Dienstag, 15. März 2016

Kürbis-Apfel-Suppe

Von der Blüte zur Suppe


Schön langsam erwacht der Frühling und wenn es dann am Nachmittag draußen so schön warm
wird hat man nicht mehr so Lust auf Suppe. Aber einmal Suppe geht noch, dachte ich mir und
habe dieses super leckere Rezept nach gekocht. Ich hatte noch einen Butternuss-Kürbis aus meiner
bescheidenen Ernte zu Hause und wartete auf ein Zufalls-Rezept das mich anmacht, wo ich sagen
kann, diesen letzten Kürbis möchte ich für dieses Rezept noch verwenden.

 Zum Glück hat mich vor Kurzem meine liebe Freundin Maria zu einem Kochkurs eingeladen; das Motto: Das perfekte Apfeldinner“, veranstaltet von unseren ortsansässigen Bäuerinnen.
Referentin war die liebe Patrizia vom Schrenteweinhof, die für uns dann das perfekte Apfeldinner
zauberte und auch einige Tipps und Tricks bereit hielt.
Es war ein gelungener Abend, an dem wir Gelegenheit hatten einige sehr leckere Apfelgerichte zu
probieren und zu genießen. Ich konnte gar nicht glauben, wie vielseitig ein Apfel zu verwenden ist.
Auf jeden Fall, die Suppe war sehr köstlich.!!!
Selbstverständlich lasse ich euch gerne nach und nach an diesen Köstlichkeiten teilhaben.

Die ersten unten angeführten Bilder zeigen euch aber, wie ich letztes Jahr "meinen" Kürbis beim Wachsen begleitet habe.





Zutaten für die Kürbis-Apfel-Suppe (4 Personen):
400 g. Kürbis (Hokkaido oder Butternuss)
1 Zwiebel
1 Kartoffel
2-3 Äpfel
500 ml Gemüsebrühe
300 ml Kokosmilch
100 ml Sahne
1-2 EL. Crème fraîche oder Sauerrahm
Salz, Muskat oder Curry
2 EL Kübiskerne
Kürbiskernöl
1 EL. Öl für die Pfanne

♥♥♥ Tipp von Patrizia: 1 Karotte dazugeben für die schönere Farbe (bei mir weggelassen)
und nach Belieben kann man auch Ingwer dazugeben.

Zubereitung:
Kürbis waschen, schälen, entkernen und in mundgerechte Stücke schneiden.
(Hokkaido kann mit Schale verwendet werden, die anderen Sorten müssen geschält werden)
Zwiebel schälen und fein hacken.
Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel darin anschwitzen.
Kartoffel und Äpfel schälen und in Würfel schneiden.
Kartoffel, Äpfel und Kürbis zum Zwiebel geben und noch einige Minuten mit andünsten.
Mit Gemüsebrühe und Kokosmilch ablöschen und aufkochen lassen.
Die Suppe ca. 30 Minuten sanft köcheln lassen und dann pürieren.
Mit Sahne und Crème fraîche verfeinern, salzen und mit den anderen Gewürzen abschmecken.
Die Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Öl anrösten.
Die Suppe mit Kürbiskernen (b.m. weggelassen weil ich grad keine im Haus hatte) und Kürbiskernöl anrichten, servieren und genießen.

♥♥♥ Mein Tipp: wer Kürbiskernöl nicht so liebt wie wir, sollte mit der Dosierung bei der Deko
etwas vorsichtiger umgehen !!.


Quelle: Patrizia Prantl Karnutsch - Schrenteweinhof

Ich wünsch Euch alles Liebe und habt es schön
Eure Irmi


Freitag, 11. März 2016

Limetten-Vanillecreme mit karamellisierten Birnenragout


Vanille und Limette ist eine total leckere Kombination, edel und harmonisch im Geschmack.
Das karamellisierte Birnenragout dazu hat der Creme noch den letzten Pfiff gegeben. Allerdings
könnte ich mir gut vorstellen, anstatt dem Birnen ein Apfelragout zu verwenden. Die Creme hat
wunderbar geschmeckt und die Gläser haben sich in null-komma-nix geleert. Das ist schon mal ein
gutes Zeichen wo man nicht mehr lange fragen muss, ob denn der Nachtisch auch gemundet hat.

