Dienstag, 17. November 2015

Orangen-Guglhupf glasiert


Ein Kuchen - viele Variationen;
so ist das in der heutigen Zeit;  verschiedene Zutaten und Ideen in Hülle und
Fülle und schon haben wir die Geschmacksrichtung ganz anders;
nur die typische Form ist dem Guglhupf noch geblieben.

Wenn ich mich an den Guglhupf bei uns zu Hause erinnere, so war dieser fast immer
mit denselben Zutaten bestückt, wie Sultaninen und Walnüssen.
Erst kürzlich haben wir in der Familie uns wieder daran erinnert, dass der Guglhupf
von Mutti immer etwas ganz Besonderes war.
Dabei hat mich mein Schwager auf die gute Idee gebracht doch mal einen
Guglhupf zu posten. Damit war ich sofort einverstanden, weil in mir ganz plötzlich
die Lust auf einen guten Guglhupf aufkam;  ich bin gleich am nächsten
Tag schon ans Backen gegangen.
Aus der Kaffeehauskultur bei uns zu Hause ist der Guglhupf jedenfalls nicht mehr
wegzudenken.



Zutaten:

200 g. Butter
4 Eier
400 g. Mehl
1 Backpulver
180 g. Zucker
etwas Naturvanille
50 g. Orangeat
50 g. Mandeln gehackt
50 g. Mandeln gemahlen
70 ml frisch gepresster Orangensaft
30 ml Cointreau
1 Prise Salz

Zutaten für die Glasur:

120 g. Zartbitter-Kuvertüre
2 EL. Neutrales Speiseöl
20 g. Butter
30 g. ca. gehackte Mandeln zum Bestreuen

 
 
Zubereitung:
alle Zutaten sollen Zimmertemperatur haben.
Backofen auf 180° U/Oberhitze vorheizen.
Backform vorbereiten – einfetten und mit Mehl bestäuben.
Butter, Zucker und die Prise Salz in eine Rührschüssel geben und schaumig schlagen.
Nach und nach die Eier zugeben; einzeln jedes Ei ca. 2 Minuten in die Masse schlagen.
Nachher langsam das Mehl mit dem Backpulver unterheben.
Den Orangensaft und den Cointreau untermischen. Orangeat und die Mandeln
ebenfalls untermengen.
Den Teig in die vorbereitete Backform füllen, glattstreichen und im
Backofen 50 Minuten backen. Stäbchenprobe bitte nicht vergessen.
Nach dem Backen auf ein Tortengitter stürzen und komplett auskühlen lassen.
 
Zubereitung Glasur:
Die Kuvertüre klein schneiden und mit Öl und Butter im Wasserbad schmelzen
lassen. Den Kuchen damit glasieren. (Man kann die Schoko gut mit dem
Silikon-Pinsel auftragen). Danach mit gehackten Mandeln bestreuen.
 
  
 
Das Grundrezept hier stammt von Wilma.
Ich habe das Rezept ein klein wenig abgeändert; den Kuchen werde ich sehr
gerne noch einmal backen, er ist "klasse" -fruchtig-fluffig-saftig-.
 
Alles Gute beim Nachbacken wünscht
Euch Irmi
 
 

Freitag, 13. November 2015

Quiche mit Gorgonzola, Radicchio und Lauch


- und wie aus Resten etwas ganz Feines wurde -

wieder hat es mich total erwischt, ich hatte den halben Vormittag keine Ahnung,
was es zu Mittag zu essen gibt.
Ein Blick in den Kühlschrank aber brachte es ans Tageslicht. Jetzt nur noch einen Griff
in den Gefrierschrank und schon waren die Zutaten für den Mittagstisch perfekt.
Die Quiche bietet immer eine gute Gelegenheit Reste aus dem Kühlschrank zu
verwerten und was dabei herauskommt ist jedes mal eine totale Überraschung.
Die Geschmacksrichtungen variieren je nach Zutat; vegetarisch oder auch nicht,
aber schmecken tut's immer.




