Dienstag, 9. Februar 2016

Lauch-Kartoffel-Puffer

mit gebratenen Rosenkohl und Frischkäsecreme


Heute hab ich mal ein vegetarisches Essen gezaubert und es ist mir dabei gelungen, die drei Arten
von Gemüse, die mir persönlich am liebsten sind, gemeinsam auf einen Teller zu bringen. Es war
köstlich und hat herrlich gepasst. Die leicht knusprigen Kartoffelpuffer sind schon eine echt leckere
Sache, da kriegt man nicht genug davon.
Sogar mein lieber HP hat seinen Teller leer geschaufelt, das heißt dann schon was.
Anschließend haben wir dann beschlossen öfter einen Gemüsetag einzulegen, ganz unserer
Gesundheit zuliebe. Der gute Vorsatz ist vorhanden, schauen wir mal, ob wir das hinbekommen.

Kartoffelpuffer sind ein Klassiker und zugleich ein Ganzjahresessen. Auch im Sommer kann man
in Begleitung eines frischen Salates dieses Gericht sehr gut servieren ohne dass es dann schwer
im Magen liegt.
Ich freue mich auf jeden Fall schon auf das nächste mal, solange der Rosenkohl noch Saison hat.




Zutaten für 2 Personen mit großen Hunger:

für das Rosenkohl-Gemüse:
300 g. Rosenkohl
1 EL. Butterschmalz
Salz und Pfeffer

für die Lauch-Kartoffel-Puffer:
400 g. Kartoffel (vorwiegend festkochend)
40 g. Lauch
½ Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
1 EL. Petersilie fein gehackt
1 Ei
1 EL. Mehl
Kräutersalz und Pfeffer
Öl zum Braten

für die Frischkäse-Creme:
120 g Kräuterfrischkäse
80 g. Naturjoghurt
1 EL. Schnittlauch fein geschnitten
Kräutersalz und Pfeffer

Zubereitung:
Den Rosenkohl putzen und in Salzwasser bißfest kochen. Wasser abgießen, den Rosenkohl
überkühlen lassen.
Den Frischkäse und den Joghurt in eine Schüssel geben und glatt rühren, mit Kräutersalz und
Pfeffer und Schnittlauch abschmecken.
Dann die Kartoffeln schälen und raspeln, Lauch waschen, der Länge nach zwei mal teilen
und in feine Streifen schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken.
Jetzt die Kartoffeln, Lauch, Zwiebel, Knoblauch, Petersilie, und Ei gut mischen. Öl in eine
Bratpfanne geben und erhitzen. Die Kartoffelmasse salzen und pfeffern und mit Mehl
binden. Mit einem Löffel den Kartoffelteig in das heiße Fett geben und flachdrücken.
Die Hitze nun etwas zurückstellen. Die Puffer im Fett bei mittlerer Hitze auf einer Seite anbraten
bis ein goldbrauner Rand entsteht, danach wenden und auf der anderen Seite fertig braten.
Die Puffer auf einem Küchenpapier abtropfen lassen und im Backofen bei 100° warm halten
bis alle Puffer fertig gebraten sind.
In einer separaten Pfanne das Butterschmalz erhitzen, Rosenkohlröschen teilen und im
Butterschmalz leicht braun anrösten. Salzen und Pfeffern.
Auf Tellern schön anrichten und servieren und dem Genuss steht nichts mehr im Wege.

Als Getränk dazu passt sehr gut Weißwein oder ein kühles „Blondes“.



Ich wünsche euch einen guten Appetit und eine schöne Zeit

Eure Irmi

Freitag, 5. Februar 2016

Ofen-Berliner aus der Muffinform


Es ist wieder „Berliner“ -Zeit, sie wird die närrische Zeit oder auch die 5. Jahreszeit genannt.

