Dienstag, 23. Juni 2020

Waldbeer-Sirup


Wenn im Sommer die unsagbare Hitze brütet dann sucht man nur noch Getränke. Getränke stehen an erster Stelle, der Hunger ist zweitrangig. Dieser Waldbeer-Sirup ist die Sirup-Basis für eine fruchtig, frische Sommerlimo. Erst mal für alle die richtig Durst haben und diesen ordentlich löschen wollen - auch für die Kinder. Dann in einem zweiten Moment können die Erwachsenen den Sirup aufspritzen - ganz nach Wunsch. Für einen Cocktail am Abend darf mehr oder weniger Alkohol dazu gemixt werden.
Wenn Gäste da sind, wird wahrscheinlich mit Prosecco, Sekt oder Weißwein aufgespritzt und ab und an gibt es noch etwas „Hochprozentigeres“ oder verschiedene Früchte (mehr als Deko) dazu. Gerade so wie es zur Situation passt; das wäre dann logischer weise wieder nichts für Kinder.
Beim puren Waldbeer-Sirup hingegen können alle mithalten und deshalb steht er meistens auch nicht lange im Kühlschrank - schon ist die Flasche wieder leer.

Zutaten:
1 l. Wasser
1 kg Zucker
Schale 1 Zitrone
Saft von 1½ Zitronen
600 g. Waldbeeren (gefroren)
6 g. Zitronensäure

Zubereitung:
Zitronenschale mit dem Sparschäler abschälen.
Wasser, Zucker und Zitronenschale in einem großen Topf aufkochen, Zitronenschale wieder entfernen. Die Früchte dazugeben und alles noch 1 Minuten kochen lassen. Den Topf vom Herd ziehen, den Zitronensaft und die Zitronensäure dazugeben, untermischen, abdecken und den Sirup bis zum nächsten Morgen ziehen lassen.
Den Sirup durch ein mit einem feinen Tuch ausgelegten Sieb abseihen. Den Saft in saubere Gläser füllen und im Kühlschrank lagern.
Ergibt ca. 1,7 Liter Saft.



Ich wünsche Euch gutes Gelingen und allen einen schönen Sommer.


Herzlichst
Eure Irmi

Freitag, 19. Juni 2020

Käseplatte mit Pfiff - nach Romina


Wenn ich etwas gar nicht kann, dann eine Aufschnitt- oder Käseplatte anrichten. Dafür benötigt man viel Kreativität, gute Ideen und das richtige Gespür. Dabei meine ich nicht nur die Optik, sondern auch geschmacklich sollte die Platte überzeugen. Von fein bis ordentlich würzig sollte die Auswahl reichen, für alle Geschmacksrichtungen sollte genug zum Verkosten da sein.
Da bei mir diese Kenntnis kein bisschen vorhanden ist, habe ich mir unsere liebe Romina eingeladen und ließ mir von ihr das einmal richtig zeigen. Sie hat das ordentlich im Griff und in kürzester Zeit sind zwei tolle Platten entstanden, die sich sehen lassen können und die wir dann anschließend zum Abendbrot in geselliger Runde (bei uns gab es dazu natürlich Pellkartoffeln) verspeist haben.
Der Mittelpunkt einer geselligen Runde ist doch immer das gute Essen. Wenn man dabei noch das Glück hat, tolle Qualitätsprodukte zu erhaschen, vielleicht vom „Ab Hof-Verkauf“ der heimischen Bauern oder von anderen lokalen Genussmärkten, dann ist man sich ziemlich sicher, ein tolles Produkt aus ehrlicher Erzeugung anbieten zu können.
Heute darf ich euch deshalb diese Käseplatte vorstellen, gut bestückt mit schmackhaftem Käse aus Südtiroler Produktion. Alles regionale und qualitativ hochwertige Sorten sind auf der Platte zu finden. Die Produzenten haben sich redlich Mühe gegeben in puncto Geschmack und Kreativität. Wollen wir hoffen, dass sie noch lange die Freude an der Produktion haben und der Konsument weiterhin den Genuss. 





