Freitag, 21. Oktober 2016

Montaner Weintrauben Torte


Mit einem Winzer aus dem Südtiroler Unterland verbindet uns eine langjährige herzliche Freund-
schaft. Das gibt uns auch die jährliche Gelegenheit herrliche und vor allem schmackhafte rote
Vernatsch-Trauben zu erhalten, ganz frisch von der Rebe gelesen. Und weil die Trauben in diesem Jahr besonders süß waren konnte ich es nicht nur beim normalen Verzehr belassen. 
Deshalb habe ich eine Torte kreiert die durch ihre Füllung mit einer herrlichen Weißweincreme volle Punktezahl erhielt. Aber auch von der Optik her ist sie ein echter Hingucker geworden.
Doch leider ist sie  keine Torte für Kinder !

Südtirols einzigartige Weinanbaugebiete genießen eine große Beliebtheit und sie sind bekannt für tolle Rot- und Weißweine die wahrlich Größe zeigen.  Wenn ein wunderbares Essen von einem herrlichen Glas Südtiroler-Wein begleitet wird, ist der Gaumenschmaus erst so richtig perfekt.!
Solltet ihr mehr über Südtirol als Weinland erfahren wollen, über besondere Genüsse und Bräuche im Herbst, dann klickt euch bitte hier durch.

Zutaten für den Wiener Boden:
4 Eier (Zimmertemperatur)
135 g. Zucker
1 Prise Salz
1 Vanillezucker oder etwas Naturvanille
150 g. Mehl
1 ½ TL. Backpulver
20 g. Kakao ungesüßt
30 g. Butter

Zutaten für die Füllung:
4 ½ Blatt Gelatine
400 ml Sahne
75 g. Zucker
125 ml Weißwein
180 g. blaue Weintrauben

Zutaten für die deutsche Buttercreme:
300 ml Milch
1 Eigelb
40 g. Zucker
27 g. Weizenstärke
45 g. Weiße Kuvertüre
1 TL. Vanilleextrakt
150 g. Butter
2 EL. Amaretto
Trauben und Schokostreusel für die Deko

 
Zubereitung Wiener Boden:
die Butter in einem Topf schmelzen und anschließend abkühlen lassen.
Den Backofen auf 170 Grad Ober/Unterhitze vorheizen.
Die Backform von 26 cm Ø vorbereiten – Boden einfetten und mit Mehl bestäuben.
Ganze Eier mit Salz, Zucker und Vanillezucker zu einer sehr cremigen und stabilen fast
steifen Masse aufschlagen (mit der Küchenmaschine dauert das ca. 6 Min.)
Mehl, Kakao und Backpulver mischen, in die aufgeschlagene Masse sieben und vorsichtig
unterheben, danach die abgekühlte flüssige Butter ebenfalls vorsichtig unterheben.
Den Teig in die vorbereitete Form füllen für ca. 28 Min. backen.
Die Stäbchenprobe bitte nicht vergessen. Den Kuchen aus dem Ofen holen, die Backform
entfernen und auf ein Küchentuch stürzen.
Danach den Kuchen mit dem Küchentuch abdecken und komplett auskühlen lassen.

Zubereitung Füllung:
Die Trauben vom Stiel zupfen, säubern und trocken tupfen.
Gelatine im kalten Wasser einweichen.
Die Sahne anschlagen, Zucker einrieseln lassen, fertig schlagen und kühlstellen.
Wein in eine Schüssel geben, 3 EL. davon abnehmen und in einer kleinen Pfanne leicht erwärmen.
Die Gelatine darin auflösen. Die geschmolzene Gelatine zum restlichen Wein geben und
untermengen. Leicht anziehen lassen. Wenn die Masse zu gelieren beginnt die geschlagene
Sahne unterheben, langsam rühren bis sich alles verbunden hat.
Den Biskuit einmal waagrecht teilen. Tortenboden auf eine Tortenplatte geben und mit einem
Tortenring umschließen. Den Boden mit Rum oder Wein tränken (muss aber nicht sein).
Die Creme auf dem Tortenboden verteilen, glatt streichen und mit den Trauben belegen.
Die Trauben leicht in die Creme drücken. Tortendeckel darauf legen, abdecken, Torte gut kühlen.