Für das bevorstehende Osterfest habe ich in diesem Jahr für unser Ostermenü noch keinen passenden Nachtisch vorrätig, deshalb kann es gut möglich sein, dass ich diese Creme nochmals
anbiete.
Man kann sie wunderbar am Tag vorher zubereiten, kühl stellen, am Tag danach nochmals kurz durchrühren, in die Gläser füllen und fertig. Es bleibt somit mehr Zeit für mich;  ich darf mich
auch mal länger dem "österlichen Mittagstratsch" widmen als sonst. Ist das nicht wunderbar??.

Zutaten für die Limetten-Vanillecreme für 5-6 Personen:
1 Messerspitze gemahlene Naturvanille
1 Bio-Limette
500 ml Milch
500 ml Schlagsahne
1 Prise Salz
70 g. Zucker
30 g. Speisestärke
4 Eigelb

Zutaten für das Birnenragout:
2 mittlere Birnen (bei mir Abate)
Saft 1 Limette
50 g. Puderzucker
50 g. Butter
50 ml Wasser
2 EL. Rum

Zubereitung Creme:
Von der Limette die Schale fein abreiben und den Saft auspressen.
Milch und Sahne mischen. Davon ca. 700 ml Sahne/Milch in einen Topf geben, die Prise Salz und
den Zucker mit der Naturvanille dazugeben. In die restliche Sahne/Milch die Speisestärke und die
Eigelb geben und gut verquirlen. Die 700 ml Sahne/Milch im Topf zum Kochen bringen. Die Eigelb-
Stärkemischung mit einem Schneebesen in die kochende Sahne/Milch rühren und unter ständigem
Rühren kurz aufkochen lassen.
Die Sauce durch ein Sieb in eine Schüssel gießen und mit Limettenschale und 3-4 EL. Limettensaft
abschmecken. Die Sauce 4-5 Stunden kalt stellen. (Mit dem Erkalten dickt sie etwas nach)

Zubereitung Birnenragout:
Die Birnen schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden und mit dem Saft einer ½ Limette
beträufeln.
Für das Karamell den Zucker in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze schmelzen lassen.
Wenn das Karamell die gewünschte Farbe erreicht hat, mit dem Wasser, Rum und dem Saft der ½
Limette löschen. (Achtung Spritzgefahr) Butter dazugeben und weiter köcheln lassen damit sich
der Zucker wieder löst.
Die Birnenwürfel in das Karamell geben und ca. 5 Minuten leicht köcheln lassen. Topf vom Herd
nehmen. Ragout auskühlen lassen.
Sobald die Creme kalt ist, wird sie noch einmal mit dem Schneebesen gut durch gerührt, in deko-
rative Gläser gefüllt, Birnenragout oben drauf und servieren.

Lasst es euch schmecken.!!








Habt noch ein schönes Wochenende

Eure Irmi

Dienstag, 8. März 2016

Pizza "mia mediterrana"


Habt ihr auch immer Lust auf Pizza? Ich glaube von Pizza kriegt man nie genug.
Mein lieber HP mag sie sehr gerne zu Mittag und mir ist das auch recht. Da können wir uns noch
richtig satt essen, abends wäre das „sich richtig satt essen“ nicht mehr so angenehm für uns.
Die Pizza hat wieder sehr lecker geschmeckt, mit den Zutaten als Belag, genau nach unserem Gusto.
Schon öfters habe ich diese, unsere Lieblings-Pizza gebacken und sie blieb bislang immer ohne Namen. Spontan dachte ich mir heute, das darf nicht weiter so sein und ich habe sie dann ganz
einfach mia mediterrana“ genannt. Ich finde, das passt gut zu ihr.
Wir lieben den würzigen Geschmack von Pesto und das leicht Bittere vom Radicchio, es ist eine
tolle Kombination mit vielen mediterranen Zutaten.