1 Schüttelbrotkäse (Capriz Feinkäserei)
2 Camenbert (Algunder Sennerei)
3 Arunda (Englhorn)
4 Herbarius mit Brotklee/Schabziegerklee (Eggemoahof)
5 Pfefferkäse (Algunder Sennerei) 
6 Almkäse (Eishöfe)
7 Mozzarelline (Brimi - Milchhof Brixen)

die Käseplatte mit "Pfiff"
Mein-Tipp: vor kurzer Zeit hat mein lieber HP den sogenannten „Pfiff“ zur Käseplatte aufgeschnappt. Ein Bauer hat ihm das Rezept verraten, nachdem dieser gerade in den Regalen nach Feigenmarmelade suchte. Er meinte: Feigenmarmelade gemischt mit etwas Kren (Meerrettich) ist das Köstlichste was man sich zu Käse vorstellen kann. Und so ist es auch – es war sehr sehr köstlich.
Feigenmarmelade in eine kleine Schüssel geben und Kren- oder Sahnekren dazumischen. Dabei sollte man aber vorsichtig sein, da Kren sehr scharf ist und die Menge nach Wunsch abgestimmt werden soll. Der „Pfiff“ ist sofort zu genießen, man muss ihn also nicht auf Vorrat mischen.

Zugleich gab es auch eine überaus feine Speck/Wurstplatte. Wiederum mit Produkten aus heimischer Herstellung, die geschmacklich ebenfalls große Klasse waren. Auf einer Tafel mit vielen verschiedenen kalten Gerichten würde sich diese Wurstplatte auch als Hingucker erweisen. Sie war richtig lecker, schon beim ersten Anblick stieg die Lust auf Speck in uns auf - darum haben wir auch alle richtig zugelangt.





Ich hoffe, ich konnte Euch ein bisschen Lust auf Käseplatte machen und Euch vielleicht dazu animieren, mal mit Freunden zusammen einen Südtiroler-Abend zu Hause zu verbringen.
Darum sage ich jetzt Tschüss, guten Appetit und mocht's guat ❤❤❤

Herzlichst
Eure Irmi

** Nur am Rande muss ich Euch noch meine Geschichte von der Werbung erzählen.
Weil dieses Blog weiterhin frei von bezahlter Werbung bleiben soll gebe ich Euch für diese Produkte eine Sympathie-Empfehlung. Diese aber aus reiner Überzeugung und ganz ohne Auftrag. Ich kaufe und bezahle die Produkte weiterhin regulär im Geschäft.
Alle Marken, Ort‘s, oder andere Nennungen und die Verlinkungen auf andere Seiten sind private Tipp‘s und werden von mir nicht als kommerzielle Werbung genutzt.


Dienstag, 16. Juni 2020

Rucola-Pesto

Pesto ist irgendwie nie langweilig, es gibt ja in der Zwischenzeit längst nicht mehr nur Basilikum-Pesto. Im Großen und Ganzen handelt es sich dabei aber immer um ähnliche Zutaten mit denen gearbeitet wird und trotzdem sind geschmacklich am Ende doch ziemliche Unterschiede zu verspüren. Rucola-Pesto war echt lecker und ich werde es ganz sicher wieder mal mixen und eine feine Pasta mit Rucola-Pesto servieren.
Meine unten angeführten Mengenangaben sind Richtwerte und alle sollen das bitte handhaben, wie sie das gerne möchten. Geschmacklich stehen nicht alle Menschen auf derselben Linie, gerade bei Pesto ist abändern ein Muss.
Basilikum-Pesto bleibt aber die Nummer 1. Keine Ahnung warum, das Original bleibt das Original. Pesto genovese ist der Klassiker, der aus Ligurien stammt. Dabei werden nur die zartesten und frischesten Blätter vom Basilikum benutzt und im Mörser mit Pinienkernen, Salz, Knoblauch und Olivenöl gestoßen. Dazu kommen 2 Teile Parmesan und 1 Teil Pecorino. Die Knoblauchmenge sollte eher klein gehalten werden, sie sollte nur einen guten Hauch beisteuern.
Mein Tipp: Im Original sollte für die Pestozubereitung unbedingt der Mörser benutzt werden, da der Geschmack vom Basilikum besser heraus kommt. Besonders dann, wenn man nur eine kleinere Menge benötigt. Inzwischen sieht man das aber etwas lockerer und es wird dafür meistens der Mixer benutzt. Dabei ist es aber unerlässlich, dass man in kurzen Intervallen mixt, damit keine Wärme erzeugt wird und das Pesto nicht oxidiert denn das würde den Geschmack unangenehm verändern.

