Sonntag, 10. April 2016

Blick aus unserem Küchenfenster


Der Blick aus unserem Küchenfenster gehört alljährlich in der Zeit der Apfelblüte zu den anderen
Genuss-Momenten. Schon einen Schritt vor unsere Haustür setzen bedeutet für uns, eine ganz
besondere und vor allem kostenlose Aroma-Therapie genießen zu dürfen.
Ein zarter weicher Blütenduft begleitet uns auf diesen Schritten, lässt uns neu aufleben, unsere
Lungen und Gedanken öffnen und diese Tage bewusster wahr nehmen. Deshalb legen wir zu dieser
Zeit immer einen arbeitsfreien Tag ein, an dem wir ganz bewusst in die freie Natur gehen und uns
vom Blütenduft verführen lassen. Selbst der leichte Nieselregen, den es vor zwei Tagen bei uns gab, konnte der ganzen Ausstrahlung keinen Abbruch tun. Leider wird dieser Blütenzauber in ein paar
Tagen vorbei sein und es heißt wieder warten auf ein nächstes Jahr.

 



Schade, dass ich Euch mit diesen Bildern nicht den unbeschreiblichen Blütenduft übermitteln kann.
Ich hoffe aber, dass es bei Euch das Wetter zulässt, und ihr hinaus in die freie Natur gehen könnt um einige Stunden des Tages dort zu verbringen.




In diesem Sinne wünsche ich Euch einen schönen Sonntag

Eure Irmi

Freitag, 8. April 2016

Heidelbeer-Trifle

 
Für mich ist der Nachtisch definitiv immer das Highlith im Menü, besonders bei festlichen Anlässen
oder bei Grillabenden mit Freunden und der Familie darf der Nachtisch nicht fehlen. Er hat die
ehrenwerte Aufgabe, für einen guten Ausklang in der Menüfolge zu sorgen
Nicht umsonst heißt es immer „das Beste zum Schluss“. Ich muss schon zugeben, ich lasse mir immer gerne ein wenig Luft für den Nachtisch, aber besonders für einen mit Beeren.
Verschiedene Beeren im Nachtisch sind bei uns immer willkommen.
Dieses flotte Trifle ist herrlich erfrischend, schnell zubereitet und ebenso schnell verputzt.
Da wird nicht mehr viel gesprochen, nur noch gelöffelt. Das Nachfragen, ob es denn geschmeckt hat
erübrigt sich damit automatisch.
Da bei uns keine Kinder am Tisch sitzen, können wir es uns leisten, den Nachtisch mit etwas
Likör oder sonstigen alkoholischen Zutaten zu aromatisieren. Sollten aber Kinder dabei sein, so
sollte man Alkohol doch bitte weglassen oder mit was anderem ersetzen, schmeckt bestimmt genau
so lecker.

 
Zutaten für 6 Personen:
1 unbehandelte Orange
200 g. Heidelbeeren
40 ml. Cointreau
500 g. Mascarpone
250 g. Joghurt natur
6 EL. Puderzucker
24 St. Amaretto-Kekse
Himbeeren und Schokoraspel für die Deko

Zubereitung:
Die unbehandelte Orange heiß waschen, trocken tupfen, etwas Schale abreiben und den Saft
auspressen. Die Heidelbeeren waschen und trocknen, mit 2 EL. Orangensaft, der Orangenschale
und 20 ml Cointreau marinieren.
Mascarpone mit Joghurt, Puderzucker und 1-2 EL. Orangensaft cremig verrühren.
6 EL. Orangensaft und den restlichen Cointreau miteinander vermischen.
Die Amaretto-Kekse zerbröseln, in dekorative Gläser verteilen, und mit der Saftmischung
beträufeln. Die marinierten Heidelbeeren (bis auf 2 EL.) auf den Amaretto-Bröseln verteilen.
Die Mascarpone-Creme darauf geben und die Gläser für 3-4 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Kurz vor dem Servieren mit den übrigen Heidelbeeren, mit den Himbeeren und Schokoraspeln
dekorieren.

