bekommen, somit kann bei uns ebenfalls die "Braterei" losgehen (siehe unten). Kastanienbraten ist bei uns eine alte Tradition, die hoffentlich noch lange weiterlebt.


Langsam darf man auch wieder über Glühwein nachdenken, über Apfelglühmix oder sich auf einen Tee freuen, auf Gebäck mit dem unwiderstehlichen Zimtduft und mit vielen Nüssen drinnen. 

Gerade fällt es uns so richtig auf, das Leben ist köstlich. 

Einen letzten Aufschwung bietet uns der Herbst immer, bis wir uns dann endgültig in den Winter vergraben. Unglaublich, obwohl es sich jedes Jahr wieder um dasselbe Spiel handelt, erscheint es uns interessant und liebenswert.


Ich wünsche euch allen einen schönen bunten Herbst mit herrlichem Wetter und wunderschönen Ausflügen. Genießt die Zeit ♥♥♥♥
Herzlichst
Eure Irmi


Montag, 25. Oktober 2021

Tomaten-Kürbis-Suppe

Herbstzeit ist Kürbis-Zeit - die Zeit für eine neue herbstliche Dekoration im/und außer Haus und für schöne leckere Kürbisgerichte. 
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Wenn der Herbst alles in warme Farben taucht und sich die Natur langsam auf den Winter vorbereitet, sucht man passendes Dekorationsmaterial für Haus und Garten. Dabei bieten uns Kürbisse die allerbesten Möglichkeiten. Bunt und vielfältig in der Form werden sie angeboten. Sie beleben unsere Fantasie wieder neu und inspirieren uns für eine herbstliche Ausstattung in den Räumen. Besonders der Hauseingang wird vielerorts sehr gerne neu gestaltet. Die typische Herbstpflanzung für die Blumentöpfe wird vorgenommen. In den Gärtnereien wird reichlich Auswahl an Pflanzen und Gestecken angeboten. 
Wir spüren es deutlich, der Herbst ist schon überall eingezogen. 
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Die schönen orangen Kürbisse sprechen mich jedes Jahr wieder von Neuem an. In diesem Jahr habe ich schon relativ früh ein wunderschönes oranges Exemplar geschenkt bekommen. Da Kürbisse lange haltbar sind, konnte ich ihn zuerst als Dekoration in meiner Küche benutzen und mich daran erfreuen, bis er dann später verkocht wurde. Eine ganze Weile hat er mich mit seiner leuchtenden Farbe fixiert, bis ich dann zufällig nach einem Einkauf wunderschöne rote Tomaten neben meinen Kürbis ablegte. Blitzschnell kam der Gedanke, eine tolle Tomaten-Kürbissuppe zu kochen. 🍅🍅🍅
Megalecker und leicht scharf im Abgang hat die Suppe geschmeckt und sogar meinem lieben HP Freude bereitet.


Zutaten für 4-5 Portionen:
600 g. Hokkaido-Kürbis
140 g. weiße Zwiebel
250 g. geschälte Tomaten aus der Dose
80 g. rote Paprika
1 EL. Zucker
2 Scheiben Ingwer
700 ml. Gemüsebrühe
1 geh. EL. Schmand
1 guter Schluck Sahne
Salz, Pfeffer, Paprikapulver
Öl für die Pfanne

für die Brotwürfel:
3 Scheiben Schwarzbrot
etwas Butter für die Pfanne
Salz und Paprikapulver

Zubereitung:
Kürbis waschen, teilen und entkernen, in grobe Würfel schneiden. Zwiebel schälen und in Scheibchen schneiden. Paprika waschen, entkernen und in Würfel schneiden.
Öl in einen Topf geben, Zwiebel darin glasig dünsten. Kürbis, Paprika und Zucker zugeben und kurz mit-rösten. Tomaten und Ingwer zugeben und die Gemüsebrühe angießen. Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen. Suppe bei mittlerer Hitze für ca. 30 Minuten leise köcheln. Ingwer entfernen, die Suppe gut pürieren. 
Schmand und Sahne zugeben und nachwürzen, wenn nötig. 
Zubereitung Brotwürfel:
Die Schwarzbrotscheiben entrinden und in Würfel schneiden. Butter in einer beschichteten Pfanne erhitzen, Brotwürfel zugeben und anbraten bis sie kross sind. Salzen und mit wenig Paprika bestreuen und etwas auskühlen lassen.
Suppe ist servierbereit - lasst sie euch schmecken.