Letztes Wochenende haben Zorra und Sandra zum Synchronbacken geladen und es gab Ofen-
Berliner nach der Kühlschrankmethode.
Da habe ich diese tolle Idee genutzt die Ofen-Berliner in der Muffin-Form nachzubacken. So eben Fett sparen und dabei trotzdem leckere Berliner essen, das hat mich mächtig beeindruckt,
drum habe ich mich auch sofort an die Arbeit gemacht. Das heißt, Arbeit ist das ja keine große,
da die Arbeitszeit auf zwei Tage aufgeteilt wird. Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen, so
finde ich und geschmeckt haben sie auch sehr lecker.
Die „Faschingskrapfen“, so werden sie hier bei uns in Südtirol genannt (natürlich solche die
frittiert werden) essen wir sehr gerne; wir haben sie aber bisher immer gekauft. Ich habe die
Faschingskrapfen einmal zu Hause versucht, ich kann mich aber noch daran erinnern, dass sie reichlich Fett angesaugt hatten und daher etwas schwer zu verdauen waren.









Zutaten für 12 Berliner:
250 g. Weizenmehl
30 g. Vanillezucker
3 g. Salz
70 g. lauwarme Milch
30 g. Butter in der Milch geschmolzen
15 g. frische Hefe in der Milch aufgelöst
1 Ei Größe M

etwas geschmolzene Butter und Zucker zum Bestreuen
Marmelade zum Füllen

Zubereitung:
Butter und Hefe in der lauwarmen Milch schmelzen lassen.
Die trockenen Zutaten in die Schüssel der Rührmaschine geben. Nun die Milch mit der Butter
und der Hefe zu den trockenen Zutaten mischen und auf Stufe 1 ca. 4 Minuten gut vermischen
lassen, dann auf Stufe 2 noch weitere 6 Minuten weiter kneten.
Natürlich kann man das auch mit dem Handrührgerät oder von Hand verkneten. Der Teig soll
nachher weich und geschmeidig sein.
Den Teig an einem warmen Ort gehen lassen, anschließend nochmals kurz durcharbeiten und
über Nacht, zugedeckt, in den Kühlschrank stellen.
Am nächsten Tag den Teig Zimmertemperatur annehmen lassen und dann in 12 Portionen
teilen. Die einzelnen Portionen rundschleifen und in die Maffinförmchen legen. Die Förmchen
auf das Maffinblech verteilen.
Nochmals zugedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen.
In der Zwischenzeit den Backofen auf 190 ° O/Unterhitze vorheizen.
Das Muffinblech auf einem Rost auf die 2.Schiene von unten schieben und die Teiglinge 10-12 Minuten goldgelb backen lassen.
Die Berliner sofort nach dem Backen mit geschmolzener Butter bepinseln und in Zucker wälzen.
Anschließend, wenn gewünscht, mit Marmelade oder Nutella oder sonst was füllen.






 
Ich wünsche euch noch eine tolle närrische Zeit
Eure Irmi

 

Dienstag, 2. Februar 2016

Kirschenschichtspeise im Glas


Schichtspeisen kann man sehr gut schon einige Stunden vor dem Essen zubereiten denn gut
durchgezogen schmecken sie sowieso am besten. Sie sind ein schlichtes und vor allem schnelles
Dessert, das die Möglichkeit bietet, Vorräte aus der Speisekammer elegant unterzubringen.
So eine Schichtspeise hübsch angerichtet im Glas ist schon optisch ein Genuss und wird eure
Gäste begeistern.
Dabei habt ihr bei so einer Nachspeise keine große Arbeit, und ihr erzielt doch einen großen Oho-Effekt. Gelingsicher ist sie nebenbei. Wollt ihr einmal für eine besondere Feier ein kleines Nachtisch-Büfett ausrichten, dann wäre diese Schichtspeise als Hingucker zu empfehlen.