 
 
 
 
 

 
Quelle: Wohnen & Garten 06/2015

Lasst es Euch schmecken

Eure Irmi

Dienstag, 5. April 2016

Romanesco in Pfeffersahne - überbacken


Den super gesunden Romanesco liebe ich über alles. Sehr gerne als Salat, als Gemüsebeilage
in vielen Varianten oder eben so überbacken wie heute. Ich habe gegrilltes Truthahn-Schnitzel
dazu gereicht. Es war richtig lecker;  wir haben die Teller leergefegt.
Hier könnte man aber gerne die Sahne mit Milch austauschen weil der Kräuterfrischkäse schon
genug leckeren Geschmack abgibt. Üppig wäre das Gericht dann auf jeden Fall weniger.

Der Romanesco ist eine Variante des Blumenkohls und hat einen sehr hohen Vitamin C Anteil.
Diesbezüglich übertrifft er sogar den Blumenkohl. Er wurde schon vor dem 16. Jahrhundert in der
Nähe von Rom angebaut (er hat vielleicht sogar daher seinen Namen) Das Anbaugebiet hat sich
aber bald auch auf die anderen Regionen Europas verbreitet. Beheimatet war er aber
ursprünglich in Kleinasien. (so wikipedia)




Zutaten für 3-4 Personen als Beilage:
1 Kopf Romanesco
Salz
1 Zwiebel
100 ml Milch
100 ml Sahne
100 g. Kräuterfrischkäse
Kräutersalz
Muskat
Cayenne
2-3 EL. eingelegte grüne Pfefferkörner
50 g. Geriebener Parmesan
Butter für die Auflaufform

Zubereitung:
Backofen auf 200 ° O/Unterhitze vorheizen.
Den Romanesco putzen in Röschen teilen und waschen. Anschließend in Salzwasser zugedeckt
ca. 5 Minuten knapp gar kochen. Durch ein Sieb gießen und abtropfen lassen.
Inzwischen die Zwiebel putzen und in feine Ringe schneiden und in Öl 1-2 Minuten dünsten,
dann die Milch mit der Sahne dazugeben, kurz aufkochen und den Frischkäse einrühren.
Mit Salz, Muskat und Cayenne würzen; die Sauce sämig einköcheln lassen.
Die Pfefferkörner abbrausen und untermischen. (Pfefferkörner kann man auch weglassen).
Eine Auflaufform mit Butter ausstreichen. Die abgetropften Röschen möglichst mit der Spitze
nach oben in die Form schichten, die Sauce darüber gießen, den Käse darüber streuen
und im Ofen ca. 20 Minuten backen bis der Käse anfängt zu bräunen.

Als Beilage servieren.







Original GU-Rezept

Viel Spaß beim Nachkochen
Eure Irmi

Freitag, 1. April 2016

Eierlikör-Blechkuchen


Auch als Ameisenkuchen bekannt aber von mir etwas abgewandelt, ich wollte doch endlich das
leckere Orangeat verbrauchen. Ich liebe Orangeat. Für einen Kuchen mit Orangeat oder Zitronat
lasse ich jede Torte stehen.
Bei einer Aufräumaktion in meinem Vorratsschrank sind noch einige leckere Zutaten, zum Teil
noch von der Weihnachtszeit, zum Vorschein gekommen, die ich nicht verderben lassen wollte.
Deshalb musste ich das Rezept etwas abwandeln und schon entstand eine neue Variante Ameisen-
kuchen, die ebenfalls sehr sehr köstlich schmeckte. Der Kuchen war locker und leicht und sehr geschmackvoll; ein Stück nach dem anderen ist vom Kuchenteller verschwunden. Alle Genießer waren begeistert;  bloß ist er nicht für Kinder gedacht weil er schon einiges an Eierlikör enthält.
Ich persönlich esse, mal ganz generell gesehen, am liebsten ein Stück Kuchen zum Frühstück.
Damit kann man mich ganz leicht aus dem Bett locken.
Den restlichen Tag über habe ich dann nicht mehr so das Bedürfnis nach Kuchen.




