Dienstag, 19. Januar 2016

Zitronen Rosmarin Sirup

ist wirklich echt lecker, schnell gemacht und vielseitig zu verwenden.

Ganz einfach mit Wasser aufgespritzt ist er im Sommer ein hervorragender Durstlöscher.
Aber nicht nur im Sommer sondern das ganze Jahr hindurch gibt es reichlich Gelegenheit
diesen Sirup zu genießen,  z.B. wenn Gäste erwartet werden und ein Begrüßungstrunk gewünscht
wird. Gut gekühlt mit Prosecco oder Sekt aufgespritzt ergibt er einen sehr köstlichen und
erfrischenden Aperitiv der die Zeit bis zum eigentlichen Essen genussvoll verkürzt. Somit bietet
er den Gästen die Möglichkeit sich ganz ohne Hektik auf das folgende wunderbare Essen zu
freuen.

Es ist aber ratsam mit der Dosierung etwas vorsichtig umzugehen, da der Sirup sehr süß ist
und reichlich nach Rosmarin duftet. Aber hat man den erst einmal getrunken und hat sich unser Gaumen mal darauf eingestellt, dann ist man einem zweiten Glas nicht abgeneigt. Insgesamt ist
dieser Sirup bei unseren Gästen mit "sehr lecker" bewertet worden.


Zutaten:
5 Zweige Rosmarin
Saft von 2 Zitronen
250 ml Wasser
250 g. Zucker
2 TL. Schwarze Pfefferkörner
2-3 EL. Orangenmarmelade mit Schale

Zubereitung:
Wasser, Zucker, Zitronensaft, Rosmarin und Pfefferkörner in einen Topf geben und kurz aufkochen
lassen. Anschließend den Sud 10 Minuten ziehen lassen.
Dann durch ein Sieb gießen und (wer das mag - kann man aber auch weglassen) die Orangenmar-
melade untermischen.
Sofort in saubere Gläser abfüllen. (vor Gebrauch die Orangenschalen entfernen, da sie beim
Trinken stören.)
Ergibt ca. 2 Gläser à 200 ml welche gut gekühlt ca. 3-4 Monate haltbar sind.



 
Quelle: Jutta

Ja, dann sag ich nur noch, nichts wie ran an die Töpfe und gutes Gelingen

 
Eure Irmi

Freitag, 15. Januar 2016

Flocken-Torte - Gastbeitrag


Mein Neffe Matti war zu Besuch und das bedeutet für uns manchmal Kaffeeklatsch mit
herrlicher Süßigkeit. Backen und Kochen bedeutet für ihn Freude und Ausgleich und für uns
so zwischendurch ein Schmankerl für unseren verwöhnten Gaumen.

Flockentorte ist eine sahnig-cremige Torte mit Brandteig, die in der Zubereitung ziemlich
Aufwand kostet, aber am Ende jede Menge Lob einholt. Sie ist verführerisch und total lecker
und sie schafft es allemal, dass der Genießer auch zu einem zweiten Stück nicht nein sagt.
Bleibt aber trotzdem noch ein Stück über, dann wird es spätestens beim nächsten Frühstück
vernascht und weg ist sie dann; die tolle Torte.

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich diese Köstlichkeit schon sehr lange gerne
gebacken hätte, bloß war mir immer der große Zeitaufwand ein Hindernis. Aber Matti hat mir
versichert, wenn man mal dabei ist, laufe irgendwie alles Hand in Hand und viele andere
Torten bräuchten auch viel Arbeit. Da hat er wohl recht.!!!♥♥♥




  
Zutaten für den Mürbteig:
120 g. Mehl
80 g. Butter
40 g. Puderzucker
1 Eigelb
1 Vanillezucker
1 Messerspitze Zitronenschale
1 Prise Salz

Zutaten für den Brandteig:
125 ml Wasser
50 g. Butter in Stücke geschnitten
1 Prise Salz
75 g. Mehl
2 Eier

Zutaten für die Creme:
3 Eigelb
60 g. Puderzucker
4 Blatt Gelatine
3 Eiweiß
60 g. Zucker
600 ml Sahne geschlagen
6 TL. San Apart oder 2 Pckg. Sahnesteif
3 EL. Rum