Leider ist sie durch den großen Alkoholanteil für die kleinen Gäste nicht sehr geeignet.
Das könnte man aber leicht und schnell abändern mit einer Sahnehaube oder einer Kugel Eis.
Eis ist doch bei Kindern immer willkommen. ♥♥♥


 
Zutaten für 6 Portionen:
1 Glas Süßkirschen (Füllmenge ca. 700 g.)
1 Tüte Puddingpulver Vanille
1 Spritzer Zitronensaft
250 g. Mascarpone
250 g. Frischkäse
250 ml. Sahne
1 Vanillezucker
2 EL. Orangen-Curd
Zucker nach Belieben
Saft von 1 Orange
½ lt. Eierlikör ca.
Schokostreusel für die Deko

Zubereitung:
Die Kirschen aus dem Glas nehmen und abtropfen lassen; den Saft in einem Topf auffangen.
Nun den Saft (sollte ½ lt sein) aufkochen und mit dem Vanille-Puddingpulver andicken (mit
Zuckerzugabe lt. Packungsanleitung und nach Geschmack). Nun die Kirschen und den Spritzer
Zitronensaft einrühren. Die Masse in 6 dekorative Gläser verteilen und abkühlen lassen.
Inzwischen die Creme anrühren: Mascarpone, Frischkäse, Vanillezucker und Orangen Curd in einer
Schüssel gut durchrühren, Zucker nach Belieben zugeben, den Orangensaft untermischen.
Sahne schlagen und unter die Creme mischen.
Die Creme als nächste Schicht in die Gläser füllen. Darauf kommt nun der Eierlikör. Damit bitte
nicht zu sparsam sein. So etwa 1 cm ca. sollte die Schicht schon sein.
Die Schichtspeise für einige Stunden im Kühlschrank kühlen lassen.
Vor dem Verzehr mit Schokostreusel dekorieren und anschließend genießen.



 
Quelle: Chefkoch.de Autor: Matschmichel
 
Grüße Eure Irmi

Freitag, 29. Januar 2016

Blätterteigtascherl mit Salami und Gemüse


Zu Weihnachten hat mir meine Schwester ein Set (mit 3 verschiedenen Größen) Maultaschformen
geschenkt. Sie weiß, dass ich gerne koche und probiere. Hin und wieder bringt sie mir dann so
kleine Küchenhelfer, die den Arbeitsablauf beim Kochen und Backen sehr erleichtern. Dafür muss
ich mich dann um passende Rezepte umschauen, was ich sehr gerne erledige. Bei diesem Rezept
hier handelt es sich um eine Kreation, die mir ganz spontan heute morgen in den Sinn gekommen
ist. In dieser Speise konnte ich gut etwas Gemüse und Salat unterbringen, das muss ich immer nutzen, denn mein lieber HP und ich sind eigentlich keine großen Gemüse/Salat-Liebhaber.
Das gute Zeugs wird bei uns immer zu Mittag oder beim Abendessen elegant dazu geschwindelt
und gerade bei solchen Speisen geht das super.
Diese Blätterteigtascherl sind ein wunderbares Abendessen auf das man sich immer wieder
freuen kann. Sie erfordern zwar ein wenig Arbeit und Geduld aber das lohnt sich allemal. Eine
Stunde Zeit muss man sich dafür schon nehmen – Backen inbegriffen.

Auch als Fingerfood passend.!!!














Zutaten: (ergeben 14-15 Stück)
1 Blätterteig aus dem Kühlregal
70 g. Karotten
100 g. Zucchini
40 g. Zwiebel
40 g. Salami (am Stück)
100 g. Feta
2 EL. Sahne
Kräutersalz und Pfeffer
1 Ei
20 g. Butterschmalz