Zutaten für den Teig:
300 g. Butter
200 g. Zucker
4 Eier (Größe L)
300 g. Mehl
1 TL. Natron
1 Prise Salz
150 ml Eierlikör
150 ml Milch
50 g. Orangeat
50 g. Schokostreusel

Zutaten für die Glasur:
200 g. Weiße Kuvertüre
2 EL. Neutrales Speiseöl
30 g. Schokostreusel

Zubereitung:
alle Zutaten sollen Zimmertemperatur haben.
Backofen auf 170° Ober/Unterhitze vorheizen.
Backblech vorbereiten – einfetten und mit Mehl bestäuben oder mit Backpapier auslegen
Butter und Zucker in eine Rührschüssel geben und weiß/cremig aufschlagen.
Nach und nach die Eier zugeben; einzeln je Ei ca. 2 Minuten in die Masse schlagen.
Das Mehl mit Natron und der Prise Salz mischen und langsam esslöffelweise und abwechselnd
mit der Eierlikör/Milchmischung unter den Teig heben.
Das Orangeat und die Schokostreusel ebenfalls kurz unter mengen.
Den Teig auf das vorbereitete Backblech geben, glattstreichen und im Backofen ca. 25 Minuten
backen. 
Stäbchenprobe bitte nicht vergessen.
Nach dem Backen den Blechkuchen auf ein Tortengitter heben und komplett auskühlen lassen.
Anschließend die Kuvertüre in kleine Stücke brechen, in eine Metallschüssel geben, 2 EL. neutrales
Speiseöl dazugeben und über Wasserbad schmelzen lassen (nicht zu heiß damit die Schokolade
nicht verbrennt). Den Blechkuchen mit der Kuvertüre überziehen und mit Schokostreusel
dekorieren; einige Stunden gut durchziehen lassen.




Nachbacken würde sich lohnen !

Eure Irmi



Dienstag, 29. März 2016

Hähnchen-Curry mit Ananas


Heute gibt es einmal etwas mit Fleisch und zwar Hähnchen. Ich kann mich noch sehr gut daran
erinnern, als Kind konnte ich Hähnchen überhaupt nicht leiden. Aber jetzt schmeckt es mir.
Hähnchen-Curry mit Ananas ist ganz besonders lecker wenn es schön gewürzt ist. Ich liebe gut
gewürzt und es passiert des Öfteren, dass ich meine Portion noch etwas nachwürze, genauer
gesagt nachsalze. Sicher, ich weiß, dass salzig essen nicht so besonders gesund ist. Aber salzig
essen habe ich wohl von meinem Opa geerbt; Er hatte immer einen tollen Spruch auf den Lippen
der besagte: „was salzig gehört soll salzig sein und was süß gehört soll süß sein“. So hat er es sein
Leben lang gehalten.













Zutaten für 2 Personen
250 g. Hähnchenbrust
1 mittlere Zwiebel
1 rote Spitzpaprika
120 ml ca. Gemüsebrühe
100 ml Kokosmilch
30 ml frisch gepresster Orangensaft
100 g. Ananas gewürfelt (aus der Dose)
Currypulver
Salz
Pfeffer
Öl für die Pfanne

Zubereitung:
Die Hähnchenbrust in mundgerechte Stücke schneiden.
Zwiebel schälen, vierteln und in dünne Scheiben schneiden. Ananas abtropfen lassen.
Öl in eine Pfanne geben, das Fleisch darin leicht Farbe nehmen lassen, aus der Pfanne nehmen
und separat ablegen.
Nun in derselben Pfanne die Zwiebeln und die Paprika anrösten, das Fleisch wieder dazugeben,
mit Salz, Pfeffer und Curry würzen und mit Gemüsebrühe, Orangensaft und Kokosmilch löschen.
Den Deckel auf die Pfanne legen und alles etwa 20 Minuten köcheln lassen.
Kurz vor dem Servieren die Ananasstücke dazugeben und nochmals abschmecken wenn es nötig
ist. Gegebenenfalls mit Saucenbinder oder Speisestärke abbinden.
Mit einem schönen Reis dazu servieren. Dann wünsche ich noch Mahlzeit!