Zubereitung Butter-Creme und Fertigstellung:
5 EL. Milch mit der Speisestärke und dem Eigelb verquirlen. Kuvertüre in kleine Stücke brechen.
Restliche Milch, Zucker, Kuvertüre und Vanilleextrakt aufkochen, vom Herd ziehen und rühren bis
die Kuvertüre geschmolzen ist. Anschließend die Milch mit der Speisestärke und dem Ei der
kochenden Milch beigeben und so lange rühren bis eine dickliche Puddingmasse entstanden ist.
Pudding vom Herd ziehen, in eine Schüssel umfüllen und mit einer Frischhaltefolie abdecken
damit er keine Haut ziehen kann. Pudding ganz auskühlen lassen.
Nun die weiche Butter mit der Küchenmaschine schaumig schlagen, den Pudding durch ein Sieb
streichen und unter die schaumige Butter mischen. Amaretto dazugeben und so lange rühren bis sich alles verbunden hat.
Mit einem Teil der Creme die Torte einstreichen und glatt abziehen. Restliche Creme in einen
Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und die Torte nach eigenen Wünschen dekorieren, mit
Trauben belegen und mit Schokostreusel den Tortendeckel und ca. 1 cm hoch den unteren Rand
der Torte bestreuen.








Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachbacken

Eure Irmi

Meine Angaben für Back- und Kochzeiten sind Vorschlagswerte, es wird empfohlen, die definitive
Backzeit aus der Bedienungsanleitung Eures Backofens zu entnehmen.


Dienstag, 18. Oktober 2016

Mediterraner Abendsalat mit Ananas


Heute teile ich mit euch dieses Rezept für den kleinen Abendsalat, den wir zu Hause sehr gerne
essen, besonders während der warmen Jahreszeit. Er schmeckt fruchtig und erfrischend zugleich.
In den Zutaten ist dieser Salat recht einfach gehalten, eben solche Zutaten, die jeder ganz oft zu
Hause hat. Sicherlich kann man den Salat noch "aufmopsen" das ist keine Frage, raffinierte
Möglichkeiten dafür gibt es jede Menge, für uns ist er aber so perfekt.  Einfach und perfekt;  ich denke mir immer „weniger ist mehr“, es muss  nicht immer in jedem Salat alles mögliche enthalten
sein.







Zutaten für 2 Personen:
100 g. Zucchini
100 g. Radicchio
100 g. rote Spitzpaprika
4 Scheiben Ananas aus der Dose

Zutaten für das Salatdressing:
2 EL. Olivenöl
1 ½ EL. weißer Balsamico
4 EL. Ananassaft aus der Dose (von oben)
1 TL. brauner Zucker
Salz, Pfeffer, Curry nach Belieben

Zutaten für das Topping:
Ananasscheiben (Menge nach Wunsch)
2 EL. Joghurt (naturbelassen)
1-2 EL. Ananassaft aus der Dose (von oben)
1 EL. brauner Zucker
1 EL. Haselnusskerne gekackt und geröstet

Zubereitung:
Zucchini, Radicchio, und Spitzpaprika putzen und klein schneiden. Ananasscheiben in
mundgerechte Stücke schneiden.
Zutaten für das Salatdressing in einem verschließbaren Behälter gut schütteln.
Zutaten für das Topping anrühren.
Den Salat mit dem Dressing durchmischen und auf Tellern anrichten. Mit den Ananasscheiben
und dem Topping garnieren.


Habt noch eine schöne Restwoche

Eure Irmi

Freitag, 14. Oktober 2016

Apfel-Rahm-Blechkuchen

So wie schon die Rezeptautorin schreibt „Apfelkuchen zum Niederknien“.
Hier hat sie wohl die passenden Worte gefunden. Obwohl er sehr üppig in den Zutaten ist, so sollte
man sich diesen Kuchen doch so ein bis zwei mal im Jahr gönnen. Mindestens. Auf den Genuss dieses Kuchens zu verzichten wäre jammerschade, denn Kalorien sparen kann man bei einer
nächsten Mahlzeit. Aber wer denkt da schon an Kalorien bei so einem tollen Rezept ♥♥♥ und
der Herbst macht uns doch ganz automatisch große Lust auf  Äpfel, Kastanien, Trauben und Nüsse. Dazu gibt es noch das Super-Gewürz Zimt, das alles so grandios abrundet und auf dem man nicht verzichten kann. Ich persönlich mag diesen warmen Duft unheimlich gerne in Süßspeisen.

