Freitag, 13. Mai 2016

Tiramisu-Torte


Lieber Besuch hatte sich angesagt und da ich schon sehr lange diese Tiramisu-Torte auf meiner
Backliste stehen hatte, nahm ich gleich die Gelegenheit wahr und ging an die Arbeit. Bei so einer
üppigen Torte bin ich immer froh, dass ein paar Genießer mehr mit naschen, dann können sich
die Kalorien ein wenig verteilen.  Diese Torte ist "OBERLECKER" aber pures Hüftgold.
Wir haben sie aber richtig genossen und in lieber Gesellschaft war es gleich doppelt so schön.
Auch zum Feiern ist diese Torte sehr geeignet, einmal weil sie sich gut vorbereiten lässt und zum Zweiten ist sie im Kühlschrank noch bis zu 2 Tagen haltbar. Es ist aber meistens so, dass sie gar
nicht so lange im Kühlschrank stehen muss, weil sie sowieso viel früher schon verputzt wird.
Bei dieser Torte wurde ganz einfach der italienische Dessert-Klassiker als Torte umgewandelt.

Mein Tipp: den Kaffee, den man zum Tunken für die Kekse benötigt, darf man ruhig kräftig
aufbrühen.
 





Zutaten für den Wiener Boden:
3 Eier
130 g. Zucker
1 Prise Salz
85 g. Mehl
50 g. Speisestärke
½ TL. Backpulver
wenig Naturvanille
20 g. Butter

Zutaten für die Creme:
500 g. Mascarpone
400 g. Sahne
250 g. Magerquark
150 g. Zucker
8 TL. San apart oder anderes Sahnestandmittel

für die Kaffeetränke:
300 ml kalter starker Kaffee
50 ml Amaretto

außerdem:
24 St. Tiramisu-Kekse
Löffelbiskuits für den Außenrand
Kakaopulver zum Bestreuen

Zubereitung Wiener Boden:
die Butter in einem Topf schmelzen und anschließend abkühlen lassen.
Den Backofen auf 160 Grad Umluft oder 180° Ober/Unterhitze vorheizen.
Die Backform von 24 cm Ø vorbereiten – Boden einfetten und mit Mehl bestäuben.
Ganze Eier mit Salz, Zucker, Vanillezucker und Wasser zu einer sehr cremigen und stabilen fast
steifen Masse aufschlagen (mit der Küchenmaschine dauert das ca. 6-8 Min.)
Mehl und Backpulver mischen, in die aufgeschlagene Masse sieben und vorsichtig
unterheben, danach die abgekühlte flüssige Butter ebenfalls vorsichtig unterheben.
Den Teig in die vorbereitete Form füllen für ca. 25 Min. backen.
Die Stäbchenprobe nicht vergessen. Den Kuchen aus dem Ofen holen und noch warm
auf ein Küchentuch stürzen und die Backform entfernen.
Danach den Kuchen mit einem Küchentuch abdecken und komplett auskühlen lassen.

Zubereitung Creme und Fertigstellung:
Die Mascarpone in die Rührschüssel einer Küchenmaschine geben und kurz verrühren, die
Sahne zufügen und ebenfalls kurz vermischen.
Quark und Zucker einfügen, San Apart oder anderes Sahnestandmittel einrühren und alles
gemeinsam steif schlagen. (Achtung geht ziemlich schnell)
Die Zutaten der Kaffeetränke miteinander vermischen.
Den Wiener Boden auf eine Tortenplatte setzen, mit einem Tortenring umschließen und mit der
Kaffeetränke mit Hilfe eines Silikonpinsels tränken.
1/3 der Creme einfügen und glatt streichen. Die Hälfte der Biskuitkekse im Kaffee tränken und auf
die Creme schichten. Wieder 1/3 der Creme darüberschichten und ebenfalls glatt streichen.
Die restlichen Kekse tränken und über die Creme schichten. Die letzte Schicht Creme auftragen
und schön glatt streichen. Die Torte im Kühlschrank kühlen. (wenn möglich über Nacht)
Für die Fertigstellung kurz vor dem Servieren:
Die Torte vom Tortenring befreien und mit Kakao bestreuen. Mit Löffelbiskuits den Außenrand
der Torte verkleiden.