Meiner Meinung nach verträgt dieses Curry schon etwas Würze.!




Alles Liebe
Eure Irmi

Samstag, 26. März 2016

Frohes Osterfest

ein kleiner Osterhase
hat sich in unseren Garten verirrt
und wünscht Euch allen ein


und erholt Euch gut
Eure Irmi

 

Dienstag, 22. März 2016

Zitronen-Roulade


Diese leckere Zitronen-Rolle schlägt heute gleich zwei Fliegen auf einen Streich.
Einmal wird sie schon sehr lange von meiner Familie gewünscht; ich backe sie sonst hauptsächlich
gerne im Sommer weil sie sommerlich schmeckt und gut gekühlt ein wahrer Leckerbissen ist.
Neulich habe ich zu Hause gefragt, was soll ich denn für's Wochenende backen, dann bekam ich
folgende Antwort: mach doch mal wieder Zitronen-Rolle, die schmeckt doch immer gut.
Nichts lieber als das, sie ist nämlich auch schnell gemacht.




Und zum Anderen, darf sie beim Jahres-Blog-Event „Calendar of Ingredients“ (Col) mitmachen.
Dieses tolle Blog-Event wird von Sarah, Maren, Yushka, Claudia, Sandra und der lieben Nadine
veranstaltet. Bei Nadine könnt ihr auch die Teilnahme-Regelungen in Erfahrung bringen.

 Calendar-of-Ingredients-Banner-quer

Hiermit hat also Nadine mit der Bekanntgabe ihrer drei gewählten Zutaten für den März

Avocado - Zitrone - Schokolade

genau den Nagel auf den Kopf getroffen und mir dabei sozusagen in die Hand gearbeitet.
So freue ich mich nun doppelt auf das Backen und natürlich auch auf das „Nachher genießen“.

 
Zutaten für den Biskuit:
4 Eier
1 Eidotter
1 Prise Salz
100 g. Zucker
1 Vanillezucker
Abrieb 1 kleinen unbehandelten Zitrone (Saft für die Creme beiseite stellen)
70 g. glattes Mehl
45 g. Speisestärke
20 g. Neutrale Speiseöl

Zutaten für die Creme:
5 Blatt Gelatine
1 kleine unbehandelte Zitrone
250 g. Topfen
125 g Zucker
150 g. Schlagsahne

Zutaten für die Dekoration:
50 ml Schlagsahne
1 TL. Puderzucker
1 TL. Kakao ungesüßt
Zitronenspalten

Zubereitung Biskuit:
Den Backofen auf 190° Ober/Unterhitze vorheizen.
Das Backblech mit dem Backpapier belegen.
Eier und Dotter mit Zucker und einer Prise Salz zu einer sehr cremigen und stabilen, fast steifen
Masse aufschlagen (mit der Küchenmaschine dauert das ca. 8 Min.)
Mehl, Speisestärke, und Backpulver mischen, in die aufgeschlagene Masse sieben und vorsichtig
unterheben.
Danach das Speiseöl und den Zitronenabrieb dazugeben und ebenfalls vorsichtig unterheben.
Den Teig auf das vorbereitete Blech streichen und für ca. 12 Min. backen.
Es empfiehlt sich die Stäbchenprobe zu machen.
Nach der Backzeit den Teig aus dem Ofen holen, leicht überkühlen lassen und dann auf ein
gezuckertes Küchentuch stürzen. Das Backpapier vorsichtig entfernen.
Die noch lauwarme Roulade in das Küchentuch einrollen und komplett auskühlen lassen.
In der Zwischenzeit darf man ruhig mit der Zubereitung der Creme beginnen.