Zubereitung Mürbteig:
Mehl auf ein Backbrett sieben und in die Mitte eine Vertiefung drücken. Die Butter in
Würfel schneiden, mit Puderzucker, Eigelb, Vanillezucker, Zitronenschale und Salz rasch mit
einem Teil vom Mehl verkneten bis keine Butterstücke mehr zu sehen sind.
Dann mit dem restlichen Mehl zu einem geschmeidigen Teig verkneten.
Den Teig in Klarsichtfolie hüllen und im Kühlschrank ca. 1 Stunde ruhen lassen.
Danach den Teig ausrollen, einen runden Boden von 26 cm Ø cm ausstechen, auf ein
Backpapier legen und bei 180° O/Unterhitze ca. 5 Minuten backen.
Danach abkühlen lassen.

Zubereitung Brandteig:
Wasser, Butter und Salz in einem Topf aufkochen lassen, das gesiebte Mehl (alles auf ein mal)
dazugeben und bei mäßiger Hitze den Teig so lange rühren bis sich die Masse vom Topfboden löst.
(Das heißt man abbrennen). Der Topfboden soll weiß werden. Die Masse etwas abkühlen lassen.
Die Eier mit einem Holzlöffel oder Rührgerät nach und nach einrühren bis sich die Masse gut
verbunden hat. Den Brandteig dünn auf zwei Backpapiere aufstreichen und im Backofen auf
180° O/Unterhitze ca. 5 Minuten backen. Anschließend 2 runde Böden von 26 cm Ø aus-
schneiden. Die Reste des Teiges trocknen und grob zerbröseln.

Zubereitung Creme:
Eigelb und Puderzucker im warmen Wasserbad zur Rose aufschlagen dann mit der Rühr-
maschine kaltschlagen. Die Gelatine im kalten Wasser einweichen und anschließend in
1 Löffel warmen Wasser auflösen und in die Eimasse geben.
Die Sahne leicht anschlagen und mit San Apart oder Sahnesteif fertig schlagen.
Das Eiweiß anschlagen und mit Zucker zu Schnee schlagen. Nun Eigelbmasse, Eischnee und
die Hälfte der geschlagenen Sahne vermischen und mit Rum abschmecken.
Die restliche geschlagene Sahne in den Kühlschrank stellen.

Fertigstellung:
Den Mübteigboden in eine Ringform setzen und mit 1/3 Creme bestreichen.
Nun einen Brandteigboden daraufsetzten und wieder mit 1/3 Creme bestreichen.
Einen weiteren Brandteigboden daraufsetzen und mit der restlichen Creme bestreichen.
Die Torte ca. 2 Stunden im Kühlschrank gut durchkühlen lassen.
Danach die Torte vom Tortenring befreien und mit der restlichen geschlagenen Sahne rundum
einstreichen und mit den groben Brandteigbröseln bestreuen.
Zum Schluss noch mit Puderzucker bestreuen und servieren.

Mein Tipp: die Torte sollte schnell  gegessen werden weil sonst der Brandteig weich wird. ♥♥♥
 
  
  Quelle: Aus dem Kochbuch „So backt Südtirol“ von Gasteiger/Wieser/Bachmann

  Ich wünsche euch beim Nachbacken ein gutes Gelingen
Eure Irmi

 

Dienstag, 12. Januar 2016

Fenchelsuppe mit weißen Bohnen und Speck


Im letzten Winter einmal, da waren wir bei Freunden zum Abendessen eingeladen.
Als Vorspeise gab es eine leckere Fenchelsuppe mit dicken weißen Bohnen drin, richtig schön
gewürzt und super in der Konsistenz.