Zutaten:
100 g. Rucola
40 g. Pinienkerne
2 kleine Knoblauchzehen
40 g. geriebenen Parmesan
6 EL. Olivenöl
2 EL. Zitronensaft
Salz + Pfeffer (Menge nach Wunsch)

Zubereitung:
Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne leicht anrösten und wieder abkühlen lassen. Rucola waschen, trockenschleudern, die Stiele abzupfen und dann etwas teilen. Knoblauchzehen schälen und in Scheiben schneiden.
Alle Zutaten in den Mixer geben und in kleinen Intervallen durchmixen. Mit Salz und Pfeffer nochmals abschmecken wenn es nötig ist.
Pesto in ein Glas füllen. Mit Öl abdecken und gut verschlossen im Kühlschrank aufbewahren.
Gutes Gelingen.

Alles Liebe
Eure Irmi

Freitag, 12. Juni 2020

Erdbeer-Crostata mit Mascarpone und Joghurt

Crostata mag ich immer, ich bin „crostata-verliebt“ und dann noch mit Erdbeeren, mein absoluter Traum. Frisch, fruchtig, gut gekühlt und dazu Cappuccino in einer netten Runde, da gibt es nichts Schöneres. Gemütliches Zusammensein mit der ganzen Familie gab es jetzt Corona-bedingt eine Weile nicht mehr. Lange war man voneinander getrennt, Kontakte über WhatsApp können viel ersetzen aber eben nicht einen persönlichen Besuch. Jetzt zur Erdbeerzeit ist eine gemütliche Runde wieder möglich geworden. Die Erdbeer-Crostata hat uns allen vorzüglich geschmeckt.
🍓🍓🍓🍓🍓🍓


Bei Nadine gibt es zur Zeit ein tolles Erdbeer-Event. Dort werden Erdbeer-Rezepte gesucht und gesammelt und alle dürfen mitmachen. Ich habe mir gedacht, dieses leichte Crostata-Rezept würde dort wunderbar in die Sammlung passen. Bis zum 30.06. wird noch fleißig gesammelt und ich bin schon ganz gespannt auf die vielen tollen Einsendungen. Da gibt es sicherlich wieder neue, schöne Ideen, die zum Nachbacken verleiten. Dazu lasse ich mich dann sehr gerne verführen. Zum Backen und natürlich auch zum Genießen. 🍓🍓🍓🍓

Zeigt her eure Erdbeeren

Zutaten für den Teig:
200 g. Weizenmehl
½ TL. Backpulver
100 g. kalte Butter
80 g. Zucker
1 Ei
1 Prise Salz
Abrieb ½ Zitrone

Zutaten für die Creme:
250 g. Mascarpone
250 g. Zitronenjoghurt
60 g. Puderzucker
2 Blatt Gelatine
2 EL. Zitronensaft frisch gepresst

400 g. Erdbeeren
1 Vanillezucker
1 Pckg. Tortengelee rot
Zucker
Himbeersirup (optional)

Zubereitung Teig:
Alle Zutaten in die Schüssel der Küchenmaschine geben und zu einem glatten Teig kneten lassen. Natürlich könnt ihr den Teig auch von Hand kneten – ganz so wie ihr möchtet.
Teig in Klarsichtfolie wickeln und ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
Inzwischen eine Backform oder eine Tarteform mit Butter ausstreichen und mit Mehl bestreuen oder mein Backtrennfett benutzen. Den Backofen auf 180 °C. Ober/Unterhitze vorheizen.
Den Mürbeteig ausrollen und die Backform damit auskleiden, der Seitenrand sollte ca. 3 cm hoch werden. Den Teigboden einige male mit der Gabel einstechen, dann mit Backpapier belegen, trockene Bohnen darübergeben und im Ofen für ca. 20 Minuten blind backen. Nachher das Papier mit den Bohnen entfernen, wieder in den Ofen schieben und für weitere 15 Minuten fertig backen.
Mürbeteigboden aus dem Ofen holen und in der Form auskühlen lassen.