Ich wünsche Euch gutes Gelingen

Eure Irmi

Dienstag, 10. Mai 2016

Backofengemüse mit Räuchersalz

und einem herrlichen 3-Minuten-Ei
 
Mein lieber Neffe kocht sehr gerne und gutes Essen schätzt er. Sein Interesse an verschiedenen
Nahrungsmitteln ist vielseitig. Schon rein deshalb begibt er sich gerne auf Messen und
Ausstellungen, wo typische Nahrungsmittel an Verkaufsständen angeboten werden.
Letzthin, als er bei uns zu Besuch war, hat er uns geräuchertes Seesalz mitgebracht. Ich habe
mich riesig darüber gefreut.
Auf die Idee, Gemüse mit Räuchersalz zu würzen hat mich dann meine liebe Schwester gebracht.
Gleich begab ich mich in die Küche und zauberte dieses Gericht, von dem wir überaus begeistert
waren. Der leichte rauchige Duft hat dem Gemüse gut getan und unsere Geschmacksnerven wieder
neu angekurbelt. So zubereitet wird jetzt öfter Gemüse auf unserem Speiseplan zu finden sein.
Ich wollte zuerst pochiertes Ei dazu reichen, aber da ich sehr spät dran war, habe ich das Eier kochen meinem lieben HP überlassen. Er hat dann natürlich seine geliebten 3-Minuten-Eier
zubereitet. Es hat uns vorzüglich gemundet.




Zutaten für 2 Personen:
400 g. Kartoffel
2 Karotten
1 kleine Zwiebel
2 Zehen Knoblauch
6 Stück Cocktailtomaten
Räuchersalz
Olivenöl für die Auflaufform
2 EL. Schnittlauch-Mayonnaise (selbstgemacht)
2 St. 3-Minuten-Ei

Zubereitung:
Den Backofen aus 180° Umluft vorheizen.
Das Gemüse putzen, schälen und in mundgerechte Stücke teilen. Eine Auflaufform mit Olivenöl
aus pinseln, das Gemüse in diese Form geben, mit Räuchersalz gut würzen, wenig Öl über das
Gemüse tröpfeln und anschließend für ca. 35-40 Minuten in den Backofen schieben.
Inzwischen die Mayonnaise mixen und mit geschnittenen Schnittlauch verfeinern.
Dem 3-Minuten Ei hat sich mein lieber HP angenommen. Niemand kann das so perfekt wie er.








Ich wünsche Euch guten Appetit

Eure Irmi

Freitag, 6. Mai 2016

Mandeltorte mit Brandy


Für unseren Samstag-Nachmittags-Kaffeetisch habe ich mir etwas ganz Leckeres ausgesucht.
Diese Mandeltorte hebt den Geschmack von Mandel deutlich hervor, richtig lecker, nur süß ist sie nicht. Sollte jemand ein großer Liebhaber von ganz süßen Kuchen sein, dann müsste er in diesem Rezept noch irgendwo etwas Zucker dazu schwindeln, besonders bei der Füllung wäre ein wenig
mehr Süße gefragt. Ich möchte dazu jetzt aber niemand überreden.
Hier lasse ich das Rezept so im originalen Zustand wie ich das auch gebacken habe und
überlasse die Änderung Euch selbst. Ich persönlich werde beim nächsten mal mit dem Zucker nicht so sparsam umgehen; nur einen kleinen Hauch mehr würde es schon vertragen, vielleicht aber in anderer Form. (siehe weiteren Bericht)
Überall in den Medien wird der Zucker verpönt. Ganz viele Foodblogger haben zur Zeit ein
zuckerfreies oder wenigstens ein zuckerarmes Projekt laufen. Dabei denke ich besonders an Nadine, die seit Anfang 2016 mit diesem Ernährungsstil angefangen hat und in ihrem Blog gibt es jetzt
momentan viele interessante Artikel darüber zu lesen. Sie hat sich in dieses Projekt hineingekniet
und durchgehalten und wie es ihr dabei ergangen ist, was sie daraus gelernt und was sie aus-
probiert hat,  beschreibt sie in verschiedenen Artikeln auch sehr schön. Dabei könnt ihr über andere
Süßungs-Möglichkeiten und Zuckerersatz einiges erfahren.
Sollte jemand jetzt Lust auf dieses Thema bekommen haben, dann bitte ich ihn hier einzuklicken.