Zubereitung:
Den Backofen auf 200 ° O/Unterhitze vorheizen.
Backblech mit Backpapier belegen.
Karotten, Zucchini und Zwiebel schälen und fein würfeln. Die Salami ebenfalls fein würfeln.
Das Butterschmalz in einen Topf geben und die Zwiebel darin glasig dünsten, anschließend
die Karotten dazugeben und ca. 3-4 Min. dünsten lassen und dann erst die Zucchini dazugeben.
Das Gemüse soll vor Garende noch etwas Biss haben. Den Topf von Herd nehmen, die Salami
in die noch heiße Gemüsemasse geben und unterheben. Alles abkühlen lassen.
Inzwischen den Feta mit der Gabel fein zerbröseln und in die abgekühlte Gemüsemasse geben.
2 EL. Sahne dazugeben, alles untermengen und vorsichtig würzen.
Das Ei teilen in Eigelb und Eiweiß. Das Eigelb zum Bestreichen der Tascherl benutzen und mit
dem Eiweiß die Innenränder der Tascherl bestreichen damit sie sich beim Backen nicht öffnen.
Den Blätterteig auswallen bis er die Größe des Backblechs erreicht. Nun mit einem Ausstecher
runde Kreise von 10 cm Ø ausstechen (ich habe ein Maultaschenformer-Set benutzt).
Das Tascherl füllen, den Rand mit Eiweiß bestreichen und mit dem Former schließen.
Mit diesem Maultaschenformer habe ich meine 15 Stück Tascherl geformt und gefüllt.
Wenn man den Dreh erst mal raus hat, gehen diese Maultaschenformer ganz wunderbar.
Jetzt die Tascherl auf das Backblech legen, mit Eigelb bestreichen und im vorgeheizten Ofen
ca. 20 Minuten backen.
Servieren mit einem schönen Salat und ihr könnt ein wunderbares Essen genießen.

Die Tascherl schmecken auch kalt noch vorzüglich. !!♥♥♥







Alles Liebe

Eure Irmi

Dienstag, 26. Januar 2016

Orangen-Karamell-Eis


Eis im Winter? Schmeckt wunderbar! Genau so wunderbar wie im Sommer.
Mir ist aber oft schon aufgefallen, dass mich nach dem Eis essen im Sommer immer leicht fröstelt, während mir das im Winter eigentlich nicht passiert. Geht das euch auch so ??.

Eis als Nachtisch ist leicht und locker. Vor einigen Jahren hat mir einmal ein Eisverkäufer das
prophezeit und ich habe gemerkt, dass dies ein absolut perfekter Ratschlag war.
Der schwere Magen nach einem deftigen Menü fühlt sich nach dem Eis essen tatsächlich leichter
an. Ich wollte das zuerst auch nicht glauben, es ist aber Tatsache, das Völlegefühl wird mit Eis
essen schneller abgebaut, und was ist schon angenehmer als mit Essen das Völlegefühl abzubauen;
meine lieben Leser probiert es einfach mal aus. !
Orangen und Karamell sind eine göttliche Kombination genau passend für diese Jahreszeit. Jetzt
sind die Orangen so richtig süß und noch sehr saftig. Diese Zeit soll man nutzen um viel Vitamin C
zu tanken damit man den Grippe-Viren die Stirn bieten kann.
 


Zutaten:
100 g. Zucker
250 g. Milch
150 g. Sahne
4 Eigelb
60 ml frisch gepresster Orangensaft
Abrieb von ½ Orange
1 EL Cointreau

Zubereitung:
die Hälfte des Zuckers in einen Topf geben und auf dem Herd langsam schmelzen lassen (dabei
nicht rühren sonst gibt es Klumpen).
Sobald der Zucker geschmolzen ist mit Orangensaft löschen. (Achtung Spritzgefahr). Nun das
Karamell so lange köcheln lassen bis sich alle Zuckerkrusten wieder gelöst haben.
Das Karamell zu Seite stellen und abkühlen lassen.
Inzwischen die Eigelb mit dem restlichen Zucker cremig aufschlagen,
anschließend die restlichen Zutaten wie Milch, Sahne, Orangenabrieb und Cointreau
untermischen, das abgekühlte Orangenkaramell dazumischen.
Die Masse in die Eismaschine geben und für ca. 30 Minuten frieren lassen.
Das Eis in einen anderen Behälter umfüllen und im Gefrierschrank noch ca. 3 Stunden nachfrieren.



Alles Beste
Eure Irmi

Freitag, 22. Januar 2016

Gulaschsuppe

Herzhaftes aus Ungarn
Eine Suppe als Hauptspeise ?? Mit der Gulaschsuppe geht das wunderbar.
Sehr simpel nachzukochen und man kann sich wunderbar mit den pikanten Gewürzen austoben.
Wer den Zitronenduft in einem herzhaften Gericht nicht leiden mag, der darf die Zitronenschale
ruhig weglassen; wobei ich aber sagen muss, dass sie einen charmanten Geschmack bringt.
Die Gulaschsuppe ist ein Klassiker bei dem fast niemand „nein-Danke“ sagt. Sie lässt sich sehr gut
vorbereiten und schmeckt auch noch klasse nach dem 2. mal aufwärmen. Eure Familie wird sicher
begeistert sein und euch mitteilen: „das darf öfter mal auf den Tisch“.