  
Zutaten:
 
1 Pckg. Blätterteig aus dem Kühlregal
130 g. Lauch
70 g. Radicchio
20 g. Butter
150 g. Gorgonzola
100 g. Sahne
10 g. Mehl
2 Eier (b.m. Gr. L)
mein Kräutersalz und Pfeffer nach Belieben

Zubereitung:

Backofen auf 190° Umluft vorheizen.
Tarte-Form von Ø 26 cm vorbereiten.
Lauch und Radicchio waschen und klein schneiden und in einer Pfanne mit dem
Butter leicht andünsten damit er etwas zusammenfällt.
Die Tarte-Form mit Blätterteig auskleiden.
Aus dem Rest-Teig mit einer Keksform kleine Kekse ausstechen.
Die Eier in einem Teller leicht verquirlen und die ausgestochenen Kekse bepinseln.
In einer Schüssel den Gorgonzola mit einer Gabel zerdrücken, Sahne und das 
verquirlte Ei dazugeben und alles untermischen.
Salzen und Pfeffern.
Nun die Lauch-Radicchio Masse dazugeben und unter mengen.
Die Masse auf die Tarte geben und glatt streichen.
Mit den bepinselten Keksen verzieren.
Im Backofen 20 Minuten backen.
Aus dem Backofen holen und servieren.




























 
Guten Appetit
wünscht Euch Irmi
 
 
 

Dienstag, 10. November 2015

Zebrakuchen


mein erster Zebrakuchen ist im Ofen; das war eine kleine Geduldsprobe
für mich, weil ich nicht so sehr ein Mensch mit viel Geduld für Kleinigkeiten
bin. Löffel für Löffel, ungefähr mit der selben Menge Teig übereinander schichten
und langsam zerlaufen lassen, war schon eine kleine Herausforderung.
Darum stelle ich erst mal keine großen Erwartungen und hoffe, dass ich ein
halbwegs raffiniertes Muster hinbekommen habe.
Wie eigentlich bei jedem Kuchen oder bei einer Torte ist immer die Hoffnung da,
nach dem Anschnitt auch ein schönes Stück präsentieren zu können, wäre
doch jammerschade, müsste ich den Zebrakuchen alleine essen.
Nun ist der Kuchen abgekühlt und der Moment an dem die Wahrheit ans Licht
kommt, rückt näher. Mal schauen ob das Zebra auch schön gestreift ist.


 







 
Ja, ich bin zufrieden, zwar sieht man, dass so gegen Ende hin mich die
Geduld geplagt hat und die Teigschöpfer allmählich dicker wurden. Aber
insgesamt ist es ein saftiger Kuchen mit einer interessanten Optik.
Beim nächsten mal dann soll/wird es besser sein.!!!!?










Zutaten:

5 Eier
250 g. Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Fläschchen Vanille-Aroma
4 EL. Wasser
250 ml neutrales Speiseöl
1 Päckchen Backpulver
375 g. Mehl
2 EL. Kakao
1 Prise Salz

Zubereitung:

Backofen auf 175° O/Unterhitze vorheizen.
Backform von 26 cm Ø vorbereiten – einfetten und mit Mehl bestäuben .
Eier trennen.
Eigelb mit Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen.
Danach das Vanille-Aroma, das Öl und das Wasser untermischen.
Das mit Backpulver gemischte und gesiebte Mehl löffelweise unterheben.
Salz ins Eiweiß geben und steif schlagen.
Das steif geschlagene Eiweiß vorsichtig unter den Teig heben.
Den Teig in zwei Hälften teilen, die eine Hälfte mit dem Kakao mischen.
In die gefettete Springform zuerst 2 EL. hellen Teig in die Mitte geben, dann
2 EL. dunklen Teig auf den hellen Teig geben. So geht es löffelweise weiter
bis der ganze Teig verbraucht ist. Achtung: Teig nicht verstreichen oder
verteilen, nur übereinander laufen lassen.
Nun die Backform in das vorgeheizte Backrohr geben und ca. 50-60 Minuten
backen lassen.





Viel Glück beim Nachbacken

Eure Irmi



Sonntag, 8. November 2015

Rahm - Gemüse mit viel Zwiebel


Kochen ohne Zwiebel kann ich mir eigentlich gar nicht vorstellen. Wenn die
schönen Röst-Aromen, die durch das Anbraten der Zwiebel entstehen, fehlen,
hat das Essen nur wenig Geschmack. Aber es gibt auch Menschen, die Zwiebel
nicht vertragen oder nicht leiden können, das ist dann natürlich ein anderes
Thema; in einem solchen Fall wird man darauf verzichten, und zwar gerne.