Zutaten für den Teig:
200 g. Mehl
50 g. Zucker
100 g. Butter
1 Ei

Zutaten für die Füllung:
4 Eier
60 g. Zucker
1 Pckg. Vanillezucker
200 g. gemahlene Mandeln
abgeriebene Schale ½ Orange
6 EL. Brandy

Puderzucker und Kakao gemischt zum Bestreuen

Zubereitung Teig:
alle Teigzutaten zu einem glatten Teig verkneten. In eine Folie wickeln und im Kühlschrank
ca. 30 Minuten ruhen lassen.
Anschließend eine Tarteform oder eine Springform von 26 cm Ø einfetten. Den Teig ausrollen und
in die Form legen. Rand ca. 2,5 cm hochziehen. Den Boden des Teiges mit der Gabel ein paar mal
einstechen. Teig wieder kühl stellen.
Backofen auf 190° Umluft vorheizen.

Zubereitung Füllung:
Eier trennen. Eiweiß steif schlagen und inzwischen in den Kühlschrank stellen.
Dotter, Zucker und Vanillezucker weiß/schaumig schlagen. Nun die Mandeln, den Orangenabrieb
und den Brandy unterheben. Eiweiß vorsichtig unterheben.
Die Mandelmasse in die Tarteform geben und glattstreichen.
Die Torte im Backofen ca. 25 Minuten backen.
Kuchen auskühlen lassen und mit Kakao/Puderzucker bestreuen. Mit Sahne dekorieren


Quelle: EatSmarter

Ich wünsche Euch noch einen schönen Sonntag.

Alles Liebe Eure Irmi

Dienstag, 3. Mai 2016

Kräuterduft aus dem Garten


Alles wächst, alles gedeiht !!

Bald ist es schon wieder so weit, dass man es nicht mehr schafft, die ganzen Kräuter im Garten
rechtzeitig zu ernten. Mit dem Garten, meine ich natürlich den meiner Schwester. Dort hat sich die Pfefferminze so ausgebreitet, dass die anderen Kräuter daneben nur spärlich Luft bekommen.
Neulich hat meine Schwester bei der Gartenarbeit die Minz-Stöcke ziemlich verkleinert.
Dabei durfte ich mich bedienen und ich konnte reichlich Pfefferminzblätter abernten.
Überhaupt hat meine Schwester den „grünen Kräuterdaumen“, sie hegt und pflegt die Kräuter
und sie danken es ihr mit reichlich Wachstum, mit schöner Blüte und einem unbeschreiblich würzigen Duft.
Dann öffne ich ganz weit meine Wohnzimmerfenster und lasse diese herrlichen Duftwolken herein
in meine Wohnung und ich denke mir jedes mal dabei, was hab ich doch für ein Glück.
Dieser Duft-Genuss gehört ebenfalls, alle Jahre wieder, zu meinen anderen Genuss-Momenten.

Pfefferminze



Oregano
Majoran und Oregano
Bohnenkraut - Majoran - Oregano

verschiedene Thymian
Alles Liebe
und riecht mal in Euren Kräutergarten
das ist herrlich und gesund.

