der Winter nimmt
Abschied, er hat ausgedient. Der Frühling marschiert mit kleinen
Schritten ins
Land und zeigt dem
Winter die Hörner. Er schickt uns unter Tage warme Sonnenstrahlen
und ererwärmt, vorerst noch zaghaft, die kalte Luft. Langsam sprießen die winterharten Pflanzen aus der
Erde. Es zeigen sich zuerst kleine Risse in der Erde und schon ein paar Tage später strecken sie
ihre grünen Köpfchen heraus. Dann jubeln wir, hurra die Winterlinge sind da.
Bei uns im Garten sind sie immer die Ersten, abgesehen von den Christrosen die noch viel früher
ihre Blüten öffnen.
Die Winterlinge mit ihrer sonnigen Farbe und die Strahlen der Frühlingssonne sind doch wirklich
ein super tolles Team. Die herrliche Natur im Frühling spendet uns jedes Jahr neuen Schwung.
Weiter ziehen die Tage
ins Land und der Frühling erwacht überall, so auch im tiefen
Frühlingstal.
Das Frühlingstal
erstreckt sich vom Montiggler-See ausgehend in Richtung Kalterer-See.Wenn im Frühling das kleine Tal weiß wird, weil dort hunderttausende von Märzenbecher blühen, pilgern die Menschen in Scharen durch das Tal und bestaunen den herrlichen Anblick.
Besonders an den Wochenenden kann man dort zu diesem Zeitpunkt nicht die übliche Ruhe und
Erholung genießen, die einem sonst hier geboten wird. Leider ist die Dauer der Blüte so kurz, deshalb wird das Wandern im Tal zu dieser Zeit auch so intensiv genutzt.
Wir haben hierfür einen Wochentag locker gemacht; jedoch hat uns die Sehnsucht zu früh dahin
getrieben. So konnten wir nur wenige Einzelstücke bewundern, wie ihr auf den Fotos unten sehen
könnt. Die Schönsten habe ich für euch ausgesucht und im Bild festgehalten.
Und weil
es mir keine Ruhe gelassen hat,
bin ich nach 10 Tagen nochmals
durch den Wald
gestreift um das
Schauspiel in voller Pracht zu erleben. Weiße Blüten wohin man schaut, im tiefen finsteren Wald und unter alten Ästen vergraben, überall leuchten sie einem entgegen.
Aber auch noch ein paar
Wochen später wird der Montiggler-See für einen Rundgang genutzt,
da blühen nämlich überall die Leberblümchen und strecken die blauen Blüten in den Tag. Nicht
weniger schön und
nicht weniger attraktiv.
Blauer Teppich am Boden und blau
der Himmel, einda blühen nämlich überall die Leberblümchen und strecken die blauen Blüten in den Tag. Nicht
angenehmes Gefühl, das ebenfalls zu meinen anderen Genussmomenten zählt.
Das Wandern im Montiggler Wald ist für mich und meinen lieben HP genau das Richtige; wir
sind nämlich „Flachlandwanderer“ die nicht gerne viele Höhenmeter bezwingen.
Zu Hause haben die Primeln ihren Auftritt. Gekauft habe ich sie mal, sie warten noch an
einem
geschützten Ort auf
das Auspflanzen. Meine persönliche Farbkombination in diesem
Frühling istweiß-rot-rosa. Da die Auswahl der Farben riesengroß ist, tut man sich wirklich sehr schwer eine Entscheidung zu treffen aber ich habe mich entschieden, dieser Frühling soll rosa sein.
Die leuchtenden Farben vermitteln neuen Frühlings-Schwung, da kann der Winter noch so grimmig
sein, jetzt muss er Abschied nehmen (obwohl ich ihn nicht ungern mag).
Einen herrlichen Sonntag wünsche ich euch, kommt gut in den
Frühling und alles Liebe
Eure Irmi