Zwiebel passt in fast jedes Gericht ob gedünstet, gebraten oder gegrillt, sie
schmeckt immer und hat eine positive Auswirkung auf unsere Gesundheit.
Man benennt sie sogar als natürliches Antibiotika. Mit einem Beutel Zwiebeln
in der Vorratskammer hat man immer ein Heilmittel zur Hand, selbst wenn am
Wochenende die Apotheke geschlossen ist. Speziell in der kalten Jahreszeit, wo
verstärkt die Viren wie wild um sich fliegen, sollte man etwas gesundes essen
damit man ein wenig geschützt ist.






Wie lagere ich meine Zwiebeln richtig.? Sie sollen an einem kühlen, trockenen Ort
mit guter Belüftung aufbewahrt werden. Nicht im Kühlschrank und nicht in der
Plastiktüte. Erst nach dem Anschnitt darf die Zwiebel in den Kühlschrank, am Besten
in einem Porzellangefäß mit der Schnittfläche nach unten.


Und nun das Rezept für mein Rahmgemüse mit viel Zwiebeln:

Zutaten für 3-4 Personen als Beilage:
150 g. Fenchel
200 g. Kohlrabi
120 g. Paprika rot
120 g. Karotten
100 g. Zwiebeln
1 Zehe Knoblauch
Rahm/Stärke nach Belieben
Öl für die Pfanne
etwas Gemüsebrühe zum Löschen

Zubereitung:

Gemüse putzen und in mundgerechte Stücke schneiden.
Die Zwiebel putzen und in feine Ringe schneiden
Einen Topf mit Öl auf die Herdplatte stellen und die Zwiebeln und Karotten
darin glasig andünsten, anschließend das restliche Gemüse in den Topf geben,
salzen und pfeffern kurz anrösten und mit etwas Gemüsebrühe löschen.
Weiter dünsten lassen bis es weich (nach Wunsch) ist.
Kurz vor Ende der Garzeit noch mit Rahm und Stärke binden.
Nachwürzen, wenn noch nötig.

 
 
 
 
Eure Irmi




  

Freitag, 6. November 2015

Quitten-Apfel Chutney



Von meiner lieben Nachbarin habe ich leckere Quitten aus ihrem Haus-Garten
erhalten. Mit einem Teil der Früchte habe ich Marmelade gekocht
und mit dem anderen Teil, dieses leckere Chutney, das beim Essen alle
Geschmacksnoten durchwandert von süß - säuerlich und leicht scharf am Ende.
- so viel Geschmacksrichtungen in einem Glas, kaum zu glauben. -

Ganz generell sind verschiedene Chutney's vielseitig verwendbar; sie passen sehr
gut zu kurz gebratenen Fleisch, zu Käse und zu indischen Reisgerichten.
Ein Löffel Chutney als Würze für Suppen oder zum Verfeinern einer Salatsauce
ist nicht zu verachten und im Sommer während der Grillsaison ist so ein Glas Chutney
als Gastgeschenk eine sehr feine Sache.





Zutaten:
700 g. Quitten
200 g. Äpfel (b.m. Granny = säuerlich)
100 g. Schalotten
300 ml frisch gepresster Orangensaft
1 EL frischer Ingwer (fein gehackt)
80 ml Apfelessig (100 ml wenn man es säuerlicher mag)
1 Chilischote rot
310 g. Gelierzucker (Dr. Oetker 2:1)
1 EL Salz
1 Messerspitze Zimt (nach Belieben)
Pfeffer zum Abschmecken (nur wenn nötig)

Zubereitung:
Quitten, Äpfel und Schalotten säubern und fein schneiden.
Chilischote putzen und fein hacken.
Alle Zutaten in einen Kochtopf geben und mit dem Gelierzucker gut verrühren.
Die Zutaten unter Rühren bei starker Hitze zum Kochen bringen und mindestens
5 Minuten kochen lassen. Kochgut eventuell abschäumen wenn nötig.
Das Chutney passieren oder mit einem Kartoffelstampfer zerkleinern,
anschließend in Gläser füllen und gut in einer Decke verpackt auskühlen lassen.
Zur Aufbewahrung in die Vorratskammer stellen und schön langsam verspeisen.