Eure Irmi

Freitag, 29. April 2016

Erdbeer-Käsesahne

eine Geburtstagstorte für meine Patentante

Neulich hatten wir eine kleine Geburtstagsfeier für meine Patin veranstaltet. Wir dachten, so ein runder Geburtstag ist schon etwas Besonderes, der unbedingt gefeiert werden soll.
Sie wünschte sich zum Geburtstag eine hausgemachte Torte mit viel Sahne und Erdbeeren.
Diesem Wunsch bin ich natürlich sehr gerne nachgekommen zumal ja Erdbeertorte in der Erdbeer-
Zeit auf keiner Kaffeetafel fehlen soll.
Schon allein eine Erdbeertorte wäre ein guter Grund sich mit der Verwandtschaft mal an einen
Tisch zu setzen, miteinander einen kleinen Plausch zu halten, Kaffee und Kuchen zu genießen und das nicht nur bei solchen Anlässen. Da werden alte Geschichten erzählt und Erinnerungen aufgefrischt und oftmals kommt einiges ans Tageslicht, was man so vorher noch nicht kannte. Der Nachmittag ist so schnell vergangen, wir konnten es fast nicht glauben, dass schon der frühe Abend
vor der Tür stand und Müdigkeit aufkam.

Die Torte hat wunderbar geduftet und sehr lecker geschmeckt. Meine Patentante hat sich riesig über die Torte und über die kleine Feier, die ihr zu Ehren ausgerichtet wurde, gefreut.



Zutaten für den Wiener Boden:
4 Eier
3 EL. Wasser heiß
135 g. Zucker
1 Prise Salz
1 Vanillezucker oder etwas Naturvanille
170 g. Mehl
1 ½ TL. Backpulver
40 g. Butter

Zutaten für die Creme:
500 g. Erdbeeren
4 Blatt weiße Gelatine
400 g. Mascarpone oder anderer Frischkäse
250 g. Quark
60 g. Puderzucker
2 Vanillezucker
2 EL. Amaretto
250 ml Sahne

außerdem:
3 EL. Erdbeerkonfitüre
250 ml Sahne
2 ½ TL. San-Apart
Mandelblättchen

Zubereitung Wiener Boden:
die Butter in einem Topf schmelzen und anschließend abkühlen lassen.
Den Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen.
Die Backform von 24 cm Ø vorbereiten – Boden einfetten und mit Mehl bestäuben.
Ganze Eier mit Salz, Zucker, Vanillezucker und Wasser zu einer sehr cremigen und stabilen fast
steifen Masse aufschlagen (mit der Küchenmaschine dauert das ca. 6-8 Min.)
Mehl und Backpulver mischen, in die aufgeschlagene Masse sieben und vorsichtig
unterheben, danach die abgekühlte flüssige Butter ebenfalls vorsichtig unterheben.
Den Teig in die vorbereitete Form füllen für ca. 28 Min. backen.
Die Stäbchenprobe bitte nicht vergessen. Den Kuchen aus dem Ofen holen und noch warm
auf ein Küchentuch stürzen und die Backform entfernen.
Danach den Kuchen mit einem Küchentuch abdecken und komplett auskühlen lassen.

Zubereitung Creme und Fertigstellung:
Die Erdbeeren putzen und in Würfel schneiden, - 6 St. Erdbeeren für die Deko zur Seite legen.
Gelatine in kaltem Wasser einweichen.
Sahne steif schlagen.
Mascarpone, Quark, Puderzucker und Vanillezucker miteinander cremig rühren.
Amaretto in einer kleinen Pfanne leicht erwärmen, die Gelatine darin auflösen und dann unter die
Mascarpone/Quarkmasse rühren. Sahne vorsichtig unterheben. Die gewürfelten Erdbeeren
ebenfalls untermischen.
Die Torte einmal waagrecht teilen und mit einem Tortenring umschließen. Die Erdbeerkonfitüre
leicht erwärmen und auf den Tortenboden streichen. Die Torten-Creme darauf verteilen und glatt-
streichen. Torten-Deckel daraufgeben und die Torte im Kühlschrank einige Stunden ziehen lassen.

Anschließend die 250 ml Sahne mit dem San-Apart oder Sahnesteif aufschlagen, die Torte vom Tortenring befreien, mit der Sahne einstreichen, 12 Torten-Stücke einzeichnen.
Die 6 St. Erdbeeren säubern, halbieren und die Torte damit garnieren. Den Außenrand der Torte
mit Mandelblättchen dekorieren.

