Donnerstag, 15. Januar 2026

Neujahrs-Krusten-Brötli

Warum nicht mal Brötli backen, denn nicht nur in der Schweiz liebt man Brötli.
Ich muss schon gestehen, Brötli sind auch immer lecker und so einfach zu machen, ganz ohne Küchenmaschine, nur genügend Zeit muss man mitbringen.
Nachdem es bei uns momentan draußen wirklich richtig kalt ist und man nicht groß Lust verspürt, sich im Freien die Füße zu vertreten, ist Brot backen eine sinnvolle Tätigkeit oder Unterhaltung, wenn man so will. Da ich in letzter Zeit das Brotbacken etwas vernachlässigt habe, war die Brötli-Backidee eine willkommene Gelegenheit mit dem Brot-Backen neu zu starten. 
Irgendwie hat uns selbstgebackenes Brot schon öfters gefehlt, aber zum Backen benötigt man eben nicht nur die üblichen Zutaten und die Zeit, sondern vor allem auch die Lust, denn ohne Lust und Laune wird es nix.
Die Wohnung duftet nach Brötli, die Butter ist bereitgestellt. Sobald sie ausgekühlt sind, wird auch schon eines angeschnitten und verkostet. Nichts besseres gibt es, als ein knackfrisches Brötli mit Butter.
Meine Neujahrs-Krusten-Brötli sind hervorragend gelungen, richtig knackig die Kruste, luftig die Krume, so wie ich mir ein Brötli vorstelle.



Zutaten:
300 ml. lauwarmes Wasser
80 ml. lauwarme Milch
25 g. Butter
1 TL. Honig
20 g. frische Hefe
500 g. Weizenmehl
100 g. Weizenvollkornmehl
12 g. Salz
½ EL. Brotgewürz

Zubereitung:
Die Butter in der lauwarmen Milch schmelzen lassen.
Das lauwarme Wasser, den Honig und die Hefe in eine Schüssel geben und darin auflösen, die Milch mit dem Butter zugeben und einmal kurz mischen. Nun kommt das gesiebte Mehl dazu. Mit dem Stiel eines Holzkochlöffels den Teig anrühren, gegen Ende hin das Salz zufügen und alles verrühren bis das Mehl komplett untergemischt ist. Dann abdecken und für ca. 20-30 Minuten gehen lassen. Nachher eine Runde dehnen und falten und wieder 20-30 Minuten gehen lassen. Anschließend die nächste Runde dehnen und falten um erneut 20-30 Minuten gehen zu lassen.
Der Teig wird nun auf eine bemehlte Fläche gestürzt, zu einer langen Rollen geformt und in 8 Brote geteilt. Jedes einzelne Brötle wird rundgeschliffen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech gelegt, mit Mehl bestreut und wieder für 20 Minuten gehen lassen.
Inzwischen kann man den Backofen auf 220° C. Ober/Unterhitze vorheizen. Einen feuerfesten Behälter mit heißem Wasser in den Ofen stellen damit auch gut Dampf erzeugt werden kann, das sorgt für eine schönere Kruste.
Brötle kurz seitlich einritzen, dann in den Ofen schieben und für 25-30 Minuten backen. Klopfprobe bitte nicht vergessen.
Danach die Brötle auf einem Gitter komplett auskühlen lassen.


Ich wünsche euch gutes Gelingen und lasst sie euch schmecken.
Herzlichst
Eure Irmi

8 Kommentare:

  1. Liebe Irmi, bei diesen Brötli würde ich sofort zugreifen und eines davon zum Salat verzehren. Vielen Dank für das Rezept.
    Liebe Grüße von Ingrid, der Pfälzerin

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    1. Liebe Ingrid, hab herzlichen Dank für deinen Kommentar und liebe Grüße
      von Irmi

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  2. Die sehen mal wieder zum Reinbeißen aus! Muss unbedingt von deinen Rezepten was ausprobieren. Liebe grüße aus Portugal, Opalino

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    1. Danke OpaLino für deinen Kommentar und liebe Grüße zurück von Irmi

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  3. Ich riech es förmlich, Ingrid, die schauen so lecker aus und danke für das tolle Rezept!
    Lieben Gruss Elke

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    1. Liebe Elke, herzlichen Dank für deinen Kommentar. Lieben Gruß von Irmi

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  4. So stelle ich mir wunderbare Sonntagsbrötchen vor, auch wenn ich sehr gerne Körnerbrötchen esse. Sie schauen perfekt aus, liebe Irmi.

    Winterliche Grüße
    von Anke

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    1. Liebe Anke, herzlichen Dank für deinen Kommentar. Bei uns in der Familie sind die Körner-Liebhaber sehr wenige, deshalb backe ich Brot und Brötchen gerne ohne Körner. Man könnte aber gerne welche dazu mischen.
      Ganz liebe Grüße von Irmi

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