Schon im Mittelalter kochten sich die Hirten in Ungarn diesen kräftigen Eintopf.
Sie nahmen ihn mit zur Arbeit weil sie dieses Gericht sehr gut im Freien aufwärmen konnten.

Passt auch sehr gut als „Mitternachts-Süppchen“ auf einer feucht fröhlichen Party.
Als Beilage reichet Ihr dann einfach Brot oder Baguette.



 
Zutaten für 4 Personen:
200 g. Rindsschulter
100 g. Zwiebel
150 g. Kartoffel
1 TL. Tomatenmark
100 ml Rotwein
1 ½ lt. Fleischbrühe (oder Wasser mit Suppenwürfel)
2 EL Mehl
10 g. Paprikapulver
1 TL. Weißweinessig
Lorbeerblatt, Knoblauch, wenig Zitronenschale, Kümmel, Majoran
Salz und Pfeffer
Öl für die Pfanne

Zubereitung:
Fleisch in kleine Würfel schneiden, Zwiebel schälen und ebenfalls klein würfeln.
Die Zwiebel im heißen Öl goldgelb rösten, das Tomatenmark dazugeben und kurz mitrösten.
Das Paprikapulver dazugeben und anschließend mit Weißweinessig und Rotwein löschen.
Wenn der Rotwein zur Gänze eingekocht ist, das Fleisch dazugeben, salzen und pfeffern. Die
jetzt entstehende Flüssigkeit langsam einkochen lassen. Dann das Fleisch mit dem Mehl
bestreuen, unterrühren und mit der Fleischbrühe angießen. Die Suppe köcheln lassen.
Inzwischen die Kartoffeln schälen und klein würfeln.
Nach etwa ¾ der Garzeit die Kartoffeln und das Lorbeerblatt dazugeben und fertig kochen.
Kurz vor dem Servieren die Suppe mit den restlichen Gewürzen abschmecken und nochmals
kurz aufkochen. Wenn nötig noch salzen und pfeffern.

Insgesamt Garzeit: ca. 90 Minuten

Mein Tipp: als Einlage passen auch in kleine Würfel geschnittene Paprika. ♥♥♥

 










Quelle: Aus dem Kochbuch „So kocht Südtirol“ von H. Gasteiger/G. Wieser/H. Bachmann

 
Mit den besten Grüßen
Eure Irmi


Dienstag, 19. Januar 2016

Zitronen Rosmarin Sirup

ist wirklich echt lecker, schnell gemacht und vielseitig zu verwenden.

Ganz einfach mit Wasser aufgespritzt ist er im Sommer ein hervorragender Durstlöscher.
Aber nicht nur im Sommer sondern das ganze Jahr hindurch gibt es reichlich Gelegenheit
diesen Sirup zu genießen,  z.B. wenn Gäste erwartet werden und ein Begrüßungstrunk gewünscht
wird. Gut gekühlt mit Prosecco oder Sekt aufgespritzt ergibt er einen sehr köstlichen und
erfrischenden Aperitiv der die Zeit bis zum eigentlichen Essen genussvoll verkürzt. Somit bietet
er den Gästen die Möglichkeit sich ganz ohne Hektik auf das folgende wunderbare Essen zu
freuen.

Es ist aber ratsam mit der Dosierung etwas vorsichtig umzugehen, da der Sirup sehr süß ist
und reichlich nach Rosmarin duftet. Aber hat man den erst einmal getrunken und hat sich unser Gaumen mal darauf eingestellt, dann ist man einem zweiten Glas nicht abgeneigt. Insgesamt ist
dieser Sirup bei unseren Gästen mit "sehr lecker" bewertet worden.