Ihr werdet sehen, die Gläser bleiben gewiss nicht unbenutzt in der Speisekammer
stehen.
  
Guten Appetit
 
Eure Irmi

 

Dienstag, 3. November 2015

Himbeer-Schoko-Torte mit Holunder-Creme


Obwohl die Zeit der Holunderblüte nun schon eine Weile her ist, so
stehen in mancher Vorratskammer sicherlich noch einige Flaschen an
Holunder-Blütensirup, die auf ihre Bestimmung warten.
Hier möchte ich euch daran erinnern, dass dieser wunderbare Sirup nicht nur zum
Verdünnen und dann als Saft zu trinken geeignet ist, nein, es gibt auch viele
andere Möglichkeiten ihn zu verzehren, eine davon möchte ich hier zeigen.

Ich habe den Sirup heute in eine Creme eingearbeitet, die zum Füllen einer Torte
benutzt wurde. Die Creme wurde durch den Sirup wunderbar schmackhaft und nicht
zu süß, genau richtig in Kombination mit verschiedenen Früchten.
Diese Torte kann auch als Sommertorte empfohlen werden, sie wirkt leicht
fruchtig und frisch wenn sie gut gekühlt ist.




Zutaten für den Biskuit:
3 Eier
130 g. Zucker
1 Prise Salz
60 g. Mehl
50 g. Speisestärke
15 g. Kakaopulver ungesüßt
½ Tl. Backpulver
wenig Naturvanille
10 ml neutrales Speiseöl
 
Zutaten für die Creme:
250 g. Quark
150 ml Holunder-Blütensirup
4 Blatt Gelatine
250 ml Sahne

Zutaten für den Fruchtbelag:
400 g. Himbeeren
1 Pckg. Roten Tortenguss


Zubereitung Biskuit:

Ofen auf 170° Ober/Unterhitze vorheizen.
Die Backform von 26 cm Ø vorbereiten – Boden einfetten und mit Mehl bestäuben.
Eier mit Zucker und Salz zu einer sehr cremigen und stabilen fast steifen
Masse aufschlagen (mit der Küchenmaschine dauert das ca. 8 Min.)
Mehl, Speisestärke, Kakaopulver, Backpulver und Naturvanille mischen
und in die aufgeschlagene Masse sieben und vorsichtig unterheben.
Danach das Speiseöl ebenfalls vorsichtig unterheben.
Den Teig in die vorbereitete Form füllen und für ca. 30 Min. backen.
Es empfiehlt sich die Stäbchenprobe zu machen.
Den noch warmen Kuchen auf ein Küchentuch stürzen und die Backform
entfernen. Danach den Kuchen mit einem Küchentuch abdecken und komplett
auskühlen lassen.
Zubereitung Creme:
Den Quark mit dem Holunder-Blütensirup vermischen. Die Gelatine zuerst
in kaltem Wasser einweichen und danach in ganz wenig heißen Wasser auflösen
und in die Quark-Mischung rühren. Sobald die Creme zu gelieren beginnt,
die steif geschlagene Sahne vorsichtig unter die Quark-Mischung heben.
Die Torte auf eine Tortenplatte legen und mit einem Tortenring umschließen.
Die Creme auf die Torte streichen.
Die Torte mindestens 4 Stunden kühlen lassen.
Zum Schluss wird die Torte mit Himbeeren belegt, den Tortenguss laut
Packungsanleitung zubereiten und über die Himbeeren verteilen.
Die Torte nochmals kühlen.




Die Torte wurde leider zu früh aus dem Kühlschrank geholt und aus
ihrer Verkleidung gerissen, sie hat wahrscheinlich deshalb so geweint.
Wir konnten offensichtlich den Anschnitt nicht mehr erwarten; unser
Besuch war nämlich schon da. Dem Geschmack der Torte hat es aber keinen
Abbruch getan.
Ich poste dieses Missgeschick aber trotzdem; ich möchte euch zeigen warum
man es am Besten nicht so macht.
Ein altes Sprichwort sagt: GEDULD BRINGT ROSEN, man will es nur nie
wahrhaben.