Ich hatte bis dahin noch niemals Fenchelsuppe gegessen und ich konnte mir überhaupt nicht
vorstellen, dass eine Fenchel-Suppe so gut schmecken würde. Meinem HP erging es wie mir,
wir waren beide positiv überrascht.
Doch leider hab ich damals nicht die Gelegenheit genutzt, mich um das Rezept zu kümmern.
Ich weiß noch, wie es mir während der Unterhaltung immer wieder eingefallen ist, aber
irgendwie hat es dann nie gepasst diesen Wunsch zu äußern. Es wurde spät am Abend, unser
Besuch ging zu Ende und während unserer Heimfahrt ist mir wieder die schöne Fenchelsuppe
in Erinnerung gekommen; das Rezept habe ich bis heute nicht.
So habe ich mich ein wenig im Internet schlau gemacht und mir einige Rezepte herausgesucht.
Ich muss sagen, es gibt so viele verschiedene Rezepte für diese Suppe; ich bin mir aber ziemlich
sicher, dass ich jenes von meinen Freunden noch nicht gefunden habe.
Somit ist das hier heute das 1. Experiment Fenchelsuppe.!






Zutaten für 4 Personen als Vorspeise:
400 g. Fenchel
80 g. Zwiebel
40 g. Pancetta (Speck leicht geräuchert)
140 g. Kartoffel
120 g. Weiße Bohnen (aus der Dose)
700 ml Gemüsebrühe
2 EL. neutrales Speiseöl
Salz und Pfeffer
Chilifäden mild und Fenchelgrün für die Dekoration

Zubereitung:
Fenchel putzen und würfelig schneiden. (Das Fenchelgrün für die Deko beiseite stellen)
Zwiebel und Kartoffel schälen und in größere Würfel schneiden.
Speck klein würfeln, Bohnen aus der Dose holen, waschen und abtropfen lassen.
In einem Topf zuerst mit dem Öl die Speckwürfel kross anbraten, aus der Pfanne holen und
beiseite stellen.
Danach im selben Topf (Topf nicht putzen damit der Geschmack vom Speck in die Suppe
übergehen kann) die Zwiebel, Fenchel und Kartoffel leicht andünsten und anschließend
mit der Gemüsebrühe ablöschen. Die Suppe etwas salzen und solange köcheln bis das Gemüse
weich ist. Am Ende der Garzeit die Hälfte der weißen Bohnen dazugeben. Suppe mit dem Mix-
stab pürieren. Zum Schluss die restlichen Bohnen in die Suppe geben und alles noch einmal
ganz kurz aufkochen damit auch die ganzen Bohnenstücke richtig warm werden.
Nochmals abschmecken, Pfeffer dazu und wenn nötig noch salzen.
Suppe in Teller anrichten und mit den Speckwürfeln, Chilifäden und Fenchelgrün dekorieren.




So, nun ist die Fenchelsuppe verspeist und kein Löffel voll davon ist übrig geblieben. Sie hat
vorzüglich geschmeckt und ich werde dieses Rezept in meiner Nach-Koch-Liste aufnehmen.
Ich finde, das Experiment ist geglückt.

Eure Irmi

Freitag, 8. Januar 2016

Orangen Curd


ein Curd ist eine Creme, die hauptsächlich aus Fruchtsaft und Fruchtzesten, Eiern, Zucker und
Butter hergestellt wird. Die Masse hat eine puddingartig-cremige Beschaffenheit, die ein
besonders intensives Aroma durch die Verwendung von Frucht und Zesten erhält.
Am meisten bekannt ist das Lemon Curd, das in Großbritannien und Nordamerika zu Hause ist
und nun auch zunehmend bei uns seine Anhänger gefunden hat, nicht zuletzt weil es sehr gut
schmeckt und wegen der vielseitigen Verwendung.

In England gehört das Curd ähnlich wie Marmelade zu den beliebten Brotaufstrichen welche zum
Nachmittagstee serviert werden. Weiter kann man das Curd auch sehr gut als Grundlage für die
Zubereitung für Tortenfüllungen und Cupcakes und für die Herstellung von Eis verwenden.
Persönlich mag ich gerne Naturjoghurt mit etwas Curd darin, das schmeckt dann wirklich lecker
und sehr fruchtig. Ein Gläschen Curd als Geschenk aus der Küche ist auch eine ganz feine Sache.