Zutaten:
5 Zweige Rosmarin
Saft von 2 Zitronen
250 ml Wasser
250 g. Zucker
2 TL. Schwarze Pfefferkörner
2-3 EL. Orangenmarmelade mit Schale

Zubereitung:
Wasser, Zucker, Zitronensaft, Rosmarin und Pfefferkörner in einen Topf geben und kurz aufkochen
lassen. Anschließend den Sud 10 Minuten ziehen lassen.
Dann durch ein Sieb gießen und (wer das mag - kann man aber auch weglassen) die Orangenmar-
melade untermischen.
Sofort in saubere Gläser abfüllen. (vor Gebrauch die Orangenschalen entfernen, da sie beim
Trinken stören.)
Ergibt ca. 2 Gläser à 200 ml welche gut gekühlt ca. 3-4 Monate haltbar sind.



 
Quelle: Jutta

Ja, dann sag ich nur noch, nichts wie ran an die Töpfe und gutes Gelingen

 
Eure Irmi

Freitag, 15. Januar 2016

Flocken-Torte - Gastbeitrag


Mein Neffe Matti war zu Besuch und das bedeutet für uns manchmal Kaffeeklatsch mit
herrlicher Süßigkeit. Backen und Kochen bedeutet für ihn Freude und Ausgleich und für uns
so zwischendurch ein Schmankerl für unseren verwöhnten Gaumen.

Flockentorte ist eine sahnig-cremige Torte mit Brandteig, die in der Zubereitung ziemlich
Aufwand kostet, aber am Ende jede Menge Lob einholt. Sie ist verführerisch und total lecker
und sie schafft es allemal, dass der Genießer auch zu einem zweiten Stück nicht nein sagt.
Bleibt aber trotzdem noch ein Stück über, dann wird es spätestens beim nächsten Frühstück
vernascht und weg ist sie dann; die tolle Torte.

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich diese Köstlichkeit schon sehr lange gerne
gebacken hätte, bloß war mir immer der große Zeitaufwand ein Hindernis. Aber Matti hat mir
versichert, wenn man mal dabei ist, laufe irgendwie alles Hand in Hand und viele andere
Torten bräuchten auch viel Arbeit. Da hat er wohl recht.!!!♥♥♥




  
Zutaten für den Mürbteig:
120 g. Mehl
80 g. Butter
40 g. Puderzucker
1 Eigelb
1 Vanillezucker
1 Messerspitze Zitronenschale
1 Prise Salz

Zutaten für den Brandteig:
125 ml Wasser
50 g. Butter in Stücke geschnitten
1 Prise Salz
75 g. Mehl
2 Eier

Zutaten für die Creme:
3 Eigelb
60 g. Puderzucker
4 Blatt Gelatine
3 Eiweiß
60 g. Zucker
600 ml Sahne geschlagen
6 TL. San Apart oder 2 Pckg. Sahnesteif
3 EL. Rum

Zubereitung Mürbteig:
Mehl auf ein Backbrett sieben und in die Mitte eine Vertiefung drücken. Die Butter in
Würfel schneiden, mit Puderzucker, Eigelb, Vanillezucker, Zitronenschale und Salz rasch mit
einem Teil vom Mehl verkneten bis keine Butterstücke mehr zu sehen sind.
Dann mit dem restlichen Mehl zu einem geschmeidigen Teig verkneten.
Den Teig in Klarsichtfolie hüllen und im Kühlschrank ca. 1 Stunde ruhen lassen.
Danach den Teig ausrollen, einen runden Boden von 26 cm Ø cm ausstechen, auf ein
Backpapier legen und bei 180° O/Unterhitze ca. 5 Minuten backen.
Danach abkühlen lassen.