Zutaten für den Teig:
300 g. Mehl
180 ml. Wasser lauwarm
½ Würfel frische Hefe
1 TL. Salz
1 Prise Zucker
1 ½ EL. Olivenöl

Zutaten für den Belag:
200 g. passierte Tomaten aus der Dose
1 Zehe Knoblauch
180 g. Pizza-Käse gerieben oder Mozzarella
80 g. Thunfisch (in Öl gelegt)
120 g. Artischocken (in Öl gelegt)
30 g. schwarze Oliven entsteint
40 g. Radicchio in Streifen geschnitten
Salz und Pfeffer
2 EL. Basilikum-Pesto

Zubereitung:
die Hefe und die Prise Zucker ins lauwarme Wasser geben und darin auflösen. Das Mehl mit dem
Salz mischen und in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben, die im Wasser aufgelöste Hefe
dazu mischen und den Teig ca. 10 Minuten kneten lassen. Kurz bevor die Knet-Zeit zu Ende ist, das Öl dazugeben und noch kurz weiter kneten lassen.
Den Teig an einen warmen Ort stellen, mit einem Küchentuch abdecken und gehen lassen.
Danach den Belag vorbereiten.
Passierte Tomaten mit Salz, Pfeffer und Knoblauch würzen, vom Thunfisch das Öl abgießen, Radicchio waschen und in Streifen schneiden, Artischocken in Stücke teilen.
Den Backofen auf 200° O/Unterhitze vorheizen, das Backblech mit Backpapier belegen.
Den Hefeteig ausrollen und auf das Backpapier legen und mit den passierten und gewürzten
Tomaten bestreichen. Geriebenen Käse darauf verteilen und mit den restlichen Zutaten
belegen.
Die Pizza im Ofen ca. 15 Minuten backen, herausnehmen und sofort mit dem Basilikum-Pesto
würzen. Servieren und genießen.




 
Alles Liebe wünscht euch
Eure Irmi

Freitag, 4. März 2016

Mohntorte mit Orangen-Joghurt-Creme


Einige Orangen hatte ich ein paar Tage schon im Haus. Ich wollte sie ursprünglich für einen
schönen Sirup verwenden, es ist aber nicht dazu gekommen. Es ging mir wieder so wie es mir
immer geht, ich hatte nur Backen im Kopf.
Vor ein paar Tagen hatten wir wieder das Glück meinen Neffen zu Besuch zu haben und wir haben
ein bisschen zusammen gefeiert. Sonst ist meistens er derjenige, der dann einen Back-Tag einlegt,
wenn er hier zu Besuch ist, aber diesmal habe ich das für ihn übernommen und er war der Gast.
Unsere Familienmitglieder sind alle "Feinschmecker", sie versuchen zwischendurch gerne diverse Gerichte und Gewürze aus anderen Regionen. Ich bin da eher zurückhaltend, heimisch und
bodenständig. Wie ihr schon wisst, koche ich sehr gerne regional-saisonal. Trotzdem muss ich aber
ab und zu über den "Tellerrand" schauen, denn nur mit meinen bodenständigen Speisen kann ich
diesen Blog nicht lange füttern. Ausschau auf Neues zu halten fällt mir nicht schwer, denn das Netz ist voll von tollen Rezepten und Kreationen und die Zutaten dafür sind heutzutage leichter zu
bekommen als früher.
In den Lebensmittelgeschäften ist eine Fülle und eine große Auswahl zu finden, da wird es gewiss
nicht langweilig.  Jedoch "regional-saisonal" werde ich weiterhin noch oft verfolgen.







Zutaten für den Biskuit:
3 Eier
130 g. Zucker
1 Prise Salz
60 g. Mehl
50 g. Speisestärke
25 g. Geriebenen Mohn
½ Tl. Backpulver
wenig Naturvanille
10 ml neutrales Speiseöl

Zutaten für die Orangen-Joghurt-Creme:
200 g. Quark
200 g. Naturjoghurt
130 g. Puderzucker
Saft und Abrieb ½ Bio-Orange
1 Prise Naturvanille
4 ½ Blatt Gelatine
etwas Rum
250 g. Schlagobers

Zutaten für den Guss:
250 ml frisch gepresster Orangensaft = (2 Orangen für Saft und Filet's)
1 EL. Puderzucker
1 Briefchen Tortengelee klar

für die Deko:
12 Orangenfilet
Sahne zum Einstreichen für den Außenrand
Schokostreusel