Ich habe dieses wunderbare Rezept bei Sarah im Knusperstübchen gesehen. Sie hat das Curd mit Zitronen angerührt und es dann als Grundlage für die Füllung einer Biskuit Rolle benutzt.



 
Zutaten:
150 ml frisch gepresster Orangensaft
150 g Zucker
100 ml Wasser
Abrieb von 1 Orange
3 Eigelb
1 EL. Speisestärke
30 g. Butter

Zubereitung:
Wasser (2 EL Wasser zurücklassen), Zucker, Orangensaft und Abrieb einer Orange in einen Topf
geben und erhitzen, Speisestärke mit dem restlichen Wasser anrühren. Sobald im erhitzten Sirup
der Zucker zergangen ist die angerührte Speisestärke einrühren. Eigelbe verquirlen und unter
ständigem Rühren in die Masse geben, weiter rühren und die Masse auf der Kochstelle lassen bis
alles schön eingedickt ist. Butter untermengen. Die Masse mit einer Folie abdecken (Folie direkt
auf die Masse legen damit beim Abkühlen keine Haut entsteht) und ganz auskühlen lassen.
Die Masse in Behälter füllen und im Kühlschrank bis zum Gebrauch aufbewahren.




Gutes Gelingen

Eure Irmi

Dienstag, 29. Dezember 2015

cremiges Schoko-Amaretto-Likörchen


Zum Jahresausklang 2015
Nur noch wenige Tage bleibt uns das alte Jahr treu, dann schafft es Platz für ein neues.
So mancher kann auf ein glückliches zufriedenes Jahr zurückblicken und hofft auf ein ähnliches
neues Jahr, manch anderer vielleicht blickt aber enttäuscht auf das alte Jahr zurück und erhofft
sich vom Neuen eine wesentliche Besserung.
Jeder von uns erlebt eben den Jahreswechsel unterschiedlich.
Wenn man aber das alte Jahr so Revue passieren lässt, sehen wir immer wieder, dass
uns die negativen Erfahrungen leichter in Erinnerung bleiben als die positiven aber ich
hoffe für euch, dass ihr bei einem Rückblick ganz viele positive Erfahrungen finden könnt.
Im neuen Jahr wünsche ich euch viel Ausgeglichenheit und innere Ruhe und möge es euch
gelingen, Unzufriedenheit und Stress abzubauen um in Gesundheit und voller Zuversicht um
Mitternacht das neue Jahr begrüßen zu können.
Folgendes Zitat von Karl-Heinz Söhler möchte ich euch für den bevorstehende Jahreswechsel
noch ans Herz legen:
Wenns alte Jahr erfolgreich war, Mensch freue dich aufs neue und war es schlecht,
ja, dann erst recht.!“

So, was darf ich euch nun zum Jahresausklang noch anbieten ?? Ein kleines Likörchen vielleicht. ??
 
 
cremiges Schoko-Amaretto-Likörchen

Zutaten:
250 g. Weiße Schokolade
140 g. Zucker
2 Eier
850 ml Sahne
400 ml Amaretto
100 ml Cognac

Zubereitung:
Die weiße Schokolade in kleine Stücke brechen und im Ofen schmelzen lassen.
Danach die geschmolzene Schokolade in einen Topf geben, Eier und Zucker dazugeben und
gut vermengen. Die Sahne hinzugeben und alles langsam erhitzen bis eine sämige Masse
entsteht. (Nicht kochen !)Anschließend den Amaretto und den Cognac dazugeben.
Das Ganze nochmals warm werden lassen. (Aber Achtung nicht kochen).
Das Likörchen kann nun abgefüllt werden - kühl aufbewahren.
Ist nur begrenzt haltbar.


Schönen Jahreswechsel noch und wenn ihr mögt, dann sehen wir uns wieder am 08.01.2016

Eure Irmi

Dienstag, 22. Dezember 2015

Frohes Fest


 

Frohe Weihnachten wünsch ich von ganzem Herzen,
mit viel Raum zum Lachen und Zeit zum Scherzen.
Mit viel Raum für Besinnung und auch Genuss,
im Kreis Eurer Lieben, ganz ohne Verdruss.
Friede und Freude sollen Euch wohl begleiten,
und ein ganz frohes Fest bereiten.