Herbstzeit ist die Zeit der Früchte und der Ernte, sie füllt die Obst und Gemüsekörbe, aber nicht nur
das, sie greift auch reichlich in den Farbtopf. Die Natur zeigt uns noch einmal ihre unfassbare
Schönheit bevor sie sich wieder zurückzieht und auf den Winter wartet. Es ist so herrlich, dass

wir dieses Schauspiel jedes Jahr wieder genießen dürfen.








Zutaten:
380 g. Weizenmehl
250 g. Zucker
1 Prise Salz
225 g. Butter
2 Eigelb
2 Eier
400 g. Äpfel
2 EL. Limetten/Zitronensaft
300 g. Sahne
1 Tüte Vanillezucker
½ TL. Zimt
Puderzucker zum Bestreuen

Zubereitung:
Backofen auf 175° Umluft vorheizen. Backform von ca. 30 x 20 cm vorbereiten.
Mehl, Salz, 2 Eigelb, Butter in Flöckchen und 200 g. Zucker mit der Küchenmaschine zu Streusel
verarbeiten lassen.
Äpfel schälen, entkernen, in dünne Spalten schneiden und mit dem Zitronensaft beträufeln.
Für den Guss die Sahne, Eier, Vanillezucker, Zimt und den restlichen Zucker gut verquirlen.
Nun 2/3 der Streusel in die Backform geben und gleichmäßig verteilen; leicht andrücken.
Die Äpfel dicht an dicht auf die Streusel legen und mit dem Guss übergießen.
Restliche Streusel darüber verteilen.
Kuchen in den Backofen schieben und ca. 45 Min. backen.
Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen. Jetzt fehlt nur noch Kaffee.




Ich wünsche euch viel Spaß am Wochenende und macht es euch schön

Eure Irmi

Dienstag, 11. Oktober 2016

Risotto al Radicchio


wer meinen Blog ein wenig verfolgt, der hat sicher schon bemerkt, dass ich ein Radicchio-Fan bin.
Radicchio ist ein Salat/Gemüse was ich in allen Variationen mag; gerne als Salat aber auch gekocht
oder gegrillt. Die Bitterstoffe, die der Radicchio enthält, halten mich vom Verzehr nicht ab. Ich
verwende aber gerne den „Radicchio rosso di Verona“ weil ich bei diesem am wenigsten Bitter-
stoffe verspüre. Dem bitteren Nachgeschmack kann man aber abhelfen indem man den Radicchio eine halbe Stunde vor Verzehr in lauwarmes Wasser legt.

Radicchio gehört zur Familie der Zichorien welche besonders vitamin- und mineralstoffreich sind.
Vor allem spendet er reichlich Vitamin C, das dazu beiträgt, dass unsere Abwehrkräfte im Winter
in Schwung bleiben.
Das Hauptanbaugebiet des Radicchio ist Norditalien. Mittlerweile wird er aber in vielen anderen Ländern angebaut und ist fast das ganze Jahr über erhältlich.




Zutaten für 2 Personen:
160 g. Reis für Risotto
250 ml. ca. Gemüsebrühe
Salz
100 g. Zwiebel
Öl für die Pfanne
60 g. Pancetta (Bauchspeck)
100 g. Radicchio
100 ml. Rotwein
1 Knoblauchzehe
1 EL. Frischkäse oder Mascarpone
Parmesan gerieben

Zubereitung:
Zwiebel schälen und in Würfel schneiden. Knoblauch ebenfalls schälen und klein hacken.
In eine Pfanne Öl und ca. 50 g. Zwiebel geben und bei mittlerer Hitze anschwitzen, den Reis dazu-
geben und für ein paar Minutenglasig dünsten, mit etwas warmer Brühe ablöschen und salzen.
Rühren und regelmäßig Brühe angießen.
In der Zwischenzeit den Bauchspeck klein würfeln, den Radicchio waschen und in Streifen von ca.
0,5 cm schneiden. In separater Pfanne Öl geben, den restlichen Zwiebel darin anschwitzen, den
Bauchspeck dazugeben und leicht mit rösten lassen. Knoblauch und Radicchio dazugeben und
ca. 3 Minuten mitrösten, mit Rotwein löschen. Wein ca. 3 Minuten einkochen lassen.
Anschließend den gegarten Radicchio zum Reis dazugeben. Unterrühren und weiterhin regelmäßig etwas warme Brühe zugeben; Risotto fertig garen.
Kurz vor dem Servieren noch Frischkäse oder Mascarpone dem Risotto zufügen. Abschmecken.
In Tellern anrichten und mit Parmesan bestreuen.