Euch wünsche ich auf jeden Fall gutes und fehlerfreies Gelingen
Eure Irmi

Sonntag, 1. November 2015

Blätterteig-Apfelrosen - Gastbeitrag


und wie aus einem Samstag ein „Überraschungs“-Samstag wurde.


Wir haben heute einen Gast im „Landgenuss“ der einen ganz besonderen
Beitrag leistet, mit einer Süßigkeit, die schon fast schade ist, sie zu verspeisen.
Dieser Gast ist mein lieber Neffe Matthi. Wir alle in unserer Familie wissen
schon lange, dass er sehr gerne kocht und neue Gerichte ausprobiert.
So auch an diesem Wochenende, er hat uns zum Nachmittagskaffee eingeladen
und dabei diese herrliche Süßspeise serviert, zu der er noch eine leckere
Vanillecreme gereicht hat.
Mein lieber HP und ich, wir haben nicht schlecht gestaunt;
wir haben uns aber sehr über diese Einladung gefreut.
Diese Leckerei ist nicht nur eine Augenweide,  sie ist auch sehr köstlich.





Zutaten:

1 Pckg. Blätterteig
3 große rote Äpfel
3 EL. Zucker
2 EL. Aprikosenkonfitüre
1 lt. Wasser
1 Zitrone
Puderzucker zum Bestreuen

 
 


Zubereitung:

Backofen auf 200 ° O/Unterhitze vorheizen.
Äpfel waschen, entkernen, halbieren und mit dem Hobel in dünne Scheiben
schneiden. Wasser aufkochen und den Saft der Zitrone und 3 EL. Zucker dazugeben,
dann die Apfelscheiben 2 Minuten darin ziehen lassen damit sie biegsam werden.
Die Apfelscheiben herausnehmen, abtropfen und auskühlen lassen.
Den Blätterteig mit dem Papier ausrollen und der Länge nach in 6 Streifen
schneiden.
Die Aprikosenkonfitüre mit 1 EL Wasser erwärmen und auf die Teigstreifen streichen.
Dann die Apfelscheiben auf die obere Hälfte der Blätterteigstreifen legen.
Danach die untere Hälfte der Teigstreifen überklappen, eng zu einer
Rose einrollen und in Muffinförmchen aus Papier setzen.
Die Apfelrosen im Papierförmchen auf ein Muffinblech setzen
und im Ofen ca. 20 Minuten backen.
Aus dem Ofen holen, abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen
und servieren





Habt noch einen schönen Sonntag
Eure Irmi

Freitag, 30. Oktober 2015

Kartoffel-Sellerie-Schaum-Süppchen


Wenn es draußen regnet und die Tropfen an die Fensterscheiben klatschen
und auf den Bergen der erste Schnee gefallen ist, dann braucht der Mensch etwas
Warmes, was ihm und der Seele gut tut. Schneller und besser als mit einer wärmenden
Suppe bekommen wir das bei uns nicht hin.

Suppe wird bei uns sehr gerne gegessen, ich darf sogar eine größere Portion kochen
damit wir 2 Tage was davon haben. Wir sind ausgesprochene Suppenliebhaber;
ich sage ganz einfach, wir sind der Suppe verfallen.
Deshalb brauche ich bei uns zu Hause die Geschichte vom Suppenkaspar erst gar
nicht erzählen, das bleibt mir erspart.







Zutaten für 4 Portionen

400 g. Kartoffeln (mehlig kochende)
200 g. Knollensellerie (geschält)
1 mittlere Zwiebel
1 kleine Zehe Knoblauch
1 l. Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer und Muskat nach Belieben
Fett für die Pfanne (b.m. Öl und Butterschmalz gemischt)
zum Dekorieren:
1 EL. Sahne, geschnittenes Selleriegrün und Chilifäden mild.