 






Ich wünsch Euch noch ein schönes Wochenende und alle Liebe

Eure Irmi

Dienstag, 26. April 2016

Hackbraten


Heute hatte ich mal richtig Lust auf einen guten Hackbraten, den man in der modernen Küche
nur mehr ganz selten findet. Das finde ich sehr schade weil er ein gutes aber nicht zu deftiges
Hauptgericht ist. Bei Mutti zu Hause hat es das öfters gegeben. Das ist wieder so ein alter Klassiker
an den ich Euch gerne erinnern möchte, gerade weil solche Gerichte nicht verloren gehen sollten.
Die Zubereitung ist nicht besonders schwer und man benötigt dafür keine lange Zeit und keine großen Kenntnisse, man sollte aber doch die längere Garzeit im Ofen beachten.
Mein lieber HP hat gemeint, wir hätten das schon längere Zeit nicht mehr gegessen und da
ich noch Hackfleisch im Gefrierschrank hatte, war ihm dieser Wunsch leicht zu erfüllen.
Ich habe dazu Kartoffel-Püree und Salat gereicht und das Mittagessen war perfekt.





Zutaten für 4 Personen:
600 g. gemischtes Hackfleisch
1 Semmel vom Vortag
1/8 lt. Milch
30 g. Butter
1 Ei
1 EL. Senf
600 ml Brühe
1 Zwiebel
200 g. Wurzelgemüse geputzt
2 Knoblauchzehen
1 EL. Petersilie fein geschnitten
Paprikapulver und getrockneter Majoran nach Belieben
Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Die Semmel würfeln und in der Milch 10 Minuten einweichen und anschließend ausdrücken.
Zwiebel und Knoblauch schälen, fein schneiden, in der Butter andünsten und auskühlen lassen.
Das Hackfleisch in eine Schüssel geben, mit Salz und Pfeffer ordentlich würzen, Paprikapulver, Ei,
Zwiebel/Knoblauch-Mischung, Petersilie, Majoran, Senf und das Weißbrot dazugeben und ordent-
lich mischen, abschmecken. Alles zu einer geschmeidigen Masse verarbeiten und mit den nassen
Händen zu einem länglichen Braten formen. Den Braten dann nochmals mit den nassen Händen an der Oberfläche glatt schleifen damit er beim Braten nicht reißt.
Backofen auf Umluft 190° vorheizen.
Öl in einen Bratentopf geben, den Braten und das Wurzelgemüse einlegen und alles anbraten.
Sobald Fleisch und Wurzelgemüse Farbe genommen haben mit der Brühe übergießen und in den
vorgeheizten Ofen schieben. Den Braten ca. 45 Minuten im Ofen garen lassen.
Den Braten aus dem Ofen holen und auf einem Teller zugedeckt etwas ruhen lassen. Unterdessen
das Wurzelgemüse durch ein Sieb drücken, die Sauce mit Stärke binden und mit kalter Butter verfeinern.
Hackbraten in dicke Scheiben schneiden und servieren.







  
Lasst es Euch schmecken.
 
Eure Irmi

Freitag, 22. April 2016

Pfirsich-Melba-Torte


Heute gibt es eine leckere Pfirsich-Melba-Torte mit Schokoladen-Biskuit, schön dekoriert und gut
gekühlt. Den Biskuit habe ich mit Marillen Kernöl verfeinert, weil ich finde, dieses Öl kann es ganz
besonders gut mit Steinobst; zusammen verleihen sie jeder Torte einen angenehm harmonischen
Geschmack . Die Creme habe ich aromatisiert mit Mandel-Aroma, das wiederum sehr gut mit dem Duft des Marillen Kernöles harmoniert. Natürlich kann man aber auch die kernigen Düfte weglassen, dann riecht der Tortenboden eben intensiver nach Schokolade und ganz gewiss auch lecker.
Torten mit Frucht mögen wir besonders gerne im Frühling und im Sommer.