Zubereitung Creme:
Topfen abtropfen lassen. (wenn es nötig ist)
Gelatine im kalten Wasser einweichen.
Die eine Zitrone abreiben, den Saft auspressen und zum Saft der Zitrone von oben geben.
Zitronensaft in einen Topf geben, anwärmen und die Gelatine darin auflösen.
Topfen, Zitronenabrieb und Zucker gut durchmischen und die Zitronen/Gelatine darin einarbeiten.
Die Sahne schlagen und der Topfenmasse beimengen. Die Creme auf die Roulade streichen,
(Creme leicht anziehen lassen) die Roulade einrollen und mehrere Stunden gut kühlen.
Vor dem Servieren mit Kakao und Puderzucker bestreuen und mit der aufgeschlagenen Sahne
und den Zitronenspalten dekorieren.







Quelle: Eveline Wild

Ich wünsch Euch gutes Gelingen

Eure Irmi

Freitag, 18. März 2016

Limetten-Mandel-Torte mit Schmand-Topping


Limetten haben einen wunderbaren Duft. Wenn die Tortenglocke hochgehoben wird, strömt uns
eine süße, frische Wolke entgegen und man kann gar nicht mehr anders, als die Kaffeemaschine
einzuschalten, einen herrlichen Kaffee zu kochen, ein Stück vom Kuchen auf einen Teller zu legen
und zu genießen. Besonders schön genießen lässt es sich natürlich ein trauter Familienrunde wenn
es sich mal wieder ausgeht; für die komplette Runde bietet sich leider Gottes nicht immer die Gelegenheit.

Ostern steht nun vor der Tür und die Bäume und Sträucher zeigen ganz zaghaft das erste satte
Grün. Die Vegetation steht auf Erwachen, sie hat sich genug ausgeruht und erholt und gibt uns jetzt neuen Antrieb.  So gelingt es uns mit dieser Torte diesen Vorgang noch deutlicher zu spüren. Schon rein farblich gesehen, treibt sie uns hinein in den neuen Frühling. Wir verspüren wieder Kraft das neue Jahr zu meistern. Mir geht es jedenfalls so und ich wünsche von Herzen dass es euch auch so geht.





Zutaten für den Rührteig:
4 Eier
180 g. Zucker
1 Messerspitze Naturvanille gemahlen
200 g. Butter
350 g. Mehl
1 Backpulver
1 Prise Salz
3 EL. Rum
50 ml frisch gepresster Limettensaft
100 g. Mandeln gemahlen
40 g. Zitronat

Zutaten für das Schmand-Topping:
100 g. Sahne
200 g. Schmand
2 EL. Puderzucker
1 TL. Limettenschale gerieben
etwas frisch gepresster Limettensaft

Zutaten für Tränke und Deko
2 EL Rum
Saft einer ½ Limette
Abrieb einer ½ Limette
1 EL Pistazien gehackt

Zubereitung:
alle Zutaten sollen Zimmertemperatur haben.
Backofen auf 180° U/Oberhitze vorheizen.
Backform Ø 26 cm vorbereiten – einfetten und mit Mehl bestäuben.
Butter, Zucker, Naturvanille und die Prise Salz in eine Rührschüssel geben und schaumig schlagen.
Nach und nach die Eier zugeben; einzeln je Ei ca. 2 Minuten in die Masse schlagen.
Limettensaft und Rum untermengen.
Nachher langsam das Mehl mit dem Backpulver unterheben ebenfalls Zitronat und Mandeln.
Den Teig in die vorbereitete Backform füllen, glattstreichen und im Backofen ca. 40-45 Minuten
backen. 
Stäbchenprobe bitte nicht vergessen.
Nach dem Backen die Torte aus dem Ofen nehmen, etwas ruhen lassen, dann auf ein Tortengitter stürzen und komplett auskühlen lassen.
Unterdessen das Schmand-Topping zubereiten:
Sahne steifschlagen.
Die restlichen Zutaten der Reihe nach gut durchmischen bis eine homogene Creme entsteht,
die sich gut verstreichen lasst. Die steif geschlagene Sahne unterheben.
Die Tränke für die Torte vorbereiten: Rum und Limettensaft mischen und die Torte damit
tränken.
Die Creme auf der Torte verteilen, glattstreichen und mit Limettenabrieb und gehackten
Pistazien dekorieren.
Die Torte ein paar Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen. Anschließend servieren und
genießen sie dabei den herrlichen erfrischenden Duft der Limette.