Zubereitung Creme und Fertigstellung:
Gelatine im kalten Wasser einweichen. Mascarpone mit Puderzucker glatt rühren (nicht zu lange damit die Mascarpone nicht gerinnt). Zitronen-Joghurt und Zitronensaft gut untermischen. In einer kleinen Pfanne ca. 1 ½ EL. Wasser erhitzen, vom Herd ziehen und die Gelatine darin auflösen. Dann die Temperatur angleichen in dem man 2 EL. Creme zur Gelatine gibt, gut untermischen und alles zurück in die Creme geben. Creme gut durchmischen, auf den ausgekühlten Mürbeteig geben und glatt streichen. Im Kühlschrank ca. 1 Stunde kühlen
Inzwischen die Erdbeeren putzen, vierteln, Vanillezucker darüber streuen und kurz umrühren. Dann gleichmäßig die Crostata damit belegen.
Nun das Gelee nach Packungsanleitung zubereiten, ca. 8 Minuten kühlen lassen. Anschließend gleichmäßig über die Erdbeeren verteilen. Crostata wieder kühlen.




Gutes Gelingen und ein schönes Wochenende Euch allen.

Alles Gute
Eure Irmi

Dienstag, 9. Juni 2020

Vanillecreme-Schiffchen aus Hefeteig

Manches mal haben wir Lust auf süßen Hefegebäck. Der klassische Hefezopf wird gerne gegessen, er wird auch nie langweilig, aber zwischendurch suchen wir nach Abwechslung.
Im Geschäft nebenan gab es gerade Erdbeermarmelade im Angebot. Nimm 2 – zahl 1 hieß es in der Werbung und ab und an lass ich mich überzeugen und nutze solche Angebote, da habe ich mir zwei Gläser Erdbeermarmelade nach Hause geholt. Zuerst wollte ich Buchteln backen und sie mit Erdbeer-Marmelade füllen, doch dann ließ ich mich von der originellen Schiffchenform ablenken. Auch für die Füllung wollte ich eine neue Variante ausprobieren und so wurde Creme und Marmelade gemischt. In der Kombination ein klasse Idee, sehr lecker und trotzdem bekam das Gebäck ein anderes, nicht alltägliches Erscheinungsbild.
☕☕☕☕☕☕☕☕
Mein Tipp: warum benutze ich Vanillezucker anstatt Vanillinzucker ?? - was ist der feine Unterschiede ???:
Vanillezucker ist Zucker der mit echter Vanille gemischt wurde.
Vanillinzucker ist Zucker der mit dem chemischen Aroma Vanillin angereichert wurde.

Vanillezucker selbst herstellen:
1.) Möglichkeit: Vanilleschote aufschlitzen, Vanillemark auskratzen, das Mark mit dem Zucker mischen. Kann sofort verwendet werden.
2.) Möglichkeit: Vanillemark auskratzen sobald man es anderweitig verwenden will und die Vanilleschote in ein Glas mit ca. 200 g. Zucker stecken. Der Zucker nimmt nach ein paar Wochen den Duft der Vanille an. Kann also nicht sofort verwendet werden.
3.) Möglichkeit: Gemahlene Naturvanille kaufen und diese in kleiner Menge (Achtung ist sehr intensiv) unter den Zucker mischen.



Zutaten für den Hefeteig:
500 g. Weizenmehl Universal
180 ml. Milch
21 g. frische Hefe
80 g. Zucker
1 Ei
1 Eigelb
40 ml. Sonnenblumenöl
1 Prise Salz
30 g. Butter

Zutaten für die Patisserie-Creme:
2 Eigelb
20 Maisstärke
40 g. Zucker
1 Vanillezucker
1 Prise Salz
200 ml. Milch
30 g. Butter

Erdbeermarmelade
Puderzucker zum Bestreuen

Zubereitung Hefeteig:
Die lauwarme Milch mit der Hefe, dem Zucker, dem Mehl, Öl, Ei und Eigelb in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und kurz unterkneten lassen. Dann Salz und die weiche Butter dazugeben und den Teig für ca. 12 Minuten kneten. Er sollte glatt sein und eine seidige Oberfläche bekommen. Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und nochmals mit der Hand durcharbeiten, rundformen und in einer Schüssel abgedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen.
Inzwischen bereiten wir die Patisserie Creme zu:
Die Eigelb mit Maisstärke, Zucker, Vanillezucker und die Prise Salz in eine kleine Pfanne geben und gut mischen damit keine Klümpchen bleiben, Milch dazugeben. Pfanne auf den Herd stellen, erhitzen und unter ständigem Rühren für ca. 1-2 Minuten leicht kochen lassen bis die Creme eindickt. Pfanne vom Herd ziehen, Butter zugeben und untermischen. Die Creme in eine Schüssel umfüllen und direkt an der Oberfläche mit Klarsichtfolie abdecken damit keine Haut entsteht. Creme auskühlen lassen.
Backblech mit Backpapier belegen. 
Nun den Teig mit dem Rollholz etwa 3-5 mm dick auswallen. Mit einem runden Ausstecher von ca. 7-8 cm Ø Kreise ausstechen. Die Kreise mit etwas Patisserie Creme und etwas Erdbeermarmelade füllen, den Teig links und rechts an den Enden zusammendrücken damit eine Art Schiffchen entsteht (Bilder siehe unten)