Die Zubereitung am Vortag:
Ofen auf 170° Ober/Unterhitze vorheizen.
Die Backform von 24 cm Ø vorbereiten – Boden einfetten und mit Mehl bestäuben.
Eier mit Zucker und Salz zu einer sehr cremigen und stabilen fast steifen
Masse aufschlagen (mit der Küchenmaschine dauert das ca. 8 Min.)
Mehl, Speisestärke, Backpulver und Naturvanille mischen
und in die aufgeschlagene Masse sieben, Mohn dazugeben und alles vorsichtig unterheben.
Danach das Öl ebenfalls vorsichtig unterheben.
Den Teig in die vorbereitete Form füllen und für ca. 25 Min. backen.
Es empfiehlt sich die Stäbchenprobe zu machen.
Den noch warmen Kuchen auf ein Tortenunterlage stürzen und die Backform
entfernen. Danach den Kuchen mit einem Küchentuch abdecken und komplett
auskühlen lassen.

Zubereitung Creme:
4 ½ Blatt Gelatine in kaltem Wasser einweichen.
Quark, Joghurt, Puderzucker, Naturvanille, Orangenabrieb und Rum gut miteinander verrühren.
Den Orangensaft erwärmen und die eingeweichte Gelatine darin auflösen, danach in die Creme
geben und vorsichtig unterheben. Sahne aufschlagen und ebenfalls unter die Creme heben.
Die Torte auf eine Tortenplatte geben und mit einem Tortenring umschließen.
Die Creme auf dem Mohnboden streichen und kalt stellen. (mindestens 2 Stunden oder besser
noch bis zum nächsten Tag)

Zubereitung Guss und Fertigstellung:
Orangen filetieren (man benötigt 12 Filets)aus den restlichen Orangen den Saft auspressen.
Die Orangenfilet's abtropfen lassen und als Deko auf die Torte legen.
Den Orangensaft mit dem Puderzucker und dem Tortengelee in einen Topf geben und nach
Packungsanleitung aufkochen. Den Guss noch warm aber nicht heiß über die abgekühlte Torte
gießen. Schokostreusel auf die Tortenoberseite streuen.
(Wer mag kann den Guss durch ein Sieb laufen lassen, damit die Fruchtstückchen entfernt
werden können, muss aber nicht sein.)
Nun die Torte erneut für ca. 3 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Nach der Kühlzeit die Torte vom Tortenring befreien, mit geschlagener Sahne die Außenränder
einstreichen und mit Schokostreusel den unteren Rand der Torte dekorieren.
Auf einer Tortenplatte anrichten und den Gästen servieren.
Guter Kaffee dazu und genießen.




Ich wünsch Euch was !!!
Eure Irmi

Dienstag, 1. März 2016

Champignon-Toast


So ein Champignon-Toast ist ein herrlicher Snack, den man aber auch als Hauptmahlzeit anbieten
kann und deshalb werde ich dieses Gericht auch unter verschiedenen Labels ablegen. Es schmeckt
wunderbar, lässt sich einfach zubereiten und ist relativ schnell gemacht; geeignet für Personen
welche nicht arg viel Zeit zum Kochen haben und doch nicht immer auf Fertiggerichte zurück-
greifen wollen.

Ich habe das Toast aber zum Abendbrot serviert und dabei den leckeren Romanesco-Salat, der
noch vom Vortag übrig war, dazu gereicht. Der Romanesco-Salat dazu war jetzt nicht die ultra-
perfekte Beilage, sie hat aber nicht gestört. Man müsste dazu ja auch keine Beilage reichen;
ein frisches Bierchen dazu schadet aber nicht.
Meinen Toast habe ich noch mit einem herrlichen Chili-Öl verfeinert, weil mir persönlich zu wenig
Würze dran war.




Zutaten für 2 Personen (ergibt 6 Toast)
140 g. Champignon
1 Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
1 frische Tomate
1EL. Petersilie gehackt
40 g. Salami am Stück oder durchwachsenen Speck 
120 g. Schmand
6 Scheiben Toast
40 g. ca. Raclette-Käse geraspelt
Salz und Pfeffer
Öl für die Pfanne

Zubereitung:
Den Backofen auf 200° vorheizen und das Backblech mit Backpapier belegen.
Champignon putzen und fein schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Die
frische Tomate entkernen und fein würfeln. Den Speck oder die Salami ebenfalls in kleine Würfel
schneiden.
Das Öl in einer Pfanne erhitzen, Salami/Speck, Zwiebel, Knoblauch, Champignons und Tomaten
dazugeben, kräftig anbraten und vom Herd nehmen. Sauerrahm dazu mischen, mit Petersilie, Salz
und Pfeffer würzen. Die Masse auf die Toast-Scheiben verteilen. Geraspelten Raclette-Käse
darüber streuen und im Ofen ca. 15-20 Minuten überbacken.