Zubereitung Brandteig:
Wasser, Butter und Salz in einem Topf aufkochen lassen, das gesiebte Mehl (alles auf ein mal)
dazugeben und bei mäßiger Hitze den Teig so lange rühren bis sich die Masse vom Topfboden löst.
(Das heißt man abbrennen). Der Topfboden soll weiß werden. Die Masse etwas abkühlen lassen.
Die Eier mit einem Holzlöffel oder Rührgerät nach und nach einrühren bis sich die Masse gut
verbunden hat. Den Brandteig dünn auf zwei Backpapiere aufstreichen und im Backofen auf
180° O/Unterhitze ca. 5 Minuten backen. Anschließend 2 runde Böden von 26 cm Ø aus-
schneiden. Die Reste des Teiges trocknen und grob zerbröseln.

Zubereitung Creme:
Eigelb und Puderzucker im warmen Wasserbad zur Rose aufschlagen dann mit der Rühr-
maschine kaltschlagen. Die Gelatine im kalten Wasser einweichen und anschließend in
1 Löffel warmen Wasser auflösen und in die Eimasse geben.
Die Sahne leicht anschlagen und mit San Apart oder Sahnesteif fertig schlagen.
Das Eiweiß anschlagen und mit Zucker zu Schnee schlagen. Nun Eigelbmasse, Eischnee und
die Hälfte der geschlagenen Sahne vermischen und mit Rum abschmecken.
Die restliche geschlagene Sahne in den Kühlschrank stellen.

Fertigstellung:
Den Mübteigboden in eine Ringform setzen und mit 1/3 Creme bestreichen.
Nun einen Brandteigboden daraufsetzten und wieder mit 1/3 Creme bestreichen.
Einen weiteren Brandteigboden daraufsetzen und mit der restlichen Creme bestreichen.
Die Torte ca. 2 Stunden im Kühlschrank gut durchkühlen lassen.
Danach die Torte vom Tortenring befreien und mit der restlichen geschlagenen Sahne rundum
einstreichen und mit den groben Brandteigbröseln bestreuen.
Zum Schluss noch mit Puderzucker bestreuen und servieren.

Mein Tipp: die Torte sollte schnell  gegessen werden weil sonst der Brandteig weich wird. ♥♥♥
 
  
  Quelle: Aus dem Kochbuch „So backt Südtirol“ von Gasteiger/Wieser/Bachmann

  Ich wünsche euch beim Nachbacken ein gutes Gelingen
Eure Irmi

 

Dienstag, 12. Januar 2016

Fenchelsuppe mit weißen Bohnen und Speck


Im letzten Winter einmal, da waren wir bei Freunden zum Abendessen eingeladen.
Als Vorspeise gab es eine leckere Fenchelsuppe mit dicken weißen Bohnen drin, richtig schön
gewürzt und super in der Konsistenz.

Ich hatte bis dahin noch niemals Fenchelsuppe gegessen und ich konnte mir überhaupt nicht
vorstellen, dass eine Fenchel-Suppe so gut schmecken würde. Meinem HP erging es wie mir,
wir waren beide positiv überrascht.
Doch leider hab ich damals nicht die Gelegenheit genutzt, mich um das Rezept zu kümmern.
Ich weiß noch, wie es mir während der Unterhaltung immer wieder eingefallen ist, aber
irgendwie hat es dann nie gepasst diesen Wunsch zu äußern. Es wurde spät am Abend, unser
Besuch ging zu Ende und während unserer Heimfahrt ist mir wieder die schöne Fenchelsuppe
in Erinnerung gekommen; das Rezept habe ich bis heute nicht.
So habe ich mich ein wenig im Internet schlau gemacht und mir einige Rezepte herausgesucht.
Ich muss sagen, es gibt so viele verschiedene Rezepte für diese Suppe; ich bin mir aber ziemlich
sicher, dass ich jenes von meinen Freunden noch nicht gefunden habe.
Somit ist das hier heute das 1. Experiment Fenchelsuppe.!






