Heute habe ich für euch ein Kümmel-Joghurt-Grau-Brot, das uns sehr gut gefallen hat, weil wir den Duft von Kümmel im Brot gut leiden können. Der Kümmel darf aber im Geschmack nicht überaus dominant sein, sodass der Duft vom Korn nicht darin untergeht. Da ich hier gemahlenen Kümmel verwendet habe, musste ich mit der Dosierung sehr aufpassen, denn gemahlen wirkt der Kümmel viel intensiver. Aber ich glaube, mit dieser Menge habe ich es gut erwischt. Ganz bewusst habe ich hier kein anderes Brotgewürz dazu gegeben, weil ich speziell mal ein Kümmelbrot wollte und deshalb keinen Durcheinander von verschiedenen anderen Düften spüren wollte.
Das Brot war auch nach 2 bis 3 Tagen noch lecker, frisch und saftig. Wirklich genial und geeignet zum Nachbacken.
Mich faszinieren immer wieder die Brotmuster, die während des Backens auf dem Brot entstehen, schon alleine deshalb backe ich gerne einen runden Laib, weil sie dort so schön ausgeprägt sind. Es gibt jedes Mal eine totale Überraschung, die mich anmacht und mich immer schon ganz gespannt darauf warten lässt. 😉
500 g. Weizenmehl
100 g. Roggenmehl
12 g. Salz
1 TL. gemahlenen Kümmel
120 g. Joghurt naturbelassen (Raumtemperatur)
280 ml. Wasser lauwarm
5 g. Trockenhefe
1 TL Honig
Zubereitung:
Weizen- und Roggenmehl sieben und mit dem Salz und dem Kümmel in eine Schüssel geben. Gut vermischen. Wasser, Trockenhefe und Honig miteinander auflösen und zum Mehl geben. Nun mit dem Holzkochlöffel gut vermischen bis das Mehl untergearbeitet ist. Abdecken und für ca. 30 Minuten gehen lassen. 1 x mit den nassen Händen dehnen und falten und erneut gehen lassen bis der Teig das doppelte Volumen erreicht hat, das kann auch mehr als eine Stunde dauern. Anschließend den Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche geben, mit den Händen kurz durchkneten und zur Kugel rundschleifen. Die Teig-Kugel auf das Backpapier geben, schön in die Mitte positionieren und mit der Teigschüssel abdecken, für ca. 40 Minuten gehen lassen.
Nachdem ich das Brot in einem Gusseisentopf backen möchte, sollte dieser im Backofen mit vorgeheizt werden.
Achtung! genau so gut könnt ihr das Brot aber auch im Römertopf backen, dann sollte das Brot allerdings in den kalten Backofen geschoben werden.
In der Zwischenzeit den Backofen mit dem Topf auf 220 °C vorheizen.
Das Brot mit Mehl bestreuen und nach Wunsch einritzen. Topf aus dem Ofen holen (aber Achtung - bitte nicht verbrennen) das Brot mit samt dem Papier in den Topf legen, mit dem Topf-Deckel abdecken und im Ofen für 25 Minuten backen. Anschließend Deckel abnehmen, Hitze auf 200° C. reduzieren und weitere 25 Minuten backen. Das Brot sollte jetzt eine schöne Farbe und eine tolle Kruste bekommen haben.
Brot auf einem Kuchengitter auskühlen lassen, erst dann anschneiden.
Lasst es euch schmecken.
Herzlichst
Eure Irmi





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