Quelle: Marion's Kochbuch

Ich wünsche euch einen schönen Frühlingsanfang
und grüße Euch

Eure Irmi

Freitag, 26. Februar 2016

Zitronen-Mohn-Kranzkuchen


Am Wochenende überkommt mich immer die Lust etwas zu Backen für unsere Kaffeetafel
am Samstag-Nachmittag. Bei uns wird sehr oft ein Kuchen ohne großen Schnick-Schnack
gewünscht. Gewiss, eine leckere Torte mit genügend Creme ist schon eine göttliche Sache,
aber manchmal, da steht einem der Sinn nach einem fruchtigen, ganz urgemütlichen Kuchen.
So zum Beispiel hat heute dieser Zitronen-Mohn-Kuchen vorzüglich gemundet und er ist bei
allen gut angekommen.
Den Rest, der noch übriggeblieben ist, verspeisen wir am nächsten Tag zum Frühstück; es ist
dann ein Extra-Ansporn am Morgen zeitig aus dem Bett zu hüpfen.
Ich finde, ein Kuchen dieser Art schmeckt am zweiten oder dritten Tag noch besser als frisch aus
dem Ofen, weil die Aromen genügend Zeit hatten sich zu entwickeln. Wenn dann ein Tag mit solchen wunderbaren Düften starten darf, kann nicht mehr viel schief gehen.










Zutaten für den Kuchen:
200 g. Butter
4 Eier
400 g. Mehl
20 g. Mohn gerieben
1 Backpulver
180 g. Zucker
etwas Naturvanille
50 g. Zitronat
Abrieb einer Zitrone
Saft einer ½ Zitrone
100 ml Milch
1 Prise Salz

Zutaten für die Deko:
100 g. Weiße Kuvertüre
2 EL. Neutrales Speiseöl

100 g. Dunkle Kuvertüre
2 EL. Neutrales Speiseöl

Pistazien gehackt

Zubereitung:
alle Zutaten sollen Zimmertemperatur haben.
Backofen auf 180° U/Oberhitze vorheizen.
Backform vorbereiten – einfetten und mit Mehl bestäuben.
Butter, Zucker und die Prise Salz in eine Rührschüssel geben und schaumig schlagen.
Nach und nach die Eier zugeben; einzeln je Ei ca. 1-2 Minuten in die Masse schlagen.
Nachher das Mehl mit dem Backpulver, der Naturvanille, dem Zitronenabrieb und dem
Mohn mischen und langsam unterheben.
Milch, Saft einer Zitrone und Zitronat ebenfalls untermengen.
Den Teig in die vorbereitete Backform füllen, glattstreichen und im
Backofen 50 Minuten backen. Stäbchenprobe bitte nicht vergessen.
Nach dem Backen auf ein Tortengitter stürzen und komplett auskühlen lassen.
In der Zwischenzeit die weiße Kuvertüre in kleinere Stücke schneiden und in einem Topf im
Wasserbad schmelzen lassen. Die 2 EL. Öl unter die Schokolade mischen. Die Schokolade auf
dem Kuchen locker verteilen.
Danach die dunkle Schokolade mit dem Öl schmelzen lassen und wieder auf dem Kuchen
verteilen. Mit den gehackten Pistazien dekorieren. Den Kuchen ca. 2 Stunden kühl stellen.
Jetzt gilt es nur noch den leckeren Kuchen zu genießen.




 
 
Ich wünsche euch beim Nachbacken viel Glück und lasst es euch schmecken.

Alles Liebe

Eure Irmi

Dienstag, 23. Februar 2016

Lauch-Kartoffel-Cremesuppe


mit kross-gebratenen Speckstreifen

Winterzeit ist bei uns Suppenzeit!
 