Das Weihnachtsfest steht nun unmittelbar vor der Tür, viel zu schnell ist die Advent-
zeit wieder vorbei geschlichen; ich sage extra geschlichen, ich hab es kaum bemerkt
und die Wochen waren dahin. Einiges habe ich mir heuer vorgenommen, ich habe mir zuerst
dabei gedacht: "ach es ist ja noch so viel Zeit zur Verfügung" aber dann ging es mir wieder so
wie in jedem Jahr, nur die Hälfte davon hab ich geschafft. Dafür sind mir so einige
liebgewonnene Advent-Veranstaltungen und Besuche entgangen, die ich in diesem Jahr voll
genießen wollte und die ich jetzt leider auf nächstes Jahr verschieben muss.
Ich nehme mir einfach immer zu viel vor. Wahrscheinlich geht das euch genau so.?

Und nun ist es da, das große Fest der Besinnlichkeit, der Freude und der Wärme in der
Familie, eine ganz besondere Zeit in der man oft in geselliger Runde zusammen ist und
miteinander einige Leckereien verspeist, Päckchen aufmacht und natürlich auch
verschenkt, Kerzenschein und Weihnachtsmusik genießt, Freunde und andere liebe
Menschen besucht. All das, was von Herzen kommt und der Seele gut tut.


So darf ich in diesem Jahr das 1. „Blogger-Weihnachten“ feiern und ich habe mir fest
vorgenommen, verschiedene Rezepte aus Blog's, die ich sehr gerne besuche, nach zu
kochen und meinen Lieben zu präsentieren. Feiertage sind ja einige, da bringe ich das,
was ich mir ausgesucht habe, schön unter.
Auf folgende leckere Gerichte freue ich mich ganz besonders:
auf herzhafte Gerichte aus den Blog's von: „ich hab da mal was ausprobiert“ - liebe
Karin ich freue mich auf dein Thunfisch-Konfekt, das ich einmal zur Begrüßung servie-
ren werde und auf den Dinkel-Mandel-Stuten zum Frühstück in den Weihnachtstagen.
Weiters werde ich einmal die höllische Tomatensuppe von Kathleen aus ihrem Blog
Kathy's Küchenkampf nachkochen weil man in dieser süßen Zeit auch mal Lust auf
etwas Scharfes hat.
Dann gibt es noch einen schönen Salat oder vielleicht sogar zwei aus dem Blog der
Kochmädchen.
Für den Nachtisch in diesem Jahr ist natürlich Sarah vom Knusperstübchen zuständig.
Ja, und die traditionellen Hauptgerichte, auf die sich meine Lieben jedes Jahr freuen
darf ich natürlich nicht vergessen, denn Traditionen soll man wahren so oft es geht..

Meine Lieben, mit dem Gedicht von oben wünsche ich euch die schönsten Weihnachten
die es gibt. Friede und Besinnlichkeit und so einige Leckereien auf dem Weihnachtstisch.



Habt es schön und bis dann, nach den Weihnachtstagen.
Eure Irmi

Freitag, 18. Dezember 2015

Kastanien-Tiramisu im Glas


Nichts schmeckt mehr nach „dolce vita“ als Tiramisu.
Tiramisu ist eine der beliebtesten Süßspeisen in der italienischen Küche.
Ursprünglich stammt das Tiramisu aus Venetien und hat mittlerweile Fans auf der ganzen Welt.
Im klassischen Rezept werden die Löffelbiskuits in kalten Kaffee getaucht und abwechselnd mit
Mascarpone-Creme geschichtet. In der Zwischenzeit gibt es so viele neue gute Ideen und Rezepte,
man kann das Tiramisu tausendfach variieren. In manchen Interpretationen werden auch
verschiedene Früchte eingearbeitet, welche die Möglichkeit bieten, diesen Nachtisch nicht so
üppig zu gestalten. Oftmals wird auch der Kaffee noch mit verschiedenen alkoholischen
Getränken vermischt, wenn aber Kinder mitessen wird das natürlich nicht so sein.
Aber, mit oder ohne Alkohol, das Tiramisu schmeckt immer göttlich.





