Ich wünsche euch noch eine schöne Woche und alles Liebe. Solltet ihr das Risotto nachkochen
wollen, wünsche ich gutes Gelingen und guten Appetit.

Eure Irmi

Freitag, 7. Oktober 2016

Kastanien Cupcakes


Die Kastanienernte ist eine richtige Knochenarbeit denn der Kastanienigel lässt seine Frucht nicht gerne frei, man muss oftmals leicht darum kämpfen. Mit allen Hilfsmitteln.
Der Igel beherbergt meistens drei Früchte, die unterschiedlich in den Größen sind. Es werden nur
die größeren Früchte geerntet, sortiert und dann verkauft oder selbst verkocht.
Früher galt die Kastanie als Grundnahrungsmittel für arme Leute und ist dann eine Zeit lang aus
der Mode gekommen. Doch letzthin hat man sich wieder vermehrt an diese Frucht erinnert und sie zu neuem Leben erweckt, neu aufgewertet durch eine Vielzahl toller Rezepte.
Sehr oft bietet die Gastronomie im Herbst Kastanienwochen an. Die Restaurants laden zu
verschiedenen Kastanienspezialitäten ein. Sogar in der Gourmet-Küche findet sie neuerdings große Verwendung.  Man besinnt sich wieder mehr auf das "Regionale-Saisonale“. Produkte aus heimischer kontrollierter Landwirtschaft sind gesund und die kurzen Frachtwege schonen die
Umwelt.
Was man auch noch wissen sollte: Kastanien sind glutenfrei







Zutaten für 12 Cupcakes:
150 g. Butter
120 g. Zucker
1 Prise Salz
2 Eier
180 g. Mehl
50 g. gekochte passierte Kastanien
1 TL. Backpulver
etwas Naturvanille
100 ml. Milch

Zutaten für das Topping:
250 g. Mascarpone
70 g. Quark
70 g. Puderzucker
50 g. Gekochte passierte Kastanien
etwas Naturvanille
150 ml. Sahne
1 ½ TL. San apart (oder anderes Sahnestandmittel)

Für die Deko:
12 St. gekochte Kastanien
30-40 g. Schokokuvertüre
2 TL. Neutrales Speiseöl

Zubereitung Cupcakes:
Die Zutaten sollen Raumtemperatur haben.
Ein Muffinblech mit Muffinförmchen auskleiden und den Backofen auf 180 ° Ober/Unterhitze
vorheizen.
Die zimmerwarme Butter mit Zucker, Vanille und der Prise Salz in eine Rührschüssel geben und
luftig aufschlagen. Nach und nach die Eier dazugeben und verrühren bis eine homogene Masse
entsteht. (Jedes Ei einzeln unterschlagen).
Mehl mit Backpulver, und Kastanien mischen und abwechselnd mit der Milch unter den Teig
heben. Nur so lange rühren bis sich alles verbunden hat.
Den Teig in die Muffinförmchen füllen (das funktioniert sehr gut mit einem Eisportionierer) und im
Ofen ca. 20-25 Minuten backen.
Stäbchenprobe bitte nicht vergessen.
Die Küchlein aus dem Ofen holen und komplett auskühlen lassen.

Zubereitung Topping und Fertigstellung:
Unterdessen kann man mit der Zubereitung für das Topping beginnen.
Die Sahne leicht anschlagen, das San apart einrieseln lassen und die Sahne fertig schlagen.
Mascarpone, Quark, Puderzucker und Vanille dazugeben und zu einer lockeren Creme aufschlagen.
Sahne und passierte Kastanien unterheben. Die Masse in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und im Kühlschrank ca. 20 Minuten kühlen. Anschließend die Masse auf die Cupcakes spritzen.
Cupcakes erneut gut kühlen.
Inzwischen die Kuvertüre in kleine Stücke schneiden und mit dem Öl im Wasserbad schmelzen.
Die Kastanien mit der Kuvertüre (Muster nach Wunsch )überziehen, auf ein Backpapier legen und trocknen lassen.
Vor dem Servieren die Cupcakes mit den Kastanien dekorieren.