Zubereitung:
Zwiebel schälen und in Würfel schneiden, Knoblauch schälen und fein hacken.
Die Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden und die Sellerieknolle ebenfalls
würfeln.
Das Fett in einen Kochtopf geben, die Zwiebeln dazugeben und leicht golden andünsten
(wenig Farbe nehmen lassen damit die Suppe nachher schön hell bleibt).
Die Kartoffeln und die Sellerie dazugeben und ebenfalls leicht andünsten,
mit Brühe angießen und salzen.
Die Suppe jetzt ca. 30 Minuten leicht köcheln lassen. Danach mit dem Mixstab
pürieren.
Nun die Suppe mit Knoblauch, Pfeffer und Muskat würzen.
Sollte die Konsistenz nicht dem Wunsch entsprechen, noch etwas Brühe angießen.
Vor dem Servieren nochmals durchmixen damit die Suppe einen leichten
samtigen Schaum erhält.
Die Suppe auf Teller verteilen und mit Sahne, Selleriegrün und Chilifäden garnieren.
Nun soll schnell serviert werden, sonst ist der schöne samtige Schaum verflogen.













Guten Appetit !♥♥♥

Eure Irmi



Dienstag, 27. Oktober 2015

Apfeltorte mit Haselnuss-Streusel



Im Herbst, pünktlich zur Apfel-Ernte-Zeit hat man wieder richtig Lust auf
eine gute Torte mit dieser vielseitig verwendbaren Frucht. Mit Äpfeln kann
man die Menschen immer wieder verführen und einem Apfelkuchen kann
sowieso niemand wiederstehen.
So geht es auch der lieben Nadine von Sweet Pie , die derzeit im totalen Apfelwahn
steckt und sich ganz viele neue Apfelrezepte wünscht.
Sie hat deshalb ein kleines Blogevent gestartet und freut sich über viele Beiträge.
Gerne will auch ich dabei sein und mit meiner leckeren Torte bei diesem Event
mitmachen.

Die Torte ist sehr erfrischend, fruchtig durch die Äpfel und gleichzeitig spürt man
den feinen nussigen Geschmack der Haselnüsse. Insgesamt ein feines
Geschmackserlebnis für das ganze Jahr.  Sehr elegant auch für die Adventzeit,
wo man den Puderzucker mit Zimt mischen kann und somit eine neue Geschmacks-
note einbringen kann mit wenig Aufwand.




 
Diese Torte darf bei diesem Event mitmachen.
 
   

blogevent-zeigther-1


 











Zutaten für den Teig:
2 Eier
2 EL Wasser
60 g. Zucker
1 Pckg. Vanillezucker
70 g. Mehl
30 g. Haselnüsse gerieben
1 TL Backpulver

Zutaten für die Streusel:
120 g. Mehl
80 g. Haselnüsse gerieben
40 g. Zucker
80 g. Butter kalt

Zutaten für den Belag:
4 Äpfel
500 ml Apfelsaft
1 Pckg. Vanille Puddingpulver
3 EL Zucker

350 ml Sahne
1 Pckg. Vanillezucker
3 Tl. San-Apart oder 1 Pckg. Sahnesteif
Puderzucker zum Bestreuen

Zubereitung:
Backofen auf 170° O/Unterhitze vorheizen.
Backform von 26 cm Ø vorbereiten – ausfetten und mit Mehl bestreuen.
Eier trennen.
Eiweiß mit Wasser steifschlagen, Zucker und Vanillezucker langsam einrieseln lassen
und unterschlagen.
Eigelb zugeben und langsam unterrühren.
Mehl, Nüsse und Backpulver mischen und vorsichtig unterheben.
Den Teig in die gefettete Backform geben und im Backofen ca. 15 Minuten backen.
Stäbchenprobe nicht vergessen.
Den Kuchen aus dem Backofen nehmen und noch warm aus der Form stürzen und
vollständig auskühlen lassen.

Inzwischen den Streusel vorbereiten, alle Zutaten dafür in eine Schüssel geben
und mit dem Knethaken der Küchenmaschine oder mit den Händen zu Streuseln
verarbeiten.
Ein Backblech mit Backpapier belegen, die Streusel darauf verteilen und im Ofen
bei 170° für ca. 10 Minuten backen. Danach gut auskühlen lassen.

Für den Belag die Äpfel schälen, Kernhaus entfernen, in Achtel teilen und fein
schneiden. Das Puddingpulver mit dem Zucker und etwas Apfelsaft glattrühren.
Den restlichen Apfelsaft mit den Apfelstücken in einen Topf geben und die Äpfel
5 Minuten weich dünsten, das angerührte Puddingpulver dazugeben und noch
einmal leicht aufkochen lassen. Die Puddingmasse fast ganz abkühlen lassen.