♥♥♥ für Kinder: den Rum bitte durch Saft ersetzen. ♥♥♥
 




Alles Liebe

Eure Irmi

Dienstag, 15. März 2016

Kürbis-Apfel-Suppe

Von der Blüte zur Suppe


Schön langsam erwacht der Frühling und wenn es dann am Nachmittag draußen so schön warm
wird hat man nicht mehr so Lust auf Suppe. Aber einmal Suppe geht noch, dachte ich mir und
habe dieses super leckere Rezept nach gekocht. Ich hatte noch einen Butternuss-Kürbis aus meiner
bescheidenen Ernte zu Hause und wartete auf ein Zufalls-Rezept das mich anmacht, wo ich sagen
kann, diesen letzten Kürbis möchte ich für dieses Rezept noch verwenden.

 Zum Glück hat mich vor Kurzem meine liebe Freundin Maria zu einem Kochkurs eingeladen; das Motto: Das perfekte Apfeldinner“, veranstaltet von unseren ortsansässigen Bäuerinnen.
Referentin war die liebe Patrizia vom Schrenteweinhof, die für uns dann das perfekte Apfeldinner
zauberte und auch einige Tipps und Tricks bereit hielt.
Es war ein gelungener Abend, an dem wir Gelegenheit hatten einige sehr leckere Apfelgerichte zu
probieren und zu genießen. Ich konnte gar nicht glauben, wie vielseitig ein Apfel zu verwenden ist.
Auf jeden Fall, die Suppe war sehr köstlich.!!!
Selbstverständlich lasse ich euch gerne nach und nach an diesen Köstlichkeiten teilhaben.

Die ersten unten angeführten Bilder zeigen euch aber, wie ich letztes Jahr "meinen" Kürbis beim Wachsen begleitet habe.





Zutaten für die Kürbis-Apfel-Suppe (4 Personen):
400 g. Kürbis (Hokkaido oder Butternuss)
1 Zwiebel
1 Kartoffel
2-3 Äpfel
500 ml Gemüsebrühe
300 ml Kokosmilch
100 ml Sahne
1-2 EL. Crème fraîche oder Sauerrahm
Salz, Muskat oder Curry
2 EL Kübiskerne
Kürbiskernöl
1 EL. Öl für die Pfanne

♥♥♥ Tipp von Patrizia: 1 Karotte dazugeben für die schönere Farbe (bei mir weggelassen)
und nach Belieben kann man auch Ingwer dazugeben.

Zubereitung:
Kürbis waschen, schälen, entkernen und in mundgerechte Stücke schneiden.
(Hokkaido kann mit Schale verwendet werden, die anderen Sorten müssen geschält werden)
Zwiebel schälen und fein hacken.
Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel darin anschwitzen.
Kartoffel und Äpfel schälen und in Würfel schneiden.
Kartoffel, Äpfel und Kürbis zum Zwiebel geben und noch einige Minuten mit andünsten.
Mit Gemüsebrühe und Kokosmilch ablöschen und aufkochen lassen.
Die Suppe ca. 30 Minuten sanft köcheln lassen und dann pürieren.
Mit Sahne und Crème fraîche verfeinern, salzen und mit den anderen Gewürzen abschmecken.
Die Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Öl anrösten.
Die Suppe mit Kürbiskernen (b.m. weggelassen weil ich grad keine im Haus hatte) und Kürbiskernöl anrichten, servieren und genießen.