 
Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken

Eure Irmi
 
Meine Angaben für Back- und Kochzeiten sind Vorschlagswerte, es wird empfohlen, die definitive
Backzeit aus der Bedienungsanleitung Eures Backofens zu entnehmen.

Dienstag, 4. Oktober 2016

Herbstgenüsse im und aus dem Garten


der Herbst hat sich breit gemacht. Überall in den landwirtschaftlichen Betrieben wird geerntet.
Die Bauern fahren ihren Ertrag ein. Nach Müh und Arbeit gibt es nun Lohn.
Aber nicht nur dort erkennt man deutlich den Einzug der herbstlichen Zeit. Auch im Garten sehen
die Pflanzen und Blumen müde aus und bereiten sich für den Winter vor. Die Blüten werden deut-
lich weniger und kraftloser in den Farben. Doch einige gibt es noch zu bewundern wenn man durch
meinen Garten und durch den meiner Schwester streift und auf diesem Streifzug nehme ich euch
jetzt mit. Ein paar restliche Schönheiten habe ich noch gefunden, die uns erfreuen bis sie uns der
Winter wieder wegnimmt.



 
 
 
Die Bienen sind noch fleißig bei der Arbeit und saugen die letzten Blüten aus, sie teilen sich jetzt die wenigen Pflanzen und genießen die Herbstsonne. Meine Schwester sagt immer: wir haben unsere Gärten "bienenfreundlich" angelegt. Da hat sie recht, denn die Bienen sind vom Frühling bis weit in den Herbst hinein scharenweise unsere Gäste.
Jedoch gibt es seit kurzer Zeit noch neue Bewohner im Garten meiner Schwester. Dort stehen ganz stolz drei steinerne Männer mit dem bewachenden Blick auf die Einfahrt, an denen man nicht so
einfach vorbeikommt ohne sie zu bewundern.




 
Herbstgenüsse gibt es auch in der Küche. Früchte sind zu Marmelade verarbeitet worden und
lagern im Keller; sie warten dort auf den Verzehr im Winter. Schöne reife Tomaten habe ich
gekauft und verarbeitet zu einem herrlichen Confit, die Idee habe ich mir aus einem alten Zeitungsausschnitt geholt und das will ich euch jetzt nicht vorenthalten.
Es ist einfach und geht folgendermaßen:
Backofen auf 120° Umluft vorheizen. Backblech mit Backpapier belegen und mit Öl bepinseln.
Tomaten waschen, Strunk entfernen, die Tomaten halbieren und auf dem Blech verteilen.
Mit Kräutersalz und etwas Pfeffer würzen. Etwas Puderzucker darüber streuen.  
Mit getrockneten Basilikum, Knoblauchscheibchen und Thymianzweigen abschmecken.
Für ca. 80-100 Minuten in den Ofen schieben und garen lassen.
Noch warm in saubere Gläser füllen, mit Olivenöl abdecken und verschließen.

 

Ich wünsche meinen treuen Blogbesuchern ebenfalls eine gute Herbstzeit und erfreut euch
der schönen Farben, die der Herbst bietet.

Alles Liebe

eure Irmi

Freitag, 30. September 2016

Zwetschgentorte mit Zimtbiskuit und Curd-Sahne


Eine Herbst-Torte zum Verlieben mit viel Zimtgeschmack.
Schön langsam kommt wieder die Lust auf Torten mit einem herbstlichen bis winterlichen Flair.
Man sucht den typischen warmen Duft von Zimt und Nüssen, Zwetschgen und Orangen. Zum
Glück habe ich noch Zwetschgen im Gefrierfach; sie eignen sich sehr gut für Gerichte und süße
Speisen, bei denen sie verkocht werden so wie in diesem Fall. Genau diese Zwetschgen waren
unter anderem mein Ansporn für diese Torte und für die Teilnahme am

"Calendar of Ingredients"

Die liebe Nadine vom Blog SweetPie hat sich dem Herzhaften verschrieben und dem Süßen, nicht
ganz, aber eher ade gesagt. Im Monat September hat sie nun wieder die Leitung für den „Calendar
of Ingredients“ übernommen und uns drei Zutaten mitgeteilt, mit denen gebacken, gekocht oder
gemixt werden soll/kann. Sie erwartet sich herzhafte Gerichte und hat gezeigt, dass es mit den
folgenden Zutaten auch funktioniert.