Zutaten für 6 Personen:
¼ l. kalter Kaffee
2 Eigelb
4 EL. Zucker
200 g. Kastanien püriert (gekocht u. geschält aus dem Kühlregal)
250 g. Mascarpone
400 ml Sahne
Löffelbiskuit
2 Schnapsgläser Amaretto
3 Tropfen Bittermandelaroma (wenn vorhanden)
Kakao zum Bestreuen

Zubereitung:
Eigelb mit Zucker sehr schaumig schlagen.
Mascarpone und geschlagene Sahne dazugeben und unterrühren.
1/3 der passierten Kastanien unter die Creme mischen, den Rest der Kastanien zum Schichten
beiseite legen.
Den Kaffee und den Amaretto in einem tiefen Teller geben und mischen.
6 Gläser zum Befüllen herrichten.
Löffelbiskuit kurz in Kaffee/Amaretto tauchen und auf den Boden des Glases legen. Mit einem
Teil der Creme bedecken. Danach eine Schicht der passierten Kastanien darüber geben und wieder
eine Schicht der getauchten Löffelbiskuit. Als letzte Schicht Creme darüber geben.
Das Tiramisu mit Kakao bestreuen und ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen.
Anschließend genießen. !♥





Ich wünsch euch noch einen schönen restlichen Advent.

Eure Irmi

 

Dienstag, 15. Dezember 2015

Fruchtiges Nuss-Träumchen


Überall und in jedem Haus wird gebacken. Es riecht nach Lebkuchen und Advent, Tannen-
zweige und Kerzenduft strömt durch die Häuser. So kommt richtig weihnachtliches Flair auf
und es beginnt diese herrlich köstliche Zeit.  Meine Schwester und ich, wir haben diesmal
zusammen gebacken und deshalb sind die Aufbewahrungsdosen auch so prall gefüllt.
Plätzchen backen in der Advent-Zeit ist eine sehr schöne Tradition die von den meisten Menschen
reichlich gepflegt wird. Wenn man im November und Dezember zum Einkaufen in den Supermarkt
geht, sieht man deutlich, dass schon die ersten Zutaten für Plätzchen in den Einkaufswagen liegen.
Zu dieser Zeit hat man noch die Möglichkeit die verschiedensten Zutaten zu ergattern. Meistens
ist es aber doch so, dass man jedes Jahr wieder die üblichen Rezepte hervorholt, die schon in den
vergangenen Jahren gut angekommen sind.
Dann wird gebacken, eine Sorte nach der anderen und am Ende bleiben von den vielen
verschiedenen Backzutaten immer wieder kleinere Reste in den Verpackungen liegen. Eiweiß
bleibt auch immer übrig das man noch gerne verwerten möchte. So ist uns in diesem Jahr durch
Zufall ein Makrönchen gelungen, bei welchem es sich lohnt das Rezept mit euch zu teilen.
Wir haben es ganz einfach „fruchtiges Nuss-Träumchen“ genannt, weil wir finden, dass ihm der
Name mit Recht zusteht; es ist geschmacklich eine Wucht.




Zutaten:
3 Eiweiß
160 g. Puderzucker
1 Vanillezucker
30 g. Pistazien gehackt
40 g. Kandierte Kirschen fein gewürfelt
40 g. Orangeat (Arancini) fein gewürfelt
100 g. Haselnüsse geröstet und gehackt
100 g. Haselnüsse gemahlen
40 g. weiße Schokolade fein gehackt

Zubereitung:
Den Backofen auf 140° Umluft vorheizen.
Das Backblech mit einem Backpapier belegen.
Die Eiweiß steif schlagen, nach und nach den Puderzucker dazugeben und weiterschlagen
bis ein glänzender, feinporiger, fester Eischnee entstanden ist. Anschließend die
restlichen Zutaten vorsichtig mischen und unter die Eischneemasse heben.
Den Teig in einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle füllen und auf das mit Papier belegte
Backblech spritzen oder mittels 2 Kaffelöffelchen kleine Häufchen auf das Papier bringen.
Im Backofen für ca. 30 Minuten trocknen lassen. (Die Makrönchen sind fertig sobald sie sich
vom Backpapier lösen).