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neue Herbstbepflanzung beim Hauseingang

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noch einmal kurz durch den Herbstgarten schleichen

























Herzlichst
Eure Irmi

Mittwoch, 20. Oktober 2021

Mohn-Streusel-Blechkuchen

Streuselkuchen - Liebling vieler Menschen. 
Über die sozialen Medien kommt es so richtig heraus, Streuselkuchen ist der große Liebling aller. Unzählige tolle Rezepte werden angeboten. Obwohl ich Streuselkuchen früher nicht so geachtet habe, schmeckt er mir mittlerweile sehr gut. Die Zubereitung vor allem macht mir großen Spaß, sie ist schnell und einfach. Der Belag ist sehr oft vielseitig und ich denke mir, es wird auf diesem Blog noch einige andere Rezepte für Streuselkuchen geben. Inzwischen darf ich euch aber meinen Aprikosen-Quark-Streusel-Blechkuchen wärmstens empfehlen.
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Fast alle Früchte können für Streuselkuchen verwendet werden. Sie schmecken superlecker aber in der Optik macht die Aprikose das große Rennen. Meiner Meinung nach gibt die Aprikose mit ihrer leuchtenden, magischen Farbe richtig den Ton an. Streuselkuchen mit Aprikosen ist ein absoluter Anziehungspunkt auf der Kuchentafel. 
Alle Genießer freuen sich auf Streuselkuchen.😋😋😋




Zutaten für ein Backblech von ca. 28 x 30 cm:
für den Streuselboden
185 g. Butter 
375 g. Weizenmehl
1 Prise Salz
185 Zucker
1 Vanillezucker
11 g. Backpulver
1 Ei (Gr. M)

Zutaten für die Mohnfülle:
500 ml. Milch
150 ml. Sahne
75 g. Butter
100 g. Zucker
1 Vanillezucker
1 TL. Zitronenabrieb
150 g. Mohn gemahlen
80 g. Hartweizengrieß
30 g. Walnüsse gerieben
2 EL. Zitronensaft frisch gepresst
2 Eigelb
ca. 500 g. Früchte nach Wunsch 
(bei mir: Erdbeeren, Brombeeren und Heidelbeeren)

3 EL. Hagelzucker oder Mandelstifte (optional) 

Zubereitung Mohnfülle:
Milch, Sahne, Butter, Zucker, Vanillezucker, Zitronenabrieb und Mohn in einer Pfanne kurz aufkochen, Grieß und Nüsse zugeben und unter ständigem Rühren ca. 3 Minuten köcheln. Die Masse wird dicklich. Dann in eine Schüssel umfüllen, Zitronensaft und Eigelb zugeben und gut durchmischen. Mohnfülle auskühlen lassen.
Zubereitung Streusel und Fertigstellung:
Die Butter in einer Pfanne schmelzen und abkühlen lassen. Früchte putzen.
Backblech mit Papier belegen. Backofen auf 175 °C. Ober/Unterhitze vorheizen.
Alle Zutaten für den Streuselboden in eine Schüssel geben, mit dem Knethaken des Rührgerätes zu Streusel verarbeiten. Dann 1/4 des Teiges zur Seite stellen, den Rest auf das Backblech geben, gleichmäßig verteilen und festdrücken.
Die sauberen Früchte auf dem Streuselboden verteilen, dabei ist es von Vorteil wenn man einen ca. 1 cm breiten Rand frei lässt. Die ausgekühlte Mohnfülle esslöffelweise, schön verteilt auf die Früchte geben, dann glatt streichen und mit den restlichen Streusel bestreuen. Mit Hagelzucker oder Mandelstiften bestreuen (optional).
Da der Kuchen nicht zu süß ist, darf es Hagelzucker sein. ♥♥♥
Im Backofen für ca. 50 Minuten backen.
Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.


