Im „Calendar of Ingredients“ (CoI) für den Monat April hat sich die liebe Yushka folgende drei
Zutaten ausgesucht:

Quark - weiße Schokolade - Granatapfel

Nachdem diese 3 Zutaten ganz herrlich für eine Torte passen, möchte ich der lieben Yushka
hiermit meinen Beitrag für den Monat April (in Form dieser Torte) senden. Alle drei Zutaten sind
hier leider nicht verpackt; lecker war sie aber doch. ♥♥♥  Ausprobieren lohnt sich allemal !!.

Calendar-of-Ingredients-Banner-quer

Zutaten für den Wiener Boden:
4 Eier
135 g. Zucker
100 g. Mehl
50 g. Speisestärke
20 g. Kakao ungesüßt
1 ½ TL. Backpulver
20 ml Marillen Kernöl oder neutrales Speiseöl
1 Prise Salz
1 Vanillezucker oder etwas Naturvanille

Zutaten für die Creme-Füllung
100 g. Weiße Schokolade
250 g. Quark
120 g. Joghurt natur
2 Tropfen Mandel Aroma
2 EL. Puderzucker
250 ml Sahne
3 TL. San Apart oder anderes Sahne-Standmittel
1 kg Dose eingelegte Pfirsich-Hälften

Zutaten für die Deko:
200 ml Sahne
2 TL. San Apart oder anderes Sahne-Standmittel

Zubereitung Wiener Boden:
Den Backofen auf 170 ° Ober/Unterhitze vorheizen.
Die Backform von 24 cm Ø vorbereiten – Boden einfetten und mit Mehl bestäuben.
Ganze Eier mit Salz, Zucker und Vanillezucker zu einer sehr cremigen und stabilen fast
steifen Masse aufschlagen (mit der Küchenmaschine dauert das ca. 6-8 Min.)
Mehl, Speisestärke, Kakao und Backpulver mischen, in die aufgeschlagene Masse sieben
und vorsichtig unterheben, danach das Öl ebenfalls vorsichtig unterheben.
Den Teig in die vorbereitete Form füllen für ca. 28 Min. backen.
Die Stäbchenprobe bitte nicht vergessen. Den Kuchen aus dem Ofen holen und noch warm
auf ein Kuchenrost stürzen, etwas ruhen lassen, dann die Backform entfernen.
Den Kuchen mit einem Küchentuch abdecken und komplett auskühlen lassen.

Zubereitung Creme:
Quark abtropfen lassen wenn nötig.
Die weiße Schokolade in kleine Stücke brechen, auf dem Wasserbad schmelzen und nachher
abkühlen lassen. Sahne mit San Apart steif schlagen. Die Pfirsiche abseihen und abtropfen lassen.
Inzwischen den Quark mit Joghurt, Puderzucker und Mandel-Aroma zu einer cremigen Masse aufschlagen und die abgekühlte Schokolade langsam einarbeiten. Die geschlagene Sahne darin unterheben.

Fertigstellung:
Die Torte einmal waagrecht durchschneiden. Den Boden auf eine Tortenplatte setzen und mit
einem Tortenring umschließen. Die abgetropften Pfirsichhälften gleichmäßig auf den Tortenboden
legen, die Creme darauf verteilen. Den Tortendeckel darauflegen. Die Torte ein paar Stunden oder
besser über Nacht kühlen.
Die Sahne mit dem San Apart steifschlagen und in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen. Den
Tortenring entfernen und den Tortendeckel mit kleinen dicht aneinandergereihten Sahnetuff's dekorieren.
Die Torte bis zum Verzehr gut kühlen.








Dann wünsch ich Euch noch einen guten Appetit.

Eure Irmi

Dienstag, 19. April 2016

Spaghetti mit Bärlauch-Creme


die Farbe „grün“ dominierte heute auf unserem Mittagstisch und mit der Farbe „grün“ zieht jedes
Jahr der Frühling ein. Momentan kann man von dieser Farbe nicht genug bekommen, deswegen
habe ich heute noch Feldsalat dazu gereicht. Feldsalat eben nur weil er im Kühlschrank lag und
verbraucht werden musste. Aber es hat lecker geschmeckt.
Grün bedeutet für mich -jung und frisch-.