Die gefüllten Schiffchen dicht an dicht auf das Backblech legen, mit einem Tuch abdecken und nochmals ca. 40 Minuten gehen lassen.
Unterdessen den Backofen auf 180 ° C Ober/Unterhitze vorheizen.
Die Teigschiffchen im Ofen für ca. 25 Minuten backen. Anschließend auf dem Backblech auskühlen lassen und vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.


Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende und bleibt weiterhin gesund.

Alles Liebe
Eure Irmi

Freitag, 5. Juni 2020

Bananencreme

Nachtisch – leicht, fruchtig, sommerlich und schnell gemacht. Er kann sehr gut vorbereitet werden – unter Umständen hält er auch 2 Tage im Kühlschrank ohne wirklich großen Schaden zu leiden. Das kann man wahrhaftig nicht von vielen Desserts behaupten.
Das Wochenende liegt vor uns und vielleicht sucht jemand nach einem Nachtisch, der genau diese Zutaten beinhalten soll. Manchmal hat man Bananen oder Joghurt zu Hause, das sind immer die Zutaten an denen  sehr oft das Fälligkeitsdatum nagt. Wenn dem so ist, soll es gleich losgehen und der Bananencreme-Nachtisch kann zubereitet werden. Ich wünsche gutes Gelingen und lasst ihn Euch schmecken.

Zutaten für 6 Portionen:
3 Bananen
150 g. Cookies
500 g. Naturjoghurt stichfest
150 Skyr Vanillegeschmack
2 Vanillezucker
1 ½ EL. Zitronensaft
250 ml. Sahne
2 EL. Puderzucker
2 TL. San Apart oder anderes Sahnestandmittel

Zubereitung:
Die Cookies im Mixer klein hacken. 2 Bananen mit Vanillezucker und Zitronensaft fein mixen. Sahne leicht anschlagen, San Apart einrieseln lassen, Sahne fertig aufschlagen. Joghurt und Skyr mit Puderzucker gut mischen, Bananenmix zugeben und unterheben. Die Sahne ebenfalls langsam unterheben.
Die Hälfte der Cookies auf die Gläser verteilen und mit einem Teil der Creme abdecken. Die restliche Banane in feine Scheiben schneiden und diese auf der Creme verteilen, die zweite Hälfte der Creme einschichten. Mit den restlichen Cookies bedecken.
Dekorieren, bitte, wie immer nach Wunsch.


Habt noch eine schöne restliche Woche und macht‘s gut.

Herzlichst
Eure Irmi

Dienstag, 2. Juni 2020

Schnitt-Knoblauch-Öl

Schnitt-Knoblauch ist eine Pflanze, die im Kräutergarten nicht fehlen darf. Sie ist winterhart, pflegeleicht und vielseitig zu verwenden. Sie bringt schöne weiße Blüten, die man sowohl als Knospe als auch als Blüte genießen darf. Hauptsächlich ist sie als Gewürz geeignet, vorausgesetzt man mag den Geruch von Knoblauch.
Vor ein paar Tagen habe ich Schnitt-Knoblauch geerntet und für das Abendessen etwas feines zubereitet. Dabei habe ich die Schnitt-Knoblauch-Blätter gewaschen, in feine Streifen geschnitten und über den Quark und den Frischkäse gestreut, mit etwas Salz und Pfeffer gewürzt, mit wenig Sahne kurz gemischt und zu Pellkartoffeln gereicht. Echt lecker. !!! ♥♥♥ Weiter‘s könnt ihr damit das Kartoffelpürre oder den Wurstsalat verfeinern, einen Joghurt-Kräuterdip anrichten oder vielleicht sogar in ein Salat-Dressing geben. Möglichkeiten zur Verwendung gibt es also genügend.
Gestern habe ich dann den Rest der Blätter zu einem herrlichen Schnitt-Knoblauch-Öl verarbeitet, das ebenfalls wieder vielseitig einsetzbar ist, z.B. könnte man es pur über die Pellkartoffeln träufeln, salzen, pfeffern und fertig ist der Leckerbissen. Sehr gut geschmeckt hat es mir auf meinem Weizenlaib, wiederum mit Salz und Pfeffer gewürzt. Ich war total begeistert.