Mein Tipp: wer mag, kann das Träumchen auch mit Zimt oder Mandelaroma verfeinern. ♥♥♥
Vielleicht gibt es davon auch noch einen Rest.







Von Herzen wünsche ich Euch noch eine schöne restliche Advent-Zeit.

Eure Irmi

Freitag, 11. Dezember 2015

Apfel-Mandel-Torte mit Karamell-Creme


Apfel, Mandel, Karamell und Zimt sind die Geschmacksrichtungen, die zu dieser Jahreszeit
am meisten gewünscht werden. Sie verbreiten einen wohligen, warmen Duft im Haus, den
ich nicht missen möchte. Sollte dann noch zufällig Besuch kommen wenn die Wohnung gerade
so schön nach Kuchen duftet, dann steht einem feinen Kaffeeklatsch nichts mehr im Wege.

Wenn ich so manchmal überlege, welche Torte ich als nächstes gerne backen würde so stehen
bei den Zutaten Äpfel und Zimt ganz weit oben. (Ich bin sonst eigentlich kein Apfelfan.)
Den Apfel in einer Torte oder einem Gebäck unterzubringen hat man keine Schwierigkeiten.
So viele verschiedene Rezepte gibt es, dass ich jeden Tag backen könnte.
Doch leider kann ich mir das gar nicht leisten, weil ich erstens nicht so viel Süßes essen soll
und zweitens weiterhin in meine jetzige Kleidung passen möchte.
Das ist in der vorweihnachtlichen -und auch in der Weihnachtszeit sowieso nicht leicht.
Ich bin ein Mensch, der gutes Essen sehr schätzt und wenn es dann noch in gemütlicher
Familienrunde genossen werden kann, dann bin ich happy.  Aber ich glaube, das geht
euch sicherlich ganz genau so.




Zutaten:
165 g. Butter
165 g. Zucker
etwas Naturvanille
2 Eier
240 g Mehl
60 g. Mandeln gerieben
½ Backpulver
1 TL. Zimtpulver
1 Prise Salz
1 ½ Äpfel geraspelt

Zutaten für die Creme:
250 g. Quark
250 g. Mascarpone
1 Vanillezucker
2-3 EL. Karamell-Sauce

400 ml Sahne (zum Einstreichen und Dekorieren)
4 TL. San Apart (oder 1 ½ Pckg. Sahnesteif)
1 Vanillezucker
Kakao zum Bestreuen

Zutaten für die Karamell-Sauce:
100 g. brauner Zucker
60 g. Butter
130 ml Sahne

Zubereitung Tortenboden:
Backofen auf 160° Umluft vorheizen.
Backform von 26 cm Ø vorbereiten – ausfetten und mit Mehl bestäuben.
Äpfel schälen und fein raspeln.
Butter mit Zucker und Naturvanille hell-cremig schlagen. (dauert ein paar Minuten)
Die Eier einzeln dazugeben und insgesamt ca. 3 Minuten einarbeiten.
Die geraspelten Äpfel vorsichtig in den Teig geben und unterheben.
Mehl, Salz, Mandeln, Zimtpulver und Backpulver mischen und in die Teigmasse sieben.
Mit dem Kochlöffel vorsichtig unterheben.
Teig in die Backform füllen und im Backofen ca. 30-35 Minuten backen.
Stäbchenprobe bitte nicht vergessen.
Am Ende der Backzeit die Torte aus dem Backofen holen, kurz überkühlen lassen,
aber noch warmer auf ein Tortengitter stürzen.
Vollständig auskühlen lassen.