Ich wünsche euch noch eine schöne herbstliche Zeit
und viel Spaß
Herzlichst Eure Irmi

Freitag, 15. Oktober 2021

Brotaufstrich für Partyhäppchen

Brotaufstriche sind vielseitig wie noch nie
und mit Brotaufstrichen Gäste beglücken ist so einfach wie noch nie.

Die Aufstriche bieten die besten Möglichkeiten eine tolle Partyplatte mit Häppchen zu bestücken. Häppchen die sowohl als Vorspeise als auch zum Apéro gereicht werden können. Es gibt sie mit Fleisch, Fisch oder vegetarisch, geschmacklich sind sie alle top. Bei der Dekoration kann man so vielseitig sein wie man möchte, dabei darf man sich unendlich gehen lassen. Doch auf eines sollte man schon achten, die Häppchen sollten nicht zu groß sein und nicht zu überladen werden. Besonders wenn sie als Fingerfood serviert werden, ist klein und handlich angesagt.
Zum Bestreichen kann man verschiedene Brotsorten wählen, helles oder dunkles. Das Brot sollte jedoch schon 1-2 Tage auf dem Buckel haben. 
Mir persönlich schmecken sehr gut ein Walnussbrot oder ein Kräcker. Aber Achtung beim Kräcker, man sollte ihn kurz vor dem Servieren bestreichen damit er als Grundlage nicht zu weich wird und er noch gut in die Hand genommen werden kann.
Nun, lasst euren Geschmacksrichtungen freien Lauf, mixt frei nach eurem Gusto, meine Beispiele für die Zutaten müsst ihr nicht als verpflichtende Vorgabe betrachten.


Zutaten:
80 g. rote Paprika
150 g. Feta
60 g. Frischkäse
30 g. getrocknete in Öl gelegte Tomaten
wenig Pizzasalz, Pfeffer, Paprika edelsüß,
Oregano und Schnittlauch nach Geschmack
1 kleiner Spritzer Zitronensaft

Toastbrotscheiben, Walnussbrot

für die Dekoration:
Zwiebelringe weiß, Käse, gekochtes Ei

Zubereitung:
Paprika waschen und die Kerne entfernen. Paprika würfeln. Getrocknete Tomaten auch würfeln. Alles in den Mixbecher geben und fein mixen. Die Masse in eine Schüssel umfüllen, die restlichen Zutaten zugeben und gut durchmischen. Verkosten und nachwürzen wenn es nötig ist.


















































Korallenfuchsie und Begonia leuchten im Herbst ganz besonders

Ich wünsche euch gutes Gelingen.
Herzlichst
Eure Irmi 

Sonntag, 10. Oktober 2021

Beef Tatar

Beef-Tatar klassisch - ein Rezeptvorschlag nach Tim Mälzer aber mit einer kleinen Änderung.
Das Rezept hat mich ganz spontan angesprochen und genau so spontan hab ich mich dann entschieden es nachzukochen. Grob hab ich mir zuerst das Rezept durchgelesen um die vermeintlich fehlenden Zutaten im Geschäft holen zu können. Am Ende fehlten aber trotzdem noch Kleinigkeiten, die ich zuerst als vorrätig vermutete, die ich aber dann nicht im Haus hatte und die anderweitig ersetzt werden mussten.
Deshalb gibt es hier meine Version, die definitiv als außerordentlich lecker bezeichnet werden kann. 
Das Fleisch habe ich mir vom Metzger durch den Fleischwolf drehen lassen obwohl damit die Optik natürlich etwas leidet. Selber fein schneiden und hacken, gibt dem Tatar ein viel eleganteres Aussehen. Sollte ich mal für Gäste ein Beef Tatar anrichten wollen, würde ich mir diese Arbeit sicherlich antun. Am Rezept würde ich aber nicht mehr feilen, es ist mega lecker so wie es ist. 😋😋😋


Zutaten für 2 Personen:

250 g. Rindfleisch (Spitzrose)
1 EL. Dijon Senf
1 EL. Kapern (in Essig gelegt aus dem Glas)
1 kleine Essiggurke
1 kleine getrocknete Tomate 
(in Öl gelegt-aus dem Glas)
½ von einer kleinen Zwiebel
1 frisches Eigelb
1 ½ EL. Ketchup 
1 EL. Olivenöl
Salz, Pfeffer und Paprikapulver 
Petersilie 

außerdem:
Toastbrot und Butter

Zubereitung:
Kapern, Essiggurke und getrocknete Tomaten sehr klein würfeln und in eine Schüssel geben. Zwiebel schälen, klein würfeln und zugeben. Senf, Eigelb und Ketchup zugeben, salzen, pfeffern und mit Paprika würzen. Alles gut mischen
Zum Schluss das Fleisch, die Petersilie und das Olivenöl zugeben und gut vermengen. Nachwürzen wenn es nötig ist.
Das Tatar auf einem Teller anrichten und mit geröstetem Toastbrot und Butter servieren.



Gutes Gelingen ♥♥♥

Herzlichst
Eure Irmi

Dienstag, 5. Oktober 2021

Dinkel-Walnuss-Weckerl

Es gibt wieder Brot. 
Zwar nur ein ganz einfaches mit einer total simplen Verarbeitung, aber lecker war es trotzdem. Die Menge ist auch nicht außerordentlich groß, genau recht für einen 2 Personen-Haushalt. In maximal 2 Tagen ist es verspeist und dann darf man sich gleich wieder Abwechslung wünschen.
Wir lieben Abwechslung in den Brotsorten, jedoch eine krosse, frische Semmel vom Bäcker verschmähen wir nie und niemals, die wird immer gerne gewünscht. Sie ist der absolute Hit in unserem Weißbrot-Liebhaber-Haushalt.
Gebacken wird bei uns natürlich viel mit Weizenmehl. Ab und an bemühe ich mich nun auch Abwechslung in die Mehlsorten zu bringen. Deshalb gibt es jetzt in meinem Vorratsschrank (so wie in vielen anderen auch) die viel zitierten angebrochenen Säcke mit diversen Mehlen. Diese gilt es nun im Auge zu behalten und gelegentlich zu verbacken damit die Mehlwürmer keine Chance bekommen. Deswegen ist nun mehr Abwechslung im Brotsortiment bei uns zu Hause gesichert.


Zutaten für ein Weckerl:
360 g. Dinkelmehl
8 g. Salz
10 g. frische Hefe
1 TL. Honig
70 ml. Wasser lauwarm
100 ml. Milch
100 g. Joghurt naturbelassen
2 EL. Sonnenblumenöl
60 g. Walnüsse

Zubereitung:
Alle Zutaten sollten Raumtemperatur haben:
Dinkelmehl sieben und in eine große Schüssel geben, Salz zugeben und untermischen. Milch und Joghurt mischen. Die Hefe und den Honig im lauwarmen Wasser auflösen.
Eine Mulde in das Mehl drücken, Hefewasser zugeben, mit etwas Mehl vom Rand bedecken und (das Dampfl) für ca. 15 Minuten gehen lassen.
Inzwischen die Walnüsse hacken, zum Mehl geben und Milch und Joghurt beimengen. Mit dem Holzkochlöffel gut untermischen, das Öl zugeben. Alles kurz zu einem glatten Teig rühren. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche nochmals kurz mit der Hand durchkneten, rund formen und wieder zurück in die Schüssel geben, abdecken und an einem warmen Ort, abgedeckt ca. 45 Minuten gehen lassen.
Backblech mit Backpapier belegen. Den Teigling zu einem Weckerl formen, auf das Backblech legen, mit Mehl bestreuen, wieder abdecken und nochmals 45 Minuten gehen lassen.
Inzwischen den Backofen auf 210 °C. Ober/Unterhitze vorheizen.
Brot an der Oberseite einritzen und im Ofen für ca. 30 Minuten backen.
Klopfprobe bitte nicht vergessen.
Vor dem Anschneiden komplett auskühlen lassen.




