Frühlingszeit ist Bärlauch und Spargel-Zeit. Des Öfteren werden zu dieser Jahreszeit Bärlauch und
Spargelgerichte auf den Tisch kommen; ganz einfach saisonbedingt, weil er da besonders frisch und lecker schmeckt und auch reichlich im Handel zu bekommen ist.

Die Anregung Bärlauchpaste auf Vorrat anzulegen habe ich mir im Kuriositäten-Laden geholt.
Dort hat Steph beschrieben wie man verschiedene Bärlauch-Vorräte anlegen kann, sollte man den
gesunden Bärlauch nicht nur saisonbedingt genießen wollen. Klickt Euch mal rüber, wenn ihr
Interesse daran habt.


 
Zutaten für 2 Personen:
180 g. Spaghetti
50 ml. Sahne
40 g. Mascarpone
40 g. Crème fraîche
40 g. gemahlene Mandeln
40 g. geriebener Parmesan-Käse
1-2 EL. Bärlauchpaste
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
die Spaghetti in reichlich Salzwasser „al dente“ kochen; Wasser ablassen, Nudeln abtropfen lassen.
Sahne, Mascarpone und Crème fraîche in einer Pfanne erwärmen und schmelzen lassen, mit Salz
und Pfeffer gut würzen. Sollte zu wenig Flüssigkeit vorhanden sein, kann man die Sauce mit Nudel-
wasser strecken. Nun die Nudeln, Mandeln, Parmesan und Bärlauchpaste dazugeben und alles gut
vermengen. Auf Tellern schön anrichten und servieren. Ist super schnell gekocht und schmeckt
wunderbar würzig.







 
Ich wünsche Euch noch eine schöne Woche

Eure Irmi
 

Freitag, 15. April 2016

Hefezopf


Wie ich schon einmal erwähnt habe, gehört für mich zum gemütlichen Frühstück ein Stück Kuchen
oder auch ein Stück Hefezopf. Ich finde, der selbst gebackene Hefezopf verleiht dem Frühstücks-
tisch einen festlichen Glanz und für viele Menschen ist es schon das größte Glück eine frische
Scheibe Hefezopf mit Butter zu bestreichen, vielleicht noch etwas Marmelade oder Nutella drauf
und zu genießen.

Die Grundlage für einen Zopf ist Hefeteig, er ist einfacher zu machen als man zu denken vermag.
Kneten, flechten, gehen lassen; mit diesem Rezept gelingt Euch Hefezopf ganz sicher. Etwas Geduld
muss man schon mitbringen, der Hefeteig braucht nämlich 2 mal Zeit zum Gehen. Hier habe ich
den Zopf ganz schlicht mit 3 Strängen geflochten. Manche Bäckerinnen und Bäcker flechten den
Zopf mit mehreren Strängen, dann sieht er natürlich noch viel edler und festlicher aus.

Hier habe ich eben mal wieder geschwindelt, ich habe die Rosinen mit meinem geliebten Orangeat
vertauscht. Es hat aber sehr lecker geschmeckt auch wenn es so gar nicht üblich ist.
Ich könnte mir auch einen kleinen Schluck Rum darin sehr gut vorstellen; jedenfalls werde ich
nächstes mal den Zopf ein wenig aromatisieren.




Zutaten:
1 Ei
400 g. Mehl (bei mir Dinkel + Weizen gemischt)
1 Tüte Trockenhefe oder ¾ Würfel Frischhefe
50 g. Butter
80 g. Zucker
100 ml Sahne
120 ml Milch
40 g. Rosinen (bei mir Orangeat)
1 Prise Salz