Zwetschgen – Haselnüsse – Sahne

Der Burger, den sie uns zubereitet hat, ist grandios und ganz gewiss sehr sehr lecker.
Ich aber habe es leider wieder nicht geschafft vom „Süßen“ Abstand zu halten und möchte mit
dieser Torte am „CoI“ teilnehmen.




Zutaten für den Zimtbiskuit:
4 Eier

3 EL. Wasser heiß
135 g. Zucker
1 Prise Salz
1 Vanillezucker oder etwas Naturvanille
170 g. Mehl
1 ½ TL. Backpulver
½ TL Zimt
20 ml Marillenkernöl (oder anderes neutrales Speiseöl)

Zutaten für die Zwetschgenfüllung:
400 g. Zwetschgen (eventuell auch TK-Ware)
2 EL. Rohrohrzucker
20 g. Speisestärke
100 ml kräftigen Rotwein

Zutaten für die Creme:
150 g. Quark
100 g. Frischkäse
100 g. Zwetschgen-Curd
200 ml. Sahne
2 TL. San apart
40 g. Puderzucker
2 EL. Rum

Zutaten für die Schokoglasur und Deko:
2 EL Zwetschgenmarmelade passiert
120 ml Sahne
1 TL. San apart
130 g. Milchschokolade (Kuvertüre)

2 EL. neutrales Speiseöl
Zimt


Zubereitung Biskuit: (am Vortag)
Den Backofen auf 170 Grad Ober/Unterhitze vorheizen.
Die Backform von 26 cm Ø vorbereiten – Boden einfetten und mit Mehl bestäuben.
Ganze Eier mit Salz, Zucker, Vanillezucker und Wasser zu einer sehr cremigen und stabilen, fast
steifen Masse aufschlagen (mit der Küchenmaschine dauert das ca. 6-8 Min.)
Mehl, Backpulver und Zimt mischen, in die aufgeschlagene Masse sieben und vorsichtig
unterheben, danach das Marillenkernöl ebenfalls vorsichtig unterheben.
Den Teig in die vorbereitete Form füllen und für ca. 28 Min. backen.
Die Stäbchenprobe bitte nicht vergessen. Den Kuchen aus dem Ofen holen, ein paar Minuten
ruhen lassen, die Backform entfernen und noch warm auf ein Küchentuch stürzen.
Danach den Kuchen mit dem Küchentuch abdecken und komplett auskühlen lassen.

Zubereitung Zwetschgenfüllung:
Zwetschgen entkernen und würfeln. In einen Topf geben, mit Zucker und 70 ml Rotwein
ca. 5 Minuten weich kochen. Dann pürieren. In den restlichen Wein die Speistärke einrühren.
Topf erneut auf den Herd stellen, die angerührte Speisestärke in die Zwetschgenmasse laufen
lassen und kurz aufkochen bis alles eindickt. Die Zwetschgenmasse etwas abkühlen lassen.

Zubereitung Creme, Glasur und Fertigstellung:
Den Biskuit einmal waagrecht teilen. Den Boden auf eine Tortenplatte legen und mit dem Torten-
ring umschließen. Die Zwetschgenmasse auf dem Boden verteilen, dabei außen einen Rand von
ca. 1 cm freilassen. Diesen Tortenboden im Kühlschrank für ca. 2 Stunden kühlen.
Anschließend die Creme zubereiten. Quark, Frischkäse, Curd, Puderzucker und Rum zu einer
cremigen Masse rühren. Sahne leicht anschlagen, San apart einrieseln lassen, die Sahne fertig
schlagen und vorsichtig unter die Creme heben.
Tortenboden aus dem Kühlschrank holen und die Creme auf der Zwetschgenmasse verteilen,
zuerst den freien Rand auffüllen und anschließend die Creme glattstreichen. Den Biskuitdeckel
darauflegen. Die Torte wieder kühlen.
Sobald die Torte schön durchgekühlt ist den Tortenring entfernen. Die Zwetschgenmarmelade
erhitzen und mit einem Silikonpinsel die Tortenoberseite damit einstreichen.
Sahne leicht anschlagen, San apart einrieseln lassen, die Sahne fertig schlagen und den Außenrand
der Torte damit einstreichen, restliche Sahne in einen Spritzbeutel füllen und bis zur
Dekoration in den Kühlschrank stellen.
Die Kuvertüre klein hacken und mit dem Öl im Wasserbad schmelzen lassen, anschließend auf
der Tortenoberseite verteilen, leicht an den Seiten abrinnen lassen. Die Torte wieder kühlen.
Mit der restlichen Sahne dekorieren. Wenn gewünscht, einen Hauch von Zimt darüber streuen.