Zutaten für 4 Personen als Vorspeise:
400 g. Fenchel
80 g. Zwiebel
40 g. Pancetta (Speck leicht geräuchert)
140 g. Kartoffel
120 g. Weiße Bohnen (aus der Dose)
700 ml Gemüsebrühe
2 EL. neutrales Speiseöl
Salz und Pfeffer
Chilifäden mild und Fenchelgrün für die Dekoration

Zubereitung:
Fenchel putzen und würfelig schneiden. (Das Fenchelgrün für die Deko beiseite stellen)
Zwiebel und Kartoffel schälen und in größere Würfel schneiden.
Speck klein würfeln, Bohnen aus der Dose holen, waschen und abtropfen lassen.
In einem Topf zuerst mit dem Öl die Speckwürfel kross anbraten, aus der Pfanne holen und
beiseite stellen.
Danach im selben Topf (Topf nicht putzen damit der Geschmack vom Speck in die Suppe
übergehen kann) die Zwiebel, Fenchel und Kartoffel leicht andünsten und anschließend
mit der Gemüsebrühe ablöschen. Die Suppe etwas salzen und solange köcheln bis das Gemüse
weich ist. Am Ende der Garzeit die Hälfte der weißen Bohnen dazugeben. Suppe mit dem Mix-
stab pürieren. Zum Schluss die restlichen Bohnen in die Suppe geben und alles noch einmal
ganz kurz aufkochen damit auch die ganzen Bohnenstücke richtig warm werden.
Nochmals abschmecken, Pfeffer dazu und wenn nötig noch salzen.
Suppe in Teller anrichten und mit den Speckwürfeln, Chilifäden und Fenchelgrün dekorieren.




So, nun ist die Fenchelsuppe verspeist und kein Löffel voll davon ist übrig geblieben. Sie hat
vorzüglich geschmeckt und ich werde dieses Rezept in meiner Nach-Koch-Liste aufnehmen.
Ich finde, das Experiment ist geglückt.

Eure Irmi

Freitag, 8. Januar 2016

Orangen Curd


ein Curd ist eine Creme, die hauptsächlich aus Fruchtsaft und Fruchtzesten, Eiern, Zucker und
Butter hergestellt wird. Die Masse hat eine puddingartig-cremige Beschaffenheit, die ein
besonders intensives Aroma durch die Verwendung von Frucht und Zesten erhält.
Am meisten bekannt ist das Lemon Curd, das in Großbritannien und Nordamerika zu Hause ist
und nun auch zunehmend bei uns seine Anhänger gefunden hat, nicht zuletzt weil es sehr gut
schmeckt und wegen der vielseitigen Verwendung.

In England gehört das Curd ähnlich wie Marmelade zu den beliebten Brotaufstrichen welche zum
Nachmittagstee serviert werden. Weiter kann man das Curd auch sehr gut als Grundlage für die
Zubereitung für Tortenfüllungen und Cupcakes und für die Herstellung von Eis verwenden.
Persönlich mag ich gerne Naturjoghurt mit etwas Curd darin, das schmeckt dann wirklich lecker
und sehr fruchtig. Ein Gläschen Curd als Geschenk aus der Küche ist auch eine ganz feine Sache.

Ich habe dieses wunderbare Rezept bei Sarah im Knusperstübchen gesehen. Sie hat das Curd mit Zitronen angerührt und es dann als Grundlage für die Füllung einer Biskuit Rolle benutzt.



 
Zutaten:
150 ml frisch gepresster Orangensaft
150 g Zucker
100 ml Wasser
Abrieb von 1 Orange
3 Eigelb
1 EL. Speisestärke
30 g. Butter

Zubereitung:
Wasser (2 EL Wasser zurücklassen), Zucker, Orangensaft und Abrieb einer Orange in einen Topf
geben und erhitzen, Speisestärke mit dem restlichen Wasser anrühren. Sobald im erhitzten Sirup
der Zucker zergangen ist die angerührte Speisestärke einrühren. Eigelbe verquirlen und unter
ständigem Rühren in die Masse geben, weiter rühren und die Masse auf der Kochstelle lassen bis
alles schön eingedickt ist. Butter untermengen. Die Masse mit einer Folie abdecken (Folie direkt
auf die Masse legen damit beim Abkühlen keine Haut entsteht) und ganz auskühlen lassen.
Die Masse in Behälter füllen und im Kühlschrank bis zum Gebrauch aufbewahren.




Gutes Gelingen

Eure Irmi