So ein- bis zweimal in der Woche essen wir sehr gerne Suppe und zwar vorwiegend am Abend.
Wenn mein lieber HP abends von seiner Arbeit im Freien nach Hause kommt, hat er sehr gerne
etwas Warmes für seinen Bauch. Da ist ein Teller mit Suppe willkommen; der Wunsch auf warmes
Essen ist damit abgedeckt und es bleibt noch ein wenig Platz für seine zünftige Brotzeit mit Wurst und Käse, die er gewohnt ist. Ich mache dann für mich oftmals Pellkartoffeln dazu. Das tolle an dieser Kochgeschichte ist, man muss nicht lange am Herd stehen und es bleibt mehr Zeit den Abend zu genießen.
Diese Lauch-Kartoffel-Suppe ist geschmacklich ein Vergnügen und für die Optik ist der seidig-
weiche Glanz zuständig.  Alles in allem immer ein vollkommenes Gericht, das alle Sinne zufrieden
stellt.



Zutaten für 4 Personen:
1 Zwiebel
160 g. Lauch
450 g. Kartoffel
1 Zehe Knoblauch
1 ¼ lt. Gemüsebrühe
Kräutersalz und Pfeffer, (Muskat wenn gewünscht)
1 EL. Kräuterfrischkäse
Speckstreifen nach Wunsch
Öl für den Topf

Zubereitung:
Zwiebel schälen und fein würfeln, Lauch waschen und in Streifen schneiden.
Kartoffeln schälen und ebenfalls würfeln.
Das Öl in einen Topf geben und die Zwiebel darin glasig dünsten. Lauch und Kartoffeln dazugeben
und ebenfalls kurz andünsten. Mit Gemüsebrühe angießen, salzen, pfeffern und den Knoblauch
dazugeben (eventuell Muskat) und alles köcheln lassen bis das Gemüse weich ist.
Das dauert ca. 20 Minuten.
Die Suppe pürieren und anschließend den Kräuterfrischkäse unterziehen.
Speckstreifen in einer beschichteten Pfanne ohne Fett kross anbraten und auf einem Küchenpapier
abtropfen lassen.
Die Suppe in Teller anrichten und mit den gebratenen Speckstreifen dekorieren.




Alles Liebe

Eure Irmi

Freitag, 19. Februar 2016

Apfel-Nuss-Guglhupf


Äpfel und Nüsse sind jetzt in der Winterzeit als Zutat für einen leckeren Guglhupf fast nicht
wegzudenken. Sie spenden dem Genießer Geschmack und Kraft und vor allem viel Gesundheit.

Insgesamt ist der Guglhupf nicht wegzudenken; er ist schnell zubereitet und nach dem Backen
und Auskühlen ist er auch schon bereit für die Kaffeetafel. Als Beigabe reicht ein Schöpfer Sahne,
ganz klassisch, so wie in früheren Zeiten, als bei uns zu Hause noch Guglhupf serviert wurde;
so kann man ihn auch heute noch sehr gut anbieten.
Wer aber Dekoration für den Guglhupf wünscht, der hat jetzt viele Möglichkeiten; da gibt es
verschiedene Schokoglasuren, Zuckerglasuren mit diversem Fruchtgeschmack und dann noch
verschieden Bestreuen und schon hat der Guglhupf wieder ein neues, modernes Kleid.
Deshalb wird es auch bei uns zu Hause immer mal wieder Guglhupf geben, ohne dass es gleich
langweilig wird. Die Ideen gehen da noch lange nicht aus und ihr könnt mit mir eine tolle
Guglhupftour machen, wenn ihr mögt.










Zutaten:
4 Eier
180 g Zucker
1 Messerspitze Naturvanille oder 1 Vanillezucker
200 g Butter
350 g Mehl
1 Backpulver
1 TL. Zimt
1 Prise Salz
3 EL. Rum
30 ml frisch gepresster Orangensaft
100 g. Walnüsse gerieben
50 g. Schokolade gehackt
1 großer Apfel geschält und geraspelt

Zubereitung:
alle Zutaten sollen Zimmertemperatur haben.
Backofen auf 160° Umluft vorheizen.
Backform vorbereiten – einfetten und mit Mehl bestäuben.
Butter, Zucker, Vanille und die Prise Salz in eine Rührschüssel geben und schaumig schlagen.
Nach und nach die Eier zugeben; einzeln je Ei ca. 2 Minuten in die Masse schlagen.
Nachher das Mehl mit dem Backpulver und dem Zimt mischen und langsam unterheben.
Rum und Orangensaft untermengen.
Geriebene Nüsse, gehackte Schokolade und den nicht zu fein geraspelten Apfel schön
vorsichtig unterheben.
Den Teig in die vorbereitete Backform füllen, glattstreichen und im Backofen 50 Minuten
backen. Stäbchenprobe bitte nicht vergessen.
Nach dem Backen den Kuchen auf ein Tortengitter stürzen und komplett auskühlen lassen.
Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.