Ich wünsche euch noch ein schönes Wochenende

Eure Irmi

Meine Angaben für Back- und Kochzeiten sind Vorschlagswerte, es wird empfohlen, die definitive
Backzeit aus der Bedienungsanleitung Eures Backofens zu entnehmen.

Dienstag, 27. September 2016

Karamellisiertes Radicchio-Weißkraut


Heute gab es auf dem Bauernmarkt ernte-frisches Weißkraut. Ich bevorzuge Spitzkohl und wenn
ich diesen bekommen kann, greife ich fast immer zu. Mir ist immer so, als wäre der weicher und
leichter zu verarbeiten als der rundliche Weißkohl.
Bei einem Blick in den Kühlschrank habe ich dann noch etwas Radicchio entdeckt und mich kurzerhand entschlossen, diesen mit dem Kohl zu mischen. Herausgekommen ist eine wunderbare
Gemüsebeilage, die in ihrer Kombination und dem tollen Geschmack bei meinem lieben HP voll gepunktet hat und das heißt was. Deshalb kann ich euch sagen, ausprobieren lohnt sich.

Weißkohl ist ein typisches Wintergemüse und er lässt sich sehr gut lagern, außerdem ist der Kohl sehr gesund. Er enthält wenig Kalorien aber dafür viele wertvolle Inhaltsstoffe, Mineralstoffe und
Spurenelemente; für die bevorstehende Herbst/Winterzeit liefert er uns viel Vitamin C welches wir
für diese Zeit dringend benötigen. Er steht also ebenfalls auf der Liste mit den wichtigen
Lebensmitteln für gesunde Ernährung.








Zutaten für 2 Personen:
450 g. Weißkohl
100 g. Radicchio
½ Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
2 TL. Zucker
½ TL. Kümmel
Salz und Pfeffer
etwas Weißwein, etwas Sahne
Öl für die Pfanne

Zubereitung:
Radicchio und Weißkohl putzen und in ca. 5 mm dicke Scheibchen schneiden. Zwiebel und
Knoblauch ebenfalls schälen und fein schneiden.
Öl in eine Pfanne geben, Zwiebel und Zucker darin leicht Farbe nehmen lassen, den Radicchio
dazugeben und leicht anrösten. Nun das Weißkraut und den Knoblauch ebenfalls in die Pfanne
geben, kurz anrösten, mit Weißwein angießen. Salzen, pfeffern und Kümmel dazugeben.
Das Kraut auf mittlerer Flamme dünsten bis es den gewünschten Garpunkt erreicht hat.
Kurz vor dem Servieren das Kraut noch mit etwas Sahne verfeinern (muss aber nicht sein).




Ich wünsche euch beim Nachkochen viel Freude und lasst es euch schmecken

Eure Irmi

Freitag, 23. September 2016

Birnen-Mandel-Tarte


es ist mal wieder Zeit für Kaffeepause und für eine Tarte der großen Genüsse die durch die Mandeln
fein nach Marzipan schmeckt. Die "Göttliche" habe ich sie getauft, ist sie doch mit dem super leckeren Mürbeteigboden, der weichen Mandelmasse und den Birnen eine unheimlich tolle und einzigartige Kombination. In jeder Hinsicht.
Nebenbei ist sie noch unwahrscheinlich wandlungsfähig kann man doch die Birnen mit Äpfel, Kirschen, Aprikosen oder Trauben austauschen, ein Hauch von Zimt, Vanille oder Zitrone 
dazugeben. Schmecken tut sie wahrscheinlich jedes mal super lecker.