Zubereitung Karamell:
den Zucker in einen Topf geben und bei niedriger Temperatur schmelzen lassen,
(dabei nicht rühren sonst gibt es Klumpen). Wenn der Zucker geschmolzen ist, die Butter
und die Sahne dazugeben (dabei den Topf vom Herd ziehen - Achtung es spritzt.)
Danach den Topf wieder auf den Herd geben und die Temperatur etwas höher stellen
damit es leicht köchelt und warten bis alles geschmolzen ist und eine cremige Masse
entstanden ist. Das Karamell vom Herd nehmen und durch ein Sieb streichen.
Mein Tipp: Tortenboden und Karamell kann man gut auch am Vortag machen. ♥♥♥

Zubereitung Creme:
Mascarpone, Quark, Vanillezucker und die nicht mehr warme Karamellsauce gut miteinander verrühren.

Fertigstellung:
Den Tortenboden auf eine Tortenplatte legen und mit einem Tortenring umschließen.
Die Creme auf den Tortenboden geben und glatt streichen.
Die Torte im Kühlschrank ein paar Stunden gut kühlen.
Die Sahne mit dem San Apart oder dem Sahnesteif und dem Vanillezucker steif schlagen.
Die Torte aus dem Kühlschrank holen und mit 2/3 der Sahne einstreichen. Die Rest-Sahne in
einen Spritzbeutel mit Sterntülle geben und die Torte damit dekorieren.
Die Torte mit Kakao bestreuen.
Das restliche Karamell kann man ebenfalls über die Torte gießen oder separat dazu
reichen. Das bleibt jedem selber überlassen.

Sollte das Karamell inzwischen zu fest geworden sein, kann man es sehr gut mit 4 EL.
heißer Milch oder Sahne wieder flüssiger bekommen






Ich wünsche euch gutes Gelingen beim Nachbacken.

Eure Irmi



Dienstag, 8. Dezember 2015

Herren - Gröstl


Herren-Gröstl ist ein alt bekanntes Gericht, das auf der Klassiker-Skala ganz weit oben steht.
Man findet dieses Gericht auf den Speisekarten von alt bekannten Dorfgasthäusern aber
ebenso im gehobeneren Restaurant, wo die Küche mit Auszeichnungen gesegnet ist.
Ein alter Klassiker, der sehr oft gewünscht und genau so gerne gegessen wird.
 
Bei uns in Südtirol wird das Gröstl meistens mit Krautsalat serviert. Wenn die Südtiroler
von Krautsalat sprechen, dann meinen sie nicht Sauerkraut, nein, ganz einfach
fein geschnittenen Weißkohl (bei uns mundartlich einfach „Kobis“ genannt) als
Salat angerichtet. Sehr oft wird auch der bekannte Speck-Krautsalat dazu gewünscht,
hierzu wird der Krautsalat noch mit gerösteten Speckwürfeln garniert.
Für das Gröstl habe ich das Rindfleisch benutzt, mit welchem ich gestern abends, nach
Wunsch meines lieben HP, eine „Rindssuppe“ (Rinderkraftbrühe) gekocht habe.
Am Abend essen wir sehr gerne Suppe und deshalb geht sich so ein Gröstl am Tag danach
immer gut aus.






 
 
Zutaten für 2 Personen:
400 g. Suppenfleisch (gekocht)
500 g. Kartoffeln (vorwiegend festkochend)
1 Zwiebel (Gr. nach Wunsch)
Kräutersalz und Pfeffer
Öl für die Pfanne
Schnittlauch für die Deko

Zubereitung:

Die Kartoffeln in Salzwasser kochen, abkühlen lassen und pellen.
Zwiebel schälen und in ganz feine Scheibchen schneiden, die Kartoffeln in
etwas festere Scheiben schneiden.
Das Öl in eine antihaft-beschichtete Pfanne geben und darin die Zwiebel und
die Kartoffeln anrösten bis sie leichte Farbe genommen haben. Kurz vor Ende der
Garzeit, das geschnittene Rindfleisch dazugeben und alles zusammen nochmals
kurz anrösten.
Mit Kräutersalz und Pfeffer abschmecken.
Auf Tellern anrichten und mit Schnittlauch garnieren.







  
 
 
Ich wünsche euch einen guten Appetit
 
Eure Irmi