Mein Tipp: da der Kuchen durch die Nüsse sehr mürbe wird, benötigt man etwas Vorsicht
beim Stürzen ♥♥♥




 
Ich wünsche Euch gutes Gelingen

Eure Irmi

Freitag, 12. Februar 2016

Kastanien-Creme-Torte zum ♥ Valentinstag ♥


Der Valentinstag ist das Fest der Liebe und der Freundschaft und es ist so wunderbar wenn
dieser Tag genutzt wird um dem Liebsten einmal eine kleine Aufmerksamkeit zu schenken.
Eine Aufmerksamkeit die von Herzen kommt. Ich bin aber der Meinung, dass man solche
Gelegenheiten das ganze Jahr über nutzen sollte und der Valentinstag sollte nur Ansporn dafür
sein.
Was schenkt man gerne: Blumen oder eine Süßigkeit oder andere, vielleicht sogar selbst
gebastelte Kleinigkeiten die das Herz des Beschenkten erfreuen. So zum Beispiel freut sich
mein lieber HP immer auf eine selbst gebackene Torte zum Valentinstag.
Aus diesem Grund gibt es auch hier in "meinem Landgenuss" wieder eine Torte, die wunderbar
köstlich duftet sobald ihr die Tortenglocke öffnet. Sie ist auch echt lecker, muss ich schon
selbst zugeben. Mir geht es aber meistens so, dass ich die Lust auf was Süßes nach dem Backen
verloren habe und dann eigentlich lieber eine Wurstsemmel essen würde. So geht es leider auch
vielen anderen Kuchenbäckerinnen und Bäckern was ich gehört habe und man kann dabei
die leckere Torte nicht so richtig genießen.










Zutaten für den Wiener Boden:
4 Eier
1 Eigelb (Eiweiß für die Creme auf die Seite stellen)
3 EL. Wasser heiß
135 g. Zucker
1 Prise Salz
1 Vanillezucker oder etwas Naturvanille
170 g. Mehl
1 ½ TL. Backpulver
40 g. Butter

Zutaten für die Creme:
250 g. Kastanienpüree
1 Eiweiß (von oben)
2 Sahnesteif (oder 3 TL. San Apart)
300 ml Sahne
80 g. Zucker
1 Vanillezucker
1 Schuss Rum

Dekoration:
etwas Nougat oder (Schokolade) und Zuckerherzen

Zubereitung Wiener Boden:
die Butter in einem Topf schmelzen und anschließend abkühlen lassen.
Den Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen.
Die Backform von 24 cm Ø vorbereiten – Boden einfetten und mit Mehl bestäuben.
Ganze Eier + Eigelb mit Salz, Zucker, Vanillezucker und Wasser zu einer weiß-cremigen und
stabilen fast steifen Masse aufschlagen (mit der Küchenmaschine dauert das ca. 6 Min.)
Mehl und Backpulver mischen, in die aufgeschlagene Masse sieben und vorsichtig
unterheben, danach die abgekühlte flüssige Butter ebenfalls vorsichtig unterheben.
Den Teig in die vorbereitete Form füllen und für ca. 28 Min. backen.
Die Stäbchenprobe nicht vergessen. Den Kuchen aus dem Ofen holen und noch warm
auf ein Tortengitter stürzen und die Backform entfernen.
Danach den Kuchen mit einem Küchentuch abdecken und komplett auskühlen lassen.
Mein Tipp: Kuchen einen Tag vorher backen, er lässt sich besser schneiden.♥♥♥

Zubereitung Creme:
In einer Schüssel 150 ml Sahne mit dem Eiweiß steif schlagen dabei 60 g. Zucker mit 1 Sahnesteif
(oder 1 ½ TL. San Apart) einrieseln lassen. Kastanienpüree mit Vanillezucker, und Rum
cremig rühren, danach die Sahne vorsichtig unterheben.