Zutaten für den Teig:
150 g. Mehl
100 g. weiche Butter
60 g. Puderzucker
1 Eigelb
1 Prise Salz

Zutaten für den Mandelbelag:
100 g. weiche Butter
100 g. Puderzucker
2 Eier
150 g. gemahlene Mandeln
1 EL. Mehl
1 Prise Salz

außerdem:
ca. 700 g. reife Birnen (b.m. Abate)
2 EL. Mandelblättchen

Zubereitung Teig:
Die Zutaten für den Teig mit dem Knethaken der Küchenmaschine oder des Handrührgerätes
verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen, in eine Folie wickeln und ca. 30 Minuten im Kühl-
schrank ruhen lassen.

Backofen auf 180° Ober/Unterhitze vorheizen.
In der Zwischenzeit eine Tarteform von 28 cm Ø fetten. Dann den Teig zwischen zwei Folien
in der Größe von ca. 32 cm Ø ausrollen und die Tarteform damit auskleiden. Rand hochziehen.
Teigboden mit der Gabel mehrmals einstechen und wieder kalt stellen.

Zubereitung Mandelbelag:
Butter, Zucker und Salz cremig schlagen. Die Eier nacheinander unterschlagen bis sie sich mit der Butter verbunden haben. Mandeln und Mehl mischen und ebenfalls kurz unterrühren.
Birnen schälen, vierteln und vom Kernhaus befreien. Birnen am Rücken mehrmals einschneiden.
Mandelmasse auf den Teig in der Form geben und glatt streichen, mit den Birnen dekorativ
belegen und mit den Mandelblättchen bestreuen.
Im Ofen, auf der zweiten Schiene von unten, ca. 40-50 Minuten backen.
Kuchen herausnehmen, etwas abkühlen lassen, vom Rand lösen und komplett auskühlen lassen.
Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.








Quelle: Küchengötter.de

Ich wünsche Euch gutes Gelingen

Eure Irmi

Meine Angaben für Back- und Kochzeiten sind Vorschlagswerte, es wird empfohlen, die definitive
Backzeit aus der Bedienungsanleitung Eures Backofens zu entnehmen.

Dienstag, 20. September 2016

Wiener Reisfleisch


heute habe ich wieder einen Klassiker für euch, was Einfaches aus alter Hausmannskost.
Ein Gericht, das bei uns zu Hause sehr gerne gegessen wird, was ich immer wieder ohne Probleme
auf den Tisch bringen darf. Reisfleisch, ist einfach nur super lecker.
Ich habe heute Krautsalat dazu gereicht, ganz klassisch angerichtet mit Salz, Pfeffer, Kümmel, Essig
und Öl.

Reisfleisch ist ein klassischer Eintopf, der seine Wurzeln in Ungarn/Serbien hat aber gleichermaßen
als typisches österreichisches Gericht bekannt ist und vielerorts gekocht wird. Ich schätze Eintopf sehr, weil dazu kein großer Arbeitsaufwand benötigt wird und trotzdem lecker schmeckt. Jedoch
passiert es mir immer wieder, dass dieses Essen, obwohl ich es jedes mal auf die selbe Weise zube-
reite, nicht immer gleich schmackhaft wird. Das passiert aber sicher euch genau so.
Vergesst aber trotzdem nicht, dieses Gericht wieder mal auf euren Speiseplan zu setzen. Es lohnt sich auf alle Fälle, gerade für eine Abwechslung.




Zutaten für 2 Personen:
300 g. Schweinenacken (mager)
170 g. Langkornreis
350 ml ca. Wasser oder Brühe
1 kleine Zwiebel
2 EL. Tomatenmark
2 Zehen Knoblauch
Salz, Pfeffer, Paprika
Öl für die Pfanne

Zubereitung:
Fleisch in mundgerechte Stücke schneiden, Zwiebel fein würfeln, Knoblauch fein hacken.
Öl in eine Pfanne geben, Zwiebel darin glasig dünsten, Fleisch dazugeben und salzen. Rösten lassen
bis es leicht Farbe genommen hat. Tomatenmark dazugeben, unterrühren. Nun den Reis
dazugeben und noch einmal kurz mit rösten.  Pfeffer, Paprika und Knoblauch dazugeben und
mit Wasser oder Brühe aufgießen.
Den Eintopf köcheln lassen bis der Reis den gewünschten Garpunkt erreicht hat. Dann servieren.




Ich wünsche euch noch ein gutes Gelingen

Eure Irmi