♥♥♥ Mein Tipp: wer Kürbiskernöl nicht so liebt wie wir, sollte mit der Dosierung bei der Deko
etwas vorsichtiger umgehen !!.


Quelle: Patrizia Prantl Karnutsch - Schrenteweinhof

Ich wünsch Euch alles Liebe und habt es schön
Eure Irmi


Freitag, 11. März 2016

Limetten-Vanillecreme mit karamellisierten Birnenragout


Vanille und Limette ist eine total leckere Kombination, edel und harmonisch im Geschmack.
Das karamellisierte Birnenragout dazu hat der Creme noch den letzten Pfiff gegeben. Allerdings
könnte ich mir gut vorstellen, anstatt dem Birnen ein Apfelragout zu verwenden. Die Creme hat
wunderbar geschmeckt und die Gläser haben sich in null-komma-nix geleert. Das ist schon mal ein
gutes Zeichen wo man nicht mehr lange fragen muss, ob denn der Nachtisch auch gemundet hat.

Für das bevorstehende Osterfest habe ich in diesem Jahr für unser Ostermenü noch keinen passenden Nachtisch vorrätig, deshalb kann es gut möglich sein, dass ich diese Creme nochmals
anbiete.
Man kann sie wunderbar am Tag vorher zubereiten, kühl stellen, am Tag danach nochmals kurz durchrühren, in die Gläser füllen und fertig. Es bleibt somit mehr Zeit für mich;  ich darf mich
auch mal länger dem "österlichen Mittagstratsch" widmen als sonst. Ist das nicht wunderbar??.

Zutaten für die Limetten-Vanillecreme für 5-6 Personen:
1 Messerspitze gemahlene Naturvanille
1 Bio-Limette
500 ml Milch
500 ml Schlagsahne
1 Prise Salz
70 g. Zucker
30 g. Speisestärke
4 Eigelb

Zutaten für das Birnenragout:
2 mittlere Birnen (bei mir Abate)
Saft 1 Limette
50 g. Puderzucker
50 g. Butter
50 ml Wasser
2 EL. Rum

Zubereitung Creme:
Von der Limette die Schale fein abreiben und den Saft auspressen.
Milch und Sahne mischen. Davon ca. 700 ml Sahne/Milch in einen Topf geben, die Prise Salz und
den Zucker mit der Naturvanille dazugeben. In die restliche Sahne/Milch die Speisestärke und die
Eigelb geben und gut verquirlen. Die 700 ml Sahne/Milch im Topf zum Kochen bringen. Die Eigelb-
Stärkemischung mit einem Schneebesen in die kochende Sahne/Milch rühren und unter ständigem
Rühren kurz aufkochen lassen.
Die Sauce durch ein Sieb in eine Schüssel gießen und mit Limettenschale und 3-4 EL. Limettensaft
abschmecken. Die Sauce 4-5 Stunden kalt stellen. (Mit dem Erkalten dickt sie etwas nach)

Zubereitung Birnenragout:
Die Birnen schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden und mit dem Saft einer ½ Limette
beträufeln.
Für das Karamell den Zucker in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze schmelzen lassen.
Wenn das Karamell die gewünschte Farbe erreicht hat, mit dem Wasser, Rum und dem Saft der ½
Limette löschen. (Achtung Spritzgefahr) Butter dazugeben und weiter köcheln lassen damit sich
der Zucker wieder löst.
Die Birnenwürfel in das Karamell geben und ca. 5 Minuten leicht köcheln lassen. Topf vom Herd
nehmen. Ragout auskühlen lassen.
Sobald die Creme kalt ist, wird sie noch einmal mit dem Schneebesen gut durch gerührt, in deko-
rative Gläser gefüllt, Birnenragout oben drauf und servieren.

Lasst es euch schmecken.!!








Habt noch ein schönes Wochenende

Eure Irmi