Brot mit wenig Hefe bedeutet zugleich, Brot mit viel Zeitaufwand. Dabei bedeutet dieser Zeitaufwand für uns nicht etwa, dass man andauernd dabei bleiben muss, es bedeutet lediglich, dass die wenige Hefe, Ruhe und Zeit benötigt, um sich zu entfalten und um zu arbeiten. Geben wir ihr ein ruhiges Plätzchen, damit sie wachsen kann, es lohnt sich ganz bestimmt.
Wir können uns inzwischen die Zeit vertreiben, wie wir das gerne möchten, lediglich 3-4 Mal zum dehnen und falten müssen wir anwesend sein und das dauert jeweils nicht mehr als 5 Minuten.
Für dieses Brot benötigen wir sehr wenig Hefe, 0,5 g. ist lediglich ein erbsengroßes Stück. Wenn man also keine Feinwaage besitzt, um die Menge genau abzuwiegen, kann man sich mit dieser Angabe gut weiterhelfen. Stellt euch diese kleine Menge bildlich vor, dann wird euch automatisch klar, warum man der Hefe so viel Zeit zum Aufgehen geben muss.
Das Brot bekam eine tolle Kruste, eine großporige Krume durch das Dehnen und Falten und einen würzigen Geschmack durch die Buttermilch. Insgesamt ist es ein tolles, saftiges Brot, das auch ein paar Tage frisch bleibt. Ich werde es gerne nochmals backen.
Gleichzeitig lade ich euch zur Buttermilch-Woche ein, es gibt also noch ein Rezept, in dem Buttermilch verarbeitet wird und ich freue mich schon darauf, es euch zu präsentieren.
200 g. Dinkelmehl
200 ml. Wasser lauwarm
200 ml. Buttermilch
12 g. Salz
0,5 g. frische Hefe
½ TL. Honig
Zubereitung:
Die Zutaten sollten Raumtemperatur haben.
Weizenmehl und Dinkelmehl sieben, mischen und in eine große Schüssel geben. Salz zugeben und kurz untermischen. Die Hefe mit dem Honig im lauwarmen Wasser auflösen, zum Mehl in die Schüssel geben. Mit einem Holzkochlöffel zu einem Teig verrühren. Sobald das Mehl untergearbeitet ist, die Schüssel abdecken und den Teig für ca. 24 Stunden an einem Ort mit Raumtemperatur gehen lassen. In dieser Zeit sollte der Teig 3-4 Mal gedehnt und gefaltet werden (d.h. ca. alle 5 Stunden).
Nach dieser Zeit, den Teig zu einer Kugel rundschleifen, und in einem Gärkörbchen für gut 1 Stunde erneut gehen lassen.
Ich backe mein Brot heute wieder im Gusseisentopf, deshalb wird der Topf im Ofen mit vorgeheizt.
In der Zwischenzeit kann den Backofen auf 220° C. Ober/Unterhitze vorgeheizt werden.
Nun wird der Teig vorsichtig auf ein Backpapier gestürzt, die Oberfläche mit etwas Mehl bestreut und nach Wunsch eingeschnitten. Nun den Teig mitsamt dem Backpapier in den Gusseisentopf geben, (dabei Achtung wegen Verbrennungsgefahr) Deckel drauf und im Ofen für 25 Minuten backen lassen. Jetzt Deckel abnehmen, Temperatur auf 200°C. reduzieren und das Brot nochmals für weitere 25 Minuten fertig backen. Klopfprobe bitte nicht vergessen.
Das Brot auf ein Gitter legen und komplett auskühlen lassen, erst dann anschneiden.
Gutes Gelingen und lasst es euch schmecken.
Herzlichst
Eure Irmi




Hallo Irmi,
AntwortenLöschendas Brot sieht sehr verlockend aus.
Schade, dass ich es nicht vor Ort probieren kann, aber ich werde es nachmachen.
Liebe Grüße
Hilmar
Liebe Hilmar, ich wünsche dir viel Glück beim Nachbacken. Das Brot bleibt lange frisch und schmeckt sehr gut, danke herzlich für deinen Kommentar.
LöschenLiebe Grüße von uns zwei
Was für ein Prachtexemplar, liebe Irmi. Das Brot schaut so toll aus, das mag man ja gar nicht anschneiden.
AntwortenLöschenLiebe Grüße
von Anke
Ja, das dachte ich auch im ersten Moment, aber dann wurde es halt doch angeschnitten. Liebe Grüße von Irmi
LöschenLiebe Irmi, das Brot schaut appetilich aus und würde gut zu meiner Beerenmarmelade passen.
AntwortenLöschenLiebe Grüße von Ingrid, der Pfälzerin
Liebe Ingrid,oh ja, das würde sehr gut zu Beerenmarmelade passen. Hab herzlichen Dank für deinen lieben Kommentar und viele Grüße von Irmi
LöschenLiebe Irmi, das Brot sieht total super aus!. Das muss ich nachmachen. 0,5 g. Frische Hefe. Das ist sehr wenig. Ist das so richtig? Ein Hefewürfel hat 42 g. Liebe Grüße, opalino
AntwortenLöschenHallo Opa Lino, die Angabe für die Hefe ist richtig. Wer keine Feinwaage hat, um die Menge abzuwiegen, kann sich ein erbsengroßes Stückchen Hefe abbrechen und hat damit ungefähr die richtige Menge.
LöschenDas Brot war sehr lecker und bleibt lange frisch.
Liebe Grüße von Irmi
Ich backe generell mit wenig Hefe, aber da geht noch weniger, wie ich gerade deinem Rezept entnehmen kann. Das Brot sieht super lecker aus!
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Heike
Liebe Heike, ja man möchte es kaum glauben, was die lange Ruhezeit bewirken kann. Das Brot war sehr lecker. Danke für deinen lieben Kommentar
LöschenLieben Gruß von Irmi
It looks delicious 😋 Thank you for sharing, and warm greetings from Montreal, Canada ❤️ 😊 🇨🇦
AntwortenLöschenThank you very much for your comment and best regards back from Irmi ♥♥
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