Donnerstag, 30. Juli 2026

Rinder-Roulade

Der Klassiker aus meiner Hand nach einem Rezept von Barbara Prantl.
Rinderroulade habe ich vorher noch nie gekocht, es war mir immer zu viel Zeit- Aufwand. Doch jetzt darf ich darüber nicht mehr klagen, also gibt es auch mal ein leckeres Schmorgericht. Dabei habe ich mir gleich die doppelte Menge gekocht, dass ich noch einmal in diesen herrlichen Genuss komme. Dazu gab es bei uns Kartoffelpüree.
Die Rindsschnitzel habe ich mir vom Metzger dünn schneiden lassen, das geht mit der Maschine viel schöner und flotter, alle anderen fehlenden Zutaten geholt und los ging die Arbeit.
Zeitaufwand gab es ordentlich, Arbeitsaufwand auch, man glaubt es kaum. Schnippeln, rollen, anbraten, schmoren, die Töpfe stapelten sich auch und die Spülmaschine konnte ordentlich bestückt werden. 
Aber kommen wir jetzt zu den positiven Seiten, zum Geschmack und zum Genuss, denn die beiden haben alles herrlich entschädigt. Das Fleisch war butterzart, die Soße ein großer Traum, das Kartoffelpüree passte so wunderbar dazu, dass ich mir nichts besseres hätte vorstellen können. Ein richtig leckeres Gericht, an das man sich noch eine ganze Weile gerne erinnert.
Mein Fazit:
Die Arbeit war viel, ja, aber der Genuss war groß und wenn jetzt anschließend eure Frage kommt, ob ich das nochmals koche? 🤷‍♀️ vielleicht doch wieder einmal - einfach, weil es ein Klasse Essen war.!!😋



Zutaten für 5 Personen:

5 Rindsschnitzel
1 EL. Senf
Salz und Pfeffer
100 g. Bauchspeck dünn 
geschnitten
1 Karotte
2 kleine Essiggurkerl
1 weiße Zwiebel
Öl für die Pfanne
Zutaten für die Soße:
2 Karotten
3 Stiele Sellerie
1 weiße Zwiebel
1 EL. Tomatenmark
60 ml. Rotwein
600 ml. Wasser
Kartoffelstärke

Vorbereitung für Roulade:
Karotte schälen und in feine Stifte schneiden, Essiggurkerl auch. Zwiebel schälen und fein schneiden (siehe Bild unten).
Schnitzelfleisch auslegen, salzen und pfeffern, dann auf der Innenseite mit Senf bestreichen, mit Karotte, Gurkerl und Zwiebel belegen. Das Fleisch einrollen und mit einem Holzspieß feststecken. 
Vorbereitung für die Soße:
Karotten schälen, Selleriestiele waschen, Zwiebel schälen, das Gemüse in grobe Würfel schneiden.


Nun das Öl in der Pfanne erhitzen, die Rouladen einlegen und von allen Seiten braun anbraten, dann aus der Pfanne nehmen. Jetzt das geschnittene Gemüse zugeben und kurz anbraten, Tomatenmark zugeben und mit anrösten, mit Wein löschen und diesen komplett einkochen lassen, mit Wasser angießen, die Soße salzen und pfeffern und die Rouladen wieder einlegen. Den Topf abdecken, Soße und Rouladen für 1 Stunde und 30 Minuten leicht kochen/köcheln lassen.
Die Rouladen auf einem Teller ablegen und die Soße in einen separaten Topf abseihen, das Gemüse mit einer Schöpfkelle gut durch den Sieb drücken (nicht pürieren! - die Soße wird viel schöner und schmeckt besser). Soße wieder in den Topf geben, mit Kartoffelstärke abbinden, nochmals würzen wenn notwendig. Die Rouladen zugeben und noch 2-3 Minuten köcheln.
Dann darf man schon servieren und genießen.


Ich wünsche euch guten Appetit und alles Gute
Eure Irmi

8 Kommentare:

  1. Liebe Irmi, das ist so köstlich, ich habe noch nie mit Möhrenstücker sie gefüllt , ist auch mal eine gute Idee!
    Danke für das leckere Rezept!
    Hab eine schöne Zeit!
    Lieben Gruss Elke

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    1. Liebe Elke, vielen herzlichen Dank für deinen Kommentar. Die Rouladen waren echt lecker, hätte ich mir so gar nicht vorstellen können.
      Liebe Grüße von Irmi und habt noch eine schöne Zeit.

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  2. Rouladen sind auch eines unserer Lieblingsessen, allerdings eher im Winter. Im Sommer grillen wir fast immer. Mit Kartoffelpürree kenne ich dieses Gericht zwar nicht, aber es könnte auch uns schmecken.
    Liebe Grüße von Ingrid, der Pfälzerin

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    1. Liebe Ingrid, stimmt, solche Schmorgerichte sind eher was für den Winter, aber es hat trotzdem geschmeckt. Danke für deinen Kommentar und lieben Gruß von Irmi

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  3. Liebe Irmi,

    ich liebe Rinderrouladen und fülle sie immer abwechselnd mal klassisch mit Gurke, Speck und Zwiebeln oder auch mal mit Backpflaumen oder mit Hack. Wenn ich mir die Arbeit mache werden immer gleich 12 Stück hergestellt und portionsweise mit Soße eingefroren. So habe ich nur einmal die Schnippelei und 12 bekomme ich gut in den großen Bräter.

    Liebe Grüße
    Burgi

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    1. Liebe Burgi, ich werde nächstes Mal auch eine größere Portion kochen und einfrieren. Das geht wunderbar und schmeckt auch.
      Danke für deinen lieben Kommentar. Herzliche Grüße von Irmi

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  4. Und dieses fabelhafte Rezept ist für den Herbst bzw. Winter abgespeichert, vielen lieben Dank dafür, liebe Irmi.

    Herzliche Grüße nach Südtirol
    von Anke

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    1. Liebe Anke, danke für deinen lieben Kommentar und viele Grüße von Irmi

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