Herzlichst
Eure Irmi

Donnerstag, 30. September 2021

Zwetschgen-Galette

Wenn im Herbst die reifen Früchte geerntet werden, gibt es bei uns oft Blechkuchen mit Fruchtbelag oder eine herrliche Galette. Bei Galette greifen alle sehr gerne zu, das ist mir aufgefallen. Wenn sie frisch aus dem Ofen kommt und abgekühlt ist und die Früchte oben drauf noch schön saftig sind, da passiert es schon mal, dass man ein Stück zu viel isst. Aber egal, wenn es schon so lecker schmeckt, dann sollte man es genießen. Dazu noch eine schöne Tasse Kaffee und vielleicht ein kleines Sahnehäubchen oben drauf - es gibt nichts Besseres und nichts Feineres !!! 😋😋😋 Da meine Rezepte eher nicht so süß gehalten sind, kann man den Hagelzucker auf dem Rand noch gut vertragen. Deshalb mein Tipp, bitte nicht darauf verzichten.

Macht mal Kaffeepause
und passt gut auf euch auf




Mürb
eteig:
300 g. Weizenmehl
150 g. kalte Butter
100 g. Puderzucker
1 Ei
wenig Zitronenabrieb
1 Prise Salz

Zutaten für die Fülle:
500 g. Zwetschgen
3 EL. Zucker
2 EL. Speisestärke
außerdem:
1 Ei zum Bestreichen
Hagelzucker

Zubereitung Teig:
Die Butter sollte kalt aber nicht zu kalt sein.
Mehl, Salz und Butter mit der Küchenmaschine so lange durchrühren bis das Mehl eine feine feucht-bröselige Konsistenz erreicht hat. Anschließend die restlichen Zutaten dazugeben und zu einem glatten Teig kneten lassen.
Den Teig in eine Klarsichtfolie wickeln und für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.
Backofen auf 190° C. Ober-Unterhitze vorheizen.

Zubereitung Fruchtfülle und Fertigstellung:
Zwetschgen waschen, trockentupfen, entkernen und in Spalten schneiden. Zucker und Speisestärke mischen. Den Mürbeteig auf einem Backpapier rund auf ca. 35 cm Ø ausrollen. Das Backpapier mit dem Teig auf ein Backblech umsetzen. Nun den Zucker mit der Stärke über die Früchte geben und kurz untermischen, die Früchte auf dem Teig verteilen, dabei einen 2 cm breiten Rand frei lassen. Den Rand des Teiges mithilfe einer Palette über die Früchte klappen.
Das Ei aufschlagen, verquirlen und mit einem Pinsel vorsichtig den eingeschlagenen Rand der Galette bestreichen, mit Hagelzucker bestreuen.
Die Galette im Ofen ca. 35 Minuten backen – auskühlen lassen.
Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen. Schmeckt extra-klasse.😋😋😋


























Ich wünsche euch gutes Gelingen und lasst sie euch schmecken.
Liebe Grüße
Eure Irmi

Samstag, 25. September 2021

Karotten-Walnuss-Guglhupf

Fortsetzung in meiner Guglhupfwoche.
Warum gibt es immer wieder Guglhupf, ganz einfach, weil er ein absoluter Liebling ist - unser absoluter Liebling. Die meisten Familienmitglieder bei uns zu Hause mögen Guglhupf sehr gerne.♥♥♥
Ich denke, da spreche ich wohl vielen Menschen aus dem Herzen, denn Guglhupf-Liebhaber gibt's eine Menge auf dieser Welt. Und sie alle lieben die vielen Variationen, die heute gebacken werden, die Auswahl wurde richtig groß und vielseitig.
Mittlerweile gibt es im Handel auch viele verschiedene Backformen. Nicht nur im neuen Design, es hat sich auch das Material und die Qualität geändert; eine praktischer wie die andere. Ich benutze aber immer noch meine alte Form, sie ist klassisch und sie ist nicht allzu groß und sie hat mich schon viele Jahre begleitet. Zudem fällt der Kuchen nach dem Backen meist ohne Probleme aus der Form.
Es wäre in meiner Küche auch gar kein Platz mehr für weitere neue Backformen. Guglhupf-Backformen brauchen viel Stau-Platz, da gibt es meistens nichts stapelbares. Leider. !!!!