Kuchen auf eine Tortenplatte legen und waagrecht halbieren. Den unteren Boden mit
einem Tortenring umschließen. Die Creme auf den Tortenboden füllen und glattstreichen.
Mit dem oberen Boden bedecken und leicht andrücken. Die Torte für ein paar Stunden kühlen.
Danach 150 ml Sahne mit einem Sahnesteif (oder 1 ½ TL. San Apart) und 20 g. Zucker steifschlagen und die Torte damit einstreichen.

Als Deko kann man Schokolade oder Nougat schmelzen und feine Linien aufspritzen und,
wie soll es anders sein zum Valentinstag, kommen noch kleine Herzchen drauf.




Gutes Gelingen beim Nachbacken und allen einen schönen Valentinstag ♥ wünscht Euch

Eure Irmi

Dienstag, 9. Februar 2016

Lauch-Kartoffel-Puffer

mit gebratenen Rosenkohl und Frischkäsecreme


Heute hab ich mal ein vegetarisches Essen gezaubert und es ist mir dabei gelungen, die drei Arten
von Gemüse, die mir persönlich am liebsten sind, gemeinsam auf einen Teller zu bringen. Es war
köstlich und hat herrlich gepasst. Die leicht knusprigen Kartoffelpuffer sind schon eine echt leckere
Sache, da kriegt man nicht genug davon.
Sogar mein lieber HP hat seinen Teller leer geschaufelt, das heißt dann schon was.
Anschließend haben wir dann beschlossen öfter einen Gemüsetag einzulegen, ganz unserer
Gesundheit zuliebe. Der gute Vorsatz ist vorhanden, schauen wir mal, ob wir das hinbekommen.

Kartoffelpuffer sind ein Klassiker und zugleich ein Ganzjahresessen. Auch im Sommer kann man
in Begleitung eines frischen Salates dieses Gericht sehr gut servieren ohne dass es dann schwer
im Magen liegt.
Ich freue mich auf jeden Fall schon auf das nächste mal, solange der Rosenkohl noch Saison hat.




Zutaten für 2 Personen mit großen Hunger:

für das Rosenkohl-Gemüse:
300 g. Rosenkohl
1 EL. Butterschmalz
Salz und Pfeffer

für die Lauch-Kartoffel-Puffer:
400 g. Kartoffel (vorwiegend festkochend)
40 g. Lauch
½ Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
1 EL. Petersilie fein gehackt
1 Ei
1 EL. Mehl
Kräutersalz und Pfeffer
Öl zum Braten

für die Frischkäse-Creme:
120 g Kräuterfrischkäse
80 g. Naturjoghurt
1 EL. Schnittlauch fein geschnitten
Kräutersalz und Pfeffer

Zubereitung:
Den Rosenkohl putzen und in Salzwasser bißfest kochen. Wasser abgießen, den Rosenkohl
überkühlen lassen.
Den Frischkäse und den Joghurt in eine Schüssel geben und glatt rühren, mit Kräutersalz und
Pfeffer und Schnittlauch abschmecken.
Dann die Kartoffeln schälen und raspeln, Lauch waschen, der Länge nach zwei mal teilen
und in feine Streifen schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken.
Jetzt die Kartoffeln, Lauch, Zwiebel, Knoblauch, Petersilie, und Ei gut mischen. Öl in eine
Bratpfanne geben und erhitzen. Die Kartoffelmasse salzen und pfeffern und mit Mehl
binden. Mit einem Löffel den Kartoffelteig in das heiße Fett geben und flachdrücken.
Die Hitze nun etwas zurückstellen. Die Puffer im Fett bei mittlerer Hitze auf einer Seite anbraten
bis ein goldbrauner Rand entsteht, danach wenden und auf der anderen Seite fertig braten.
Die Puffer auf einem Küchenpapier abtropfen lassen und im Backofen bei 100° warm halten
bis alle Puffer fertig gebraten sind.
In einer separaten Pfanne das Butterschmalz erhitzen, Rosenkohlröschen teilen und im
Butterschmalz leicht braun anrösten. Salzen und Pfeffern.
Auf Tellern schön anrichten und servieren und dem Genuss steht nichts mehr im Wege.

Als Getränk dazu passt sehr gut Weißwein oder ein kühles „Blondes“.



Ich wünsche euch einen guten Appetit und eine schöne Zeit

Eure Irmi