Zutaten für das Schnitt-Knoblauch-Öl:

350 ml. Sonnenblumenöl oder Olivenöl
50-60 g. Schnitt-Knoblauch-Blätter

Zubereitung:
Die Blätter waschen, trocken tupfen und in Streifen schneiden. In einen Mixbecher füllen, Öl darüber gießen und mit dem Pürierstab fein mixen. Dann das Öl durch ein Sieb streichen und abfüllen. Im Kühlschrank lagern. Vor Gebrauch schütteln.



Ich wünsche euch eine schöne Woche und eine gute Zeit

Herzlichst
Eure Irmi

Freitag, 29. Mai 2020

Weizenlaib

Eigenes Brot backen auch wenn mal nicht viel Hefe zu Hause ist ??? das ist auch möglich. Es ist leider manchmal so, dass die Hefe zur Neige geht. Trotzdem hätte man gerne Brot gebacken. Hier präsentiere ich euch ein Rezept mit einem geringen Hefe und Knet-Aufwand. Beides wird ersetzt durch viel Gehzeit. Das Brot kann abends angesetzt werden und es geht über Nacht. Am nächsten Morgen dürft ihr dann überrascht sein, wie schön der Teig aufgegangen ist, ihr könnt es nochmals falten und formen, nochmals gehen lassen, backen und zu Mittag darf es auch schon verspeist werden. Die Haupt-Gehzeit könnt ihr, wenn ihr so wollt, verschlafen.
Das Brot bekommt eine schöne großporige Krume, eine tolle Kruste und es schmeckt sehr lecker mit Walnüssen, aber nicht nur, es passt überall herrlich dazu. Mehr muss ich dazu eigentlich nicht sagen. 

Zutaten:

500 g. Weizenmehl
370 ml. lauwarmes Wasser
10 g. Salz
3 g. Hefe

Zubereitung:
Weizenmehl mit Salz mischen. Wasser in eine große Schüssel geben, Hefe darin auflösen. Mehl zufügen und mit dem Holzkochlöffel unterrühren – nur so lange, bis sich das Wasser mit dem Mehl verbunden hat. Die Schüssel abdecken und den Teig für 15 Minuten entspannen lassen. Anschließend bearbeiten wir den Teig mit der Zieh- und Falttechnik, dazu befeuchten wir die Hand, ziehen einen Teil des Teiges vom Schüsselrand und falten ihn über den restlichen Teig. Das wiederholen wir einige male bis wir wieder ein schönes rundes Brot gefaltet haben. Die Schüssel erneut abdecken und den Teig wieder für 15 Minuten entspannen lassen. Das wiederholen wir noch 3 mal. (Also insgesamt 4 mal falten und 4 mal entspannen). Danach wird die Schüssel abgedeckt, der Teig darf über Nacht aufgehen. 
Am nächsten Morgen wieder falten, den Laib rund formen, in ein Gärkörbchen legen, abdecken und nochmals gehen lassen bis er das doppelte Volumen erreicht hat.
Inzwischen können wir den Backofen auf 240 °C. Ober/Unterhitze vorheizen. Das Backblech soll mit vorgeheizt werden. Eine feuerfeste Form mit heißem Wasser auf den Boden des Backofens stellen.
Nun das Brot vorsichtig auf ein Backpapier stürzen, leicht mit Mehl bestreuen und mit dem Messer einritzen. Dann auf das heiße Backblech überstellen (Achtung, bitte nicht verbrennen) und in den Ofen schieben. Mit Alufolie abdecken und für 15 Minuten backen, dann Folie abnehmen, den Ofen auf 220 °C. herunterstellen und das Brot für weitere 25-30 Minuten fertig backen. Klopfprobe bitte nicht vergessen.
Das Brot auf einem Gitter auskühlen lassen.



Quelle: Divi TV

Ich wünsche euch gutes Gelingen.

Herzlichst
Eure Irmi