Den ausgekühlten Biskuitboden auf eine Tortenplatte geben und mit einem
Tortenring umschließen. Die Apfel-Pudding-Masse darauf verteilen und glatt-
streichen. Die Torte 4 Stunden im Kühlschrank kühlen lassen.
Danach die Schlagsahne mit dem Vanillezucker leicht anschlagen, San-Apart
langsam einrieseln lassen und fertig schlagen.
Die Sahne auf der Torte verteilen und ebenfalls glatt streichen. Kühlen lassen.
Kurz vor dem Servieren die gebackenen Streusel darüber verteilen und
leicht auf die Sahne drücken.
Mit Puderzucker bestreuen. Tortenring entfernen.

Nun liegt dem Genuss nicht mehr im Wege.



















Mein Tipp: ♥♥♥
sollte jemand etwas mehr vom Kuchen spüren wollen, dann soll er die Menge
des Teiges für den Boden auf 3 Eier hochrechnen. Das verträgt sich leicht.
3Eier, 3 EL. Wasser, 90 g. Zucker, 1 Vanillezucker, 105 g. Mehl, 45 g. Haselnüsse
1 TL. Backpulver

Ein weiterer Tipp: ♥♥♥
die Streusel eher kleiner halten, das Anschneiden der Torte
geht leichter und der Schnitt wird schöner.







Quelle: Chefkoch - Autor Rocky73

Eure Irmi

 

Freitag, 23. Oktober 2015

Tarte sucrèe


Mir geht es oft so, dass mich ein Rezept in einem Buch oder einer Zeitschrift so
richtig anlacht. Und nicht umsonst hat er gelacht dieser Zuckerkuchen.
Die wenigen Zutaten, die man hierfür benötigt, hatte ich zufällig im Haus.
Die Zubereitung/Verarbeitung des Teiges gestaltete sich außergewöhnlich
angenehm, für jedermann leicht machbar auch ohne Küchenmaschine.

Zuckerkuchen ist ein süßes Hefegebäck, das besonders im Norden Frankreichs und
in vielen Teilen von Belgien verbreitet ist und meistens mit Rübenzucker oder
braunem Zucker garniert wird.
Aber nicht nur in Frankreich, sondern auch bei uns schmeckt Zuckerkuchen
ausgesprochen lecker und kann des Öfteren die Kaffeetafel oder das Frühstück
begleiten. Auch zwischendurch nimmt man gerne mal ein kleines Stückchen für
den süßen Gaumen ♥
Ich kann mir dieses Gebäck auch sehr gut als Teil einer Dessert - Kreation
vorstellen.









 
 
Zutaten für 8-12 Stück

200 g. Mehl
1 TL. Zucker
1 Prise Salz
10 g. frische Hefe oder ½ Pckg. Trockenhefe
60 ml lauwarme Milch
80 g. Butter
1 Ei
weiche Butter und Mehl für die Backform

Für den Belag:

1 Ei
100 g. Crème fraîche
50 g. brauner Zucker
30 g. Butter

Zubereitung:

Mehl mit Butter, Zucker und Salz in eine Schüssel geben und vermischen.
Hefe in der lauwarmen Milch auflösen.
Milch zusammen mit der weichen Butter und dem Ei zur Mehlmischung geben.
Alles zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. (Er ist sehr leicht – auch ohne
Maschine – zu verarbeiten)
Den Teig abdecken und ca. 1 Stunde an einem warmen Ort ruhen lassen.
Backofen auf 200°  O/Unterhitze vorheizen.
Eine Tarteform von 28 cm Ø vorbereiten – ausbuttern und mit Mehl bestäuben.
Das Ei mit der Crème fraîche verquirlen.
Teig auf bemehlter Fläche dünn in Größe der Form ausrollen, in die Form legen,
einen kleinen Rand ca. 1cm hochziehen und den Teig mehrmals mit der Gabel einstechen. 
Mit braunem Zucker bestreuen.
Eier-Guss darüber verteilen.
Butter in kleinen Stückchen darauf verteilen.
Im Ofen ca. 15-20 Minuten goldbraun backen.
Nach Belieben warm oder ausgekühlt servieren.






Quelle: Zeitschrift Wohnen & Garten 03/2014

Alles Liebe

Eure Irmi