Zutaten:
4 Eier
180 g. Zucker
1 Vanillezucker
1 Prise Salz
200 g. Butter
350 g. Weizenmehl
1 Backpulver
1 TL. Zimt
70 ml. Milch
3 EL. Rum
80 g. Walnüsse gerieben
90 g. fein geraspelte Karotte (Möhre)

Zubereitung:
alle Zutaten sollen Zimmertemperatur haben.
Backofen auf 160 °C. Umluft vorheizen, Backform einfetten und mit Mehl bestreuen oder mein Backtrennfett benutzen. Mehl, Backpulver und Zimt mischen und sieben.
Butter, Zucker, Vanillezucker und die Prise Salz in eine Rührschüssel geben und schaumig schlagen bis die Masse glatt und weiß/cremig ist.
Nach und nach die Eier einzeln zugeben und unterschlagen bis sie sich mit der Masse verbunden haben. Das Mehl in 3 Portionen abwechselnd mit der Milch unterheben. Rum, Karotten und Walnüsse ebenfalls kurz unterheben.
Den Teig in die Backform füllen, glatt streichen und im Ofen für ca. 50 Minuten backen. Stäbchenprobe bitte nicht vergessen.
Nach dem Backen den Kuchen auf ein Tortengitter stürzen und mit einem Tuch abgedeckt komplett auskühlen lassen.
Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.


Gutes Gelingen und lasst ihn euch schmecken.
Herzlichst
Eure Irmi

Montag, 20. September 2021

Oreo-Gugelhupf

Kürzlich habe ich mir überlegt, ob für euch vielleicht eine Gugelhupf-Woche interessant wäre. Ich denke mir schon. Ist der Gugelhupf doch der Kuchen aller Kuchen und der, der eine Kaffeetafel so richtig festlich und gemütlich ausschauen lässt. Bei Kaffee und Gugelhupf lässt es sich gut zusammensitzen, um über viele verschiedene Themen zu diskutieren, sich an alte Begebenheiten zu erinnern und so ganz nebenbei werden die Freundschaften wieder gepflegt und oft auch erneuert. Der Kuchen kann uns satt machen und noch vieles mehr....
Deshalb ist es angebracht, dem Gugelhupf eine ganze Woche zu widmen und ich starte gleich heute mit meinem ersten Wochen-Beitrag.
Mein Oreo-Gugelhupf ist ein echter Hingucker mit dem tollen Oreo-Muster. Ich finde, das Muster ist noch origineller und schöner als beim Gugelhupf mit Schokotröpfchen oder geraspelter Schokolade drin. Geschmacklich ist er auch top und vielleicht mag ihn ja jemand nachbacken um ihn beim nächsten Gugelhupf-Nachmittag servieren zu können. 
Falls ja, dann lasst ihn euch schmecken.


Zutaten:
200 g. Butter
160 g. Puderzucker
1 Vanillezucker
1 Prise Salz
4 Eier (Gr. L)
350 g. Weizenmehl
1 Backpulver
70 gr. Oreokekse
ca. 100 ml. Milch
2 EL. Rum

Zubereitung:
alle Zutaten sollen Zimmertemperatur haben.
Backofen auf 180 °C. Ober/Unterhitze vorheizen, Backform einfetten und mit Mehl bestreuen oder mein Backtrennfett benutzen. Mehl und Backpulver mischen und sieben. Oreo's klein hacken.
Butter, Zucker, Vanillezucker und die Prise Salz in eine Rührschüssel geben und schaumig schlagen bis die Masse glatt und weiß/cremig ist.
Nach und nach die Eier einzeln zugeben und unterschlagen bis sie sich mit der Masse verbunden haben. Das Mehl in 3 Portionen abwechselnd mit der Milch unterheben. Rum und Oreo's ebenfalls kurz unterheben.
Den Teig in die Backform füllen, glatt streichen und im Ofen für ca. 50 Minuten backen. Stäbchenprobe bitte nicht vergessen.
Nach dem Backen den Kuchen auf ein Tortengitter stürzen und mit einem Tuch abgedeckt komplett auskühlen lassen.
Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.




Herzlichst
Eure Irmi