zum Bestreichen:
1 Eidotter
3 EL. Milch
3 EL. Hagelzucker für die Deko

Zubereitung:
Alle Zutaten sollen Zimmertemperatur haben.
Das Mehl mit der Prise Salz vermischen und in die Rührschüssel geben, Zucker und Ei dazugeben.
Lauwarme Milch und Sahne mischen, die Hefe darin auflösen (Milch und Sahne sollten nicht mehr als ca. 30° haben) und alles dem Mehl beimengen. Mit der Küchenmaschine ca. 5 Minuten kneten, dann nebenbei die gewürfelte Butter und die Rosinen unterkneten lassen.
Insgesamt sollte der Teig ca. 10-15 Minuten geknetet werden. Jetzt den Teig 1 Stunde gehen
lassen.
Nachdem der Teig gegangen ist, den Zopf formen, auf ein gefettetes Backblech legen und nochmals ca. 30 Minuten gehen lassen.
Unterdessen den Backofen auf 190° Ober/Unterhitze vorheizen.
Mein Tipp: heißes Wasser in eine feuerfeste Form geben und im Backofen ganz unten platzieren
damit etwas Dampf entsteht.
Den Zopf mit der Dotter/Milchmischung bepinseln, mit Hagelzucker bestreuen, in den Backofen
schieben und ca. 25-30 Minuten backen. Stäbchenprobe bitte nicht vergessen.






Gutes Gelingen beim Nachbacken.

Eure Irmi

Dienstag, 12. April 2016

Bärlauch-Tarte


Jetzt ist die Bärlauch-Zeit wieder in vollem Gange, überall in den Geschäften und auf den Märkten
wird genügend Bärlauch angeboten. In manchen Gegenden, wo der Bärlauch in großen Mengen
wild in Wald und Feld wächst, gehen die Menschen sehr gerne selber zum Bärlauch-pflücken. Da
ist aber Achtung geboten; man sollte nur pflücken wenn man sich wirklich sicher ist, dass es sich
auch wirklich um Bärlauch handelt. Die Blätter des Bärlauch haben nämlich sehr große Ähnlichkeit
mit denen der Maiglöckchen und die selbigen sind nicht für den Verzehr geeignet.

Heute habe ich uns eine leckere Tarte mit Bärlauch zum Mittagessen gebacken. Begleitet von
einem köstlichen Salat ist die Vorspeise zu einem tollen vegetarischen Hauptgericht geworden.
Ich persönlich mag den Bärlauch aber lieber im rohen Zustand, so als Pesto oder Bärlauchbutter
u.s.w. weil ich finde dass dann der Geschmack von Knoblauch und Pfeffer nicht so verloren geht.




Zutaten für den Teig:
250 g. Mehl
125 g. kalte Butter
1 Ei (Gr. L)
½ TL. Salz

Zutaten für die Füllung:
100 g. Gouda
3 Eier (Gr. L)
100 g. Bärlauch
250 g. Quark
150 g. Crème fraîche
Pfeffer, Salz, Muskat

Zubereitung Teig:
Butter in Stückchen teilen und mit Mehl, Ei, und Salz in eine Schüssel geben. Alles mit dem
Knethaken der Küchenmaschine oder des Handrührgerätes zu einem glatten Teig verarbeiten.
Den Teig in eine Folie wickeln und im Kühlschrank ca. 30 Minuten ruhen lassen.

Zubereitung Fülle und Fertigstellung:
Gouda fein reiben, Bärlauch waschen, trocken tupfen und fein hacken.
Quark, Crème fraîche und Eier verrühren, Bärlauch und geriebenen Gouda dazugeben und unter-
mischen, mit Salz, Pfeffer und Muskat kräftig würzen.
Backofen auf 190° Umluft vorheizen. Tarteform vorbereiten – ausfetten.
Den Teig aus dem Kühlschrank holen noch einmal kurz durchkneten und ausrollen, in die Tarte-
form legen und Rand hochziehen. Den Teig mit der Gabel mehrmals einstechen damit die Luft
entweichen kann. Backpapier auf den Teig legen, Hülsenfrüchte darauf geben und im Ofen 8-10
Minuten blind backen.
Form aus dem Ofen holen, etwas auskühlen lassen und die Hülsenfrüchte und Papier entfernen.
Den Teig mit der Quark-Bärlauch-Masse auffüllen und glatt streichen. Die Tarte im Ofen
ca. 40 Minuten backen. Die letzten Minuten eventuell mit Alu-Folie abdecken.
Aus dem Ofen holen und noch warm servieren.





Quelle: Wohnen & Garten 05/2014
 
Ich wünsche Euch was !!
Eure Irmi